TagCloud

Screencast: Einfache Button mit Inkscape

Juni 24th, 2011 von buergermeister

In letzter Zeit bekomme ich immer mehr Anfragen, wie man bestimmte Sachen mit Hilfe von Inkscape erstellen kann. Auch die Suchanfragen an mein Blog haben immer mehr mit derartigem zu tun. Am meisten wird angefragt, wie man denn Shiny oder Glossy-Button mit Inkscape erstellt. Darüber habe ich vor langer Zeit ja schon einmal ein kleines Tutorial geschrieben.

Scheinbar wollen es die Leute allerdings noch sehen, wie das geht, deshalb gibt es das Ganze jetzt noch als Screencast.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 6 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

Screencast: Inkscape, 1-2-3 ein Spiegelei

Mai 22nd, 2011 von buergermeister

Wir beginnen unsere Zeichnung damit, in dem wir mit dem Werkzeug “Kreise und Ellipsen erstellen” Kreise und Ellipsen in verschiedenen Größen zeichnen und diese wie auf Abbildung 1 zu sehen, zusammensetzen. Einige der Ellipsen sollten dabei etwas gedreht werden. Wenn eine Form in etwa wie auf der Abbildung 1 entstanden ist selektieren wir alle gezeichneten Kreise und Ellipsen und vereinigen diese zu einem Pfad, entweder über Pfad > Vereinigung oder Strg++.
Dieses Objekt füllen wir mit einem Farbverlauf von weiss, nach einem 10%igem Grau. Von dem Objekt machen wir mit Strg+D noch ein Duplikat und füllen dieses mit einem radialem Farbverlauf von Weiß nach transparent. Dieses Objekt bekommt noch eine Konturlinie, deren Stärke allerdings von der Größe des gezeichneten Objektes abhängt. Die Farben dieser findet man auf Abbildung 3 und so sollte die Konturlinie auch aussehen.

Jetzt ist es an der Zeit unser Eigelb zu zeichnen. Dafür wählen wir das Werkzeug “Kreise und Ellipsen erstellen” und zeichnen einen Kreis, die Strg-Taste dazu gedrückt halten dann wird der Kreis auch wirklich rund. Damit nachher die Farbverhältnisse stimmen, gebe ich hier eine Größe vor und zwar 75x75px. Dann können wir diesen Kreis zweimal duplizieren und schieben die Duplikate beiseite, damit wir arbeiten können. Das im Ebenenstapel obenliegende also das zuletzt erzeugte färben wir mit einem kreisförmigen Farbverlauf, mit den in Abbildung 1 gezeigten Farben. Achtung, die Farbfelder haben keine Transparenz sondern stellen die volle Farbe dar, damit sie mit der Pipette abgenommen werden kann. Die genauen Werte stehen neben den Feldern, so das nur der Alphakanal auf diesen Wert gesetzt werden muss.

Das zweite Duplikat des Kreises wird mit den Farben. Unser Originalkreis, der ganz unten im Ebenenstapel sein sollte bekommt die orange Füllung wie auf Abbildung 3 zu sehen und dann eine Konturlinie mit der Stärke 18, die mit einem radialen Farbverlauf gefüllt wird. Auch hier die Farben haben keine Transparenz und der genaue Wert steht daneben. Jetzt können wir die 3 Einzelteile wieder zusammenfügen. Am besten geht das in dem man alle selektiert und mit Hilfe des Werkzeuges “Objekte ausrichten” einmal horizontal/vertikal auf die Auswahl zentriert.

Wir zeichnen noch eine Ellipse die wir mit einem linearem Farbverlauf von weiss nach transparent füllen. Diese Ellipse setzen wir auf die obere Hälfte unseres Eigelb, so wie auf den Abbildungen zu sehen. Dann kann unser Eigelb gruppiert werden und auf unser Eiweiß gesetzt werden und notfalls in der Größe durch skalieren angepaßt werden. Und fertig ist auch schon unser Spiegelei. Wer sich mein Spiegelei einmal anschauen möchte, findet das SVG hier zum Download.

Das Ganze gibt es wie immer natürlich auch noch einmal als Screencast.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 4 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

Fazit LinuxWochen Wien 2011

Mai 8th, 2011 von buergermeister

So nun sind die LinuxWochen in Wien gelaufen, es war schon stressig. Über den Andrang der Besucher, kann ich gar nicht mal so viel sagen, das ich ja meist selbst einen Workshop hatte. Gerade der Samstag war schon heftig, da ich von 11-14 Uhr einen Workshop hatte, um 14 Uhr einen Vortrag und um 15 Uhr schon wieder den nächsten Workshop. An Vorträgen selbst habe ich nur den q/talk am Freitag Abend über Open Data besucht. Im Anschluß gab es dann den Social Event mit Livemusik. Der Veranstaltungsort war dieses Jahr das Technikum Wien, welches auf jeden Fall tolle Möglichkeiten bietet. Der Platz für die Stände war besser und natürlich auch die Räumlichkeiten für die Vorträge und Workshops. In meinem Workshopraum gab es auch Rechner mit vorinstalliertem openSUSE und Inkscape/GIMP so das man an diesen Maschinen arbeiten konnte. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird man auch nächstes Jahr am Technikum sein, was man nur hoffen kann.

Meine Workshops waren mit zwischen 20 und 25 Teilnehmern gut besucht. Nur am Samstag die Wiederholung des GIMP-Workshop hatte mit 6 Leuten weniger Teilnehmer, was allerdings zu erwarten war. An der Stelle muss man sagen, ich scheine so etwas wie eine Fangemeinde in Wien zu haben, einige Leute waren nun schon das dritte Jahr in Folge in einem meiner Workshops und viele nehmen dann auch jeden mit, der angeboten wird. Sofern der Inhalt der Workshops wechselt. Erstaunlich an der Stelle ist, das die Inkscape-Workshops scheinbar mehr von Interesse waren als GIMP. Das ist hier in Deutschland sonst anders, da GIMP das kompliziertere Werkzeug ist, sind hier dessen Workshops schneller ausgebucht. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen für die Veranstalter statt den einen GIMP Workshop zu wiederholen lieber einen weiteren Inkscape Workshop von den von mir eingereichten zu nehmen.
Da jetzt die meisten Teilnehmer der Workshops die Inhalte in meinem Blog noch einmal suchen, hier noch mal die Links zu den Inhalten der Workshops:

Geschrieben in Family Affairs, Killer Application, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

GPick – meine Welt wird Bunt

Mai 4th, 2011 von buergermeister

Scheinbar hat meine endlose Suche nach einem vernünftigem Werkzeug für das zusammenstelln von Farbpaletten endlich ein Ende gefunden. Zwar habe ich tolle Sachen, wie SwatchBooker gefunden, das für das Erstellen von Paletten allerdings weniger toll ist. Das GNOME-Werkzeug Agave ist eher spartanisch und nervt vor allem durch die fehlende Möglichkeit der Palette einen eigenen Namen zu geben. Da kann man später nur mit einem Texteditor nachhelfen. Das Pendant von KDE KColorEdit schreckt mich einerseits ab, weil da ein Packager der Meinung war ich brauche nahezu jede verfügbare KDE-Bibliothek, macht 300MB. Auf der anderen Seite schreckt mich die Bedienung dieses Werkzeuges ab. Das ein Farbrad jetzt GTK-Selektor heisst und eine Farbskala dann KDE-Selektor ist ja schon rätselhaft, aber noch ergründbar. Das man das unter Extras verstellt wird schon mystischer, was aber die Plusicons im Gradienten-Selektor zu bedeuten haben ist ein absolutes Mysterium. Dafür ist die Kommentarfunktion nützlich.
Jetzt bin ich aber auf ein Programm gestoßen, das meine Suche beenden wird – GPick. GPick sei ein weiterentwickelter Colorpicker, geschrieben in C++ mit dem GTK+ Toolkit, so der Entwickler zu diesem Werkzeug.
Benutzer von Ubuntu und Debian haben an dieser Stelle Glück, das Projekt beitet auf seinen Seiten ein entsprechendes Binärpaket für das Programm an. Für Ubuntu gibt es auch eine PPA hier, die allerdings seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde und auch nicht die neueste Version enthält.
Nutzer von openSUSE kommen nicht darum sich die Software zu kompilieren, das funktioniert mit SCons, eine Anleitung findet man hier im Wiki des Projektes.

Die Benutzeroberfläche wirkt durch die Anordnung mit Tabs auf jeden Fall nüchtern und aufgeräumt, was mir schon mal sehr gefällt.
Auf den ersten Blick und direkt nach dem Start sieht GPick auch erst einmal wie ein Colorpicker aus. Aber schon hier zeigt sich, das in diesem Tool mehr steckt. Die meisten Tools bieten ja etwas wie eine kleine Voransicht, die die Farbe oder/und den Wert dieser anzeigt, schon bevor man die Farbe selektiert. Das bietet natürlich auch GPick, darüber hinaus gibt es aber ein weiteres nützliches Feature, wie ich finde. Eine vergrößerte Ausschnittansicht, wo sich der Cursor mit der Pipette gerade befindet. Das macht die Auswahl gerade kleinerer Dinge einfacher. Die gepickten Farben lassen sich übrigens einfach per Drag&Drop auf das rechte Feld für die Farben der zusammenzustellenden Palette ziehen. Dadurch werden die 6 Felder, die oben zur Verfügung stehen auch nicht wirklich voll. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, dass die Default-Einstellung für das picken der Farbe nicht das klicken mit der Maus ist sondern die Leerzeichentaste. Das kann man aber unter den Einstellungen einfach umstellen.

