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Wie aus Bildern Videos werden

Oktober 6th, 2010 von buergermeister

Die Sommer- und Ferienzeit ist nun definitiv vorüber, fast alle bringen aus dem Urlaub jede Menge Fotos mit. Und während es draußen permanent regnet hat man durchaus Zeit, die heute meist eher in digitaler Form vorliegenden Bilder zu bearbeiten. Wie wäre es mit einer netten Slideshow als Video? Werkzeuge unter Linux für diesen Job gibt es in ausreichender Zahl, beginnend bei der Bilder-Allzweckwaffe Imagemagick. Am Ende ist es jedoch nicht das Wahre für diesen Job, da es sich nur bedingt eignet. Dann wären da noch tools wie mencoder, ffmpeg oder mjepgtools aber mal ehrlich bei den Optionen, die man alle setzen muss werden die Kommandos in der Shell endlos lang und vor allem man muss ewig in der Dokumentation nach den richtigen suchen, denn jeden Tag macht man ja keine Slideshow aus seinen Urlaubsbildern. Kdenlive kann zwar aus Bildern eine Slideshow generieren, ist aber für mich in dem Punkt einfach der Overhead und ehrlich gesagt an der Stelle ist es umständlicher als andere Alternativen. Ok zu Anfang wäre da mal wieder ein Kommandozeilenwerkzeug dvd-slideshow, aber hier kann man mit Konfigurationsdateien arbeiten und muss dann nur noch, Quelle und Ziel übergeben.
dvd-slideshow ist für openSUSE als auch ubuntu paketiert und in den Repositories zu finden. Zur installation einfach:

# zypper install dvd-slideshow

oder

sudo apt-get install dvd-slideshow

Auf den Seiten von dvd-slideshow kann man auch ausreichend Beispiele finden. Am Ende kann dvd-slideshow auch mehr, wie der Name schon sagt. Solche genialen Tools wie dieses lassen sich auch leicht mit entsprechenden GUI versehen und davon gibt es schon wieder reichlich.
Da wäre zum einen jDVDSlideshow, ein Java-Programm, wie das j im Namen schon andeutet. Unter openSUSE ist das Ganze paketiert und inde den Standardrepositories zu finden. Zum installieren einfach

# zypper install jDVDSlideshow

Ich hab das Programm ausprobiert und mich auch ziemlich schnell davon verabschiedet. Es hat sich auffällig merkwürdig benommen und am Ende konnte ich keine Dias hinzufügen.

Als nächstes Programm wäre dann dvd-slideshow-editor, ein einfaches Pythonskript welches mit den wxwidget funktioniert. Diese muss man auch dafür installieren

sudo apt-get install python-wxgtk2.8 python-wxversion

Die Bilder auf den Webseiten sahen vielversprechend aus, versprach dvd-slideshwo-editor doch Slideshows mit Ken Burns Effekt und verschiedenen Übergängen. Keider habe ich es dennoch nicht zum Laufen bekommen. Zuerst habe ich es auf openSUSE ausprobiert und es startete mit der Ausgabe von jeder Menge Fehlerlines. Nach einer Weile bin ich dann drauf gekommen, die python-wxGTK und python-wxGTK-wxtools fehlten. Allerdings kam ich dann auch nicht weiter als bei Ubuntu. Unter Ubuntu konnte ich zwar das Programm fehlerfrei starten aber hier tauchten dann die Fehler beim Versuch Bilder zur Slideshow hinzuzufügen auf. Schade eigentlich.
Der nächste Kandidat war dann Imagination und so oder so ähnlich hab ich mir das vorgestellt. Imagination ist für Ubuntu paketiert also:

sudo apt-get install imagination

Dann heißt es nur noch die entsprechenden Bilder auszuwählen, die Ãœbergänge festlegen und ein Audiofile hinzufügen und rendern lassen – Aus die Maus. Imagination beherrscht aber leider nur ich sage dazu mal Office-Ãœbergänge und die wirken schon etwas altbacken. Ken Burn Effekt nutzen können, dass wäre schon was.

Aus der Feder des gleichen Author, der schon für das auf QT3 basierende Slideshowprogramm ManDVD verantwortlich war stammt SMILE, dass steht für Slideshow Maker in Linux Enviroment und basiert auf QT4, hier gibt es im openSUSE Buildservice ein entsprechendes Binärfile mit OneClickInstaller oder man findet es auchbei Packman. Die Bedienung erschloss sich nach wenigen Augenblicken nur beim Import, der Bilder muss man erst darauf kommen das Kontextmenü nach dem Rechtsklick mit der Maus zu benutzen. Ansonsten bietet dann SMILE schon einige Features mehr als Imagination, zum Beispiel das Hinzufügen von Cliparts ins Bild und ähnliches. Aber wieder nur die altbackenen “Officeübergänge”.

Ähnlich wie dvd-slideshow-editor basiert der nächste Kandidat auf wxwidget. Photofilmstrip läßt sich einfach installieren, Ubuntu-Nutzer finden auf den Seiten ein Debian-Paket, für openSUSE-Nutzer heißt es die benötigten Pakete installieren also wxPython2.8 und mencoder. Danach kann man den Sourcetarball von den Projektseiten herunterladen, auspacken einfach ins Verzeichnis src wechseln und dort

$ python photofilmstrip-gui.py

aufrufen. Die Oberfläche läßt sich auch hier relativ schnell intuitiv bedienen, einfach die Bilder hinzufügen. Photofilmstrip bietet in der derzeitig stabilen Version nur das sanfte überblenden, was nach meiner Auffassung eh der schönste Übergang ist. Und es bietet den Ken Burns Effekt. Man kann ein Musikstück hinzufügen, welches dann automatisch die Länge des Video bestimmt. Und das schönste, man kann ein Batchjob erzeugen lassen und das Video dann über Nacht auf dem Rechner rendern lassen.

Ich habe jedenfalls mein Programm gefunden aber da gibt es noch mehr, wie zum bei slcreator und bestimmt auch noch welche, die ich nicht gefunden habe. Bei Gelegenheit werde ich mich aber dann noch mal am dvd-slideshow-editor versuchen.

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  • Widelands – die Siedler wuseln wieder

    September 30th, 2010 von buergermeister

    Es wuselt wieder fleissig auf meinem Rechner. Wenn ich mich zurückbesinne, war Mitte der 90iger Jahre wohl Siedler II eines der Spiele, mit denen ich noch eine Menge Zeit verbracht habe. Stundenlang wuselten die witzigen kleinen Figuren und Shcafe über meinen Bildschirm, wobei es einfach oft warten und nur zuschauen hieß. Aber auch das zuschauen, hat bei den witzig animierten Trägern, Bäckern und was da sonst alles noch über den Bildschirm wuselte lange Zeit Spaß gemacht.
    Von den meisten Spielen, die damals erfolgreich waren, gibt es heute freie Klone. Und so gibt es auch für den Klassiker Siedler II einen freien Klon – Widelands. Es gab zwar noch eine Fortsetzung, aber die hat mir damals weniger Spaß bereitet, zum einen waren die Hardwarevorasusetzungen höher zum anderen, hat man versucht neue Spielelemente einzuführen und die Grafik, war im Vergleich zum Vorgänger weniger toll.
    Anders bei Widelands, die Grafik entspricht weitestgehend, der von Siedler II auch wenn an einigen Stellen gespart wurde, so vermisse ich ein wenig den dicken Bäcker mit der weißen Mütze und den schlafenden Müller. An anderen Stellen hingegen hat man zugelegt, so hüpfen nicht nur die Häschen, die Rehe und die nervig blökenden Schafe als Wildtiere über den Bildschirm sondern im Barbarenszenario begegnem einem Wölfe, Luchse, Elche, Rentiere, Füchse, Marder Dachse und andere mehr.

    Auch hat man einige Gebäude eingespart, so gibt es zwar eine Viehzucht, aber die ist nicht an eine Fleischerei gekoppelt sondern liefert bei den Barbaren nur das, was im Original die Eselzucht geliefert hat. In dem Fall dienen Ochsen als zusätzliche Tragtiere. Spielt man mit den anderen Nationen, so stehen einem durchaus auch andere Gebäude zur Verfügung. Und noch eines hat man eingeführt, Gebäudeerweitereungen. So kann man alle Bergwerke upgraden, was dann allerdings den Bedarf der Erweiterung eines anderen Gebäudes bedarf. So hat man das Spiel dann doch ein wenig erweitert und man tut das auch weiterhin. So ist aber auch jetzt schon stundenlanger Spielspaß garantiert.

    Aber nun zur Installation, Nutzer von Ubuntu 10.04 finden ein entsprechendes Repository hier:

    sudo apt-add-repository ppa:timo-wingender/ppa
    sudo apt-get update
    sudo apt-get install widelands

    Wer lieber die allerneuste Version haben möchte, findet daily builds hier.

    Nutzer von openSUSE finden ein entsprechendes Binärpaket mit OneClickInstaller im openSUSE Buildservice. Und nun viel Spaß beim Siedler wuseln lassen.

