TagCloud

Twitter-Adventures

September 2nd, 2009 von buergermeister

Die Suche nach dem passenden Twitterclient bleibt noch ein Abenteuer. Ich habe wie unten in den Kommentaren angekündigt noch das entsprechende Plugin für Pidgin ausprobiert. Es war genau wie ich mir das vorher vorgestellt hatte, in einem Tab des Clientfensters alle Twitterfeeds. Ja man bekommt damit den gewünschten Sound hin aber auch nicht so wirklich, dass was ich will.

Dann hab ich mal, nur weil ich dann so ziemlich alles ausprobiert habe, noch Yasst ausprobiert, das Ding mag aber bitte KDE4 haben kommt mir dann auch nicht auf den Rechner, hätte aber das gewünschte Soundfeature und noch mehr ziemlich nützliche Feature wie Filtering. Von den Features her ist das Dng nicht schlecht, die Funktion die Eingabezeile die schön groß ausfällt aus dem  Fenster zu lösen und getrennt auf dem Desktop zu haben hat etwas. Dennoch finde ich den Client garstig. Das einzige Theme welches mitgeliefert wird ist schwarz – scheinbar ist der Programmierer Anhänger der schwarzen Szene ^^. Mich jedenfalls Å›tört es.

Die großen Icons in der Menüleiste sind zwar schick aber ein herkömmliches Menü darunter wäre trotzdem nicht schlecht. Ich denke der Programmierer muss sich noch ein wenig mit den Guidelines von KDE beschäftigen!

Aber die Entwicklung von dem Ding geht ja ziemlich schnell und vielleicht wenn der Urheber ein wenig Feedback und Hilfe bekommt wird das eine gewinnbringende Applikation.

Derweil bleibe ich bei gwibber, der mir bis auf eben das fehlende Featur relativ gut gefällt. Auch hier hab ich mal das entsprechende Repository gewechselt und nutze nun die Entwicklerversion. Ich habe ein paar gute Neuerungen in den Menüeinträgen entdeckt, aber die Erhöhung der Versionsnummer da bleibe ich bei meiner Meinung it es bisher nicht Wert.

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Einfach mit Inkscape und Gimp zum Comicstrip

September 1st, 2009 von buergermeister

Einfach mit Inkscape und Gimp zum Comicstrip

Nach dem wir nun wissen, wie man Sprechblasen und Lautblasen für ein Comic macht haben wir so zu sagen die Grundlagen für ein Comic. Ein ganz einfacher Weg einen eigenen Comicstrip zu produzieren ist einfach Fotos (Lizenz beachten!) zu benutzen. Das ist wirklich ziemlich einfach und Nicu Buculei hat das in seinem Blog schon vor langer Zeit als Tutorial (englisch) einmal gezeigt.
Wenn ihr genau hinschaut spielt nicubunu da mit der Perspektive und zeimlich typisch gerade für Marvels Comics sind die Perspektiven. Was im Film die Italienische genannt wird, Großaufnahmen von Gesichtern kommt darin relativ häufig vor. Das ist eigentlich relativ einfach selbst von einem Foto zu machen, aber nicht der heutige Inhalt, mal sehen vielleicht schreibe ich da einmal etwas dazu, wenn ich ein passendes Foto und eine dazu passende Comicidee habe. Heute wollen wir etwas anderes machen. Ich zeige euch das am besten zuerst bildlich.

Genau diesen Comicstrip bzw. einen Teil davon wollen wir “zeichnen”. Wenn ihr hinschaut hier habe ich schon mit der Perspektive gespielt nämlich bei der Turmuhr. Und dieser Comicstrip ist ebenfalls ganz einfach aus Fotos entstanden. Und zwar von 4 Stück einem Bild der Bridge und einem mit dem Turm und einer Rißzeichnung einer Dampflokomotive. Das vierte war eine Großaufnahme der Turmuhr, deren vektorisierte Form ich dann natürlich auch bei der kleineren Darstellung im Turm benutzt habe. Durch das Benutzen der gleichen Fareben und Farbverläufe wirkt es dann einheitlich und wie aus einem Guß und das obwohl die einzelnen Bilder zu ganz anderen Tageszeiten und mit unterschiedlichen Stimmungen aufgenommen wurden.
Mit dem Turm und seiner Uhr wollen wir uns näher beschäftigen, ihr findet die Beispiele uner den Bilduploads bei Wikipedia, sucht euch ein passendes Exemplar heraus.
Eigentlich gibt es auch gar nicht soviel zu erklären, man könnte das Bild wenn es sich um eine Schattenaufnahme handelt direkt in Inkscape vektorisieren. Und genau das ist der Schlüssel jedes Bild läßt sich nämlich in so etwas verwandeln. Natürlich mit dem entsprechendem Werkzeug in unserem Falle auf natürlich Gimp.

1. öffnet das Bild in Gimp, ich habe folgendes benutzt hier
2. Ab jetzt gibt es immer verschieden Wege um das Ziel zu erreichen. Bie diesem Bild ist der leichteste einfach bestimmte Fabren zu entfernen. Wählt mit der Pipette aus dem Werkzeugfenster den am häufigst vorkommenden Blauton aus dem Himmel, geht dann mit einem Dopplklick auf das Feld mit der Vordergrundfarbe. Der Änderungsdialog für diese öffnet sich. Kopiert aus dem Feld HTML-Notation (markieren und Strg+C) den Wert der Farbe und schließt den Dialog wieder.
3. Nun geht auf Farben > Farbe zu Transparenz, Klickt auf das Feld mit der zu entfernenden Farbe und fügt den Farbwert den ihr noch im Zwischenspeicher habt in das Feld HTML-Notation ein und lasst ihn entfernen. Dabei wird zwar auch unser Turm etwas transparent, aber das ist nicht wild. Der Vorgang muss wahrscheinlich mit weiteren Blautönen wiederholt werden.