Bevor wir wir auf die Möglichkeiten, der Zusammenstellung der Paletten unter dem Reiter “Scheme generation” schauen, schnell noch etwas anderes was mir natürlich auch wieder gut gefällt. Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an den Artikel “Farbpaletten aus Bildern mit Gimp generieren” erinnern. Das kann GPick nämlich auch unter dem Menüpunkt Tools findet man Palette From Image. Im sich öffnenden Dialogfenster braucht man nur noch den Pfad zum Bild angeben und die Anzahl der Farben die man davon möchte.

Unter dem Reiter “Scheme generation” gibt es verschiedene Möglichkeiten Farben auszuwählen, als Default ist die Komplementärfarbe eingestellt, ein Feature was ich bei anderen Tools schwer vermisst habe. Es gibt aber auch noch andere Methoden der Farbermittlung wie Neutral oder Clash und einige mehr. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, das ein Klick auf die Fläche mit der Farbe nicht, den Wert manuell eingeben läßt sondern die Farbe der Palette hinzufügt. Aber mit einem Rechtsklick öffnet sich ein Kontextmenü und dort kann man den entsprechenden Menüeintrag. Genauso hab ich mir das eigentlich gewünscht. Auch hilfreich, die Generierung verschiedener Sättigungs-/Helligkeitswerte von einer Farbe. Was auch nicht schlecht ist, ist die automatische Benennung der Farbe, diese wird mit Hilfe einer CIE94 Farbdifferenz-Funktion umgesetzt. Das funktioniert natürlich besser als eine manuelle Benennung, da die Wahrnehmung von Farben mit dem menschlichen Auge doch zu starken Differenzen führt. Und Namen, die gleichgesetzt mit einer Farbe sind doch nützlich, wer merkt sich schon eine Reihe von Hexwerten ;)

Unter dem letzten Reiter “Layout preview” verbirgt sich noch ein Schmankerl, hier kann man die Farben der zusammengestellten Palette testen unter anderem an einer stilisierten Webseite mit Header, einem Menü, Buttons, Button mit Hoovereffekt und natürlich der Seite und den Fonts. Einfach per Drag&Drop auf das entsprechende Element ziehen und fallenlassen. So läßt sich eben doch schnell einmal die Wirkung testen. Ãœbrigens kann man das dann auch noch als CSS exportieren lassen.

Wenn wir schon beim Export sind, das GPick mit den gpl-Dateien von Gimp/Inkscape umgehen kann ist klar, aber auch hier kann es mehr. Importieren kann GPick Inkscape/Gimp Palette (gpl) und Adobe Swatch Exchange (ase). Exportieren kann das Programm noch zusätzlich Alias/WaveFront Material (mtl), der Nutzung alter Photoshop-Paletten für Linux-Umsteiger steht damit nichts im Wege.

Wer sich jetzt GPick noch einmal in Aktion an schauen möchte, Alexandre Prokoudine hat da einen Screencast von knapp 6 Minuten Länge produziert, der wohl alle Features erklärt.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 |

Linuxwochen Wien 2011

April 22nd, 2011 von buergermeister

Zur Zeit tourt ja Tux wieder durch Österreich und macht in einigen Städten des Landes mit Veranstaltungen Station. Vom 5.-7. Mai wird die Linux-Roadshow in Wien gastieren. Dieses Jahr mal nicht in einem der vielen Rathäuser in der Innenstadt sondern im Technikum Wien. Am Donnerstag wird sich das Programm hauptsächlich um Linux und Open Source in Wirtschaft und Verwaltung drehen. Wie immer wird es am Ende des Tages eine Diskussionsrunde geben, am Donnerstag “Linux in Unternehmen, Windows am Home PC?” und am Freitag “Offene Standards, offene Daten, transparente Verwaltung?”. Mehr dazu findet man auf den Webseiten der Linuxwochen Wien.

Ich selbst werde in Wien einen Vortrag “Gimp, Incskape & Co – Grafik mit Open Source” haben, der versucht einen Ãœberblick über die Werkzeuge zu geben, mit denen man seine Arbeit mit Grafiken unter Linux erledigen kann. Ausserdem und wie soll es anders sein, kann man dann noch mit mir fleissig Gimpen oder mit Inkscape zeichnen. Am Freitag und Samstag gibt es jeweils 2 Workshops mit mir, jeweils einen zu Gimp und einen zu Inkscape. Also falls jemand Zeit hat und den weiten Weg nach Wien nicht scheut, vorbeischauen auf den Linuxwochen Wien.

Geschrieben in Family Affairs, Killer Application, ubuntuusers | 4 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

Spenden fürs LGM 2011

April 5th, 2011 von buergermeister

Dieses Mal will ich nur euer Bestes, euer Geld :D Nein jetzt mal im Ernst, seit 2006 gibt es ein jährliches Treffen von Entwicklern und Anwendern freier Grafiksoftware, dass Libre Graphics Meeting. In diesem Jahr wird dieses Treffen wieder in Montreal/Canada stattfinden, dort treffen Entwickler von GIMP, Inkscape, sK1, Blender, Krita, Scribus, Hugin, Open Clipart Library und Open Font Library sowie weiterer freier Grafiksoftware aufeinander. Das Ganze natürlich nicht ohne Erfolg. So wurde dort unter anderem der UniConvertor gestartet, mit dem es heute möglich ist Corels CDR-Dateien zu konvertieren, auch startete man OpenRaster als Austauschformat für Rastergrafikprogramme.
Der Call for Papers ist noch bis zum 20. April offen, bis jetzt sehen aber die Einreichungen, jedenfalls für mich interessant aus. An einem fehlt es allerdings trotzdem, am lieben Geld. Es gibt für das LGM 2011 ein Pledgie und 12.000$ sollen zusammen kommen, bis jetzt sind es aber gerade einmal knapp 900. Also falls ihr zufällig eines der oben genannten Programme benutzt oder vielleicht Cliparts, Fonts aus den freien Bibliotheken, wie wäre es mit einer kleinen Spende?

Geschrieben in Family Affairs, Killer Application, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

Inkscape: Tutorials “Eiszeit”

April 4th, 2011 von buergermeister

Der Sommer naht nun endlich unaufhaltsam, und wenn es dann draußen heiß ist, da ist der ein oder andere dann doch schon gern einmal ein kühles Eis. Ich liefere hier sozusagen das Rezept zur Herstellung leckerer Eiskrem bzw. Eis am Stiel. Als erstes gibt es ein Tutorial zu Orangeneis, welches ursprünglich einmal von Christian vom chrisdesign-Blog stammt und welches auch schon heathenx in einen Screencast verwandelt hat.

1.Für unser lecker Orangenstieleis zeichnen wir als erstes mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate” erstellen ein Rechteck.
2. Diesem Rechteck runden wir imAnschluss in dem wir auf das Werkzeug “Knoten und Anfasser bearbeiten” wechseln die Ecken ab, das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie auf Abbildung 2. Im Anschluß wandeln wir diese Objekt über Pfad>Objekt in Pfad umwandeln in einen Pfad um.
3. Dann selektieren wir mit dem Werkzeug “Knoten und Anfasser bearbeiten” das Objekt, die Knoten werden sichtbar, wir selektieren die oberen 4 Knoten des Objektes (entweder Rahmen herum ziehen oder einzeln mit Shift-Taste) und versetzen diese mit Hilfe der Komma-Taste nach innen und zwar solange bis das Ergebnis in etwa so aussieht, wie auf Abbildung 3.
4. Mit Strg+D legen wir von dieser Form ein Duplikat an, dem wir einfach zur besseren Sichtbarkeit eine andere Farbe geben. Mit der gedrückten Shift und Strg-Taste skalieren wir das Objekt, wie auf Abbildung 4 zu sehen. Die Shift-Taste sorgt hier dafür, das der Mittelpunkt unseres neuen Objektes erhalten bleibt.
5. Mit Hilfe der Cursortasten versetzen wir unser kleineres Objekt an die entsprechende Stelle und mit der BildAb-Taste setzen wir  es im Stapel herunter, wdas Ergebnis sollte aussehen, wie auf Abbildung 5.
6. Wir selektieren beide Objekte (entweder Rahmen herum ziehen oder einzeln mit Shift-Taste) und drehen sie gemeinsam, der Winkel sollte zwischen 20 und 30° liegen und das Ergebnis in etwa so aussehen, wie auf Abbildung 6.
7. Wir wählen das Werkzeug “Gerade Linien und Bezierkurven erstellen” und erstellen ein Objekt, welches so aussieht, wie auf Abbildung 7 zu sehen.
8. Wir selektieren die unteren Knoten dieses Objektes und runden diese ab. Die Tropfenform sollte enstehen, dann können wir durch versetzen der Knotenpunkte und Anfasser, die Tropfenform unserem Geschmack anpassen.
9. Die Grundform des Eis am Stiel und das Objekt mit unserer Tropfenform selektieren und über Strg++ oder Pfad>Vereinigun mit einander zu einem Pfad vereinigen.