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  • BrowserBox – Appliance zum Testen von Webseiten

    September 14th, 2010 von buergermeister

    Wer schon das ein oder andere ein wenig Webentwicklung gemacht hat, weiss um eines der größten Probleme die verschiedenartige Darstellung bzw. Interpretation durch verschiedene Browser. Dafür gibt es verschiedene Ansätze, man kann zum Beispiel nur bestimmte Browser unterstützen. Oder man kann wenigstens ansatzweise versuchen, das alle Browser die Seiten einigermaßen darstellen. Dafür muss man allerdings testen und das in verschiedenen Browsern. Da kommt man auch auf Linux-Seite nicht um die Installation des IE herum, Firefox und Safari sollte man dann auch installieren. Ok man könnte auch Online-Tools wie BrowserShots verwenden, nachteil man darf bei eine ganze Weile warten und erhält am Ende einen statischen Snapshot, und sieht nur eine Seite, nicht wie die Navigation durch die Seiten funktioniert. Oder man benutzt ein kostenpflichtiges Tool wie BrowserCam. Aber wer mag bei den paar Groschen, den man mit Webentwicklung verdienen kann noch viel Geld darin investieren? Also doch wieder alle Browser installieren oder eben eine Linuxdistribution benutzen, die eine Menge Browser schon vorinstalliert hat.
    Da wäre zum Beispiel BrowserBox eine mit SUSE Studio erstellte, logischerweise SUSE Linux basierte Distribution, die doch sage und schreibe 22 Browser bzw 14 Browser mit den entsprechend verschiendenen Versionen die derzeit Verwendung finden, bietet. Darunter auch Browser auf mobilen Endgeräten wie Mozillas Fennec, der Android-Browser oder Opera Mini.
    BrowserBox integriert folgende Browser:

    • Android Browser 4.0 (2.2) (WebKit 533.1)
    • Arora 0.10.2 (WebKit 532.4)
    • Google Chrome 6.0.472.55 (WebKit 534.3)
    • Epiphany 2.30.2 (WebKit 531.2)
    • Mozilla Firefox 2.0.0.20 (Gecko 20081217)
    • Mozilla Firefox 3.0.19 (Gecko 2010031218)
    • Mozilla Firefox 3.5.11 (Gecko 20100701)
    • Mozilla Firefox 3.6.9 (Gecko 20100824)
    • Mozilla Firefox Mobile (Fennec) 1.1 (Gecko 20100614)
    • Microsoft Internet Explorer 6.0 (Trident)
    • Microsoft Internet Explorer 7.0 (Trident)
    • KDE Konqueror 4.4.4 (KHTML 4.4.4)
    • Lynx 2.8.7 (libwww-FM 2.14)
    • Opera 9.27 (Presto 2.0)
    • Opera 9.64 (Presto 2.1.1)
    • Opera 10.10 (Presto 2.2)
    • Opera 10.61 (Presto 2.6)
    • Opera Mini 4.2 (Presto/2.5.25 on server)
    • Opera Mini 5.1 (Presto/2.5.25 on server)
    • Opera Mobile 10.00 (Presto 2.4.18)
    • Apple Safari 4.0.5 (WebKit 531.22.7)
    • Apple Safari 5.0.2 (WebKit 533.18.1)

    Die Apple Safari Browser und die verschiedenen IE Versionen, sind dabei als Installationskript für Wine ausgelegt und werden beim ersten Aufruf installiert inklusive Flashunterstützung. Was allerdings bei der Nutzung der Live-CD Version nicht funktioniert. Die Opera-Versionen für mobile Geräte laufen im MicroEmulator. Ich habe mir zum ausprobieren die Applikation geklont und nur die Usereinstellung geändert und mir das ganze dann als VMWare/VirtualBox/KVM image heruntergeladen. Die “Installation” ging dementsprechend schnell. Als Desktopumgebung integriert BrowserBox KDE, was mir eher weniger gefällt wohl aber dem Konqueror als Browser geschuldet ist. Was mir ich wünschen würde, ist eine Ablage der verschiedenen Browser als Icons auf dem Desktop, dass umständlich navigieren durch das KMenu ist nervig (Application > Internet > Browser). Aber alles in allem ist diese Applikation wirklich ein gute Idee, kein Wunder das sie Appliance der Woche bei SUSE Studio geworden ist. Ich bin gespannt wie es mit der Entwicklung weitergeht, denn zulegen kann die Appliance auf jeden Fall noch, aber ein schönes Beispiel was man SUSE Studio so alles anfangen kann.

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  • Inkscape – Web Slicer

    September 12th, 2010 von buergermeister

    Mit der Version 0.48 von Inkscape wird standardmäßig ein Web-Slicer integriert. Das hat auf einigen Seiten zu unheimlichen Mißverständnissen geführt, einige waren der Annahme, man muss nur die Grafik speichern und das SVG wäre dann webfähig. SVG ist es ohnehin aber davon einmal abgesehen. Es kamen wüste Diskussionen auf über die Darstellungsfähigkeit von SVG gewisser Browser. Irgendwie haben da einige etwas gehörig mißverstanden. Das Wort aus den englischem einfach mal übersetzt sollte einen weiterbringen, ein Slicer ist ein Aufschnittmesser und genau das macht auch der in Inkscape integrierte Slicer, er zerlegt die Gesamtgrafik in die für das Webdesign nötigen Einzelbilder.

    Eine ähnliche Hilfe gibt es auch für Gimp, dieser zerschneidet die Gesamtgrafik mit Hilfe der gesetzten Hilfslinien in die Einzelgrafiken und am Ende erhält man ein Verzeichnis mit einem HTML-Tabellenkonstrukt und die Einzelbilder. Das ist am Ende recht umständlich, da man mehrere Slicedurchgänge machen muß, sollte der Header zum Beispiel größer sein als der Content darunter, wenn man zum Beispiel da ander Seite ein Menü hat.

    Ganz anders funktioniert jetzt das Slicen mit Inkscape. Man findet die Erweiterung unter “Erweiterungen > Internet“. Das Ganze funktioniert am Ende denkbar einfach. Zeichnet zuerst eurer Webseitendesign, dann geht in die Erweiterung und ruft dort “Geschnittenes Rechteck” auf. Es wird automatisch eine neue Ebene, die sich “Web Slicer” nennt angelegt, ausserdem wird auf dieser ein entsprechendes Rechteck in den Dimensionen und mit dem Name, den ihr im Formular eingeben habt angelegt. Jetzt könnt ihr im gleichen Menüpuckt “Exportiere Layout-Teile und HTML, CSS Code” wählen. Gebt einen entsprechenden Exportpfad an und schon arbeitet das Skript. Die Opacity der Objekte auf dem Layer “Web Slicer” wird auf 0 gesetzt, dass heißt sie werden nicht sichtbar exportiert sondern nur die in der Ebene darunter werden in den entsprechenden Dimensionen exportiert. Nachher findet ihr in dem angegebenen VErzeichnis eine HTML-, eine CSS- und die entsprechenden Bilddateien. Wer den Satz “This HTML code is not done to the web.The automatic HTML and CSS code are only a helper.” liest dürfte klar sein, der generierte Code kann muss aber nicht entsprechend valide sein und dient wirklich nur zur Hilfe. Es geht wirklich nur um ein komofrtablereres Zerlegen einer großen Grafik in die für das Webdesign benötigten Einzelgrafiken und ich finde, dass ist komfortabel mit dieser Inkscape-Erweiterung möglich.

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    Virtuelle Adventures

    September 8th, 2010 von buergermeister

    Vor nicht all zu langer Zeit habe ich über SUSE Studio berichtet, mit dem sich mit wenigen Mausklicks Live-ISOs für DVD,CD oder Sticks oder auch Images für XEN, KVM, VMWare oder VirtualBox erstellen lassen. Einloggen, Template auswählen, Software hinzufügen, konfigurieren, builden lassen und herunterladen und nutzen.
    Auch unter ubuntu gibt es Möglichkeitenderartiges zu Erstellen. Für das Erstellen von Live-ISO gibt es das Ubuntu Customization Kit oder Remastersys, wie sieht es aber mit Werkzeugen zum Erstellen von Images für XEN, KVM oder ähnlichen Virtualisierungslösungen aus? Gefunden habe ich dafür zwei Lösungen den ubuntu-vm-builder und vmbuilder.
    Ersterer ist gemäß den Hilfeseiten bei Ubuntu eigentlich veraltet, was mich dabei stutzig macht ist das, dass Paket trotzdem noch installierbar ist und seltsamerweise das neuere Werkzeug mit installiert.

    sudo apt-get install qemu-kvm qemu-kvm-extras debootstrap kpartx python-cheetah python-libvirt devscripts libvirt0 libxen3 libaio1 bridge-utils qemu-common seabios vgabios ubuntu-vm-builder

    Ein paar weitere Abhängigkeiten werden dann auch noch mit installiert. Das Manual zu dieser Software ist nicht sehr umfangreich, aber es fördert immerhin zu Tage, dass man mit dem Aufruf ubuntu-vm-builder <hypervisor> <distro> –help Hilfe erhalten könnte. Mir neu mehr Hilfe in der Hilfe als im Manual zu finden.
    Der Aufruf ubuntu-vm-builder kvm lucid erzeugt ein Image für kvm mit einem JeOS auf Lucid Lynx Basis und zwar mit allen default Einstellungen. Die allerdings herauszufinden war nicht einfach. Eine Suche in den Dateien unter /etc/vmbuilder brachte nicht wirklich viel zum Vorschein. Eine Suche bei Google brachte dann folgendes Onlineformular zum Vorschein, das nicht nur den ellenlangen Aufruf generiert sondern ganz zufällig auch die Defaultwerte enthält.
    Das die Dateien unter /etc/vmbuilder/ eine Art Templates darstellen scheint wohl Fehlanzeige zu sein, so ganz zufrieden bin ich mit dieser Lösung nicht. Also habe ich die zweite Lösung ausprobiert.

    sudo apt-get install python-vm-builder

    Der Aufruf ist vmbuilder <hypervisor> <distro> also identisch zu ubuntu-vm-builder auch die Optionen sind identisch bis auf eine, aber entscheidende. vmbuilder akzeptiert Konfigurationsfiles. Und so kann ein solches Konfigurationsfile aussehen.

