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GPick – meine Welt wird Bunt

Mai 4th, 2011 von buergermeister

Scheinbar hat meine endlose Suche nach einem vernünftigem Werkzeug für das zusammenstelln von Farbpaletten endlich ein Ende gefunden. Zwar habe ich tolle Sachen, wie SwatchBooker gefunden, das für das Erstellen von Paletten allerdings weniger toll ist. Das GNOME-Werkzeug Agave ist eher spartanisch und nervt vor allem durch die fehlende Möglichkeit der Palette einen eigenen Namen zu geben. Da kann man später nur mit einem Texteditor nachhelfen. Das Pendant von KDE KColorEdit schreckt mich einerseits ab, weil da ein Packager der Meinung war ich brauche nahezu jede verfügbare KDE-Bibliothek, macht 300MB. Auf der anderen Seite schreckt mich die Bedienung dieses Werkzeuges ab. Das ein Farbrad jetzt GTK-Selektor heisst und eine Farbskala dann KDE-Selektor ist ja schon rätselhaft, aber noch ergründbar. Das man das unter Extras verstellt wird schon mystischer, was aber die Plusicons im Gradienten-Selektor zu bedeuten haben ist ein absolutes Mysterium. Dafür ist die Kommentarfunktion nützlich.
Jetzt bin ich aber auf ein Programm gestoßen, das meine Suche beenden wird – GPick. GPick sei ein weiterentwickelter Colorpicker, geschrieben in C++ mit dem GTK+ Toolkit, so der Entwickler zu diesem Werkzeug.
Benutzer von Ubuntu und Debian haben an dieser Stelle Glück, das Projekt beitet auf seinen Seiten ein entsprechendes Binärpaket für das Programm an. Für Ubuntu gibt es auch eine PPA hier, die allerdings seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde und auch nicht die neueste Version enthält.
Nutzer von openSUSE kommen nicht darum sich die Software zu kompilieren, das funktioniert mit SCons, eine Anleitung findet man hier im Wiki des Projektes.

Die Benutzeroberfläche wirkt durch die Anordnung mit Tabs auf jeden Fall nüchtern und aufgeräumt, was mir schon mal sehr gefällt.
Auf den ersten Blick und direkt nach dem Start sieht GPick auch erst einmal wie ein Colorpicker aus. Aber schon hier zeigt sich, das in diesem Tool mehr steckt. Die meisten Tools bieten ja etwas wie eine kleine Voransicht, die die Farbe oder/und den Wert dieser anzeigt, schon bevor man die Farbe selektiert. Das bietet natürlich auch GPick, darüber hinaus gibt es aber ein weiteres nützliches Feature, wie ich finde. Eine vergrößerte Ausschnittansicht, wo sich der Cursor mit der Pipette gerade befindet. Das macht die Auswahl gerade kleinerer Dinge einfacher. Die gepickten Farben lassen sich übrigens einfach per Drag&Drop auf das rechte Feld für die Farben der zusammenzustellenden Palette ziehen. Dadurch werden die 6 Felder, die oben zur Verfügung stehen auch nicht wirklich voll. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, dass die Default-Einstellung für das picken der Farbe nicht das klicken mit der Maus ist sondern die Leerzeichentaste. Das kann man aber unter den Einstellungen einfach umstellen.

Bevor wir wir auf die Möglichkeiten, der Zusammenstellung der Paletten unter dem Reiter “Scheme generation” schauen, schnell noch etwas anderes was mir natürlich auch wieder gut gefällt. Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an den Artikel “Farbpaletten aus Bildern mit Gimp generieren” erinnern. Das kann GPick nämlich auch unter dem Menüpunkt Tools findet man Palette From Image. Im sich öffnenden Dialogfenster braucht man nur noch den Pfad zum Bild angeben und die Anzahl der Farben die man davon möchte.

Unter dem Reiter “Scheme generation” gibt es verschiedene Möglichkeiten Farben auszuwählen, als Default ist die Komplementärfarbe eingestellt, ein Feature was ich bei anderen Tools schwer vermisst habe. Es gibt aber auch noch andere Methoden der Farbermittlung wie Neutral oder Clash und einige mehr. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, das ein Klick auf die Fläche mit der Farbe nicht, den Wert manuell eingeben läßt sondern die Farbe der Palette hinzufügt. Aber mit einem Rechtsklick öffnet sich ein Kontextmenü und dort kann man den entsprechenden Menüeintrag. Genauso hab ich mir das eigentlich gewünscht. Auch hilfreich, die Generierung verschiedener Sättigungs-/Helligkeitswerte von einer Farbe. Was auch nicht schlecht ist, ist die automatische Benennung der Farbe, diese wird mit Hilfe einer CIE94 Farbdifferenz-Funktion umgesetzt. Das funktioniert natürlich besser als eine manuelle Benennung, da die Wahrnehmung von Farben mit dem menschlichen Auge doch zu starken Differenzen führt. Und Namen, die gleichgesetzt mit einer Farbe sind doch nützlich, wer merkt sich schon eine Reihe von Hexwerten ;)

Unter dem letzten Reiter “Layout preview” verbirgt sich noch ein Schmankerl, hier kann man die Farben der zusammengestellten Palette testen unter anderem an einer stilisierten Webseite mit Header, einem Menü, Buttons, Button mit Hoovereffekt und natürlich der Seite und den Fonts. Einfach per Drag&Drop auf das entsprechende Element ziehen und fallenlassen. So läßt sich eben doch schnell einmal die Wirkung testen. Ãœbrigens kann man das dann auch noch als CSS exportieren lassen.