10. Wir färben die Grundform unseres Eis mit dem Farbwert f2ac00ff und machen im Anschluss mit Strg+D eine Kopie davon. Dan schrumpfen wir den Pfad 4-6 mal über Pfad>Schrumpfen, selektieren die Knotenpunkte der Trumpfen und versetzen diese mit Hilfe der Komma-Taste etwas nach inen. Die Knotenpunkte müssen im Anschluss wieder etwas gerade gerückt werden. Siehe auch Abbildung 10.
11. Dann können wir das Duplikat entsprechend einfärben und zwar mit einem radialem Farbverlauf un den Werten fff755ff und ffce08ff. Den Mittelpunkt des Farbverlaufes setzen wir etwas nach unten und die Endpunkte etwas nach außen. Zum Schluss geben wir dem Objekt etwas Unschärfe (zwischen 3-4). Das Ergebnis sollte im Anschluß so aussehen, wie auf Abbildung 11 zu sehen.
12. Wir machen von der Grundform des Eis ein weiteres Duplikat und zeichnen uns eine Ellipse, wie auf Abbildung 12 zu sehen auf diese. Dann selektieren wir beide und mit Strg+* oder Pfad>Ãœberschneidung erhalten wir dann eine Form, wie in Abbildung 13 zu sehen.
13. Wir wählen Pfad>dynamischer Versatz und setzen den Anfasser etwas nach innen. Dann geben wir dem Objekt etwas Unschärfe und füllen es mit einem linearen Farbverlauf von Weiß nach Transparent.
14. Jetzt fehlen nur noch die Highlights unten an der Tropfenform, dafür zeichnen wir uns einfach eine entsprechende Form, wie auf Abbildung 15 zu sehen. Diesen geben wir im Anschluss Unschärfe und setzen die Objektsichtbarkeit entsprechend herab. Das Ergbnis sollte dann so aussehen, wie auf Abbildung 16 zu sehen.
15. Als letzten Schritt zeichnen wir unseren Holzstiel fertig. Dafür färben wir den Stiel als erstes mit einem radialem Farbverlauf und den Werten, e7d7a9ff und d5b968ff. Machen davon ein Duplikat und geben diesem den Farbwert, a17000ff und setzen es im Ebenenstapel mit Hilfe der BildAb-Taste an den entsprechenden Punkt und verschieben es mit Hilfe der Cursortasten etwas nach Rechts. Wie man die Holzmaserung zeichnet, habe ich im Tutorial zur “Bunten Farbpalette” bereits einmal gezeigt.
Und schon wäre unser Orangen-Stieleis fertig gezeichnet. Das Ganze gibt es natürlich auch als Screencast.

Wer dann lieber einem Schokoladeneis den Vorzug gibt, dem kann auch geholfen werden. Die meisten Schritte, sind die gleichen, wie auch bei unserem Orangeneis. Nur die Form des Eis und die entsprechenden Farbwerte sind zum größten Teil anders. Deshalb zeige ich an dieser Stelle nur wie man die entsprechenden Unterschiede zeichnet.

Die Grundform unseres Eis am Stiel ist wieder ein Rechteck, dessen Ecken dieses Mal nur nicht ganz so extrem abgerundet werden. Der untere Teil wurde einfach abgeschnitten. Für die abgebissene Ecke zeichne ich mir einfach einige Kreise und Ovale (wie auf Abbildung zu sehen) und entferne diese dann mit Hilfe von Pfad>Differenz von der Grundform.

Die Nüsse sind einfache Vielecke, die mit Hilfe des Werkzeuges, Gerade Linien und Bezierkurven erstellen gezeichnet werden, deren Knoten im Anschluss einfach abgerundet werden. Dieses Objekt wird nachher mit einem radialem Farbverlauf und den Werten 925026ff und 4b1f09ff gefüllt. Auf die dunklen Abschnitte zeichne ich dann wieder Vielecke, die ich mit dem hellerem Braun fülle und eine hohe Unschärfe gebe. Zuletzt kommen noch Higlights in Weiss und ein Schatten in Ausrichtung, wo die Nuß später auf dem Eis sitzen wird. Das ist reine Fleißarbeit, wer will kann die erste Form duplizieren und dreken etwas skalieren. Besser ist aber jede Nuß von Hand zu zeichnen.

Wer sich das Ganze noch einmal anschauen möchte, kann in den Screencast schauen. Das Schokoeis am Stiel gibt es auch in der OpenClipartLibrary zum Download. Dann kann man es zerlegen und nachschauen, wie es aufgebaut ist.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 7 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

Der kleine SVG-Edit(or) fürs Web

März 30th, 2011 von buergermeister

Normalerweise ist ja für mich zum zeichnen von Grafiken Inkscape das Mittel der Wahl. Ab und an werfe ich aber dann doch auch einen Blick auf andere Werkzeuge zum editieren des freien Grafikformates SVG. Wie zum Beispiel den Newcomer sk1. Dieses Mal habe ich mir ein anderes Werkzeug angeschaut, svg-edit. Svg-edit ist wie der Name bereits ausdrück ein Editor für SVG, der allerdings Browser-basiert ist. Wer das Ganze ausprobieren möchte kann das hier mit der derzeitigen Entwicklerversion tun. Für die ältere Version 2.4 gibt es auch Plugins für Firefox und Opera, für die derzeit aktuelle Version 2.5 allerdings nicht.
Als mein Standardwerkzeug zum Erstellen meiner Grafiken würde ich svg-edit nicht benutzen, neben dem Realtime-Rastern der Grafik hätte mein Rechner zusätzliche Arbeit für die in Javascript implementierte Benutzeroberfläche zu leisten. Trotzdem macht dieser kleine Editor absolut Sinn, er läßt sich nämlich in Webseiten und ähnliches einbinden. Zum Beispiel in ein Wiki und auf diese Art könnte man beispielsweise Diagramme direkt wieder bearbeiten, wenn sich Änderungen ergeben haben, vorrausgesetzt die Bilder wären als SVG ins Wiki eingebunden oder werden nach dem Editieren als Rastergrafik exportiert. Wenn man in die Liste der Projekte, welche svg-edit nutzen so findet man dort bereits einige Wiki, für Mediawiki gibt es ein experimentelles Plugin, für MoinMoin Wiki, für Dokuwiki und auch noch für andere gibt es bereits Plugins.
Einige kleinere Abstriche muss man natürlich machen, svg-edit interpretiert nur Plain-SVG. Der Import einer in Inkscape erstellten SVG-Grafik, mit bewußt auch Tags aus dem Namensraum von Inkscape schlug fehl. Öffnen konnte svg-edit die Grafik aber, das dabei Fehler zu Tage treten, kann man auf der Abbildung erkennen. Allerdings schlugen andere Dinge fehl als erwartet :D Wer die Originalgrafik sehen möchte findet sie hier, auch als SVG zum Download.

Mit den fortlaufenden Versionen kamen über die Zeit auch immer mehr Features in svg-edit, vergleicht man die derzeit aktuelle Version 2.5 mit der Entwicklerversion 2.5.1 kommen weitere vordefinierte Formen und ein Gitter zur Orientierung hinzu und sich auch noch weitere Features. Die Benutzeroberfläche finde ich bis auf eine kleine Ausnahme gelungen, ich konnte svg-edit intuitiv bedienen. Einzig die Werkzeuge für Füllung und Linieneinstellungen finde ich nicht gut umgesetzt, ich muss jedes Mal den Hilfetext bemühen um zu wissen, welcher Schalter für welche Einstellung war. Das ist am Ende allerdings kein Beinbruch und am Ende kann man svg-edit auch noch an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Ich finde svg-edit ist auf jeden Fall eine nützliche Sache.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 |

Chemnitzer Linux-Tage 2011

März 22nd, 2011 von buergermeister

Last weekend, there was a event called Chemnitzer Linux-Tage, it’s a little “family” meeting. Together with Jan Krings, Marcel Richter, Michal Hrusecky and Klaas Freitag I took my part of the event. Alexander Graf was also there with a talk and Kai-Uwe Behrmann presented Oyranos there. Sascha Saigkill Manns showed not up, so the openSUSE medical presentation flopped. It was planned to show openSUSE medical together with Oyranos, because doctors need for medical pictures exact colors, thats an use case.

Klaas had on saturday a talk about his project Kraft, a suite for smaller companies, he was in the business track of the Linux Live foundation and his talk was really overfilled. Alexander Graf had on sunday a talk “AHCI and KVM – how to do storage access right”. Michal had on sunday an workshop about the openSUSE Buildservice. I had also on sunday a workshop about Inkscape and in the morning I did a talk about openSUSE 11.4
For all of us the event started on friday with the arrival and the preparing of the booth. But we had also a little surprise (or not really I saw that coming) Jörg Luther the chief editor of the magazin LinuxUser asked us, who would represent openSUSE in the Distribution Battle. We decided that really in the last moment and Klaas and me took that part, was easier as we thaught. We “fought” against Debian, Fedora, Mandriva, Pardus and Ubuntu and the first task was installing flash and the second question for us was AppAmor comparing to RedHat’s SELinux.
Over the whole weekend we got a lot of feedback, actually in my talk was 90% openSUSE users and the talk was in the beginners forum. Interesting that machine cloning and infini band drivers are interesting for them :D I load up my slides yesterday, they can be found here. Like always, I do my slides with SVG and JavaScript so they can used in a browser, if you download them you can change them. The license is Creative Commons BY-SA 3.0 and I have to say thanks to the oxygen-project here, because I used some icons from them in my slides.
Nearly everything what Klaas brought us from Nuremberg we gave out, so we distributed 300 DVD and I know there was 5 direct installations in the Praxis Dr.Tux. Some had the chance to get an openSUSE beer, really the last ones. On the end we can say, we had a lot of fun this weekend.

Geschrieben in fedora | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 3 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 1 |

Inkscape-Tutorial: Tango Icon

März 1st, 2011 von buergermeister

Es ist wieder einmal an der Zeit für ein weiteres Inkscape Tutorial. Die Idee zu diesem hier stammt nicht von mir sondern ist einem anderem Tutorial, ist allerdings etwas abgeändert. Ich finde die Pfadmethode weniger für Einsteiger geeignet, ganz lustig finde ich auch, dort gegen Bezahlung dann den Download der Tango-Farbpalette anzubieten, ist die doch eh in Inkscape als Standard enthalten und falls nicht, kann man sie immer noch in den Tango Style Guidelines finden. So nun aber genug der Vorrede, los gehts!

Als erstes nach dem Öffnen von Inkscape stellen wir uns unter den Dokumenteneinstellungen die Icongröße 48x48px ein und in der Farbpalette wählen wir die Palette der Tango Icons. Die Raute-Taste aktiviert und deaktiviert im Bedarfsfall das Orientierungsgitter. Hier einfach nur sicherstellen, dass die Gittergröße immer 1 Pixel beträgt.