    [DEFAULT]
    arch = i386
    ip = 192.168.10.100
    part = vmbuilder.partition
    user = user
    name = user
    pass = geheim
    tmpfs = -
    firstboot = boot.sh
    firstlogin = login.sh

    [ubuntu]
    mirror = http://paketserver:9999/ubuntu
    suite = lucid
    flavour = virtual
    addpkg = openssh-server, weiteres-paket, und-noch-eins
    ppa = name

    [kvm]
    libvirt = qemu:///system

    Der Aufruf wäre dann folgender.

    sudo vmbuilder kvm ubuntu -c configuration.cfg

    vmbuilder lädt dann alle entsprechenden Pakete von den angegebenen Servern herunter, daher empfiehlt es sich wenn man häufiger derartige Abbilder erzeugen will apt-proxy oder apt-mirror zu verwenden. Nach der Beendigung findet man in seinem Home-Verzeichnis ein Verzeichnis namens ubuntu-kvm, welches das Abbild und ein Startskript run.sh enthält, mit der man die Maschine direkt starten kann.
    Das man statt eines JeOS mit Hilfe der Konfiguration auch eine Desktop-Maschine erzeugen kann ist einfach. Dazu einfach die folgenden Pakete installieren lassen.

    • ubuntu-desktop
    • language-pack-de
    • language-pack-de-base
    • language-support-de
    • language-pack-gnome-de
    • language-pack-gnome-de-base

    Das Paket ubuntu-desktop ist ein Metapaket, welches alle benötigten Pakete als Abhängigkeit besitzt. Einziges Problem ist, dass es keine Option für das setzen der Locale gibt, aber dafür läßt sich ja die Option firstboot benutzen. Also einfach ein Skript schreiben welches setxkbmap -model pc105 -layout de -variant basic aufruft und unter /etc/default/locale/ den Eintrag LANG=”de_DE.utf-8″ setzt.

    Bleibt noch zu erwähnen das man entsprechenden Platz auf der Festplatte haben muss, um die Images zu bauen.

    Verwöhnt von openSUSE Tools wie SUSE Studio oder KIWI ist das eine recht abenteuerliche Art Images für virtuelle Maschine zu erzeugen, aber am Ende funktioniert es, wünschenswert wäre allerdings wirklich noch eine Spracheinstellung als Option angeben zu dürfen.

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  • Enlightenment, die ewige Suche nach der Erleuchtung

    September 1st, 2010 von buergermeister

    Als ich die Übersicht über die Home Theater PC geschrieben habe, habe ich auch über GeeXboX 2.0 und die Entwicklung Enna berichtet. Enna setzt auf die EFL (Enlightenment Foundations Libraries) vom Enlightenment Projekt. Über den Windowmanager für den diese Bibliotheken eigentlich entwickelt werden, habe ich vor langer Zeit einmal geschrieben, dass war Anfang 2007. Damals war E17 wie der Enlightenment-Desktop auch kurz genannt wird relativ frisch, E17 ist allerdings die in der Entwicklung befindliche Version dieses Desktop Enviroment. Mit den EFL soll ein flexibler und dennoch mächtiger als auch einfach zu verwendenden Satz von Werkzeugen geschaffen werden. Die Bibliotheken werden portabel und optimiert gehalten, damit sie sogar auf Geräten wie PDAs oder ähnlichem funktionieren.
    Kurz nach dem vor rund 3 Jahren ein kurzer E17-Boom herrschte gab es natürlich auch eine ebuntu-Distribution, die hat allerdings schon zum zweitenmal den Namen gewechselt, Geubuntu und heute openGEU. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Distributionen, die auf Enlightenment als Default-Desktop setzen, zum Beispiel gOS, welches ebenfalls auf Ubuntu/Debian basiert. Fürs ein einfaches Testen von Enlightenment gibt es eine Live-Distribution – Elive genannt. Ich habe einen wirklich nur sehr kurzen Blick auf openGEU geworfen. openGEU stammt aus Italien, was man an den klangvollen Releasnamen unschwer erkennen kann und versucht die Power von Gnome mit dem Eyecandy von E17 zu verbinden. Die Version 9.10 Codename “Quarto di Luna” war derzeit nicht verfügbar und so habe ich einen kurzen Blick auf die Version 8.10. “Luna Serena” geworfen, welche am 16. März 2009 erschienen ist.
    Die Installation unterscheidet sich überhaupt nicht von dem eines normalen Ubuntu, im Installer ist sogar noch bei der Partiotionierung “ubuntu” erhalten geblieben. Nach der Installation die wirklich zügig von statten geht und einem Reboot wird man bereits von einem optisch gelungenen Loginmanager begrüßt.

    Dank eva der entsprechenden Bibliothek kann man auch ohne entsprechende Hardware 3D Effekte genißen und das ganze läuft rasch und flott. Einige Dinge gibt es noch, so benutzt man Thunar aus XFCE als Dateimanager, verzichtet auch auf das schwergewichtige OpenOffice und bringt stattdessen Abiword und Gnumeric zum Einsatz und als Mailclient setzt man auf Clawsmail. Und so sieht das Ganze aus.

    Die aktuell stabile Version von Enlightenment ist immer noch E16 und dieser ist derzeit beim Stand von 0.16.8.15 welcher am 5. Januar 2009 released wurde. Eigentlich wurde E17 bereits im April 2009 kurzeitig eingefroren und man rechnete im September mit einem Release eines stabilen E17, siehe auch die damalige Meldung bei pro-linux.
    Die stabile Version des Enlightenment ist auf openSUSE oder Ubuntu schnell installiert

    sudo apt-get install e16
    zypper install e16

    Beim Ubuntu-System hatte ich allerdings nachher Probleme eine reine Gnome-Session zu starten. Der Windowmanager wurde einfach mit e16 ersetzt, nicht die feine englische.

    gconftool -s /desktop/gnome/session/required_components/windowmanager metacity -t string

    Bringt einem das Gewohnte in der Desktopumgebung zurück. Dem war aber nicht genug, eigentlich wollte ich mir ja E17 anschauen. openSUSE User finden ein entsprechendes Paket mit dem obligaten oneClick-Installer im openSUSE Buildservice. Ubuntu Nutzer können eine entsprechende Paketquelle hinzufügen:

    sudo vi /etc/apt/sources.list

    dann folgende Zeile anfügen:

    deb http://packages.enlightenment.org/ubuntu lucid main extras
    wget http://packages.enlightenment.org/repo.key
    sudo apt-key add repo.key

    Nach der Installation und dem ersten Login erfolgt eine geführte Konfiguration und dann kann man auch schon den E17 genießen.

    Die binären Pakete sind allerdings nur Momentaufnahmen und manche sind schon etwas älter, so ist das Paket im openSUSE Buildservice der Entwicklungsstand vom 16. Mai 2010 und die im Repository für Ubuntu sind noch etwas älter nämlich vom 11. April. Will man den derzeitigen Entwicklungsstand von E17 testen, dann kommt man ums kompilieren nicht herum. Eine Möglichkeit bietet das Easy-E17 Skript. Bevor man es benutzen kann müssen automake und subversion installiert sein, das Skript checkt dann die aktuellen Quellen aus dem SVN aus und baut daraus den aktuellen Stand des E17 zusammen. Aber Achtung, dass muss nicht immer einen funktionierenden Desktop ergeben! In meinem Testfall hab ich mir damit sofort eine funktionierende E17 Installation zerschossen. Das sollten also wirklich nur die tun, die wissen was sie tun.

    Am Ende bleibt nur eines zu sagen, die nicht wirklich häufigen Releasezyklen bzw. die völlig undurchsichtige Releasepolitik des Projektes verhindern wohl einVerbeitung von Enlightenment, der einst sehr beliebt war, auf dem Linux-Desktop. Die Entwicklung von E17 begann bereits 2001 und dauert nunmehr 9 Jahre, sicher mit einem nicht gerade großen Entwicklerteam braucht das auf jeden Fall seine Zeit. Die selbst gesteckten Ziele sind auf jeden Fall ehrgeizig. Enna oder auch die Erwägung die EFL-Bibliotheken im Ubuntu Netbook Remix für die ARM-Architektur einzusetzen zeigt, wo Enlightenment wohl in Zukunft eher eine Rolle spielen wird und aus diesem Grunde unterstützt wohl Samsung auch die Entwicklung. Ich jedenfalls bin wirklich gespannt, wann denn E17 sein Release haben wird.