Wenn wir schon beim Export sind, das GPick mit den gpl-Dateien von Gimp/Inkscape umgehen kann ist klar, aber auch hier kann es mehr. Importieren kann GPick Inkscape/Gimp Palette (gpl) und Adobe Swatch Exchange (ase). Exportieren kann das Programm noch zusätzlich Alias/WaveFront Material (mtl), der Nutzung alter Photoshop-Paletten für Linux-Umsteiger steht damit nichts im Wege.

Wer sich jetzt GPick noch einmal in Aktion an schauen möchte, Alexandre Prokoudine hat da einen Screencast von knapp 6 Minuten Länge produziert, der wohl alle Features erklärt.

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Screencast – Wie ein Mensch zum Naavi wird

Mai 4th, 2011 von buergermeister

Wer in meinem Artikel in dem ich meine Workshops und Vorträge, die ich in Wien halten werde ankündige, genau aufgepaßt hat, kann bereits erkennen welche Grafiken ich mit Inkscape und GIMP mit den Teilnehmern machen möchte. Die Inhalte für die Workshops zu Inkscape “Tango-Icon” und “Inkscape ist Magic” gibt es ja bereits als Tutorial und Screencast  im Blog zu finden.
Fehlt eigentlich nur noch Anleitung und Screencast zum GIMP-Workshop, wie man sich einen Naavi aus dem Film Avatar zeichnet. Das Tutorial ist wie im Screencast bereits gesagt von einem Tutorial für Photoshop abgeleitet und angepaßt. Dieses Tutorial könnt ihr hier finden, dort gibt es auch das Bild mit dem ich gearbeitet habe. Da ich die Rechte dieses Bildes nicht kenner, verzichte ich hier auf eine bebilderte Anleitung.
An Material braucht man auch noch eine entsprechende Ledertextur, hier kann man einige finden, die unter CC-Lizenz stehen. Das Pattern mit dem Zebrafell habe ich wie im Screencast erklärt via Google-Bildersuche gefunden, gespiegelt und zusammengesetzt und nachher ein wenig verzerrt. Die Augen sind wie gesagt aus einem Original herausgeschnitten, auch das kann man über eine Bildersuche finden.

Hier noch einmal in einzelnen Schritten:

1. mit dem Filter > Verzerren > IWarp die Nase in die Breite ziehen
2. jetzt mit dem Werkzeug “freie Auswahl” die Hautpartien des Bildes auswählen
3. auf die Auswahl Farben > Einfärben mit den Werten: Farbton 200, Sättigung50 und Helligkeit 0 anwenden
4. das Ganze muss für die Arme natürlich wiederholt werden
5. dann eine neue Ebene anlegen und rechts und links der Nase mit dem Werkzeug “freie Auswahl” die Seiten der Nase auswählen.
6. die Auswahl mit einem dunklem Blau füllen und im Anschluß auf diese Ebene den Filter Weichzeichnen > Gaußscher Weichzeichner mit dem Faktor 15 ausführen. Die Ebene dann auf den Modus Überlagern setzen.
7. Jetzt mit dem freie Auswahlwerkzeug Mund und Nase jeweils auswählen und mit Str+C und Strg+V jeweils einfügen und auf einer neuen Ebene verankern.
8. Diese Ebenen werden jetzt wieder umgefärbt, wie oben nur dieses Mal mit den Werten: Farbton 269, Sättigung 18 und Helligkeit 15.
9. Auf diese Ebenen wieder den Gaußschen Weichzeichner anwenden nur mit einem Faktor von 3
10 die Sichtbarkeit der Ebenen etwas herabsetzen, so das die darunterliegenden Strukturen wieder erkennbar sind.
11. die Ledertextur als Ebene öffnen und darauf achten, das diese ganz oben innerhalb der Layer sitzt, die Sichtbarkeit herabsetzen so das man das darunterliegende Bild erkennen kann. Meine Textur ist ein JPG und deshalb muss ich einen Alphakanal hinzufügen.
12. Jetzt mit dem Radiergummi einfach alles überstehende wegradieren, für die Ränder einfach einen weichen Pinsel wählen.
13. Die Sichtbarkeit der Ebene wieder auf 100% setzen und dann den Modus auf Ãœberlagern
14. Das Ganze wird in ähnlicher Form jetzt mit dem Zebrapattern wiederholt, hier wird der Modus auch auf Überlagern gesetzt und im Anschluß allerdings die Sichtbarkeit etwas angepaßt.
15. Jetzt wird auf die Ebene mit dem Original-Bild wieder der IWarp-Filter angewendet, diese Mal bloß auf die Augen, damit diese größer und runder sind. Nicht erschrecken über das Ergebnis.
16. Wir wählen mit dem Werkzeug “freie Auswahl” das Innere des Auges und schneiden es aus. Dann öffnen wir unsere Augen als neue Ebenen und setzen diese unter das Original, skalieren die Größe der Ebene des Auges, so dass es paßt und setzen die Augen an die richtige Stelle.
17. Zum Schluß fehlen jetzt nur noch die Leuchtpunkte, dafür einen neuen transparenten Layer anlegen und darauf einfach mit Weiß und verschiedenen weichen Pinsel dies malen.
18. Das Bild als PNG exportieren, ein neues Bild in der Bildschirmauflösung und schwarzem Hintergrund anlegen und unser gespeichertes Bild als neue Ebene darin öffnen. An die entsprechende Wunschposition verschieben und dann einfach die nicht passenden Dinge mit Schwarz übermalen. Fertig.