Als erstes zeichnen wir mit dem Werkzeug Kreise und Ellipsen erstellen einen Kreis. Dieser sollte knapp unter dem oberen Bildrand beginnen und etwa bis zur Mitte reichen, meiner ist 24x24px groß. Kleiner Tip beim zeichnen, die Strg-Taste gedrückt halten damit es auch wirklich ein Kreis wird.
Dann erstellen wir mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen ein Trapez, wie auf Abbildung 2 zu sehen. Dann ziehen wir uns eine Hilfslinie herunter und positionieren diese etwa im oberen Drittel des Trapez. Das soll sicherstellen, das die Knoten, die wir nun setzen auch auf der gleichen Höhe sind. Wir setzen also dort wo die Hilfslinie nun ist auf jeder Seite einen weiteren Knoten. Den gleichen Schritt wiederholen wir vertikal, nur das wir hier die Knoten in der Mitte setzen.
Die Knoten an den Seiten machen wir symetrisch und versetzen sie etwas nach innen. Die Knoten oben und unten machen wir ebenfalls symetrisch und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren nach unten. Die beiden äußeren Knoten unten runden wir automatisch ab und setzen die oberen Anfasser etwas nach unten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in Abbildung 3.

Jetzt selektieren wir beide Formen, dazu die Shift-Taste einfach gedrückt halten und vereinigen die beiden Objekte zu einem Pfad, entweder mit Strg++ oder über Pfad>Vereinigung. Die Zeichnung sollte nun so aussehen, wie auf Abbildung 4.
Dieser Form geben wir jetzt die richtige farbige Füllung. Für die Fläche wählen wir zuerst das helle blau aus unserer Palette und gehen dann auf die Farbeinstellung und wählen dort “radialen Farbverlauf” aus. Wir schliessen die Farbeinstellungen wieder und wählen das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten. Die Endmarkierungen des Farbverlaufes werden sichtbar. Für den Mittelpunkt wählen wir das Weiss aus der Palette und versetzen ihne etwas nach rechts oben. Der äußere Punkt bekommt die hellblaue Farbe aus der Palette und der obere Punkt muss etwas nach innen gesetzt werden, so das der Farbverlauf wirklich radial ist. Auch dem Rand geben wir jetzt eine Farbverlaufsfüllung, dieses mal allerdings linear, und zwar vom hellen blau nach dem dunklem Blau. Die Endpunkte sitzen links oben und rechts unten. Das Ergebnis sollte nachher so aussschauen, wie auf Abbildung 5 zu sehen.
Die Form duplizieren wir jetzt mit Str+D und löschen die Farbeinstellungen, die Farbe der Fläche löschen wir und vom Farbverlauf des Randes machen wir ein Duplikat. Dan wechseln wir auf das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten und geben dem oberen Punkt das Weiss aus der Palette und dem unterem das helle Blau.
Jetzt wählen wir Pfad>dynamischer Versatz und versetzen den Punkt so, das die neue Form mit der Innenkante des Randes der darunterliegenden Form abschliesst. In den Objekfrabeinstellungen kontrollieren wir dannach, das die Randstärke noch auf 1 Pixel steht. Das Resultat sollte dann so aussehen, wie auf der Abbildung Nummer 6.
Es wird Zeit, das Innere der Glühlampe zu zeichnen. Als Erstes zeichen wir mit dem Werzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen eine Diagonale. In den Objekfarbeinstellungen stellen wir jetzt die Linienenden auf abgerundet im Reiter “Muster der Kontur”. Dann Duplizieren wir diese Linie und spiegeln diese horizontal. Das Ergebnis sollte dann so aussehen, wie auf Abbildung 7 zu sehen. Dann zeichen wir noch eine Zickzacklinie, wie auf Abbildung 8 zu sehen und runden die innneren drei Knoten dieser ab. Dann müssen wir noch die untere Form von Abbildung 8 zeichen auch hier runden wir den Knoten oben in der Mitte ab und stellen bei allen Linien sicher, dass die Enden abgerunden sind und bei der letzten Form sollte auch die Einstellung, der Verbindungsart auf abgerundet stehen. Alle 3 Formen selektieren wir im Anschluss und wandeln diese über Pfad>Kontur in Pfad umwandeln in einen Pfad um. Dann können wir die 3 Formen über Pfad>Vereinigung oder Strg++ zu einem einzigen Pfad zusammenfügen und diesem einen linearen Farbverlauf als Füllung geben. Und zwar von oben Weiß nach unten das dunkle Grau aus der Farbpalette. Das Erbnis sollte aussehen, wie auf Abbildung 9.

Dann können wir das Innenleben der Glühlampe wie auf Abildung 10 zu sehen positionieren, und senken es um eine Ebene im Stapel mit der Bildab-Taste.
Von der allerersten Form machen wir dann mit Strg+D ein Duplikat und löschen den Rand, für die Füllung wählen wir das mittlere Gelb und einen Radialen Farbverlauf und setzen die Objektsichtbarkeit auf 25% herab, wie in Abbildung 11 und 12 zu sehen. Dann zeichnen wir noch ein Oval, wie auf Abbildung 13 zu sehen und geben diesem die Farbe Weiß als Füllung und setzen die Objektsichtbarkeit auf 40% zurück.
Wir zeichnen mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien ein Viereck, wie auf Abbildung 14 zu sehen. Der oberen und unteren Linie geben wir in der Mitte wieder einen weiteren Knotenpunkt und runden diesen ab und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren etwas nach unten. Dan setzen wir an beiden Seiten etwa in gleichem Abstand drei weitere Knoten, den mittleren machen wir symetrich und versetzen diesen nach innen. Die ganz untersten Knoten runden wir ab und versetzen die obere Tangent etwas nach innen, das Ergbnis sollte in etwa so aussehen, wie uaf Abbildung 16.
Für die Farbeinstellungen benutzen wir für den Rand das dunkle Gelb und die Fläche füllen wir mit einem linearen Farbverlauf vom hellem Gelb nach Weiß. Wir stellen in den Farbverlaufseinstellungen auf “alternierend” und versetzen den weissen Endpunkt in etwa die Mitte der Fläche, das sollte nachher so aussehen, wie auf Abbildung 16.
Zum Schluß zeichen wir noch auf die Fläche zwei Dreiecke, wie auf Abbildung 17, die wir mit dem dunklem Gelb füllen und zeichnen einen Kreis den wir mit dem Farbwert Aluminium 5 füllen und dem Rand geben wir den Farbwert Aluminium 6. Den Kres setzen wir dann mit der Ende-Tast im Stapel ganz nach unten.
Als letztes zeichnen wir dann noch ein Oval dem wir eine große Unschärfe geben und setzen es ebenfalls nach ganz unten und schon sollte unser Icon so aussehen, wie auf Abbildung 18.
So und wie in letzter Zeit auch gibt es das Ganze natürlich noch einmal als Screencast.

Geschrieben in Desktop Revolution, Killer Application, ubuntuusers | 11 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

Kleiner Farbpalettenhelfer – SwatchBooker

Februar 20th, 2011 von buergermeister

Ich war in den letzten Tagen auf der Suche nach einem Programm zum Erstellen von Farbpaletten, wleches meinen Bedürfnissen und Ansprüchen an ein olches Programm entspricht. Gefunden habe ich bisher keines aber trotzdem etwas gefunden, was ich für nützlich halte.
Fast alle Grafikprogramme kochen ihr eigenes Süppchen, was das Format zum Abspeichern von Farbpaletten. Das Problem ist zwar erkannt und so gibt es eine Arbeitsgruppe (Create-Projekt), die ein universelles Format, Swatch genannt, erarbeiten soll. Bis dieses allerdings einsatzreif und in die verschiedenen Grafikprogramme integriert ist, wird wohl noch eine ganze Weile vergehen.
Wenn dieser Fall einmal eintritt, dann macht es sich natürlich gut, die entsprechenden Farbpaletten zentral zu verwalten und zu bearbeiten. Für meine Seite fände ich etwas derartiges nützlich, da meine hauptsächlichen Grafikanwendungen Gimp und Inkscape, das gleiche Format verwenden.
Wenn es nach dem Entwickler von SwatchBooker geht, so soll dieses Programm eines Tages zum universellen Ressourcenmanagement und –konvertierer für Grafikanwendungen werden.
SwatchBooker liegt derzeit in der Version 0.7.3 vor und kann verschiedene Formate für Farbpaletten öffnen, bearbeiten und konvertieren. Und die Liste, der Foramte die SwatchBooker bereits lesen und verarbeiten kann liest sich beachtlich: Adobe aco, acb, act, ase, acf, bcf, clr, AutoCAD acb (allerdings nur unverschlüsselt), ColorSchemer cs, Corel cpl, xml (X5), GIMP und Inkscape gpl, OpenOffice.org soc, QuarkXPress qc, RAL bcs, RIFF pal, Scribus xml, VivaDesigner xml, Xara jcw und natürlich ICC Farbprofile. Exportieren kann SwatchBooker dann in folgende Formate: Adobe ase, GIMP und Inkscape gpl, OpenOffice.org soc und Scribus xml. Bei den Adobe ase Dateien gilt allerdings eine kleine Einschränkung, SwatchBooker kann diese nur korrekt exportieren, wenn diese nicht mehr als ein Gruppenlevel haben. Die Farbpaletten können ausserdem als HTML-Seite exportiert werden.
Ausserdem können auch noch direkt aus dem Internet von folgenden Anbietern: ColorCharts.org, Digital Colour Atlas, ICI Dulux, Pantone und RAL Farbprofile importiert werden.
Da SwatchBooker als Ressourcenmanagementwerkzeug gedacht ist, kann es auch mit Patterns und Gradients umgehen und kann folgende Pattern und Gradient-Formate öffnen: Adobe grd, clr, GIMP ggr, OpenOffice.org sog und Scribus xml, Adobe pat, GIMP pat und OpenOffice.org sob, soh.