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  • Btrfs – future of Linux file systems

    August 31st, 2010 von buergermeister

    Mit openSUSE 11.3 wurde erstmals btrfs in den Installer integriert und openSUSE ist damit die erste Distribution, bei der sich bereits bei der Installation auf das neue Dateisystem setzen läßt. Grund genug sich das einmal anzuschauen.
    Btrfs stammt aus der Feder von Chris Mason und wurde ursprünglich von Oracle als Linux-Filesystem entwickelt. Seit Kernel 2.6.29 ist Btrfs ein offiziell unterstütztes Linux-Dateisystem. Btrfs wird wahrscheinlich auf lange Sicht ext4 ersetzen und ist das Standard-Filesystem von MeeGo. Btrfs bietet ähnliche Funktionalitäten, wie das ursprünglich von Sun entwickelte ZFS darunter integriertes RAID, ein Subvolume und Snapshots. Wobei allerdings RAID 5 und 6 Funktionen bisher nicht implementiert sind.

    Gegenüber herkömmlichen Hard- oder Software-RAID beitet das RAID-Subsystem von Btrfs allerdings den Vorteil, dass zwischen belegten und freien Datenblöcken unterschieden werden kann. Das kann bei Wiederherstellungen enorme Zeitersparnis bedeuten. Der wesentliche Unterschied zwischen ZFS und Btrfs ist meiner Ansicht nach weniger technischer Natur (wenn man von Stabilität und Entwicklungstand absieht) sondern eher die Lizenz während ZFS unter der CDDL steht und damit wohl nicht Eingang in den Linuxkernel finden wird, wird btrfs unter der GPL entwickelt.
    Mit der aktuellen Ubuntu-Version Lucid Lynx läßt sich btrfs auch einsetzen, dafür muss man allerdings das entsprechende Kernelmodul nachladen und die Dateisystemwerkzeuge nachinstallieren.

    Als erstes Grub kann derzeit nicht von btrfs-Partitionen booten. Daher sollte man über eine eigene Boot-Partition verfügen. Auf einem Ubuntu läßt sich Btrfs ganz einfach nachinstallieren, zuerst die Btrfs-Werkzeuge installieren.

    sudo apt-get install btrfs-tools

    Bei openSUSE findet man diese Werkzeuge im Paket btrfsprogs und installiert sie mit dem Aufruf

    zypper install btrfsprogs

    Am einfachsten geht es mit dem btrfs-convert Werkzeug eine Ext-Partition in eine btrfs-Partiotion zu konvertieren. Dazu darf die entsprechende Partiotion nicht gemountet sein.

    sudo btrfs-convert /dev/sda7

    Neben btrfs-convert enthalten die btrfs-tools: btrfsck, btrfs-debug-tree, btrfs-image, btrfs-show, btrfstune, btrfs-vol und btrfsctl. Mit btrfsctl können zum Beispiel eintsprechende Snapshots des Filesystemes angelegt werden, dass geht ganz einfach.

    sudo btrfsctl -s NamedesSnapshot Volume/Tree

    Die entsprechenden Snapshots sind platzsparend, da sie inkrementell angelegt werden, dass heißt nur die Veränderungen des Dateisystemes werden. Man sollte also direkt nach der Installation einen ersten Snapshot anlegen. Das Werkzeug btrfsctl ist allerdings veraltet und wird in Zukunft durch btrfs als Kommando ersetzt.

    Auch Fedora unterstützt seit Version 11 btrfs. Btrfs auf Fedora zu installieren glich für mich einem kleinem Abenteuer. Irgendwo hatte ich gelesen, dass mit dem richtigem Bootparameter, Btrfs als Option in Anaconda zur Verfügung stehen würde, das kam mir gleich spanisch vor. Das hat auch nicht geklappt. Also habe ich das Kernelmodul von Hand geladen und die Btrfs-progs mit Yum nachinstalliert. Mein Plan war eine entsprechende Partition mit mkfs.btrfs zu formatieren und dann anschließen darauf zu installieren. Da wurde ich aber schnell eines besseren belehrt.

    Eine normale Installation mit Ext4 als Dateisystem schlägt aber derzeit bei mir stetig fehl, dass könnte daran liegen, dass VirtualBox mit Ext4 Dateisystemen auf dem Host einige Probleme hat. Denn ähnliche Probleme habe ich derzeit mit anderen Distributionen. Ein Test auf dem Livesystem schlug allerdings fehl, ich habe die Werkzeuge nicht gefunden, eine längere Suche danach habe ich gar nicht erst angefangen.

    Fedora 13 bietet aber dafür ein Yum-Plugin, welches nach einer Software-Installation den Rollback zu einer früheren System-Version ermöglicht.
    Um das entsprechende Plugin zu installieren, ist folgender Aufruf nötig

    yum install yum-plugin-fs-snapshot

    Dieses Werkzeug legt vor jeder yum Installation einen entsprechenden Snapshot des Dateisystems an, die entsprechende Integration der Verwaltung der Snapshots mit Fedoras DeviceKit-Programm Palimpsest ist allerdings nicht in Fedora 13 integriert und wird wahrscheinlich erst mit de nächsten Version ausgeliefert. Siehe auch den entsprechenden Eintrag im Wiki von Fedora.
    Dennoch ist es möglich, die entsprechenden Snapshots über einen Bootparameter für den Kernel als Subvolume zu mounten.

    linux vmlinuz-2.6.33.3-85.fc13.i686.PAE root=/dev/sdc8 rootflags=subvol=yum_DatumZeitstempel

    oder man mounted den entsprechenden Snapshot im laufenden System

    mount -o subvol=yum_DatumZeitstempel /dev/sda2 /mnt

    Das Yum-Plugin mach dabei von allen vorhandenen btrfs-Partitionen einen Snapshot, hat man also sein Home-Verzeichnis ebenfalls auf einer solchen, wird dieses eingeschlossen. Ein ähnliches Feature könnte eines Tages in openSUSE kommen, ein entsprechender Featurerequest für “zypper rollback” ist bereits in openFATE eingetragen.

    Snapshots und damit inkrementelle Datensicherungen des Systemes ist aber nicht das einzige Feature, welches btrfs bietet. Btrfs integriert ebenfalls einen Volumemanager oder dessen Funktionalitäten. Damit lassen sich jederzeit die entsprechenden Partiotionen verkleinern oder vergrößern.

    sudo btrfs-vol -a /dev/sdd /Mountpoint

    Wie gesagt btrfsctl und btrfs-vol werden in der nächsten Generation durch das Werkzeug btrfs ersetzt. Auf Fedora sollen diese vorhanden sein, was ich wegen obige Installationsprobleme nicht bestätigen kann. Die btrfs-progs auf dem Livesystem liessen sich zwar installieren, waren nachher allerdings nicht vorhanden. Auf Ubuntu 10.10a habe ich sie nicht gefunden, egal was andere da schreiben. Um das Ganze dann doch auch noch mit einem Beta zu testen, haben ich den gestrigen Snapshot heruntergeladen und ausprobiert. Hier hatte ich zwar die gleichen Probleme mit einer Installation, allerdings im Livesystem konnte ich testen. Wie man sieht sind die btrfs-tools per Default installiert und btrfsctl ist noch vorhanden.

    Insgesamt befindet sich btrfs noch im Entwicklungstadium und von seinem Einsatz im produktiven Umfeld ist abzuraten. So kann btrfsck zwar einen Integritätscheck für das Filesystem durchführen ist aber nicht in der Lage es zu reparieren. Auf der Entwicklungsmailingliste häufen sich die Fehlermeldungen das sich btrfs-Filesysteme nicht mehr mounten lassen, insbesondere nach Stromausfällen oder ähnlichem. Da alle großen Distributionen bereits btrfs integrieren, ist es so gut wie sicher das btrfs das Linux-Dateisystem der Zukunft sein wird. Das sehen auch Andrew Morton und Theodore Tso als Entwickler der Ext-Dateisysteme so. Es schadet also nicht, die Entwicklung ein wenig zu verfolgen.

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    Nun zwitschert Turpial auch auf Deutsch

    August 26th, 2010 von buergermeister

    Mich ärgert nach wie vor die Tatsache, das Gwibber nun unbedingt den Gnome-Keyring verlangt, was nach sich zieht ein ganzes Gnome installieren zu müssen, was nicht im Sinne des Erfinders ist, wenn man eine schlanke OpenBox oder ähnliche Desktopumgebungen nutzen möchte. Die Entwicklung des kleinen venezolanischen Python-Twitterclient namens Turpial verfolge ich ja seit Anbeginn. Im ersten Beitrag schrieb ich noch Fazit: “Entwicklung verfolgen und auf Ãœbersetzung hoffen”, nunmehr ist Turpial internationalisiert und kann auch in der deutschen Sprache benutzt werden. Die derzeit stabile Version 1.3.4 kann immer noch auf http://code.google.com/p/turpial/downloads/list heruntergeladen werden. Inzwischen betriebt das kleine Projekt auch eine eigene Webpräsenz unter http://turpial.org.ve, die Seiten sind allerdings nur in Spanisch verfügbar. Im zweiten Test wartete der kleine Zwitscherbruder bereits mit einigen schicken Features auf, wie dem Stummschalten von nervigen Twitterfreunden. Damals schrieb ich, dass leider nur das Twitterprotokoll in den Client integriert ist, dass aber sicher andere Protokolle noch integriert werden.

