TagCloud

TripleA – strategisch Zocken

Januar 18th, 2010 von buergermeister

Hin und wieder spiele ich doch ern ieder einmal die ein oder andere Runde. Bei weitem nicht mehr so oft wie früher, da hat man tagelang gezockt. Mittlerweile gibt es ja auch ausreichend Spiele für Linux. Ok, die Auswahl könnte besser sein. Neben den üblichen Verdächtigen wie TuxRacer, Open Transport Tycoon oder den Spieleklassikern die man mit Hilfe von Scumm VM spielen kann, gibt es ein Spiel das mich seit einiger Zeit fesselt – TripleA.
TripleA ist ein freier Clone des Spieleklassikers Axis & Allies, ein Strategiespiel welches dem Brettspiel Risiko nicht ganz unähnlich ist. TripleA ist eine Gameengine die in Java implementiert. Das heisst also zuerst das Java Runtime Environment installieren.

sudo apt-get install sun-java6-bin

Dannach kann man von der Projektwebseite die Datei triplea_x_x_x_all_platforms.zip herunterladen und entpacken. Das Archiv enthält auch eine exe für die Installation unter Windows und auch ein Startskript für MacOS.

unzip triplea_x_x_x_all_platforms.zip

Dann in das entstandene Verzeichnis wechseln und dort ./triplea_unix.sh aufrufen. Dann öffnet sich das Startfenster des Spiels mit den wichtigsten Einstellungen. openSUSE Anwender finden eine fertig gepackte RPM-Version bei Pacman. Natürlich auch mit One-Click Install.

Natürlich kann man TripleA über Netzwerk spielen, seit der Version 0.9 braucht man dazu nur “Find Games on the Lobby Server” im Startfenster wählen. Man kann aber auch sein eigenes Game hosten, auch dafür ist nur ein Klick im Startfenster nötig. Port aussuchen und auf der Firewall freigeben und schon kann man mit Freunden via Internet zocken.
Der Clou ist für mich aber die Möglichkeit via E-Mail spielen zu können. Auf die Art kann man auch mit Freunden spielen, die in anderen Zeitzonen leben ohne sich bis Nachts wachhalten zu müssen. Dafür einfach im Startfenster “Start PBEM Game” wählen, die Mailadressen der Mitspieler eingeben, einen Dice-Server aus dem Dropdownmenü wählen und es kann losgehen.
Man kann TripleA auch alleine spielen, dazu verfügt die Gamengine über eine KI, die allerdings nicht allzu intelligent ist. Ich spiele meist Great War und ich hab die Vereinigten Staaten von Amerika noch nie in den Krieg ziehen sehen, es reicht immer nur um Truppen zu erzeugen und vor der Küste ankernde Schiffe ein- und auszuladen. Beim Standardspiel 1942 ist die KI allerdings vollkommen ausreichend um das Spiel interessant zu halten.
Rund um Triple A gab es im vergangenen Jahr ein wenig Ärger. Im Juli erhielt Sourceforge von Hasbro dem Rechteinhaber für Axies & Allies eine sogenannte DMCA takedown notice nach dem Digital Millenium Act. Das Spiel enthielt Grafiken, die dem Original zu ähnlich sahen oder aus diesem stammten. Das nächste Release, welches im Oktober erschien enthielt die fragwürdigen Dateien nicht mehr.
Triple A ist wie gesagt nicht nur ein Spiel sondern eine Gameengine für die man eigene Spiele entwickeln kann. Mittlerweile exisiteren nicht nur Spiele wie aus dem Original A&A sondern man kann auch um die Mittelerde aus dem Herrn der Ringe kämpfen oder in der Zukunft um Planeten, auch andere Konflikte etwa die Napoleonischen Kriege oder die Feldzüge der Römer/Griechen sind erhältlich. Einfach hier oder hier einmal stöbern, aber daran denken das muss nicht alles auf Anhieb funktionieren!
Die Szenarien kann man am Ende auch selbst schreiben. Für Windows gibt es einen in C# implementierten Map Editor, den findige Linuxnutzer wohl nicht benötigen, denn sie wissen das man XML-Dateien mit jedem Texteditor bearbeiten kann ;)
In den XML-Dateien, werden die verfügbaren Einheiten, deren Angriffs-, Verteidigungs- und Bewegungswerte ebenso angegeben, wie die Namen der einzelnen Felder, der anfängliche Besitzer und die Verbindungen zu Nachbarfeldern. Auch die Farbe der Territorien wird dort angegeben, während die Karte bis auf die Seefelder nahezu farblos ist.
Auf diesee Art und Weise ist es auch möglich eigene Spiele mit der Gameengine zu erstellen, was allerdings dann doch mit etwas Aufwand verbunden ist.
Mein Fazit man kann mit TripleA wirklich Spaß haben auch wenn mir einige Sachen an der Engine fehlen z.B nach Nationen getrennte Einheiten, was das Spiel nochmal interessanter machen würde.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 6 Kommentare »

ähnliche Artikel:
  • None
  • ubuntu-Wallpaper

    Januar 11th, 2010 von buergermeister

    Nachdem ich einen Desktophintergrund für openSUSE nach dem entsprechendem Gimp-Tutorial gemacht habe. Habe ich nun nach dem gleichen Prinzip auch Wallpaper für Ubuntu und Fedora gemacht.
    Die entsprechenden Ergebnisse der Wallpaper gibt es wie immer auch bei kde-look zum Download. Allerdings nur in der Desktopauflösung 1024x768px. Wer andere Größen benötigt kann sich ja einmal selbst ans Werk machen oder bei mir nachfragen.

    Geschrieben in Desktop Revolution, Killer Application, ubuntuusers | 2 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper |

    Feedreader-Dschungel

    Januar 3rd, 2010 von buergermeister

    Wie ich schon einmal schrieb nervt mich mein Feedreader derzeit ein wenig. Da ich schon eine gewisse Anzahl an Feeds lese ist die sqlite Datenbank natürlich entsprechend groß. Das da auch nicht der Vacuumstaubsauger von sqlite hilft habe ich ja schon berichtet und selbst nach dem radikalen entfernen der DB und dem entsprechenden Neuanlegen durch Liferea bessert sich da nur wenig. Da ja Liferea wie jeder andere Feedreader dann erstmal alle abonnierten Feeds einliest und da je nach Angabe da wieder 10 bis 25 Artikel wieder eingelesen werden, ist meine Datenbank sofort wieder zwischen 50 und 70 MB groß.
    Der Effekt ist, dass Liferea träge reagiert und beim Wechsel den Klick manches Mal als Doppelklick interpretiert und mir den Browser öffnet. Beim Schliessen des Browsers vergeht wieder ein wenig Zeit und ich bin genervt davon. Alternativen im Desktopbereich habe ich bisher nicht wirklich gefunden. Nach meinem letzten Artikel hat sich via twitter sofort einer der Entwickler von Liferea bei mir gemeldet und die Implementierung einer “richtigen” Datenbank avisiert, da man das Problem durchaus kenne.

    Allerdings gibt es da noch die Alternative eines webbasierten Feedreaders. Welche den weiteren Vorteil bieten würden, dass ich meine Feeds von jedem anderen Rechner mit Internetanschluss lesen könnte. Ein Dienst von irgendeinem Betreiber etwa Google Reader, mag zwar einfach anzulegen und zu benutzen sein, kommt aber nicht in Frage. Es gibt ja auch ausreichend freie und leicht aufzusetzende Alternativen. Es steht also wieder eine abenteuerliche Suche nach der richtigen Lösung bevor.


    Feed on Feeds: Die Installation von Feeds on Feeds gestaltet sich wie heutzutage üblich einfach. Die entsprechende Datenbank anlegen, das Archiv mit Feeds-on-Feeds im Verzeichnis des Webservers entpacken, die fof-config-sample.php nach fof-config.php kopieren und die entsprechenden Felder im Konfigurationsfile entsprechend anpassen und dann nur im Browser die install.php aufrufen. Nach dem ersten Aufruf wird man dazu aufgefordert das Paßwort für den Administratoraccount einzugeben und als dieser dann auch eingeloggt.
    Feeds on Feeds kommt ohne große optische Finessen daher. Auf der linken Seite findet man schlicht die abonnierten Feeds und die festen Kategorien. Unread für ungelesene, Starred für gekennzeichnete, Today für heutige und All Items für alle Artikel. Der Link Search öffnet ein schlichtes Suchfenster (mal ehrlich auf das Javascript hätte man an der Stelle gern verzichten können). Das der Feedtitle und das Favicon direkt auf die URL verlinken und nicht auf den Feed im Reader ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das Gewünschte zeigt dann ein Klick auf die Zahl mit der jeweiligen Anzahl vor dem Favicon, welches die ungelesenen bzw. die Artikel gesamt darstellt. Insgesamt ist die Oberfläche sehr spartanisch, fast alles wird durch Textlinks angezeigt, einziges Feature ist ein Link zu del.icio.us am Ende des Artikels. Dem sich bestimmt mit wenig Aufwand noch weitere Bookmarkdienste oder zum Beispiel Twitter/Identi.ca beifügen lassen würde.
    Fazit Feeds on Feeds ist durchaus ausgereift allerdings eher etwas für Spartaner was die Optik betrifft. Aber hier kann man ja nachhelfen.


