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Inkscape v 0.48 fertig

August 24th, 2010 von buergermeister

Der Releasekandidate für die neueste Version des freien Vektorzeichenprogramm Inkscape war schon seit einigen tagen auf den Servern des Projektes verfügbar. Nun ist die Version 0.48 offiziell released. Die neue Version bringt viele Veränderungen unter anderem am Textwerkzeug,  ausserdem gibt es ein “Airbrush”-Tool zum “sprühen” von Klonen und Objekten, ausserdem gibt es einen LaTeX-Export. Die vor kurzem von mir vorgestellte Extension JessyInk ist jetzt standardmäßig enthalten,  hinzu kommt ausserdem ein Webslicer um Grafiken in HTML/CSS zu zerlegen und jede Menge neuer und vor allem interessanter Features. Optisch macht sich vor allem die Umlegen einer Werkezugleiste an den rechten Rand bemerkbar. Mehr dazu in den entsprechenden Releasenotes

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JessyInk – Präsentationen mit Inkscape

August 7th, 2010 von buergermeister

Hin und wieder komme ich natürlich nicht umher eine Präsentation zu Erstellen, und sicher da gibt es genügend Werkzeuge für Linux. Da wäre zum einen OpenOffice mit seinem Impress (oder das doch nichts so aufgeblähte KOffice) oder Werkzeuge, wie LaTeX-Beamer. Letzter hat allerdings eine hohe Lernkurve und bei OpenOffice suche ich jedesmal, wie ich eigene Hintergründe einfügen kann oder eigene Aufzählungszeichen oder ähnliches. In letzter Zeit hab ich angefangen meine Präsentationen schnell als Grafiken in Inkscape zu erstellen und dann einfach als Bilder in OOo Impress zu laden und dann nur noch, die Übergänge zu nutzen un die Schriften. Nicht im Sinne des Erfinders.
Gestern hatte ich eine kleine Unterhaltung mit Pavol, über die A-Z Contribution Präsentation. Pavol hat diese mit Prezi erstellt und das ist Flash, da sind wir uns einig nicht das tollste, fürs Web. Nebenbei sagte er mir, da gäbe es JessyInk für Inkscape aber das sei schwer handhabbar. Ich war natürlich gleich hellhörig und hab mir das einmal angeschaut und ich finde JessyInk ist gar nicht schwer handhabbar.
JessyInk ist eine Extension für Inkscape, mit der man Präsentationen erstellen kann. Das von Inkscape erstellte SVG wird dafür mit JavaScript erweitert und beides kann ein Browser ja verstehen. Die Bildschirmpräsentationen sind nachher also in jedem Browser darstellbar. Grenzen setzt hier nur die Darstellungsgenauigkeit des jeweiligen Browsers, was SVG betrifft.

JessyInk ist schnell installiert, entweder ihr ladet das entsprechende Zipfile von den Projektseiten herunter und entpackt es nach /home/nutzer/.inkscape/extension/ oder /usr/share/inkscape/extensions/
Ubuntu-Nutzer können die entsprechende ppa des JessyInk-Team hinzufügen.

sudo vi /etc/apt/sources.list

dann die folgenden Zeilen anfügen

deb http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid main

sudo apt-get update
sudo apt-get install jessyink

openSUSE-User finden ein entsprechendes RPM-Paket im openSUSE Buildservice, natürlich mit dem entsprechendem OneClick-Install.

Nach der Installation ist JessyInk als Erweiterung im Menüpunkt Effekte von Inkscape erreichbar und man kann auch schon loslegen, wie einfach es ist mit JessyInk Präsentationen zu erstellen, zeigt mein nächster Screencast.

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Inkscape Screencast-Tutorial “Es werde Licht”

August 4th, 2010 von buergermeister

Vor nicht all zu langer Zeit hat mich jemand gefragt, wie ich die Lichtreflexe auf einigen meiner Zeichnungen mache. Dabei sind die eigentlich total einfach zu machen. Hier also jetzt das entsprechende Tutorial dazu.

1. Zeichnet mit dem Werkzeug “Sterne und Polygone erstellen” (*) einfach einen Stern, meiner hier hat eine Größe vonn 66x66px. Ãœber die Feineinstellugnen des Objekts gebt ihr dem Stern einfach eine Anzahl von 4 Ecken.

Dann wählt ihr das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten und Anfasser” (F2) und schiebt den innren Anfasser des Sterns einfah nach innen, bis der Stern so aussieht wie auf Abbildung 1.

2. Dann geht ihr in die “Objektfarbeinstellungen” und gebt dem Stern einfach eine “Unschärfe”, in meinem Fall hier mit dem Faktor 4

3. Zeichnet einen Kreis, meiner hier hat eine Größe von 22x22px und auch dem gebt ihr über die “Objekteinstellungen” einfach eine Unschärfe, bei mir hier mit dem Faktor 35.

4. Nun einfach noch den Kreis auf den Stern legen und die “Abstände ausrichten”

Kleiner Tipp, legt den Kreis bereits bevor ihr die Unschärfe einstellt auf den Stern, so könnt ihr das Resultat bereits vorher sehen. Das Ganze kann man auch mit mehr Strahlen des Sterns machen oder in dem man einen großen und einen kleinen vierstrahligen Stern zeichnet machen, wie man auf der zweiten Abbildung erkennen kann.

Das wars eigentlich schon, mehr ist das gar nicht.

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Screencast-Tutorial Inkscape “fetter tuxiger Pinguin�

Juli 21st, 2010 von buergermeister

In diesem Inkscape-Screencast machen wir dieses Mal etwas ganz einfaches, eine Figur lediglich aus Grundformen. Das kann man auch gut und gerne mit Kindern machen, einen fetten Pinguin. Wer das Ganze noch einmal nachlesen will findet das Tutorial in Schriftform hier.

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Screencast-Tutorial Inkscape “Fedora Logo�

Juli 19th, 2010 von buergermeister

In diesem Screencast-Tutorial geht es dieses Mal darum, wie man mit Inkscape das Logo des Fedora-Projektes erstellt. Wer das Ganze noch einmal nachlesen möchte findet das entsprechende Tutorial hier.

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Screencast-Tutorial Inkscape “Ubuntu – Circle of Friendsâ€?

Juli 18th, 2010 von buergermeister

Es ist wieder an der Zeit für das nächste Inkscape-Screencasttutorial, dieses mal wird das Logo von Ubuntu, der Circle of Friends erstellt. Das entsprechende Tutorial gibt es noch einmal hier zum nachlesen.

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Screencast-Tutorial Inkscape “KDE-Logo� Teil 2

Juli 13th, 2010 von buergermeister

So wie vor einigen Tagen versprochen gibt es jetzt Teil 2 des Videotutorial für das KDE Logo im Oxygenstyl erstellt mit Inkscape. Für alle, die den ersten Teil verpaßt haben, der ist hier zu finden und das entsprechende Tutorial in schriftlicher Form gibt es hier im Blog zum nachlesen.

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Screencast-Tutorial Inkscape “KDE-Logo” Teil 1

Juli 10th, 2010 von buergermeister

Es gibt wieder ein Videotutorial, dieses Mal geht es darum ein KDE-Logo zu erstellen, die schriftliche Form kann man hier finden.  Aus organisatorischen Gründen hab ich das Tutorial in zwei Teile aufgeteielt, im ersten Teil geht es darum das eigentlich Log zu erstellen, der Rest des Tutorial folgt in einigen Tagen.

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Screencast: Inkscape-Tutorial “Bombige Sache”

Juli 8th, 2010 von buergermeister

Einige werden sich sicher noch an das Inkscape-Tutorial “Bombige Sache” erinnern, nicht nur bei diesem sondern auch bei den anderen Inkscape und Gimp-Tutorien tauchte immer wieder die Nachfrage nach Screencast mit den entsprechenden Tutorials auf. Und nun gibt es das erste Videotutorial von mir.