SwatchBooker selbst ist in Python implementiert und folgende Abhängigkeiten hat das Programm, PyQT4, LittleCMS und die Bindings für Python. Nutzer von Ubuntu finden eine gepackte Version in Launchpad. Nutzer von openSUSE können das Paket leider noch nicht im openSUSE Buildservice finden. Aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Einfach das Archiv auf den Seiten des Projektes herunterladen und entpacken. Starten läßt sich das Programm nachdem man alle Abhängigkeiten installiert hat einfach über den Aufruf: python swatchbooker.pyw

Die Oberfläche von SwatchBooker ist, wie ich finde etwas unübersichtlich. Über das reine Konvertieren der verschiedenen Formate der Paletten, bietet SwatchBooker aber auch einige interessante Features zum Bearbeiten der Paletten. So können die Farben umbenannt werden, was eine Übersetzung von Paletten ermöglicht. Darüber hinaus kann man die Paletten mit einem Beschreibungstext und einer Lizenz versehen. Vollständig unterstütz werdendiese Features allerdings nur im SwatchBooker-eigenem Format SBZ.

Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses kleine aber nützliche Projekt weiter zu beobachten. Schon für die Version 0.8 ist geplant auch mit Gradients und Pattern mehr anfangen zu können. Ich jedenfalls hab den kleinen Helfer jetzt installiert. Für die Zukunft hoffe ich, dass man auch das Bearbeiten der Farben vereinfacht, ein Colorwheel wäre zum Beispiel sehr hilfreich.

Geschrieben in ubuntuusers | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

Screencast-Tutorial Inkscape – It´s Magic

November 29th, 2010 von buergermeister

Es ist an der Zeit für ein neues Inkscape-Tutorial. Dieses Mal zeigt Inkscape seine ganze Magie und wir erstellen ein Bild wie dieses hier. Die Arbeitsschritte sind, dieses Mal sehr einfach und das Tutorial ist für Einsteiger geeignet.

1. Wir zeichnen mit dem Werkzeug Rechtecke und Quadrate erstellen ein langezogenes Rechteck und runden im Anschluss dessen Ecken ab. Das Ergebnis sollte in etwa so ausschauen, wie in Abbildung 1.
2. Von diesem Rechteck machen wir als erstes ein Duplikat (Strg+D) und legen dieses beiseite. Dann zeichnen wir ein weiteres Rechteck, auf das langezogene Rechteck, so wie auf Abbildung 2 zu sehen.
3. Wir selektieren beide Rechtecke und duplizieren (Strg+D) diese wieder.
4. Beim ersten Paar Rechtecke, sleektieren wir beide (Shift-Taste dazu gedrückt halten) und schneiden das zweite Rechteck mit Pfad>Differenz (Strg++) aus und beim zweiten Paar, soll die Überschneidung stehen bleiben, Pfad>Überschneidung (Strg+*) Das Ergebnis sollten dann ausschauen, wie in Abbildung 3 und 4.
5. Jetzt geben wir den beiden Formen die entsprechende Farbfüllung. Die Enden des Zauberstabes füllen wir mit einem linearem Farbverlauf, dessen beide Endpunkte mittelgrau (808080ff) sind, wir fügen einen weiteren Farbverlaufspunkt hinzu, denn wir auf Weiß setzen.
Das Mittelstück, des Zauberstabes bekommt ebenfals eine lineare Farbverlaufsfüllung. Dieses Mal allerdings mit fünf Zwischenfarben, die jeweils beiden äußeren bekommen Schwarz als Füllung und der in der Mitte Weiß. Die Zwischenfarben versetzen wir dann einfach mit Hilfe des Werkzeug “Farbverläufe erstellen und bearbeiten, so das dass Ergebnis aussieht, wie auf Abbildung 5 und 6. Jetzt nur noch beide Teilstücke selektieren und mit Hilfe des Werkzeuges “Objekte ausrichten” horizontal und vertikal zentrieren. Das Ergebnis ist unser Zauberstab, der dann auch mit Strg+G gruppiert werden kann.

6. Jetzt unser Duplikat des Rechteckes vom Beginn hernehmen und über Pfad>Objekt in Pfad umwandeln, in einen Pfad umwandeln. Dann das Werkezug zum Knoten bearbeiten wählen und die oberen Knoten bearbeiten. Erst die beiden Knoten auf der linken Seite beide selektieren und mit Hilfe der Cursortasten nach links verschieben (7-10px) und den gleichen Vorgang dann noch mit den rechten Knoten wiederholen, dieses mal allerdings nach Rechts verschieben. Das Resultat sollte ausschauen wie in Abbildung 7.
7. Jetzt brauchen wir unseren Hintergrund, dafür zeichnen wir uns ein Rechteck, welches mit einem radialem Farbverlauf gefüllt wird. Die äußeren Endpunkte des Farbverlaufes bekommen Schwarz als Füllung und für das Zentrum ist es ein Lila (990bccff). Wo das Zentrum liegt, kann dann, wenn der Zauberstab auf dem Hintergrund liegt entsprechend angepaßt werden.
8. Jetzt unseren Zauberstab und das veränderte Rechteck auf unseren Hintergrund verschieben, das veränderte Rechteck mit dem hellem Gelb (e3e45fff) füllen und über die Objektfarbeinstellung diesem eine Unschärfe geben. Der Faktor ist von der Größe abhängig und muss nicht exakt meinen Wert haben, der bei mir 7 ist.
8. Wir zeichnen einen weiteren Kreis, der eine Füllung mit einem radialem Farbverlauf bekommt, von dem hellem Gelb nach Weiß. Den weißen Mittelpunt versetzen wir dann mit Hilfe des Werkzeuges “Farbverläufe erstellen und Bearbeiten” nach Links oben und setzen den Kreis unter unseren gelben Farbschein des Zauberstabes.
9. Jetzt zeichnen wir einen weiteren Kreis und füllen diesen mit dem Grün aus der Abbildung, duplizieren (Strg+D) diesen und füllen das Duplikat mit dem Orange aus der Abbildung, im Anschluß diesen wieder duplizieren und versetzen, dann mit dem Rot füllen. Und dann noch einen Kreis für das Blau und das Lila. Allen Farbkreisen geben wir dann über die Objektfarbeinstellungen eine starke Unschärfe, der Faktor hängt vom Geschmack und der Größe des Kreises ab. Das Ergebnis sollte in etwa so ausschauen, wie auf dem Zielbild. Dann setzen wird die bunten Kreise unter unsere gelben Objekte, so das sie seitlich etwas herausschauen. Ruhig ein wenig versetzen und vielleicht in der Größe skalieren, dass gibt dem ganzem mehr Natürlichkeit.
10. Für die Sterne, die ich auf dem Bild verteilt habe gibt es ein Extra-Tutorial/Screencast. Hier sei nur angemerkt, je kleiner und mehr die Sterne sind umso schöner sieht nachher das Resultat aus.
11. Für die Schrift habe ich einfach ein Duplikat, der Schrift erstellt. Dieses Objekt in einen Pfad umgewandelt, den Pfad zweimal vergrößert, dem Ganzem einen linearen Farbverlauf mit genau den Farben der bunten Kreise gegeben. Dann noch ein wenig Unschärfe und das Ganze unter die weiße Schrift gesetzt und fertig ist unsere Magie. Das Ganze gibt es jetzt selbstverständlich auch noch als Screencast.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 23 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

Ein Pott voller Software

November 17th, 2010 von buergermeister

Vergangenes Wochenende hat sie nun stattgefunden, die zweite Ausgabe der OpenRheinRuhr. Rückblickend läßt sich sagen, der Wechsel des Veranstaltungsortes vom Saalbau Bottrop ins Rheinische Industriemuseum nach Oberhausen hat sich vollauf gelohnt. Den Projekten und anderen Austellern stand dort wesentlich mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung und die Aufteilung der Ausstellung ist günstiger als am alten Veranstaltungsort. Die Austellung hat optisch zugenommen und so tummelten sich auf der Fläche 40 Aussteller verschiedener Projekte und Firmen. So waren auch die verschiedenen Distributionen vertreten, von Debian, über Fedora, Ubuntu bis zu openSUSE. Auch Projekte wie LibreOffice waren unter den Ausstellern aber es gab auch einen OpenOffice Stand, ein Zustand an den man sich erst gewöhnen muss.

Am Samstag fand dann der Social Event, in den Räumen des Industriemuseums statt. Die Zahnräder und großen Maschinen erzeugen durchaus eine geekige Atmossphäre. Ganz nebenbei haben wir eine DoS-Attacke auf sämtliche Pizzerien in Oberhausen gestartet und andere haben dann doch eindeutig zuviel Wiskey getrunken.
Neben der Ausstellung gab es aber auch noch ein Vortragsprogramm zu dem ich auch beigetragen habe. Am Sonntag Morgen habe ich meine eigentlich als Workshop eingereichte Session zu Inkscape gehalten. Der Vortragsraum, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Geplant hatte ich dafür nur wenig zu Inkscape zu reden und stattdessen eine kleine Demonstration zu machen. So hab ich versucht zu zeigen, wie man mit Inkscape oder besser gesagt mit der Erweiterung JessyInk Slideshows erstellt. Das hat dann doch noch den ein oder anderen Besucher an den Stand von openSUSE gebracht. Ansonsten war der Sonntag wie erwartet mit etwas weniger Besuchern. Am Samstag Nachmittag hab ich dann noch ganz spontan einen Vortrag gehalten, weil einer der Speaker ausgefallen ist. Für den Samstag ist es mir dieses Mal gelungen, wenn auch kurzen Beitrag zu veröffentlichen.
Auf jeden Fall hat sich der Besuch der OpenRheinRuhr gelohnt und die Anzahl der Besucher zumindest am Samstag kann sich schon sehen lassen. Ich schätze dass es ungefähr1200 Besucher gewesen sein werden, denn die Halle war schon zwischenzeitlich einmal ganz schön voll. Also nächstes Jahr wieder – OpenRheinRuhr.

