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Vienna Calling

Januar 26th, 2012 von buergermeister

Im April und Mai ist es wieder soweit, Linux und Open Source tourt durch Österreich. Den Anfang machen die LinuxTage in Graz, welche bereits auf der Suche nach interessanten Beiträgen sind und am 28. April statt finden. Die Einreichungsfrist für Beiträge endet Mitte März. Am 3. Mai geht es dann weiter in Wien und zwar bis zum 5. Mai. Auch hier sind die Macher bereits auf der Suche nach Austellern und Beiträgen.

Die LinuxWochen in Wien haben für dieses Jahr folgende Schwerpunkte im Programm: Audio, Multimedia & Arts (Sound Design, Videoschnitt,…), Content Management, Webanwendungen, Webprogrammierung , Datenschutz, Verschlüsselung, Free Software (Gnu, GPG, Tor, …), Robotik und Steuerung (Arduino, Lego Mindstorm, …), GIS, GeoDaten, OpenData (Grass, OpenStreetMap, QGis, …) , IT Security, Programme für Home und Office PCs (Office, Browser, Email, …), Smartphones Hardware und Software (z.B. Android), Software Entwicklung von Anwendungen bis Embedded Devices, Grafik, Visualisierung, 3D (Gimp, Blender, Inkscape, …), Spieleentwicklung & Game Design & Level Editing, Systemadministration, Cloud & Cluster, Virtualisierung. Bis zum 1. April kann man hier Beiträge einreichen.
Besonders unter dem Punkt Grafik und 3D wird man wohl sehr viel in diesem Jahr finden, da das LibreGraphicsMeeting ebenfalls zu diesem Zeitraum unter dem Dach der LinuxWochen stattfinden wird. Hier treffen sich die Entwickler, wohl nahezu aller bekannten Open Source Programme aus dem Bereich Grafik, um sich auszutauschen. Wer selbst all die schönen Programm wie GIMP, Inkscape, Scribus, Blender, DigiKam, Hugin, Krita, MyPaint, Pitivi und viele andere benutzt und ein kleines Dankeschön dafür geben will, hat hier die Chance. Das LibreGraphicsMeeting hat wie im vergangenen Jahr wieder ein Pledgie, mit dem man das LGM unterstützen kann, das Geld dient zur Unterstützung der anreisenden Entwickler bei den Reisekosten. Leider ist im vergangenem Jahr nicht genügend zusammengekommen, also unterstützt die Entwickler der Programme ;)

Es wird sich also lohnen, an den LinuxWochen in Wien teilzunehmen. Ich selbst werde wohl ganz sicher, wie alle Jahre, wieder vor Ort sein und sicher auch mit Workshops zu Inkscape & Co. und Vorträgen vertreten sein.

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Schicke Charts in Inkscape

Dezember 20th, 2011 von buergermeister

Wie heißt das so schön unverhofft kommt oft. Gestern habe ich noch nach einer Erweiterung gesucht, die aus Calc-Tabellen bzw. CSV-Dateien, schöne Charts in Inkscape generiert. Angeregt zu dieser Suche hat mich ein ziemlich alter Screencast. Nützlich ist das Ganze ja schon, aber Gnumeric haben die wenigsten installiert, die Masse nutzt wohl Libre bzw. OpenOffice und die Hangelei, dass erst mit Draw zu Öffnen um es dann als SVG zu speichern. Zumindest ich bin da wohl mit direktem Zeichnen schneller :D

Heute bin ich aber durch Zufall doch auf eine Erweiterung gestossen, die mir wenigstens anäherungsweise gefällt – NiceCharts. Nach der Installation (hochtrabend für das Kopieren nach ~/.config/inkscape/extensions/) findet man die Erweiterung unter Erweiterungen>Rendern>NiceCharts. Es öffnet sich ein kleiner Dialog, in dem man die Werte eingeben kann und wählen, ob es sich um einen Bar-, Stacked Bar- oder Pie-Chart handeln sollen. Nach der Bestätigung wird der entsprechende Chart generiert und zwar auf einer Extra-Ebene, was mir gut gefällt. Weniger gut gefällt mir, dass der Entwickler bereits anfängt, die Charts aus seiner Sicht “nice” zu gestalten, sie z.B. mit Schatten hinterlegt.

Ein kleiner Schalter ob ich das möchte, wäre hilfreich. Jedenfalls besser als sie nachher alle löschen zu müssen ;) Leider ist an dem Code seit Mitte letzten Jahres auch nichts mehr geschehen und das obwohl so eine Erweiterung auf jeden Fall sinnvoll ist. Naja vielleicht findet sich ja jemand….