So jetzt wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen, Ergebnisse und Anregungen wie immer in die Kommentare.

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Screencast – Wir treibens bunt

Mai 3rd, 2011 von buergermeister

Es ist mal wieder an der Zeit etwas mit GIMP zu machen. Das Tutorial für diesen Screencast, habe ich schon vor einiger Zeit hier veröffentlicht und wer das Ganze noch einmal nachlesen möchte, der kann es hier finden. Wie immer in den Kommentaren ist Platz für Wünsche, Anregung und natürlich freu ich mich auch über Links zu eigenen Werken, die auf dem Tutorial basieren.

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Linuxwochen Wien 2011

April 22nd, 2011 von buergermeister

Zur Zeit tourt ja Tux wieder durch Österreich und macht in einigen Städten des Landes mit Veranstaltungen Station. Vom 5.-7. Mai wird die Linux-Roadshow in Wien gastieren. Dieses Jahr mal nicht in einem der vielen Rathäuser in der Innenstadt sondern im Technikum Wien. Am Donnerstag wird sich das Programm hauptsächlich um Linux und Open Source in Wirtschaft und Verwaltung drehen. Wie immer wird es am Ende des Tages eine Diskussionsrunde geben, am Donnerstag “Linux in Unternehmen, Windows am Home PC?” und am Freitag “Offene Standards, offene Daten, transparente Verwaltung?”. Mehr dazu findet man auf den Webseiten der Linuxwochen Wien.

Ich selbst werde in Wien einen Vortrag “Gimp, Incskape & Co – Grafik mit Open Source” haben, der versucht einen Ãœberblick über die Werkzeuge zu geben, mit denen man seine Arbeit mit Grafiken unter Linux erledigen kann. Ausserdem und wie soll es anders sein, kann man dann noch mit mir fleissig Gimpen oder mit Inkscape zeichnen. Am Freitag und Samstag gibt es jeweils 2 Workshops mit mir, jeweils einen zu Gimp und einen zu Inkscape. Also falls jemand Zeit hat und den weiten Weg nach Wien nicht scheut, vorbeischauen auf den Linuxwochen Wien.

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Spenden fürs LGM 2011

April 5th, 2011 von buergermeister

Dieses Mal will ich nur euer Bestes, euer Geld :D Nein jetzt mal im Ernst, seit 2006 gibt es ein jährliches Treffen von Entwicklern und Anwendern freier Grafiksoftware, dass Libre Graphics Meeting. In diesem Jahr wird dieses Treffen wieder in Montreal/Canada stattfinden, dort treffen Entwickler von GIMP, Inkscape, sK1, Blender, Krita, Scribus, Hugin, Open Clipart Library und Open Font Library sowie weiterer freier Grafiksoftware aufeinander. Das Ganze natürlich nicht ohne Erfolg. So wurde dort unter anderem der UniConvertor gestartet, mit dem es heute möglich ist Corels CDR-Dateien zu konvertieren, auch startete man OpenRaster als Austauschformat für Rastergrafikprogramme.
Der Call for Papers ist noch bis zum 20. April offen, bis jetzt sehen aber die Einreichungen, jedenfalls für mich interessant aus. An einem fehlt es allerdings trotzdem, am lieben Geld. Es gibt für das LGM 2011 ein Pledgie und 12.000$ sollen zusammen kommen, bis jetzt sind es aber gerade einmal knapp 900. Also falls ihr zufällig eines der oben genannten Programme benutzt oder vielleicht Cliparts, Fonts aus den freien Bibliotheken, wie wäre es mit einer kleinen Spende?

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Inkscape: Tutorials “Eiszeit”

April 4th, 2011 von buergermeister

Der Sommer naht nun endlich unaufhaltsam, und wenn es dann draußen heiß ist, da ist der ein oder andere dann doch schon gern einmal ein kühles Eis. Ich liefere hier sozusagen das Rezept zur Herstellung leckerer Eiskrem bzw. Eis am Stiel. Als erstes gibt es ein Tutorial zu Orangeneis, welches ursprünglich einmal von Christian vom chrisdesign-Blog stammt und welches auch schon heathenx in einen Screencast verwandelt hat.

