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This land is mine

Oktober 1st, 2012 von buergermeister

Nina Paley die Frau hinter “Sita Sings The Blues” hat einen neuen Kurzfilm veröffentlicht und auch der steht wieder unter einer Creative Commons Lizenz.

Das Ganze ist ziemlich “blutig” und wer wissen will, wer da wen gerade tötet, der sollte einmal bei Nina im Blog vorbei schauen. Dort hängen sozusagen Fahndungsphotos der Killer. Jedenfalls wieder sehenswert….

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  • movie session @ DevConf.cz

    Februar 8th, 2012 von buergermeister

    DevConf.CZ comes up and as Radek Vokál wrote, there will be a movie session on the end of the second day. I will doing that session, its not my first time I do that. I started with that kind of event as a social event on Chemnitzer Linux-Tage and did it there 2 years. But I did that also on LinuxTag in a session and on openSUSE Conference. So what is it? It’s a mix between a talk and a movie show, of course I show a lot of movies in there. But I explain also what is an Open Source Movie and that has nothing to do with what tools they are made, as Radek wrote. So its an session where you can just enjoy some funny movies, and the best thing if you like them I can give you the movies ;)

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    Lecker Früchtchen

    November 2nd, 2011 von buergermeister

    Nach einer saftigen Orange, einem leckerem Pfirsich und der stinkenden Eierfrucht namens Durian, gibt es eine neue Frucht unter dem Dach der Blender Foundation – die Mango. Der Codename Mango, dient für das nächste Filmprojekt von Blender, welches vor einem Monat seinen offiziellen Start hatte. Klar ist bisher nur grob welchen Inhalt der kommende Film haben soll – Amsterdam in der Zukunft. Sicher ist auch wer das Drehbuch schreiben wird und wer als Director für diesen Film dienen wird, Ian Hubert vom “Project London”. Wie bei den vergangenen Projekten auch, kann man sich wieder bewerben und an diesem Film arbeiten gegen ein kleines Taschengeld und freie Unterkunft. Mehr dazu auf der Call for Partizipation-Seite. Mittlerweile sind allerdings einige Beitragende bereits bekannt. So wird sich Michael Williamson um das Stroy Board und die Art Konzepte kümmern, Jori Kerbosch besetzt den Posten des Director of Photography, Rob Tuytel dient als Produktionsassistent. Das Blog hat bereits ein Re-Design von Fabian Reus erfahren, der bereits für das Logo der Blender Conference 2011 verantwortlich war und ein gewisser Andy Goralczyk plant ebenfalls seinen Sommer mit der Arbeit an dieser Frucht zu verbringen. Wer noch alles an diesem Projekt arbeiten wird, zumindest die Namen der 4-7 Designer, die Vollzeit daran arbeiten werden, wird im Dezember bekannt gegeben. Dann startet auch wieder die Möglichkeit eine DVD mit dem Film im voraus zu ordern und so zur Finanzierung beizutragen. Erscheinen soll der Film dann im August/September nächsten Jahres. Dann freuen wir uns schon einmal auf einen weiteren tollen freien Film.

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    Fuck GEMA

    Juli 14th, 2011 von buergermeister

    Wenn man bei mir im Blog nach “Sita Sings The Blues” sucht, wird man schon den ein oder anderen Artikel finden. Den Film oder Ausschnitte hab ich doch schon des öfteren in Vorträgen erwähnt und gezeigt. Tja, als Deutscher darf man den jetzt bei Youtube nicht mehr sehen. Die GEMA hat etwas dagegen. Hier ein Statement von Nina Paley als Schöpferin des Filmes dazu.

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  • Screencast – Wie ein Mensch zum Naavi wird

    Mai 4th, 2011 von buergermeister

    Wer in meinem Artikel in dem ich meine Workshops und Vorträge, die ich in Wien halten werde ankündige, genau aufgepaßt hat, kann bereits erkennen welche Grafiken ich mit Inkscape und GIMP mit den Teilnehmern machen möchte. Die Inhalte für die Workshops zu Inkscape “Tango-Icon” und “Inkscape ist Magic” gibt es ja bereits als Tutorial und Screencast  im Blog zu finden.
    Fehlt eigentlich nur noch Anleitung und Screencast zum GIMP-Workshop, wie man sich einen Naavi aus dem Film Avatar zeichnet. Das Tutorial ist wie im Screencast bereits gesagt von einem Tutorial für Photoshop abgeleitet und angepaßt. Dieses Tutorial könnt ihr hier finden, dort gibt es auch das Bild mit dem ich gearbeitet habe. Da ich die Rechte dieses Bildes nicht kenner, verzichte ich hier auf eine bebilderte Anleitung.
    An Material braucht man auch noch eine entsprechende Ledertextur, hier kann man einige finden, die unter CC-Lizenz stehen. Das Pattern mit dem Zebrafell habe ich wie im Screencast erklärt via Google-Bildersuche gefunden, gespiegelt und zusammengesetzt und nachher ein wenig verzerrt. Die Augen sind wie gesagt aus einem Original herausgeschnitten, auch das kann man über eine Bildersuche finden.

