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aKademy und GUADEC 2010 mit Aufrufen zur Beteiligung

Februar 3rd, 2010 von buergermeister

Nach dem gemeinsamen Desktop Summit auf den kanarischen Inseln im vergangenen Jahr gehen KDE und Gnome dieses Jahr wieder getrennte Wege mit ihrer Hauptveranstaltung.
Die aKademy findet vom 3. bis zum 10. Juli 2010 im finnischen Tampere statt, während Gnomes GUADEC seine Zelte in Den Haag vom 24. bis zum 30. Juli aufschlägt.

Die aKademy sucht nach Beiträgen für die geplanten Schwerpunkte: Expanding Our World: KDE Beyond The Linux Desktop und Connecting Our World: Social Desktop. Aber auch für andere KDE relevante Themen sucht man nach Beiträgen. Dieses Jahr will man weniger Beiträge akzeptieren und damit die inhaltliche Qualität steigern. Einreichungen sollen zwischen 30 und 45 Minuten Länge haben Die Einreichunge sollen dem ACM-Format entsprechen und 4-6 Seiten umfassen.
Außerdem werden KDE-relevante Beiträge für Workshops akzeptiert deren Länge von einer Stunde bis zu einem ganzen Tag betragen kann. Die Einreichungen können an akademy-talks@kde.org gesendet werden und sollen neben dem eigenem Namen, ein kleines Passbild,die Überschrift und einen Abtract von nicht länger als 400 Worte enthalten. Die Einreichungsfrist endet am 23. April 2010. Mehr dazu im entsprechendem Call for Paper

Die GUADEC sucht nicht nur Beitragende für das Programm, sondern auch helfende Hände. Schwerpunkte sollen die Themen des anstehenden Gnome 3.0 Release, Gnome und mobile Plattformen, Gnome und Distributionen sein. Interessant sind aber auch Beiträge zu Metadaten und dem semantischem Desktop,zur Performance – optimizing processor, memory und disk i/o usage, User experience – über das designen und schreiben großartiger Applikationen und Growing Community – über die Beteiligung von nicht-technischen und die Rekrutierung neuer Leute für das Projekt. Aber auch andere Gnome relevante Themen können eingereicht werden. Einreichungen sollen bis zum 20. März 2010 im Submission System für die GUADEC gemacht werden. Mehr dazu findet man auf den entsprechenden Webseiten.
Außerdem ist man auf der Suche nach Freiwilligen für die Organisation der GUADEC. So sucht man zum Beispiel einen “Webmaster” für die Seiten der GUADEC, man ist ausserdem au der Suche nach Designern für das Art-Team die, die Website, das Programm, Badges und anderes Printmaterial gestalten sollen. Andere Helfer werden für die Session, den Informations und Registrierungsstand gesucht. Es gibt viele Tätigkeiten für die helfende Hände gesucht werden. Als Dank dafür erhält man ein T-Shirt der GUADEC und freie Verpflegung während des Einsatzes. Auf jeden Fall eine Möglichkeit den Entwicklern als Nutzer des Gnome-Desktop etwas zurückzugeben und sich auf diese Art zu beteiligen. Mehr findet man im entsprechendem Hilfeaufruf.

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RadioTux goes Cebit

Januar 13th, 2010 von buergermeister

Nachdem es nunmehr alle Spatzen von den Dächern pfeifen RadioTux goes Cebit und zwar wie es in der Pressemitteilung heißt als Medienpartner. Wir betreuen auf der Cebit die Bühne von univention und die Bühne des LPI. Heisst für uns eine Menge Arbeit nicht nur auf der Cebit selbst sondern auch vorher und vor allem auch nachher. RadioTux ist aber vor allem ein Radio mit viel Hörerbeteiligung, das gilt nicht nur für die Sendungen von der Cebit sondenr für alle Senungen und Livestreams. Tobias, der seit kurzem sich verstärkt um die Musikredaktion von RadioTux kümmern will, hat dafür schon einmal eine Aufruf zur Beteiligung gestartet. Und ich will an dieser Stelle auch nochmal zur Beteiligung aufrufen, ich suche aber nach interessanten Themen. Für die Bühne des LPI natürlich thematisches rund um Ausbildung. Aber ihr könnt auch gern andere interssante Themen anregen, auch wenn wir vielleicht nichts von davon für die Cebit verwenden können. Es gibt ja noch so einige Livestreams in diesem Jahr, so sind natürlich wieder der LinuxTag und die FrOSCon geplant. Also was interessiert euch, worüber wünscht ihr euch zu hören – nur her damit.

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Mandriva goes mobile

Dezember 19th, 2009 von buergermeister

Mandriva hat seine Produktpalette um einen “Schnellstarter” für mobile Geräte erweitert. Das InstandOne genannte Produkt ist ein minimalistisches Betriebssystem und in nur wenigen Sekunden booten soll. Es soll dann Programme bereitstellen wie Firefox zum surfen, Thunderbird zum E-Mails lesen und versenden, Rythmbox zum Musik hören, MPlayer zum anschauen von Videos und Skype und Pidgin für Instand Messaging.Mit einem Klick soll dann das eigentliche Betriebssystem starten, wobei es egal sein soll ob es sich dabei um ein Windows oder Linux handelt. Das Produkt ist nun im MandrivaStore für 9,90 Euro erhältlich.