Ich werde also mit der Zeit noch mehr Tutorien in Videoform anbieten, was allerdings nicht heißt ich werde hier keine solchen Anleitungen in Schriftform mehr veröffentlichen, ich denke das werde ich auch weiterhin tun und sehe die Videoform nur als Ergänzung zu diesen an. So ganz zufrieden mit dem Ergebnis des Screencast bin ich noch nicht aber ich werde daran arbeiten ;)

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Linuxwochen Vienna

Mai 10th, 2010 von buergermeister

Last week I was with Pavol Rusnak and Michal Hrusecky in Vienna at the Linuxwochen, so we “boosted” openSUSE on this event. Linuxwochen is a interesting idea there are some events in the whole country its a kind of Linux roadshow. But they are not all on the same day and if you like u can visit every event. There was events in Krems, Graz, Eisenberg and Linz. This weekend take the event place in Eisenberg. Not all events there are the same, some of them have special interests so in Linz they are on the art akedemy and they are concentrated to doing artwork with free software. There is 4 days long every day a workshop for it. The organizers called me last year and asked if I can make one of them. In Graz they are at the Johanneum and with 500 visitors one of the greater events at this roadshow. I planned to be there this year and make a special video connection for them. But 2 days before I get the car back from the garage more broken as it was before and had no car and so I cant go to this event. Maybe I can do it next year. So now was Vienna and this event is a little different to. In Germany mostly the Linux events are on universitys. The LinuxTag for example started at the university of Kaiserslautern. And in Vienna the event took place in different places in the city most city halls or other public places. This year was the event in the old city hall from the 17th century.

So what have we done last week there now. Of course we made a booth, Pavol and Miska brought all stuff from the office in Prague. Pavol brought a wheel joystick to so that there it possible to play some games. But we played not all the time, we made together with some people installations and give out some openSUSE DVD. Not a lot of them, we had not enough for this. Fedora our neighbor booth went out 120 DVD and we arround 40. We had really a lot of conversations there. We had a guy who brought some pages with his written questions and it tooks Pavol and me some hours to answer them all. It wasnt really openSUSE specific questions but the guy liked to ask us because he uses openSUSE. It wasnt the only guy who requested to see a openSUSE booth on Linuxwochen in Vienna. So there was really some people happy to see us there.
But we did more as this. Pavol had a talk about his GameStore project and Miska did a talk about the upcoming openSUSE 11.3. In Pavols talk was some interested people and Miskas talks was good visited too and after that we see some people more at our booth. Both talks was on saturday and on this day both made together an workshop for using the openSUSE Buildservice. After this workshop the guys from fedora had an workshop about packaging RPM for fedora. I had my workshops on friday. I made two, one about Inkscape and one for GIMP and both was filled up.
On the end we did a lot on Linuxwochen, we had 2 talks and 3 workshops and a booth there, we installed several openSUSE and had a lot of conversations with users and developers.

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Inkscape-Tutorial: KDE Logo

April 7th, 2010 von buergermeister

Wie versprochen gibt es gleich das nächste Inkscape-Tutorial und auch wie im letzten Tutorial angekündigt ein klein wenig schwerer.

Wir wollen versuchen, ein komplettes KDE Logo im Stil von KDE4/Oxygen mit Inkscape zu erstellen.

Bevor wir allerdings beginnen, müssen wir etwas Vorarbeit leisten, wir müssen die entsprechende Schriftart des KDE-Logo installieren. Sie heißt Kabel und ist hier zu finden. Nach dem herunterladen, einfach auf dem herkömmlichen Wege installieren.

So und nun sollte ich erst einmal zeigen, was wir versuchen mit Inkscape zu zeichnen.

Dieses Logo ist wirklich komplett selbstgezeichnet, wer faul ist kann aber auch die Zahnrad-K-Kombination hier herunterladen, dass ist aber nicht das Ziel ;) Ziel ist es wirklich alles selbst zu erstellen und mit der Zahnrad-K-Kombination fangen wir an.
Dafür zeichnen wir als allererstes mit dem Werkzeug “Kreise und Ellipsen erstellen (F5)” einen Kreis und geben diesem im Anschluss mit den Objekteinstellungen eine Größe von 109×109 Pixel. Im Anschluß zeichnen wir mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” ein Rechteck mit den Ausmaßen von 29×25 Pixel und eines ober- oder unterhalb dieses Rechteckes, welches nur 16 Pixel breit sein muss. Das erste Rechteck werden die Zähne unseres Zahnrades.
Das kleiner Rechteck ist für uns nur ein Hilfsmittel zum bestimmen der Breite der oberen Kante des Zahnes. Wir zentrieren zuerst beide Rechtecke mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” horizontal. Wer will kann sich dann Hilfslinien an die äußeren Kanten des kleineren Rechteckes setzen. Jetzt wandeln wir das größere der beiden Rechtecke in einen Pfad um, entweder über Pfad > Objekt in Pfad umwandeln oder Umschalt+Strg+C. Dann wählen wir das Werkzeug “Knoten und Anfasser bearbeiten” und versetzen die oberen beiden Knoten an die Hilfslinien oder die Außenkanten des kleineren Rechteckes. Damit wäre unser Zahnradzahn bereits fertig.
Diesen setzen wir jetzt an den Kreis heran uns zentrieren ihn horizontal mit diesem. Dann duplizieren wir ihn und kehren ihn vertikal um und versetzen ihn mit Hilfe der Cursortasten an das untere Ende des Kreises. Dann vereinigen wir die beiden Zähne zu einem Pfad, entweder Pfad > Vereinigung oder Strg++ und duplizieren das neuenstandene Objekt. Dann drehen wir das Duplikat einmal 90° nach links oder rechts und zentrieren es horizontal und vertikal auf dem Kreis. Damit müßte es exakt an der benötigten Position sein. Jetzt können wie es mit dem anderen Zahnpäärchen vereinigen und im Anschluss davon ein Duplikat machen. Jetzt drehen wir das Objekt einfach um 45° (Objekt>Transformation (Umschalt+Strg+M) und dort Reiter “Drehen” 45,000 deg eingeben). Damit sind all die für das Zahnrad benötigten Teile gezeichnet und wir können jezt alle Einzelteile mit einander vereinigen. Jetzt müssen wir nur noch das Loch aus unserem Zahnrad “herausfräsen” :D
Dafür zeichnen wir wieder einen Kreis, dem wir über die Objekteinstellungen eine Größe von 89×89 Pixel geben und zentrieren diesen im Anschluß horizontal und vertikal auf der Form des Zahnrades. Dann können wir den Kreis von der Zahnradform subtrahieren, Pfad > Differenz oder Strg+- und fertig ist unser Zahnrad.

Jetzt wählen wir das Textwerkzeug und schreiben ein großes K, dem wir dann über die Texteigenschaften in der oberen Werkzeugleiste eine Größe von 138px und die Schriftfamilie “Kabel”, dass ist der Font den wir vor dem BEginn des Tutorials installiert haben. Dann duplizieren wir diesen Buchstaben einfach und wandeln das duplizierte Textobjekt über Pfad > Objekt in Pfad umwandeln (Umschalt+Strg+C) in einen Pfad um. Den Pfad vergrößern wir dann einfach über Pfad > Erweitern (Strg+) ) und zwar zweimal. Dann brauchen wir den etwas vergrößerten Buchstaben nur noch an der richtigen Stelle, wie auf der Abbildung zu sehen auf unserem Zahnrad zu positionieren. Die untere Kante des K muss aus dem linken Zahn des Zahnrades ein kleinwenig mit heraus”fräsen” und der snekrecht stehende Balken des Buchstaben sollte mittig mit der Mitte des Zahnrades sein. Ist der Buchstabe exakt positioniert, dann einfach über Pfad > Differenz (Strg+-) vom Zahnrad subtrahieren. Die überflüssigen Teile entfernen wir einfach entweder in dem wir das Werkzeug “” wählen und die überflüssen Knoten einfach löschen oder wir gehen auf Pfad > Zerlegen (Umschalt+Strg+K) und löschen die beiden überflüssigen Formen. Jetzt brauchen wir nur noch unseren Originalbuchstaben an die richtige Stelle setzen und mit Zahnrad vereinigen. Und fertig ist unser KDE-Logo