    reBlog: Das auf Feed on Feeds basierende reBlog ist mehr als ein simpler Feedreader, es ist primär zum wiederveröffentlichen von Feeds gedacht. Die Installation verläuft ebenso wie bei Feeds on Feeds. Nebenbei wird aber noch entsprechend ein Plugin für WordPress und für Movable Type mitgeliefert.
    Auf den ersten Blick hat reBlog mit Feeds on Feeds auf dem es basiert überhaupt nichts gemein. Einen Feed zu abonnieren ist mir relativ schnell gelungen. Da allerdings reBlog nicht nur zum Lesen von Feeds gedacht ist sondern auch zu deren Republizierung finden sich Links und “Schalter” mit denen man nur auf einen Blick erst einmal nichts anfangen kann.
    Bereits vor der Installation habe ich mich auf der Seite geärgert, dass der Link zur Demoinstallation auf die gleiche Seite umgeleitet hat und als ich dann irgendwann einen Link zum “Users Guide” gefunden habe, zeigte dieser einen 404 :( Hilfe findet man allenfalls in den Foren auf Sourceforge. Auf die Anwender wie sexblo.gs wäre ich allerdings weniger stolz.
    Nach ein wenig Spielerei habe ich herausgefunden, das man den Feedtext editieren kann und wenn man auf den großen Publish-Button klickt wird ein neuer Feed erzeugt, dem ein “Originally from URL by “Publisher” reBlogged on Date angehängt wird.
    Damit erschloss sich mir auch die Funktionalität etwas mehr. Aber ehrlich gesagt ist mir dann das Editorfenster für den Content, mit der Hälfte des möglichen Platzes zu klein zum editieren. Mir würde dann auch irgendeine Funktionalität zum Mergen von verschiedenen Artikeln zu einem fehlen.
    Fazit zum reinen Feedreader der Overhead und für das was es dann gedacht ist, naja unausgereift.


    Gregarius: Die Installation von Gregarius gestaltet sich etwas komfortabler als die von Feed on Feeds oder reBlog. Nach dem Entpacken von Gregarius ins Verzeichnis des Webservers einfach aufrufen und es öffnet sich eine Seite mit einem Formular für den Eintrag der Daten in die Konfiguration. Gregarius kann auch lokal mit einer sqlite Datenbank eingesetzt werden aber per default ist MySQL in dieser Konfiguration ausgewählt.
    Die Oberfläche von Gregarius kommt sauber und aufgeräumt daher und ist durch Themes dem eigenen Geschmack anpaßbar. Ebenfalls kann es über Plugins erweitert werden. Das zweite mitgelieferte Theme Lilina bietet auch durchaus eine Ansicht, die mir besser gefällt nur die Überschriften nach Erscheinungsdatum im jeweiligen Feed. Auch ein Blick unter die mitgelieferten Plugins zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht. Dobleclick to Read welches mit einem Doppelklick als gelesen markiert. Ich lese selektiv, dass heisst nicht wirklich jeden Artikel und das Plugin Mark all als read sind die Sachen die ich sofort aktiviert habe. Ich nutze Feeds auch teilweise zum überwachen, da lese ich nicht die Feeds bzw. nutze sie nur zur Alarmierung. Dank OPML Im- und Export muss man auch seine bisher gelesenen Feeds nicht alle neu einzeln abonnieren.
    Gregarius ist auf jeden Fall eine ausgereifte und zu empfehlende Lösung.


    rNews: Auch rnews öffnet nach dem Kopieren der entsprechenden Dateien und dem Aufruf der install.php im Browser eine Seite mit einem Formular zum Generieren der Konfiguration. Allerdings benötigt die Datei config_user.php in inc/ erst Schreibrechte, diese wieder zu nehmen erinnert dann auch die Installationsseite und die install.php sollte man ebenfalls entfernen. Vergißt man das wird man bei jedem Login daran erinnert. Es ist allerdings ein wenig mehr auszufüllen als bei Gregarius. So kann man beispielsweise Verbindungen via SSL erzwingen.
    Die Bedienung erfolgt relativ intuitiv, mir fiel es jedenfalls nicht schwer einen neuen Feed hinzuzufügen. Die Möglichkeit OPML-Listen zu im/exportieren ist aber ebenfalls implementiert. Rnews erwartet auf jeden Fall das jeder Feed in eine Kategorie einsortiert wird. Allerdings muss die URL zum Feed direkt eingeben werden und auch ein Name und die URL. Beim Anlegen des entsprechenden Feeds kann man auch auch angeben, wieviele Headlines gezeigt werden sollen und wieviele einzelne Artikel aufbewahrt werden sollen.
    Das die Anzahl neuer Artikel in der linken Seitenleiste nicht angezeigt wird, wie das viele Feedreader tun ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das zwingt einem am Ende zum Klicken durch alle Kategorien, wo dann die neuen Headlines angezeigt werden. Ein Klick auf das kleine Pluszeichen vor der Überschrift expandiert dann den Artikel und zeigt ihn in voller Größe an.
    Fazit: Insgesamt wirkt rnews aufgeräumt und durchdacht. Wenn eine Anzeige neuer Feeds in der linken Kategorieleiste (die auch wirklich nur die Kategorien enthält und nicht die Feeds anzeigt) vorhanden wäre, wäre rnews mein absoluter Favorit.


    tiny tiny rss: Das die config.php-dist in config.php um zu benennen ist und auch dass ich das Datenbankschema unter schema finde und von Hand importieren muss habe ich dem Wiki von tiny tiny entnommen in der mitgelieferten INSTALL stand davon nichts. Aber da findet man die URL zum Wiki. Nachdem ich das getan hatte macht die Installation allerdings auch keine großen Probleme.
    Zum Handling: Die Oberfläche von tiny tiny rss präsentiert sich wie ich sie von der Ansicht meines “Desktop-Feedreaders” Lifearea gewohnt bin in dreigeteilter Ansicht. Negativ dabei ist, dass ich die linke Leiste nicht verkleinern kann und dem wirklich wichtigem nämlich dem Inhalt mehr Platz geben kann. Demgegenüber ist die rechte Seite mit dem eigentlichen Feed vergrößerbar. Falls man allerdings der Lesbarkeit halber die Ansicht des Artikelinhalts vergrößert, vergrößert man zwar das Fenster allerdings, wird der Inhalt erst nach einem Reload angezeigt. Tja und der Artikel ist dann bereits gelesen – Is not a bug is a feature :D
    Die Oberfläche ist insgesamt aufgeräumt und relativ schnell und intuitiv bedienbar. Das “Verschiebefeature” stellt für mich allerdings ein Problem dar. Ich habe manche Feeds, da sind auch schnell mal 15 neue Einträge enthalten und beim lesen überfliege ich meist die Kurzansicht und verschiebe das Feld in Liferea nach unten – bei tiny tiny könnte ich das allerdings nicht.
    Insgesamt ist tiny tiny eine brauchbare Lösung, die auch optisch ansprechend ist. Für mich kommt sie allerdings wegen obigem Fehlers nicht in Frage.


    lylina: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger steht in den Installationsanweisungen von lylina, dass man eine Datenbank dafür anlegen soll und lylina.sql in diese importieren soll. Dannach braucht man nur aus dem entpackten Verzeichnis das Verzeichnis upload in den Webserver kopieren und die conf.php entsprechend anpassen. In der Installationsanleitung steht man solle die Verzeichnisse cache, favicons und lockfile mit den Rechten 777 versehen. Das die Schreibrechte brauchen ist logisch aber 777? Bei lylina ist ein Standardaccount definiert, bei dem man sich beim ersten Aufruf einloggen kann als Nutzer admin mit dem Passwort admin. Also nicht vergessen im Anschluss sofort das Passwort zu wechseln. Allerdings scheitere ich vollkommen an der Bedienung. Ich konnte das Passwort tauschen und mich auch mit diesem einloggen. Nach dem Hinzufügen des ersten Feeds frage ich mich allerdings wo dieser angezeigt wird. Die entsprechende Fehlersuche brachte ans Tageslicht, dass diese Software lieber die 1 in der Versionsnummer entfernen sollte. Fehlerhafte Datenbankabfragen in den einzelnen PHP-Funktionen. Jedenfalls habe ich nach einigen Versuchen mangels ausgereifterer Alternativen aufgehört die Software zum Laufen zu bringen.  Optisch wirkte sie auch nicht unbedingt als ausgereift. Alles was ich gesehen habe ist der Screenshot auf der Sourceforgeseite, das in einem iframe (sehr sinnvoll) eingebundene Demo funktioniert nämlich auch nicht.