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Screencast – Kirchenfenster

Dezember 7th, 2011 von buergermeister

Es ist wirklich wieder Zeit einen Blogbeitrag zu schreiben, aber ich hab derzeit sehr viel zu tun und da bleibt leider sehr wenig Zeit für mein Blog. Trotzdem hab ich mich heute hingesetzt und ein Tutorial bzw. Screencast produziert mit einem Weihnachtsmotiv, so wie im vergangenen Jahr die Kerze. Ich hab auch wirklich lange überlegen müssen, was man denn machen könnte. Ich finde Christbaumkugeln und Klingelglöckchen gibt es schon zu Hauf. So ist es ein eher religiöses Motiv geworden, die Maria mit dem Jesuskind und zwar als Kirchenfenster. Da in der Grafik eine Grafik verwendet wird, die vorher vektorisiert wurde und ich nicht 2 Stunden lang zeigen wollte, wie das geht, gibt es hier die Datei mit der Maria zum Download. Irgendwann mach ich aber mal noch einen Screencast mit Tips und Tricks zum Vektorisieren. Bis dahin gibt es aber erst einmal dieses Tutorial hier:

1. die Datei mit der Maria und dem Jesus Kind herunterladen und in Inkscape öffnen.
2. ein Viereck zeichnen, das etwas breiter ist wie die Maria mit dem Kind
3. einen Kreis von der gleichen Breite und Höhe zeichnen
4. Kreis und Rechteck zu einem Pfad vereinigen, beide auswählen und Strg und +, gleich ein Duplikat dieser Form anlegen.
5. dieser Form eine Konturlinie geben und die Breite dieser anpassen, das sie in etwa die gleiche Breite hat wie die Linien der Maria
6. der Form die Füllung nehmen und die Kontur in einen Pfad umwandeln und mit dem Pfad der Maria vereinigen.
7. die Berge einzeichnen

8. mit dem Polygon-Werkzeug ein Dreieck zeichnen, dieses duplizieren und spiegeln und nach unten versetzen, so dass ein Stern entsteht.
9. dem Stern ebenfalls Füllung nehmen und Konturlinie anpassen, auch hier Kontur umwandeln und im Anschluss mit dem restlichen Pfad vereinigen.
10. Den Pfad zerlegen und umfärben, Palette auf Auto stellen für die gleichen Farben.
11. Das Duplikat der Grundform hernehmen und wieder ein Duplikat anlegen, das Duplikat über Erweiterungen > Aus Pfad erzeugen > Voronoi Muster umwandeln lassen. Dieses Muster dann auf das Bild positionieren.
12. Das Duplikat hernehmen und die Hälfte abschneiden, dann in der Mitte einen Knoten setzen, diesen symetrisch machen und verdrehen. Diese Form mit einem Farbverlauf Weiß nach Transparent füllen und auf dem Bild positionieren.
13. Das Duplikat hernehmen ihm eine dunkelbraune Füllung geben und mit dem Pfadwerkzeug “Dynamischer Versatz” etwas vergrößern.
14. Einen passenden Hintergrund anlegen, meiner ist schwarz mit einer kreisförmigen Farbverlaufsfüllung nach einem dunklem Grau. Ein passender Schriftzug dazu und fertig ist die Weihnachtspostkarte ;)

So dann wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen.

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Measure-Tool in Inkscape 0.49

November 8th, 2011 von buergermeister

Die Entwicklung der nächsten Version von Inkscape schreitet vstetig voran. Ob Meshed Gradients in Inkscape 0.49 Verwednung finden, ist wohl eher nicht der Fall, das wird wohl erst der Fall sein, wenn diese auch der Standard des W3C für SVG beinhaltet. Das diese Standard werden ist aber bereits beschlossene Sache. Aber es wird ebensolche coolen Features in der nächsten Version von Inkscape geben. Zum Beispiel das Measure-Tool.

Wie das Handling dieses neuen Werkzeuges sein wird, zeigt das kleine Demonstrationsvideo, von LibreGraphicsWorld. Die Vorfreude auf die nächste Version von Inkscape steigt bei mir langsam an.

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Be a hero

November 4th, 2011 von buergermeister

I just finished my slides for the talk tomorrow and next week. Its a talk about how you can contribute to Fedora even when you havent programming skills. I doing my slides with Inkscape, so its an SVG and you can simple view it in a browser. And you can change it easy to.

The slides contains simple what different teams doing and the steps to become part of them. So easy to change the content to another language and make that talk on an other event. If you like doing this, you can ask me for help changing some graphics.

P.S. Because someone already asked for it, License

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Free your Slides, die Zweite

Oktober 25th, 2011 von buergermeister

Ãœber meinen Vortrag auf der Ubucon, wie man mit Inkscape Präsentationen erstellt, ist ja in letzter Zeit oft gesprochen oder geschrieben worden. Für alle die nicht in Leipzig waren und aus dem Raum Oberhausen kommen und sich für dieses Thema interessieren, gibt es eine Möglichkeit. Ich werde diesen Vortrag am Sonntag den 13. November 15.50 Uhr auf der OpenRheinRuhr halten. Am Sonnabend gibt es ausserdem von mir noch den Vortrag “Contribute or Die“, den ich bereits eine Woche zuvor auf dem BLIT in Potsdam halten werde. Also man sieht sich in Oberhausen.