    Hier noch einmal in einzelnen Schritten:

    1. mit dem Filter > Verzerren > IWarp die Nase in die Breite ziehen
    2. jetzt mit dem Werkzeug “freie Auswahl” die Hautpartien des Bildes auswählen
    3. auf die Auswahl Farben > Einfärben mit den Werten: Farbton 200, Sättigung50 und Helligkeit 0 anwenden
    4. das Ganze muss für die Arme natürlich wiederholt werden
    5. dann eine neue Ebene anlegen und rechts und links der Nase mit dem Werkzeug “freie Auswahl” die Seiten der Nase auswählen.
    6. die Auswahl mit einem dunklem Blau füllen und im Anschluß auf diese Ebene den Filter Weichzeichnen > Gaußscher Weichzeichner mit dem Faktor 15 ausführen. Die Ebene dann auf den Modus Überlagern setzen.
    7. Jetzt mit dem freie Auswahlwerkzeug Mund und Nase jeweils auswählen und mit Str+C und Strg+V jeweils einfügen und auf einer neuen Ebene verankern.
    8. Diese Ebenen werden jetzt wieder umgefärbt, wie oben nur dieses Mal mit den Werten: Farbton 269, Sättigung 18 und Helligkeit 15.
    9. Auf diese Ebenen wieder den Gaußschen Weichzeichner anwenden nur mit einem Faktor von 3
    10 die Sichtbarkeit der Ebenen etwas herabsetzen, so das die darunterliegenden Strukturen wieder erkennbar sind.
    11. die Ledertextur als Ebene öffnen und darauf achten, das diese ganz oben innerhalb der Layer sitzt, die Sichtbarkeit herabsetzen so das man das darunterliegende Bild erkennen kann. Meine Textur ist ein JPG und deshalb muss ich einen Alphakanal hinzufügen.
    12. Jetzt mit dem Radiergummi einfach alles überstehende wegradieren, für die Ränder einfach einen weichen Pinsel wählen.
    13. Die Sichtbarkeit der Ebene wieder auf 100% setzen und dann den Modus auf Ãœberlagern
    14. Das Ganze wird in ähnlicher Form jetzt mit dem Zebrapattern wiederholt, hier wird der Modus auch auf Überlagern gesetzt und im Anschluß allerdings die Sichtbarkeit etwas angepaßt.
    15. Jetzt wird auf die Ebene mit dem Original-Bild wieder der IWarp-Filter angewendet, diese Mal bloß auf die Augen, damit diese größer und runder sind. Nicht erschrecken über das Ergebnis.
    16. Wir wählen mit dem Werkzeug “freie Auswahl” das Innere des Auges und schneiden es aus. Dann öffnen wir unsere Augen als neue Ebenen und setzen diese unter das Original, skalieren die Größe der Ebene des Auges, so dass es paßt und setzen die Augen an die richtige Stelle.
    17. Zum Schluß fehlen jetzt nur noch die Leuchtpunkte, dafür einen neuen transparenten Layer anlegen und darauf einfach mit Weiß und verschiedenen weichen Pinsel dies malen.
    18. Das Bild als PNG exportieren, ein neues Bild in der Bildschirmauflösung und schwarzem Hintergrund anlegen und unser gespeichertes Bild als neue Ebene darin öffnen. An die entsprechende Wunschposition verschieben und dann einfach die nicht passenden Dinge mit Schwarz übermalen. Fertig.

    So jetzt wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen, Ergebnisse und Anregungen wie immer in die Kommentare.

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    Sintel is out but not only

    September 30th, 2010 von buergermeister

    Today was “Sintel” released the newest movie of the Blender Foundation. You can download it here but please use the torrent, share! You can also watch it at Youtube. When u watch it so look in the Gold-Sponsor Section, there you can found KommKino Nuremberg. Visitors of last years openSUSE Conference maybe remember the Open Movie Night in this cinema. On the end of the night they asked for donations and now you can see for what the money was used.

    This year at conference would be also Open Movie Nights, I doing my talk from LinuxTag about Open Movies again (this time in english) and on thursday and friday is Open Movie Night in KommKino again.

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    Codename Durian – The Game

    Juli 5th, 2010 von buergermeister

    Über das derzeitige Filmprojekt der Blender Foundation mit dem Codenamen Durian, den Film mit dem Titel Sintel habe ich ja auch schon berichtet. Die Arbeiten an diesem Projekt stehen kurz vor ihrem Abschluß und die Premiere des Filmes wird auf dem Netherlands Film Festival stattfinden. Ende diesen Monats soll der genaue Termin bekannt gegeben werden. Vorher wird es aber noch zwei private Screenings geben im StudioK, die Leute welche DVD vorgeordert haben, haben die Chance dabei zu sein und den Film damit noch vor der Premiere zu sehen.

    Im Gegensatz zum letzten Blender-Filmprojekt, welches unter dem Codenamen Apricot lief und bei dem Big Buck Bunny herauskam, ist dieses Mal von Seiten der Blender Foundation kein Spiel geplant. Die freie Lizensierung der Quellen macht es allerdings möglich,  dass andere sich an ein solches Projekt wagen können. Bereits mit bekanntwerden des Projekt Durian haben sich einige Blenderfans zusammen getan um an der Erstellung eines Spieles im Universum von Sintel zu arbeiten. Sie haben begonnen sich eine Handlung für das Spiel auszudenken, welche Stoff für 2-3 Stunden Spielspaß bietet. Dann haben sie begonnen, an den einzelnen Szenen zu arbeiten, von denen mittlerweile viele fertiggestellt sind und jetzt zusammengefügt werden.

    Auch das Spiel wird natürlich unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, so das es heruntergeladen und verändert und weitergegeben werden kann. Die Entwickler arbeiten zwar schon fast ein ganzes Jahr an diesem Spiel aber erst jetzt betreiben sie ein Blog, so dass man an die Entwicklung des Spieles verfolgen kann. Natürlich werden auch noch Freiwillige für das Projekt benötigt. Das Spiel soll nach derzeitigen Planungen Ende diesen Sommers fertiggestellt sein, also etwa zur gleichen Zeit wie der Film der Blender Foundation. An diesem Beispiel zeigt sich, was mit freierer Lizensierung auch von derartigen “Produkten” erreicht werden kann.

