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LibreGraphicsMeeting 2014

November 26th, 2013 von buergermeister

Das LibreGraphicsMeeting 2014, die dann 9te Ausgabe wird vom 2. – 5. April 2014 in Leipzig an der dortigen Universität statt finden. Das LibreGraphicsMeeting versteht sich als Arbeitstreffen nahezu aller offenen Grafikprojekte, also alles was mit Typographie, Vektorgrafik, Animation, Bildbearbeitung und Fotografie zu tun hat. Auch Nutzer  dieser Programme wie GIMP, Inkscape, Scribus, Krita, Mypaint sind aufgerufen zu partizipieren, denn nur durch den Austausch mit den Nutzern kann eine Weiterentwicklung der Programme erfolgen. Die Teilnahme am LGM ist wie immer frei, um die anreisenden Entwickler und Enthusiasten zu unterstützen gibt es auch in diesem Jahr eine Pledgie-Kampagne. Wer sich für den Call for Participation interessiert findet diesen hier, bis zum 15. Januar können noch Beiträge eingereicht werden.

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Dinge die die Welt nicht braucht – Consort

Januar 21st, 2013 von buergermeister

Es dürfte sich bereits herum gesprochen haben, es gibt einen weiteren GNOME Fork. Nach Mate und Cinnamon gibt es nun auch Consort und ob dieser Desktop ein Gewinn ist, ist fraglich. In letzter Zeit hört man immer wieder Stimmen, die da rufen das diese Forks der Tod des Linux-Desktop sein werden. Man solle doch besser die Ressourcen bündeln. Das ist für mich totaler Schwachsinn, die Forks und die Vielfalt nicht nur unter den Linux-Desktops sind der Motor, der die Entwicklung vorantreibt. Wenn man sich einmal rückbesinnt, gäbe es überhaupt kein GNOME, wenn Miguel de Icaza nicht vollkommen anderer Meinung gewesen wäre als Matthias Ettrich. Eine andere Meinung zu haben und diese auch in Code umzusetzen, ist nicht nur Tradition sondern auch notwendig.

Allerdings macht ein Fork auch nicht immer Sinn, wie am Beispiel von Consort. Dieser kam zustande, weil der GNOME-Fallbackmodus demnächst wegfällt, mit dem man auch ohne 3D-Beschleunigung einen GNOME-Desktop einsetzen konnte. Sicher ein nützliches Feature, schliesslich gibt es auf unserem Globus immer noch Rechner, die derartiges nicht besitzen. Wenn aber die Arbeit am Fallbackmodus eingestellt wurde, weil sich keiner um den Code gekümmert hat, muss man sich fragen ob ein Fork Sinn macht.

Wenn man einen Blick über die Forks und Newcomer der Linuxdesktops wirft, stellt man fest, dass diese neuerdings aus dem Hause von Distributionen kommen. Scheinbar denken einige Distributionen, sie benötigen eine Alleinstellungsmerkmal Desktop Environment und das fängt bei Ubuntus Unity an. Das bisher von keiner anderen Distribution eingesetzt wird (werden kann). Dieses Mal ist die Distribution Solu OS die treibende Kraft und wenn man die Seiten dieses Projektes aufsucht und nur einen Blick auf die Seite mit den Namen der Entwickler wirft, kann man sich fragen ob die paar Hanseln, denn die Kraft für ein “ganzes” Desktop Environment aufbringen werden. Ich bin ja wirklich ein Liebhaber der Vielfalt aber an der Stelle frage ich mich wirklich ob es Sinn macht. Falls es noch andere Gründe, für einen Fork gegeben hat (die ich mir durchaus vorstellen kann) sollte man diese auch offen benennen. So jedenfalls bekommt das Ganze den faden Beigeschmack eines “Marketingforks”.

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OpenClipart integriert Flattr

Juli 12th, 2012 von buergermeister

Wie sicher alle wissen, mag ich die OpenClipartLibrary und andere eigentlich auch, schliesslich benutzen Sie eine gepackte Version dieser. Die gepackte Version ist allerdings nur ein sehr kleiner Bruchteil dessen, was an Clipart eigentlich vorhanden ist. Es hat schon seit langer Zeit keine gepackte Version mehr gegeben. Dafür gibt es einen ganz simplen Grund, die Datenmenge, die eine solche gepackte Version umfasst.

Für alle Inkscape-Anwender tut das an der Stelle nichts zur Sache, schliesslich verfügt Inkscape über eine Importfunktion direkt aus der OpenClipartLibrary. Für die Exportfunktion, findet man zwar noch die Einstellungen in den Einstellungen von Inkscape, allerdings ist die Funktion selbst nicht vorhanden, sie wurde aus Stabilitätsgründen eingestellt. Und hier ist der Hund begraben, eigentlich bedürfte die Importfunktion der Verbesserung, OCAL selbst würde gern das packen der selbst erstellten Collections erlauben, all das würde allerdings weiteren Traffic und Last auf den Servern verursachen. Ich selbst würde mir viel mehr Stabilität des Services wünschen. Allerdings muss der Zauber irgendwann von jemand finanziert werden.

Vor wenigen Tagen gab es deshalb eine kurze Auseinandersetzung über die Einbindung weiterer Werbung in OCAL. Seit geraumer Zeit wird schon auf den einzelnen Seiten der Clipart und auf bestimmten Sucheseiten, Werbung eines kommerziellen Bilderdienstes angezeigt. Den Button für Spenden, den man direkt auf der Frontseite findet, den benutzt so gut wie niemand, eigentlich schade. Weitere Werbung sollte meines Erachten nicht wirklich sein, außerdem würde die Einbindung externer Services den Service den OCAL bieten kann nur weiter verschlechtern, die Ladezeiten sind jetzt schon teilweise jenseits von gut und böse.

Nicht das sich alles nur verschlechtert hat, es gibt auch gutes. Zum Beispiel kann man, falls man Rastergrafiken wünscht zum Download, deren Größe bestimmen. Auch ist die Qualität der Clipart in letzter Zeit gestiegen, Beitragende wie Visious-Speed, tzunghaor und hatalar205 allein haben schon sehr tolle Clipart veröffentlicht. Auch hier ist eine neue Funktion hinzugekommen, die die Spreu vom Weizen trennen soll, die Likes (auch wenn sie derzeit nur eingeschränkt benutzbar ist)

Damit die Entwicklung weiter gehen kann, ist aber eines von Nöten Geld und aus diesem Grund findet man auf den einzelnen Clipart-Seiten jetzt einen Flattr-Button. Btw. ich habe da auch gerade eine eigene kleine Aktion am laufen, weil ich ja nun mal ein neues Arbeitswerkzeug brauche. Also Leute, falls ihr Cliparts aus der Library verwendet, seit so nett und Hit The Button!