Jetzt geht es allerdings weiter, denn wir wollten ja ein komplettes Logo in der Art von KDE-Oxygen zeichnen. Dafür zeichnen wir als erstes mit dem Werkzeug “” ein Viereck. Die Größe ist eigentlich vorerst egal. Hauptsache das Viereck ist quadratisch. Im Anschluß wählen wir das Werkzeug “”, die Anfasser des Objektes werden sichbar und mit diesen runden wir die Ecken unseres Quadrates ein wenig ab, so das es in etwa so aussieht wie in der Abbildung. Bevor wir weiter arbeiten, machen wir von diesem Auadrat ein Duplikat und legen es beiseite.
Jetzt bearbeiten wir die Füllung unseres Quadrates, wir wechseln in die Objekteigenschaften und wählen dirt als Füllungseinstellung den “linearen Farbverlauf”. Diesen Bearbeiten wir gleich im Anschluss, die Anfangsfarbe ist 003685 und die Endfarbe003685, dazwischen fügen wir jetzt folgende Farben mit den entsprechenden Versatz ein 6382ff Versatz 0.43, 6382ff Versatz 0.66, 6180fc Versatz 0.80, 597bf3 Versatz 0.85, 3b63cd Versatz 0.90, 2451b1 Versatz 0.95, 083c8f Versatz 0.99. Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in der Abbildung das dritte Quadrat.

Nun verpassen wir der Grundfläche den entsprechenden Schatten. Bei Inkscape der Version 0.47 geht das ganz easy, mit einem der neuen Filter und zwar dem Filter > Schatten und Lichter > Abgesetzter Schatten.

Wenn wir diesen Filter gewählt haben, erscheint ein Dialogfenster (siehe Abbildung), in dem wir einfach folgende Werte einstellen, Unscärfen Radius 3.5, Deckkraft 100%, horizontaler Versatz 0 und vertikaler 4.5. Die Verwendung dieses neuen Filters hat den Vorteil, dass eventuelle Veränderungen am Objekt von dessen Schatten mitvollzogen werden und ausserdem ist die Einstellungsmöglichkeit genauer.
Leute welche Inkscape der Version 0.47 noch nicht verwenden, machen ein Duplikat unseres Quadrates und geben diesem eine schwarze Füllung mit einer Unschärfe des Faktors 2.5 und setzen im Anschlus mit der Endetaste die schwarze Kopie ganz nach unten und versetzen es 2 oder 3 Pixel mit Hilfe der Cursortasten nach unten.
Jetzt nehmen wir uns das vorher beiseite gelegte Duplikat unseres Quadrates und fertigen bevor wir weiter arbeiten davon wieder ein Duplikat an, welches wir wieder beiseite legen. Jetzt wandeln wir das Quadrat über Pfad > Obejkt in Pfad umwandeln in einen eben solchen um. Jetzt verkleinern wir den Pfad über Pfad > Schrumpfen (Strg+() und zwar dreimal.
Unser nun verkleinertes Quadrat füllen wir wieder mit einem Farbverlauf, dieses Mal mit einem kreisförmigen Farbverlauf mit den Werten 0068c600, 5c93ffb7 Versatz 0.48, 103685ff Versatz 0.63 und 6c9dffff. Den Farbverlauf bearbeiten wir mit Hilfe des Werzeuges Fabrverlauf und versetzen Mittel und Endpunkte des Verlaufes so wie auf der Abbildung zu sehen. Dann setzen wir das kleine Quadrat auf das Große und zentrieren es mittels des Werkzeuges “Objekte ausrichten und Abstände angleichen”, das Resultat sollte dann aussehen, wie in der Abbildung.

Wir benutzen wieder das vorher beiseite gelegte Duplikat unseres Quadrates, fertigen wieder davon ein Duplikat, welches wir wieder beiseite legen. Und schrumpfen auch dieses wieder, wie im vorhergehenden Schritt. Auch dieses Mal füllen wir das kleinere Quadrat mit einem kreisförmigen Farbverlauf, dieses Mal mit den Werten Anfangsposition 0068c600, 0068c600 Versatz 0.33, 0068c6ff Versatz 0.51, 0068c629 Versatz 0.68 und die Endposition 0068c600. Den Mittelpunkt und die Endpunkte des Farbverlaufes setzen wir mit Hilfe des Werkzeuges Farbverlauf in etwa wie auf der Abbildung zu sehen und geben dem ganzen in den Objekteinstellungen eine Unschärfe mit dem Faktor 7. Dann setzen wir auch dieses kleien Quadrat auf unsere bisher gezeichneten Quadrate und zentrieren es wieder mit Hilfe der Objekt aurichten Werkzeuge, das Ergebnis sollte in etwa so aussehen, wie auf der Abbildung.

Jetzt zeichnen wir mit dem Werkzeug “Kreise und Ellipsen zeichnen (F5)” eine langezogenen Ellipse, wie auf der Abbildung zu sehen. Zeichnen auf diese bis zur Mitte in etwa ein Rechteck und subtrahieren dieses im Anschluss von der Ellipse. Der übriggebliebenen Form geben wir einen linearen Farbverlauf als Füllung mit einem Wert 00316eff als Starpunkt nach Transparent. Dem ganzen geben wir dann noch eine Unschärfe mit dem Faktor von 7.5 und eine Objektsichtbarkeit von etwa 80%. Das Ergebnis sollte in etwa so ausssehen, wie auf der Abbildung. Dann fertigen wir von der Form ein Duplikat und setzen beide auf unsere Grundform, jeweils eine diese Halbellipse links und eine rechts, dafür muss dies wahrscheinlich etwas in der Größe angepaßt werden. Jetzt sezten wir unser ganz zu Anfang erstelltes Logo noch auf unsere Grundform, auch diese müssen wir vielleicht etwas in der Größe skalieren und anpassen. Dannach sieht unser KDE-Logo schon fast fertig aus, siehe Abbildung.

Die letzten Schritte für unser Logo sind jetzt nur noch die Anpassung unseres KDE-Logo, dem geben wir einfach einen kreisförmigen Farbverlauf von weiss im Zentrum nach einem sanften Grauf (efefef) und versetzen den Mittelpunkt des Fabrverlaufes etwas versetzt nach oben.
Jetzt greifen wir zum letzten mal zu unserem Duplikat des Quadrates, verkleinern dieses wie gehabt und zeichnen im Anschluss eine Ellipse, wie in der Abbildung darauf. Dieses Mal wenden wir auf diese Ellipse und unser kleines Quadrat das Werkzeug, Pfad > Überschneidung an. Es bleibt eine Form wie auf der Abbildung übrig, diese setzen wir auf unsere Grundform und bringen sie mit Hilfe der Bildauftasten ganz nach oben, geben ihr eine Füllung mit einem linearen Farbverlauf von weiß nach weiß/transparent und schon ist unser KDE-Logo vollendet.

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Inkscape-Tutorial: Fedora-Logo

April 5th, 2010 von buergermeister

Ãœbung macht bekanntlich den Meister und aus diesem Grund wollen wir mit Inkscape ein weiteres Logo zeichnen, dieses Mal das vom Fedora-Projekt. Das ist am Ende sogar ein klein wenig einfacher als das von Ubuntu, jedenfalls finde ich das so. Aber nun zur Sache.