    Nun ist es soweit, mit der Version 1.4.7a1 verfügt der Client über die Möglichkeiten auch vie identi.va sich der Welt mitzuteilen oder eben zu lesen, was die Welt so mitzuteilen hat. Die entsprechende Software zu bekommen, war dieses Mal ein Abenteuer, denn weder auf den Google-Code noch auf den Projektseiten und dem zugehörigem Github fanden sich Pakete oder Sourcen zu dieser Version, überall wurde nur die stabile Version 1.3.4 angeboten. In Launchpad allerdings gibt es eine Entwicklerversion, so Ubuntunutzer können also einfach die entsprechende PPA hinzufügen

    sudo add-apt-repository ppa:effie-jayx/turpial-devel
    sudo apt-get update && sudo apt-get install turpial

    Natürlich findet man auch entsprechende Quellen, so dass auch einer Installation auf openSUSE nichts mehr im Wege steht. Zusätzlich zum bereits beim letzten Mal benötigten Paket “python-pygame” muss man dieses Mal noch “python-babel” installieren. Das geht am schnellsten mit Zypper.

    zypper install python-pygame

    Dann ach kann man die Quellen entpacken und in das Verzeichnist wechseln und dort ruft man die Datei setup.py auf

    python setup.py build

    Danach kann man als root wieder das Skript mit der Option install aufrufen, bei meinem System führte das allerdings zu einem Fehler, das das Zielverzeichnis nicht existierte. Das Setupskript versucht nach  /usr/local/lib/python2.6/ zu installieren, da gibt es zwei Möglichkeiten entweder das Verzeichnis anlegen oder das Setupskript an den entsprechenden Pfad anpassen. Ich habe mich für erste Variante entschieden (einfach aus Bequemlichkiet ;) ) Nach dem Anlegen des Verzeichnisses habe ich also.

    python setup.py install

    aufgerufen und das Skript hat die entsprechenden Dateien in dieses Verzeichnis kopiert. Dannach kann man das Programm entweder mit ALT+F2 oder über ein Terminal aufrufen, ein Menüeintrag wird auf diese Weise natürlich nicht angelegt. Es begrüßt einen der schon aus früheren Versionen bekannte Loginscreen von Turpial. Dieses Mal gibt es allerdings ein Dropdownmenü, welches Twitter und Identi.ca zur Auswahl bietet.

    Die Übersetzung von Turpial ist bis auf ein kleines Stück vollständig, nur die Einstellungen der Aktualisierungshäufigkeit sind nicht übersetzt, aber sie sind nicht Spanisch sondern nunmehr English und damit verständlicher. An der grafischen Oberfläche oder den Features hat sich seit dem letzten Test nicht viel getan. Auch die Stummschalten-Einstellungen zeigen sich erst, wenn man den ersten in der Timeline zum schweigen gebracht hat. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt für mich, sonst würde ich sofort auf Turpial umsteigen, ich muss mich beim Login entscheiden entweder Twitter oder Identi.ca. Aber ich bin zu 100% sicher das wird nicht so bleiben und in wenigen Monaten, wenn nicht Wochen wird Turpial mit Twitter und Identi.ca gleichzeitig umgehen können. Dann würde mir nur noch die yourls-Unterstützung fehlen und der Twitterclient wäre perfekt.

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    Gnome 3.0 Expedition

    August 26th, 2010 von buergermeister

    Mit openSUSE 11.3 wurde eine Previewversion von Gnome3 ausgeliefert und nachdem jetzt mein Desktop auf die Version umgezogen ist, war es an der Zeit das mal ausgiebig auszuprobieren. Das ging bisher nicht, da ich die Factoryversionen immer in virtuellen Maschinen habe laufen lassen und diese nicht über 3D-Grafikunterstützung verfügen. Da die 11.3 auch mit dem Nouveau-Grafiktreiber ausgeliefert wird und der mir so einige Problemchen bereitet, hiess es also erst einmal die proprietären NVidia-Treiber installieren, dass hätte ich aber ohnehin tun müssen.

    Wenn man bisher von Gnome3 geredet hat, dann waren immer 3 wesentliche Komponenten im Gespräch Mutter, Gnome-Shell und Zeitgeist. Mutter wird der neue Window Manager und Metacity ersetzen, so jedenfalls der Plan. Die Gnome-Shell als Plugin für Mutter ist das, was der User am Ende als die optische Veränderung wahrnimmt. Genau das ist was installiert wird, wenn man die “Gnome-Vorschau” installiert.

    zypper install gnome-shell oder apt-get install gnome-shell

    Die Abhängigkeit zu mutter und libgjs wird automatisch aufgelöst. Damit hätten wir die wohl sichtbarste Komponente von Gnome3 installiert oder auch nicht. Denn es ist fraglich ob Gnome3 denn überhaupt die Gnome-Shell enthalten wird. Denn um zu funktionieren benötigt die Gnome-Shell die clutter-core Bibliothek und die ist auf Grund von offenen Copyrightfragen derzeit nicht in Gnome enthalten, sie gilt als externe Abhängigkeit bis die offenen Fragen geklärt sind. Siehe auch die Mail von Vincent Untz vom 2. Juni 2010.
    Und so sieht das Ganze dann im Anschluss aus, hier mit geöffneter Übersichtsansicht (Overview-Modus).

    Im oberen Bereich befindet sich das Panel mit einem Umschalter (Hot corner) für die Übersichtsansicht, schick und nützlich dabei ist, dass man nicht klicken muss sondern es reicht mit der Maus in diese Ecke zu fahren. Die Windowstaste bringt einen ebenfalls in diese Ansicht. Daneben wird die gerade aktive Applikation in Icon- und Schriftform angezeigt. So ganz erschliesst sich mir hier aber nicht der Sinn, die geöffnete Applikation sehe ich ja, die eventuell dahinterliegende blöderweise nicht. Jedenfalls gibt es weder Fensterliste noch -wähler, die es als Applets für das Gnome Panel bisher gab. Applets werden nach Vincent vollkommen verschwinden, da deren Funktionen von der Gnome-Shell übernommen werden. Siehe dazu das Interview mit Vicent von LWN auf der GUADEC. Um die entsprechend dahinterliegende Applikation zu erreichen muss man ALT+TAB drücken, dass war bisher mit STRG+ALT+TAB ähnlich. Auf die gleiche Art und Weise erreiche ich die virtuellen Desktops, die in der entsprechenden Ansicht durch eine schmale Linie dargestellt werden, siehe Abbildung 1.
    Dann in der Mitte angeordnet findet man eine Uhr mit Kalender und auf der rechten Seite des Panel kommen dann die Systray-Icons und das Benutzermenü. Im Benutzermenü (Abbildung 2) findet man folgende Einstellungen: Benutzerinformationen – dort lassen sich Angaben über den Benutzer ändern, Seitenleiste – aktiviert bzw. deaktiviert die Seitenleiste (siehe Abbildung 3 ), Systemeinstellungen – öffnet das Kontrollzentrum, Bildschirm sperren, Benutzer wechseln, abmelden – Benutzer abmelden bzw. wechseln, Ausschalten – Rechner ausschalten, Neu starten, Bereitschaft, Ruhezustand. Die Einstellungen verfügbar, beschäftigt und unsichtbar lassen darauf schliessen, dass man über dieses Menü wahrscheinlich für die verschiedenen Applikationen wie Instant Messenger, IRC usw. seinen Status setzen kann, vorrausgesetzt die Applikationen werden das unterstützen.