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Review Ubucon 2011

Oktober 17th, 2011 von buergermeister

Die Ubucon 2011 ist nun History und Zeit einen kleinen Bericht zu schreiben, wie es den gewesen ist. Persönlich gesehen, bin ich das ganze Wochenende vom Pech verfolgt worden, zumindest was die öffentlichen Verkehrsmittel betrifft. Am Freitag habe ich es genau noch rechtzeitig in den Vortragsraum geschafft. Aber schon auf dem Rückweg habe ich den ersten Zug nur von hinten gesehen und durfte den nächsten nehmen. Am Samstag und Sonntag morgen habe ich wieder den Zügen beim Abfahren zusehen dürfen. Und am Samstag auf der Heimfahrt, ist der Bus für den Schienenersatzverkehr zwischen Burgstädt und Chemnitz einfach verloren gegangen, aber 45 Minuten später ist dann doch einer aufgetaucht.

Trotz aller Verschwörungen der ÖPNV gegen mich und den fehlenden 20 Minuten in den morgentlichen Workshops, haben alle Teilnehmer die anvisierten Ziele erreicht und hatten denke ich viel Spaß in den Workshops. Erstaunlich für mich war, dass der erste Inkscape-Workshop mehr Teilnehmer hatte als der GIMP-Workshop am Morgen. Normalerweise ist das eher umgekehrt, da GIMP das schwerer zu erlernende Werkzeug ist und sich mehr für Fotomanipulation interessieren. Auch interessant für mich war, dass es immer noch nicht weiter bekannt ist, dass man SVG gut im Web benutzen kann und seine Vortragsfolien damit gestalten kann. Obwohl ich darüber seit fast 2 Jahren schreibe und auch schon mehrere Vorträge darüber gehalten habe. Zu diesem Vortrag gab es ja schon positives Feedback. Mit den Besucherzahlen meiner Beiträge kann ich vollauf zufrieden sein, ich habe die Kapazität immer ausgeschöpft, für Inkscape hätten wir auch gern einen größeren Raum haben können. Der GIMP-Workshop wurde auch aufgezeichnet, was allerdings bei einem Workshop wenig Sinn macht. Die Fragen der Besucher sind meist schlecht oder gar nicht zu verstehen, ausserdem bin ich auch schon ab und an mal in Richtung eines Besuchers unterwegs um diesem Hilfestellung zu geben. Um so ein Video aufzubereiten, muss man eine Menge schneiden und das ist auch alles gar nicht nötig, denn es gibt für alle Inhalte Screencasts.

Die Besucher des Vortrages/Präsentation am Freitag “Free your Slides” dürfen sich gleich 3 von diesem anschauen. Der erste zeigt, wie man im herkömmlichen Sinne Vortragsfolien erzeugt, der zweite beschreibt die Methode der Views oder Zoom. Und der Dritte stellt die Alternative zu JessyInk Sozi vor und zeigt, wie man mit diesem entsprechende Slideshows erzeugt.

Die Besucher des GIMP-Workshop am Samstag morgen, die aus einem Menschen einen Naavi machen wollten, finden eine Kurzanleitung und den entsprechenden Screencast hier.

Alle die den Inkscape-Workshop, über die Magie die Inkscape zaubern kann besucht haben oder sich dafür interessieren finden eine Kurzanleitung und einen Screencast dafür hier. Wer daran interessiert ist und das lieber live mit mir machen würde, der hat auf dem BLIT im November dazu Gelegenheit, wo ich diesen Workshop ebenfalls gebe.

Und wer sich für das Tango-Icon interessiert, der findet eine Kurzanleitung mit Screencast und auch entsprechende Links zu den Stylerichtlinien des Tango-Projektes hier.

Zu Inkscape einmal generell in den 2 oder 3 Stunden, kann ich bei weitem nicht alles ansprechen, was dieses Werkzeug bietet. Deshalb überlege ich schon seit einiger Zeit mal ein Inkscape Kurswochenende anzubieten. Falls daran Interesse besteht, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt mir eine Mail.

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colors for packager or what you should know if you like to print something

Oktober 10th, 2011 von buergermeister

Today I had a little conversation with somebody about colors. He didnt understand what I meant with an color profile, he simple said to me we cant change anything because pantone is proprietary. The whole thing isnt easy to explain, I think I should begin really on the start. And the start is the difference between the color model RGB and CMYK. I think most have heard of it and know simple how it works.

RGB is an additive color model in which red, green, and blue light is added together in various ways to reproduce a broad array of colors. The opposite model CMYK works as a subtractive color model. But there is another difference, you can create different colors with the different systems. So I made a drawing and hopefully it brings more light to the problem. (Yes I know its not accademically correct).