Während dessen gibt es aus der MandrivaCommunity wieder Bestrebungen für Mandriva auf NEtbooks, nach dem Erfolg des Mandriva Netbook Remix von MandrivaUser.de gibt es nun auch Moblin mit einem Mandriva Unterbau. Thomas Lottman hat eine LiveCD von Mandriva Linux 2010 mit der Moblin Umgebung erstellt und bittet die Community  zum Testen.

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Keine Offlinestöckchen

November 20th, 2009 von buergermeister

Weil Roman letzte Woche schon gefragt hat, nach seinem Offlinestöckchen. Es wird dieses Jahr keine geben. Ich hätte schon sehr gerne welche verschickt, hat mir eben Spaß gemacht anderen eine kleine Freude gemacht zu haben. Aber es gibt dieses Jahr eben keine Postkarten und selbst wenn es welche gäbe, kann ich einfach wohl kaum für diese Veranstaltung mehr Werbung machen. Otium hat es bereits letzte Woche angemerkt, da muss etwas ernsthaftes vorgefallen sein. Letztes Jahr hab ich noch ab Mai jede freie Minute in diese gewisse Veranstaltung gesteckt und das wirklich bis kurz vor Beginn des  Events. Während andere dieses “Teams” im Rotweinsuff im Bett lagen, hab ich Tag und Nacht geschuftet. Weihnachtsfeiertage hatte ich keine, denn die hab ich arbeitend vorm Laptop verbracht. Wochenenden wurden mir mit voller Absicht von bestimmten Leuten dieses “Teams” versaut. Ich glaube das hat auch jeder hier mitbekommen, ich habe nämlich so gut wie gar nicht gebloggt. Und dafür bin ich am Ende in den Arsch getreten worden.  Venty wollte letztens schon die –verbose Fehlermeldung. Und eigentlich nicht nur der, sondern einige andere waren auch schon persönlich bei mir und haben gefragt was los ist. Hier kann ich kann ich keine Antwort geben und das läßt sich auch nicht in 3 Sätze packen. Aber eines könnt ihr mir glauben das ist der blanke Intrigantenstadl und die treten auch noch rigeros nach. Man findet also keine Ruhe. Innerhalb  dieses “Teams” gibt es schon einige die glauben, dass ich im recht bin nur die trauen sich nichts zu sagen, weil sie Angst haben dann so zu enden, wie ich. In diesem “Team” gibt es sehr hochnäsige Arschlöcher, die seit langer Zeit keine Nase mehr in die Linuxcommunity mehr gesteckt haben- mir aber erklären müssen, wie die tickt. Die umgeben sich mit so dicken Selbstweihrauchschwaden das einem richtig speiübel wird. Die Projekte sollten es gemerkt haben, Begrenzungen der Teilnehmerzahl und warum damit der Social Event nicht aus den Nähten platzt. Es geht schon lange nicht mehr um FLOSS es geht nur noch darum sich selbst zu feiern. Da wird extra Wein verkostet oder man muss unbedingt 5 Gänge Menüs ordern, es geht nur noch ums fressen und saufen. Bitter in dieser Beziehung ist da hören zu müssen, dass es dieses  Jahr das erste Mal einen Freiwilligen gäbe, der ein zweites Mal die Linuxnacht betreut und aufs Freßgelage verzichtet. Tja und das sind so die Momente wo es schon weh tut, hat der Aussagende vollkommen vergessen, dass ich auch jahrelang darauf verzichtet hab. Ich höre schon, wie sie sich abfeiern wie toll sie doch sind, dass sie so etwas hier hinbekommen. Was solls ist nicht das erste Mal, dass  sich da jemand Federn an den Hut steckt, die er nicht selbst geschossen hat. Eigentlich könnten mir die Arschlöcher ja den Buckel runter rutschen, aber wie gesagt sie lassen einen ja nicht mal zufrieden.

Der Intrigantenstadl lebt letzendlich nur von seinem guten Ruf und vom schlechtem Ruf des LinuxTag (jaa jaa Marko ich weiß habt ihr nicht). Weil wir gerade beim LinuxTag sind. Hier zeigt sich ganz deutlich das wahre Gesicht des Intrigantenstadl. Es gab im Jahre 2008 nämlich ein Treffen der Organisatoren des LinuxTag mit Vertretern der Intrigantenstadlveranstaltung. Letzendlich waren wir nur zu zweit zur FrOSCon, wo das Treffen statt fand. Mir hat man versucht einen Maulkorb zu verpassen und die Auflage war “nicht zustande kommen lassen alles auf die lange Bank schieben”. Feine Sitten oder?

Nun es liegt eindeutig an euch, ob ihr weiterhin eine Veranstaltung unterstützen wollt, bei der es eindeutig nicht mehr um Linux oder Open Source, bei der einige der Veranstalter nicht mal wissen wo der Unterschied zu freier Software ist. Bei der es eigentlich nur noch um die Selbstdarstellung weniger geht und ums Fressen und Saufen.

Wer mehr Intrigen hören will, der kann gut und gerne noch mehr von mir erfahren. Ich für meinen Teil rate lieber allen, dieses Angebot hier wahrzunehmen. Laßt uns den LinuxTag wieder zu einer eindeutigeren Communityveranstaltung machen, bleibt im März einfach einmal fern und steckt Kraft und Energie lieber in den LinuxTag. Das dürfte den Intrigantenstadl wohl im Jahr darauf zur Besinnung gebracht haben. Die brauchen erst einmal wieder klare Luft, damit die wieder klarer sehen können, was sie angerichtet haben. Und damit hab ich wohl jetzt den Mythos zerstört.