    Den ultimativen Feedreader hab ich bis jetzt noch nicht gefunden und es gibt eigentlich noch unzählige. Wie Urchin welches mit dem Perlmodul HTML::Template arbeitet, rawdog welches mit Python oder Planet Planet (wobei ich unter einem Planeten nicht gerade einen Feedreader verstehe) welche mit Python programmiert wurden. Sicher gibt es noch unzählige Feedreader mehr. Ganz sicher fördert auch eine Suche nach RSS bei sourceforge noch einige Feedreader zu Tage. Vielleicht hat ja der ein oder andere da draussen noch einen Tipp.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | 17 Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • The Matrix mit Gimp

    Dezember 29th, 2009 von buergermeister

    Bevor wir anfangen können brauchen wir noch die passenden Schriftarten und diese müssen wir installieren, bevor wir beginnen können. Es geht aber genauso gut ohne, wer will kann das auch mit irgendeiner Schriftart machen. Hiragana, Katagana und die entsprechende Schriftart für Matrix.
    Nach dem wir die entsprechenden Schriftarten installiert haben, Gimp starten und ein neues Bild mit der entsprechenden Größe eures Desktops und einem schwarzen Hintergrund erstellen.
    Dann die Vordergrundfarbe auf 1be52e stellen und mit den entsprechenden Schriftarten einfach einen Text schreiben, dieser sollte nur länger sein, als das Bild hoch ist. Die Schriftgröße kommt ein wenig auf die Bildgröße und den eigenen Geschmack an, ich habe hier für Hiragana 40 und für Kategana 50px gewählt. Nach dem Schreiben einfach über Ebene > Transformation die Ebene mit der Schrift um 90° drehen. Ihr könnt jetzt einfach die Ebene so oft duplizieren und ensprechend positionieren, bis der gesamte Hintergrund gefüllt ist oder ihr legt einfach immer neue Ebenen mit neuer Schrift an, das ist ganz euch überlassen. Das Ergebnis sollte dannso aussehen, wie auf der Abbildung.
    Wenn das erledigt ist, die einzelnen Ebenen mit den Schriften zu einer einzigen vereinen und auf Bildgröße bringen. Diese Ebene duplizieren wir jetzt und zeichnen sie über Filte > Weichzeichnen > Gaußcher Weichzeichner mit einem Faktor 7-9 weich. Danach verschieben wir die Ebene im Ebenendialog eine Ebene nach unten. Dann auf die darüberliegende Ebene wechseln und deren Sichtbarkeit auf 60% herabsetzen.
    Eine neue transsparente Ebene anlegen, im Werkzeugfenster jetzt die Vordergrundfarbe auf weiss stellen und das Werkzeug Farbverläfue auswählen. In den Werzeugeinstellungen den Farbverlauf Vordergrundfarbe nach Transparent auswählen. Jetzt die Ebene mit den “scharfen” Schriften auswählen und dort den Alphakanal selektieren und danach auf die neue transparente Ebene wechseln und von unten nach oben mit einem Farbverlauf füllen.
    Keine Angst, das könnt ihr immer wieder rückgängig machen und wiederholen, bis es euch gefällt. Das Ergebnis sollte dann so aussehen, wie in der Abbildung.
    Eine neue transparente Ebene anlegen und dann mit der Matrixschriftart den entsprechenden Text schreiben, vorher natürlich die Vordergrundfarbe auf das Grün zurücksetzen. Die Schrifart an die richtige Position schieben und dannach auf der eben angelegten transparenten Ebene verankern. Jetzt diese Ebene noch vier mal kopieren.
    Jetzt den Filter Verzerren > Wind auf die einzelnen Kopien der Schrift anwenden. Einmal von Rechts und einmal von Links, und zweimal muss die Ebene vor der Anwendung entsprechend um 90° vor der Anwendung des Filters gedreht werden und im Anschluss wieder zurück. Nachdem der Filter angewendet wurde die Originalschrift ganz nach oben im Ebenendialog setzen und die Ebenen mit den Kopien Matrixschrift zu einer vereinen. Jetzt das Original wählen und Farben > Kurven aufrufen und den unteren Endpunkt etwa so verschieben, wie in der Abbildung.


    Jetzt legen wir nochmal eine neue transparente Ebene an und wählen im Werzeugfenster Schwarz als Vordergrundfarbe und das Werkzeug Farbverlauf aus. In den Werzeugeinstellungen stellen wir einen kreisförmigen Farbverlauf ein und wählen von Vordergrundfabre nach Transparent. Die neue Ebene füllen wir jetzt mit eben diesem Farbverlauf, von der Mitte beginnend. Im Anschluss sollte es in etwaso aussehen, wie auf der Abbildung. Wem das zuviel ist der kann auch die Ebenensichtbarkeit im Anschluss herabsetzen. Diese Ebene dann unter die Matrixschriften setzen und fertig ist unser Bild.
    Es gibt sicher noch andere Wege und Verbesserungen für dieses Tutorial, wie immer Anregungen oder Ergebnisse in die Kommentare.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 1 Kommentar »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • openSUSE-Wallpaper

    Dezember 28th, 2009 von buergermeister

    Wie ich im Gimp-Tutorial hier geschrieben habe, dass Ganze läßt sich eben auch mit anderen Farbverläufen und natürlich Distributionen machen. Ich habe das hier ganz einfach einmal mit einem grünen Farbverlauf und openSUSE als Schriftzug gemacht. Voila hier ist das entsprechende Ergebnis, ein openSUSE Wallpaper. Wie immer gibts dasbei kde-look zum Download.

    Geschrieben in Distribution Drama, fedora, Killer Application | 1 Kommentar »

    ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper |

    Gimp – mal eben schnell zum Mond

    Dezember 19th, 2009 von buergermeister

    Dieses Tutorial für Gimp, ist aus dem abgeleitet welches die Grundlage für einige Gimp-Workshops, welche ich schon auf verschiednen Veranstaltungen gehalten habe bildet.
    Ihr findet die kompletten Unterlagen hier zum Download. Das Paket beinhaltet das komplette Tutorial, welches umfangreicher als dieses hier ist. Es erklärt zum Beispiel noch das anlegen von Pattern mit Sternenmustern. Das Paket beinhaltet ebenfalls die Gimpskripte Starry Sky und den Planetrenderer. Beim Skript für den Sternenhimmel müssen allerdings die Variablendeklarationen für die Layer three und four noch im Skript deklariert werden. Für alle, die nicht wissen was damit gemeint ist und wie das funktioniert hab ich das Skript noch einmal einzeln abgelegt.
    Auch solltet ihr beachten, das das Tutorial für Gimp Version 2.4 geshrieben ist und sich seitdem die Menüstruktur geändert hat, so findet man zum Beispiel das Abbilden auf den Farbverlauf nicht mehr unter dem Menüpunkt Filter sondern unter Farben.

    Aber nun genug der Vorrede, installiert als erstes die Skripte in dem ihr sie in das Verzeichnis scripts innerhalb des Verzeichnisses der Gimpkonfiguraion in eurem Homeverzeichnis kopiert. Nachdem das erledigt ist können wir Gimp starten und im Werkzeugfenster unter Extras > Verschiedenes den Planetrenderer aufrufen.
    Die Voreinstellung der Planetengröße können wir ruhig auf 400 Pixel stehen lassen, die Farbe des Planeten ist nicht primär wichtig aber wir können sie auf ein grau setzen, die Sun Orientation is ebenfalls nicht primär wichtig und wir verändern sie nachher im Arbeitsprozeß, nur den Sun Tilt setzen wir auf den Wert 5 hoch. Das Skript ausführen und wir erhalten ein Bild mit bereits sehr vielen Ebenen.
    Im Ebenendialog dieses Bildes legen wir jetzt eine neue Ebene an und aktivieren diese. Auf diese Ebene wenden wir nun den Filter > Render > Wolken > Plasma an. Die Turbulenz habe ich auf den Faktor 3 hochgesetzt, ihr solltet nur darauf achten im Vorschaubild nicht zuviele gelbe Farbflecken zu haben, die geben nachher unschöne grelle Flecken. Sollte das der Fall sein einfach neu auswürfeln und zwar solange, bis es paßt.
    Nun ist unser Mond eigentlich nicht bunt, machen wir uns also ans umfärben. Dazu stellen wir im Werzeugfenster das Werkzeug “Farbverlauf” ein und wählen den Farbverlauf “Shadows2″ unter den Farbverläufen aus. Im Bildfenster gehen wir jetzt auf Farben > Abbilden > auf Farbverlauf, nun haben wir eine Fläche aus verschiedenen Brauntönen, die dem Mondschon einmal Nahe kommt. Im Tutorial des Workshop lasse ich diese Brauntöne, dieses Mal will ich aber eher eine grau Mondoberfläche haben, also entsättige ich das Bild einfach mit Farben > Entsättigen.


    Jetzt müssen wir unseren Mond nur noch zu einer Kugel umformen. Das mache ich ganz einfach mit dem Lupeneffekt, im Downloadtutorial ist ein weiterer Weg beschrieben. Der Lupeneffekt ist einer der Effekte, die in der Menüstruktur umsortiert wurde. Bei mir ist er jetzt under Filter > Licht und Schatten > Lupeneffekt anwenden zu finden. Den Brechungsindex der Linse lassen wir auf dem Faktor 1.70 stehen und wählen nur noch Umgebung transparent machen aus. Ausführen und schon haben wir einen runden Mond, der allerdings größer als der unserer anderen Planetenebenen ist.
    Die Oberfläche auf die Größe der anderen Planetenoberflächen zu bringen gäbe es nun verschiedene Möglichkeiten, die eine simple wäre einfach den Layer “planet base” zu wählen und dort im Kontextmenü den Alphakanal auszwählen, dann auf unsere erstellte Ebene zu wechseln und dann einfach die Auswahl > Invertieren und dann auszuschneiden. Stimmt relativ einfach, betrachtet man allerdings unsere “Kugel” genauer betrachtet, gibt es am Rand Verzerrungen, welche den Eindruck es handelt sich dabei um ein kugelförmiges Objekt verstärken.