Als erstes zeichnen wir wieder mit dem Werkzeug “Kreise und Ellipsen erstellen (F5) einen Kreis und den bringen wir wieder mit Hilfe der bereits im vergangenen Tutorial kennengelernten Objekteinstellungen auf eine Größe von 400×400 Pixel. Jetzt zeichnen wir mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” ein Viereck, die Größe muss nicht exakt sein, es muss nur das unterste Viertel des Kreises abdecken. Dort positionieren wir dann auch unser Viereck und wählen das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades”, die Anfasser werden sichtbar, mit dem verschieben der runden Anfasser runden wir die Ecken des Viereck etwas ab. Das Ergebnis sollte so aussschauen wir auf der nachfolgenden Abbildung. Passt die Abrundung, selektieren wir den Kreis ebenfalls (Shifttaste gedrückt halten) und vereinigen die beiden Objekte zu einem einzigen über Pfad > Vereinigung oder Strg++. Damit sollte die Grundform des Fedora-Logo eigentlich fertig sein.

Von dieser Grundform machen wir uns jetzt 2 Duplikate, entweder über Bearbeiten > Duplizieren oder in dem wir Strg+D drücken. Ãœber die Objekteinstellungen bringen wir das erste Duplikat auf eine Größe vnn 188×188 Pixel und das zweite auf eine Größe von 100×100 Pixel. Mit Hilfe des Werzeuges “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” geben wir den beiden Objekten einen gemeinsamen Mittelpunkt, in dem wir einmal vertikal und einmal horizontal zentrieren. Das Ergebnis sollte dann so aussehen, wie in der Abbildung. Jetzt subtrahieren wir die kleiner Form von der Größeren, in dem wir beide selektieren und entweder über Pfad > Differenz oder Strg+- drücken. Das Ergebnis sollte so aussehen, wie in der Abbildung und von diesem machen wir jetzt wieder ein Duplikat. Welches wir im Anschluß einmal horizontal und einmal vertikal umkehren. Jetzt brauchen wir nur noch die beiden Einzelteile zum Infinity-Zeichen zusammenfügen. Haben wir beide Objekte an die richtige Stelle positioniert können wir sie über Pfad > Vereinigung oder Strg++ miteinander vereinigen. Fertig ist unser Infinitiy-Zeichen.

Jetzt zeichnen wir das weiße F im Fedora-Logo, dafür machen wir einfach vom Infinity-Zeichen eine Kopie und zeichnen darüber mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” ein Rechteck. Das Rechteck sollte so groß sein, das es ein wenig über Ober- und Unterkante des Infinity-Zeichen herausragt. Die Breite des Rechteck beträgt 180 Pixel. Das Ganze sollte in etwa so aussehen, wie in der Abbildung. Mit Hilfe des Werkzeuges “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” geben wir jetzt dem Infinity-Zeichen und dem Rechteck einen gemeinsamen Mittelpunkt, in dem wir einmal horizontal und einmal vertikal zentrieren. Dann wenden wir einfach Pfad > Ãœberschneidung oder Strg+* auf beide Objekte an. Das Ergebnis kommt unserem Fedora-F schon sehr nahe und sollte so aussehen, wie in der Abbildung. Der Mittelbalken des F muss an beiden Seiten ein wenig gekürzt werden, dafür zeichenen wir jeweils links und rechts ein Viereck und subtrahieren es von unserem F-Objekt.
Jetzt müssen wir unserem F nur noch runde Endungen verpassen. Dafür zeichenen wir mit dem Werkezug “Kreise und Ellipsen erstellen (F5)” einen Kreis, den wir mit Hilfe der Objekteinstellungen auf eine Größe von 42×42 Pixel bringen. Davon machen wir dann 3 weitere Duplikate und versetzen diese an die benötigten Stellen. Am Mittelbalken des F passen diese sofort, an den anderen Enden des F müssen wir diese ein kleinwenig in die Höhe skalieren. Keine Angst wenn der Kreis ein wenig überragt. Haben wir an allen Enden einen entsprechenden Kreis positioniert vereinigen wir diese über Pfad > Vereinigung oder Strg++ mit dem F-Objekt. Da an den Enden wahrscheinlich ein wenig an den falschen Stellen überragt, wenden wir jetzt einen Trick an. Wir machen von unserem Infinity-Zeichen eine weitere Kopie und positionieren diese mit Hilfe des Werkzeug “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” exakt über dem F-Objekt, einfach einmal horizontal und einmal vertikal zentrieren. Im Anschluss wenden wir einfach Pfad > Ãœberschneidung (Strg+*) auf beide Objekte an. Damit ist unser F eigentlich fertig und alle Einzelteile des Fedora-Logo eigentlich auch.

Wir brauchen jetzt nur noch die Einzelteile des Fedora-Logo zusammen zu fügen und entsprechend einzufärben. Der Farbwert für das dunkle Blau der Grundfläche ist #294172, das hellere Blau des Infinty-Zeichens ist #3C6EB4. Wer will kann natürlich noch einen Fedora-Schrifzug hinzufügen. Die Schriftart ist MgOpenModata und kann hier heruntergeladen werden, bei Fedora ist sie natürlich paketiert (yum install mgopen-modata-fonts). Für die exakte Positionierung bitte die Fedora-Guidelines beachtenen ;)

Das war also wieder ein kleines Inkscape-Tutorial und wie immer freue ich mich über Feedback in den Kommentaren. Das nächste Tutorial, wird jetzt eine Weile brauchen, aber es wird wieder ein Logo sein dieses Mal allerdings etwas Schwereres :D

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Inkscape-Tutorial: Ubuntu-Logo

April 3rd, 2010 von buergermeister

Es ist zwar noch nicht so lange her, dass das letzte Inkscape-Tutorial hier veröffentlicht wurde, aber im Moment bin ich ziemlich gut drauf, was das verfassen von Tutorien angeht. Dieses Mal erstellen wir uns ein Logo und zwar das von Ubuntu.

Bei Logos muss man schon genauer positionieren und dafür bietet Inkscape einige Hilfsmittel. Diese vorzustellen, darum geht es in diesem Tutorial.

Aber nun soll es losgehen. Zuerst erstellen wir die benötigten Grundformen, dabei wirklich auf die Reihenfolge achten, sonst funktioniert im Anschluss die Subtraktion der Pfade nicht. Als erstes benötigen wir einen Kreis, den erstellen wir einfach mit dem Werkzeug “Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen (F5)”. Einfach einen Kreis erstellen, die Größe ist erst einmal relativ, die verändern wir jetzt in dem wir das Werkzeug “Objekte auswählen und verändern” wählen, in der Leiste mit den Werkzeugeinstellungen sehen wir jetzt die Größe des Objektes (siehe auch Abbildung 1). Sind dort unterschiedliche Größen zu sehen, so ist unser Kreis nicht wirklich rund, aber das macht nichts, wir geben ihm jetzt eine Größe von 400×400 px. Im Anschluß duplizieren wir den Kreis einfach entweder über Bearbeiten > Duplizieren oder in dem wir Strg+D drücken. Dem Duplikat des Kreises, geben wir jetzt die Größe von 233×233 px. Das kleine Schloß zwischen den Größenfeldern bewirkt, das das Objekt gleichmäßig skaliert wird, wir können es jetzt getrost auswählen, das das Größenverhältnis unseres Kreises ja bereits stimmt. Das bewirkt das wir nur eine Größe ändern müssen und die andere bereits mit verändert wird. Wir duplizieren den Kreis wieder und geben diesem eine Größe von 132px und dann brauchen wir noch einen weiteren mit einer Größe von 94 Pixel. Dann brauchen wir noch ein Recjteck, welches wir mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen (F4)” zeichen und dem wir ebenfalls über die Objekteinstellungen die passende Größe von 110 Pixel Breite und 33 Pixel Höhe, geben. Im Anschluß sollten wir ebenso viele Objekte in unserer Zeichnung haben, wie auf der nachfolgenden Abbildung.