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Zonkers openMic

Oktober 20th, 2009 von buergermeister

Als wir in Berlin zu LinuxTag das Interview mit Joe Zonker Brockmeier hatten, sprach dieser davon auch in Zukunft Podcasts produzieren zu wollen. Ãœber seinen Twitterfeed kam letztens, dass er ein Interview mit Vncent Untz gemacht habe und kurz vor der openSUSE Konferenz gab es einen gemeinsamen Podcast mit Andreas Jäger. Das scheinen alles Tests gewesen zu sein um das passende Format für einen Podcast zu finden. Nun scheint es soweit. Der erste openMic Podcast with Zonker ist erschienen. Dieses Mal “In the Linux Driver Seat with Kernel Developer Greg Kroah-Hartman“. Also ich bin gespannt, welche Interviewpartner Zonker mit der Zeit so zu Gast haben wird, der Untertitel “Get an insider’s view on what’s hot and new in the open source community” läßt darauf schließen, dassdas nicht nur Novell und openSUSE Leute sein werden, ich jedenfalls bin schon mal auf die nächste Ausgabe gespannt.

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Gremiendschungel

Oktober 7th, 2009 von buergermeister

Wenn ich die Mail von Mark Shuttleworth lese, denke ich eher die Ubuntu-Community wird in Zukunft nur noch damit beschäftigt sein sich gegenseitig zu verwalten, als an freier Software zu arbeiten. Lauter neue Gremien da sieht kein Schwein mehr durch nachher. Aber vielleicht ist das ja auch Methodik. Das Developer Membership Board soll den MOTU-Rat in sich aufnehmen und die Interessen der Entwickler besser vertreeten und auch die Übersetzer sollen ein eigenes Gremium bekommen. Und dabei wollte er doch nur die neugewählten Mitglieder des Ubuntu Community Council verkünden.

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Mandriva Backgrounds Contribution

September 28th, 2009 von buergermeister

Mandriva möchte der nächsten Version seiner Distribution Mandriva Spring 2010 ein Paket mit zusätzlichen Desktophintergründen komplettiern. Diese Wallpaper sollen aus der Community kommen, dafür hat Mandriva eine Flickr-Gruppe angelegt, wo die Bilder hochgeladen werden sollen. Unter den Einsendern werden dann insgesamt 10 ausgewählt alle von verschiedenen Beitragenden. Also Lohn dafür sollen die 10 Glücklichen freien Zugang zum Powerpack für 2010 haben.

Als Bedingungen gilt neben dem üblichen Copyright, als dass man selbst Eigentümer der Rechte an dem Bild ist folgendes: keinerlei Logo darin auch nicht das von Mandriva, auch keine Schriftzüge, keine Rahmen und Personen sollten nicht erkennbar sein. Die minimale Größe soll 1920×1440 Pixel betragen, die Werke sollen mit der Creative Commons Lizenz share alike 3.0 versehen sein. Die fangen doch nicht etwa an, eine Communitydistribution werden zu wollen? :D

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Ubuntuuser – Kauf Mich

September 28th, 2009 von buergermeister

Ãœber das neue Magazin der LinuxNewMedia  den UbuntuUser habe ich ja bereits einmal berichtet. Damals war das noch in den Planungen. Mittlerweile ist nun die zweite Ausgabe dieses neuen Magazines erschienen. Mit einem Exklusivinterview von Mark Shuttleworth und einer DVD mit gleich 6 *buntus. Audioexperte Dave Phillips erklärt, wie man mit freier Software ein Heimstudio einrichten kann. Ausserdem geht es wie der Titel verrät um Cloudcomputing. Man schwebt über den Wolken und fragt warum für man für Cloudservices bezahlen soll, wenn man mit Eucalyptus doch seine eigene Cloud aufsetzen kann. Es gibt ausserdem Anleitungen, wie mn mit Scribus ein eigenes Magazin gestallten kann, Krita&Karbon sind auch im Angebot und eine Menge mehr. Communitymanager Jono Bacon den Ubuntuspirit entdecken. Logisch  dass er da gleich die Werbetrommel rührt. Aber er darf ja eigentlich immer für dieses Magazin schreiben, er hat da ja ein Kolumne über die Ubuntu-Community. Scheinbar hängt der Absatz doch hinter den Erwartungen zurück. Bereits im ersten Artikel schrieb ich ja, dass die LinuxNewMedia plant das Magazin im “Laufe des Jahres” auf den deutschen Mark zu bringen. Das Jahr ist nicht mehr wirklich lang ;) Wir sind gespannt, wenn das auf dem deutschen Markt “released” wird und ob überhaupt.

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Wo landet nun die DebConf 11?

September 28th, 2009 von buergermeister

Das sich ein team gebildet hat, welches die DebConf nach Deutschland holen will, habe ich ja bereits berichtet. Auf dem LinuxTag sollte dazu ein Arbeitstreffen sein, dass aber weder ich noch Mario Behling gefunden hat. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mal wieder vom Internet abgeschnitten war. Zur FrOSCon in Sankt Augustin hat man sich dann doch getroffen, aber da war ich ganz mit anderen Dingen beschäftigt. Pläne die DebConf nach Deutschland zu holen existieren ja bereits seit längerer Zeit. Nun scheint der Austragungsort festzustehen, wenn man dem Dent von Floschie glauben schenken darf. Man wird sich wohl mit München als Austragungsort für die DebConf 11 bewerben. Das ist keine so schlechte Wahl, die Stadt München die ja mit LiMux ihr eigenes Debian-Derivat für ihre Stadtverwaltung entwickelt, wird sich wohl hinter das Projekt stellen. In München ist ausserdem die LinuxNewMedia ansässig, auch mit deren Unterstützung wird man wohl rechnen können.