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    LinuxTag – Open Source und Film

    Juni 19th, 2010 von buergermeister

    Wie ich ich hier schon einmal geschrieben habe, war ich nicht nur für RadioTux in Berlin zum LinuxTag sondern hatte am Samstag Morgen auch einen Vortrag zu “Open Source & Film”. Bereits im Vorfeld haben ja einige angefragt ob ich die Slides zum Vortrag online stellen würde, habe ich bisher immer ausnahmslos getan. Macht aber dieses Mal relativ wenig Sinn, da man ohne den Vortrag gehört zu haben relativ wenig anfangen kann. Denn insgesamt sind es nur 8 Folien und darauf befindet sich meist nur eine Frage und nachher eine Antwort ohne weitere Punkte. Natürlich macht ein Vortrag über Film ohne etwas in der Richtung aus meiner Sicht wenig Sinn, deshalb hab ich einige Videoausschnitte gezeigt. Einige wollten ja auch noch einmal eine Liste mit den Filmen haben. Deshalb habe ich mich entschlossen den Vortrag hier im Blog nocheinmal kurz aufzuarbeiten.

    Die erst Folie, war eine reine Bildfolie zu der ich einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Copyrights gegeben habe und wie es dazu gekommen ist und wann sich daran etwas ändern muss.
    Die Folie zeigt einen Mönch in einem Scriptorium so ging jahrhundertelang die Produktion von Büchern von statten. In Klöstern schrieben dutzende von Mönchen Bücher ab oder/und übersetzten und illustrierten diese.
    Das ging solange gut, bis der auf dem nächsten Bild gezeigte Johannes Gutenberg, den Buchdruck entscheidend verbesserte. Gutenberg hat den Buchdruck nicht erfunden, den gab es in Form von Druckplatten schon vorher er hat ihn nur durch Entwicklung von präziser gegossenen Drucklettern, Verbesserung der Druckpresse und Weiterentwicklung der Druckerschwärze entscheidend verändert.
    Bis zu Gutenberg gab es nicht sehr viele gedruckte oder geschriebene Bücher, die Bibliotheken der Klöster enthielten nur wenige Werke. Die Autoren, waren eher an der guten Verbreitung durch Abschrift interessiert, sie lebten von ihrem Namen und der Verbreitung ihrer Werke durch die sie Anstellung fanden. Der “Markt” für Abnehmer gedruckter Werke war begrenzt, nur wenige konnten lesen. Nicht wenige Druckereien verdienten daher in dieser Zeit ihr Geld mit dem Druck von Ablaßbriefen und ähnlichem was wir heute Formulare nennen würden.

    Es gab allerdings auch andere, sogenannte Verleger die schriftgewandte und belesene Wissenschaftler und Autoren begannen für die Erstellung von Schriftwerken zu bezahlen. Sie tätigten also Investitionen in Neue, vorher nicht erschienene Werke. Die Autoren lieferten Manuskripte für die sie entlohnt wurden, auch hier je bekannter ein Autor war umso mehr Geld konnte er vom Verleger verlangen. Ein Voltaire soll ja seine Bekanntheit durch eigene Produktion von Raubdrucken ja selbst gesteigert haben. Die Autoren störten sich also wenig an Raub-/Schwarzdrucken oder Graudrucken, für ihre Zwecke war der nur dienlich. Der Verleger hingegen hatte einen Schaden. Störend waren für den Autor allerdings Plagiate, Bücher mit dem gleichem Inhalt unter anderem Namen. Mit der Idee die Autoren auch noch am Umsatz zu beteiligen änderte sich die Situation ein weiteres Mal und unser heutiges Copyright entstand.
    Fazit am Ende technische Neuerungen und soziale Veränderungen verändern Märkte, Schöpfungsprozesse und verlangen eine Anpassung des Rechtssystemes. Und für diese Anpassung steht das letzte Bild auf der Folie, dass Logo von Creative Commons als wohl bekannteste Lizenz zur Veröffentlichung kreativer Werke.

    Heute gibt es das Internet und leistungsfähige Computer. Software (egal ob frei oder proprietär) zur Erstellung von Videos ist nahezu für jedermann verfügbar. An dieser Stelle habe ich das erste Video gezeigt um das aufzuzeigen. Ich habe bewußt einen nicht freien Film gewählt um auf die nächste Frage überleiten zu können.
    Ein paar Worte zum gewähltem Film: Star Wars Revelation, der Film ist wie bereits erwähnt nicht frei, allerdings im Internet frei verfügbar. Frei aus vor allem einem Grunde nicht, er greift Handlungstränge, Gestalten, Umgebungen usw. aus einem anderem Werk auf. Im Jargon spricht man dann immer vom “Universum”, dieser Film spielt also im Universum von Star Wars. Derartige Werke werden als “Fan Fiction” bezeichnet und die rechtlich Situation in diesem Fall ist, dass der Schöpfer des Star Wars-Universum, die Macher dieser Filme gewähren läßt solange sie kein Geld für ihre Werke verlangen. Diese Gentlemen Agreement ist allerdings nirgendwo schriftlich niedergelegt, man kann aber beobachten, dass George Lucas ab und an, auf entsprechenden Plattformen, wie http://www.theforce.net anzutreffen ist und dort auch Kritiken zu den entsprechenden Werken abgibt.