4. Jetzt brauchen wir da wo später die Turmuhr sitzen wird ein Loch, also im Bildfenster auf Werkzeuge > Auswahlwerzeuge > Elliptische Auswahl gehen und am Platz der Uhr eine entsprechende Auswahl machen. Im Werkzeugfenster den Radierer wählen und die Uhr einfach ausradieren.
5. Im Ebenendialog (falls dieser nicht geöffnet ist Fenster > Andockbare Dialoge > Ebenen) mit einem Rechtsklick den Ebenendialog öffnen und dort auf Auswahl aus Alphakanal gehen.
6. Im Werkzeugfenster wieder die Vordergrundfarbe Schwarz einstellen und das Werkzeug Füllen (der Farbeimer) einstellen und damit einfach die Auswahl füllen.
7. die wenigen leeren Flecken im Turm nun einfach mit einem schwarzen Pinselstrich übermalen, es ist nicht so wild wenn ihr nicht alle erwischt, macht beim Vektorisieren nur ein paar Knoten die man dann Entfernen kann.

Für dieses Bild war es dann schon einfach als png abspeichern. Widmen wir uns also der Uhr

1. Das Bild der Uhr öffnen, ich habe dieses hier benutzt.
2. Im Ebenendialog mit Rechtklick den Dialog öffnen und einen Alphakanal hinzfügen
3. Im Bildfenster auf Werkzeuge > Auswahlwerzeuge > Elliptische Auswahl gehen und damit die Uhr gesamt wählen (den goldenen Schnickschnakc in den Ecken brauchen wir nicht sieht nachts keiner ;) ), dann im Bildfenster auf Auswahl > Invertieren und über ENTF die Auswahl ausschneiden.
4. Unser größtes Problem ist, dass die Uhrzeit uns einfach nicht in den Kram paßt, also entfernen wir die Uhrzeiger. Mit der Pipette den Farbwert der Glasbausteine wählen und die Zeiger der Uhr einfach übermalen, einen kleinen Pinsel einstellen! Es muss nur grob stimmen, mehr nicht.
5. Wenn wir die Zeiger der Uhr entfernt haben, wieder wie beim Turmbild den Farbwert mit dem wir gerade gemalt haben entfernen lassen.
6. Auch bei desem Bild jetzt im Ebenendialog auf Auswahl aus Alphakanal gehen und die Auswahl komplett mit Schwarz füllen.
7. Das Bild dann einfach als png speichern.

Nun müssen wir zu Inkscape wechseln.

1. Das PNG-Bild mit dem Turm in Inkscape öffnen
2. Das Bild selektieren und auf Pfad > Bitmap vektorisieren gehen. Im sich öffnenden Dialog Entlang eines Helligkeitswertes einstellen, beim Schwellwert müßt ihr ein wenig selbst expermentieren, aber dank unserer Vorarbeit in Gimp müßte das leich der Richtige sein.
3. Jetzt das Bild mit der Turmuhr importieren (Strg+I) und auch dieses vektorisieren.
4. Jetzt das Vektorergebnis der Turmuhr an die entsprechende Position des Turmes setzen, die Größe natürlich anpassen und beide dannach über Pfad > Vereinigung miteinander verbinden. Entsprechnde Leerräume die da sind einfach auffüllen.
5. Jetzt aus einfachen geometrischen Figuren oder Bezierkurven mit dem die Uhrzeiger neumalen kleiner Tip holt euch dazu das Orginal mittels Importieren dazu in Inkscape.
6. Nun die Zeiger ebenfalls auf die Turmuhr setzen in Größe und Position einpassen, dieses Mal aber nicht verbinden, dann könnt ihr nämlich noch die Uhrzeit nachstellen ;)
7. Einen Kreis (F5) in Größe der Turmuhr zeichnen und diesenmit einem Farbverlauf Gelb nach Weiß füllen und dannach auf die entsprechende Position am Turm bringen und mittels der Bild-Abtasten einfach unter die Ebene mit dem Turm bringen.
8. Jetzt noch ein Rechteck so das es für die Größe des Turmes ausreicht zeichnen mit einem Farbverlauf füllen der zur abendlichen oder nächtlichen Stimmung paßt. Mit der Ende-Taste auf die tiefste Position inder Ebne bringen und das war es dann auch schon.

Ob ihr da jetzt noch einen Mond hinzuzeichnet oder Sterne in den Himmel ist vollkommen euch überlassen, nur bedenkt manchmal ist weniger mehr. Tja mit der richtigen Idee kann man so wirklich tolle Comicstrips erzeugen, bin ja gespannt, vielleicht erreichen mich ja einige Werke.

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Halftone-Effekt mit Inkscape

August 26th, 2009 von buergermeister

Wenn wir hier schon zeigen, wie man comicartige Sprechblasen oder die entsprechenden Lautblasen, dann muss man wohl auch noch weiteres zeigen. Typisch für Comics sind wohl die Halbtoneffekte, die auf jeden Fall in Roy Lichtensteins Bildern zu finden sind. Wie mache ich nun so etwas mit Inkscape? Mit Gimp ist das ja ganz einfach, dort gibt es unter Filter > Verzerren > Zeitungsdruck einen Halbtonfilter, denn man allerdings als Beginn betrachten sollte.

Viel toller geht das am Ende mit Inkscape und es ist einfacher als gedacht. Des Rätsels Lösung sind Klone, Klone deren Eigenschaften von einem Bild beeinflusst werden. Und so sind auch nebenstehende Bilder entstanden. Ich habe das entsprechende Quellbild hier hingelegt, so dass ihr selbst etwas spielen könnt. Falls ihr euch wundert, das die rechte Dame etwas von einem Zombie hat, das war an dieser Stelle gewollt. Das Halbtonraster, welches ohne Bearbeitung des Originalbildes entsteht ist bei den Augen sonst zu dicht und man kann hinterher kaum noch die Augenfarbe erkennen. Also habe ich einfach die Augen mit weiß überdeckt. Aber nun ans Eingemachte. Wie gehts.