    Diese wollen wir erhalten und die Lösung ist genauso simpel, wir skalieren einfach die Ebene. Im Ebenendialog mit dem Rechtsklick das Kontextmenü öffnen und Ebene skalieren wählen. Dann einfach von 480 auf 400 Pixel herunter skalieren und schon paßt unsere Kugel.
    Der ein oder andere mag mit dem Ergebnis schon zufrieden sein, ich mag es aber noch etwas plastischer. Wir legen eine neue Ebene an und rufen wieder Filter > Wolken > Plasma auf. Und füllen die Ebene wieder mit einem bunten Farbenwirrwarr. Die Einstellungen sind dieses Mal nicht von großem Belang, auch Gelb darf vorhanden sein.
    Jetzt rufen wir einen Filter auf, dessen Möglichkeiten nahezu unerschöpflich sind und Bände füllen würde zum Beschreiben, den GIMPressionist.
    Diesen rufen wir unter Filter >Künstlerisch > GIMPressionist auf. Die Einstellungen sind Pinsel – splat2, Ausrichtung 12 Richtungen von 0 bis 360 Grad, Größe: 10 Größen, kleinste Größe 15 und größte 50, Platzierung zufällig, Farbe Mitte des Pinsels und Allgemein den Hintergrund auf Transparent setzen.
    Nach der Anwendung des Filters haben wir lauter bunte Farbkleckse auf dem Bild, jetzt wenden wir ebenfalls den Lupeneffekt auf die Ebene an und skalieren die Ebene ebenfalls auf 400 Pixel herunter. Dannach können wir die Ebene ausblenden.
    Wir selektieren im Ebenendialog die Ebene mit userer Mondoberfläche und rufen Filter > Abbilden > Bump-Map auf. Die Ebene mit unseren bunten Klecksen wählen wir als Bump-Map aus. Azimuth setzen wir auf den Wert von 135 und die Höhe auf 45, die Tiefe auf 3 den Rest setzen wir alles auf Null. Das ist nicht zu stark und nur ein klein wenig sichtbar, ihr könnt auch gerne eigene Einstellungen ausprobieren.
    Nach dem wir den GIMPressionist angewendet haben ist unsere Mondoberfläche schon fertig, wir müssen sie nur noch im Ebenendialog unter die Ebene “planet shadow” setzen. Diese Ebene (planet shadow) drehe ich über Ebene > Transformation um 90° im Uhrzeigersinn. Dann gilt es nur noch die einzelnen Layer anzupassen, das Leuchten (planet glow) setze ich shr tief herab, einfach den Schieberegler mit der Deckkraft nach links schieben, das gleiche tue ich mit der Ebene “shadow”. Damit ist unser Mond komplett fertig, wir speichern ihn einfach ab. Am besten als xcf, wenn wir dann nachher das Bild importieren bekommen wir auch wieder die einzelnen Layer und können notfalls anpassen.
    Jetzt rufen wir einfach im Werkzeugfenster unter Extras > Skript Fu > Patterns > Sternenhimmel das Skript Starry Sky auf. Die Größe und die Anzahl der Sterne könntt ihr gern selbst bestimmen, ich habe hier die Größe 1024×768 Pixel gewählt und die Sternenanzahl einfach so gelassen, weniger ist manchmal mehr. Dann öffnen wir einfach unser vorher gespeichertes Mondbild als neue Ebene, passen es gegebenenfalls an und fertig ist unser Mondbild. Anregungen und Kritiken, wie immer in die Kommentare.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 4 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

    Gimp – wir treibens bunt

    Dezember 14th, 2009 von buergermeister

    Die letzten Tutorials, welche ich alle hier veröffentlicht habe, waren mehr oder minder alle für Inkscape gedacht. Gimp ist bei mir immer seltener im Einsatz, für das folgende Tutorial ist er allerdings das Werkzeug der Wahl. Wenn ich das mit Inkscape bauen würde, würde mein Rechner ganz schnell durch die Anzahl der Farbverläufe und vor allen die vielen Unscharf-Einstellungen, die ich dafür benötigen würde an seinen Leistungsgrenzen.
    Seit einigen Wochen hab ich Lust auf farbiges und habe viel mit Farbverläufen in Gimp und Inkscape herum gespielt. Ich hab irgendwo ein Wallpaper gesehen mit einem Farbverlauf und plastischen Linien mit schönen Leuchteffekten.

    Im Gimpforum fand  ich diesen Eintrag und habe es eine ganze Weile mit dem Fraktal “Barcode” versucht, was meinem Ergebnis schon sehr nahe kam aber immer häßliche Nebeneffekte hatte. Irgendwann fand ich dann eine Anleitung die schon eher dem entsprach,was ich suchte. Allerdings experementiere ich immer noch mit dem Leuchten, denn damit bin ich noch nicht so zu 100% zufrieden. Hier allerdings schon mal ein Tutorial mit dem man etwas anfangen kann.

    Als erstes legen wir ein neues Bild mit unserer Desktopauflösung, bei meinem Beispielbild sind das 1024×768 Pixel und einem schwarzem Hintergrund an. Da die neueren TFT auch eine Auflösung vonmehr als nur 72 bzw. 75 dpi schaffen, nicht vergessen diesen Wert auf 90 hochzusetzen.

    Dann öffnen wir den Ebenendialog und legen eine neue Ebene über dem Hintergrund an und setzen die Vordergrundfarbe auf einen dunklen Farbton, ich habe hier ein dunkles Blau mit dem Wert 0D0077 gewählt. Wir wählen aus dem Werkzeugfenster das Werkzeug Füllen mit Farbverlauf und stellen auf einen Kreisförmigen Farbverlauf von Vodergrund nach Transparent. Und füllen die neue Ebene von Zentrum ausgehend mit einem Farbverlauf, das ganze sollte dann aussehen, wie auf Abbildung 1.
    Wir legen im Ebenendialog eine weitere Ebene an und wechseln auf diese füllen diese komplett mit Schwarz und rufen den Filter Render > Wolken > Differenz-Wolken auf. Den zufälligen Anfangswert setzen wir auf 3, schalten die Turbulenz an, setzen den Wert für die Details auf 15 und den Wert für X setzen wir auf 16 und den für Y auf 0.1 . Die Einstellungen kann man auch auf dem Bild mit dem entsprechenden Dialog finden, zum Vergrößern einfach klicken.

    Das Ergebnis sollte dann in etwa aussehen, wie auf Abbildung 2.

    Dieser Ebene geben wir noch etwas Schärfe mit Filter > Verbessern > Schärfen, der Wert dafür liegt bei 80. Siehe auch  Abbildung Nummer 3.
    Jetzt legen wir wieder eine neue Ebene an und füllen diese mit einem linearen Farbverlauf. Dafür stellen wir die Werkzeugeinstellung entsprechend um und wählen aus den vordefinierten Farbverläufen “Full saturation spectrum CW” aus. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen, wie auf der  Abbildung 4.

    Das kann man gut und gerne auch mit einem anderem Farbverlauf machen, nur sollten die Farben möglichst grell sein, das sich nachher wie man sieht nachdunkeln. Für Ubuntufans an dieser Stelle, ein Farbverlauf von Gelb über Orange nach einem kräftigem Rot wäre da durchaus geeignet. Dann solltet ihr allerdings auch für den Fabrverlauf überdemHintergrund eher einen dieser Farbtöne wählen.
    Dann setzen wir den Ebenenmodus dieser bunten Ebene auf Ãœberlagern und duplizieren diese Ebene. Siehe auch auf die Abbildung mit dem Ebenendialog.

    Nun blenden wir die Ebene “Hintergrund” und die Ebene mit dem dunkelblauen Farbverlauf im Ebenendialog aus, in dem wir auf das Augensymbol klicken und wählen die oberste ebene mit dem bunten Farbverlauf.

    Ein Rechtklick im Ebenendialog öffnet das Kontextmenü und in diesem wählen wir alle sichtbaren Ebenen vereinen.
    Jetzt wählen wir in den Werkzeugeinstellungen einfach die rechteckige Auswahl und ziehen einen Rahmen etwa bis zur Hälfte des Bildes und schneiden die Auswahl aus in dem wir die Entfernen-Taste drücken. Nachdem wir im Ebenendialog die Ebenen mit dem Hintergrund und dem dunkelblauen Farbverlauf wieder sichtbar gemacht haben dürften diese wieder im Bild sichtbar sein unddas Ergebnis sollte so aussehen wie im nächsten Beispielbild.
    Was jetzt folgt ist mehr oder minder eurem Geschmack überlassen. Ich füge dem Bild noch einen Schriftzug hinzu. Ich habe mich hier für den Schriftzug des Goblin-Projektes entschieden. Ihr könnt aber gerne auch eigene nehmen oder selbst etwas ins Bild schreiben, ihr müßt dann die Schritte nur entsprechend anpassen.

    Ich importiere den Schriftzug, den ich bei Andrew Wafaa im Blog gefunden habe ganz einfachals neue Ebene ins Bild. Dann wähle ich im Ebenendialog den Alphakanal aus und vergrößere die Auswahl um 5 Pixel (Auswahl > Vergrößern) und wechsle auf die Ebene mit dem bunten Farben und entferne die Auswahl von dort mit der Entfernentaste. Dann hebe ich die Auswahl auf (Auswahl > Nichts auswählen) und wähle auf der Ebene mit dem Logo wieder den Alphakanal und fülle jetzt die Auswahl einfach mit Weiß. Das ist hier nötig, weil das Logo ja schwarz ist. Die Ebene vergrößere ich dann auf Bildgröße (Ebenendialog, Rechtsklick im Kontextmenü Ebene auf Bildgröße) Dann füge ich einfach noch einen Schriftzug “geeko powered moblin” hinzu undverankere diesen wenn ich ihn an die entsprechende Position verschoben habe auf der Ebene mit dem Logo.