Jetzt wählen wir den großen Kreis mit der 400px Größe und den etwas kleineren mit der Größe von 233 Pixel, zum gelichzeitigen selektieren beider Objekte einfach die Shift-Taste gedrückt halten. Dem kleineren können wir zu besseren Sichtbarkeit eine etwas andere Farbe geben. Jetzt verwenden wir eines der ersten Arbeitsmittel die uns das exakte positionieren von Objekten vereinfachen und zwar “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen”. Das Werkzeug finden wir in der oberen Leiste (siehe Abbildung), wenn wir es gewähl haben öffnet sich ein Dialogfenster mit den weiteren Einstellungen. Dort wählen wir einmal “Vertikal zentrieren” und “Horizontal zentrieren” (siehe Abbildung 2). Das sorgt dafür, das unsere beiden Kreise exakt den gleichen Mittelpunkt haben. Ist das erledigt, können wir die Pfade miteinander subtrahieren, entweder über Pfad > Differenz oder Strg+-, dann dürfte der Ring wie in der nachfolgenden Abbildung zu sehen entstehen.

Jetzt geht es weiter, wir selektieren den nächstgrößeren Kreis mit der Größe von 132 Pixel und das Rechteck und unsere gerade eben erstellte Form. Wir wählen wieder das Werkzeug “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen”, dieses Mal zentrieren wir aber nur Horizontal. Die einzelnen Objekte sollten jetzt alle mittig angeordnet sein, wie auf der nachfolgenden Abbbildung zu sehen. Jetzt verschieben wir mit Hilfe der Cursortasten, das Rechteck und den kleineren Kreis, das sollte dann aussehen wir auf der Abbildung. Das benutzen der Cursortasten hilft uns nicht wieder eine Abweichung nach unten oder oben zu bekommen. Wenn der kleine Kreis und das Rechteck exakt positioniert sind gruppieren wir die beiden (Objekt > Gruppieren oder Strg+G) und machen davon ein Duplikat, Strg+D und schieben dieses beiseite. Dann selektieren wir die Gruppe mit dem kleinen Kreis und dem Rechteck und degruppieren dieses wieder (Objekt > Gruppierung aufheben oder Umschalt+Strg+G). Jetzt können wir den kleinen Kreis und das Rechteck von der Ringform subtrahieren, also alle drei Formen sleketieren und entweder über Pfad > Differenz oder Strg+- subtrahieren. Das Ergebnis sollte so aussehen, wie in der nachfolgenden Abbildung. Jetzt wählen wir die Gruppe mit dem Kreis und dem Rechteck und öffnen das Dialogfenster für die Transformationen (Objekt > Transformationen oder Umschalt+Strg+M) und in diesem wählen wir den Reiter “Drehen”, dort geben wir -120 deg ein und bestätigen mit “Anwenden”. Die Gruppe mit dem kleinen Kreis und dem Rechteck sollte jetzt gedreht sein und etwa so aussehen, wie in der Abildung die Grupe mit dem roten Rechteck und Kreis. Jetzt duplizieren wir diese Gruppe und wählen in der oberen Werkzeugleiste “Gewählte Objekte vertikal umdrehen”, danach sollte die Gruppe so aussehen, wie die die Gruppe auf der Abbildung mit dem blauen Rechteck und Kreis. Jetzt können wir die Gruppierung beider Gruppen wieder auflösen und alle einzelnen Objekte von dem ringförmigen Objekt subtrahieren (Pfad > Differenz oder Strg+-). Das Ergebnis sollte dann wso aussehen, wie das zweite Objekt in der zweiten Reihe auf der Abbildung. Jetzt brauchen wir nur noch die kleinen Kreise umd das Logo zu positionieren, dafür duplizieren wir den Kreis mit der Größe von 94 Pixel zweimal und versetzen die Kreise ungefähr an die richtige Stelle. Mit Hilfe des Werzeuges “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” bekommen wir diese auch exakt postioniert. Dafür einfach den linken Kreis und die Logoform selektieren und “Horizontal zentrieren”, dann die beiden rechten kleine nKreise wählen und “Vertikal zentrieren”. Das ergebnis sollte so ausschauen wie das dritte Objekt von links ind der zweiten Reihe der Abbildung.

Jetzt müssen wir das Logo nur noch passend einfärben. Dafür müssen wir die Grundform zuerst zerlegen, und zwar über Pfad > Zerlegen (Umschalt+Strg+K), dass bewirkt das wir drei einzelne Objekte bekommen, die wir dann entsprechend färben können. Die Orginalfarbwerte für das Logo von Ubuntu sind #C90016 für das Rot, #FF6309 für Orange und #FFB515 für das Gelb. Hier eine kleine Anmerkung am Rande, es ist möglich mit der Pipette die Farben von einem Logo direkt abzunehmen, das bringt aber immer kleine Abweichungen vom Original mit sich. Wer will, kann das Logo jetzt noch mit dem entsprechendem Schriftzug ergänzen, die Schriftart ist für ubuntu paketiert, Paket ttf-ubuntu-title. Dafür muss aber nachher Inkscape nochmals neugestartet werden. Damit wäre der “circle of friends” oder das Ubuntu-Logo fertig, ich wünsch viel Spaß beim nachmachen und freue mich logischerweise über Feedback.

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Inkscape: unser fetter tuxiger Pinguin

März 24th, 2010 von buergermeister

Es an der Zeit wieder ein mal ein kleines Tutorial für Inkscape zu veröffentlichen. Was ein Linuxnutzer immer gebrauchen kann sind wohl Pinguine und die sind eigentlich ganz leicht mit einfachen grafischen Formen erstellbar. Wie in der Abbildung links so soll am Ende unser Pinguin aussehen, er hat wie bei Tux dem Linuxmaskottchen üblich natürlich orange Füße und einen Schnabel in der gleichen Farbe.

Das Ganze ist wie gesagt recht einfach und besteht überwiegend aus geometrischen Figuren. Wir werden zuerst alle Einzelteile zeichnen und im Anschluss dann zusammensetzen. Beginnen wir also mit dem Augenpaar. Dafür zeichnen wir mit dem Werkzeug “Kreise, ellipsen und Bögen erstellen (F5)” einfach eine Ellipse. Diese drehen wir dann sanft etwas nach links, danach zeichen wir eine weitere etwas kleinere Elipse und positionieren diese wie in der Abbildung. Anschließend zeichnen wir einen kleinen Kreis und auch diesen positionieren wir wie in der Abbildung. Jetzt gehen wir daran, den gezeichneten Formen die richtigen Farben zu geben. Der untersten Ellipse geben wir eine Füllung mit einem kreisförmigen Farbverlauf von weiß (ffffffff) nach einem sanften hellblau (d9ffffff). Die zweite Ellipse wird schwarz (000000ff) und die letzte weiß (ffffffff) und dieser geben wir eine Unschärfe (bei mir Faktor 30). Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in der Abbildung. Wenn das der Fall ist markieren wir all diese Elemente und gruppieren diese, dazu entweder um alle Elemente mit der Maus einen Markierungsrahmen ziehen oder alle Elemente einzeln selektieren, dabei die Shifttaste gedrückt halten. Und im Anschluß über Objekt > Gruppieren (Strg+G) gruppieren. Nach dem wir die Elemente alle gruppiert haben, legen wir von dem Objekt eine Kopie an, Strg+D und spiegeln diese horizontal (Objekt horizontal umkehren (H) ). Dann verschieben wir das neue Objekt einfach mit den Cursortasten so, dass es wie auf der Abbildung aussieht und fertig ist unser Augenpaar.