Ob die DebConf dann wirklich nach München kommt hängt dann allerdings immer noch von der Entscheidung auf der DebConf 10 in New York ab. Allerdings sind die Chancen bisher sehr gut, bisher stehen nur Bosnien, Thailand und eben Deutschland auf den Planungsseiten im Wiki zur Planung der DebConf. Die Chancen für Bosnien sind wahrscheinlich gering, dort gibt es keine derart feststrukturierte Debian_Community, auf den Seiten für die Planungen zu einer eventuellen Durchführung der DebConf in Thailand ist man allerdings bei weitem noch nicht soweit wie in Deutschland. Warten wir aber trotzdem ab, wie es ausgeht.

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Lizards come together

September 10th, 2009 von buergermeister

Heute in genau einer Woche ist es soweit, die erste openSUSE Contributors Conference startet. Diese Konferenz ist die erste in einem solchem Rahmen, die das openSUSE-Projekt veranstaltet und für den Start hat man sich als Austragungsort den SUSE Hauptsitz in Nürnberg ausgesucht. Ganze vier Tage will man nicht nur daran arbeiten die openSUSE-Distribution zu verbessern, sondern will auch Neuigkeiten austauschen und sich über Entwicklungen informieren.
Ein vollgepacktes Programm erwartet die Besucher, 2 Tracks mit Vorträgen wie Moblin and openSUSE, ALSA & PulseAudio on openSUSE über Getting involved in Free and Open Source Software bis zur Vorstellung des openSUSE Ambassador Program durch Joe “Zonker” Brockmeier reicht das Vortragsprogramm. Neben den beiden festgelegten Vortragssträngen gibt es aber auch noch zwei Tracks mit Unkonferenz-Beiträgen, bei denen die ersten berets belegt sind, auch dort gibt es interessantes wie zum Beispiel das open-PC von Frank Karlitschek. Ganz nebenbei gibt es auch noch jede Menge Barcamp-Sessions. Am Samstag gibt es dann noch einen Unkonferenz-Track mehr und man hat auch jede Menge für den “normalen” Durchschnitts-User im Angebot, während sich das restliche Programm eher an den fortgeschrittenen User, Entwickler oder eben den openSUSE Contributor widmet. Was allerdings nicht heißt, dassder Nutzer vor der Türe bleiben soll, die Türen des Hauses sind an allen Tagen dem Interessierten offen.
Die Keynotes halten am Donnerstag Lenz Grimmer vom MySQL Community Relations Team bei Sun Microsystems, Thema “Working in a Virtual Community” und am Sonntag Gianugo Rabellino mit “Open Development in the trenches: a decade at the Apache Software Foundation”.
Zur openSUSE Contributors Conference werden bereits mehrere hundert Beitragende der openSUSE Community erwartet.
Natürlich gibt es über die insgesamt vier Tage Möglichkeiten geselliger Art, bei denen man die Mitglieder der openSUSE Community näher kennenlernen kann. Gleich am Donnerstag lädt Joe “Zonker” Brockmeier unter dem Motto “Work Hard, Play Harder!” in “Joes Taverne” ein, die er gedenkt im SUSE Hauptsitz zu errichten. Auf der Karte dieser ” gastronomischen Einrichtung” stehen unter anderem “Flaming Joe’s”. Ich habe verzweifelt versucht herauszufinden, was das sein soll und dabei einige Treffer erhalten. Am nächsten kommt diesem wohl eine karibische Barbecuesoße und da ich weiß, dass Zonker Barbcues mag, liegt die Vermutung nahe das openSUSEs Communitymanager sich hinter den Grill stellen wird. Warten wie es einmal ab.
Am Freitag und Samstag gibt es etwas, worüber ich mich besonders freue und woran ich auch einen kleinen Anteil habe, die Creative Commons Short Film Nights im Kommkino. Damit kommt auch die freie Kultur auf diesem Event nicht zu kurz. Was ich so mitbekommen habe freuen sich schon einige auf diese Sociial Events filmischer Art und es war wohl keine so schlechte Idee als mich die Jungs vom Kommkino angeschrieben haben und um Hilfe bei einer CC Filmnacht gebeten haben, diesen zu raten es auf den Termin der openSUSE Conference zu legen. Auch ich bin gespannt was Gottfried und die Jungs vom Kommkino da an freien Filmen herausgesucht haben und hoffe es ist nicht allzu viel von ihren Trashfilmen dabei.
Was mich betrifft, ich bin ab Donnerstag in Nürnberg vor Ort und versuche für RadioTux von dieser Veranstaltung zu berichten.
Bleibt mir nur noch zu sagen, dass natürlich nicht nur die Türe für den “gemeinen SUSE-Nutzer” offensteht sondern für jedne an freier Software und Linux Interessierten und vielleicht sieht man sich ja in Nürnberg.

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Mandriva – des Rätsels Lösung

September 5th, 2009 von buergermeister

Als ich das hier schrieb, hab ich mich ehrlich gefragt was da denn genau announced wird, aber nicht nur ich, sondern auch andere, wesentlich mehr mit der Mandriva-Community vertrautere Personen (wie man den Kommentaren entnehmen kann) haben sich das gefragt. Nach dem nun heute der nächste Blogpost im offiziellen Mandrivablog erschien scheint sich das Rätsel zu lösen.