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Measure-Tool in Inkscape 0.49

November 8th, 2011 von buergermeister

Die Entwicklung der nächsten Version von Inkscape schreitet vstetig voran. Ob Meshed Gradients in Inkscape 0.49 Verwednung finden, ist wohl eher nicht der Fall, das wird wohl erst der Fall sein, wenn diese auch der Standard des W3C für SVG beinhaltet. Das diese Standard werden ist aber bereits beschlossene Sache. Aber es wird ebensolche coolen Features in der nächsten Version von Inkscape geben. Zum Beispiel das Measure-Tool.

Wie das Handling dieses neuen Werkzeuges sein wird, zeigt das kleine Demonstrationsvideo, von LibreGraphicsWorld. Die Vorfreude auf die nächste Version von Inkscape steigt bei mir langsam an.

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Oyranos CMS – Farben über Farben

September 26th, 2011 von buergermeister

Colormanagement war lange Zeit das Stiefkind der Linux-Desktops, mittlerweile gibt es allerdings Entwicklungen in Zukunft die Farben eines solchen zu verwalten. Mit colord gibt es ein Projekt auf der Seite des GNOME-Desktop. Aber es gibt auch Alternativen zu diesem System.

Mit Farbmanagement (color management) soll erreicht werden, dass eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Viele Anwender sind der Meinung, dass ein Farbmanagment nur von Designern benötigt wird. Das stimmt insofern, dass man derartige Systeme zu schätzen weiß, wenn man mit Druckereien zusammen gearbeitet hat. Aber farbverwaltete Systeme sind nicht nur für diese Gruppe interessant.  Nutzen daraus ziehen können auch andere, stellt euch vor, eure Frau ordert via Internet ein paar pinkfarbene Heels und als die ankommen sind die eher lila, auch Ärzte nutzen für Diagnosen teilweise Farbbilder auch die haben einen Nutzen von solchen Systemen.
Eine Alternative zum Farbmanagement mit colord ist das Oyranos-Projekt. Oyranos arbeitet nicht als Deamon im Hintergrund, wie colord sondern Oyranos arbeitet mit den Rechten des Nutzers. Für Farbverwaltungseinstellungen, Profilsuche und Profilinstallation benötigt Oyranos kein Compiz. Will man allerdings mit einem komplett farbkorigiertem Desktop arbeiten so benötigt man dazu Compiz und das Plugin CompICC. Dabei ist Oyranos unabhängig davon ob man GTK oder QT als Toolkit benutzt.

Wer das Ganze ausprobieren möchte, findet auf den Seiten des Projektes eine auf  openSUSE basierende Live-CD. Das Projekt stellt natürlich auch Binärpakete für verschiedene Distributionen bereit. Dabei ist Oyranos abhängig von den Paketen libxml2, libXcm, libXinerama, libXrandr, libXfixes, libXxf86vm und lcms2.

Das Oyranos-Projekt entwickelt nicht nur ein Color Managment System (CMS) sondern auch verschiedene Werkzeuge zur Verwaltung und Korrektur entsprechender Farbprofile. Das sind im Einzelnen KolorManager ein Verwaltungswerkzeug für Farbprofile für den KDE-Desktop. ICCExamin ein Werkzeug zum Betrachten von Farben und Farbprofilen. Die neueste Entwicklung des Projektes ist eine Datenbank zum Austausch von Farbprofilen, welche im vergangenen Google Summer of Code entstanden ist. Mit Hilfe dieser soll es in Zukunft möglich sein egal ob man colord oder Oyranos benutzt die entsprechenden ICC Farbprofile für die eigene Hardware einfacher zu finden und zu installieren. Dieses Projekt wurde Taxi getauft, da es die Farbprofile an den gewünschten Ort bringt. Allerdings bis dieses System wirklich einsatzfähig ist, muss noch einiges an Arbeit investiert werden. Die derzeitige Oberfläche der Datenbank macht optisch noch nicht viel her und eine Menge an Information fehlt und es fehlt auch ein Client zur Abfrage dieser Datenbank. Diese Entwicklungen werden aber in Zukunft verfügbar sein. Mitstreiter, die gern an dem Projekt mitarbeiten möchten und die nächsten Hürden meistern wollen, sind dem Projekt natürlich willkommen.

Es scheint das Nutzer die farbverwaltete Systemen benötigen in Zukunft nicht mehr auf Mac OS X und ähnliches angewiesen sind, sondern auch hier mit Linux arbeiten können.

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Kein Unity in openSUSE & Fedora

Februar 25th, 2011 von buergermeister

Die Bemühungen der Major-Distributionen openSUSE und Fedora Unity als Desktop-Alternative für ihre Nutzer anzubieten, scheinen vorerst gescheitert.

Damit bleibt Ubuntu für nahe Zukunft wohl die einzige Distribution, welche diese alternative Benutzeroberfläche anbietet.
Nelson Marques, der sich seit geraumer Zeit bereits mit Portierungen des Ayatana-Projektes auf openSUSE beschäftigt schreibt dazu in seinem Blog, dass es hauptsächlich an einigen Problemen mit Compiz liegt. Ausserdem hätte er einige Probleme mit den gconf Einstellungen gehabt, die Unity verlangt und es sei zu Problemen mit den Einstellungen von openSUSE gekommen. Da aber openSUSE versucht stabil und zuverlässig zu sein und er das in diesem Branch von Compiz nicht sieht, wird es in openSUSE 11.4 kein Unity geben. Er verspricht aber, zu einem späterem Zeitpunkt die Entwicklung wiederaufzunehmen. Und das er fest entschlossen ist, Unity und Ayatana als Alternative für openSUSE zu integrieren, zeigt er mit einem eigenen Wallpaper für openSUSE Gnome:Ayatana.


Auch Adam Williamson, sah sich einigen Problemen gegenüber bei der Portierung von Unity für Fedora. Vor allem würde Unity and diesem Bug hier leiden und da er auch andere Dinge zu tun habe, will er die Arbeit an Unity einstellen. Läßt aber ebenfalls eine Fortsetzung offen, falls jemand helfen möchte, kann derjenige sich ruhig melden. Das Gleiche gilt natürlich für die Entwicklung von Nelson Marques. Man wird also gespannt sein, wie es mit Unity für andere Distributionen weitergeht.