Yellow is the border for a CMYK color model and the blue one for an RGB model, here sRGB. So you can see there is a difference between the colors you can reach with RGB and CMYK, thats one of the problems. Technically I can create pictures on my computer they cant printed. But you should also see, there are lot of colors they cant be printed with the CMYK model. And thats where Pantone comes in, they begun in the 1950ies to define a color palette called Pantone Matching System. Most of the colors was outside of what you can print with an normal CMYK model, so that colors was unique. One thing is sure when you like to establish a brand, you will like unique colors. Starbucks e.g use Pantone 3425 C for there trademark. Pantone even created colors for some trademarks like that choclate who comes from a lilac cow ;) . There are some competitive systems like HKS or for germans more known should be RAL. Yes the person, has right its intellectual property of Pantone so you cant find it in Inkscape or GIMP and you dont need it often. Such spot colors are mostly printed in a second process, means first will be all process colors printed and then a process print that spot color. So you dont have to give the printing company a file where is the spot color attached to. Mostly its only one color so you can give them another file where the spot color is extra, and that have to be only a black and white graphic. But remember in the other file must the place then be white, because printing on an other color changes the results. And then say to them which spot color should be the black. Best way speak with the printing company, how to do it.
So what are now color profiles? First of all not only humans see colors different even hour devices do that. The individuality of a device is reflected or should be in his color profile. There is an standard for them created from ICC as ISO 15076. So when we talk about printing, we talk about digital printing today. So its an device and it should have an color profile ;) Of course is has :D
Such an color profile can be transferred/translated into another one, thats why you havent to give a printing company not really an CMYK PDF today. Normally you can give them a PDF with an embedded profile. There are some organizations they established some kind of standards. For europeans is more ECI interesting (ECI-Coatedv2.icc would be a common profile), in US there is a thing called SWOP more common an example would be USWebCoatedSWOP.icc
But why its not unimportant to know the target profile before? You remember the differences between RGB amd CMYK and the colors they can created with. There are also differences between some profiles. So to make sure that everything I draw can be printed, I can use the target profile in Inkscape (GIMP cant do that but his little brother CinePaint can) so colors they out of range will be marked in a special color. And really cool it is, when I use color managment and I can see the colors from the target device ;) And there is another point, with every translation there comes little deviations. So the best way is to have no translations between color profiles ;)

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Brandenburger Linux-Info-Tag 2011

Oktober 10th, 2011 von buergermeister

Für alle, die den Workshop “Inkscape is Magic” auf der Ubucon verpassen, gibt es eine weitere Möglichkeit. Diesen Workshop werde ich auf dem diesjährigem BLIT in Potsdam wiederholen. Außer diesem Workshop werde ich noch einen Vortrag haben, wie man zu FLOSS-Projekten auch ohne technische Kenntnisse bzw. Programmierkenntnisse beitragen kann, also “Contribute or Die”. Dieses Jahr ist es mal umgekehrt, ich werde erst den Workshop halten und dann den Vortrag, hatte ich noch nie. All die Jahre hatte ich den/die Workshop(s) erst nachmittags.

Also wer Zeit hat, der BLIT findet am 05. November 2011 ab 10:00 auf dem Gelände der Universität Potsdam in Griebnitzsee statt. Mehr Informationen gibt es selbstverständlich auf den Seiten der Veranstaltung im Programmplan findet man auch meine beiden Beiträge: “Inkscape is Magic” und “Contribute or Die”

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Contribute or die

Oktober 10th, 2011 von buergermeister

I am really busy this year with workshops and talks. This weekend I will be at the german Ubucon and will give there 3 workshops and a talk. A week ago I was informed that I will have a talk and a workshop at BLIT in Potsdam (like all the years before, amazing I give talks there since 7 years). Now I got also the schedule and I know when they are. This year I will start with the Inkscape workshop at 1pm and then I will have a talk “Contribute or Die” at 3pm. The talk will be about how anyone can contribute to FLOSS even he cant program. I will show that with Fedora as example. I used my characters I made a while ago and Mizmos post card idea for my slides. Of course I will upload them later to my space at fedorapeople. I doing my slides with Inkscape and SVG so you can download them and make changes or use them as they are in a browser.


A week after BLIT in Potsdam I should be at OpenRheinRuhr in Oberhausen. I got no message yet if I will have a talk or workshop there, but I think I will. Even when not I will be there and help on the Fedora booth. I would say a busy autum…

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Screencast: Inkscape-Generator

September 27th, 2011 von buergermeister

Ich habe mich mal wieder hingesetzt und einen Screencast produziert, ich muss zugeben dieser hat mich Nerven gekostet, klingelnde Telefone und Türen oder schreihende Kollegen haben mich die Aufnahme dutzende Male machen lassen. Dieses Mal stelle ich eine Erweiterung vor, mit der sich Inhalt des in Inkscape erstellten SVG verändern lassen. Die entsprechende Erweiterung dazu heißt simpel “Generator“. Mit dieser lassen sich Namensschilder, Einladungen und ähnliches erstellen.

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Verschlossen, ein Vorhängeschloss mit Inkscape

September 18th, 2011 von buergermeister

Dieses Mal wollen wir in Inkscape ein Vorhängeschloss zeichnen, auch das geht relativ einfach.

1. Mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen einen Pfad wie in der ersten Abbildung zeichnen.
2. Dann in die Einstellungen für Füllung und Kontur gehen und die Konturstärke hochsetzen und auf abgerundete Enden stellen.
3. Die Konturlinie in einen Pfad umwandeln, Pfad > Kontur zu Pfad und die eine Seite des Bügels, so wie auf der Abbildung zu sehen verlängern, dazu einfach alle Knoten dieses Endes selektieren und nach unten ziehen. Einen weiteren Pfad in Form eines kleinen Dreieck zeichnen und diesen von unserem Bügel ausschneiden. Pfad > Differenz.
4. Den Bügel jetzt mit einem linearem Farbverlauf grau, weiss und grau füllen.
5. Ein Duplikat vom Bügel anlegen und diesem die Füllung nehmen und eine Konturlinie geben, die Stärke hängt von der Größe des gezeichneten Bügels ab. Der Konturlinie dann eine Unschärfe geben. Ein weiteres Duplikat von unserem Originalbügel anlegen und dieses mit der unscharfen Kontur Deckungsgleich machen. Dann der letzten Kopie die Füllung Weiß geben und dieses als auch die unscharfe Kontur selektieren. Dann Objekt > Maskierung > setzen anwenden.
6. Vom Originalbügel wieder ein Duplikat anlegen und dieses beiseite legen, dann Bügel und unscharfe Kontur deckungsgleich machen. Der Konturlinie eine passende Farbe geben. Dann von unserem Duplikat ein weteres anlegen und dieses über Pfa > dynamischer Versatz etwas schrumpfen. Dem geschrumpftem Pfad die Farbe weiss geben und etwas Unschärfe. Dann deckungsgleich machen mit den anderen Bügelteilen.


7. Auf den letzten übriggebliebenen Bügel den Filter > Übersteigerte Schattierungen > Chrome HR anwenden und auch in Deckung mit den anderen Bügelteilen bringen.
8. Ein Rechteck als Grundfprm für das Schloß zeichnen und die Ecken etwas abrunden. Dieses mit einem radialem Farbverlauf von einem hellem Gelb zu einem dunklem Gelb füllen und das Zentrum des Farbverlaufes an die obere Kante setzen.
9. Dann ein Duplikat der Grundform anlegen und wie unter Schritt 5 mit dieser verfahren, am Ende sollte es aussehen, wie auf der Abbildung.
10.  Dann ein Duplikat der Grundform anlegen und es wieder mit dynamischem Versatz etwas schrumpfen, dann mit einem linearem Farbverlauf füllen, wie auf der Abbildung zu sehen.


11. Dann mit dem Werkzeug kalligrafische Linien zeichnen, einige dünne Linien zeichnen, diese dann zu einem Pfad vereinigen. Ein Duplikat der geschrumpfen Grundform anlegen und dieses auf die kalligrafischen Linien legen, beide Objekte selektieren und über Pfad > Überschneidung ausschneiden, so wie auf der Abbildung zu sehen.
12. Jetzt müssen alle Teile lediglich noch zusammengesetzt werden.

Wer sich mein Resultat anschauen will, der kann es in der Open Clipart Library herunterladen. Und natürlich gibt es das Ganze auch noch zum Anschauen als Screencast.

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Screencast: Mit Inkscape und Sozi Slideshows erstellen

September 15th, 2011 von buergermeister

In den letzten Tagen habe ich mehrfach den Hinweis auf die Inkscape-Erweiterung Sozi gefunden. Sozi ist ähnlich wie JessyInk, welches ich ja schon hier und hier näher vorgestellt habe, eine Erweiterung zum Erstellen von Präsentationen. Von Sozi gehört habe ich zum ersten Mal ungefähr vor einem Jahr und da Sozi sich auf die Methode die Präsentation mit Hilfe von Ansichten konzentriert, wollte ich es mir nicht anschauen. JessyInk hat diese Methode ja auch. Jetzt wollte ich aber trotzdem mal einen Blick auf diese Erweiterung werfen, ob sie nicht doch einige Optionen bietet oder ob sich komfortabler mit ihr arbeiten läßt. Mein Fazit ist ganz simpel nein, für mich persönlich ist JessyInk ausgereifter.

Trotzdem habe ich einen kleinen Screencast gemacht, wie man mit Sozi und Inkscape Slideshows erzeugt, übrigens ein Thema zu der ich auf der Ubucon einen Vortrag habe.

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Ubucon 2011

September 12th, 2011 von buergermeister

In knapp einem Monat ist es soweit, es ist wieder ubucon in Leipzig. Dieses Jahr schaffe ich es dann vor Ort zu sein. Es gibt auch ausreichend Gelegenheit mit mir zu gimpen oder mit Inkscape zu zeichnen. Insgesamt hab ich 3 Workshops und einen Vortrag in Leipzig.

Am Freitag um 17.00 Uhr einen Votrag “Free your slides” in dem es darum geht, wie man SVG für seine Präsentationen einsetzen kann, natürlich spielt Inkscape eine Rolle. Am Samstag morgen geht es dann gleich um 9.00 Uhr los mit GIMP und in diesem Workshop versuchen wir ein normales Foto einer Person  in einen Naav’i aus dem Film Avatar zu verwandeln. Und am Nachmittag um 14.00 gibt es einen weiteren Workshop, in dem wir der Magie von Inkscape auf den Grund gehen.  Und bisher hat es wirklich jeder geschafft Inkscape diese Magie zu entlocken, selbst die Kinder in den FrogLabs. Am Sonntag um 9.00 Uhr gibt es dann einen weiteren Workshop zu Inkscape, diese Mal etwas mehr zu Icon-Design oder manchen geht da vielleicht auch ein Licht auf. ;) Also falls jemand Lust auf Inkscape und GIMP hat, einfach reinschauen.