    Da der entsprechende Film ein nichtfreier Film ist, kommt natürlich die Frage auf was ist ein freier Film oder noch mehr was ist ein Open Source Film. Diese Frage habe ich mir vor einigen Jahren bereits im Presserummel um die Veröffentlichung des ersten Creative Commons Filmes “Route 66″ gestellt. Die Frage wurde mir allerdings erst sehr viel später beantwortet, als Tim Baumann im Zuge seiner Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit der OSI, Ton Roosendaal und Schöpfern von Open Source Filmemachern wie Stefan Kluge und Solomon Rothmann eine Definition für Open Source Filme schuf. Sie umfaßt folgende Punkte:

    1. Die Lizenz des Filmes ist zugelassen für freie kulturelle Werke. Dies trifft insbesondere auf die Creative Commons Lizenzen by und by-sa zu.
    2. Die im Film verwendeten Materialien (Quellen) sind auch unter einer Lizenz verfügbar, die für freie kulturelle Werke zugelassen ist.
    3. Der Film und seine Quellen sind öffentlich über einen online Download beziehbar oder über andere Wege, die entweder kostenlos sind oder deren Kosten den Reproduktions- und Verbreitungskosten entsprechen.
    4. Die Quellen müssen mit Free/Open-Source-Software uneingeschränkt ansehbar und editierbar sein. Ist dies nicht der Fall, so muss gewährleistet sein, dass sie mit Free/Open-Source-Software in solch ein Format konvertiert werden können. Das Gleiche muss auch auf den Film selbst zutreffen.
    5. Es sollte möglich sein, den Film mit Hilfe der Quellen zu remontieren oder zu reproduzieren.

    Weltraffer from nichtgedreht on Vimeo.

    Hier folgte ein weiterer Videobeitrag um eine Ãœberleitung zur Situation im Bereich freierer Filmwerke und Open Source Filme zu schaffen. Der gewählte Beitrag ist wiederherum ein nichtfreier Film. Im Zuge meiner Recherchen für die Nacht der freien Filme auf den Chemnitzer Linux-Tagen bin ich auf den Film Zeitraffer von http://nichtgedreht.de gestoßen. Ein “Brickfilm” der 2008 den Publikumspreis auf der Steinerei mit nach Hause genommen hat. Ich habe weil mir das Werk einfach zu gut gefallen hat kurzerhand Kontakt zu den Machern aufgenommen. Auf die Nachfrage, warum man nicht auf “freiere Lizenzen” setzt, erhielt ich zur Antwort “man habe da noch wirklich sich damit beschäftigt” und das obwohl die Macher des Filmes schon Ärger deswegen hatten. Sie haben ein Video zu einem Song produziert und hatten sogar das Einverständnis der Band dazu und die haben das Video auf ihrer Webpräsenz sogar weiterverbreitet. Das Plattenlabel der Band fand es allerdings weniger witzig. Fazit hier, den Kreativen sind die Chancen die sie mit der Veröffentlichung ihrer Werke unter freieren Lizenzen haben noch überhaupt nicht bewußt. Das bestätigen auch Aussagen im Gespräch mit Stefan Kluge vom VEB Film Leipzig.

    Es folgte ein weiterer Videobeitrag mit dem eindeutig aufgezeigt werden sollte, dass es auch mit freien Lizenz möglich ist Geld zu verdienen. Es handelt sich dabei um ein Video namens “Animator vs. Animation“.

    Alan Becker hat mit diesem Kurzfilm mehrere zehntausende Dollar nur durch die Einblendung von Werbebannern auf Webseiten verdient. Die Fortsetzung des Filmes “Animator vs. Animation II” wurde zur Exclusivveröffentlichung auf einer Videoplattform verkauft, auch hier gab es einige tausende Dollar dafür.
    Nach diesem Film wurden einige andere Wege für die Geldschöpfung mit freien Filminhalten genannt. Diese Methoden stehen den freien Filmen nicht exclusiv zur Verfügung sondern werden auch in kommerziellen Filmen teilweise genutzt. Nicht eingegangen wird auf weitere Geschäftsmodelle, die eher der weiteren Verbreitung und dem “Markenaufbau” der/des Filmproduzenten dienen. Wie zum Beispiel Beilage zu Zeitschriften oder den Film als Werbung für seine Produktionsfirma zu veröffentlichen Beispiel: iRomance.

    Sponsoring: das Filme durchaus das Konsumverhalten beeinflussen können, dürfte inzwischen bekannt sein. Das Australien einen deutlichen Anstieg des Tourismus nach der Veröffentlichung von Crocodile Dundee zu verzeichnen. So hat Tourism Western Australia 1 Million $ für Werbung rund um das Epos “Australia” ausgegeben. Ein ebensolcher Anstieg von Besuchern Neuseelands ist nach Lord of the Rings zu verzeichnen. Die Effekte könnten bei freien Filmen ein vielfaches mehr betragen, das die Verbreitung um ein vielfaches höher sein kann.

    Crowd Financing: Crowd Financing ist das was die Blender Foundation bisher bei all ihren Filmen angewendet hat. Fans von Blender tragen durch die Vorfinanzierung zur Produktion des Filmes bei und erhalten im Gegenzug dafür als allererstes eine DVD mit dem Werk. Auch Energija Productions hinter der die Macher von Star Wreck in the Pirkening stecken, versucht auf diesem Wege durch den Verkauf von “War Bonds” die Produktionskosten von “Iron Sky” teilweise zu decken.

    Donation: Auf der republica07 hat man sich noch über Stefan Kluge lustig gemacht, Spenden wären wohl kein Geschäftsmodell. Dem ist allerdings nicht so, dass Menschen denen etwas gegeben wird durchaus auch manchmal etwas zurückgeben, zeigt der VEB Film selbst, nach Veröffentlichung von Route66 kamen sehr schnell die ersten 5.000 Euro für den nächsten Film zusammen. Auch wenn man sich bei Jamendo einige Bands herauspickt und einfach mal die dort monatlich verzeichneten Spenden anschaut, wird einem klar, dass einige der bekannteren davon auch ihren Lebensuntheralt bestreiten können.