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Ayatana in openSUSE

Januar 2nd, 2011 von buergermeister

Schon vor einigen Tagen hat Nelson Marques bekannt gegeben, das das von Chanonical für Ubuntu entwickelte Ayatana System auch für openSUSE verfügbar sein wird. Marques hat bereits vorher OSD-Notify auf openSUSE portiert. Die openSUSE Version von Ayatana is im Gegensatz zu der von Ubuntu voll zu Gnome kompatibel, man hofft auch darauf das einige der Entwicklungen zurückfliessen werden in das Projekt von Ubuntu und somit die Kompatibilität aufrecht erhalten wird. Ayatana in openSUSE wird es zunächst für die Gnome Version 2.32 geben, Teile sind aber schon mit GTK3 geschrieben und laufen deshalb unter GNOME 3.

Nachdem bereits einige Wünsche in openFATE aufgetaucht sind, Ubunutus Unity auch für openSUSE verfügbar zu haben arbeit man nun auch daran.

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Steppenläufer und Long Time Support

Dezember 2nd, 2010 von buergermeister

Seit einigen Tagen herrscht auf der openSUSE-project Mailingliste eine Menge Verkehr. Diesen verursachen zwei Projektvorschläge. Der erste ist nicht neu und wurde bereits so einige Male diskutiert und zwar eine openSUSE Version mit längerem Support. Nach derzeitigem Stand der Diskussion soll es von openSUSE eine Version geben, die für 3 Jahre aktuell gehalten wird. Die Version soll allerdings nur Serverpakete betreffen und wäre damit attraktiv zum Beispiel für Hoster, aber auch für Projekte oder Firmen, die auf Basis von openSUSE eigene Distributionen erstellen. Der Zustand hier ist wirklich desolat, vor wenigen Tagen habe ich mir die “Reinstallationsmöglichkeiten” von 1&1 angeschaut. Die neueste openSUSE, die einem geboten wurde war 11, womit die wohl 11.0 meinen. Eine Version, für die es bereits keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Ähnlicher Zustand herrscht aber auch mit Fedora, wo man eine Version 12 angeboten bekommt. Selbst bei Ubuntu welches eine LTS Version besitzt, wird einem etwas sehr altes angeboten, was man in nicht einmal einem Jahr ersetzen müßte. Von daher kann man diese langzeitunterstützte Serverversion nur begrüßen, wenn es scheitert dann nur daran, dass wieder nur darüber geredet wird.

Der zweite Vorschlag kommt von Greg Kroah-Hartmann und soll ein Rolling Release für openSUSE werden. openSUSE verfügt zwar mit dem Factory-Zweig über eine laufend aktualisierte Distribution, diese enthält aber auch unstabile Pakete und Entwicklungskernel, ist also für den produktiven Einsatz weniger geeignet. Das soll sich nach GKH mit openSUSE Tumbleweed ändern. Tumbleweed sind die Steppenläufer, die in Western durch die verlassenen Städte rollen. Insofern ein passender Name für das Projekt. Im Grunde genommen, wird es nur die Zusammenfassung einiger Repositories sein, die es ohnehin schon gibt. So gibt es beispielsweise immer eine gepackte Version des neuesten KDE SC Releases. Und darin wird der Vorteil liegen, so kann man mit Tumbleweed die Software erhalten, die auf Grund der unterschiedlichen Releasezyklen aus dem “normalen” Release ausgeklammert ist und das ohne entsprechende neue Repositories hinzuzufügen. Tumbleweed soll nach dem Release von 11.4 (geplant für März) starten und bis dahin will GKH sich dem Schaffen des entsprechendem Workflow widmen.

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sK1 der etwas andere SVG Editor

November 8th, 2010 von buergermeister

Inkscape ist ja wohl die Killer-Applikation, wenn es um Vektrografiken geht. Daneben gibt es aber noch andere frei Grafikprogramme wie sK1. sK1 ist ein Fork von Skencil bzw. Sketch und wird seit dem Jahr 2003 entwickelt. Skencil setzte damals auf TK für die GUI und als die Version 0.6 gedropt wurde, weil man auf GTK+ umsattelte wurde das sK1-Projekt von Igor Novikov gestartet. Und so basiert auch heute sK1 noch in großen Teilen auf Tcl/Tk, daneben kommt Python und C zum Einsatz. Heute ist es anders herum, das sK1-Team unterstützt stark die Entwickler von Skencil bzw. die sK1-Entwickler bemühen sich um eine Revitalisierung von Skencil.
Die meisten der sK1-Entwickler kommen aus dem professionellem Printbereich und so ist klar, dass sich sK1 vollkommen auf die Bedürfnisse aus diesem Bereich konzentriert. So beherrscht sK1 zum Beispiel Multipage-Layout via Tabbing. Ausserdem hat natürlich sK1 dann CMYK-Unterstützung und unterstützt natürlich ein Farbmanagment. Der Name des Projektes leitet sich wie folgt daher, dass s stammt von Skencil/Sketch, dass K kommt von KDE weil man sich mit dem Layout der Applikation an das von KDE anlehnt (es bestehen aber keine Abhängikeiten zu KDE Bibliotheken) und die 1 steht für das Ziel, welches sich die Entwickler gesetzt haben, die Nummer 1 der Anwendungen in ihrem Bereich zu werden.
2006 begann das Team mit dem Reengneering von Corels CDR-Format und konnte 2007 auf dem LibreGraphicsMetting die erste funktionierende Version des CDR-Importer präsentieren, seit dem kann sich das Projekt rühmen die bester Unterstützung für dieses Format zu besitzen. Für das Reengeneering des CDR-Formats haben die Entwickler von sK1 den CDR-Explorer entwickelt, der auch heute noch entickelt wird. Für Importfunktion des WMF-Format wurde pymfvu entwickelt. Entstanden ist auch noch LinCuttor für die Arbeit mit PLT-Dateien, die von Schneidplottern verwendet werden. Ausserdem entwickelte man den Uniconverter ein Kommandozeilentool für die Formatkonvertierung, welches auch von Inkscape und Scribus genutzt wird.

Die Installation von sK1 ist nicht so trivial, auf der Seite des Projektes, werden nur Binärpakete der Entwicklungsversion 0.9.1 angeboten und zwar für Ubuntu 9.10/9.04 und openSUSE 10.2 (und andere Distributionen), die schon etwas älter sind. Für die eigentlich stabile Version gibt es nur ein Binärpaket für Mandriva 2008 und auch das nur für i586. Die Entwicklerversionen lassen sich aber auf Ubuntu 10.10 und openSUSE 11.3 problemlos installieren. Für openSUSE 11.3 existiert auch ein Paket im openSUSE Buildservice. Will man allerdings die stabile Version verwenden, so wird man um das Kompilieren nicht herumkommen.