Jetzt widmen wir uns dem Schnabel unseres Pinguin. Dafür zeichnen wir wieder eine Ellipse, dieses Mal etwas breiter aber keine Angst das kann man nachher noch passend skalieren. Dann zeichnen wir mit dem Werkzeug “Bezier-Kurven und gerade Linien zeichnen (Umschal+F6)” eine Bezierkurfe wie in der Abbildung, keine Angst wenn sie nicht gleichmäßig wird, dass erreichen wir später durch das versetzen der Knoten. Die Bezierkurve setzen wir im Anschluss auf unsere Schnabelellipse und wählen das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades (F2)“, dann setzen wir die Endpunkte unserer Bezierkurve auf die gleiche Höhe und an den Umriss der Ellipse. Die Strichstärke läßt sich über die “Muster der Konturlinie” in den Objekteinstellungen beeinflussen. Nachdem wir diese, wie in der Abbildung zu sehen angepßt haben, bei mir (2,8px), wandeln wir über Pfad > Kontur in Pfad umwandeln (Strg+Alt+C) die Bezierkurve in einen Pfad um. Dann wählen wir wieder das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades (F2)” und setzen einfach durch Doppelklick jeweils in der Mitte oben und unten einen Knoten und verschieben diese und/oder die Anfasser der Kurven so, dass es am Ende den Eindruck eines leicht geöffneten Schnabel, so wie in der Abbildung zu sehen hat. Dann können wir den Schnabel noch etwas einfärben, ich hab hier wieder einen kreisförmigen Farbverlauf von einem dunklem Orange (ff6600ff) nach einem hellerem (ff8f00ff) benutzt. Danach ist unser Schnabel eigentlich fertig und muss nur noch zum Augenpaar hinzugefügt werden und eventuell in der Größe etwas angepasst werden.

Das nächste mit dem wir uns beschäftigen, werden die Füße sein, die sind ganz einfach aus mehreren Ellipsen zusammen gesetzt, wie in der Abbildung zu sehen. Die beiden äußeren Ellipsen sind etwas gedreht und an die passenden Postionen geschoben und im Anschluss alle Ellipsen über Pfad > Vereinigung (Strg++) miteinander vereinigt. Für die Füllung habe ich den gleichen Farbverlauf wie beim Schnabel des Pinguin benutzt.

Jetzt haben wir alle schwierigen Elemente für unseren Pinguin gezeichnet und können daran gehen ihn zu vollenden. Zeichnen wir als ersten den Grundkörper des Pinguin, das ist wie sollte es anders sein ein große Ellipse. Nach dem zeichnen das vorher gruppierte Augen-Schnabelpaar auf dem  Grundkörper platzieren und entsprechend anpassen. Allerdings sieht die Grundform unseres Pinguins noch etwas seltsam aus aber das lösen wir auf einfache Art und Weise. Die Grundform selektieren und über Objekt > Objekt in Pfad umwandeln (Umschalt+Strg+C) umwandeln. Im Anschluß das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades (F2)” auswählen. Die Knoten der Ellipse werden sichtbar. Zuerst den obersten Knoten wählen und die Knotenanfasser etwas zusammenschieben, dadurch wird dieses Ende etwas spitzer. Dann die beiden seitlichen und den unteren Knoten etwas nach innen verschieben. Das Ganze sollte dann etwas eiförmig in etwa wie auf der Abbildung aussehen. Dann zeichnen wir eine weitere Ellipse, den Bauch den habe ich mit dem gleichen Farbverlauf, wie die Augen gefüllt. Ein kleiner Kreis mit einer Füllung von Schwarz nach Transparent dient als Bauchnabel. Die Arme sind dreimal dürft ihr raten, genau einfach langezogene Ellipsen, die etwas gedreht wurden. Dann heisst es nur noch die Füße anpassen und drei Haare (das sind nichts anderes wie Freihandinien (F6) ) und ein Schatten auf den Boden und fertig ist unser tuxiger Pinguin.

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Ein Avatar mit Inkscape

Januar 23rd, 2010 von buergermeister

Es ist an der Zeit wieder einmal ein Inkscape-Tutorial zu verfassen. Diese Mal schaffen wir so einen kleinen Avatar, die kann man ja immer wieder einmal gebrauchen. Sicher man kann das auch noch detailiierter gestalten, dass hier dürfte aber auch ein Inkscape-Einsteiger schaffen.
Als erstes zeichnen wir mit dem Kreiswerkzeug eine Ellipse unseren späteren Kopf. Für die Ohren zeichnen wir eine weitere Ellipse und drehen sie ein wenig,dann kopieren wir diese Ellipse und spiegeln sie. Dann bringen wir beide Ellipsen für die Ohren an die richtige Position und selektieren alle drei Formen und vereinigen sie miteinander. Das sollte dann so aussehen, wie auf der Abbildung.
Unseren Kopf füllen wir dann mit einem radialen Farbverlauf und versetzen den Mittelpunkt des Farbverlau in etwa auf die Höhe des Kinn. Mein Avatar soll am Ende blau werden und so habeich einen blauen Farbverlauf mit den Werten 0066cdff für den Startpunkt und 002cbeff für den Endpunkt.
Als nächstes zeichnen wir auf dem Kopf eine weitere Ellipse wie im Beispielbild und füllen diese mit einem Farbverlauf von Weiß nach Transparent, des Ergbnis sollte dann wieder so aussehen, wie auf der nebenstehnden Abbildung.
Für das weitere Higlight auf dem Kopf zeichnen wir zwei weitere Ellipsen wie in der nebenstehenden Abbildung und subtrahieren diese über Pfad > Differenz miteinander. Übrigbleiben sollte dann die rote Form wie in der Abbildung. Da wir nur die Hälfte davon brauchen löschen wir die Hälfte, in dem wir ein Viereck zeichnen und wieder subtrahieren. Die übriggebliebene Form platzieren wir auf dem Kopf und rücken diese zurecht. Füllen sie mit Weiss und geben ihr eine Unschärfe mit dem Faktor 7 oder 8. Damit wäre unser Kopf fertig.
Für den Körper zeichen wir mit dem entsprechendem Werkzeug zwei Rechtecke, wie in der Abbildung. Das Rechteck, welches den Oberkörper darstellt duplizieren wir und verschieben es mit den Pfeiltasten nach unten. Dann runden wir das andere Rechteck über das Werkzeug Knoten bearbeiten ab, so wie es uns am besten gefällt. Dann schieben wir da untere Rechteck weider so zurück, das das Ganze zusammenpaßt. Haben wir die richtige Position gefunden, vereingen wir alle drei Rechtecke. Die Beigung im unteren Bereich erreichen wir, in dem wir dort einen weiteren Knoten setzen und diesen etwas nach unten ziehen und diesen symetrisch machen. Auch die Form füllen wir mit dem entsprechendem Farbverlauf des Kopfes und versetzen den Mittelpunkt in die rechte untere Ecke. Für die Higlihts zeichnen wir ein weiteres Rechteck, dessen Ecken wir abrunden und im Anschluss mit einem Farbverlauf von Weiß nach Transparent füllen. Das zweite Higlight ist bei mir exakt das Gleiche wie auf dem Kopf, ich habe es nur dupliziert und etwas skaliert. Dann setzen wir die Form des Oberkörpers ganz nach unten und geben Kopf und Oberkörper einen kleinen schwarzen Rand.
Damit ist uner kleiner Avatar schon fertig. Kritiken, Verbesserungen und eigene Werke wie immer in die Kommentare.

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Inkscape Lessons

Januar 22nd, 2010 von buergermeister

Mizmo veröffentlicht seit einigen Tagen die Unterlagen zu einem 8teiligem Inkscape-Kurs, den sie derzeit an einer Bostoner Schule hält. Die Kursunterlagen bietet sie in Form von PDF zum Download an. Im ersten Teil erklärt sie einige Grundlagen zu Inkscape und Vektorgrafiken. Im zweiten Teil geht es ausführlich um die Objektwerkzeuge, die Zeichenwerkzeuge und Pfade, was im dritten bisher veröffentlichtem Teil weiter fortgesetzt wird. Für Interessierte, welche den Kurs verfolgen wollen hat mizmo in ihrem Blog einen eigenen Feed eingerichtet. Das Kursmaterial ist auf ihrer Kurs-Webseite dann auch als ODT erhältlich. Eine gute Gelegenheit sich mit Inkscape zu beschäftigen.