1.Für unser lecker Orangenstieleis zeichnen wir als erstes mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate” erstellen ein Rechteck.
2. Diesem Rechteck runden wir imAnschluss in dem wir auf das Werkzeug “Knoten und Anfasser bearbeiten” wechseln die Ecken ab, das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie auf Abbildung 2. Im Anschluß wandeln wir diese Objekt über Pfad>Objekt in Pfad umwandeln in einen Pfad um.
3. Dann selektieren wir mit dem Werkzeug “Knoten und Anfasser bearbeiten” das Objekt, die Knoten werden sichtbar, wir selektieren die oberen 4 Knoten des Objektes (entweder Rahmen herum ziehen oder einzeln mit Shift-Taste) und versetzen diese mit Hilfe der Komma-Taste nach innen und zwar solange bis das Ergebnis in etwa so aussieht, wie auf Abbildung 3.
4. Mit Strg+D legen wir von dieser Form ein Duplikat an, dem wir einfach zur besseren Sichtbarkeit eine andere Farbe geben. Mit der gedrückten Shift und Strg-Taste skalieren wir das Objekt, wie auf Abbildung 4 zu sehen. Die Shift-Taste sorgt hier dafür, das der Mittelpunkt unseres neuen Objektes erhalten bleibt.
5. Mit Hilfe der Cursortasten versetzen wir unser kleineres Objekt an die entsprechende Stelle und mit der BildAb-Taste setzen wir  es im Stapel herunter, wdas Ergebnis sollte aussehen, wie auf Abbildung 5.
6. Wir selektieren beide Objekte (entweder Rahmen herum ziehen oder einzeln mit Shift-Taste) und drehen sie gemeinsam, der Winkel sollte zwischen 20 und 30° liegen und das Ergebnis in etwa so aussehen, wie auf Abbildung 6.
7. Wir wählen das Werkzeug “Gerade Linien und Bezierkurven erstellen” und erstellen ein Objekt, welches so aussieht, wie auf Abbildung 7 zu sehen.
8. Wir selektieren die unteren Knoten dieses Objektes und runden diese ab. Die Tropfenform sollte enstehen, dann können wir durch versetzen der Knotenpunkte und Anfasser, die Tropfenform unserem Geschmack anpassen.
9. Die Grundform des Eis am Stiel und das Objekt mit unserer Tropfenform selektieren und über Strg++ oder Pfad>Vereinigun mit einander zu einem Pfad vereinigen.

10. Wir färben die Grundform unseres Eis mit dem Farbwert f2ac00ff und machen im Anschluss mit Strg+D eine Kopie davon. Dan schrumpfen wir den Pfad 4-6 mal über Pfad>Schrumpfen, selektieren die Knotenpunkte der Trumpfen und versetzen diese mit Hilfe der Komma-Taste etwas nach inen. Die Knotenpunkte müssen im Anschluss wieder etwas gerade gerückt werden. Siehe auch Abbildung 10.
11. Dann können wir das Duplikat entsprechend einfärben und zwar mit einem radialem Farbverlauf un den Werten fff755ff und ffce08ff. Den Mittelpunkt des Farbverlaufes setzen wir etwas nach unten und die Endpunkte etwas nach außen. Zum Schluss geben wir dem Objekt etwas Unschärfe (zwischen 3-4). Das Ergebnis sollte im Anschluß so aussehen, wie auf Abbildung 11 zu sehen.
12. Wir machen von der Grundform des Eis ein weiteres Duplikat und zeichnen uns eine Ellipse, wie auf Abbildung 12 zu sehen auf diese. Dann selektieren wir beide und mit Strg+* oder Pfad>Ãœberschneidung erhalten wir dann eine Form, wie in Abbildung 13 zu sehen.
13. Wir wählen Pfad>dynamischer Versatz und setzen den Anfasser etwas nach innen. Dann geben wir dem Objekt etwas Unschärfe und füllen es mit einem linearen Farbverlauf von Weiß nach Transparent.
14. Jetzt fehlen nur noch die Highlights unten an der Tropfenform, dafür zeichnen wir uns einfach eine entsprechende Form, wie auf Abbildung 15 zu sehen. Diesen geben wir im Anschluss Unschärfe und setzen die Objektsichtbarkeit entsprechend herab. Das Ergbnis sollte dann so aussehen, wie auf Abbildung 16 zu sehen.
15. Als letzten Schritt zeichnen wir unseren Holzstiel fertig. Dafür färben wir den Stiel als erstes mit einem radialem Farbverlauf und den Werten, e7d7a9ff und d5b968ff. Machen davon ein Duplikat und geben diesem den Farbwert, a17000ff und setzen es im Ebenenstapel mit Hilfe der BildAb-Taste an den entsprechenden Punkt und verschieben es mit Hilfe der Cursortasten etwas nach Rechts. Wie man die Holzmaserung zeichnet, habe ich im Tutorial zur “Bunten Farbpalette” bereits einmal gezeigt.
Und schon wäre unser Orangen-Stieleis fertig gezeichnet. Das Ganze gibt es natürlich auch als Screencast.

Wer dann lieber einem Schokoladeneis den Vorzug gibt, dem kann auch geholfen werden. Die meisten Schritte, sind die gleichen, wie auch bei unserem Orangeneis. Nur die Form des Eis und die entsprechenden Farbwerte sind zum größten Teil anders. Deshalb zeige ich an dieser Stelle nur wie man die entsprechenden Unterschiede zeichnet.

Die Grundform unseres Eis am Stiel ist wieder ein Rechteck, dessen Ecken dieses Mal nur nicht ganz so extrem abgerundet werden. Der untere Teil wurde einfach abgeschnitten. Für die abgebissene Ecke zeichne ich mir einfach einige Kreise und Ovale (wie auf Abbildung zu sehen) und entferne diese dann mit Hilfe von Pfad>Differenz von der Grundform.