    Im Overview-Modus findet man eine Ansicht der virtuellen Arbeitsflächen auf der rechten Seite, weitere Arbeitsflächen können durch klicken auf das “Plussymbol” hinzugefügt werden oder entfernt werden, durch klicken des “Minussymbol”. Ausserdem kann man die Ansicht der virtuellen Arbeitsflächen wählen, entweder als Gesamtansicht wie auf der obigen Abildung oder sich in vergrößerter Form die einzelnen Arbeitsflächen anzeigen lassen, wobei man dann unten eine kleinere Darstellung zum umschalten findet und einen Scrollbalken mit dem man ebenfalls zwischen den verschiedenen Arbeitsflächen navigieren kann.
    Auf der linken Seite findet man ein Suchfeld, mit dem man Applikationen, Dateien finden kann. Die Suche erstreckt sich dabei auch auf die Beschreibungstexte der Applikationen (siehe Abbildung 5). Darunter befindet sich ein Feld mit den gerade benutzten Applikationen, der rechte Mausklick auf das entsprechende Icon öffnet ein Kontextmenü in dem mir unter anderem angeboten wird die Applikation unter meine Favoriten aufzunehmen. Was meiner Ansicht bedeuten würde, diese entweder ganz oben im Applikationsmenü oder in dem gleichen Menü immer anzuzeigen. Beides habe ich allerdings nicht wahrgenommen. Ist keine Anwendung geöffnet werden die zuletzt geöffneten angezeigt. Wie gerade angesprochen gibt es ein Applikationsmenü, welches sich öffnet wenn man auf das Feld “Anwendungen” klickt. Die Applikationen sind nur alphabetisch sortiert und das artet schon bei einer Standardinstallation in Scrollstress aus. Was mich persönlich nicht weiter stört, ich habe das Gnome-Menü bisher nur in den seltesten Fällen verwendet. Darunter findet man einen Schnellstarter für Geräte und Verzeichnisse und ganz unten die zuletzt geöffneten Dateien.
    Wie oben bereits angedeutet, ich nutze selten das Gnome-Menü ich starte meine Anwendungen entweder aus einem Terminal heraus oder benutze ALT+F2, diese Tastenkombination (siehe Abbildung 4) gibt es auch weiterhin, es gibt aber ein paar kleine “Geheimnisse” dazu, r oder restart startet mutter neu und lg bringt das sogenannte Looking Glass zum Vorschein, einen JavaScript Debugger. Allerdings beherrscht meine Version noch keine Autocompletion, was ich schwer vermisse.
    Gnome-Shell bringt aber noch ein ganz anderes nützliches Feature mit CTRL+ALT+SHIFT+R startet nämlich einen Screencast und die gleiche Tastenkombination hält die Aufzeichnung auch wieder an, nach der im Home-Verzeichnis eine Datei mit Datumsbezeichnung-ggf.Nummer.ogv abgelegt wird. Das aufgezeichnet wird, wird durch einen gut wahrnehmbaren rotleuchtenden Punkt in der rechten unteren Ecke angezeigt, darunter befindet sich noch eine Art Balken, dessen Sinn sich mir aber bisher nicht erschlossen hat. Der Leuchtpunkt befindet sich zwar mitten im Desktopbereich, wird aber nicht mit aufgezeichnet. Gefällt mir gut das Feature, einziger Wermutstropfen bei meinen Versuchen wurde kein Sound mit aufgezeichnet.
    Die Gnome-Shell soll ein weiteres Feature bieten, den Magnifier. Der Magnifier ist ein vor allem auf Accessibility (A11y) ausgerichtetes Feature. Gemäß der Beschreibung bei Gnome, müßte ich den Magnifier über das GConf-Werkzeug unter /desktop/gnome/accessibility/magnifier/show_magnifier aktivieren. Ich habe es allerdings nicht dort gefunden und das obwohl gnome-mag (Gnome Bildschirmlupe) als solches installiert war. Magnifier macht nichts anderes als mittels des Compositing eine weitere Ansicht hinzu zufügen, die gut konfigurierbar ist und sehbehinderten Menschen helfen soll. Ein kleines Video (86MB) über die Arbeitsweise dieses Tools kann man hier finden.
    Das waren im Ganzen die Features die Gnome-Shell bietet, zu Gnome3 gehören aber wie bereits ganz oben erwähnt mehr Dinge, nämlich Zeitgeist.

    Zeitgeist ist eigentlich das Feature worauf ich ich am meisten freue, wenn es denn einmal fertig ist. Zeitgeist ist um das einmal kurz auszudrücken ein File Journaling Service. Federico Mena hat hier einmal niedergeschrieben, wie er die Idee zu Zeitgeist hatte. Zeitgeist wird aber nach derzeitigen Stand nicht in Gnome3 enthalten sein, da die einzige Applikation, die die Engine verwendet das Activity Journal aus Gründen der GUI-Gestaltung abgelehnt wurde in Gnome3 aufgenommen zu werden (siehe obigen Link). Nichts destotrotz läßt sich Zeitgeist als auch das Gnome Activity Journal installieren.

    zypper install zeitgeist zeitgeist-lang gnome-activity-journal gnome-activity-journal-lang

    sudo add-apt-repository ppa:zeitgeist/ppa
    sudo apt-get update
    sudo apt-get install gnome-activity-journal

    Nach der Installation findet man das Activity Journal unter den Anwendungen im Menü, bei ubuntu unter Anwendungen/Zubehör/Tagebuch der Aktivitäten und bei openSUSE  zuerst unter den neuen Anwendungen und später unter Dienstprogramme. Bei meiner openSUSE Version, scheint wohl irgendetwas schiefgewickelt, jedenfalls finde ich keine Einstellungsmöglichkeiten, wie bei der gleichen Version auf Ubuntu verwendet.

    Dieses Einstellungsmenü bietet aber auch nicht all zuviel, auf der einen Seite den Wechsel der verschiedenen Ansichten und auf der anderen kann ich bestimmte Pfade von der Indizierung ausschliessen. Das Journal visualisiert die von Zeitgeist indizierten Daten der Dateien an denen man gearbeitet hat. Man kann entweder in der oberen Zeitleiste oder der unteren scrollen und sehen, an welchen Dateien man gearbeitet hat, über den Rechtsklick und das Kontextmenü erreicht man auch eine genauere Ansicht der Datei, man kann unter anderem sehen mit welchem Programm man daran gearbeitet hat. Man kann die entsprechenden Dateien auch aus jeder Ansicht direkt öffnen. Bis jetzt ist das Ganz noch nicht so spektakulär, aber die Ideen die man zur Nutzung zu Zeitgeist hat sind es im Anschluss aber auf die Umsetzung wird man noch eine ganze Weile warten müssen.

    Ein weiteres interessantes Feature, jedenfalls von Tablet-Rechnern oder ähnlichem dürfte Caribou sein, ein OnScreen Keyboard. Für Ubuntu hab ich keine paketierte Version gefunden, Ubuntu-Nutzer müssen dafür wohl die Caribou-Sourcen von den FTP-Servern des Gnome-Projetes nutzen, kompilieren steht allerdings nicht an, die Applikation ist in Python umgesetzt. openSUSE Nutzer finden im Buildservice eine von Vincent Untz gepackte Version. Caribou ist nicht so spektakulär und befindet sich in einem wirklich frühen Entwicklungsstadium (Version 0.0.2)

    Weniger visuell ist der gnome-color-manager zur Verwaltung von Farbprofilen. Dieser erlaubt das einfache installieren von Farbprofilen und das kalibrieren der verschiedenen Ausgabegeräte. Ebenso weniger visuell ist open-tts als text2speech framework, welches aber gerade einmal als Version 0.1 vorliegt. Empathy wird in immer mehr Distributionen der Default Instand Messenger und dieser setzt auf dem Telepathy framework auf. Für dieses wird telepathy-logger kommen, als Schnittstelle zum Logging auf die dann unter anderem Zeitgeist zugreifen kann.

    So ich denke, das ist genug mit der Exkursion in die Welt von Gnome3 von der nächsten Monat eine Vorabversion erscheinen soll und die dann mit einem halben Jahr Verspätung im März released werden soll. Was am Ende heisst weder Ubuntu 11.04 noch openSUSE 11.4 werden Gnome3 enthalten sondern höchstens zur Nachinstallation anbieten, da die Feature Freeze für beide Distributionen vor dem Releasetermin von Gnome3 liegen.

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    Inkscape v 0.48 fertig

    August 24th, 2010 von buergermeister

    Der Releasekandidate für die neueste Version des freien Vektorzeichenprogramm Inkscape war schon seit einigen tagen auf den Servern des Projektes verfügbar. Nun ist die Version 0.48 offiziell released. Die neue Version bringt viele Veränderungen unter anderem am Textwerkzeug,  ausserdem gibt es ein “Airbrush”-Tool zum “sprühen” von Klonen und Objekten, ausserdem gibt es einen LaTeX-Export. Die vor kurzem von mir vorgestellte Extension JessyInk ist jetzt standardmäßig enthalten,  hinzu kommt ausserdem ein Webslicer um Grafiken in HTML/CSS zu zerlegen und jede Menge neuer und vor allem interessanter Features. Optisch macht sich vor allem die Umlegen einer Werkezugleiste an den rechten Rand bemerkbar. Mehr dazu in den entsprechenden Releasenotes

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    JessyInk – Präsentationen mit Inkscape

    August 7th, 2010 von buergermeister

    Hin und wieder komme ich natürlich nicht umher eine Präsentation zu Erstellen, und sicher da gibt es genügend Werkzeuge für Linux. Da wäre zum einen OpenOffice mit seinem Impress (oder das doch nichts so aufgeblähte KOffice) oder Werkzeuge, wie LaTeX-Beamer. Letzter hat allerdings eine hohe Lernkurve und bei OpenOffice suche ich jedesmal, wie ich eigene Hintergründe einfügen kann oder eigene Aufzählungszeichen oder ähnliches. In letzter Zeit hab ich angefangen meine Präsentationen schnell als Grafiken in Inkscape zu erstellen und dann einfach als Bilder in OOo Impress zu laden und dann nur noch, die Übergänge zu nutzen un die Schriften. Nicht im Sinne des Erfinders.
    Gestern hatte ich eine kleine Unterhaltung mit Pavol, über die A-Z Contribution Präsentation. Pavol hat diese mit Prezi erstellt und das ist Flash, da sind wir uns einig nicht das tollste, fürs Web. Nebenbei sagte er mir, da gäbe es JessyInk für Inkscape aber das sei schwer handhabbar. Ich war natürlich gleich hellhörig und hab mir das einmal angeschaut und ich finde JessyInk ist gar nicht schwer handhabbar.
    JessyInk ist eine Extension für Inkscape, mit der man Präsentationen erstellen kann. Das von Inkscape erstellte SVG wird dafür mit JavaScript erweitert und beides kann ein Browser ja verstehen. Die Bildschirmpräsentationen sind nachher also in jedem Browser darstellbar. Grenzen setzt hier nur die Darstellungsgenauigkeit des jeweiligen Browsers, was SVG betrifft.