    Product Placement: Wie bereits beim Sponsoring erwähnt, Filme können das Konsumverhalten beeinflussen. Ob nun Mutter Beimer in der Serie demonstrativ eine Marken-Nuß-Nougatcreme auf den Tisch stellt (obwohl Schleichwerbung gemäß Rundfunkstaatsvertrag eigentlich verboten ist) oder der Assistent von Sandra Bullock im “Proposal” die ersten 20 Minuten des Filmes mit dem Pappbecher einer bestimmten Kaffeeeinzelhandelsunternehmen oder Gibbs in Navy CIS demonstrativ immer nach einem Kaffee verlangt der ihm auch demonstrativ in der Tasse mit dem entsprechendem Logo serviert wird. Product Placement ist eine der effektivsten Werbeformen, dem Zuschauer wird suggeriert es sei normal ein bestimmtes Produkt zu konsumieren. Um ein wievielfaches höher kann dann diese Werbeform erst sein, bei einem Film der den Anschein hat von “normalen” Menschen gemacht wurde und der eine hohe Verbreitungszahl aufweisen wird? Ãœbrigens wurde diese Werbeform schon in einem freien Film angewendet, in CH7 war demonstrativ ein Restaurant zu sehen, das man gratis benutzen durfte für die Dreharbeiten.

    Versioning: Versioning dürfte in der Welt der freien Software eigentlich bekannt sein. Es gibt viele Softwareunternehmen, die eine Software als sogenannte Community- und als Enterpriseversion gegen Bezahlung bereitstellen. Das geht natürlich auch mit Filmen, eine kürzere oder Version in niedrigerer Auflösung gibt es umsonst, hochauflösend oder mit Bonus-Material gibt es gegen Bezahlung. Versionierung wird seit geraumer Zeit von der Filmindustrie für die Ankurbelung der DVD-Verkäufe angewandt, so befindet sich meist Bonus-Material auf den DVD wei Makingof etc. Auch das ist mit freien Filmen durchaus umsetzbar.

    Sell it, Free it: Bei diesem Modell wird der Film anfangs nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht sondern erst nach erreichen des Geschäftszieles, sei es durch Absatz einer bestimmten Anzahl von DVD oder dem Erreichen einer gewissen Besucherzahl im Kino oder am Ende durch erreichen einer gewissen Laufzeit. Zum Beispiel 2 Jahre lang nur als Kaufversion, dannach frei.

    Pay what u want: Bei diesem Geschäftsmodell darf der Konsument einfach frei wählen, wieviel er für das Produkt ausgeben möchte. Egal ob ein Grundpreis verlangt, der die Material- und Versandkosten deckt oder auch Kleinstsummen möglich sind, die den AUfwand nicht decken. Die Möglichkeit gegen Zahlung eines selbsgewählten Preises die Vollversion von World of Goo zu erwerben, ging ja auch ausreichend durch die Medien. Ähnlich bietet der VEB Film seine Produkte an, eine Fixsumme für den Versand der DVD ist vorgegeben. Die Erfahrung zeigt, dass die Konsumenten durchaus in der Masse gerechte Preise auch gegenüber dem Produzenten bezahlen.

    Accesoring (Merchandizing): Merchandizing spielt auch in der proprietären Filmindustrie eine nicht unbedeutende Rolle. Die Rolle dieser Einnahmen wurde wohl dem oben bereits erwähnten George Lucas als erstem bewußt, so verschenkte er damals nahezu die Rechte am Film gegen die Zusicherung der Rechte an Merchandizing. Heute 30 Jahre später wird klar, dass er das größere Stück vom Kuchen bekommen hat. In den 30 Jahren wurden rund 30 Milliarden Dollar mit Star Wars Merchandizing-Artikeln umgesetzt. Dem gegenüber steht ein eher mageres Einspielergebnis von Star Wars: The Clone Wars von rund 70 Millionen, die Produktionskosten des Vorgängers betrugen rund 120 Millionen und man kann davon ausgehen, dass in etwa die gleiche Summe für Marketing aufgewendet wurde. In derartigen Filmen wie Big Buck Bunny steckt durchaus das Potential für Merchandizing Produkte. Bei Produktionen wie Route66 oder Valkaama kann es durchaus durch den Verkauf von Postern oder Soundtrack-CDs zur Ergänzung der Einnahmen dienen.

    Nach diesem etwas längerem Ausflug in die Möglichkeiten der Finanzierung freier Filme, folgten zahlreiche Filme und Filmausschnitte um einen Überblick auf freie Filme/Open Source Filme im sogenannten programmfüllenden Sektor zu geben und die Frage zu klären, warum der Erfolg sich für diesen Sektor bisher nicht eingestellt hat. Gezeigt wurden:

    Ein Auschnitt von “Route66 – ein amerikanischer Albtraum
    Ein Auschnitt aus Valkaama
    Ein Auschnitt aus CH7
    und ein Chapter aus “Sita sings the Blues

    Am Ende steht das Fazit, dass die Masse der bisher veröffentlichten Filme, nicht von vornherein als Open Source Filme geplant waren und die wirtschaftliche Planung trotz aller kreativer Freiheit die in diesem Filmen eine Rolle spielt, eine Rolle spielen muß um auch wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Der Bonusfaktor zu den ersten zu gehören, die einen solchen Film veröffentlicht haben ist langsam vorrüber. Ich hoffe, dass der Ãœberblick, denn ich über das Thema geben wollte ausreichend ist. Am Ende ist es ein sehr komplexes Thema, welches man nur entweder auszugsweise im Ãœberblick streifen kann oder mit sehr viel Zeitansatz vorstellen kann. Um auf zu zeigen, wie man mit derartigen Filmen Geld verdienen kann, muss man z.B erst einmal darstellen wie wird mit “normalen” Filmen Geld verdient.

    Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, die Diplomarbeit von Tim Baumann steht hier zum download bereit, außerdem pflegt er die Wikipedia-Seiten zum Open Source Film, auf denen die wirklich wenigen Exemplare zu finden sind, die den Kriterien entsprechen. Fragen und Anregungen, wie immer in die Kommentare ;)

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    Eine Chance für freie Filme

    April 19th, 2010 von buergermeister

    Seit einigen Jahren werden immer mehr kreative Inhalte unter Lizenzen wie den Creative Commons veröffentlicht. Während sich diese Lizenzen bei schriftlichen Inhalten oder Musik mehr und mehr durchsetzen, bleiben filmische Werke unter diesen rar. Inzwischen gab es auch die ein oder andere Veranstaltung, auf der freie Filme bzw. unter Creativ Commons lizensierte Filme gezeigt wurden. Aber die Auswahl zumindest was sogenannte programmfüllende Filme betrifft bleibt rar. Deshalb werden da immer wieder die gleichen Filme gezeigt, sei es nun CH7,  Route66, StarWreck in the Pirkening und neuerdings Valkaama.

    Ist die Schöpfung von filmischen Werken als Open Source überhaupt möglich, was macht einen Film überhaupt zu Open Source und gibt es Möglichkeiten, mit derartigen Werken überhaupt Geld zu verdienen oder ist es chancenlos? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Welt der freien Filme und zeigt Möglichkeiten der Finanzierung derartiger Projekte auf. Welche Arbeitsweisen und -methoden aus der Welt der freien Software sind überhaupt auf die Schaffung von Filmen übertragbar? Das sind eine Menge Fragen, die werde ich aber nicht hier sondern in ich werde versuchen diese in meinem Vortrag auf dem LinuxTag zu klären. Also wen das interessiert, der kann ja am Samstag den 12. Juni 2010 um 10.00 Uhr im Saal Berlin I auf dem LinuxTag vorbeischauen.

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    Durian – Community Modeling Sprint!

    Februar 16th, 2010 von buergermeister

    Durian das derzeitige Filmprojekt der Blender Foundation möchte allen Interessierten eine Chance geben mehr am neuen Blender-Film mitzuarbeiten. Und wer daran Interesse hat, der kann sich am Sonnabend den 20ten Februar um 14.00 Uhr im #blenderdurian channel on FreeNode.net einfinden. Dabei sollen aus den Ressourcen des Blender Model Repository einige sekundäre Charakter entstehen. Demnächst wird eine Liste mit den benötigten Charakteren erscheinen. Mehr dazu auf den Seiten des Projektes

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    Valkaama released

    Januar 27th, 2010 von buergermeister

    Vor fast einem Jahr war Tim Baumann in der Nacht der freien Filme bei mir zu Gast und hat den damaligen Stand seines Filmprojektes Valkaama vorgeführt. Valkaama ist einer der wenigen Filme unter einer freien Lizenz mit Spielfilmlänge. Jetzt ist es soweit der Film ist öffentlich verfügbar. Nicht nur zum Download, sondern auch als kaufbare DVD-Version. Eine kleine Bitte an dieser Stelle nutzt wenn möglich den Torrent. Ansonsten viel Spaß beim anschauen.

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    Voransichten

    Oktober 27th, 2009 von buergermeister

    gibt es jetzt auf den nächsten Film des Open-Movie Projektes der Blenderfoundation. Einer der ersten Charaktere von Durian  - Sintel ist nun mehr in der Endphase. Oder ist das jetzt der finale Titel oder der Arbeitstitel, Jungs ihr verwirrt einen echt. Und da ja gerade Blender Conference war, gab es ein wenig zu sehen. Und zwar hier. Das ganze natürlich nicht in der finalen Version.

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    Get your Credit

    August 1st, 2009 von buergermeister

    Wenn wir schon bei Filmen sind und bei freien noch dazu, wie ich ja bereits berichtet habe plant auch die Blenderfoundation einen neuen Film – Durian. Wie für Elphants Dream und Big Buck Bunny gibt es auch für diesen eine pre-sale Kampagne und die startete vorgestern. Und wie immer landete man namentlich im Abspann. Also auf auf kaufen….

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    Sita Sings The Copyright Blues

    Juli 30th, 2009 von buergermeister

    Tim Baumann von valkama hat mir schon vor der Filmnacht in Chemnitz erzählt, dass “Sita Sings The Blues” nun komplett frei verfügbar ist. Vorher waren das nur Teile, welche ich auch in der Filmnacht gezeigt habe. Nun ist er also komplett verfügbar und ich hab ihn mir schon vor einigen Tagen gezogen und bin nun auch endlich einmal dazugekommen, das Werk mir zu Gemüte zu ziehen.

    Ich bin nicht enttäuscht worden, gerade die Szenen mit der Musik von Anette Hanshaw sind mehr als liebevoll. Aber auch die Dialogsequenzen der einzelnen Episoden sind liebevoll gezeichnet und animiert. Die Scherenschnittfiguren sind auch wirklich passend und toll.

    Insgesamt sind verschiedene Techniken, des Animationsfilm verarbeitet. Scherenschnitt, Collagen, klassische Animation mit Vektorgrafiken, Rotoskopie und dazu die in Squigglevision gestaltete zeitgenössische Nebengeschichte über Nina selbst. Kein Wunder, dass dieses Werk auf der Berlinale ausgezeichnet wurde.