Die Nüsse sind einfache Vielecke, die mit Hilfe des Werkzeuges, Gerade Linien und Bezierkurven erstellen gezeichnet werden, deren Knoten im Anschluss einfach abgerundet werden. Dieses Objekt wird nachher mit einem radialem Farbverlauf und den Werten 925026ff und 4b1f09ff gefüllt. Auf die dunklen Abschnitte zeichne ich dann wieder Vielecke, die ich mit dem hellerem Braun fülle und eine hohe Unschärfe gebe. Zuletzt kommen noch Higlights in Weiss und ein Schatten in Ausrichtung, wo die Nuß später auf dem Eis sitzen wird. Das ist reine Fleißarbeit, wer will kann die erste Form duplizieren und dreken etwas skalieren. Besser ist aber jede Nuß von Hand zu zeichnen.

Wer sich das Ganze noch einmal anschauen möchte, kann in den Screencast schauen. Das Schokoeis am Stiel gibt es auch in der OpenClipartLibrary zum Download. Dann kann man es zerlegen und nachschauen, wie es aufgebaut ist.

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Der kleine SVG-Edit(or) fürs Web

März 30th, 2011 von buergermeister

Normalerweise ist ja für mich zum zeichnen von Grafiken Inkscape das Mittel der Wahl. Ab und an werfe ich aber dann doch auch einen Blick auf andere Werkzeuge zum editieren des freien Grafikformates SVG. Wie zum Beispiel den Newcomer sk1. Dieses Mal habe ich mir ein anderes Werkzeug angeschaut, svg-edit. Svg-edit ist wie der Name bereits ausdrück ein Editor für SVG, der allerdings Browser-basiert ist. Wer das Ganze ausprobieren möchte kann das hier mit der derzeitigen Entwicklerversion tun. Für die ältere Version 2.4 gibt es auch Plugins für Firefox und Opera, für die derzeit aktuelle Version 2.5 allerdings nicht.
Als mein Standardwerkzeug zum Erstellen meiner Grafiken würde ich svg-edit nicht benutzen, neben dem Realtime-Rastern der Grafik hätte mein Rechner zusätzliche Arbeit für die in Javascript implementierte Benutzeroberfläche zu leisten. Trotzdem macht dieser kleine Editor absolut Sinn, er läßt sich nämlich in Webseiten und ähnliches einbinden. Zum Beispiel in ein Wiki und auf diese Art könnte man beispielsweise Diagramme direkt wieder bearbeiten, wenn sich Änderungen ergeben haben, vorrausgesetzt die Bilder wären als SVG ins Wiki eingebunden oder werden nach dem Editieren als Rastergrafik exportiert. Wenn man in die Liste der Projekte, welche svg-edit nutzen so findet man dort bereits einige Wiki, für Mediawiki gibt es ein experimentelles Plugin, für MoinMoin Wiki, für Dokuwiki und auch noch für andere gibt es bereits Plugins.
Einige kleinere Abstriche muss man natürlich machen, svg-edit interpretiert nur Plain-SVG. Der Import einer in Inkscape erstellten SVG-Grafik, mit bewußt auch Tags aus dem Namensraum von Inkscape schlug fehl. Öffnen konnte svg-edit die Grafik aber, das dabei Fehler zu Tage treten, kann man auf der Abbildung erkennen. Allerdings schlugen andere Dinge fehl als erwartet :D Wer die Originalgrafik sehen möchte findet sie hier, auch als SVG zum Download.

Mit den fortlaufenden Versionen kamen über die Zeit auch immer mehr Features in svg-edit, vergleicht man die derzeit aktuelle Version 2.5 mit der Entwicklerversion 2.5.1 kommen weitere vordefinierte Formen und ein Gitter zur Orientierung hinzu und sich auch noch weitere Features. Die Benutzeroberfläche finde ich bis auf eine kleine Ausnahme gelungen, ich konnte svg-edit intuitiv bedienen. Einzig die Werkzeuge für Füllung und Linieneinstellungen finde ich nicht gut umgesetzt, ich muss jedes Mal den Hilfetext bemühen um zu wissen, welcher Schalter für welche Einstellung war. Das ist am Ende allerdings kein Beinbruch und am Ende kann man svg-edit auch noch an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Ich finde svg-edit ist auf jeden Fall eine nützliche Sache.

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Inkscape-Tutorial: Tango Icon

März 1st, 2011 von buergermeister

Es ist wieder einmal an der Zeit für ein weiteres Inkscape Tutorial. Die Idee zu diesem hier stammt nicht von mir sondern ist einem anderem Tutorial, ist allerdings etwas abgeändert. Ich finde die Pfadmethode weniger für Einsteiger geeignet, ganz lustig finde ich auch, dort gegen Bezahlung dann den Download der Tango-Farbpalette anzubieten, ist die doch eh in Inkscape als Standard enthalten und falls nicht, kann man sie immer noch in den Tango Style Guidelines finden. So nun aber genug der Vorrede, los gehts!

Als erstes nach dem Öffnen von Inkscape stellen wir uns unter den Dokumenteneinstellungen die Icongröße 48x48px ein und in der Farbpalette wählen wir die Palette der Tango Icons. Die Raute-Taste aktiviert und deaktiviert im Bedarfsfall das Orientierungsgitter. Hier einfach nur sicherstellen, dass die Gittergröße immer 1 Pixel beträgt.