1. Bild in Inkscape öffnen

2. Ãœber Pfad > Bitmap vektorisieren das Bild einmal vektorisieren, Ich habe hier Entlang des Helligkeitswertes und einen Schwellwert von 300 benutzt.

3. Das nun obenliegende vektorisierte Bild beiseite schieben, dass wird später gebraucht.

4. Die Augen mittels weisser gezeichneter Flecken abdecken. Und in die linke obere Ecke einen kleinen schwarzen Kreis von 8x8px zeichnen.

5. Nun über Bearbeiten > Klonen > Gekachelte Klone erzeugen den entsprechenden Dialog aufrufen. Dort auf den Reiter Bild vektorisieren wechseln. Dort die Einstellungen: Zeichnung unter den Kacheln vektorisieren anschalten, Wert auf die Klone anwenden bei Größe den Haken setzen und noch Breite und Höhe anschalten und angeben (in unserem Falle 1024x768px). Dann einfach die Klone erzeugen lassen. Das kann eine ganze Weile dauern, da sind einige tausend Vektorobjekte zu berechnen und zu zeichnen.

6. Nun das zu allerst vektorisierte Bild nach ganz oben heben und auf das Bild setzen.

7. Entweder die Augen nachzeicnen oder die Ãœberdeckung von vorher entfernen. Und das war es dann auch schon.

Wer jetzt noch wissen will, wie die Dame blau geworden ist, ganz einfach ich habe sie zweifach vektorisiert und dann in einzelne Pfede zerlegt und umgefärbt. Allerdings bevor ich die geklonten Kacheln darauf projezieren habe lassen ;)

Na dann viel Spaß beim Erzeugen eures eigenen kleinen Roy Lichtensteins

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Bombige Sache

August 17th, 2009 von buergermeister

Wie man ganz schnell mit Inkscape mal eine Sprechblase erzeugt und somit ein normales Foto in einen Cartoon verwandeln kann, dass hab ich ja letztens erst gezeigt. In Comics kommt aber mehr Text als in Sprechblasen unter. Töne werden ebenfalls illustriert Sound FX in neudeutsch oder Onomatpoems, wie das auch genannt wird. Und derartiges ist auch in Windeseile mit Inkscape und Gimp erzeugt.

Natürlich geht das auch ganz als Vektorgrafik allein, aber ich wollte Gimp mal wieder eine Rolle spielen lassen. Ausserdem finde ich das Programm hier einmal komfortabler :D Aber nun wie macht man nebenstehendes?

1. Inkscape öffnen und mit dem Werkzeug “Sterne und Polygone erstellen“. Ãœber die entsprechenden Werkzeugeinstellungen kann man das Aussehen des Sterns bestimmen. Man kann hier schon Zufall hinein bringen muss man aber nicht, dass geht im Anschluss mit Knoten versetzen eleganter. Empfehlenswert ist hier eine ungerade Anzahl an Zacken und mehr wie 5 sollten es auch sein. Ich habe mich hier für 11 entschieden, ein Hendekagramm also.

2. Nachdem der Stern gezeichnet ist einfach diesen selektieren und mit den linkem oder rechtem Anfasser etwas in die Breite zerren. Dannach über Pfad > Objekt in Pfad umwandlen (Umschalt+Strg+C) das Sternobjekt in einen Pfad umwandeln. Jetzt in der Werkzeugleiste das Knotenbearbeitungswerzeug (F2) auswählen und die dem Mittelpunkt am nächsten liegenden Knoten (also nicht die Enden der Zacken) mit dem entsprechenden Werkzeugeinstellung symetrisch machen. Dannach kann man noch die Endknoten der Zacken etwas versetzen, bis es einem selbst gefällt. nachher sollte das dann Aussehen wie auf der nebenstehenden Zeichnung.

3. Jetzt muss unsere kleine Explosion nur noch entsprechend eingefärbt werden. Damit das Ganze etwas lebendiger ist natürlich mit einem Farbverlauf. Wer es extrem mag kann natürlich einen Farbverlauf von Rot/Orange nach Gelb oder ähnliches wählen. Ich habe mich hier für einen kreisförmigen Farbverlauf von einem hellen Gelb (FEF69B) zu einem dunklerem Gelb (FEEE2A) entschieden. Ausserdem habe ich der kleinen Explosion noch einen kleinen schwarzen Rand gegeben, damit das comicartiger wirkt.

Ausserdem hab ich hier schon die Explosion ein wenig gedreht, dass kann aber auch noch etwas warten, dann kann man es mit der Schrift nachher gemeinsam drehen.

4. Nun zur Schrift, hier kann man durchaus einmal die Badaboom, die überall als Comicschrift angeboten wird benutzen. Dafür ist sie nämlich gedacht, nicht für den Einsatz im Lettering also als Schriftart in den Sprechblasen. Jedenfalls sind Schriftarten dafür leicht zu finden. Ab und an zeichne ich auch mal für so etwas schnell Buchstaben  selbst gerade beim O ist das ja easy.