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gnokii@ubucon

September 9th, 2011 von buergermeister

I will be at ubucon in Leipzig next month, I will give there some talks and workshops.

  1. Free your slides – a talk about how to use svg for presentations, friday 14th october, 5pm
  2. an workshop GIMP on saturday 15th october, 9am. Where we turn a normal picture of a person into a Naav’i
  3. same day only 2pm will be a workshop for Inkscape, where we look after the magic Inkscape has.
  4. and on sunday the 16th, 9am we will try to make a Tango icon also with Inkscape

if you be there, you will find me very easy I am the guy in fedora blue ;)

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Screencast: D.I.S.C.O. its Disco – eine Diskokugel mit Inkscape

September 7th, 2011 von buergermeister

Es ist wirklich mal wieder an der Zeit für ein wenig Spaß mit Inkscape oder für ein Tutorial bzw. Screencast. Dieses Mal zeichnen wir uns eine schicke glitzernde Diskokugel.

Als erstes lassen wir uns eine Drahtgitterkugel rendern, dazu unter Erweiterungen > Rendern > Draht-Sphäre aufrufen. Die Einstellungen sind bei mir: 19 und 24 für Längen und Breitengrade, -10 für Kippen, 40 für Rotation und Radius 100px. Nicht vergessen den Haken bei Linien hinter der Sphäre zu setzen.
Dann die gerenderte Sphäre de-gruppieren und die Konturlinien über Pfad > Kontur in Pfad, in Pfade umwandeln. Im Anschluß dann die Pfade zu einem vereinigen (Pfad > Vereinigung) und dann zerlegen (Pfad > Zerlegen).
Die Grundfläche beiseite schieben und alle kleinen Flächen selektieren und die Erweiterung > Farbe > Zufallsänderung darauf anwenden. Von der Grundfläche ein Duplikat anlegen und das Original mit einem Grau füllen und zurück unter die Spiegelflächen bringen. Das Duplikat neben und wieder davon ein Duplikat anlegen. Eines der Duplikate mit einem kreisförmigen Farbverlauf, wie auf der Abbildung zu sehen füllen. Der Grundform mit der Verlaufsfüllung eine Unschärfe geben. Vom Duplikat der Grundfläche wieder ein Duplikat anlegen und diesesmit der Form mit der Verlaufsfüllung in Deckung bringen, die obere Form dann mit Weiß füllen und die übereinanderliegenden Kreise dann beide selektieren. Dann Objekt > Maskierung > Setzen darauf anwenden. Dann kann die übrig gebliebene mit dem Verlauf gefüllte Form auf unsere bunten Flächen gesetzt werden und die Objektsichtbarkeit herabgesetzt werden. Bei mir beträgt die Objektsichtbarkeit noch 80%.


Dann ein schwarzes Viereck als Hintergrund zeichnen und unsere Diskokugel darauf platzieren, dass noch erhaltene Duplikat der Grundform  hinter die Kugel setzen, eine weiße Füllung geben und eine starke Unschärfe. Bei mir beträgt diese den Faktor 30.
Dann mit dem Werkzeug Polygone und Sterne zeichen ein Dreick zeichnen, es stauchen und zerren bis es ein langezogenes Dreieck ist. Dann den Rotationspunkt für das Drehen des Objektes ans spitze Ende des Dreieckes versetzen. Dann immer ein Duplikat des Dreieck anlegen und drehen, bis ein Sunburst, wie auf der Abbildung entstanden ist. Die Abstände zwischen den einzelnen Strahlen müssen nicht exakt sein. Dann alle Strahlen selektieren und auch hierauf die Erweiterung > Farbe > Zufällsänderung anwenden. Den Burst gruppieren, auf unsere Diskokugel legen, mit der Bild-Ab-Taste hinter unsere Diksokugel setzen und die Objektsichbarkeit auf 10% herabsetzen. Dann einfach Duplikate des Burst anlegen und diese leicht drehen, dass können 2, 3 oder 4 sein, je nach Geschmack. Und fertig ist unsere glitzernde Diskokugel.

Und wie angekündigt, gibt es das Ganze noch einmal als Screencast zum anschauen

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FrOSCon: FrogLabs auch für Erwachsene offen

August 17th, 2011 von buergermeister

Scheinbar ist die Mehrheit der Kinder aus der Gegend rund um Sankt Augustin in Italien oder liegt an einem Strand in Spanien oder befindet sich irgendwo anders in der Welt um Urlaub zu machen. Jedenfalls gab es Schwierigkeiten, die Workshops innerhalb des KidsTrack “FrogLabs” mit Teilnehmern zu füllen. Die Veranstalter der FrOSCon haben deshalb mit den Speakern für diese Workshops gesprochen und verschiedene Lösungen vorgeschlagen. Eine davon war, die Workshops auch für Erwachsene zu öffnen, für diese Lösung habe ich mich entschieden. Aber ich hatte ja bereits in der Ankündigung der Workshops geschrieben, dass ich nichts dagegen haben, wenn da der ein oder Erwachsene auftaucht. Das ist nun für die Masse der Workshops der FrogLabs der Fall. Da trotzdem nicht davon auszugehen ist, dass nun die Teilnehmerzahl ins unermessliche steigt, ist einfach mehr Zeit innerhalb der Workshops und ich werde wohl 2 weitere Themen mitnehmen. Also falls jemand Lust hat auf ein wenig Inkscape, einfach mal anmelden oder am Sonntag vorbeischauen.