    Gott sei Dank wurde eine Lösung mit den Rechteinhabern der Musikstücke gefunden, so das dieser Film nun komplett unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht ist. Die verwendeten Musikstücke waren leider doch nicht Public Domain wie ursprünglich gedacht, ausserdem enthalten sie noch Text der ebenfalls getrennt unter Copyright steht. Zwar konnte man die eingangs geforderte Summe von 220.000 US $ auf 50.000 US $ senken, wofür dann Nina einen Kredit aufnehmen musste. Da besteht aber immer noch das Problem, dass die Rechteinhaber immer mitverdienen möchten wenn eine DVD oder was auch immer distributiert wird. Das funktioniert solange man die DVD verkauft, die Rechteinhaber bekommen ihren Anteil. Das Modell funktioniert nicht mehr, sobald man etwas verschenkt oder dem Verbraucher überläßt, was er zahlen möchte. Und auch hier war es lange Zeit das Problem, wie sind die über das Internet als Download angebotenen Filme zu bewerten? Gott sei Dank sie zählen als Promotion und zählen nicht unter die verkauften DVD. Denn für die muß sie aller 5.000 verkauften Stück wieder ihren Obulus an die Rechteinhaber abführen. Trotzdem ist der Film in voller HD-Auflösung im Download zu haben. Entgegen dem Modell nur niedrigere Auflösungen anzubieten und höhere im Verkauf zu haben.

    Wie dem auch sei, das Beispiel zeigt wieder einmal wie krank das Verwertungsrechte-System ist. Neben dem tollen Unterhaltungswert, den Ninas Film besitzt illustriert er eben auch dieses. Aber nun genug des Geschwafel – hier gehts zur Seite des Filmes dort findet ihr alle Download und Streamingangebote. Also Film reinziehen, Spaß haben und dont forget pay Nina ;)

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    Nächster Blenderfilm – Durian

    Mai 11th, 2009 von buergermeister

    Das Blender-Project ist derzeit auf der Suche nach Blenderkönnern und zwar für das nächste Kurzfilmprojekt. Der Film wird dieses Mal im Fantasy-Bereich angesiedelt sein, mit einer weiblichen Hauptdarstellerin und jeder Menge Monstern. Durian wird er heißen und wer gut mit Blender umgehen kann, darf sich jetzt bewerben. Finanziert wird der 5-8minütige Kurzfilm wieder aus DVD-Vorverkäufen und Spenden. Das soll sogar für ein kleines Salär für die Arbeit reichen. Es sei nicht hoch heißt es in der Ausschreibung reiche aber für den täglichen Bedarf. Zudem wohnen die Künstler ja in einer eigenen WG in Amsterdam und erhalten die Reisekosten ersetzt. Also wer Blender gut drauf hat sollte versuchen einen der insgesamt 6 Jobs zu ergattern. Der Rest kann sich auf jeden Fall wieder auf ein unterhaltsames Blenderfilmchen freuen.

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    Das kommt davon

    Januar 22nd, 2009 von buergermeister

    wenn ich Stefans bzw. den Feed vom VEB-Film nicht im Reader habe, man verpasst fast Termine, die im eigenen Bereich sind. Na dann werd ich da mal hingehen…. Und es kommt noch viel schlimmer einer der letzten Beiträge sagt, dass Sita Sings The Blues gegen Copyright verstößt und deshalb nicht mehr distributiert wird – verdammt das war einer meiner Favorites zu Filmnacht

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  • Alpha-Tester Wanted

    November 3rd, 2008 von buergermeister

    Als ich im März während der Chemnitzer Linux-Tage die Filmnacht veranstaltet habe, hatte ich ja Stefan Kluge vom VEB Film zu Gast. Wir haben die Rohfassung von “Die letzte Droge” gezeigt und Stefan hatte ganz schön Bammel davor. Er hatte Angst das Publikum würde nicht verstehen, dass noch viel Arbeit an dem Film zu tun ist und es als fertiges Produkt begreifen. Am Ende wurde er aber nicht von der Open-Soruce Community enttäuscht und es gab auch Feedback, wie kann man noch gestalten. Das “Wagnis” dem Publikum den Film vor der Premiere zu zeigen, ihn also Beta bzw. Alpha zu testen geht jetzt auch ein anderer Regisseur ein. Tim Baumann mit seinem Werk “Valkaama“. Also saugt euch den unfertigen Film und schaut ihn euch an vielleicht auch mehr als nur einmal, testet unddenkt nach gebt ihm Feedback wie ihr das findet was ihr zur Zeit seht und wo er vielleicht verbessern könnte. Und wer Tim live erleben und kennenlernen möchte, dazu wird vielleicht während der nächsten Filmnacht Gelegenheit sein.

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  • Appetizer

    Oktober 18th, 2008 von buergermeister

    Im Dezember kommt ja dann der neue Streifen des VEB Film und damit das Warten bis dahin nicht ganz so öde ist hat Stefan noch kurz schnell vorher einen neuen Kurzfilm produziert. Wieder ein Roadtrip als Route66 dieses Mal ist man allerdings in deutschen Landen unterwegs. Stefan hat mir ja schon vor der letzten Filmnacht in Leipzig davon erzählt und ich hab nun drauf gewartet. Nun ist er draußen und auch netzpolitik hat schon darüber berichtet. Ich hab selbst nur kurz reingeschaut. Aber freche Sprüche wie eh und je. “wenn Du nicht willst das Stefan filml, dann mach einfach das Radio an, die spielen copyrightgeschützte Musik, da kann er es nicht verwenden” :D

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    Oktober 9th, 2008 von buergermeister