Schreibt also mit dem Font eurer Wahl entsprechend BOOOM, dannach wandeln wir allerdings gleich das Schriftobjekt in einen Pfad (Pfad > Objekt in Pfad umwandlen (Umschalt+Strg+C) ) um. Diesen Pfad zerlegen wir auch gleich über Pfad > Zerlegen (Umschalt+Strg+K). Keine Angst die Leerflächen in den einzelnen Buchstaben sind nicht verschwunden. Die müssen jetzt nur wieder aus den einzelnen Buchstaben ausgeschnitten werden, dass geht ganz einfach beide einzelnen Objekte markieren. Bei den Buchstaben welche nur eine Öffnung haben geht das easy einfach einen Rahmen drum herum ziehen, fertig. Dannach über Pfad > Differenz (Strg+-) einfach ausschneiden. Beim B wird das etwas komplizierter, hier müssen wir einzeln ausschnieden, zur Sleektion einfach die Shifttaste gedrückt halten. Wer etwas clever ist verschiebt die innere Fläche vor dem Auschneiden um ein zwei Pixel oder verdreht sie etwas, so wird die Schrift hinterher etwas individueller. Einfach mal ein wenig spielen, mit der Variante! Dannach haben wir alle Buchstaben einzeln und skalieren dieses nun etwas, dass O in der Mitte sollte das Größte sein (ich hab hier auch zusätzlich den Pfad etwas erweitert Pfad > Erweitern (Strg+)). Ruhig hier ein wenig herumprobieren, euch muss es gefallen. Ist die Schrift passend positioniert, dann alle Buchstabben selektieren und über Pfad > Vereinigung (Strg++) zu einem gesamten Pfad vereinigen. Diesem einen kleinen schwarzen Rand geben, er sollte kleienr als dedr der Explosionswolke sein und ich hab die Buchstaben mit einem linearen Farbverlauf (302D3F > 514E63) gefüllt. Die Buchstabenfolge einmal dupliziert (Strg+D) und Schwarz gefüllt und dann in den Objekteigenschaften etwas unscharf gemacht und auch die Deckkraft herabgesetzt. Dannach einfach unter die  alte Buchstabenfolge setzen (Bildabtaste) und etwas versetzen mit den Cursortasten. Ein paar Speedlines um das mittlere O und ein paar fliegende Brocken komplettieren das Ganze. Jetzt exportiert ihr eure Zeichnung als PNG mit transparenten Hintergrund, denn weiter geht es in Gimp.

5. Das von euch mit Inkscape gezeichnete Bild in Gimp öffnen. Im Ebenendialog eine weitere Ebene hinzufügen und diese unter eure Inkscapezeichnung setzen . Mit dem Auswahlwerkzeug, Rechteckige Auswahl (Werkzeuge > Auswahlwerkzeuge > Rechteckige Auswahl (R) ) Einen Rahmen ziehen, ein paar der Spitzen der Detonationswolke sollten allerdings über die Auswahl hinausragen. Dann die Vordergrundfarbe auf E4EFE9 setzen und den Rahmen damit füllen. Das Ganze sollte dann aussschauen wie in nebenstehender Zeichnung.

6. Eine weitere Ebene anlegen und die Vordergrundfarbe auf 528797 setzen. Jetzt Filter > Render > Linienexplosion aufrufen. Die Einstellungen im sich öffnenden Dialog sind Geschmackssache hier müßt ihr einfach ein wenig herumprobieren. Sie sind ja auch abhängig von der Größe eures Bildes. Habt ihr diesen Filter angewendet, einfach das überstehende wegschneiden. (Selektion Alphakanal in der Ebene mit der hellblaune Füllung und die Auswahl dann umgekehrt.) Und vola unsere Comichafte Explosion ist fertig. Eine derartige Linienexplosion läßt sich auch mit Inkscape und dem Klonwerzeug erstellen, allerdings etwas aufwändiger. Aber man kann sich ja so etwas auch mit schwarzer Füllung und transparentem Hintergrund in Gimp erzeugen und in Inkscape dann vektorisieren ;) . Ich wünsch euch jetzt viel Spaß beim nachmachen und villeicht bekomm ich ja einige Ergebnisse zu sehen.

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Polaroidmagie

August 15th, 2009 von buergermeister

Ziemlich beliebt, wenn es um die Darstellung von Bildern geht, ist wohl die Darstellung als Polaroidfoto. Nebenstehendes ist einst von Nicu Buculei geschossen worden und nun “creative commons-like” wiederverwendet worden.

Das sieht man ziemlich häufig auf Webseiten und das ist auch mit Gimp in Windeseile gemacht und nicht schwer. Hier also ein kleines Tutorial, wie man das mit diesem Grafikwerkzeug erledigt. Es gibt soweit ich weiss auch ein Skript, welches zumindest die polaroidtypischen weissen Ränder setzt. Normalerweise ist der unten ja größer, den Platz kann man ja für eine kleine Beschriftung nutzen. Für den Rand gibt es eine schnelle Methode und eine Methode wo man mehr selbst machen kann.

Die schnelle Methode ist dem Bild einfach über. Filter > Dekoration > Rand hinzufügen einen entsprechenden weißen Rand hinzu zu fügen. Das Bild wird dabei entsprechend vergrößert, heißt der Rand wird hinzu addiert. Der Rand wird auf einem eigenen Layer angelegt, kann also jederzeit noch gut nachbearbeitet werden. Wie breit der Rand sein sollte ist reine Geschmackssache, ich mag es eher schmaler. Die anderen Schritte, Schatten und Verbiegen sind aber die gleichen.

1. Aber nun zum Do-it yourself. Als erstes das entsprechende Bild in Gimp öffnen und über  Bild > Leinwandgröße diese entsprechend vergrößern, wie groß hängt davon ab, wie breit der weiße Rand werden soll. Bei mir reichen 50px + immer aus. Das Zentrieren dabei nicht vergessen.

2. Den Ebenendialog öffnen und eine neue Ebene in diesem anlegen, diesen unter die Ebene mit unserem geöffneten Bild bringen. Dann unter Werkzeuge > Auswahlwerzeuge > Rechteckige Auswahl (R) wählen und einen entsprechend große Auswahl anlegen. Wer den entsprechenden großen unteren Rand haben möchte sollte dann die Auswahl nach unten größer machen, derjenige sollte dann aber auch bei der Vergrößerung der Leinwand daran gedacht haben.