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Inkscape-Tutorial: Candle in the Wind

November 27th, 2009 von buergermeister

Es gab schon einige Tage hier kein Tutorial mehr zu lesen. Mittlerweile ist es also Zeit und da soweit ich mich erinnern kann zur Vorweihnachtszeit eh viel gebastelt wird um so mehr. Oder ist das etwa aus der Mode gekommen? Wie wäre es die netten Verwandten mit einer selbst entworfenen Postkarte zu erfreuen? Möglichkeiten Postkarten mit eigenen Motiven drucken zu lassen gibt es ja im Internet genug, fehlt nur noch das passende Motiv. Wie wäre es mit so etwas wie in dem Beispielbild? Kerzen passen doch zur Weihnachtszeit immer.

Zeichnen wir also mit Inkscape unsere eigene Weihnachtskerze. Wir fangen an mit dem Korpus der Kerze. Dafür zeichnen wir mit dem Zeichenwerkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” (F4) ein uns passendes Exemplar. Dann zeichnen wir noch eine Elipse mit dem Werkzeug “Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen” (F5). Dieses positionieren wir dann auf dem Rechteck so, dass es als Abschluss der Kerze dienen kann. Wir selektieren beide Objekte, dazu die Shift-Taste gedrückt halten und vereinigen sie dann (Pfad -> Vereinigung oder Strg++). Jetzt zeichnen wir mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) ein Vieleck, wie in Abbildung 1. Wir lassen das Vieleck selektiert und wechseln auf das Werkzeug “Knoten und Anfasser eines Pfades bearbeiten” (F2) und selektieren dann alle Knoten und machen diese dann symetrisch (siehe kleine Abbildung in Abbildung 1). Auch dieses Vieleck-Objekt positionieren wir passend auf unserem Rechteck und vereinigen es genauso, wie oben bei der Ellipse beschrieben. Dannach sollte ein Objekt übrig geblieben sein, welches genauso aussieht wie auf der rechten Seite der Abbildung 1.

Jetzt geben wir diesem Korpus eine passende Farbe. Dafür gehen wir auf die Objekteinstellungen (Umschalt+Strg+F) und wählen “linearen Farbverlauf” aus. die Farbwerte sind “c62f08ff”, “c03c08ff” mit einem Versatz von 0.30, “bd4607ff” und einem Versatz von 0.60 und die letzte Farbe ist “df512aff”. Das Objekt duplizieren wir mit Strg+D und füllen es mit einem linearen Farbverlauf von unten nach oben, mit dem Startwert “00000094″ als Start nach Transparent.

Nun zeichnen wir wieder mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) ein Vieleck ähnlich dem auf Abbildung 2,auch hier machen wir wieder dieses Mal die Knoten symmetrisch. Und geben dem Vieleck im Anschluss eine Füllung mit einem radialem Farbverlauf, die Werte sind “fffab0ff” und “ffac19ff”.

Nun is es Zeit, die Highlights zu setzen. Dafür zeichnen wir einfach mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) einige unregelmäßige Flächen, wie auf Abbildung 3 im oberen Teil zu sehen und machen wieder die Knoten symmetrisch. Dann geben wir ihnen einfach über die Objekteinstellungen eine Unschärfe von 4 und füllen sie mit einem radialen Farbverlauf von Weiß nach Transparent. Den Mittelpunkt des Fabrverlauf versetzen wir dann einfach mit dem Werkzeug “Farbverläufe erstellen und bearbeiten” (Strg+F1) einfach so, dass keine scharfen Kanten entstehen. Jetzt zeichnen wir noch einen Ring ähnlich dem auf Abbildung 3. Das geht am einfachsten in dem wir mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) eine entsprechende Umrandung zeichnen und dann wieder die Knoten symmetrisch machen. Dann geben wir der Linie über die Objekteinstellungen einfach mehr Dicke und wandeln die Konturlinie im Anschluss über Pfad -> Linie in Pfad umwandeln um. Dannach versetzen wir einfach einige der inneren Knoten, so das es unregelmäßig ist. Am Schluss sollte es eben aussehen wie auf der Abbildung. Dem Rng geben wir dann eine weiße Füllung, setzen die Unschärfe auf den Faktor 5 und setzen die Deckkraft auf 50% zurück. Jetzt zeichnen wir noch im Mittelpunkt des weichen Wachs eine kleine Ellipse und geben dieser die Füllung “ffce5cff” und eine Unschärfe von 6. Jetzt zeichnen wir am oberen Ende des Kerzenkorpus noch ein Viereck und geben diesem als Füllung einen radialen Farbverlauf von “ffac29c3″ nach Transparent. Jetzt zeichnen wir noch links und rechts am Korpus der Kerze jeweils ein Trapez und geben diesen einen Farbverlauf von Transparent nach Weiss und etwas Unschärfe. Damit ist jetzt schon einmal unsere Kerze mit allen Highlights fertig, fehlt nur noch die Flamme.

Zeichnen wir zuerst den Docht, wie Schon so oft heute mit dem Werkzeug  ”Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) das Ganze sollte in etwa aussehen, wie auf Abbildung 4. Natürlich auch wieder die Knoten symmetrisch machen. Im Anschluss geben wir dem Docht einen linearen Farbverlauf als Füllung und zwar mit den Wert ”ffce5cff” nach Schwarz.

Nun zeichnen wir mit dem Werkzeug  ”Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen” (F5) eine Ellipse und einen Kreis. Den Kreis subtrahieren wir anschliessend über Pfad -> Differenz von der Ellipse, so das es aussieht wie auf Abbildung 5. Dann geben wir dem Objekt die Füllungsfarbe “faebd7ff” und duplizieren sie mit Strg+D. Dem Duplikat geben wir die Füllungsfarbe weiß und verkleinern das Objekt über Pfad -> Schrumpfen etwas. Dann setzen wir die Unschärfe auf 4. Nochmals einen Kreis und Ellpse zeichnen und ebenfalls subtrahieren, dasss Ergebnis sollte aussehen wie dasgelbe Objekt auf der rechten Seite von Abbildung 5. Das Gelb hat den Wert “ffdc00ff” unddie Unschärfe des Objekt hat den Wert von 11. Jetzt ur noch einen Kreis zeichnen und dessen Füllung auf einen radialen Farbverlauf mit dem Wert “ffdeadff” nach transparent setzen. Jetzt gilt es die Flamme nur noch zusammensetzen. Und schon ist unsere Weihnachtskerze fertg.

Jetzt gilt es nur noch einen passenden Hintergrund zu finden oder zu erstellen. Dunkle Hintergründe passen hier besser. Ein Kreis mit einem radialen Farbverlauf von halbtransparent Weiß nach Transparent im Hintergrund der Kerze deutet deren Lichtschein an. Noch ein schicker Schriftzug und dann ist sie aber wirklich vollendet unsere eigene Weihnachtsgrußkarte. Ich wünsch euch jetzt viel Spaß beim nachmachen, Anregungen  Verbesserungen und Feedback in Text wie in Bildform sind natürlich wie immer willkommen.

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Die Vektoren sind los

November 26th, 2009 von buergermeister

Hab ich letztes Wochenende in meinem Workshop auf dem Blit noch erzählt, das es schon lange kein Inkscape-Update mehr kam erscheint doch just die Version 0.47. Und die bringt doch einige Neuerungen mit. Als erstes gibt es ein Autosave nun, yeah das war höchste Zeit. Ausserdem gibt es ein neues Werkzeug, den Radiergummi oder Eraser. Das UI folgt jetzt den Konventionen von freedesktop.org, was heißt es ist skinfähig – was mir nicht allzu wichtig ist. Am PS und EPS Export wurde gearbeitet, mal sehen wie das mit den “Fallback” für Transparenzen so funktioniert. Aber ich ahne schon es wird beim PNG-Export bleiben. Interessante neue Effekte gibt es auch, mir jedenfalls gefallen Sketch und Hatches. Hatches sind ja in letzter Zeit richtig in. Mehr in den Releasenotes. Ich jedenfalls besorg mir die Version jetzt erstmal.