Ich habe zum Testen sK1 installiert. Auf den ersten Blick wirkt sK1 sehr übersichtlich und spartanisch. Das bestimmte Dinge in “Skripte” ausgelagert sind, wie zum Beispiel das Füllen mit einem Verlauf ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Mir ist es auch nicht gelungen ein Objekt mit einem Farbverlauf zu füllen, obwohl stetig die Füllung des Objektes gemeint war hat er mit dem Gradient-Plugin immer den Rand gefärbt. Auch hat es mir beim Import eine SVG mit einer Verlaufsfüllung diese zerschossen. Das kann aber daran gelegen haben, dass ich die Entwicklerversion benutzt habe. Für mich persönlich, finde ich ist sK1 eher gewöhnungsbedürftig, interessiert haben mich vor allem die Möglichkeiten des PDF-Export und das Colormanagment. Die Handhabung ist mir aber zu gewöhnungsbedürftig, so dass ich dann doch bei Inkscape und meinem Worflow für den Printprozeß bleibe. Für Leute die allerdings in diesem Bereich arbeiten und sich eh dann in ein neues Werkzeug einarbeiten müßten, den kann man das Projket empfehlen. Allerdings macht mir der langsame Entwicklungsprozess Sorgen.

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Unity vs. Gnome-Shell

Oktober 26th, 2010 von buergermeister

Spätestens seit heute spricht nun wirklich jeder über die Entscheidung ab der nächsten Version von Ubuntu auf Unity als Standard.  Meine Meinung dazu ist absolut simpel, lasst Canonical das tun. Die absolut Unzufriedenen mit dieser Entscheidung, werden ihre Distribution wechseln. Am Ende wird man endlich auch einen Beitrag zur Entwicklung leisten müssen. Egal ob man dann später einmal bei Unity bleiben wird oder doch zu Gnome-Shell zurückkehrt, diese Erfahrung wird man machen.

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MeeGo vs. Smeegol – Battle of the Brands

Oktober 18th, 2010 von buergermeister

Vor knapp zwei Wochen hat das openSUSE MeGo Team Smeegol 1.0 released. Smeegol steht für SUSE powered MeeGo Linux und bietet ein openSUSE Linux mit der Benutzeroberfläche von MeeGo. Vor dem Release hat Andrew Wafaa als Initiator des Projektes versucht sich über eventuelle Namensrechte kundig zu machen. Am 13. Oktober also mehr als eine Woche nach dem Release erhielt er nun Auskunft auf der MeeGo-devel Mailingliste:

“In order to maintain the MeeGo mark, the Linux Foundation must consistently control the use of any form of the word MeeGo and the related logos and characters to avoid confusion.

“Unfortunately, from a trademark law perspective, the proposed usage above is absolutely not recommended, as such usage will weaken the MeeGo mark and make it less enforceable.�

Das hat auf Seite der Smeegol-Entwickler natürlich berechtigten Ärger ausgelöst. Die Linux Foundation als Gastgeber der MeeGo Entwicklung, möchte sich aus dem Streit gern heraushalten. Dazu schreibt Amanda McPherson als Vice President für Marketing und Developer programs:

“We find this healthy debate taking place in all of our hosted workgroups and defer to these communities to make project decisions.�

Die beiden Parteien sollen selbst eine Lösung finden, was nach dem Willen von MeeGo, die Umbenennung von Smeegol sein soll.  Sind denn Namen heutzutage alles? Wenn ich das richtig sehe, ist Smeegol derzeit die einzige Lösung MeeGo ohne großartige Basteleien auf einem Netbook zu betreiben.

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Gnome 3.0 Expedition

August 26th, 2010 von buergermeister

Mit openSUSE 11.3 wurde eine Previewversion von Gnome3 ausgeliefert und nachdem jetzt mein Desktop auf die Version umgezogen ist, war es an der Zeit das mal ausgiebig auszuprobieren. Das ging bisher nicht, da ich die Factoryversionen immer in virtuellen Maschinen habe laufen lassen und diese nicht über 3D-Grafikunterstützung verfügen. Da die 11.3 auch mit dem Nouveau-Grafiktreiber ausgeliefert wird und der mir so einige Problemchen bereitet, hiess es also erst einmal die proprietären NVidia-Treiber installieren, dass hätte ich aber ohnehin tun müssen.

Wenn man bisher von Gnome3 geredet hat, dann waren immer 3 wesentliche Komponenten im Gespräch Mutter, Gnome-Shell und Zeitgeist. Mutter wird der neue Window Manager und Metacity ersetzen, so jedenfalls der Plan. Die Gnome-Shell als Plugin für Mutter ist das, was der User am Ende als die optische Veränderung wahrnimmt. Genau das ist was installiert wird, wenn man die “Gnome-Vorschau” installiert.

zypper install gnome-shell oder apt-get install gnome-shell

Die Abhängigkeit zu mutter und libgjs wird automatisch aufgelöst. Damit hätten wir die wohl sichtbarste Komponente von Gnome3 installiert oder auch nicht. Denn es ist fraglich ob Gnome3 denn überhaupt die Gnome-Shell enthalten wird. Denn um zu funktionieren benötigt die Gnome-Shell die clutter-core Bibliothek und die ist auf Grund von offenen Copyrightfragen derzeit nicht in Gnome enthalten, sie gilt als externe Abhängigkeit bis die offenen Fragen geklärt sind. Siehe auch die Mail von Vincent Untz vom 2. Juni 2010.
Und so sieht das Ganze dann im Anschluss aus, hier mit geöffneter Übersichtsansicht (Overview-Modus).

Im oberen Bereich befindet sich das Panel mit einem Umschalter (Hot corner) für die Übersichtsansicht, schick und nützlich dabei ist, dass man nicht klicken muss sondern es reicht mit der Maus in diese Ecke zu fahren. Die Windowstaste bringt einen ebenfalls in diese Ansicht. Daneben wird die gerade aktive Applikation in Icon- und Schriftform angezeigt. So ganz erschliesst sich mir hier aber nicht der Sinn, die geöffnete Applikation sehe ich ja, die eventuell dahinterliegende blöderweise nicht. Jedenfalls gibt es weder Fensterliste noch -wähler, die es als Applets für das Gnome Panel bisher gab. Applets werden nach Vincent vollkommen verschwinden, da deren Funktionen von der Gnome-Shell übernommen werden. Siehe dazu das Interview mit Vicent von LWN auf der GUADEC. Um die entsprechend dahinterliegende Applikation zu erreichen muss man ALT+TAB drücken, dass war bisher mit STRG+ALT+TAB ähnlich. Auf die gleiche Art und Weise erreiche ich die virtuellen Desktops, die in der entsprechenden Ansicht durch eine schmale Linie dargestellt werden, siehe Abbildung 1.
Dann in der Mitte angeordnet findet man eine Uhr mit Kalender und auf der rechten Seite des Panel kommen dann die Systray-Icons und das Benutzermenü. Im Benutzermenü (Abbildung 2) findet man folgende Einstellungen: Benutzerinformationen – dort lassen sich Angaben über den Benutzer ändern, Seitenleiste – aktiviert bzw. deaktiviert die Seitenleiste (siehe Abbildung 3 ), Systemeinstellungen – öffnet das Kontrollzentrum, Bildschirm sperren, Benutzer wechseln, abmelden – Benutzer abmelden bzw. wechseln, Ausschalten – Rechner ausschalten, Neu starten, Bereitschaft, Ruhezustand. Die Einstellungen verfügbar, beschäftigt und unsichtbar lassen darauf schliessen, dass man über dieses Menü wahrscheinlich für die verschiedenen Applikationen wie Instant Messenger, IRC usw. seinen Status setzen kann, vorrausgesetzt die Applikationen werden das unterstützen.