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

Screencast: Inkscape – Weihnachtskerzen-Motiv

November 9th, 2010 von buergermeister

Wie ich den Teilnehmern meines Workshop auf dem BLIT versprochen habe gibt es das Ganze noch einmal als Screencast zum Nacharbeiten. Wer das Tutorial noch einmal Nachlesen möchte, findet das Inkscape-Tutorial hier mit den entsprechenden Farbwerten.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 3 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

sK1 der etwas andere SVG Editor

November 8th, 2010 von buergermeister

Inkscape ist ja wohl die Killer-Applikation, wenn es um Vektrografiken geht. Daneben gibt es aber noch andere frei Grafikprogramme wie sK1. sK1 ist ein Fork von Skencil bzw. Sketch und wird seit dem Jahr 2003 entwickelt. Skencil setzte damals auf TK für die GUI und als die Version 0.6 gedropt wurde, weil man auf GTK+ umsattelte wurde das sK1-Projekt von Igor Novikov gestartet. Und so basiert auch heute sK1 noch in großen Teilen auf Tcl/Tk, daneben kommt Python und C zum Einsatz. Heute ist es anders herum, das sK1-Team unterstützt stark die Entwickler von Skencil bzw. die sK1-Entwickler bemühen sich um eine Revitalisierung von Skencil.
Die meisten der sK1-Entwickler kommen aus dem professionellem Printbereich und so ist klar, dass sich sK1 vollkommen auf die Bedürfnisse aus diesem Bereich konzentriert. So beherrscht sK1 zum Beispiel Multipage-Layout via Tabbing. Ausserdem hat natürlich sK1 dann CMYK-Unterstützung und unterstützt natürlich ein Farbmanagment. Der Name des Projektes leitet sich wie folgt daher, dass s stammt von Skencil/Sketch, dass K kommt von KDE weil man sich mit dem Layout der Applikation an das von KDE anlehnt (es bestehen aber keine Abhängikeiten zu KDE Bibliotheken) und die 1 steht für das Ziel, welches sich die Entwickler gesetzt haben, die Nummer 1 der Anwendungen in ihrem Bereich zu werden.
2006 begann das Team mit dem Reengneering von Corels CDR-Format und konnte 2007 auf dem LibreGraphicsMetting die erste funktionierende Version des CDR-Importer präsentieren, seit dem kann sich das Projekt rühmen die bester Unterstützung für dieses Format zu besitzen. Für das Reengeneering des CDR-Formats haben die Entwickler von sK1 den CDR-Explorer entwickelt, der auch heute noch entickelt wird. Für Importfunktion des WMF-Format wurde pymfvu entwickelt. Entstanden ist auch noch LinCuttor für die Arbeit mit PLT-Dateien, die von Schneidplottern verwendet werden. Ausserdem entwickelte man den Uniconverter ein Kommandozeilentool für die Formatkonvertierung, welches auch von Inkscape und Scribus genutzt wird.

Die Installation von sK1 ist nicht so trivial, auf der Seite des Projektes, werden nur Binärpakete der Entwicklungsversion 0.9.1 angeboten und zwar für Ubuntu 9.10/9.04 und openSUSE 10.2 (und andere Distributionen), die schon etwas älter sind. Für die eigentlich stabile Version gibt es nur ein Binärpaket für Mandriva 2008 und auch das nur für i586. Die Entwicklerversionen lassen sich aber auf Ubuntu 10.10 und openSUSE 11.3 problemlos installieren. Für openSUSE 11.3 existiert auch ein Paket im openSUSE Buildservice. Will man allerdings die stabile Version verwenden, so wird man um das Kompilieren nicht herumkommen.

Ich habe zum Testen sK1 installiert. Auf den ersten Blick wirkt sK1 sehr übersichtlich und spartanisch. Das bestimmte Dinge in “Skripte” ausgelagert sind, wie zum Beispiel das Füllen mit einem Verlauf ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Mir ist es auch nicht gelungen ein Objekt mit einem Farbverlauf zu füllen, obwohl stetig die Füllung des Objektes gemeint war hat er mit dem Gradient-Plugin immer den Rand gefärbt. Auch hat es mir beim Import eine SVG mit einer Verlaufsfüllung diese zerschossen. Das kann aber daran gelegen haben, dass ich die Entwicklerversion benutzt habe. Für mich persönlich, finde ich ist sK1 eher gewöhnungsbedürftig, interessiert haben mich vor allem die Möglichkeiten des PDF-Export und das Colormanagment. Die Handhabung ist mir aber zu gewöhnungsbedürftig, so dass ich dann doch bei Inkscape und meinem Worflow für den Printprozeß bleibe. Für Leute die allerdings in diesem Bereich arbeiten und sich eh dann in ein neues Werkzeug einarbeiten müßten, den kann man das Projket empfehlen. Allerdings macht mir der langsame Entwicklungsprozess Sorgen.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 15 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

openSUSE A-Z Guide at BLIT 2010

November 7th, 2010 von buergermeister

Yesterday I was in Potsdam at Brandenburger Linux-Infotag, it was my 7th visit at this event. Its one of the smaller events in Germany. They started with the event in the city Brandenburg and moved 3 years ago to Potsdam at the university there, since then the event grows up a little bit.
This year they had a bigger program with workshops, 3 tracks and 3 tracks with talks.
For me it was as I said my 7th visit and I had every year a talk or/and a workshop there. This year I had a talk “The openSUSE A-Z guide” there and of course an workshop about Inkscape. For my talk the worst case scenario did happen. I prepared my talk and put him on an usb stick, the stick crashed. I can be lucky that Pavol load up a older version of them to prezi, so I had some slides to show.


The questions I got after the talk was very heavy, they liked to know about our strategy and what happend when Novell would be saled. Another question was about about our education spin, L-i-f-e and how often its used in Germany. So the first question earned the give away really, I gave him a openSUSE beer.
I wasnt the only openSUSE presenter Ralf Danner from Novell had an talk about SUSE Studio and the openSUSE buildservice, hop his talk was also good filled with listeners then mine. Look to that talk I hadnt time because my workshop started at the same time.

The A-Z Guide is a great thing for giving a nice overview about our project. It can be easy reused from all our Ambassadors, because the points have to filled with life from them self, because of that its multilingual. I load up the sources on my space, so it can be reused. I linked it also on the presentation page in the wiki (I cant upload it there because the wiki dont accept the source with the javascript in the SVG). Its done with JessyInk so the SVG is the presentation, it can be showed simple in the browser. You can show it directly from the server when you use this link.
If you like to change some points, I used as font Dman Noisy Kids from Blambot.com but dont forget to make a path from the font ;)

Geschrieben in fedora | 3 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

Inkscape-Tutorial: Bunte Farbpalette

November 6th, 2010 von buergermeister

Es ist nun wirklich schon eine ganze Weile her, das ich hier das letzte Inkscape-Tutorial veröffentlicht habe. Auch Screencasts zu diesem Thema hat es schon seit einiger Zeit nicht mehr gegeben. Es ist also an der Zeit mal wieder ein Tutorial hier zu veröffentlichen.
In den letzten Tagen haben mich immer mehr Leute gefragt, wie ich derartige Grafiken, wie die Palette mit den bunten Inkscape-Logos mache. Das kann man ja mal versuchen, es wird aber ein sehr sehr langes Tutorial ;) Nicht alle Objekte sind selbst gezeichnet, dass würde dann endgültige den Rahmen sprengen, alle benötigten Grafiken gibt es hier zum Download. Sie stammen aus der OpenClipart-Library und von WikimediaCommons.

Hier sind die entsprechenden Screencast-Videos zu diesem Tutorial zu finden:

1. Das Postkartenmotiv mit der Palette und den bunten Klecksen in Inkscape importieren.
2. Ein Kreisobjekt zeichnen und über die Einstellungen der Objektfarbe, die Sichtbarkeit des Objektes etwas herabsetzen, so das man die darunterliegende Grafik besser erkennen kann.
Den Kreis auf das Postkartenmotiv setzen und durch ziehen und drücken an den Anfassern soweit in Form bringen, das es mit der darunterliegenden Form der Palette nahezu identisch ist.
3. Das Kreisobjekt über “Pfad > Objekt in Pfad umwandeln” in einen Pfad umwandeln. Dann das Werkzeug zum Knoten bearbeiten wählen und in etwa der Mitte der Ausbuchtung einen weiteren Knoten, durch Doppelklicken auf den Pfad, setzen. Diesen Knoten dann nach innen Verschiebung so das die Ausbuchtung entsteht. Die Anfasser des untersten und des rechts danebenliegenden Knoten etwas ziehen, so das die Form wieder übereinstimmt.
4. Einen weiteren Kreis zeichnen und auch diesen wieder auf das Postkarten Motiv setzen und durch ziehen und drücken in die entsprechende Form bringen.
5. Die gezeichnete Palettenform und den zuletzt gezeichneten Kreis gemeinsam selektieren (Shift-Taste gedrückt halten) und über “Pfad > Differenz” den kleinen Kreis aus der Palettenform ausschneiden.