    Als letzen Schritt muss man eventuell noch die Ebene mit dem dunkelblauen Farbverlauf ein wenig verschieben, so das auch sie zentriert hinter dem Logo erscheint. Dann ist unser Wallpaper schon fertig undichwünsche euch viel Spaß, beim Nachmachen. Ergebnisse oder Anregungen, wie immer dafür ist Platz in den Kommentaren.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 4 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper |

    Inkscape-Tutorial: Candle in the Wind

    November 27th, 2009 von buergermeister

    Es gab schon einige Tage hier kein Tutorial mehr zu lesen. Mittlerweile ist es also Zeit und da soweit ich mich erinnern kann zur Vorweihnachtszeit eh viel gebastelt wird um so mehr. Oder ist das etwa aus der Mode gekommen? Wie wäre es die netten Verwandten mit einer selbst entworfenen Postkarte zu erfreuen? Möglichkeiten Postkarten mit eigenen Motiven drucken zu lassen gibt es ja im Internet genug, fehlt nur noch das passende Motiv. Wie wäre es mit so etwas wie in dem Beispielbild? Kerzen passen doch zur Weihnachtszeit immer.

    Zeichnen wir also mit Inkscape unsere eigene Weihnachtskerze. Wir fangen an mit dem Korpus der Kerze. Dafür zeichnen wir mit dem Zeichenwerkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” (F4) ein uns passendes Exemplar. Dann zeichnen wir noch eine Elipse mit dem Werkzeug “Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen” (F5). Dieses positionieren wir dann auf dem Rechteck so, dass es als Abschluss der Kerze dienen kann. Wir selektieren beide Objekte, dazu die Shift-Taste gedrückt halten und vereinigen sie dann (Pfad -> Vereinigung oder Strg++). Jetzt zeichnen wir mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) ein Vieleck, wie in Abbildung 1. Wir lassen das Vieleck selektiert und wechseln auf das Werkzeug “Knoten und Anfasser eines Pfades bearbeiten” (F2) und selektieren dann alle Knoten und machen diese dann symetrisch (siehe kleine Abbildung in Abbildung 1). Auch dieses Vieleck-Objekt positionieren wir passend auf unserem Rechteck und vereinigen es genauso, wie oben bei der Ellipse beschrieben. Dannach sollte ein Objekt übrig geblieben sein, welches genauso aussieht wie auf der rechten Seite der Abbildung 1.

    Jetzt geben wir diesem Korpus eine passende Farbe. Dafür gehen wir auf die Objekteinstellungen (Umschalt+Strg+F) und wählen “linearen Farbverlauf” aus. die Farbwerte sind “c62f08ff”, “c03c08ff” mit einem Versatz von 0.30, “bd4607ff” und einem Versatz von 0.60 und die letzte Farbe ist “df512aff”. Das Objekt duplizieren wir mit Strg+D und füllen es mit einem linearen Farbverlauf von unten nach oben, mit dem Startwert “00000094″ als Start nach Transparent.

    Nun zeichnen wir wieder mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) ein Vieleck ähnlich dem auf Abbildung 2,auch hier machen wir wieder dieses Mal die Knoten symmetrisch. Und geben dem Vieleck im Anschluss eine Füllung mit einem radialem Farbverlauf, die Werte sind “fffab0ff” und “ffac19ff”.

    Nun is es Zeit, die Highlights zu setzen. Dafür zeichnen wir einfach mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) einige unregelmäßige Flächen, wie auf Abbildung 3 im oberen Teil zu sehen und machen wieder die Knoten symmetrisch. Dann geben wir ihnen einfach über die Objekteinstellungen eine Unschärfe von 4 und füllen sie mit einem radialen Farbverlauf von Weiß nach Transparent. Den Mittelpunkt des Fabrverlauf versetzen wir dann einfach mit dem Werkzeug “Farbverläufe erstellen und bearbeiten” (Strg+F1) einfach so, dass keine scharfen Kanten entstehen. Jetzt zeichnen wir noch einen Ring ähnlich dem auf Abbildung 3. Das geht am einfachsten in dem wir mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) eine entsprechende Umrandung zeichnen und dann wieder die Knoten symmetrisch machen. Dann geben wir der Linie über die Objekteinstellungen einfach mehr Dicke und wandeln die Konturlinie im Anschluss über Pfad -> Linie in Pfad umwandeln um. Dannach versetzen wir einfach einige der inneren Knoten, so das es unregelmäßig ist. Am Schluss sollte es eben aussehen wie auf der Abbildung. Dem Rng geben wir dann eine weiße Füllung, setzen die Unschärfe auf den Faktor 5 und setzen die Deckkraft auf 50% zurück. Jetzt zeichnen wir noch im Mittelpunkt des weichen Wachs eine kleine Ellipse und geben dieser die Füllung “ffce5cff” und eine Unschärfe von 6. Jetzt zeichnen wir am oberen Ende des Kerzenkorpus noch ein Viereck und geben diesem als Füllung einen radialen Farbverlauf von “ffac29c3″ nach Transparent. Jetzt zeichnen wir noch links und rechts am Korpus der Kerze jeweils ein Trapez und geben diesen einen Farbverlauf von Transparent nach Weiss und etwas Unschärfe. Damit ist jetzt schon einmal unsere Kerze mit allen Highlights fertig, fehlt nur noch die Flamme.

    Zeichnen wir zuerst den Docht, wie Schon so oft heute mit dem Werkzeug  ”Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) das Ganze sollte in etwa aussehen, wie auf Abbildung 4. Natürlich auch wieder die Knoten symmetrisch machen. Im Anschluss geben wir dem Docht einen linearen Farbverlauf als Füllung und zwar mit den Wert ”ffce5cff” nach Schwarz.

    Nun zeichnen wir mit dem Werkzeug  ”Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen” (F5) eine Ellipse und einen Kreis. Den Kreis subtrahieren wir anschliessend über Pfad -> Differenz von der Ellipse, so das es aussieht wie auf Abbildung 5. Dann geben wir dem Objekt die Füllungsfarbe “faebd7ff” und duplizieren sie mit Strg+D. Dem Duplikat geben wir die Füllungsfarbe weiß und verkleinern das Objekt über Pfad -> Schrumpfen etwas. Dann setzen wir die Unschärfe auf 4. Nochmals einen Kreis und Ellpse zeichnen und ebenfalls subtrahieren, dasss Ergebnis sollte aussehen wie dasgelbe Objekt auf der rechten Seite von Abbildung 5. Das Gelb hat den Wert “ffdc00ff” unddie Unschärfe des Objekt hat den Wert von 11. Jetzt ur noch einen Kreis zeichnen und dessen Füllung auf einen radialen Farbverlauf mit dem Wert “ffdeadff” nach transparent setzen. Jetzt gilt es die Flamme nur noch zusammensetzen. Und schon ist unsere Weihnachtskerze fertg.

    Jetzt gilt es nur noch einen passenden Hintergrund zu finden oder zu erstellen. Dunkle Hintergründe passen hier besser. Ein Kreis mit einem radialen Farbverlauf von halbtransparent Weiß nach Transparent im Hintergrund der Kerze deutet deren Lichtschein an. Noch ein schicker Schriftzug und dann ist sie aber wirklich vollendet unsere eigene Weihnachtsgrußkarte. Ich wünsch euch jetzt viel Spaß beim nachmachen, Anregungen  Verbesserungen und Feedback in Text wie in Bildform sind natürlich wie immer willkommen.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 12 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Die Vektoren sind los

    November 26th, 2009 von buergermeister

    Hab ich letztes Wochenende in meinem Workshop auf dem Blit noch erzählt, das es schon lange kein Inkscape-Update mehr kam erscheint doch just die Version 0.47. Und die bringt doch einige Neuerungen mit. Als erstes gibt es ein Autosave nun, yeah das war höchste Zeit. Ausserdem gibt es ein neues Werkzeug, den Radiergummi oder Eraser. Das UI folgt jetzt den Konventionen von freedesktop.org, was heißt es ist skinfähig – was mir nicht allzu wichtig ist. Am PS und EPS Export wurde gearbeitet, mal sehen wie das mit den “Fallback” für Transparenzen so funktioniert. Aber ich ahne schon es wird beim PNG-Export bleiben. Interessante neue Effekte gibt es auch, mir jedenfalls gefallen Sketch und Hatches. Hatches sind ja in letzter Zeit richtig in. Mehr in den Releasenotes. Ich jedenfalls besorg mir die Version jetzt erstmal.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 3 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Installationsorgasmus

    November 3rd, 2009 von buergermeister

    Auf dem Ersatz von Bonsai werkelt, wie schon im letzen Artikel erwähnt seit einigen Tagen wieder eine openSUSE. Als damals Novell die SUSE Linux AG übernommen hat, war eines der ersten Dinge die getan wurden, die Entfernung bestimmten Paketen aus patentrechtlichen Gründen. Wir kennen ja alle das Dilemma mit libcss und lame und flash und dem ganzen anderem lizenzbehafteten Multimedia-Quark.
    Nach jeder Neuinstallation setzt nun mehr eine weitere Installorgie ein. Bei der ich noch einiges an derartiger Software zu installieren habe. Für so manche muss ich dabei weitere Repositories hinzufügen.