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Meshes und Gradients in Inkscape ?

Juli 31st, 2011 von buergermeister

Viele der Änderungen der letzten Versionen von Inkscape haben mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Da waren vor allem Änderungen im Bereich Text und Filter. Den meisten Filtern stehe ich kritisch gegenüber. Nicht, dass ich die Ergebnisse, die diese liefern nicht toll finde. Nur habe ich festgestellt, dass einige Ergebnisse nachher ihr Aussehen beim Skalieren verändern und einige funktionieren dann auch gar nicht mehr.

Jetzt scheint aber etwas in Inkscape Eingang zu finden, wonach ich schon lange giere. Farbverläufe mit Hilfe von Meshes. Bisher gab es nur Lineare und Radiale Farbverläufe.

Wo ist da jetzt der Unterschied oder für was brauche ich das? Ganz einfach, betrachtet einmal folgendes Clipart, eine Teekanne. Wie man erkennen kann ist der Korpus mit einem radialem Farbverlauf gefüllt. Dessen Mittelpunkt Weiß ist und einfach nicht in der Mitte der Kanne sitzt. Für kleine Darstellungen der Kanne ist das auf jeden Fall ausreichend. Je größer die Kanne allerdings wird, um so zunehmender erkennt der Betrachter, dass mit den Lichtreflexen den Highlights etwas nicht stimmt. Um das zu verhindern, heisst es für mich ich muss weitere grafische Objekte auf die Grundform der Kanne legen und die mit weiteren Farbverläufen füllen, dass die Tropfenform, die die Spiegelung haben müßte erreicht ist. Ok, was Inkscape betrifft könnte ich auch einen Tropfen zeichnen, den mit einem linearen Farbverlauf füllen und ihm eine Unschärfe geben. Nur wird das im Browser nachher nicht korrekt dargestellt. Auch konische Farbverläufe waren ein oft gefordertes Feature für Inkscape und sind auf diese Art möglich.

Proprietäre Grafikprogramme wie Adobe Illustrator, Coral Draw oder XaraX beherrschen Farbverläufe mit der Hilfe von Meshes bereits eine ganze Weile. Deren Export nach SVG meint aber meist, PlainSVG also den Standards von SVG des W3C entsprechend. Das W3C hat jedenfalls, das Proposal für SVG 2.0 schon einmal angenommen und eine Testimplementation für Inkscape gibt es auch bereits. Einiges an Arbeit ist allerdings noch zu tun, einerseits hat das W3C noch Forderungen andererseits fehlen der Testimplementation Bedienelemente zum Erstellen solcher Farbverläufe. Das diese Art von Meshes bereits in der für November geplanten Inkscape-Version 0.49 enthalten sein wird, ist wohl eher unwahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich. Eines ist sicher mit dem nun existenten Code ist es um einiges einfacher, diese Farbverläufe in Inkscape zu integrieren.

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How do a license plate with Inkscape

Juli 4th, 2011 von buergermeister

The font you need for doing the license plates can be found here.

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Inkscape-Tutorial – US License Plate

Juli 3rd, 2011 von buergermeister

Vor langer Zeit schon hat screencasters.heathenx ein Video veröffentlicht, wie man US-License Plates mit Inkscape zeichnet. Ich finde das eine schöne Sache, bei den US-Nummernschildern kann man sich ja grafisch schön austoben. Hier also jetzt meine Anleitung.
Bevor wir jedoch beginnen, brauchen wir noch ein wenig Material. Den entsprechenden Font kann man hier finden und die Vorlage für das Nummernschild, welches ich im Video erstelle findet man hier.