3. Ins Werkzeugfenster wechseln und weiß als Vordergrundfarbe einstellen und die Auswahl mit dem Füllwerkzeug (Umschalt+B) füllen.

4. Wenn einem der weiße Rand so gefällt in den Ebenendialog wechseln. Das obere Bild aktivieren und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und nun die Ebenen nach unten vereinen.

5. Jetzt verbiegen wir uns, bzw. das Bild ein wenig. Es gäbe zwar noch die Methode über iWarp, das Gleiche zu erreichen, ich bevorzuge aber verbiegen. Ãœber Filter > Verzerren > Verbiegen den entsprechenden Einstellungsdialog öffnen. Hier eine kleine Besonderheit, Verbiegen kann nur die obere und untere Kante entsprechend bearbeiten, wer also den rechten und linken Rand entsprechend bearbeitet haben möchte, muß das Bild einmal um 90 Grad (Ebene > Transformation > …) drehen. Und im Anschluss nach dem Verbiegen natürlich wieder zurück. Im Verbiegendialog nun die Aussenkurven des Bildes also entsprechend verbiegen. Kleiner Tip, weniger ist hier mehr. Den Schalter mit Kopie arbeiten finde ich arg witzig, das dieser Filter immer eine Kopie anlegt, jedenfalls bei mir aber die kann man hinterher löschen. Haben wir das Bild also etwas verbogen kommen wir zum letzten Schritt.

6. Schlagschatten und Drehen, für den Schatten einfach Filter > Licht und Schatten > Schlagschatten wählen auch hier die Einstellungen wieder al Gusto. Zu guter Letzt kann das Bild noch über Ebene > Transformation > Beliebig drehen,etwas gedreht werden. Notfalls muss hier hinterher oder vorher die Leinwandgröße nochmals angepaßt werden. Und das war auch dan schon die ganze Gimpmagie. Einfach und schnell oder?

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  • Endless-Manpage-nicht-mehr-lesen-Vorsorge

    August 14th, 2009 von buergermeister

    Was ich an meinem Betriebssystem so mag, es kann einfach mächtig viel, zumindest die Werkzeuge die es mitbringt und die es dafür gibt. Und das Beste daran ist einfach es bringt nahezu für alles auch noch die Erklärung in Form von Manpages mit. Bei manchen Werkzeugen sind das aber soviel Schalter und Möglichkeiten, das das in ein “mehrjähriges Studium” ausartet. Mplayer zum Beispiel ist so ein Werkzeug, das kann so etwas von viel. Aber wenn dann schon wieder die einzelnen Schalter wieder eigene Manpages haben bzw. Hilfe mitbringen, ist der Ofen aus. Das kann man sich beim besten Willen maximal im täglichen Umgang merken. Oder man schreibt sich das irgendwo in Kurzform auf. Zum Beispiel in seinem Blog :D

    Was ich will ist ein Video in seine Einzelbilder (das werden eine Menge) zerlegen.  Die Bilder werden in dem Verzeichnis abgelegt, in dem man steht.

    mplayer -vf format=bgr24 -vo tga inputvideo

    mplayer -vo png:z=6 inputvideo

    mplayer -vo jpeg:quality=95 inputvideo

    Das sind die Aufrufe für die “Video output drivers” und da sind für Bilder die Formate. Je nach Rechenpower macht sich das ein oder andere gut. Ich arbeite mit tga und formatiere mir hinterher die Einzelbilder um. Und kann mir dank diesem Blogeintrag endlich diesen Aufruf merken. :D

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  • Farbpalettenkunst

    August 11th, 2009 von buergermeister

    Ich hab es ja bekanntlich mit Paletten :D Ich arbeite derzeit an einer ganzen Reihe von Grafiken und die sollen in einem bestimmten Stil gehalten sein. Eher lauter gedeckte Farben so steampunkmässig, viele Braun- und Grüntöne. Also das einfachste ist dann dafür ein paar Bilder zu finden, die genau der Stimmung entsprechen.

    Ein Dr.Web beispielsweise, macht das wochenlang er sammelt Logos von Versicherern oder Friseuren (und verdient Geld mit solchem Schwachsinn). Und generiert daraus dann Paletten,genauso geht das natürlich mit Bildern aus den 50igern oder 80igern, oder Comics oder Tod und Teufel.

    Dazu werden da immer wieder einmal Web-Werkzeuge vorgestellt, mit denen man aus Bildern Paletten generieren kann. Meist kann man das Ergebnisin CSS oder als aco oder wie der Mist für Photoshop heisst herunterladen. Hat dieses Grafikbearbeitungswerkzeug nicht so etwas eingebaut, was das kann? Also Gimp kann das und noch besser, die erzeugten Palettendateien mit der Endung gpl (Gimp Palette) lassen sich auch in Inkscape verwenden.

    Aber nun wie gehts:

    Wie kommeich zu einer Farbpalette mit GimpWie komme ich zu einer Farbpalette mit Gimp

    1. Die Bilder eurer Wahl zu einem ganzen Bild zusammenfassen, das entstandene Bild über: Bild -> Modus -> Indiziert umwandeln.

    2. Über: Fenster -> andockbare Dialoge den Palettendialog öffnen.

    3. der kleine Pfeil (siehe Bild) bringt uns zu einem weiterem Dialog (ich dachte die beschäftigen jetzt Usabilityexperten).