    Eine der wirklich coolen Entwicklungen aus dem Hause openSUSE ist der 1-Click Install. Ein Klick auf einen Button, ein kurzer Download, die Abfrage nach dem Rootpassword und wie von Geisterhand wird Software installiert. Klingt nach einer Lösung für einen Ahnungslosen Endbenutzer ist es auch. Der Name 1-Click Install ist zwar etwas irreführend, ich muss ja doch mehr als einmal klicken, aber mit einem Klick werden doch alle Vorgänge gestartet, vom Hinzufügen der Repositories über das Herunterladen der entsprechenden Pakete, das Auflösen eventueller Abhängigkeiten und zum Schluß die Installation. Ich muss nur wie gesagt das Rootpassword bestätigen und die Schlüssel akzeptieren, mehr einfach nicht.
    Zurück zu Multimedia denn da gibt es eine nützliche Seite auf opensuse-community.org die 1 Click Collection, diese Seite hält einige Installer für gebräuchliche Software bereit, darunter einen mit Sachen wie Java, Flash, weiteren Xine-Codecs, libdvdcss und den Win32-Codecs. “Ein Klick” und die Multimedia-Nachinstalltionsorgie ist erledigt.
    Hinter dem Button für den 1-Click Install auf der Webseite oder auch auf einem Medium steckt nichts anderes als ein XML-File mit der Dateiendung .ymp. openSUSE selbst enthält mittlerweile einen gepatchten Firefox, der mit dieser Dateiform umgehen kann und /sbin/YaST2 OneClickInstallUI aufruft. Ich selbst bin mit der derzeitigen Implementation nicht ganz zufrieden kann ich nämlich .ymp unter Einstellungen-Anwendungen nicht entdecken. Bei Opera aber ist es sichtbar. Natürlich funktioniert das Ganze auch, wenn man das XML-File mit einem Rechtsklick herunterlädt und auf das File klickt.

    Nicht  das dieses Ganze etwas absolut und herausragend Neues ist. Der 1-Click Installer von openSUSE selbst ist ja seit Version 10.3 verfügbar und wurde noch für die 10.2 bereitgestellt. Ist also schon seit einiger Zeit im Einsatz. Da gab es auch schon Click n Run von Linspire und es gibt auch apturl und es gibt oder gab auch etwas Namens Single Click Install für Ubuntu. Ich las auch von einem One Click Install auf Mailinglisten von ubuntu mit dem Datum von 2007.
    Der Unterschied ist einfach nur dieser hier einfach zum Vergleich liferea bei software.openSUSE.org und liferea bei launchpad für ubuntu. Selbst bei den freiwilligen Softwarehelfern wie GetDeb oder Packman ein ähnliches Bild.

    Ich meinerseits frage mich nämlich, was so schwer ist das ähnlich aussehen zu lassen. Schließlich gäbe es mit apturl ein leidlich ähnlich funktionierendes System, welches zwar nicht das Repo added (und damit Updates ausschließt) aber immerhin die Software installieren würde. Wozu ist dann apturl seit Gutsy standardmässig installiert? Ich seh es irgendwo selten in Nutzung. Auf das die Ubuntu-Nutzer-Haßtiraden jetzt wieder auf mich hereinbrechen….

    Ich weiß mit dem Ubuntu Software Store ist ein One Click Install absolut nicht mehr nötig. Aber der nunmehr in Karmic Koala sollte ja den ersten Meldungen zufolge in Zukunft auch ermöglichen in Launchpad zu suchen und von da zu installieren. Ob man deshalb gleich auf eine Lösung wie OneClick Install verzichten kann, wird wohl die Zeit zeigen

    Geschrieben in Distribution Drama, Killer Application, ubuntuusers | 13 Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Browser-Adventures

    November 2nd, 2009 von buergermeister

    Irgendwie läßt mich der “optimale” Browser wohl nicht zur Ruhe kommen. Auf der einen Seite bin ich mit Opera und seinem Ressourcenverbrauch und seinem Speed absolut zufrieden. Auf der anderen Seite kommen mir immer mehr Seiten unter die nicht mit ihm funktionieren. Bestimmte Seiten sagen zu mir ich soll mal Cookies aktivieren und ichfrag mich nur wie. Bei Google ist es ganz witzig, da kann ich mich einloggen und werde nicht weitergeleitet. Bei Neuaufruf der Seite bin ich aber eingeloggt, ebenso bei Yahoo oder Twitter wo ich tagelang vor einem Rätsel stand und mir immer wieder eine Fehlerseite gezeigt wurde, bis ich das Ganze mal mit dem Firefox probiert habe. Das bei mir im Opera kein Flash läuft kann ich ja akzeptieren. Aber das Javascriptinhalte nicht gehen ist in der heutigen Zeit nimmer so toll.

    Ich bin also immer noch auf der Suche nach meinem Optimumbrowser. Eine Weile hab ich auf Bonsai mit Arora gespielt. Ein Browser der mir nach seienńem Ansatz nur Browser zu sein, schon einmal gefiel.  Zusätzlich bringt er zwei Features mit, die ich neckisch und nützlich finde. Das ist zum einem der Privacymode und zum zweiten das ClickToFlash-Plugin. Wie ich schon mal schrieb, donnern einige heute ihre seiten derartig mit Flash zu, dass der Browser echt viel zu verarbeiten hat und massig nach Ressourcen schreit. Beim Arora erscheint da nur ein kleiner Buton und wenn ich das Flash angezeigt bekomem will, klick ich drauf. Wirklich nützlich! Das das selbst auf den Seiten von Arora als Plugin betitelt wird legt natürlich nahe, dass es so etwas auch für Firefox gibt und in der Tat wird man da fündig. FlashBlock heißt das entsprechende Plugin. Arora setzt auf Webkit auf und benutzt QT4 was mir den Spaß ein wenig verdorben hat. Aber  vielleicht wird er es demnächst.

    Auf dem Ersatz für Bonsai werkelt jetzt nach dem verscheiden der Vorgängermaschine eine openSUSE und irgendiwe hab ich den Eindruck, dass da der Firefox etwas flüssiger arbeitet. Von der Ladegeschwindigkeit reicht er zwar immer noch nicht an Opera heran, aber der Ressourcenverbrauch der mir dann doch etwas wichtiger ist, ist nicht mehr so das der Lüfter gleich anspringen muss. Fehlen mir nur zwei Dinge die ich beim Opera schick finde. Mal ehrlich gesagt nutze ich nicht allen Kram der in Opera drin ist. Feedreader, Mailclient oder Torrentclient sind für mich diesbezüglich ohne jeglichen belang. Speeddial ist allerdings für mich neckisch – Bookmarks sind da für mich weniger von Interesse. Das Problem ließe sich lösen, das es das für Firefox als Plugin gibt. Da ich auf Sheeba eh einen Firefox laufen habe, hab ich das Plugin auch mal kurz getestet und ich muss sagen, es sagt mir zu. Die Ansicht des Speed-Dials ist erstmal so wie beim alten Opera nur 9 Voransichten, dass war eines worüber ich mich gefreut hab beim neuen Opera ich bin mit den 9 Fenstern. Mehr von diesen lassen sich über die Gruppierung lösen, was aus meiner Sicht allerdings Schwachsinn ist, ein Klick mehr ^^

    Überraschend sind allerdings dann die Einstellungsmöglichkeiten. Die von den Refreshzeiten, bis zu eigenen Bildern reichen.

    Auch ein weiteres Feature läßt sich mittels Plugin lösen, es gibt zwei Firefox-Plugins für das Systemtray, wobei MinimizeToTray mit Linux nicht funktioniert. Aber FireTray tut es.

    Bleiben für mich nur zwei weitere Dinge die wünschenswert wären. Als erstes speichere ich auch gerne Mal eine Seite offline ab. Firefox speichert aber eben Seiten als HTML-Quelltext mit den zugehörigen Bildern in einem weiteren Verzeichnis ab. Fürs Nachbearbeiten richtig praktisch, hält man aber eine größere Anzahl von Seiten offline vorrätig und vor allem will diese auch mal auf einem anderen Rechner nutzen eher unpraktisch. Opera hingegen speichert die Seiten als .mht ab. Aber auch hier schafft ein Plugin für Abhilfe und noch besser ich kann entscheiden ob ich als mht abspechern möchte. Das Plugin heißt UnMHT, damit kann ich auch meine alten gespeicherten Seiten wieder öffnen.

    Jetzt müßte ich nur noch dem Firefox beibringen nicht nur Seiten wieder zu öffnen, wenn mehrere Tabs beim schließen geöffnet sind. Und btw. wäre es wirklich schicker wenn er sie cachen würde, wie das Opera tut. Hier hab ich mir noch keine Abhilfe geschaffen. Aber vielleicht hat da ja jemand einen Tip.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 17 Kommentare »

    ähnliche Artikel: The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 |

    Voransichten

    Oktober 27th, 2009 von buergermeister

    gibt es jetzt auf den nächsten Film des Open-Movie Projektes der Blenderfoundation. Einer der ersten Charaktere von Durian  - Sintel ist nun mehr in der Endphase. Oder ist das jetzt der finale Titel oder der Arbeitstitel, Jungs ihr verwirrt einen echt. Und da ja gerade Blender Conference war, gab es ein wenig zu sehen. Und zwar hier. Das ganze natürlich nicht in der finalen Version.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Inkscape – Spaß mit Glas

    Oktober 25th, 2009 von buergermeister

    Eines meiner Lieblingsspielzeuge mit Gimp ist ja das Glas-Skript, welches ich hier schon einmal vorgestellt habe. Damit sind dann so Sachen entstanden wie “Debian 100% waterproofed“. Heute wo ich überwiegend mit Inkscape arbeite will ich natürlich derartiges auch nutzen und so hab ich mich hingesetzt und herumprobiert, wie ich am besten Glas mit Inkscape mache. Dabei habe ich festgestellt, dass die genauen Einstellungen auch teilweise vom Hintergrund abhängig sind.
    Ich zeige das hier an Hand einer Form, ihr könnt aber genauso gut Schrift dafür nehmen. Ich nehme dafür einfach einmal das Geeko-Sign von openSUSE.