Mandriva scheint eine Reihe von “People behind Mandriva”-Beiträgen veröffentlichen zu wollen. Das Ganze wird Mandriva Linux Community Words genannt ist also nicht unbedingt eine Interviewreihe mit Machern der Distribution sondern auch die Community scheint ihre Meinung zu Mandriva abgeben zu dürfen. Als erstes darf Colin Guthrie aus Schottland seinen Senf abgeben, aber genug der Rede, hier gehts zum Artikel.

P.S am Style des Mandrivablog sollte wirklich gearbeitet werden, wenn man sich Mandriva sonst anschaut haben die designtechnisch mehr auf dem Kasten.

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Mandriva und Community ???

August 31st, 2009 von buergermeister

Die glauben wohl allenernstens noch daran, das die in Deutschland eine Community haben. Ich hatte ja in St. Augustin zur FrOSCon wieder die Gelegenheit mit WoBo zu sprechen und da war der Zorn immer noch nicht verraucht über die fehlgeschlagene Präsentation vom LinuxTag in Berlin. Beim Rest von mandrivauser.de sah es nicht anders aus. Auf der anderen Seite sind die teilweise bewundernswert, ich meine da gab es schon in Berlin klare Aussagen, dass sie ihre Contributions zu Mandriva sprich die Übersetzungen weiterleisten wollen. Einige sagen auch klipp und klar, das sie dieser Distribution wegen der Firma am liebsten den Rücken kehren würden, wenn sie ihre Distribution nicht so mögen würden.

Irgendwie kommt wohl auch aus Richtung Paris nicht die kleinste Bemühung wieder auf einen gemeinsamen Arbeitsstandpunkt zu kommen. Um so seltsamer liest sich dann der heutige Blogeintrag im offiziellen Mandrivablog “Mandriva Linux Community: more than 10 years but things have to be said” klingt erstmal der Ãœberschrift nach als müßte etwas gesagt werden, was eher keine Hurrameldung ist, aber aus dem was folgt werde ich nicht schlau. Man redet in 3 Sätzen vom Mandriva Assembly, dem Code of Conduct und dem Manifesto was das allerdings werden soll, bleibt ein Rätsel. War es wieder mal soweit, dass ein Blogbeitrag her mußte? Aber ihr hattet doch erst letzte Woche mit der Betaversion von Mandriva 2010 einen, vielleicht kann mich ja mal einer aufklären.

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Mal sehen wie lange

August 20th, 2009 von buergermeister

Nun ist es doch geschehen, openSUSE hat den Radiobutton im Installationsprozess wieder im Default auf KDE gesetzt. Das teilt Michael Löffler auf der Projektmailingliste mit.

Wie gesagt, dass hatten wir schon einmal und früher wollte es die Community loswerden und nun ist es wieder so. Das kommt am Ende davon, wenn man openFATE für alle öffnet. Wie ich bereits erwähnte, eine Menge von den KDE-Leuten die dafür Stimmung gesorgt haben nutzen openSUSE nicht und ich halte das nach wie vor für keine Superidee.

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The Winners

Juli 28th, 2009 von buergermeister

Vor einer ganzen Weile schon ging ja die Wahl zu den besten FLOSS-Projekten los. Community Choice Awards heißt das Ganze und hier sind nun die Gewinner. Der Gewinner schlechthin ist wohl PortableApps welches in gleich vier Kategorien abräumte: „bestes Projekt“, „bestes kommerzielles Open Source Projekt“, „Projekt mit dem besten Visual Design“ und “Most Likely to Change the Way You Do Everything”. Der Preis für das beste neue Projekt ging an Eeebuntu. Der Preis ist begehrt, da die Community mitabstimmen darf und ich muss sagen er sieht direkt neckisch aus, ich hab den auf dem LinuxTag nämlich im Orginal bei BeagleBoard gesehen.

  • Best Project/Best Commercial Open Source Project: PortableApps.com
  • Best New Project: Eeebuntu
  • Best Project for Academia: XMind
  • Best Project for Gamers: ScummVM
  • Best Project for Government: OpenOffice.org
  • Best Project for Multimedia: Audacity
  • Best Project for the Enterprise: Firebird
  • Best Tool or Utility for Developers: Notepad++
  • Best Tool or Utility for SysAdmins: phpMyAdmin
  • Best Visual Design: PortableApps.com