    Gestern schrieb Bootsektor einen interessanten Artikel über Zahlen. Magische Zahlen die Zahlen, welche die Contentindustrie benutzt um Gesetzesverschärfungen zu ihren Gunsten durchzusetzen. Ars Technica unterstützt von den Kollegen von der Wired, die Zeit fragten sich woher denn die ominösen Zahlen der Umsatzverluste und vor allem der gefährdeten Arbeitsplätze kommen würden und sie fanden, die entsprechende Lösung. Auch ich jongliere heute einmal mit Zahlen im Gegensatz zur Lobby aus Hollywood werde ich aber nachher auch meine Quelle nennen ;) Ãœbrigens hat ja Hollywood nicht nur die bösen Raubkopierer im Auge, die den Gewinn derartig beeinträchtigen, dass man am Hungertuche nagt sondern auch ganz andere behindern oder wie sie es ausdrücken “ruinieren” ihr Geschäft – die europäischen Filmförderanstalten.
    Der europäische Film findet in ganz anderen Maßstäben statt als Produktionen aus Hollywood. Ich war Anfang des Jahres im Vortrag von Stefan Kluge - Chancen für Low Budget Filme. Aber was ist das Low Budget, erstmal nur ein Begriff. In Hollywood ist ein Film mit einem Etat von etwa 30 Millionen Low Budget, in Europa ist das ein gut ausgestattes Projekt. Die Ursache liegt in den Marktchancen. Welche Chance hat ein in deutsch gedrehter Film? Er hat Absatzchancen in Deutschland mit 82 Millionen, in der Schweiz und in Österreich sollen tatsächlich auch noch ein paar Millionen deutschsprachige Menschen leben. Und ein Film aus Hollywood, in englischer Sprache? Neben den “paar” Millionen (ca. 305 Mio) Einwohnern die der Binnenmarkt USA bietet kommen da ja nur noch Kanada, Autralien, Großbritannien und und und hinzu. Der Binnenmarkt allein reicht um Geschäft zu machen! Der europäische bzw. der deutsche Film hat weniger Absatzchancen, wer geht also das Risiko ein viel Geld in einen Film zu stecken? Keiner bzw. keine Summen wie man in Hollywood gewöhnt ist. Ein Leuchtturm diesbezüglich in den letzten Jahren unter den deutschen Produktionen war wohl Das Parfüm. Allein 10 Millionen für die Rechte am Stoff, geplant waren 47 Millionen am Schluss hat er dann doch 60 Millionen gekostet. Der Film landete im Jahr 2007 auf Platz 38 der deutschen Kinocharts mit rund 109.000 Besuchern in 2007, seit seinem Start hatter er allerdings 5.589.217 Besucher nur in Deutschland bei einem durschnittlichen Eintrittspreis von 6,12 € macht das rund 34 Millionen Euro. Milchmädchenrechnung erstens dürfte dieser Film nicht nur mit dem durchschnittlichen Eintrittspreis belegt gewesen sein sondern mit den eher normalen 8 Euro, zweitens bekommen die ja nicht alle Einnahmen sondern nur einen Anteil aber egal. Erstens haben wir nur die deutschen Besucherzahlen die der Schweiz und Österreich müßten wir noch hinzu rechnen. Weil der deutsche Film es schwerer gegenüber Hollywood hat und wir aber doch eine deutsche Filmindustrie haben wollen fördert die öffentliche Hand unter bestimmten Vorraussetzungen Filmprojekte. Die öffentliche Hand nennen wir jetzt FFA und von der stammen dann auch meine Zahlen. Die sind recht interessant, so gab es in den letzten Jahren einen “Kinoboom” zumindest im Jahr 2006 bezeichnete es sogar die FFA so. Seit dem stagnieren die Zahlen. Während Basic ja mal locker formuliert, die Kinobesitzer würden sich wundern warum das Geschäft nimmer dolle läuft, Basic verdammt schau mal in die Statistiken der FFA! Kino war gestern ist ja ein geflügelter Spruch (leider) ja die Masse des Geldes wird heute mit silbernen Scheiben auch DVD genannt gemacht. Und so titelt die FFA in ihrem Jahresinfo 1/2008 “Sieg der Silberscheiben – 103,3 Millionen verkaufte DVDs sorgen für Rekordhoch”. Na seltsam trotz der vielen bösen Raubkopierer? Hier landet unsere parfümierte Mördergeschichte übrigens auf Platz 6 der Verkaufscharts, wieviel das allerdings umgesetzte DVD sind erzählt uns der Infobrief nicht, allerdings das der Durschnittspreis 12,72 € beträgt. Nun da gibt es die Berechnung, dass der Umsatz an DVD etwa das 3-5fache an den Kinobesuchern beträgt. Wären also rund 15 Millionen – schluck macht weitere 180 Millionen allein auf dem heimischem Markt. Ich glaub die deutsche Constantin Film nagt echt am Hungertuche und mir stellt sich die Frage wieviel wohl die Fernsehsender für den begehrten Happen und dessen Austrahlungsrechte ausspucken ;)
    Aber was ist schon das Parfüm mit seinen 60 Millionen Etat gegenüber dem von Titanic (Einspielergebnis weltweit 1.845,0 Mill $) als erfolgreichstem Film aller Zeiten mit 200 Millionen und den 40 Millionen die nur an Werbung für diesen Film ausgegeben wurden. Oder Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Einspielergebnis weltweit 961,0 Mill $) mit nur einem Etat von 300 Millionen Dollar. Merke man also auf, Hollywood minimiert seinen Profit selbst, sie geben immer mehr Geld für die Produktion eines einzelnen Filmes aus. Was allerdings nicht unbedingt nötig ist wie “Low Budget” Produktionen wie Die Passion Christi (Einspielergebnis weltweit 604,9 Mill. $) von Mel Gibson mit 30 Millionen Dollar. Der Film der Mel Gibson berühmt machte kam übrigens nur 400.000 australische Dollar ;)

    Die Masse der Zahlen stammen von der Deutschen Filmförderanstalt, andere von worldwideboxoffice

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    September 9th, 2008 von buergermeister

    oris arch linux desktop Da recherchiert man für die nächste Filmnacht während der nächsten Chemnitzer Linux-Tage und stolpert im Blog eines Videokünstlers, hier ein Künstlerin (wird noch nicht verrraten/verlinkt) über einen Blogeintrag mit einem Video. Witzig und vor allem brilliant, mehr kann man dazu nicht sagen. Was nützen da all die Reden laßt Bilder sprechen…

    Geschrieben in License Jungle, Wundersame Webwelt | Keine Kommentare »

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