1. Die Palettenform beiseite schieben und mit Strg+D ein Duplikat davon anlegen. Das Duplikat der Palette mit einem radialem Farbverlauf füllen und zwar von einem hellem Braun im Zentrum zu einem dunklerem Braun. Tip: Flächen ruhig immer mit Verläufen füllen und zwar mit Farbtönen die sich nicht stark unterscheiden, das gibt der Grafik immer mehr Leben.
2. Jetzt einen freien Platz auf der Arbeitsfläche suchen und das Werkzeug “kalligrafisch zeichnen” wählen. Mit dem Werzeug ein paar Linien zeichnen und zwar mit hoher Geschwindigkeit. Je höher diese, desto schmaler werden die Linien. Ruhig ein paar zeichnen und die besten davon auswählen, sie dürfen nicht all zu krumm sein und sollten schöne dünne Linien aufweisen. Die verbleibenden Linien nah aneinander setzen und so oft duplizieren und wieder aneinandersetzen, bis genügen beisammen sind um die Palettenfläche zu füllen.

Dann alle Linien selektieren, in dem man einfach ein Rahmen darum zieht und über “Pfad > Vereinigung” order Strg++ mit einander zu einem Pfad vereinigen. Dann den Linien eine extrem unterschiedliche Farbe zu braun geben. Ein Duplikat von unserer Palettenform anlegen.
3. Die kalligrafischen Linien auf unser Duplikat der Palettenform legen und dann drehen. Tip: nur vom Menschen geschaffene Dinge sind geometrisch gerade, die Linien sollten also weder im 90° noch im Winkel von 45° zur Palettenform stehen, das gibt dem Ganzen nachher einen natürlicheren Look.
Dann die kalligrafischen Linien und die Palettenform selektieren und über “Pfad > Ãœberschneidung” oder Strg+* in unsere Holzmaserung verwandeln.

1. Die Holzmaserung hat derzeit die gleiche braune Farbe, wie unsere Palettenform also geben wir ihr erst einmal eine andere Farbe, bevor wir sie auf die Palettenform legen. Es muss kein Braunton sein, der läßt sich nachher besser bestimmen, wenn die Maserung auf der Palette ist. Dann ein Duplikat unserer Palettenform anlegen, mit der Bildab-Taste eine Schicht nach unten setzen.
2. Das Duplikat der Palettenform und die Maserung selektieren und über das Werkzeug “Objekte ausrichten” beide auf die Auswahl horizontal und vertikal zentrieren. Jetzt kann die Farbe der Maserung noch angepasst werden, so das sie sichtbar ist und einem gefällt. Im Anschluß beide Formen gruppieren.
3. Ein weiteres Duplikat unserer Palettenform anlegen und dieses Schwarz färben. Dann im Menü “Objektfarben” auf “Kreisförmigen Farbverlauf” gehen und den Farbverlauf bearbeiten wählen. Als erstes müssen die Werte der Endpunkte gedreht werden. Im Zentrum des Verlaufes soll die Sichtbarkeit Null sein und im Aussenbereich etwas sichtbarer, nicht 100%. Bei mir ist der Wert im Alphakanal 110, aber das kann differenzieren. Dann einen weiteren Farbverlaufspunkt hinzufügen und auch hier die Sichtbarkeit auf Null setzen. Dann das Farbverlaufswerkzeug wählen und den mittleren Verlaufspunkt etwas nach außen setzen. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen, wie auf der Abbildung.
4. Unsere Palettenform mit dem radialem Farbverlauf und die Palettenform mit der Holzmaserung selektieren und mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” horizontal und vertikal zentrieren. Die Palettenform mit dem radialen Farbverlauf kann jetzt in der Sichtbarkeit noch etwas angepaßt und im Anschluß wieder mit dem darunterliegendem gruppiert werden.
5. Ein weiteres Duplikat der Palettenform anlegen und auch diesem eine schwarze Füllung geben. Dann wieder ins Objketfarben-Menü gehen und hier linearen Farbverlauf wählen. Dann das Werkzeug “Farbverläufe” wählen und die Endpunkte des Farbverlaufes versetzen. Der Knotenpunkt mit dem Scharz sollte sich links unten schon ausserhalb der Palettenform befinden und der mit dem Alphakanal rechts in etwa in der Mitte der Palette. Also diagonal über die Palette. Dann auch diese Palettenform mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” auf der andern Palettenform zentrieren. Der Verlauf kann jetzt wieder etwas angepaßt werden und im Anschluß wieder gruppieren.
6. Wieder ein Duplikat unserer Palettenform anlegen und über das Menü “Objektfarben” diesem einen Rand geben, die Stärke der Linie muss angepaßt werden, sie sollte etwas stärker sein, so das sie gut sichtbar ist aber nicht zu stark. Die Füllung kann im Anschluß gelöscht werden. Dann über “Pfad > Kontur in Pfad umwandeln”, die Konturlinie in ein Pfadobjekt umwandeln.
7. Den Filter “Material>3D Holz” auf diese Konturform anwenden. Achtung: diese Filter werden vom Browser nicht gerendert und auch beim Export in PDF nicht korrekt dargestellt!
8. Den Holzrand mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” mit der vorherigen Palettenform zentrieren.
9. Ein weiteres Duplikat unserer Palettenform anlegen und auf diesen den Filter “Texturen > Flüssigkeit” anwenden. Dem Ganzem eine Füllung mit einem sehr kräftigem Braunton geben.
10. Die flüssigkeitsgefüllte Palettenform und die andere wieder zentrieren und dann noch die Objektsichtbarkeit der flüssigkeitsgefüllten Form soweit anpassen. Damit ist die Palettenform fertig, das Ganze kann man auch noch einmal im ersten Teil der Screencast-Serie sehen.

Jetzt die Datei mit der Holzpalette speichern und schliessen, die Datei mit dem Inkscape-Logo öffnen. Die Gruppe des Log auflösen und die unterste Ebene mit der Farbfüllung selektieren und dann umfärben. Dann alle Formen selektieren, duplzieren sofort gruppieren (das gruppiert das Duplikat) und beiseite schieben. Den Vorgang so oft wiederholen, bis alle Logos in den entsprechenden Farben vorhanden sind.
Ich habe sehr leuchtende Farben gewählt, die Farben sollten nur zueinander passen und dabei achten, das der Glossy-Effekt auch sichtbar bleibt, deshalb immer auszoomen und nachsehen, wie die Farbe wirkt. Für Schwarz habe ich ein dunkles Grau gewählt und für die Darstellung des weissen Logo ein helles Grau, so das der Schnee an der Spitze des Logo noch sichtbar ist.

1. Jetzt die Datei mit dem Stift öffnen. Den Schatten löschen und den Stift drehen, so das er wieder waagerecht ist.
2. Die Gruppe des Stiftes auflösen und das metallische Ende mit dem Radiergummi soweit nach links schieben, wie in etwa in der Abbildung zu sehen.
3. Dann auch das Mittelstück des Stiftes nachziehen, in dem man es streckt. Dann die Gruppe des Mittelstücks auflösen, die obere grüne Fläche selektieren und das Knotenwerkzeug wählen. Dann den mittleren Knoten des rechten Endes wählen und wieder ein kleines Stück nach links verschieben, so das der Bogen des Endes wieder stimmt.

Der Stift sollte dann noch umgefärbt werde, ich hab hierfür das gleiche Rot verwendet wie das vom Inkscape-Logo. Nachher wirkt der Stift dadurch wie für diese Grafik gemacht. Dann noch die Grafik mit dem Pinsel öffnen auch hier, die überflüssigen Teile wie den Pinselstrich und Schatten löschen unn auch hier die inselspitze umfärben, in eine der Farben der Logos auf der Palette.
Dann wieder die Grafik mit der Holzpalette öffnen und die Inkscape-Logos importieren, entsprechend in der Größe anpassen und auf der Palette verteilen. Tip: ungleiche Größen und kleine Drehungen der einzelnen Logos sorgen auch hier wieder für mehr Natürlichkeit. Das Ganze macht man am allerbesten auf einer neuen Ebene, dann läßt sich damit besser arbeiten.

1. Dann auch den Stift und Pinsel in die Grafik mit der Holzpalette importieren und in der Größe und im Winkel so anpassen, das sie gut auf der Palette wirken. Auch hier am besten auf einer eigenen Ebene arbeiten.
2. Dann Stift und Pinsel beiseite schieben und ein weiteres Duplikat unserer Holzfläche anlegen und diese auf Pinsel und Stift schieben.
3. Dann mit dem Werkzeug “Bezierkurven und gerade Linien zeichnen” zwei gerade Linien auf die Palette vom Rand zum Loch in der Palette zeichnen, diese über “Pfad > Kontur in Pfad umwandeln” in Pfade umwandeln und über “Pfad > Differenz” diese aus der Palettenform ausschneiden. Dann über “Pfad > Zerlegen” den Pfad auftrennen und das überflüssige Stück einfach löschen. Am Ende sollte ein Stück übrig bleiben, wie in der Abbildung zu sehen.
4. Dann die Gruppen von Stift und Pinsel auflösen und das Stück der Palette aus den Einzelteilen mit “Pfad > Differenz” immer auschneiden, vorher immer duplizieren, das erfordert 4 Durchgänge und sollte zum Schluß so aussehen, wie auf der Abbildung.

Dann müssen auch diese Pfade zerlegt werden und dann einfach die oberen Teile und die unteren Teile von Pinsel und Stift getrennt gruppieren. Dann müssen diese Einzelteile nur noch zurück auf die Palette verschoben werden, die unteren Enden mit der Bildab-Taste sowiet im Layer nach unten bringen das sie von der palette verdeckt werden und nur noch die sichtbaren Enden herausschauen.
Am Schluss kann man das Ganze noch mit Schatten und einem passendem Hintergrund komplettieren. Ich hab für den Hintergrund einen einfach grauen radialen Farbverlauf gewählt, da die Palette einfach schon bunt genug ist und so mehr visuell in den Vordergrund gestellt wird. Ausserdem noch eine etwas schwächer sichtbare Kopie unserer Palettenzeichnung, dafür habe ich einfach ein Kopie dieser angelegt, diese entsprechend größer skaliert und über den Filter “Farbe > Entsättigen” entsättigt und dann einfach die Objektsichtbarkeit herabgesetzt.