Im Overview-Modus findet man eine Ansicht der virtuellen Arbeitsflächen auf der rechten Seite, weitere Arbeitsflächen können durch klicken auf das “Plussymbol” hinzugefügt werden oder entfernt werden, durch klicken des “Minussymbol”. Ausserdem kann man die Ansicht der virtuellen Arbeitsflächen wählen, entweder als Gesamtansicht wie auf der obigen Abildung oder sich in vergrößerter Form die einzelnen Arbeitsflächen anzeigen lassen, wobei man dann unten eine kleinere Darstellung zum umschalten findet und einen Scrollbalken mit dem man ebenfalls zwischen den verschiedenen Arbeitsflächen navigieren kann.
Auf der linken Seite findet man ein Suchfeld, mit dem man Applikationen, Dateien finden kann. Die Suche erstreckt sich dabei auch auf die Beschreibungstexte der Applikationen (siehe Abbildung 5). Darunter befindet sich ein Feld mit den gerade benutzten Applikationen, der rechte Mausklick auf das entsprechende Icon öffnet ein Kontextmenü in dem mir unter anderem angeboten wird die Applikation unter meine Favoriten aufzunehmen. Was meiner Ansicht bedeuten würde, diese entweder ganz oben im Applikationsmenü oder in dem gleichen Menü immer anzuzeigen. Beides habe ich allerdings nicht wahrgenommen. Ist keine Anwendung geöffnet werden die zuletzt geöffneten angezeigt. Wie gerade angesprochen gibt es ein Applikationsmenü, welches sich öffnet wenn man auf das Feld “Anwendungen” klickt. Die Applikationen sind nur alphabetisch sortiert und das artet schon bei einer Standardinstallation in Scrollstress aus. Was mich persönlich nicht weiter stört, ich habe das Gnome-Menü bisher nur in den seltesten Fällen verwendet. Darunter findet man einen Schnellstarter für Geräte und Verzeichnisse und ganz unten die zuletzt geöffneten Dateien.
Wie oben bereits angedeutet, ich nutze selten das Gnome-Menü ich starte meine Anwendungen entweder aus einem Terminal heraus oder benutze ALT+F2, diese Tastenkombination (siehe Abbildung 4) gibt es auch weiterhin, es gibt aber ein paar kleine “Geheimnisse” dazu, r oder restart startet mutter neu und lg bringt das sogenannte Looking Glass zum Vorschein, einen JavaScript Debugger. Allerdings beherrscht meine Version noch keine Autocompletion, was ich schwer vermisse.
Gnome-Shell bringt aber noch ein ganz anderes nützliches Feature mit CTRL+ALT+SHIFT+R startet nämlich einen Screencast und die gleiche Tastenkombination hält die Aufzeichnung auch wieder an, nach der im Home-Verzeichnis eine Datei mit Datumsbezeichnung-ggf.Nummer.ogv abgelegt wird. Das aufgezeichnet wird, wird durch einen gut wahrnehmbaren rotleuchtenden Punkt in der rechten unteren Ecke angezeigt, darunter befindet sich noch eine Art Balken, dessen Sinn sich mir aber bisher nicht erschlossen hat. Der Leuchtpunkt befindet sich zwar mitten im Desktopbereich, wird aber nicht mit aufgezeichnet. Gefällt mir gut das Feature, einziger Wermutstropfen bei meinen Versuchen wurde kein Sound mit aufgezeichnet.
Die Gnome-Shell soll ein weiteres Feature bieten, den Magnifier. Der Magnifier ist ein vor allem auf Accessibility (A11y) ausgerichtetes Feature. Gemäß der Beschreibung bei Gnome, müßte ich den Magnifier über das GConf-Werkzeug unter /desktop/gnome/accessibility/magnifier/show_magnifier aktivieren. Ich habe es allerdings nicht dort gefunden und das obwohl gnome-mag (Gnome Bildschirmlupe) als solches installiert war. Magnifier macht nichts anderes als mittels des Compositing eine weitere Ansicht hinzu zufügen, die gut konfigurierbar ist und sehbehinderten Menschen helfen soll. Ein kleines Video (86MB) über die Arbeitsweise dieses Tools kann man hier finden.
Das waren im Ganzen die Features die Gnome-Shell bietet, zu Gnome3 gehören aber wie bereits ganz oben erwähnt mehr Dinge, nämlich Zeitgeist.

Zeitgeist ist eigentlich das Feature worauf ich ich am meisten freue, wenn es denn einmal fertig ist. Zeitgeist ist um das einmal kurz auszudrücken ein File Journaling Service. Federico Mena hat hier einmal niedergeschrieben, wie er die Idee zu Zeitgeist hatte. Zeitgeist wird aber nach derzeitigen Stand nicht in Gnome3 enthalten sein, da die einzige Applikation, die die Engine verwendet das Activity Journal aus Gründen der GUI-Gestaltung abgelehnt wurde in Gnome3 aufgenommen zu werden (siehe obigen Link). Nichts destotrotz läßt sich Zeitgeist als auch das Gnome Activity Journal installieren.

zypper install zeitgeist zeitgeist-lang gnome-activity-journal gnome-activity-journal-lang

sudo add-apt-repository ppa:zeitgeist/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install gnome-activity-journal

Nach der Installation findet man das Activity Journal unter den Anwendungen im Menü, bei ubuntu unter Anwendungen/Zubehör/Tagebuch der Aktivitäten und bei openSUSE  zuerst unter den neuen Anwendungen und später unter Dienstprogramme. Bei meiner openSUSE Version, scheint wohl irgendetwas schiefgewickelt, jedenfalls finde ich keine Einstellungsmöglichkeiten, wie bei der gleichen Version auf Ubuntu verwendet.