    JessyInk ist schnell installiert, entweder ihr ladet das entsprechende Zipfile von den Projektseiten herunter und entpackt es nach /home/nutzer/.inkscape/extension/ oder /usr/share/inkscape/extensions/
    Ubuntu-Nutzer können die entsprechende ppa des JessyInk-Team hinzufügen.

    sudo vi /etc/apt/sources.list

    dann die folgenden Zeilen anfügen

    deb http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid main
    deb-src http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid main

    sudo apt-get update
    sudo apt-get install jessyink

    openSUSE-User finden ein entsprechendes RPM-Paket im openSUSE Buildservice, natürlich mit dem entsprechendem OneClick-Install.

    Nach der Installation ist JessyInk als Erweiterung im Menüpunkt Effekte von Inkscape erreichbar und man kann auch schon loslegen, wie einfach es ist mit JessyInk Präsentationen zu erstellen, zeigt mein nächster Screencast.

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    Distributionen im Eigenbau

    August 5th, 2010 von buergermeister

    Vor einigen Tagen, gab es Meldungen dass man mittels des “Debian Live Studio“, seine eigene Debianversion zusammenbauen kann. Ich hab mir den Dienst einmal angeschaut.

    Als erstes muss man sich einen kostenlosen Account zulegen, was schnell erledigt ist. Nach dem Login landet man in seinem Homeverzeichnis, welche die Konfigurationen für die eigenen Distributionen enthält. Klar beim ersten Login ist da noch keine und man kann eine erste Anlegen. Dafür sind genau 6 Schritte notwendig, man gibt Image type, Select distribution, Media type, Architecture, Debian Installer und Locale an, dass ist alles. Unter Image type verstehen sich Templates wie Standard Debian GNU/Linux image, GNOME desktop environment, KDE desktop environment, Xfce desktop environment, LXDE desktop environment und Debian GNU/Linux rescue image. Wobei unter Standard Debian GNU/Linux image eine normale Debianinstallation ohne grafische Oberfläche zu verstehen ist. Als Distribution lassen sich derzeit Lenny, Squeeze und Sid auswählen und für den Media Typ kann man zwischen CD/DVD ISO Images und USB/HDD Images wählen. Beim Schritt Debian Installer kann man wählen, ob man keinen den Live Installer oder den Debian Standard Installer integrieren möchte. Als letztes kann man noch die Locale und Keyboard Variable setzen und als allerletztes kann man der Konfiguration zum speichern einen Namen geben,dann kann das Image auch schon gebildet werden.

    Wer Live ISO images bauen möchte, der kann das bereits seit einigen Monaten existierende Live-Helper Frontend benutzen.

    Als Fazit muss ich da aber sagen, da ist aber noch eine Menge Arbeit zu tun, im Vergleich zu SUSE Studio ist das eine müde Sache. SUSE Stuio benutze ich seit etwas über einem Jahr. Ja, die Applikation hat erst vor einigen Tagen ihren ersten Geburtstag gefeiert, aber damit ist der Tag gemeint, seit dem der Dienst für die Allgemeinheit nutzbar ist. Vorher war der Dienst nur mit einer Einladung benutzbar.

    Auch bei SUSE Studio landet man als erstes in seinem Home-Verzeichnis, das auch die bereits gebildeten Distributionen enthält. Und hier gibt es bereits den ersten Unterschied zu “Debian Live Studio” bei SUSE Studio hat man die Möglichkeit seine bereits gebauten Distributionen zu behalten, dass heißt die Distribution muss nicht neu gebaut werden und man kann es sofrt herunterladen. Allerdings steht nur begrenzter Speicherplatz zur Verfügung, bei mir sind das derzeit 15GB. Seit einigen Tagen gibt es auch wieder die Gallery mit der man sofern sie dafür freigegeben sind, die Appliances von Anderen betrachten und dann natürlich auch klonen oder herunterladen kann.

    Bei SUSE Studio beginnt man auch mit der Wahl eines Templates hier kann man zwischen einem JeOS, einem textbasiertem Serversystem, einem Minimal X, einem Desktopsystem mit entweder Gnome oder KDE wählen und das derzeit für openSUSE 11.3 (ja seit gestern) openSUSE 11.2, SUSE Linux Enterprise 11 SP1 und SUSE Linux Enterprise 10. Gleichzeitig kann man die Architektur auswählen und der Appliance einen Namen geben. Nach dem Bestätigen mit “Create Appliance” landet man in einem neuen Fenster und kann beginnen, seine Distribution zu customisieren. Das geht von der An- und Abwahl von Software, wobei hier nicht nur die Standardreposisories von openSUSE/SUSE zur Verfügung stehen sondern auch alle freigegebenen Repositories aus dem openSUSE Buildservice und man kann auch noch eigene Pakete hochladen. Dann geht es weiter zur Konfiguration und die reicht nicht nur über Locale und Keyboardvariable, sondern auch Benutzer, Netzzwerkeinstellungen. Man kann das Ganze personalisieren, durch das auswählen oder hinzufügen von Wallpaper und Grub-Hintergrund, Bootsplash sowie Hintergrund für den Loginmanager. Unter Startup kann man den Standard Runlevel der zu erstellenden Installation auswählen und da sich das Angebot ja auch an Softwareentwickler richtet, eine EULA hinzufügen, die beim ersten Mal gezeigt wird. Unter Server kann man derzeit PostgreSQL und MySQL-Server konfigurieren und auch die entsprechenden Datenbankdumps hochladen, die dann auf der Distribution vorhanden sein sollen. Unter Desktop kann man einstellen ob der Benutzer automatisch eingeloggt werden soll und welche Programme beim Login gestartet werden sollen. Hinter dem Reiter Appliance befinden sich Einstellungen wie die Größe der Disk und des Swap festlegen, dass LVM konfigurieren, wobei nicht alle Einstellungen für alles funktionieren, ausserdem kann man den Liveinstaller zu Live-ISOs hinzufügen. Unter dem Reiter Files kann man Dateien und Konfigurationen seinem System hinzufügen und damit das System wirklich personalisieren.

    Dann hat man seine eigene Distribution eigentlich erstellt und kann ans builden gehen, dabei kann man unter USB/HDD Images, CD oder DVD Live-ISOs, Xen-Images oder VMware/VirtualBox/KVM-Images wählen kann. Man kann auch alle gleichzeitig bauen.

    Der Hit kommt allerdings zum Schluß, man kann seine Appliance auch direkt in einer virtuellen Maschine ausprobieren ohne das Image vorher herunterladen zu müssen und kann also ohne den Download etwaige Fehler erkennen. Die Laufzeit der virtuellen Maschine ist auf eine Stunde begrenzt aber in der sollte man alles Testen können.

    Als letztes kann man, wenn man möchte seine Appliance Sharen, in dem man eine Beschreibung, eine zugehörige Webseite und entsprechende Tags angibt, man kann auch das klonen erlauben oder untersagen. Ãœbrigens wurde mit Freischaltung der Gallery ein Wettbewerb – The Dister Awards, gestartet.  Bei dem Wettbewerb kann man sage und schreibe 10.000$ gewinnen kann.

    Und weil man SUSE Studio wirklich schlecht nur in Worten beschreiben kann oder unheimlich viele Screenshots machen müßte um nur einen Bruchteil der Funktionen aufzuzeigen, gibts hier ein kleines Endeckungsreisevideo.

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  • Inkscape Screencast-Tutorial “Es werde Licht”

    August 4th, 2010 von buergermeister

    Vor nicht all zu langer Zeit hat mich jemand gefragt, wie ich die Lichtreflexe auf einigen meiner Zeichnungen mache. Dabei sind die eigentlich total einfach zu machen. Hier also jetzt das entsprechende Tutorial dazu.

    1. Zeichnet mit dem Werkzeug “Sterne und Polygone erstellen” (*) einfach einen Stern, meiner hier hat eine Größe vonn 66x66px. Ãœber die Feineinstellugnen des Objekts gebt ihr dem Stern einfach eine Anzahl von 4 Ecken.

    Dann wählt ihr das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten und Anfasser” (F2) und schiebt den innren Anfasser des Sterns einfah nach innen, bis der Stern so aussieht wie auf Abbildung 1.

    2. Dann geht ihr in die “Objektfarbeinstellungen” und gebt dem Stern einfach eine “Unschärfe”, in meinem Fall hier mit dem Faktor 4

    3. Zeichnet einen Kreis, meiner hier hat eine Größe von 22x22px und auch dem gebt ihr über die “Objekteinstellungen” einfach eine Unschärfe, bei mir hier mit dem Faktor 35.

    4. Nun einfach noch den Kreis auf den Stern legen und die “Abstände ausrichten”

    Kleiner Tipp, legt den Kreis bereits bevor ihr die Unschärfe einstellt auf den Stern, so könnt ihr das Resultat bereits vorher sehen. Das Ganze kann man auch mit mehr Strahlen des Sterns machen oder in dem man einen großen und einen kleinen vierstrahligen Stern zeichnet machen, wie man auf der zweiten Abbildung erkennen kann.

    Das wars eigentlich schon, mehr ist das gar nicht.

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    openSUSEs neuer Community-Manager

    Juli 28th, 2010 von buergermeister

    Im Februar hat Joe “Zonker” Brockmeier den Posten als Novells Communitymanager für das openSUSE Projekt aufgegeben. Lange Zeit war dieser Job unter den offenen Stellen bei Novell zu finden. Aber jetzt ist dieser Posten wieder besetzt und zwar mit Jos Poortvliet, der zumindest in der KDE Community kein unbekannter sein dürfte.