    4. Im nun geöffneten Dialog auf: Palettenmenü -> Palette importieren gehen, es öffnet sich ein neues Fenster.

    5. Dort einfach noch das Bild auswählen, der Palette einen Namengeben importieren und fertig.

    Bearbeiten von Farbpalettenin GimpBearbeiten von Farbpalettenin GimpDie so entstandene Farbpalette ist unter den eigenen Paletten im Nutzerverzeichnis zu finden (/home/user/.gimp-2.6/palettes/) Sie bedarf aber garantiert noch der Bearbeitung. Einfach auf den kleinen “Stift” gehen und schon öffnet sich der Paletteneditor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es zuviel Farben, also als erstes mit Selektion der Farben (1. im Bild) und dem kleinen Mülleimeraufräumen. Für Bearbeiten den kleinen “Stift” (2. im Bild) öffnet den Farbeintrag. So könnte man übrigens auch als Nichtliebhaber von Textwerkzeugen die Paletten aus oben genannten Onlineeditoren erstellen. Aber das istjaWurst, denn esging ja darum die Fabrstimmung eines Bildes zu ermitteln und in eine nutzbare Palette umzuwandeln. Its done ;)

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    MitStreiter

    August 3rd, 2009 von buergermeister

    Seit Februar 2006 gibt es nun das freiesMagazin, dass ist eine ganz schöne Kontinuität und vor allem, wenn man betrachtet, dass alles in der Freizeit geschieht und welche Arbeit hinter so einem Magazin steckt. Tja und dafür werden immer Mitstreiter gesucht, im Moment Autoren, Setzer und Korrektoren.

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  • Get your Credit

    August 1st, 2009 von buergermeister

    Wenn wir schon bei Filmen sind und bei freien noch dazu, wie ich ja bereits berichtet habe plant auch die Blenderfoundation einen neuen Film – Durian. Wie für Elphants Dream und Big Buck Bunny gibt es auch für diesen eine pre-sale Kampagne und die startete vorgestern. Und wie immer landete man namentlich im Abspann. Also auf auf kaufen….

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  • Distributionsbaukasten

    Juli 29th, 2009 von buergermeister

    Aus der ersten Schlagzeile gestern, war das gar nicht so richtig zu entnehmen: “Novell startet SUSE-Appliance-Programm“. Und auch der Teaser machte das nicht deutlich, SUSE Studio und SUSE Linux Enterprise JeOS stehen ab sofort im Rahmen des SUSE-Appliance-Programms von Novell in offiziellen Versionen zur Verfügung. Auch bei heise hab ich nicht daran gedacht, dass SUSE Studio nun den Betastadius verlassen hat, die titelten: “Software-Appliances mit Suse Studio“. Erst der Blogeintrag von Cornelius Schumacher “SUSE Studio Launch” ließ Klarheit aufkommen. Nun nachdem auch Joe Brockmeier, Nat Friedman und Miguel de Icaza darüber in ihren Blogs berichtet haben ist es klar – SUSE Studio ist für die Allgemeinheit verfügbar.

    Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich noch in einem Vortrag gesagt es wird wahrscheinlich noch bis Ende des Jahres soweit sein und auch Cornelius Schumacher hat in seinem Interview bei RadioTux in Berlin auf dem LinuxTag keinen konkreten Termin genannt und auch nicht daran gedacht, dass es sobald geschehen kann. Nun ist es also doch soweit.

    SUSE Studio ist kurz beschrieben ein Distributionsbaukasten im Web, man kann mit wirklich wenigen Klicks eine Distribution zusammenbauen. Man kann die gesamten Repositories des Buildservice und die darin enthaltenen Softwarepakete nutzen aber auch eigene einbauen. Auch der Tausch von Hintergrundbildern und ähnlichem optischen Schnickschnack ist möglich. Einige Wermutstropfen gibt es allerdings noch so kann man derzeit keine Installationsmedien (wer das will muss noch das unter SUSE werkelnde KIWI benutzen) zusammenschrauben, Images für USB-Installationen, XEN oder VMWare-Images gehen aber.

    Also viel Spaß beim Bau der eigenen Distribution.

    P.S. der freundliche Roboter, welcher uns im SUSE Studio auf Schritt und Tritt begleitet ist Dister, eine Kreation von Jimmac

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  • Moblin zum testen

    Mai 20th, 2009 von buergermeister

    Gestern Nacht erschien bei Distrowatch die Meldung, dass die erste Betaversion von Moblin Linux verfügbar ist. Moblin ist eine speziell für Netbooks und kleinere Geräte wie Smartphones geschaffene Distribution. Das Moblin-Projekt, einst von Intel gegründet und laut Wikipedia immer noch der grosse Part dahinter wird heute von der Linux Foundation betrieben. Andere Hardwarehersteller oder Distributoren arbeiten an eigenen Lösungen für mobile Devices, so zum Beispiel Canonical an Ubuntu MID-Edition oder schlicht Ubuntu Mobile genannt. Kernpunkt einer solchen Distribution ist natürlich die grafische Oberfläche, ist sie doch auf derartigen Geräten eine vollkommen andere als bei einem herkömmlichen PC mit Maus und grosser Tastatur. Die Oberfläche wurde komplett überarbeitet und XFCE flog über Bord. Moblin 2.0 verwendet Gnome Mobile. Die darunterliegende OpenGL-basierte Clutter-Bibliothek sorgt für die heute notwendigen schicken Effekte. Natürlich enthält Moblin die für Internet surfen, Mail schreiben benötigten Werkzeuge. Die Entwickler haben noch jede Menge APIs für soziale Netzwerke beigepackt. Wer Moblin nur einmal ausprobieren will, findet auf den Seiten des Projektes eine testdrive genannte Version für USB-Stick bzw. Live-CD. Das openSUSE-Projekt hat, übrigens eine Stunde früher als Distrowatch, eine Betaversion von Moblin auf SUSE-Linux portiert, angekündigt.