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Novemberralley

November 23rd, 2009 von buergermeister

Ich war November ganz schön unterwegs. Am ersten Wochenende war ich in Bottrop zur ersten OpenRheinRuhr. Von da hab ich ja einen kleinen Zwischenbericht abgeliefert. Insgesamt gesehen, war die erste ORR keine schlechte Veranstaltung. Der Saalbau in Bottrop bietet zwar nicht viele Vortragsräume aber trotzdem wird man das Programm noch ausbauen können. Das Vortragsprogramm von dem ich nicht wirklich all zu viel mitbekommen habe, war dennoch sehr hochwertig. Der Saalbau verfügt über zwei Etagen und man hat auf der oberen die Unternehmen im Ausstellungsbereich postiert, was am Ende dazu geführt hat, dass das Leben eher im unteren Bereih zu finden war. Platz war noch jede Menge, so das man hier auf jeden Fall noch mehr Aussteller im nächsten Jahr begrüßen könnte oder sich einige Highlights einfallen lassen könnte. Insgesamt halte ich die ORR aber dennoch für empfehlenswert. Wer sich ein Bild machen möchte, von der Veranstaltung, der sollte in die Gallerie schauen. Übrigens gibts von der OpenRheinRuhr auch eine RadioTux-Sendung mit meiner unsympathischen Stimme.

Das nächste Wochenende war eher ein Heimspiel. openSUSE Launch Party hier in Chemnitz. Und die hat mich ganz schön auf Trab gehalten. Denn gleich mal zwei der Speaker sind erkrankt gewesen. So mußte der Vortrag zu Linux auf Netbooks vollkommen ausfallen und für den Dekstopvortrag gab es einen Tausch. Dank des openSUSE Boosters-Team wurde ein Ersatzvortragender für den openSUSE 11.2 Vortrag gefunden. Michal Hrušecký vom SUSE Büro in Prag war zu Gast. Da er sich aber weniger mit dem Desktop von openSUSE beschäftigt, hat er den allgemeinen Vortrag zu den Neuigkeiten in openSUSE gehalten. Für den Desktopvortrag kam dann unerwartete Unterstützung aus Dresden, denn Stefan Majewski war vor Ort und hat zusammen mit Thomas eine umfassende KDE-Show vollführt. Insgesamt können wir mit den Besucherzahlen vollkommen zufrieden sein und die Anwesenden waren wohl alle zufrieden. Erstaunlich, welche Wege manch da auf sich genommen haben. So kamen die Gäste von Grimma, Dresden und Wittenberg. Einige der Gäste scheinen uns wohl dank der zweiten Veranstaltung die im Hause stattfand nicht gefunden zu haben.  Nicht alle sind dann zum Social Event ins Friedrichs Brauhaus mitgegangen, aber dennoch wurde es noch ein interessanter Abend und wir sind erst um Halb zwei nach Hause.

Und die letzte Veranstaltung, war jetzt am Wochenende in Potsdam der Brandenburger Linuxinfotag. Auch das ist für mich schon nahezu ein Heimspiel, bin ich doch schon seit 5 Jahren jedes Jahr zum BLIT mit einem Vortrag oder Workshop vertreten. Dieses Mal hatte ich einen Vortrag und einen Workshop. Ich war früh gleich nahc der Keynote mit meinem Vortrag dran und nach der kurzen Mittagspause ging es auch gleich mit meinem Workshop weiter.  Das da ein Admin der Hochschule eine ganze Woche gebastelt hat um auf den Solarisrechnern Inkscape bereit zu stellen, muss extra erwähnt werden. Insgesamt war der BLIT wieder eine kleinere Veranstaltung, obwohl er nach dem Wechseln nach Potsdam im vergangenen Jahr durchaus wachsen könnte. Naja mal sehen vielleicht wird es ja im nächsten Jahr. In meinem Inkscape-Workshop hab ich neue Inhalte ausprobiert und ich denke, ich bin da dem inhaltlichen Ziel näher als mit den letzten Versuchen, insgesamt kann ich zufrieden sein, es waren wieder zahlreiche Teilnehmer.

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Inkscape – Spaß mit Glas

Oktober 25th, 2009 von buergermeister

Eines meiner Lieblingsspielzeuge mit Gimp ist ja das Glas-Skript, welches ich hier schon einmal vorgestellt habe. Damit sind dann so Sachen entstanden wie “Debian 100% waterproofed“. Heute wo ich überwiegend mit Inkscape arbeite will ich natürlich derartiges auch nutzen und so hab ich mich hingesetzt und herumprobiert, wie ich am besten Glas mit Inkscape mache. Dabei habe ich festgestellt, dass die genauen Einstellungen auch teilweise vom Hintergrund abhängig sind.
Ich zeige das hier an Hand einer Form, ihr könnt aber genauso gut Schrift dafür nehmen. Ich nehme dafür einfach einmal das Geeko-Sign von openSUSE.

1. Die Füllung des Objektes auf B3B3B3 ud den Alphakanal auf den Wert von 94 setzen. Die entsprechende Form einmal Duplizieren (Strg+D), das Duplikat dann auf einen freien Platz in der Zeichnung schieben und über die Objekteinstellungen einen Rand geben. Ich habe hier einen 5px breiten Rand genommen. Das ist aber wirklich abhängig von der Größe der Form oder des Buchstaben,dass kann mehr oder weniger sein. Auf die Füllung können wir verzichten. Das Ergebnis sollte dann in etwa aussehen, wie auf Abbildung Nummer 2.
2. Jetzt dürfte nur noch die Umrandung zu sehen zu sein. Diese wandeln wir jetzt in einen Pfad um. Pfad -> Linie in Pfad umwandeln. Den neuen Pfad duplizieren wir wieder und schieben das Duplikat erst einmal beiseite. Der ersten Umrandung geben wir jetzt eine entsprechende Füllung, die die Stärke des Glases darstellt. Wir gehen also auf die Objektfüllungseinstellungen und wählen dort linearen Farbverlauf. Der Startpunkt bekommt eine graue Farbe C0C0C0 und den Endpunkt setzen wir auf Weiß FFFFFF. Jetzt setzen wir den Start und Endpunkt noch schräg, in dem wir das Werkzeug – Farbverläufe erstellen und bearbeiten (Strg+F1) wählen. Den grauen Startpunkt setzen wir auf etwa 11 Uhr und den weißen auf 5 Uhr etwas ausserhalb der Form. Im Anschluss setzen wir noch in den Objekteinstellungen die Unschärfe auf den Faktor 2 und die Objektsichtbarkeit auf 98%. Das Ergebnis müßte jetzt aussehen, wie auf Abbildung Nummer 4.
3. Jetzt nehmen wir das Duplikat der Umrandung, die Füllung der selbigen sollte ja eine schwarze sein, wenn nicht setzen wir die Füllung auf Schwarz und die Objektsichtbarkeit auf 40% herab und die Unschärfe auf den Faktor 5. Das sollte dann in etwa aussehen, wie auf Abbildung 5.
4. Jetzt heisst es nur noch die Einzelteile richtig zusammen zu fügen. Dafür setzen wir den zuletzt bearbeiteten Schatten einfach mit der Endetaste ganz nach unten und positionieren ihn so, wie es uns gefällt. Ein wenig versetzt um den Lichtinfall darzustellen. Die anderen beiden Objekte brauchen nur paßgenau übereinander gelegt werden.

Damit ist unser Glasobjekt fertig. Das Ganze macht allerdings nur über einem “bewegten” Hintergrund Sinn, auf einfarbigen Flächen wirkt das Ganze weniger. Also viel Spaß beim nachmachen.

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