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Hackweek IV

Juli 13th, 2009 von buergermeister

In vielen Unternehmen welche mit OpenSource ihr Geld verdienen ist es üblich, den Mitarbeitern Freiraum zu geben sich auch an Projekten der Community zu beteiligen. Bei QT gibt es zum Beispiel den Creative Friday. Und auch bei Novell gibt es seit einiger Zeit so etwas, die HackWeek. Die Mitarbeiter von Novells Open Platform Solutions-Abteilung haben demnächst wieder die Möglichkeit, eine ganze Woche während ihrer Arbeitszeit an Projekten zu arbeiten, die nichts mit ihrer eigentlichen Arbeit zu tun haben. Wieviel Spaß den Mitarbeitern von Novell und SUSE die HackWeek bereitet kann man dem Interview entnehmen, welches RadioTux im vergangenen Jahr auf der FrOSCon mit Marko Jung und Martin Lasarsch geführt hat. Bisherige Hack Weeks haben zu Projekten wie Tasque, Giver, Debian-Paketunterstützung im openSUSE Build Service und vielen anderen Dingen geführt. Aber auch die Library für KDEs neuen Social Desktop hat Cornelius Schumacher während einer Hackweek geschrieben (der plan an einer Xing-Client Lib zu arbeiten). Aber auch ausserhalb von Novell oder SUSE kann man sich an der Hackweek beteiligen, Ideen für Beiträge werden in openFATE gesammelt. Wer sich an der Implementierung einer Idee helfen will sollte die bereits eingetragenen Ideen einmal anschauen (in openFATE einfach HackWeek IV als Produkt wählen). Die Hack Week ist für Novell-Mitarbeiter eine Möglichkeit, mit Helfern aus der openSUSE-Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um openSUSE zu verbessern. Aber nicht nur das auch Entwickler aus anderen Communitys können sich daran beteiligen, solche Projekte wie: Debian-Paketunterstützung im openSUSE Build Service zeigen das. Wer jetzt noch Fragen hat, kann sich an Olaf Krich wenden oder direkt im IRC (irc://freenode.net/opensuse-project) vorbeischauen. Als nächste Woche heißt es vom 20. bis 24. Juli wieder Happy Hacking.

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LinuxTag – Review

Juni 29th, 2009 von buergermeister

So nun bin ich dann auch zurück vom LinuxTag 2009, tja ich hab wieder nicht gebloggt die ganze Woche und noch schlimmer auch viele Nachrichten sind liegen geblieben. Daran Schuld ist eindeutig die Messe Berlin, die machen sich es einfach zu einfach. Jedes Projekt bekommt die gleichen Möbel. Ein Counter, Prospektständer, ein Barhocker und einen Tisch mit drei Stühlen. Man dürfte es erahnen, wo bitte sitzen bei Radio Tux dann die Interviewgäste? So verging der Vorbereitungstag mit der erfolglosen Suche nach zusätzlichen Möbeln. Zwar wurde Ingo noch etwas versprochen aber am Mittoch morgen, war da immer noch nichts da aber wir hatten dann doch schon endlich einen Netzwerkzugang. So dass der Dienstagaufbau für uns ziemlich sinnlos war, mal abgesehen davon das wir Plakate aufgehängt haben.

Am Mittwoch bekamen wir gott sei Dank früh morgens zwei Stühle und einen Tisch von Debian, die mit Sidux in einen Stand gepfercht werden und glücklich Möbel loszu werden. Ubuntu war noch schlimmer dran, da standen so viele Counter im Stand das es völlig sinnfrei war. Da ich ja relativ viel Zeit am Dienstag hatte, hab ich mit vielen der Gäste von Radio Tux bereits gesprochen und der Ablauf verlief reibungslos zu Beginn. Mandriva ist tatsächlich nicht angereist und so konnte das Interview entfallen. Änderungen konnte ich dank mangelndem Platz nicht nachpflegen, da wie gesagt der eine Tisch für die Technik gebraucht wird, auf dem anderen steht ein Monitor und die Tastatur und ein Drucker (und Ingos Notebook).

Am Donnerstag gab es dann den ersten Ausfall, der aber am Mittwoch schon vorhersehbar war. Ich bin ja erstaunt das man erst am Samstag anreisen will, wenn man einen Stand mit einem Projekt hat. Der Treffer hier OLPC.de e.V. und was soll ich sagen auch mit dem Equinox Desktop Enviroment hatte ich den richtigen Riecher, da auch wieder keiner angereist. Aber die hatte ich auf Grund Vorjahreserfahrungen schon nicht im Plan. Überraschung war die morgentliche Talkrunde mit Tim Pritlove, Frank Karlitschek und Sebastian Kügler. Der stressige Tag endete mit dem LinuxNacht genannten Social Event. Da wird mir dann im nächsten Jahr das Geld zu schade sein. Die Location war dieses Mal angenehmer, etwas größer und dadurch nicht so überwärmt wie im vergangenen Jahr. Das Büffet war absolut traurig, Vegetarier hatten richtig Pech. Ausser einer Backofenkartoffel und Mais-Bohnensalat gab es nicht viel Auswahl. Btw. Mais-Bohnensalat mach ich auch immer, wenn ich billig viele verköstigen muss. Die Dose rote Bohnen gibt es im Einzelhandel für 29 und die Büchse Mais von dem Man weniger braucht 39 Cent. Last but not least war um 10 Uhr dann auch noch das Bier alle und eine halbe Stunde dann auch kein Lemonbier mehr. Das war dann der endgültige kehraus.

Am Freitag war der etwas ruhigere Tag bei RadioTux, da Roman nicht da war und Ingo einen Vortrag hatte, habe ich das Programm nicht vollends gefüllt. Die üblichen Fußschmerzen meinerseits hatten sich auch schon längst eingestellt und nach zwei Tagen abendlicher Party war ich doch etwas übermüdet. Eigentlich war mein Plan zum FUDPub zu gehen und schick Pizza mit den Jungs von Fedora zu essen. Das und auch der Abstecher zum LinuxBBQ in Friedrichshein fiel flach, ich war einfach zu müde.