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  • New Life in Openmoko Phones

    Mai 19th, 2009 von buergermeister

    Experimentell als solches war das OpenMoko-Projekt ja schon immer. Nach der Botschaft um die Einstellung der weiteren Entwicklung des Smartphones gibt es nun wieder postives zu hören. Unter dem Code-Namen gta02-core öffnet man jetzt auch das Hardware-Design des Freerunners GTA02 für jedermann zum Mitmachen. Allerdings nur um herauszufinden ob der Prozess einer offenen Entwicklung auch mit der Hardware funktioniert. Man stellt gleich klar, dass man das wohl nicht in Serie fertigen wird. Sollte das Experiment allerdings gelingen, könnte es jedoch sein, dass das nächste Openmoko-Smartphone GTA03 ähnlich entwickelt wird. Derzeit arbeiten die Openmoko-Entwickler daran die bestehenden Schaltpläne und Platinen-Layouts für das freie PCB-Programm KiCAD aufzubereiten. Mehr dazu auf der Mailingliste von OpenMoko. Schauen wir einmal was daraus wird. Fehlt eigentlich nur das man auch am Aussendesign arbeiten darf, das wurde bei den meisten  Geräten eher als klopbig und negativ empfunden.

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  • The best Project of 2009 is?

    Mai 15th, 2009 von buergermeister

    Sourceforge möchte in diesem Jahr nun bereits zum vierten Male, die Community Choice Awards vergeben. DIe Plattform Sourceforge ist einer der größten Hoster freier Softwareprojekte. In den Kategorien: Best Project, Best Project for the Enterprise , Best Project for Gamers, Best Tool or Utility for SysAdmins, Best Visual Design, Best Tool or Utility for Developers, Best Commercial Open Source Project, Best Project for Academia, Best Project for Multimedia, Best Project for Government, Most Likely to Change the Way You Do Everything, Best New Project sind die Anwender und Nutzer der Plattform aufgerufen Projekte zu nominieren. Bis zum 29. Mai können noch Projekte nominiert werden. Ins Finale kommen dann in den Kategorien jeweils die zehn Projekte mit den meisten Nominierungen, über die dann abgestimmt wird. Diese Finalisten werden am 22. Juni bekannt gegeben und ab dann ist auch das Voting für die Projekte geöffnet. Am 20. Juli sollen dann die Gewinner feststehen, die ihre Preise dann im Rahmen der in San Jose stattfindenden OpenSource Convention am 23. Juli, erhalten sollen.

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    Nächster Blenderfilm – Durian

    Mai 11th, 2009 von buergermeister

    Das Blender-Project ist derzeit auf der Suche nach Blenderkönnern und zwar für das nächste Kurzfilmprojekt. Der Film wird dieses Mal im Fantasy-Bereich angesiedelt sein, mit einer weiblichen Hauptdarstellerin und jeder Menge Monstern. Durian wird er heißen und wer gut mit Blender umgehen kann, darf sich jetzt bewerben. Finanziert wird der 5-8minütige Kurzfilm wieder aus DVD-Vorverkäufen und Spenden. Das soll sogar für ein kleines Salär für die Arbeit reichen. Es sei nicht hoch heißt es in der Ausschreibung reiche aber für den täglichen Bedarf. Zudem wohnen die Künstler ja in einer eigenen WG in Amsterdam und erhalten die Reisekosten ersetzt. Also wer Blender gut drauf hat sollte versuchen einen der insgesamt 6 Jobs zu ergattern. Der Rest kann sich auf jeden Fall wieder auf ein unterhaltsames Blenderfilmchen freuen.

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  • Alles neu macht der Mai

    Mai 6th, 2009 von buergermeister

    Mit etwas Verspätung erscheint morgen OpenOffice 3.1, auf den FTP-Servern liegt die Version 3.1 mit der Kennzeichnung stable bereits seit einigen Tagen. Pro-Linux jedenfalls hat die Veröffentlichung bereits gestern angekündigt, darauf folgte auch heise.de und andere. Einem Kommentar von Florian Effenberger unter dem entsprechenden Artikel bei Pro-Linux ist zu entnehmen, dass die offizielle Veröffentlichung der neuen Version der freien OfficeSuite morgen sein wird.

    An neuen Funktionen bringt OOo 3.1 unter anderem Kantenglättung für in OOo erstellte Grafiken mit. Die Textverarbeitung Writer wurde um eine Antwort-Funktion für Kommentare erweitert, dass Framework für die Grammatikprüfung wurde ebenfalls überarbeitet. In der Tabellenkalkulation Calc lassen sich jetzt Tabellen mittels Doppelklick umbenennen. Die Sortierfunktionen wurden verbessert. Für die kollaborative Arbeit an Dokumenten wurde die Dateisperren-Funktionalität verbessert um die Konsistenz der Dateien zu erhalten. Und noch einige derartiger Änderungen.

    Mich interessiert indes mehr die Zukunft des immerhin größten OpenSource-Projektes. Zumindest die Namensrechte an OpenOffice liegen ja nun bei Oracle. Bin echt gespannt was da wird.

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  • Season of Usability

    April 30th, 2009 von buergermeister

    Google sponsort ja seit langer Zeit nun schon die Entwicklung freier Software mit dem Google Summer of Code. Von dieser Veranstaltung inspiriert führt OpenUsability etwas Ähnliches durch. Der GSoC spricht vor allem Softwareentwickler an, an der Entwicklung von Software sind aber heute nicht nur Programmierer beschäftigt. Grafische Oberflächen sollen schick sein und Freude bereiten sie zu benutzen – Usability ist das Stichwort. Und so gibt es jetzt eine Season of Usability und zwar bereits zum zweiten Mal. Studenten aus den Richtungen Design und Usability sind gefragt. Informatikstudenten können ebenfalls teilnehmen, wenn sie entsprechende Kurse nachweisen. Ideen was umgesetzt werden soll müssen die Bewerber nicht mitbringen, müssen sich allerdings für eines der 10 teilnehmenden Projekte entscheiden. Von Juni bis August sollen die Teilnehmer dann 10-15 Wochenstunden an dem Projekt mitarbeiten und bei positiver Bewertung durch den Mentor erhalten sie im Anschluß ein Stipendium von 1.000 US-$. Google ist nicht alleiniger Sponsor, im letzten Jahr war Trolltech mit im Boot und so konnte vor allem das KDE-Projekt von der Veranstaltung profitieren zum Beispiel der Dokumentenbetrachter Okular. Dieses Jahr ist Canonical als Sponsor von Ubuntu mit von der Partie und so finden sich auch Ubuntu-Applikationen unter den Projekten. Zur Auswahl stehen: Amarok, Drupal, Gallery, GeneMANIA ein Werkzeug zum Generieren von Hypothesen der Genfunktionen, ein GNOME User Management Tool für Ubuntu, Kadu ein Mulitprotokoll-InstantMessenger Client, KOrganizer, OLM ein webbasiertes System für “testing driven development”, SemNotes ein Aufsatz für Nepomuk und ein weiteres Werkzeug für Ubuntu zum Hinzufügen und Entfernen von Software. Mehr Informationen zum Bewerbungsablauf gibt es auf den Seiten der Season of Usability.