Als erstes zeichnen wir mit dem Werkzeug Kreise und Ellipsen erstellen einen Kreis. Dieser sollte knapp unter dem oberen Bildrand beginnen und etwa bis zur Mitte reichen, meiner ist 24x24px groß. Kleiner Tip beim zeichnen, die Strg-Taste gedrückt halten damit es auch wirklich ein Kreis wird.
Dann erstellen wir mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen ein Trapez, wie auf Abbildung 2 zu sehen. Dann ziehen wir uns eine Hilfslinie herunter und positionieren diese etwa im oberen Drittel des Trapez. Das soll sicherstellen, das die Knoten, die wir nun setzen auch auf der gleichen Höhe sind. Wir setzen also dort wo die Hilfslinie nun ist auf jeder Seite einen weiteren Knoten. Den gleichen Schritt wiederholen wir vertikal, nur das wir hier die Knoten in der Mitte setzen.
Die Knoten an den Seiten machen wir symetrisch und versetzen sie etwas nach innen. Die Knoten oben und unten machen wir ebenfalls symetrisch und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren nach unten. Die beiden äußeren Knoten unten runden wir automatisch ab und setzen die oberen Anfasser etwas nach unten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in Abbildung 3.

Jetzt selektieren wir beide Formen, dazu die Shift-Taste einfach gedrückt halten und vereinigen die beiden Objekte zu einem Pfad, entweder mit Strg++ oder über Pfad>Vereinigung. Die Zeichnung sollte nun so aussehen, wie auf Abbildung 4.
Dieser Form geben wir jetzt die richtige farbige Füllung. Für die Fläche wählen wir zuerst das helle blau aus unserer Palette und gehen dann auf die Farbeinstellung und wählen dort “radialen Farbverlauf” aus. Wir schliessen die Farbeinstellungen wieder und wählen das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten. Die Endmarkierungen des Farbverlaufes werden sichtbar. Für den Mittelpunkt wählen wir das Weiss aus der Palette und versetzen ihne etwas nach rechts oben. Der äußere Punkt bekommt die hellblaue Farbe aus der Palette und der obere Punkt muss etwas nach innen gesetzt werden, so das der Farbverlauf wirklich radial ist. Auch dem Rand geben wir jetzt eine Farbverlaufsfüllung, dieses mal allerdings linear, und zwar vom hellen blau nach dem dunklem Blau. Die Endpunkte sitzen links oben und rechts unten. Das Ergebnis sollte nachher so aussschauen, wie auf Abbildung 5 zu sehen.
Die Form duplizieren wir jetzt mit Str+D und löschen die Farbeinstellungen, die Farbe der Fläche löschen wir und vom Farbverlauf des Randes machen wir ein Duplikat. Dan wechseln wir auf das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten und geben dem oberen Punkt das Weiss aus der Palette und dem unterem das helle Blau.
Jetzt wählen wir Pfad>dynamischer Versatz und versetzen den Punkt so, das die neue Form mit der Innenkante des Randes der darunterliegenden Form abschliesst. In den Objekfrabeinstellungen kontrollieren wir dannach, das die Randstärke noch auf 1 Pixel steht. Das Resultat sollte dann so aussehen, wie auf der Abbildung Nummer 6.
Es wird Zeit, das Innere der Glühlampe zu zeichnen. Als Erstes zeichen wir mit dem Werzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen eine Diagonale. In den Objekfarbeinstellungen stellen wir jetzt die Linienenden auf abgerundet im Reiter “Muster der Kontur”. Dann Duplizieren wir diese Linie und spiegeln diese horizontal. Das Ergebnis sollte dann so aussehen, wie auf Abbildung 7 zu sehen. Dann zeichen wir noch eine Zickzacklinie, wie auf Abbildung 8 zu sehen und runden die innneren drei Knoten dieser ab. Dann müssen wir noch die untere Form von Abbildung 8 zeichen auch hier runden wir den Knoten oben in der Mitte ab und stellen bei allen Linien sicher, dass die Enden abgerunden sind und bei der letzten Form sollte auch die Einstellung, der Verbindungsart auf abgerundet stehen. Alle 3 Formen selektieren wir im Anschluss und wandeln diese über Pfad>Kontur in Pfad umwandeln in einen Pfad um. Dann können wir die 3 Formen über Pfad>Vereinigung oder Strg++ zu einem einzigen Pfad zusammenfügen und diesem einen linearen Farbverlauf als Füllung geben. Und zwar von oben Weiß nach unten das dunkle Grau aus der Farbpalette. Das Erbnis sollte aussehen, wie auf Abbildung 9.