Dieses Einstellungsmenü bietet aber auch nicht all zuviel, auf der einen Seite den Wechsel der verschiedenen Ansichten und auf der anderen kann ich bestimmte Pfade von der Indizierung ausschliessen. Das Journal visualisiert die von Zeitgeist indizierten Daten der Dateien an denen man gearbeitet hat. Man kann entweder in der oberen Zeitleiste oder der unteren scrollen und sehen, an welchen Dateien man gearbeitet hat, über den Rechtsklick und das Kontextmenü erreicht man auch eine genauere Ansicht der Datei, man kann unter anderem sehen mit welchem Programm man daran gearbeitet hat. Man kann die entsprechenden Dateien auch aus jeder Ansicht direkt öffnen. Bis jetzt ist das Ganz noch nicht so spektakulär, aber die Ideen die man zur Nutzung zu Zeitgeist hat sind es im Anschluss aber auf die Umsetzung wird man noch eine ganze Weile warten müssen.

Ein weiteres interessantes Feature, jedenfalls von Tablet-Rechnern oder ähnlichem dürfte Caribou sein, ein OnScreen Keyboard. Für Ubuntu hab ich keine paketierte Version gefunden, Ubuntu-Nutzer müssen dafür wohl die Caribou-Sourcen von den FTP-Servern des Gnome-Projetes nutzen, kompilieren steht allerdings nicht an, die Applikation ist in Python umgesetzt. openSUSE Nutzer finden im Buildservice eine von Vincent Untz gepackte Version. Caribou ist nicht so spektakulär und befindet sich in einem wirklich frühen Entwicklungsstadium (Version 0.0.2)

Weniger visuell ist der gnome-color-manager zur Verwaltung von Farbprofilen. Dieser erlaubt das einfache installieren von Farbprofilen und das kalibrieren der verschiedenen Ausgabegeräte. Ebenso weniger visuell ist open-tts als text2speech framework, welches aber gerade einmal als Version 0.1 vorliegt. Empathy wird in immer mehr Distributionen der Default Instand Messenger und dieser setzt auf dem Telepathy framework auf. Für dieses wird telepathy-logger kommen, als Schnittstelle zum Logging auf die dann unter anderem Zeitgeist zugreifen kann.

So ich denke, das ist genug mit der Exkursion in die Welt von Gnome3 von der nächsten Monat eine Vorabversion erscheinen soll und die dann mit einem halben Jahr Verspätung im März released werden soll. Was am Ende heisst weder Ubuntu 11.04 noch openSUSE 11.4 werden Gnome3 enthalten sondern höchstens zur Nachinstallation anbieten, da die Feature Freeze für beide Distributionen vor dem Releasetermin von Gnome3 liegen.

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Codename Durian – The Game

Juli 5th, 2010 von buergermeister

Über das derzeitige Filmprojekt der Blender Foundation mit dem Codenamen Durian, den Film mit dem Titel Sintel habe ich ja auch schon berichtet. Die Arbeiten an diesem Projekt stehen kurz vor ihrem Abschluß und die Premiere des Filmes wird auf dem Netherlands Film Festival stattfinden. Ende diesen Monats soll der genaue Termin bekannt gegeben werden. Vorher wird es aber noch zwei private Screenings geben im StudioK, die Leute welche DVD vorgeordert haben, haben die Chance dabei zu sein und den Film damit noch vor der Premiere zu sehen.

Im Gegensatz zum letzten Blender-Filmprojekt, welches unter dem Codenamen Apricot lief und bei dem Big Buck Bunny herauskam, ist dieses Mal von Seiten der Blender Foundation kein Spiel geplant. Die freie Lizensierung der Quellen macht es allerdings möglich,  dass andere sich an ein solches Projekt wagen können. Bereits mit bekanntwerden des Projekt Durian haben sich einige Blenderfans zusammen getan um an der Erstellung eines Spieles im Universum von Sintel zu arbeiten. Sie haben begonnen sich eine Handlung für das Spiel auszudenken, welche Stoff für 2-3 Stunden Spielspaß bietet. Dann haben sie begonnen, an den einzelnen Szenen zu arbeiten, von denen mittlerweile viele fertiggestellt sind und jetzt zusammengefügt werden.

Auch das Spiel wird natürlich unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, so das es heruntergeladen und verändert und weitergegeben werden kann. Die Entwickler arbeiten zwar schon fast ein ganzes Jahr an diesem Spiel aber erst jetzt betreiben sie ein Blog, so dass man an die Entwicklung des Spieles verfolgen kann. Natürlich werden auch noch Freiwillige für das Projekt benötigt. Das Spiel soll nach derzeitigen Planungen Ende diesen Sommers fertiggestellt sein, also etwa zur gleichen Zeit wie der Film der Blender Foundation. An diesem Beispiel zeigt sich, was mit freierer Lizensierung auch von derartigen “Produkten” erreicht werden kann.

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openSUSE 11.3 Milestone 2

Februar 18th, 2010 von buergermeister

Pünktlich nach dem Release des letzten Entwicklungssrelase aif dem Weg zu openSUSE 11.3 kommt jetzt der nächste Schritt. Henne Vogelsang hat die Veröffentlichung von Milestone 2 bekanntgegeben. Im Bereich der Desktopumgebungen kommt dieses Release mit Gnome 2.30 beta 1 (2.29.90) und der KDE Software Compilation 4.4.0 – Codename Caikaku daher. Bei der Installation ist jetzt auch LXDE als weitere Arbeitsumgebung auswählbar. Die openSUSE Gnome-Entwickler bitten darum die Funktionalitäten der Barrierefreiheit ausführlich zu testen.

Die hauptsächlchen Änderungen unter den Applikationen sind OpenOffice moved to the final 3.2 release (3.2.0.5) und VirtualBox OSE (3.1.4). Auch im Basissystem und bei den Bibliotheken gibt es einige Änderungen. Milestone 2 kommt mit  Kernel 2.6.33 daher, hwinfo ist nun bei version 16.12 Version 16.12 und hat einige Änderungenbezüglich der Umbenennungen von Geräten und erkennt mehr CPU-Features. Bei den Bibliotheken sind GnuTLS (2.8.5) und Libgphoto2 (2.4.8) die größten Änderungen.

Bei den Entwicklungsumgebungen und -werkzeugen tut sich auch einiges. Mono  kommt nun in Version 2.6 und Bootchart in Version 2.0.0.9. auf den Milestone-Images daher. Mehr zu den Veränderungen auf der Seite mit der Veröffentlichungsnachricht.