    Jos in seinem ersten Statement “The opportunity to become part of the international openSUSE community is very exciting. There are a great number of interesting developments going on in the free software world, and openSUSE plays a major role in many of them. I look forward to working with the community on these, helping it grow, finding new directions and ways of developing, and delivering its innovative technologies to users and developers around the world.�

    Ich finde, Jos ist eine hervoragende Wahl und das nicht nur weil ich ihn kenne und gut mit ihm zurechtkomme, sondern weil er wirklich schon Erfahrungen innerhalb eine FLOSS-Community gesammelt hat und weiß wie man etwas bewegen kann.

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    Screencast-Tutorial “Spaciges mit Gimp�

    Juli 28th, 2010 von buergermeister

    noch ein Gimp-Screencast, dieses Mal auch noch ein ziemlich langer. Ihr solltet schon 30min Zeit mitbringen zum Anschauen. Wie lange ihr für das nachmachen braucht, bestimmt länger.

    Wie im Video bereits gesagt, das Tutorial ist noch für die Version 2.4 geschrieben, die Menüpunkte für manche Filter und die Skripte haben sich etwas geändert. Das Paket mit dem Tutorial und den Skripten und den Bildateien, die verwendet werden, könnt ihr hier finden.

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  • Screencast-Tutorial Gimp “Matrix-Wallpaperâ€?

    Juli 25th, 2010 von buergermeister

    Es gibt wieder ein Screencast-Tutorial, dieses Mal allerdings eines für Gimp. Dieses mal erstellen wir ein Wallpaper im Matrix-Stil. Das Ganze gibt es nochmal zum nachlesen und zwar hier.

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  • Xnoise – ready to rock!

    Juli 24th, 2010 von buergermeister

    Als ich mich mit Peppermint Ice beschäftigt habe, bin ich auf einen ziemlich schlanken Medienplayer gestoßen – Xnoise. Xnoise konzentriert sich auf das Wesentliche. Während andere Medienplayer sich immer mehr darauf konzentrieren, Last.fm, Magnatun und weiß der Teufel nicht alles zu integrieren. Xnoise setzt daher nicht wie beispielsweise Banshee auf Mono, sondern auf die Programmiersprache Vala. Zum Speichern der Metadaten und der Speicherorte der Medien setzt man auf eine sqlite-Datenbank, was natürlich bei größeren Sammlungen auch seine Nachteile hat.
    Für den Einsatz auf dem Netbook, wo man nicht riesige Sammlungen anlegt, sondern nur für Unterwegs eben eine gewisse Anzahl ausgesuchter Stücke mitführt scheint mir Xnoise allerdings ideal. Neben den blanken Abspielen der Queue bietet auch Xnoise einen Zufallsmode oder Wiederholt Stücke, wie angegeben. In der Standardausgabe registriert Xnoise keine Veränderungen innerhalb der angegebenen Medienverzeichnisse, dafür gibt es allerdings ein Plugin.

    Installieren läßt sich Xnoise ganz einfach:

    sudo vi /etc/apt/sources.list

    hinzufügen der entsprechenden Repositories:

    deb http://ppa.launchpad.net/shkn/xnoise/ubuntu lucid main
    deb-src http://ppa.launchpad.net/shkn/xnoise/ubuntu lucid main

    sudo apt-get update
    sudo apt-get install xnoise xnoise-plugins-core

    damit Xnoise Mp3 Dateien wiedergeben kann, wird noch folgendes Paket benötigt: gstreamer0.10-fluendo-mp3
    Für mich ist Xnoise wirklich eine Alternative zu den fetten überfrachteten Konkurrenten. Ich hoffe nur sie bleiben bei dem schmalen Ansatz und fangen nicht an, des Geldes wegen all die Dienste zu integrieren, wie die anderen Medienplayer.

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  • Screencast-Tutorial Inkscape “fetter tuxiger Pinguinâ€?

    Juli 21st, 2010 von buergermeister

    In diesem Inkscape-Screencast machen wir dieses Mal etwas ganz einfaches, eine Figur lediglich aus Grundformen. Das kann man auch gut und gerne mit Kindern machen, einen fetten Pinguin. Wer das Ganze noch einmal nachlesen will findet das Tutorial in Schriftform hier.

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    Boxee, naja nicht so ganz out of the Box

    Juli 19th, 2010 von buergermeister

    Noch ein Multimedia-Center, welches im Artikel über die HTPC-Lösungen nicht aufgeführt ist, ist Boxee. Boxee rühmt sich “the first “social” media center, whose free, open source, downloadable software is changing the way consumers experience media” zu sein.
    Boxee bietet an Grundfunktionen, alles was die anderen Mediacenter auch bieten, also das Betrachten von Fotosammlungen, das Abspielen von Musik, das Anschauen von Fernsehen und Videos. Hinzu kommt aber eine starke Einbindung von Onlinemediendiensten wie last.fm, youtube und vielen anderen.
    Boxee ist an und für sich freie Software, da aber der Schwerpunkt von Boxee darauf liegt ein “Social” Media Center zu sein, dass heißt man kann das was man ansieht mit seinen Freunden teilen, ist ein Login bei Boxee erforderlich.
    Boxee ist für Windows, Mac und natürlich für Linux erhältlich. Auf den Seiten von Boxee findet man entsprechende Softwarepakete, allerdings nur für Ubuntu. Die Quellen scheint es jeweils nur für die unstabile Version zu geben und auch das nur gegen Login, nicht so ganz Open Source aus meiner Sicht. Dafür kann man Boxee jetzt auf einer “Box” erwerben. In Zusammenarbeit mit D-Link hat man eine Hardware-Box(ee) vorgestellt, die neben einem extravaganten Design, welches fürs Wohnzimmer durchaus geeignet ist zahlreiche Anschlüsse, wie HDMI ausserdem gibt es aber auch getrennte Audio-Ausgänge (optisch und analog), sowie zwei USB-Ports und einen Slot für SD-Karten. Für die Netzwerkfunktionen integriert man WLAN (802.11n) und einen Ethernetanschluß. Die Fernbedienung besitzt auf der Rückseite eine vollwertige QWERTY-Tastatur. Preislich soll sich das Ganze um die 200$ bewegen. Mehr dazu auf den Seiten von Boxee.

    Ich jedenfalls hab Boxee erst einmal kurz ausprobiert und auf einer Ubuntu 10.04 Installation aufgesetzt. Dafür habe ich mir das entsprechende Paket von den Seiten von Boxee heruntergeladen. Da Boxee wie oben bereits erwähnt auch viele Services wie Youtube und ähnliches integriert kommt man um die Installation von Flash nicht herum, wenn man alle Funktionen nutzen möchte. Boxee hat so einige Abhängigkeiten, die zuerst gelöst werden müssen. Das geht am einfachsten folgendermaßen:

    sudo apt-get install libglew1.5 liblzo2-2 libsdl-image1.2 libsdl-gfx1.2-4 libmad0 libtre5 xsel libenca0 libmms0 flashplugin-nonfree flashplugin-installer mysql-common libmysqlclient16 libxmlrpc-core-c3 libxmlrpc-c3

    danach kann man der heruntergeladene Paket mit:

    sudo dpkg -i Pfad_zumPaket/Paketname.deb installieren.

    Im Anschluss findet man Boxee im Menüeintrag unter Multimedia und kann es von dort aus starten. Beim ersten Aufruf muss man sich einloggen oder einen Account bei Boxee anlegen, ohne läßt sich Boxee nicht starten. Das ist aus meiner Sicht nervig, hier setzt man auf jeden Fall auf Zwang.
    Die Oberfläche sieht wie zu erwarten den anderen Multimedia-Center Lösungen ähnlich, einzig besser ist die vorbereitete Integration der Onlinedienste, die aber ihren Schwerpunkt eindeutig auf amerikanische Medien legt. Allerdings muss ich erwähnen, dass mit 1GB Arbeitspeicher, das ganze sehr ruckelig lief und nicht sehr angenehm zu bedienen war.
    Fazit: Für mich kommt Boxee überhaupt nicht in die Tüte, mir kommt das Ganze so vor als reitet man hier auf der Welle von OpenSource und freier Software als die man die Lösung eindeutig in seinem Werbevideo bezeichnet. Der Zwang sich selbst für die Sourcen einloggen zu müssen und diese auch nur für die Entwicklungsversion (tja stellt mal die stabilen bereit, da käme vielleicht einer auf die Idee das für Fedora und openSUSE zu packen) bereit zu halten, hält bei mir den Spaß in Grenzen. Allerdings vom technischen Standpunkt ein gelungenes Multimedia-Center.

    Geschrieben in Distribution Drama, Killer Application, ubuntuusers | 5 Kommentare »

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  • Screencast-Tutorial Inkscape “Fedora Logoâ€?

    Juli 19th, 2010 von buergermeister

    In diesem Screencast-Tutorial geht es dieses Mal darum, wie man mit Inkscape das Logo des Fedora-Projektes erstellt. Wer das Ganze noch einmal nachlesen möchte findet das entsprechende Tutorial hier.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 1 Kommentar »

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