Dann können wir das Innenleben der Glühlampe wie auf Abildung 10 zu sehen positionieren, und senken es um eine Ebene im Stapel mit der Bildab-Taste.
Von der allerersten Form machen wir dann mit Strg+D ein Duplikat und löschen den Rand, für die Füllung wählen wir das mittlere Gelb und einen Radialen Farbverlauf und setzen die Objektsichtbarkeit auf 25% herab, wie in Abbildung 11 und 12 zu sehen. Dann zeichnen wir noch ein Oval, wie auf Abbildung 13 zu sehen und geben diesem die Farbe Weiß als Füllung und setzen die Objektsichtbarkeit auf 40% zurück.
Wir zeichnen mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien ein Viereck, wie auf Abbildung 14 zu sehen. Der oberen und unteren Linie geben wir in der Mitte wieder einen weiteren Knotenpunkt und runden diesen ab und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren etwas nach unten. Dan setzen wir an beiden Seiten etwa in gleichem Abstand drei weitere Knoten, den mittleren machen wir symetrich und versetzen diesen nach innen. Die ganz untersten Knoten runden wir ab und versetzen die obere Tangent etwas nach innen, das Ergbnis sollte in etwa so aussehen, wie uaf Abbildung 16.
Für die Farbeinstellungen benutzen wir für den Rand das dunkle Gelb und die Fläche füllen wir mit einem linearen Farbverlauf vom hellem Gelb nach Weiß. Wir stellen in den Farbverlaufseinstellungen auf “alternierend” und versetzen den weissen Endpunkt in etwa die Mitte der Fläche, das sollte nachher so aussehen, wie auf Abbildung 16.
Zum Schluß zeichen wir noch auf die Fläche zwei Dreiecke, wie auf Abbildung 17, die wir mit dem dunklem Gelb füllen und zeichnen einen Kreis den wir mit dem Farbwert Aluminium 5 füllen und dem Rand geben wir den Farbwert Aluminium 6. Den Kres setzen wir dann mit der Ende-Tast im Stapel ganz nach unten.
Als letztes zeichnen wir dann noch ein Oval dem wir eine große Unschärfe geben und setzen es ebenfalls nach ganz unten und schon sollte unser Icon so aussehen, wie auf Abbildung 18.
So und wie in letzter Zeit auch gibt es das Ganze natürlich noch einmal als Screencast.

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Gimp Paint Studio – Digital Painting mit Gimp

Februar 21st, 2011 von buergermeister

Normalerweise finde ich Versuche die Benutzeroberfläche von Gimp zu verbessern, in dem man sie immer mehr Photoshop angleicht weniger prickelnd. Für mich ist die Benutzeroberfläche von Gimp schon durchdacht. Werkzeug- und Dialogfenster befinden sich auf einem extra Monitor und das Arbeitsfenster auf einem weiterem und dort steht ihm dann viel Platz zur Verfügung. Die meisten Werkzeuge kann ich über das Kontextmenü der rechten Maustaste erreichen und Filter und ähnliches sind in der oberen Menüleiste erreichbar angeordnet. Selbst wenn man keinen zweiten Monitor hat, so funktioniert das auch mit den virtuellen Desktop, die die meisten grafischen Benutzeroberflächen die ein Linuxsystem bietet, ebenfalls.
Was bei Gimp als Werkzeug für Photomanipulation wunderbar funktioniert, funktioniert allerdings nicht wenn ich mit Gimp Digitalpainting machen möchte. Hier muss ich wesentlich öfter Pinsel und -einstellungen oder Farben austauschen und damit ins Werkzeugfenster wechseln. Speziell für Digitalpainting gedachte Programme wie MyPaint oder Krita scheinen hier im Vorteil.
Allerdings lässt sich auch Gimp für diesen Einsatzzweck umrüsten. Gimp speichert die Einstellungen für die Benutzeroberfläche in seinen rc-Dateien und mit diesen läßt sich Aussehen und Anordnung der einzelnen Fenster beeinflussen.
Gimp Paint Studio versucht Gimp nun auf diese Weise in ein Programm für Digitales Painting umzuwandeln. Gimp Paint Studio bringt dazu eine angepasste sessionrc und toolrc mit und erweitert den Umfang der Brushes samt deren Presets, bringt weitere Farbverläufe/Gradients und Farbpaletten mit. Die “stabile” Version ist derzeit die 1.4 und eine 1.5alpha ist bereits veröffentlicht, für die die Entwickler um Feedback bitten. Ausprobieren kann man das ganze ohne Reue, wenn man seine rc-Dateien einfach vorher sichert. Und selbst wenn einem das auf die Art nichtgefällt, kommt man in den Besitz weiterer Pinsel, Verläufe und Farbpaletten.

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Banshee vs. Canonical – Das wahre Gesicht von Canonical