Am Samstag ist dann der letzte Tag und eigentlich der an dem die Community zahlreicher erscheint. Also ich hatte nicht den Eindruck, dass die in der Pressemitteilung genannten 10.000 Besucher anwesend waren und da bin ich nicht der Einzige wie ich in Gesprächen festgestellt habe. Das ist das was man dem LinuxTag immer sehr übel nimmt – diese HURRA-Pressemitteilungen. Erst schreibt man der LinuxTag bekommt die Wirtschaftskrise zu spüren, dann ist man der Gewinner in der Wirtschaftskrise. Ich habe ja schon einmal gesagt, man sollte vielleicht an den Preseleuten im Keller sparen! Statt an den Ausgaben für die Projekte. Ams Samstag hatte ich dann auch satt die zahlreichen PM auf die Zuschaueradresse anzunehmen (die ich ohnehin nur nachts lesen konnte) und hab mich im Keller darüber beschwert, man muss sagen hat auch sofort funktioniert. Der Tag endetet trotzdem in Horror, PKW war das befahren erst ab 20.00 Uhr erlaubt also nicht direkt ab Ende der Veranstaltung. Toll für die Projekte die dann alles zum Ausgang karren müssen. Deshalb hat unser Abbau auch etwas länger gedauert und auch die zur Abschlussrunde bei Radio Tux anwesenden Mitglieder des LinuxTag e.V. haben eindeutig angesprochen, dass die Projekte wirklich tapfer bis zum Ende durchhalten, während gerade die Firmenstände teilweise am Nachmittag schon verlassen waren bzw in einigen Fällen am Samstag nicht besetzt. Als wir dann endlich fertig waren ging es zum BBQ in die C-base, hier dann mal wieder ein Dank an die Ubuntu-Community. Und so ging dann 4 Tage LinuxTag zu Ende.

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Mandriva & die Community

Juni 21st, 2009 von buergermeister

Ich habe gerade am Donnerstag noch bei Ingo in der RadioTux-Sendung erzählt, Mandriva würde bei uns auf dem LinuxTag zu Gast sein und wir hätten endlich mal jemand offiziellen von Mandriva zu Gast – Pustekuchen.

Ich neige den Aussagen von WoBo im MandrivaUser.de-Forum auf jeden Fall Glauben zu schenken. Auch mir ist die Destrukturiertheit in Zusammenarbeit mit beiden Pressedamen aufgefallen. Ok, es kann wirklich immer etwas dazwischen kommen und es passt nicht, aber damit kann man offen umgehen. Anders Mandriva, da gab es doch im offiziellen Mandrivablog noch am vergangenen Donnerstag einen Eintrag unter Mandriva to participate at the Berlin Linux Tag exhibition from June 24-27, 2009, dem Link könnt ihr gerne folgen die Seite ist nicht mehr vorhanden. Das derartige Software wie WordPress Feeds der Artikel ausliefert scheint man bei Mandriva vergessen zu haben. Einen Artikel einfach zu löschen ist wohl ziemlich verkehrt an dieser Stelle.

Die Änderungen bei RedHat, SUSE und Mandriva betreffend wie man plant Geld mit Linux in Zukunft verdienen wolle, kamen alle zur relativ gleichen Zeit. Während RedHat und Novell die Distributionen von der Community entwickeln und als Upstream für ihre Enterpriseprodukte benutzen wollen und somit rein im Businessbereich Geld verdienen möchten. War bei Mandriva der Gedanke nahezu ausschliesslich Geld im Enduserbereich zu verdienen. Das das nicht der Weisheit letzter Schluss ist zeigen nun die Serverprodukte, die es von Mandriva gibt und auch die immer günstiger werdenden Enduserprodukte.

Egal ob man die Community für die Entwicklung verantwortlich machen möchte oder an ihr Geld verdienen möchte man muss diese pflegen und auch ein wenig Geld in sie investieren. Ich bringe da mal ein Zitat aus dem MandriveUser.de-Forum, welches genau das wiedergibt, was ich ebenfalls dazu denke.

Dieser Linuxtag ohne Mandriva, der eigentlich das Engagement im deutschsprachigen Raum neu formen sollte, ist nun genau das endgültige Ende dieses Engagaments. Es besteht keine Hoffnung mehr, dass das gespaltene Verhältnis zwischen Mandriva und MU.de irgendwann wieder besser wird. Wir können gar nicht oft genug betonen, dass wir hierzulande nicht die offiziellen Vertreter Mandrivas sind. Mandriva als Unternehmen hat einfach seine Chance verspielt. Man kann nicht laufend Ohrfeigen und Schienbeintritte an die Community verteilen und dann noch denken, man könne Geld damit verdienen.

Ich glaube jedenfalls Mandriva hat sich nicht gerade einen Gefallen damit getan, die Beteiligung am LinuxTag so undurchsichtig abzusagen. Während bei ubuntu-Canonical die Arbeit der Community mittlerweile ein Selbstläufer ist, RedHat seine Fedora-Community mit ausreichenden Mitteln unterstützt und auch Novell sich langsam vom traditionellen Denken verabschiedet – baut Mandriva zwar eine gute Distribution aber ist unfähig sie zu verkaufen. Schade eigentlich. Apropo heute erschien Alpha1 von Mandriva 2010

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openSUSE offener?

Juni 5th, 2009 von buergermeister

Eine Mail von Henne Vogelsang hat diese Woche eine Menge Staub in der Landschaft der Medien aufgewirbelt. Zuerst titelte heise open mit “OpenSuse-Entwicklung soll offener werden“, als nächstes erschien bei pro-linux die Meldung unter “OpenSuse will offener werden“, es folgte golem mit “OpenSuse will Entwicklung weiter öffnen“. Dannach kamen auch LinuxMagazin online mit “Opensuse öffnet Entwicklung” und schlussendlich auch aus dem gleichen Hause linux-community mit “Das OpenSuse-Projekt möchte die Community noch mehr teilhaben lassen“.