    1. Die Füllung des Objektes auf B3B3B3 ud den Alphakanal auf den Wert von 94 setzen. Die entsprechende Form einmal Duplizieren (Strg+D), das Duplikat dann auf einen freien Platz in der Zeichnung schieben und über die Objekteinstellungen einen Rand geben. Ich habe hier einen 5px breiten Rand genommen. Das ist aber wirklich abhängig von der Größe der Form oder des Buchstaben,dass kann mehr oder weniger sein. Auf die Füllung können wir verzichten. Das Ergebnis sollte dann in etwa aussehen, wie auf Abbildung Nummer 2.
    2. Jetzt dürfte nur noch die Umrandung zu sehen zu sein. Diese wandeln wir jetzt in einen Pfad um. Pfad -> Linie in Pfad umwandeln. Den neuen Pfad duplizieren wir wieder und schieben das Duplikat erst einmal beiseite. Der ersten Umrandung geben wir jetzt eine entsprechende Füllung, die die Stärke des Glases darstellt. Wir gehen also auf die Objektfüllungseinstellungen und wählen dort linearen Farbverlauf. Der Startpunkt bekommt eine graue Farbe C0C0C0 und den Endpunkt setzen wir auf Weiß FFFFFF. Jetzt setzen wir den Start und Endpunkt noch schräg, in dem wir das Werkzeug – Farbverläufe erstellen und bearbeiten (Strg+F1) wählen. Den grauen Startpunkt setzen wir auf etwa 11 Uhr und den weißen auf 5 Uhr etwas ausserhalb der Form. Im Anschluss setzen wir noch in den Objekteinstellungen die Unschärfe auf den Faktor 2 und die Objektsichtbarkeit auf 98%. Das Ergebnis müßte jetzt aussehen, wie auf Abbildung Nummer 4.
    3. Jetzt nehmen wir das Duplikat der Umrandung, die Füllung der selbigen sollte ja eine schwarze sein, wenn nicht setzen wir die Füllung auf Schwarz und die Objektsichtbarkeit auf 40% herab und die Unschärfe auf den Faktor 5. Das sollte dann in etwa aussehen, wie auf Abbildung 5.
    4. Jetzt heisst es nur noch die Einzelteile richtig zusammen zu fügen. Dafür setzen wir den zuletzt bearbeiteten Schatten einfach mit der Endetaste ganz nach unten und positionieren ihn so, wie es uns gefällt. Ein wenig versetzt um den Lichtinfall darzustellen. Die anderen beiden Objekte brauchen nur paßgenau übereinander gelegt werden.

    Damit ist unser Glasobjekt fertig. Das Ganze macht allerdings nur über einem “bewegten” Hintergrund Sinn, auf einfarbigen Flächen wirkt das Ganze weniger. Also viel Spaß beim nachmachen.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 2 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Super-Debian

    Oktober 19th, 2009 von buergermeister

    Es war mal wieder Zeit ein neues Wallpaper zu kreieren, dieses mal keine bunten Fedora-Bubbles oder giftiggrünen Geekos, sondern mal wieder eines mt dem schicken Debianswirl. Schlicht einfach und simple sollte es werden, ich weiß nicht ob es mir gelungen ist. Superdebian – das Betriebssytem für Superhelden :D

    Wie immer gibts das Ganze natürlich bei kde-look zum download.

    Geschrieben in Killer Application, Krimskrams, ubuntuusers | 7 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper |

    Wenn man mörderisches denkt….

    Oktober 17th, 2009 von buergermeister

    Es ist wieder an der Zeit für ein kurzes Inkscape-Tutorial. Nach dem wir uns letztens erst ein bombiges Onematopoem gebastelt haben, bauen wir heute ein weiteres.
    Ich glaube über den Unterschied zwischen Sprech- und Denkblasen habe ich schon einmal hier etwas verloren. Diese Denkblasen sind dafür gedachte eben gedachtes auszudrücken oder Gefühle zu unterstreichen. Sie können mit kurzen Sätzen ebenso gefüllt werden, wie eben mit Zeichensprache.

    Ich glaube hier dürfte so ziemlich klar sein, welche Gefühle hinter der Thinkbubble stecken und an was hier gerade gedacht wird. Und wie das nun zeichnen? Ganz einfach mit Inkscape.

    1. Inkscape öffnen und mit dem Werkzeug “Sterne und Polygone erstellen“ ein solches erstellen. Ãœber die entsprechenden Werkzeugeinstellungen kann man das Aussehen des Sterns bestimmen. Man kann hier schon Zufall hinein bringen muss man aber nicht, dass geht im Anschluss mit Knoten versetzen eleganter. Empfehlenswert ist hier eine gerade Anzahl an Zacken und mehr wie 5 sollten es auch sein. Anders als bei der “bombigen Sache” habe mich hier für 10 entschieden.

    2. Wie beim letzten Onematopoem ziehen wir jetzt den Stern einfach in die Breite. Dieses Mal bearbeiten wir aber die Knoten, bevor wir das Objekt in einen Pfad umwandeln. Wir wählen also das Knotenbearbeitungswerkzeug und verschieben den inneren Knoten etwas nach Außen. Damit sind unsere Zacken des Sterns nicht mehr all zu spitz. Würden wir das nicht tun, sieht unsere Blase nachher wie eine Blume aus.
    Haben wir das getan Wandeln wir unser Sternobjekt in einen Pfad um. (Pfad -> Objekt in Pfad umwandeln).
    Dannach wählen wir wieder das Knotenbearbeitungswerkzeug. Anstatt wie beim letzten Mal, die inneren Knoten zu wählen, wählen wir dieses Mal alle äußeren Knoten (Shifttaste gedrückt halten) und machen diese wieder mit dem entsprechendem Werkzeug symetrisch.

    3. Jetzt zeichnen wir noch mit dem Werkezeug “Bezierkurven und gerade Linien zeichnen” (F6) Die richtungsweisende Spitze unserer Denkblase wie in neben stehender Zeichnung. Wenn wir diese gezeichnet haben, positionieren wie sie passend auf der Denkblase. Dann vereinigen wir die beiden Pfade, in dem wir beide selektieren und über Pfad -> Vereinigung (Strg++). Bis auf die Füllung wäre unsere Denkblase damit fertig. Ich habe ihr nur für das Aussehen im Blog eine Füllung mit einem Farbverlauf von Grau nach Weiß gegeben.

    4. Fehlt jetzt wirklich nur noch die piktographische Füllung unserer mörderischen Denkblase. Wenn ihr einmal genau hinschaut, sond das alles nur ganz einfach zusammengesetzte bzw mit einnder subtrahierte Grundformen. Ich zeig hier und jetzt nur die Fertigung der Bombe (hoffe Schäubles Häscher stehen morgen nicht vor der Tür nach dem ich hier einen Bombenbauanleitung poste)
    Wir zeichnen einfach einen Kreis, ein Viereck und eine Bezierkurve und ein Dreick, welches wir dann duplizieren und halbkreisörmig anordnen. Das Ganze sollte aussehen, wie auf nebenstehender Skizze und wenn wir die Bauteile alle gezeichnet haben, die dürfen ruhig ein wenig indivudell sein und müssen nicht genau aussehen, wie die meinen. Einfach richtig positionieren und mit dem Pfad vereinigen miteinander verbinden.
    Blitz und Skull sind nicht viel anders gemacht nur das eben beim Schädel eben manches subtrahiert wurde ;)

    Fertig wäre dann unser neues Onematopoem. Bin ja gespannt ob mich dieses Mal wieder Nachbauten erreichen.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 2 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Mußte ja so kommen

    Oktober 15th, 2009 von buergermeister

    Irgendwie war das vorher zu sehen, seit ein oder zwei Wochen ging mir Liferea den ich zum Lesen meiner Feeds benutze tierisch auf den Zeiger. Nach dem Start war er unheimlich träge und dank der einigen Feeds, die ich mir zu Gemüte führe hat es ewig gedauert, bis alle zur Verfügung standen. Beim wechseln zwischen einzelnen Nachrichten, hat Liferea das teilweise als Anforderung zum Öffnen des Browsers interpretiert. Alles in allem keine wirklicher Zustand mehr. Die sqlite Datenbank, die Liferea benutzt war mittlerweile 68 MB groß.

    sqlite3 ~/.liferea_1.4/liferea.db und im Prompt VACUUM eingeben, war auch nicht wirklich hilfreich. Die Datenbank blieb im 50 MB Bereich.  Und damit ändert sich herzlich wenig am Verhalten von Liferea und selbst wenn, das Problem würde in wenigen Tagen wieder auftreten. Da half nur noch die Radikalkur alte Datenbank sichern und Lifrea beim nächsten Start eine neue anlegen lassen, aber auch die ist direkt schon 7 MB groß. Das Problem wird also früher oder später wieder auftreten.

    Ich mag Liferea, ich hab mich mittlerweile ziemlich an ihn gewöhnt, die Features die er mir bietet sind vollkommen ausreichend. Im Gegensatz zu anderen Gnome-Applikationen wie z.B. Gwibber versteht das Ding auch das mein systemweit eingestellter Browser eben nicht Firefox ist und versucht auch nicht diesen zu Öffnen. Eigentlich möchte ich Liferea behalten, tja bleibt nur das Problem der fetten sqlite Datenbank. Also liebe Liferea-Hacker, ich hätte gern eine Variante der ich auch eine richtige Datenbank unterschieben kann.