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Twitterclient Turpial

Januar 25th, 2010 von buergermeister

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach dem richtigem Twitterclient. Nein ihr braucht jetzt nicht versuchen mir tweetdeck einzureden, AdobeAir wird nur von KDE oder Gnome einwandfrei unterstützt. Besonders nervig ist mit der Zeit, dass wenn Gwibber einmal den Fokus hatte sich immer der blinkende Cursor zeigt. Da bin ich manchmal orientierungslos. Aber das ist jetzt erst einmal Wurst.
Ich habe nämlich einen neuen Twitterclient gefunden und den ganz schnell einen Test unterzogen – Turpial. Der Turpial ist der venezolanische Nationalvogel, persische Sperlinge hatten wir schon einmal. Man findet Turpial auf http://code.google.com/p/turpial/ alle Informationen sind aber zumeist in Spanisch. Ich habe aus purer Faulheit das angebotene RPM-Paket installiert und das auf einem openSUSE-System das kann funktionieren muss es aber nicht, da es sich eigentlich um ein Fedora Paket handelt. In diesem Fall hat es reibungslos funktioniert.
Das mich die spanische Sprache begrüßt hat mich erst einmal zum Schlucken gebracht, aber das tat der Sache keinen Abbruch. Als erstes erwartete mich das Loginfenster, welches Feld das richtige für was ist war try&error oben Nutzername unten Paßwort. Die Anordnung ist ja meist so, ein Glück auch hier. Dann kam die neue Abfrage von seitens Twitter auch das war meisterbar. Dannach grinste mich das eigentliche Fenster von Turpial an.


Es erinnert auf den ersten Blick an Gwibber und auch die Einstellungen erinnern an genau diesen. Allerdings kann Turpial derzeit nur mit Twitter umgehen und nicht mit anderen Protokollen, sei es Facebook oder identi.ca. Was mir allerdings gefällt, ist das ich nur auf den kleinen Turpial zu klicken brauche und sich ein extra “Chatfenster” öffnet. Damit entfiele das aus versehen twittern dank des stetig blinkendem Cursor nach dem ersten Fokus. Das sich Turpial nur in den Hintergrund schiebt hätte ich mir eigentlich denken können. Habe ich aber nicht, ich sah keinerlei Icon im Tray uns so trällerte nach einer Zeit dann ein Vogel und der Eintrag zeigte sich im Vordergrund. Das wäre bestimmt in den Einstellungen abstellbar (hoffe ich zumindest).
Wenn es den Entwicklern von Turpial gelingt, auch die anderen Protokolle zu implementieren und vor allem z.B. eigene yourls-Installationen mitaufzunehmen, kann der Client durchaus ein Konkurrent zu Gwibber werden. Mal sehen, das muss man halt im Auge behalten. Gerade neue Projekte neigen ja in der Anfangsphase sehr schnell zu entwickeln. Fazit: Entwicklung verfolgen und auf Ãœbersetzung hoffen

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Exotische Linux-Distributionen – Mangaka Linux

Januar 17th, 2010 von buergermeister

Sven von http://www.dersommer07.de/ hat nun auch seinen schriftlichen Beitrag für die Blogparade der exotischen Linux-Distributionen fertig gestellt. Er hatte sich unter den ersten 20 zur Auswahl gestellten Distributionen, Mangaka Linux ausgesucht. Wie man hinter dem Namen vermuten kann handelt es sich bei Mangaka Linux um ein Linux für Mangafans, die sich als Ãœbersetzer für diese Comicform betätigen. Sven hat beide Versionen “One” und “Chu” der auf Ubuntu basierenden Distribution einem Test unterzogen. Sein Fazit, für Mangainteressierte sicher geeignet,für die breite Öffentlichkeit auf Grund von fehlender interessanter Eigenentwicklungen eher uninteressant. Einen sicherheitsrelevanten Fehler hat er ebenfalls gefunden, so ist der Rootuser immer als mangaka und je nach Version one oder chu das Passwort. Mehr über Mangaka Linux gibt es in seinem Blogartikel zu erfahren.

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Installationsorgasmus

November 3rd, 2009 von buergermeister

Auf dem Ersatz von Bonsai werkelt, wie schon im letzen Artikel erwähnt seit einigen Tagen wieder eine openSUSE. Als damals Novell die SUSE Linux AG übernommen hat, war eines der ersten Dinge die getan wurden, die Entfernung bestimmten Paketen aus patentrechtlichen Gründen. Wir kennen ja alle das Dilemma mit libcss und lame und flash und dem ganzen anderem lizenzbehafteten Multimedia-Quark.
Nach jeder Neuinstallation setzt nun mehr eine weitere Installorgie ein. Bei der ich noch einiges an derartiger Software zu installieren habe. Für so manche muss ich dabei weitere Repositories hinzufügen.

Eine der wirklich coolen Entwicklungen aus dem Hause openSUSE ist der 1-Click Install. Ein Klick auf einen Button, ein kurzer Download, die Abfrage nach dem Rootpassword und wie von Geisterhand wird Software installiert. Klingt nach einer Lösung für einen Ahnungslosen Endbenutzer ist es auch. Der Name 1-Click Install ist zwar etwas irreführend, ich muss ja doch mehr als einmal klicken, aber mit einem Klick werden doch alle Vorgänge gestartet, vom Hinzufügen der Repositories über das Herunterladen der entsprechenden Pakete, das Auflösen eventueller Abhängigkeiten und zum Schluß die Installation. Ich muss nur wie gesagt das Rootpassword bestätigen und die Schlüssel akzeptieren, mehr einfach nicht.
Zurück zu Multimedia denn da gibt es eine nützliche Seite auf opensuse-community.org die 1 Click Collection, diese Seite hält einige Installer für gebräuchliche Software bereit, darunter einen mit Sachen wie Java, Flash, weiteren Xine-Codecs, libdvdcss und den Win32-Codecs. “Ein Klick” und die Multimedia-Nachinstalltionsorgie ist erledigt.
Hinter dem Button für den 1-Click Install auf der Webseite oder auch auf einem Medium steckt nichts anderes als ein XML-File mit der Dateiendung .ymp. openSUSE selbst enthält mittlerweile einen gepatchten Firefox, der mit dieser Dateiform umgehen kann und /sbin/YaST2 OneClickInstallUI aufruft. Ich selbst bin mit der derzeitigen Implementation nicht ganz zufrieden kann ich nämlich .ymp unter Einstellungen-Anwendungen nicht entdecken. Bei Opera aber ist es sichtbar. Natürlich funktioniert das Ganze auch, wenn man das XML-File mit einem Rechtsklick herunterlädt und auf das File klickt.