Als erstes beginnen wir damit, die Grundform unserer “License Plate” zu zeichnen. Wir zeichnen also ein Rechteck, die exakten Maße der amerikanischen Nummernschilder sind 300x150mm. Nach dem wir dieses gezeichnet haben runden wir mit dem Knotenbearbeitungswerkzeug die Ecken etwas ab.
Dann machen wir mit Strg+D von der Grundform ein Duplikat und geben ihm eine andere Farbe, damit wir es beim Arbeiten besser sehen können. Wir gehen auf Pfad > Dynamischer Versatz und schieben mit der Maus den nun einzigen Knoten nach innen, so das ein Rand von etwa 5mm entsteht. Dann wiederholen wir diesen Schritt mit dem Duplikat.
Wir wählen die beiden inneren Rechtecke, Shift-Taste dazu gedrück halten und subtrahieren, die letze von der ersten über Pfad > Differenz oder Strg+-. Jetzt ist ein kleiner umlaufender Rand entstanden. Von diesem machen wir wieder ein Duplikat, geben ihm eine scharze Füllung und eine kleine Unschärfe von 0,5%. Dann setzen wir diese Form mit der BildAb-Taste unter den Originalrand. Dem Originalrand geben wir eine Füllung mit einem 10%igem Grau und machen davon ein Duplikat, dem wir eine weiße Füllung geben. Auch hier verkleinern wir die From mit Hilfe des dynamischen Versatz, so das nur noch eine dünne Linie übrig ist, nicht ganz zu dünn. Dieser geben wir dann einfach eine Unschärfe von 0,5%, dadurch wirkt der geprägte Rand plastischer.
Mit dem Werkzeug Kreise und Ellipsen erstellen, zeichen wir einen Kreis von 25x25px. Den Kreis positionieren wir dann entsprechend, wie auf der Abbildung zu sehen, auf unserem Nummernschild. Machen ein Duplikat davon und verschieben diese mit Hilfe der Cursortasten an die untere Position auf dem Rechteck. Dann selektieren wir beide Kreise und verschieben diese wieder mit Hilfe der Cursortasten auf die andere Seite. Sitzen alle vier Kreise, selektieren wir alle und vereinigen diese über Pfad > Vereinigung oder Strg++ zu einem Pfad. Jetzt können wir noch die Grundform unseres Nummerschildes ebenfalls selektieren und mit Hilfe des Werkzeuges Objekte ausrichten, die Kreise exakt zentrieren. Dannach schneiden wir die Kreise über Pfad > Differenz oder Strg+- aus unserer Grundform aus.
Dann können wir von unserer Grundform wieder ein Duplikat anlegen, geben diesem eine schwarze Füllung und eine Unschärfe von 1% und setzen die Form dann ganz nach unten, mit der BildAb-Taste. Dadurch entsteht ein Schatten und unser Nummernschild wirkt plastischer. Damit ist die Grundform auch schon fertig.

Jetzt ist es an der Zeit unsere License Plate mit Inhalt zu füllen. Ihr könnt gern auch Nummernschilder eines anderen Bundesstaates wählen, ich habe an der Stelle einfach South Carolina gewählt, da ich hier ein entsprechendes Bild in großer Auflösung bei Wikipedia gefunden habe. Importiert also das entsprechende Bild, des Bundesstaates den ihr gewählt habt. Das hilft uns die Größe der Schrift und deren Position zu ermitteln.
Die oben angegeben Schriftart solltet ihr schon vor Beginn installiert haben. Sonst müßt ihr das noch tun und Inkscape neu starten. Schreibt jetzt also euren Text, bei mir ist es mein Nick mit 6 Buchstaben Ubuntu, Fedora oder Debian würden ebenfalls funktionieren ;) Legt die Schrift auf eure Vorlage und skaliert sie in die entsprechende Größe und paßt die Laufweite der einzelnen Buchstaben an (Alt+Cursortasten). An dieser Stelle, will ich nur noch erklären, wie der “Embossedeffekt” der Buchstaben zu Stande kommt. Auf die einzelnen Details des Nummernschildes gehe ich nicht mehr ein.
Wenn die Schriftart in der Größe und Position entsprechend angepaßt ist, machen wir davon eine Kopie und geben dieser zum arbeiten einfach eine andere Farbe. Setzen sie mit der BildAb-Taste unter das Original und wählen Pfad > Dynamischer Versatz und verschieben den Anfasser jetzt so, das ein umlaufender kleiner Rand entsteht. Dann können wir die Füllung wieder auf weiß setzen und die Objektsichtbarkeit auf 50% zurücksetzen. Davon machen wir jetzt noch eine Kopie, der wir eine schwarze Füllung mit einer Unschärfe von 0.5 und eine Objektsichtbarkeit von 30% geben. Diese setzen wir dann mit der BildAbtaste unter die weiße Schrift ein kleiner umlaufender Schatten wird sichtbar und die Schrift wirkt wie geprägt.


Warum ich hier beiden die Objektsichtbarkeit nehme hat einen einfachen Hintergrund, Bilder im Hintergrund scheinen dann wieder durch und wirken auch geprägt. Bei dunklen Hintergründen muss allerdings, dass Weiß ersetzt werden, gegen die entsprechende Farbe oder den Farbverlauf. Fehlt noch eines zur Perfektion, eine entsprechende Spiegelung auf den erhöhten Buchstaben. Dafür machen wir von unseren obersten Buchstaben wieder ein Duplikat und füllen dieses mit Weiß, mit dem Werkzeug Dynamischer Versatz verkleinern wir, die Buchstaben ein wenig. Dann zeichnen wir einfach darüber ein Rechteck, dass nur unter dem Rechteck ein klein wenig der oberen Kanten der weissen Buchstaben ist. Selektieren die Buchstaben dazu und führen auf beide Pfad> Überschneidung oder Strg+* aus. Es bleiben nur kleine Stücke der Buchstaben erhalten, denen geben wir jetzt eine leichte Unschärfe von 0,5-0,7 und setzen die Objektsichtbarkeit auf 20% zurück.
Fertig ist unsere Grundform eines US-Nummernschildes, das wir jetzt weiter schmücken können, der Phantasie scheinen da ja keine Grenzen gesetzt.

Das Ganze gibt es jetzt natürlich auch noch als Screencast, hier zeige ich auch, wie ich zu meinem Sout Carolina-Resultat komme. Also ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen.

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