    Geschrieben in Desktop Revolution, Killer Application, ubuntuusers | 27 Kommentare »

    ähnliche Artikel: The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 |

    Kurztip oder Leseverdruß vs. Hörgenuß

    Oktober 12th, 2009 von buergermeister

    Wem das Mitlesen der Kernelmailingliste einfach zuviel ist, der kann sich das auch anhören. Jon Masters produziert einen LKML Summary Podcast und den kann man auf kernelpodcast.org finden. Allerdings gibt es den nur als MP3 und zum Podcastfeed geht es dann hier entlang.

    Geschrieben in Family Affairs, Killer Application, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Buttons easy mit Inkscape

    Oktober 7th, 2009 von buergermeister

    Shiny oder glossy Button, jeder scheint sie zu mögen und jeder will sie haben. Und so schwer sind die gar nicht zu machen, das dauert keine fünf Minuten. Das Werkzeug meiner Wahl, dieses Mal Inkscape. Mit Gimp lassen die Button sich allerdings genauso einfach herstellen.

    1. Ein Rechteck in der Farbe Deiner Wahl zeichnen.
    2. Mit dem Knotenberabeitungswerkzeug (F2) runden wir die Ecken des Rechteckes ein wenig ab.
    3. Das Rechteck duplizieren (Strg+D oder rechter Mausklick im Kontextmenü “Duplizeren” wählen)
    4. Dem Duplikat eine schwarze Füllung geben, einfach in der Farbleiste unten auf Schwarz klicken.
    5. Das Tool Farbverläufe erstellen und Bearbeiten wählen (Werkzeugleiste zweite von unten, das Tastaturkürzel ist nicht wirklich auf einem Linuxsystem brauchbar ;) ) und einen Farbverlauf von schwarz nach transparent erstellen. Das Rechteck muss dafür selektiert sein, etwas unterhalb des Rechteck beginnen und ein wenig hin das selbige hinein. Ergebnis siehe Abbildung.
    6. Wieder ein Duplikat mit den gleichen Arbeitsschritten, wie in Schritt 3 erstellen und diesem eine graue Farbe geben
    7. Mit dem Werkzeug Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen (F5) eine Ellipse zeichnen und diese über das Rechteck legen.
    8. Jetzt zusätzlich das Reckeck selektieren dazu die Shifttaste gedrückt halten und über Pfad > Intersektion beide Formen zu einer vereinigen. Ergebnis siehe Abbildung.
    9. Jetzt dem “Glanz” eine weisse Füllung geben und mit dem Farbverlaufswerkzeug wie unter Schritt 5 ebenfalls einen Farbverlauf erzeugen. Dieses Mal nur von oben nach unten.
    10. Ein weiteres Duplikat des Rechteck erzeugen und diesem über die Objekteinstellungen die Füllungsfarbe nehmen und einen kleinen Rand geben, mit einer etwas dunkleren Farbe als das Rechteck selbst.

    In zehn wirklich einfachen Schritten sind wir nun zu unserem Button gekommen, dass läßt sich ganz genauso auf andere Formen anwenden und ruckzuck enstehen so die beliebten Dinger. War doch easy oder?

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 10 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Comics ans Tageslicht

    September 15th, 2009 von buergermeister

    Nachdem ich beim letzten Mal gezeigt habe, wie schnell man aus Fotos Comics gestalten kann, mag ich das heute mit einem kleinen Blitztutorial fortsetzen. Da letzte Mal haben wir ja am Ende nur die Konturen genutzt und  unser Comic musste zwangsläufig in der Nacht spielen. Da gibt es aber auch einen Weg Fotos zu benutzen um sie mt Gimp so aufzubereiten, da man sie in Inkscape weiterwenden kann und ziemlich scharf nr die Konturen hat. So in etwa, wie auf der Abbildung. Das ist eigentlich so gar keine große Hexerei. Ich habe einfach die Schwellwerte des Bildes bearbeitet. Also einfach das entsprechende Bild in Gimp öffnen (hier wieder unser Beispielbild aus der Wikipedia) und im Bildfenster unter Farben auf Schwellwert gehen. Dann im sich öffnenden Dialog einfach den Regler rechts und links so verschieben, dass die Konturen scharf heraustreten, dass ist alles. Heraus kommt ein einfach zu vektorisierendes Bild. Das sollte man wie üblich nur als Arbeitsgrundlage zum vektorisieren. Für kleinere Darstellungen reicht es aber auch sofort aus. Simple oder?

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Webspielzeug

    September 7th, 2009 von buergermeister

    Ich spiele in letzter Zeit häufig mit Twitter und eines was in letzter Zeit Mode geworden ist, sind Twitter Walls. Dafür gibt es mittlerweile Dienstleister z.B. twitterwallr.com.
    Ich finde eine derartige Ãœbersicht über bestimmte Dinge interessant – immer alles auf einen Blick. Und so wollte ich einmal probieren meine eigene Twitterwall aufzusetzen.
    Ich wollte mich dafür nicht großartig in die API von Twitter einarbeiten oder programmieren.
    Also habe ich nach fertigen Lösungen gesucht und auch zwei gefunden.
    Die erste heißt Tweetwall und setzt auf PHP. Einige der eingebauten Features finde ich sehr nett z.B. die Links zum retweeten und auch das Design ist ansprechend.
    Für meine Zwecke wären aber größere Umbauarbeiten nötig gewesen. Für eine einfache twitterwall mit nur einem Tweetfeed ist die Sache genügend.
    Allerdings setzt Tweetwall auf SimpleXML und nicht auf cURL und läuft daher nicht unbedingt auf jedem Server. Der Urheber der Lösung arbeitet aber auch noch regelmäßig an der Lösung und verbessert sieständig, bisher sind nicht viele Effekt drin und auch muss man von Hand nachladen, was man mit einem refresh der Seite aber lösen könnte.
    Die zweite Lösung, die ich gefunden habe setzt auf JavaScript und heißt Monitter. Hier wird automatisch refresht und die Implementation ist relativ einfach. Dank Javascript sind keine großen Anforderungen an den Server gestellt.
    Deshalb verwende ich derzeit die L̦sung obwohl sie einige Nacheile hat, wenn man die andere L̦sung kennt Рkeine Links zu den Twitterprofilen, Retweet etc.

    Allerdings finde ich für eine Veranstaltung kann man mehr auf so eine Wall bringen als nur Twitterfeeds, wie wäre es zum Beispiel mit aktuellen Bildern von der Veranstaltung die bei Flickr landen? Also begab ich mich wieder auf die Suche und auch hier wollte ich nicht groß programmieren und möglichst mit Javascript arbeiten, Flash sollte draußen bleiben.
    Und dabei habe ich etwas ziemlich interessantes entdeckt. Y! РYahoo Pipes und damit hab ich meine L̦sung gestaltet.

    Yahoo Pipes ist eine richtg nette Sache. Nahezu alles was öffentlich im Internet erreichbar ist ist damit verarbeitbar. CSV-Dateien z.B. Kalender, iCal-Dateien, natürlich RSS-Feeds und sogar komplette Webseiten solange sie nur unter 200kB Größe sind.
    Sicher man kann derartiges auch mit PHP, Python oder Perl oder jeder anderen Programmiersprache machen. Aber dafür muss man dann meist die entsprechenden Bibliotheken auf seinem Server haben und natürlich die entsprechende Sprache beherrschen.

    Mit !Y Yahoo Pipes muss man nur ein wenig Ahnung von Programmierung haben, es läßt sich leicht anwenden. Es gibt verschiedene Elemente die man auf die Canvas genannte Arbeitsfläche platziert.

    Mit den Sourcen natürlich beginnend, die man dann filtern, sortieren oder umschreiben kann und am Ende kommt dan der entsprechende Output herraus. Man kann das ganze als Badge genannt in seine Seite einbinden, etwas Styling ist ebenfalls noch möglich. Man kann aber dann das Ganze auch als RSS oder ähnliches wieder abgreifen.

    Das beste an Yahoo Pipes ist, dass man nicht immer das Rad neu erfinden muss sondern auf bereits erstellte Pipes von anderen Nutzern zugreifen kann. Selbst für eine Twitterwall wären bereits Lösungen da gewesen. Es lohnt sich auf diese Sache ruhig mal einen Blick zu werfen. Jedenfalls lassen sich damit Übersichtsseiten über Neuigkeiten reaktiv leicht gestalten.

    Hier einmal eine ganz kleine Beispielanwendung (ja ich weiß funktioniert am Ende nicht richtig ging nur darum es ein wenig zu zeigen). Die Anwendung fetcht einfach zwei Feeds nämlich den Feed aus der Blogsuche und der Newssuche von Google. Filtert dann nach der URL um Doppelungen auszuschließen, filtert dann unerwünschte Dinge heraus, Sortiert dann das Ganze nach dem Datum und dann käme bereits die Ausgabe. Wobei wie gesagt das ganze nicht funktionieren würde, da die URL ja immer unique sind da sie von Google stammen. Dafür müßte man die richtige URL herausschneiden aber auch das ist möglich mit ein klein wenig Pipe-Magie.
    Für eine richtige Anwendung würde ich sicher auf etwas selbstgeschriebenes zurückgreifen, aber für etwas temporäres ist Yahoo Pipes auf jeden fall einen Test wert.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | 15 Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Next

    « Frühere Einträge Nächste Einträge »