Nicht  das dieses Ganze etwas absolut und herausragend Neues ist. Der 1-Click Installer von openSUSE selbst ist ja seit Version 10.3 verfügbar und wurde noch für die 10.2 bereitgestellt. Ist also schon seit einiger Zeit im Einsatz. Da gab es auch schon Click n Run von Linspire und es gibt auch apturl und es gibt oder gab auch etwas Namens Single Click Install für Ubuntu. Ich las auch von einem One Click Install auf Mailinglisten von ubuntu mit dem Datum von 2007.
Der Unterschied ist einfach nur dieser hier einfach zum Vergleich liferea bei software.openSUSE.org und liferea bei launchpad für ubuntu. Selbst bei den freiwilligen Softwarehelfern wie GetDeb oder Packman ein ähnliches Bild.

Ich meinerseits frage mich nämlich, was so schwer ist das ähnlich aussehen zu lassen. Schließlich gäbe es mit apturl ein leidlich ähnlich funktionierendes System, welches zwar nicht das Repo added (und damit Updates ausschließt) aber immerhin die Software installieren würde. Wozu ist dann apturl seit Gutsy standardmässig installiert? Ich seh es irgendwo selten in Nutzung. Auf das die Ubuntu-Nutzer-Haßtiraden jetzt wieder auf mich hereinbrechen….

Ich weiß mit dem Ubuntu Software Store ist ein One Click Install absolut nicht mehr nötig. Aber der nunmehr in Karmic Koala sollte ja den ersten Meldungen zufolge in Zukunft auch ermöglichen in Launchpad zu suchen und von da zu installieren. Ob man deshalb gleich auf eine Lösung wie OneClick Install verzichten kann, wird wohl die Zeit zeigen

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Twitter-Adventures

September 2nd, 2009 von buergermeister

Die Suche nach dem passenden Twitterclient bleibt noch ein Abenteuer. Ich habe wie unten in den Kommentaren angekündigt noch das entsprechende Plugin für Pidgin ausprobiert. Es war genau wie ich mir das vorher vorgestellt hatte, in einem Tab des Clientfensters alle Twitterfeeds. Ja man bekommt damit den gewünschten Sound hin aber auch nicht so wirklich, dass was ich will.

Dann hab ich mal, nur weil ich dann so ziemlich alles ausprobiert habe, noch Yasst ausprobiert, das Ding mag aber bitte KDE4 haben kommt mir dann auch nicht auf den Rechner, hätte aber das gewünschte Soundfeature und noch mehr ziemlich nützliche Feature wie Filtering. Von den Features her ist das Dng nicht schlecht, die Funktion die Eingabezeile die schön groß ausfällt aus dem  Fenster zu lösen und getrennt auf dem Desktop zu haben hat etwas. Dennoch finde ich den Client garstig. Das einzige Theme welches mitgeliefert wird ist schwarz – scheinbar ist der Programmierer Anhänger der schwarzen Szene ^^. Mich jedenfalls Å›tört es.

Die großen Icons in der Menüleiste sind zwar schick aber ein herkömmliches Menü darunter wäre trotzdem nicht schlecht. Ich denke der Programmierer muss sich noch ein wenig mit den Guidelines von KDE beschäftigen!

Aber die Entwicklung von dem Ding geht ja ziemlich schnell und vielleicht wenn der Urheber ein wenig Feedback und Hilfe bekommt wird das eine gewinnbringende Applikation.

Derweil bleibe ich bei gwibber, der mir bis auf eben das fehlende Featur relativ gut gefällt. Auch hier hab ich mal das entsprechende Repository gewechselt und nutze nun die Entwicklerversion. Ich habe ein paar gute Neuerungen in den Menüeinträgen entdeckt, aber die Erhöhung der Versionsnummer da bleibe ich bei meiner Meinung it es bisher nicht Wert.

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Irgendwie hab ich das kommen sehen

August 21st, 2009 von buergermeister

Als diese Woche die Zahlen zur Entwicklung des Kernels veröffentlicht wurden, hab ich darüber nachgedacht doch gleich einmal hineinzuschaeun und einen Beitrag zu schreiben, wie hoch der Anteil von Canonical zum Linuxkernel ist. Er dürfte wie in den ganzen letzten Jahren auch gering sein, jedenfalls an Größe und BEdeutung deiser Firma gemessen. Ich hab das lieber gelassen in Erinnerung, an den Zoff den man da sofort bekommt, ich hab das mit Ubuntu One noch gut im Gedächtnis. Vor allem die Aussagen Canonical hat viel für Linux getan. Jemand aus dem Fedora-Projekt hat das mal in einem ähnlichen Artikel unter den Kommentaren voll zutreffend auf den Punkt gebracht. Es gibt Firmen die spenden ihr Geld für Marketing und es gibt Firmen die geben Geld für Code aus. So aber nun genug des Bashing hier zum Artikel – Kernel contributions: Canonical, where are you?

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Lauter Änderungen

August 14th, 2009 von buergermeister

Eigentlich wurde der Releasezyklus von openSUSE, soweit ich das verstanden hatte, nur einmalig angepaßt. Die Verlängerung des Releasezyklus von 6 auf 8 Monate hatte mit dem Erscheinungstermin der größeren Open-Source Produkte KDE und OpenOffice.org zu tun. Die beim normalen Erscheinen von openSUSE in einem Monat etwa später neue Versionen hätten released. Das ist natürlich ungünstig für so eine Linuxdistribution wie openSUSE. Deshalb hat Michael Löffler damals vorgeschlagen den Releasezeitpunkt zu verlegen.

Scheinbar richtet man sich aber endgültig auf keine halbjährlichen Releases ein. Denn die Supportzeiten von openSUSE wurden nun ebenfalls angepaßt. Früher hatte man insesamt 24 Monate lang auf jeden Fall Updates zu erwarten, das heißt nach dem 4 Release war man gezwungen auf die neuere Distribution umzusteigen. Mit einem unregelmäßigeren Zyklus, wie die 8 Monate aber darstellen ist das natürlich nicht mehr haltbar, deshalb wurden nun auch die Supportzeiten für die alten Distributionen angepaßt. Diese betragen nun 18 Monate. Es scheint als richtet man sich darauf ein in Zukunft aller 9 Monate zu releasen, denn dann würden die 18 Monate aufgehen. Jedenfalls wurde diese Zyklenänderung nun auf der Mailingliste von Michael Löffler bekanntgegeben. Für die Version 11.1 von openSUSE gilt allerdings der alte Supportzeitraum noch. Warten wir einmal was die Zeit bringt. Jedenfalls macht man derzeit  ganz schön bei openSUSE von sich reden, hatte Novell doch diese Woche bereits bekannt gegeben, dass es ab jetzt ein festangestelltes Team von 10 Entwicklern geben wird und diese beschäftigen sich ausschließlich mit der Entwicklung von openSUSE. Alles in allem auch das ein Fortschritt.

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