Der Inhalt der Nachricht, die Ankündigung der Änderung einiger Punkte in der Art der Entwicklung von openSUSE. “Currently, we have some policies around the distribution that date back to the time when there was no openSUSE.” Codebeiträge müssen bisher an einen Novell-Entwickler gesendet werden um sie in die Entwicklung von SUSE-Linux einfließen zu lassen. Also nicht direkt wirklich ein offenes Entwicklungsmodell. Auf der einen Seite sorgt eine derartige Vorgehensweise zwar für eine hohe Qualität auf der anderen Seite behindert sie aber die Weiterentwicklung. Nun hat aber openSUSE einen Plan Beiträge zur Distribution einfacher zu gestalten. Dafür wird derzeit der Factory-Bereich  abgeändert und in kleinere Bereiche eingeteilt  und in Entwicklungsgruppen zusammengefaßt werden. Im Moment arbeiten alle Maintainer am Umbau und am initialen Setup für diese Gruppen.

Diese technische Änderung soll nur der erste Schritt sein, der nächste Schritt sei eine Änderung der Policy, so sollen diese Gruppen sollen sich nachher selbst organisieren und entscheiden, wie sie externe Entwickler in ihre Gruppe einbinden möchten. Also ein weiteres Stück Entscheidungsfreihet bekommen. Mehr dazu in Hennes Mail

Ganz schön Bewegung im Hause SUSE in letzter Zeit….

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Neues Magazin – UbuntuUser

Mai 30th, 2009 von buergermeister

Die uns allen durch die Magazine EasyLinux, LinuxUser, das LinuxMagazin oder die Online-Plattform Linux-Community bekannte Linux New Media AG hat die Veröffentlichung eines neuen Magazines angekündigt. Das neue Magzin des Verlages wird sich rein mit der Linuxdistribution Ubuntu beschäftigen und heißt daher auch UbuntuUser. UbuntuUser wird das erste Printmagazin für die schnell wachsende Community rund um Canonicals Linuxdistribution sein.

“Ubuntu is popular with software developers and IT professionals, but it is also a hit with hobbyists and other desktop users who are looking for an alternative to Microsoft Windows and don’t want the restrictive hardware policies of Apple,” so der neue Chefredakteur Joe Casad zu den Gründen für ein Extra Magazin für Ubuntu.

Das Heft soll Rezensionen, Interviews, Community News, Howtos, Tipps zur Fehlerbehebung, und eingehende technische Artikel enthalten. Der im Magazin enthaltene Discovery Guide soll Neueinsteigern in die Welt von Ubuntu helfen bestimmte Dinge zu verstehen. Jeder Ausgabe soll eine DVD beiliegen, mit der man auf die neueste Version von Ubuntu updaten bzw. einsteigen kann. Neben der nun erscheinenden englischen Ausgabe von UbuntuUser palnt die Linux New Media auch eine deutsche Ausgabe die noch im Verlauf des Jahres starten soll. Bis dahin muss man sich mit der englischsprachigen Ausgabe zufrieden geben.

Die erste Ausgabe wie sollte es sein, beschäftigt sich mit der erst erschienenen Version Jaunty Jackalope und das unter dem Titel Jump to Jaunty. Den Titel ziert neben dem seltsamen Fabelwesen eine Comicfigur im Astronautenanzug vor einem Raumschiff, wer das wohl sein soll ;) . mehr auf den Seiten des neuen UbuntuUser, Quelle LinuxMagazin pro

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Kleiner Einblick

Mai 30th, 2009 von buergermeister

Wie ich letztens bereits einmal gesagt habe, arbeite ich derzeit mit Hochdruck am Sendeplan von RadioTux für den Livestream aus Berlin. Ich bin noch nicht ganz fertig und es wird wohl noch eine Weile dauern, eh alle Programmpunkte stehen. Einige sind aber schon ziemlich neugierig, darunter Roman der mich das letztens für seinen Deimhardt-Podcast schon gefragt hat. Dabei hat der eigentlich Zugriff auf die Planungen und weiß was gespielt werden könnte :D Da allerdings auch andere die Neugier umbringt und wir wie immer den Zuhörern von RadioTux die Möglichkeit der Mitgestaltung geben wollen, haben wir einige Punkte des Programmes jetzt bereits veröffentlicht. Wer also Fragen oder Wünsche hat kann die jederzeit unter live@radiotux.de loswerden. Aber nun zu den Punkten die im Programm von RadioTux aus Berlin auftauchen werden. Wir werden unter anderem Joe “Zonker” Brockmeier im Gespräch haben, Novells Communitymanager für openSUSE. Wir werden uns mit Brent Mc Connell über das beliebte und kürzlich endgültig freigegebene iFolder unterhalten. Ein wenig Arbeit hat es auch gekostet einen Beitrag zur Dsitribution Mandriva zu bekommen und wir werden nicht WoBo von mandrivauser.de im Gespräch haben sondern den offiziellen Distributor himself. Wir werden uns den in KDE 4.3 erstmals auftauchenden sozialen Komponenten des Desktop widmen und Frank Karlitschek dazu im Interview haben. Aber auch anderen Arbeitsumgebungen wie LXDE oder Sugar wollen wir uns widmen. Also wer Fragen zu diesen Themen hat oder zu den weiteren im zugehörigen Artikel bei RadioTux genannten Themen. Die Kommentare hier, dort oder die oben angegebene Mailadresse verwenden.

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