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    Sprücheklopfer

    April 21st, 2009 von buergermeister

    In Wien hat mich jemand gefragt, wie man am besten Sprechblasen mit Gimp oder Inkscape macht. Das ist eigentlich eine ganz einfache Kiste. Scheinbar ist es derzeit auch in, wieder kleine Gimptutorials oder -skripte vorzustellen. Da es ein wenig “zeichnerisch” ist würde ich mich allerdings für Inkscape anstatt Gimp entscheiden. Hier also ein ganz kleines Inkscape-Tutorial.

    1. Gewünschtes Foto mit Inkscape öffnen
    2. Die Grundfläche für den “Spruch” zeichnen. Die verschiedenen Arten von Sprechblasen findet man in der Wikipedia erklärt. Wer will kann auch mit abgerundeten Ecken arbeiten, ich habe das der Einfachheit halber weg gelassen.
    3. Den Spruch schreiben und auf der Sprechblase platzieren (das haarigste, zumindest wenn es sich um Zitate handelt), das Ganze ist einfach eine Platzfrage. Auf das Lettering also die “Schriftart” lege ich mal weniger Wert, fertige Comicschriftarten gibt es in grosser Auswahl hier.
    4. Jetzt mit dem “Gerade Linien”-Werkzeug (Umschalt+F6) ein Dreieck zeichnen. Dann das Dreieck auf der Sprechblase positionieren. Daran denken, je länger das Dreieck wird, um so lauter spricht die Person. Wenn das Dreieck richtig postioniert ist einfach mit der gedrückten Shifttaste die Grundform der Sprechblase auswählen und über Strg++ oder Pfad -> Vereinigung miteinander vereinigen. Dann das Knotenwerkzeug wählen und den unteren Knoten so versetzen das die  Worte der Person scheinbar aus dem Mund kommen.
    5. Wenn alles richtig sitzt, dass Sprechblasenobjekt wählen und über Strg+D duplizieren, diesem dann eine graue Füllung geben und über die Bild abwärts-Taste unter die Sprechblase setzen. Über die Cursortasten einige Pixel nach rechts und unten bewegen, bis es einem gefällt. Dann das Knotenwerkzeug wählen und den Endpunkt des Dreieckes wieder direkt unter die richtige Sprechblase positionieren.
    6. Jetzt der Sprechblase noch einen passenden Rahmen verpassen und fertig.

    Mit der Denkblase funktioniert es genauso. Nur schreibe ich hier erst und dann zeichne ich die Blase und zwar aus einzelnen Kreisen. Auch die werden dann einfach vereinigt. Hier empfiehlt es sich erst einen Kreis zu zeichnen und dann dessen Objektsichtbarkeit etwas herabzusetzen. Die nächsten Kreise werden dann mit eben dieser Einstellung gezeichnet und man kann die darunterliegende Schrift besser erkennen.

    7.  Jetzt einfach das Bild exportieren und schon hat man sein Bild mit der Sprechblase

    Wem das alles zuviel ist, in der Open Clip Art Library gibt es auch fertige Sprechblasen. Also viel Spaß beim Sprüche klopfen.

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    Screen-shutter

    April 3rd, 2009 von buergermeister

    Also der kurze Beitrag über Shutter das Sreenshot-Tool, den Roman zur Geburtstagsendung von RadioTux beigesteuert hat den fand ich nicht nur akustisch toll. Allerdings bin ich nicht der Meinung es gehört auf jeden Rechner. Der Ottonormalnutzer nutzt wenn überhaupt wohl einfacherere Tools die meist jedem Standarddesktop beiligen wie z.B. KSnapshot.  Das Bild welches Roman da als Beispiel in seinem Blogbeitrag hat erinnert mich ein wenig an das hier. Trotzdem hat mich das Werkzeug neugierig gemacht und ich will es unbedingt auch einmal ausprobieren. Aber bis dahin kann mich ja Roman noch weiterüberzeugen, ich glaub ja sein Desktop fehlt noch für die Aktion. Gerne auch die verschiedenen Plugins auf die Art vorgestellt ;)

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  • Tutorial zum Workshop CLT 2009

    März 22nd, 2009 von buergermeister

    was hinter den bunten bildchen steckt - inkscapeSo wie allen, nicht nur den Teilnehmern des Inkscape-Workshop auf den Chemnitzer Linux-Tagen versprochen gibt es nun das Tutorial für das Erstellen der Farbpalette mit den bunten Tuxen zum Download. Deifl & ronsc vielen Dank fürs Alpha und Beta testen und nun seid ihr an der Reihe. Mal sehen wieviele bunte Tuxpaletten mich erreichen. Viel Spaß beim “Pinsel” schwingen.

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    Der 1. April

    März 18th, 2009 von buergermeister

    kommt doch erst. Denn so recht kann ich die Meldung von heise-open glauben.

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