Auf jeden Fall kann man noch jede Menge mehr für noch mehr Realität an der Grafik tun, dass würde hier aber endgültig den Rahmen sprengen. Betrachtet das Ganze einfach als gute Grundlage selbst weiter damit zu experimentieren und zu verbessern. So und nun wünsche ich viel Spaß beim nachmachen, Feedback, villeicht in Form der Resultate und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

Eintritt frei!

November 4th, 2010 von buergermeister

Am Samstag ist es wieder soweit, zum siebenten Mal findet der Brandenburger Linux-Infotag statt. Auch dieses Jahr gastiert er wieder in der Universität Potsdam, an die man vor drei Jahren gezogen ist. Das Motto dieses Jahr ist “Eintritt frei” und das war er bisher auch immer. Wer Zeit und Lust hat kann ja vorbei schauen, das Programm ist überwiegend einsteiger-orientiert.
Ich selbst habe einen Vortrag, den ultimativen openSUSE A-Z Guide (13.30 HS2) und wie die letzten Jahre auch einen Inkscape-Workshop (15.30 S17). Ich muss mich auch dieses Jahr wieder bei den Administratoren der Uni Potsdam bedanken, die fast eine Woche damit zubringen Inkscape auf Solaris zum Laufen zu bewegen.
Das Programm dieses Jahr bietet auch verstärkt die Gelegenheit zum Mitmachen, denn es gibt nicht nur drei paralelle Tracks mit Vorträgen sondern auch drei paralelle Tracks mit Workshops. Da gibt es natürlich auch einen Gimp-Workshop, aber auch Workshops zum Einstieg in die Skriptprogrammierung mit awk, Versionsmanagement mit Git, die Serienbrieferstellung mit OpenOffice/LibreOffice und vieles mehr.

An openSUSE Topics gibt es ausser meinem A-Z Guide noch einen Vortrag zum openSUSE Buildservice und SUSE Studio von Ralf Dannert, ausserdem einen Vortrag zur Installation und die ersten Schritte mit Ubuntu. Sehr viele Vorträge drehen sich dieses Jahr um die Kommandozeile und -tools. Ausserdem gibt es wieder einen Speakers Corner mit Lightning Talks und auch die Gelegenheit LPI-Prüfungen abzulegen. Mehr auf den Seiten der Veranstaltung.
Also wer Zeit und Lust hat, einfach vorbeischauen “Eintritt frei” und logisch, der eigene Laptop in den Workshops ist auch benutzbar, zumindest in meinem. Nur Inkscape sollte installiert sein ;)

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 4 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

FrOSCamp Zürich 2010

September 21st, 2010 von buergermeister

Am vergangenen Wochenende fand das erste FrOSCamp in Zürich statt und ich war da. Die Veranstaltung begann wie fast jede Veranstaltung mit der Anreise und in diesem Falle war es nur ein kleiner 800km Ritt. Zürich ist definitiv allerdings keine Autofahrer/Touristenfreundliche Stadt, man findet innerhalb dieser Stadt einfach keinen Parkplatz für den man nicht zur Kasse gebeten wird. Das wäre ja alles noch kein Problem, wenn man dann nicht hprrende Summen fürs Parken verlangen würde und so begann nach der Ankunft die vergebliche Suche nach einem Parkplatz, den man nicht bezahlen muß. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, mein Auto ausserhalb Zürichs abzustellen, wenn ich es hätte den alle Tage dort hätte stehen lassen können. Aber nichts dergleichen war einfach zu finden. Am Ende habe ich dann einen Parkplatz benutzt, den ich vorher im Internet herausgesucht hatte, wo ich wußte das er einigermaßen günstig ist. Die Parkautomaten schlucken aber schon mal Euro, in der Weise zu kassieren ist man schon touristenfreundlich.
Dann sind wir mit der Straßenbahn zur ETH gefahren, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, Bruno hatte schon einen Großteil aufgebaut, da er schon einige Zeit früher angekommen ist. Nach ein paar Minuten kamen dann auch Michal und Pavol und damit war die Mannschaft komplett.

Das FrOSCamp war an beiden Tagen nicht gerade stark besucht und dennoch hatten wir einige Besucher und Gespräche. Vor allem über GNOME 3, wir hatten ja auch Stormy versprochen in Zürich GNOME zu repräsentieren. Bruno hat dafür ein schickes GNOME Banner drucken lassen. GNOME 3 macht auf dem HP Touchscreen wirklich Spaß, wobei es doch einige kleiner Verbesserungen gäbe. So ist der Button zum hinzufügen und entfernen weiterer Workspaces einfach zu klein. Auch habe ich Caribou auf der Maschine nicht zum Laufen bekommen und so mußte die Tastatur leider liegen bleiben. Neben den Gesprächen am Stand war aber dieses Mal jede Menge Zeit um Freunde zu treffen und mit ihnen Gespräche zu führen. Auch für den Besuch von Vorträgen war dieses Mal Zeit. So habe ich Máirín Duffys “Inkscape vs. GIMP” Talk besucht. Ausserdem hatte man die Gelegenheit “Free Beer” ein Bier unter Creative Commons License zu verköstigen, was soll ich sagen für einen sächsischen Gaumen ist es nicht das Wahre. Am Abend gab es dann die sogenannte Wired Dreams Party, den Social Event mit dieses Mal kostenfreiem Bier und allerdings viel zu lauter Musik. So endeten wir in der Spaghetteria direkt gegenüber und später ist die Masse der Fedora-Leute zu uns gestoßen und wir hatten tolle Gespräche. Die Nacht habe ich dann in der kostenfreien Unterkunft verbracht, die die Veranstalter organisiert hatten, einem Zivilschutzbunker unweit vom Veranstaltungsort.
Auch am zweiten Veranstaltungstag gab es nicht gerade großen Besucherandrang. Ich hatte mir zwar vorgenommen, am Morgen einen Vortrag über freie Kultur zu besuchen, bin aber dafür zu spät gekommen, da ich morgens erst noch mal zum Auto mußte und der Bunker abgeschlossen war. Ich habe dann aber trotzdem, wie ich es mir vorgenommen hatte, das Meeting des Fedora Design Team besucht. Den Abend habe ich dann im FUDPub ausklingen lassen, dem traditionellen Social Event einer FUDCon, bevor ich mich auf den Ritt nach Hause begeben habe.
Am Ende war die Veranstaltung lohnenswert, aber nur vor allem wegen der Leute die man sonst nicht so häufig auf Veranstaltungen treffen kann. Es war schön mal wieder Máirín Duffy und Nicubunu zu treffen, Leute mit denen man sonst eher via IRC zusammenarbeitet. Mal sehen, vielleicht bin ich auch nächstes Jahr wieder auf dem FrOSCamp in Zürich.

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 3 Kommentare »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 3 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 1 |

Inkscape – Web Slicer

September 12th, 2010 von buergermeister

Mit der Version 0.48 von Inkscape wird standardmäßig ein Web-Slicer integriert. Das hat auf einigen Seiten zu unheimlichen Mißverständnissen geführt, einige waren der Annahme, man muss nur die Grafik speichern und das SVG wäre dann webfähig. SVG ist es ohnehin aber davon einmal abgesehen. Es kamen wüste Diskussionen auf über die Darstellungsfähigkeit von SVG gewisser Browser. Irgendwie haben da einige etwas gehörig mißverstanden. Das Wort aus den englischem einfach mal übersetzt sollte einen weiterbringen, ein Slicer ist ein Aufschnittmesser und genau das macht auch der in Inkscape integrierte Slicer, er zerlegt die Gesamtgrafik in die für das Webdesign nötigen Einzelbilder.

Eine ähnliche Hilfe gibt es auch für Gimp, dieser zerschneidet die Gesamtgrafik mit Hilfe der gesetzten Hilfslinien in die Einzelgrafiken und am Ende erhält man ein Verzeichnis mit einem HTML-Tabellenkonstrukt und die Einzelbilder. Das ist am Ende recht umständlich, da man mehrere Slicedurchgänge machen muß, sollte der Header zum Beispiel größer sein als der Content darunter, wenn man zum Beispiel da ander Seite ein Menü hat.

Ganz anders funktioniert jetzt das Slicen mit Inkscape. Man findet die Erweiterung unter “Erweiterungen > Internet“. Das Ganze funktioniert am Ende denkbar einfach. Zeichnet zuerst eurer Webseitendesign, dann geht in die Erweiterung und ruft dort “Geschnittenes Rechteck” auf. Es wird automatisch eine neue Ebene, die sich “Web Slicer” nennt angelegt, ausserdem wird auf dieser ein entsprechendes Rechteck in den Dimensionen und mit dem Name, den ihr im Formular eingeben habt angelegt. Jetzt könnt ihr im gleichen Menüpuckt “Exportiere Layout-Teile und HTML, CSS Code” wählen. Gebt einen entsprechenden Exportpfad an und schon arbeitet das Skript. Die Opacity der Objekte auf dem Layer “Web Slicer” wird auf 0 gesetzt, dass heißt sie werden nicht sichtbar exportiert sondern nur die in der Ebene darunter werden in den entsprechenden Dimensionen exportiert. Nachher findet ihr in dem angegebenen VErzeichnis eine HTML-, eine CSS- und die entsprechenden Bilddateien. Wer den Satz “This HTML code is not done to the web.The automatic HTML and CSS code are only a helper.” liest dürfte klar sein, der generierte Code kann muss aber nicht entsprechend valide sein und dient wirklich nur zur Hilfe. Es geht wirklich nur um ein komofrtablereres Zerlegen einer großen Grafik in die für das Webdesign benötigten Einzelgrafiken und ich finde, dass ist komfortabel mit dieser Inkscape-Erweiterung möglich.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |
Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 Next

« Frühere Einträge Nächste Einträge »