Februar 17th, 2011 von buergermeister

Ich habe ja hier schon mehrmals darüber geschrieben, dass ich das “Engagement” von Canonical in der Welt der freien Software eher kritisch sehe. Das hat dann auch immer gleich Schmierereien in den Kommentaren zur Folge, ich kann mich also auch dieses Mal auf derartiges gefaßt machen. Seit einigen Tagen, zeigt Canonical einmal wieder mehr sein Gesicht, um was es ihnen eigentlich geht und zwar ums Geld verdienen. Nun Geld verdienen ist an sich nichts schlechtes und freie Lizenzen lassen auch genau das zu.
Die nächste Version von Ubuntu Natty Narwhal soll ja mit Banshee anstatt mit Rythmbox als Musikplayer daherkommen. Schon seit geraumer Zeit integriert Ubuntus Rythmbox zur Generierung von Einnahmen den Ubuntu Musicstore. Nun kommt aber Banshee bereits mit einem eigenen Store daher, der MP3 von Amazon anbietet und dessen Einnahmen zu 100% an die GNOME Foundation fliessen. Seit der Integration im Juli 2010 waren das etwas über 3.000 US$ wobei die Einnahmen seit dem kontinuierlich ansteigen und bald die 1.000$ Grenze pro Monat überschreiten. Die Banshee Entwickler publizieren diese Zahlen, wie das so üblich ist vollkommen offen in einem Spreadsheet. Das sind bei den derzeitgem monatlichen Einnahmen in etwa soviel, wie kleinere Firmen der GNOME Foundation im Jahr zukommen lassen.
Nun wie schon gesagt, in Rythmbox betrieb Canonical einen eigenen Musicstore und dessen Einnahmen wären mit Banshee dann nicht mehr da. Man hätte wie es die Lizenz von Banshee ja zuläßt diesen da natürlich integrieren können (Scheiße man häte wieder Entwicklungsarbeit leisten müssen) oder einfach den AmazonMP3 Store den Banshee integriert hat per default ausschalten können. Kein Hahn hätte dannach gekräht, statt dessen hat man sich an die Banshee Entwickler gewandt und ihnen zwei Vorschläge gemacht.
Entweder Canonical schaltet den Standard-Musikladen von Banshee aus, was sich mit wenigen Klicks wieder rückgängig machen läßt oder der Store bleibt integriert und Canonical bekommt in Zukunft 75% der Einnahmen.
Auch wenn andere da mal wieder Canonical zugute halten, dass man ja mit den Entwicklern immerhin kommunizieren würde, für mich ist das keine Kommunikation sondern Erpressung. Kommunkation wäre gewesen, die Summe offen zu lassen oder 75% als Verhandlungsbasis anzubieten. Ich bin mir sicher die Banshee Entwickler wären auf 50% sogar eingegangen, dabei hätten beide Parteien nur gewinnen können. Aber in der Geschäftswelt seihen ja 75% fürs nichtstun üblich, wie Jason Warner, Ubuntus neuer Manager für den Desktop in einem Kommentar bemerkt. Statt dessen haben sich nun die Banshee Entwickler für die Deaktivierungsvariante entschieden.
Wer genauer hinschaut sieht, hier gibt es ja auch einen dritten Geschädigten, die GNOME Foundation und mit der hat man ja schon seit geraumer Zeit ein Hühnchen zu rupfen und versucht sie auf Canonical Linie zu pressen. Ich sage nur Unity vs. GNOME Shell, Unity2D und QT. Meiner Meinung nach alles eher Versuche Gnome auf die Canonical Linie zu bringen.
Canonical versucht mehr und mehr seine massive Verbreitung im Bereich des Linuxdesktop zu nutzen um sich ein größeres Stück vom Kuchen zu sichern und an der Stelle muss man sich wirklich fragen, ob 75% hier gerechtfertigt sind.
Linux ist einst angetreten um ein Monopol im Bereich des Desktop zu brechen und das nur des Wissens willen, das ein Monopol nie für die Allgemeinheit gut ist. Es ist an der Zeit zu fragen, ob wir eine Dominanz von Ubuntu im Bereich des Linuxdesktop weiter akzeptieren können, wenn derartige Dinge die Konsequenz davon sind.

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Neue Ansichten mit Firefox 4

Januar 31st, 2011 von buergermeister

Auch bei Mozilla experemntiert man mit neuen Interfaces für den Firefox und zwar im Rahmen der Mozilla Labs, wo sich das Subprojekt “Prospector” um derartiges bemüht.
Wie ein absolut minimalistischer Firefox aussehen könnte, der weder Adressleiste, noch Tabs oder Stuatuszeile anzeigt aussehen könnte, dass zeigt derzeit ein Addon für den Firefox 4. Der ganze Bildschirm für den Content!
Die Darstellung eben jener Elemente wird dann von einem Dash-Board übernommen, dass über ein halbtransparentes Firefox-Logo in der Ecke ereichbar ist. Klickt man auf dieses wird eine Übersichtsseite mit den offenen Tabs angezeigt, ausserdem Seiten aus dem Cache die am häufigsten aufgerufen wurden, bewegt man den Mauszeiger über die Thumbnails wird im Hintergrund eine Voransicht geladen. Ausserdem findet man eine Adress- und Suchleiste, die kombiniert genutzt werden kann und wie gehabt auch im Cache sucht. Ich benutze die Adressleiste ja schon lange zum Suchen und die Suchleiste nur für spezielle Suchdienste, wie etwa die openSUSE Paketsuche. Auch dafür ist in dieser Ansicht gesorgt, in dem man auf ein kleines Logo unter der Leiste klicken kann. Die Statuszeile befindet sich hinter dem halbtransparenten Icon, was für Menschen mit Sehbehinderung aber noch schwerer wahrzunehmen sein dürfte, als für mich. Interesant an der Stelle ist, dass dort ein weiteres halbtransparentes Icon angezeigt wird, sobald sich Aktivität auf einer der Seiten zeigt, die man in einem Tab offen hat. Zum Hinzufügen weiterer Tabs findet man einen entsprechenden Button. Wie ich selbige allerdings schliessen kann suche ich vergeblich, auch wie ich an Einstellungen für den Firefox gelangen kann.

Das Ganze stellt sich für mich als sehr interesanter Lösungsansatz da, ist aber absolut noch nicht zum Arbeiten geeignet. In Zukunft ist geplant, dem Nutzer die Gestaltung des Dash-Board zu überlassen und nicht nur die am häufigsten besuchten Seiten anzuzeigen. Testen kann man das Ganze trotzdem einmal, vorrausgesetzt man hat eine Betaversion von Firefox4 installiert. Nach der Installation des Addon ist kein Neustart erforderlich. Wer auf das alte Browserinterface zugreifen will, kann das mit der Tastenkombination Ctrl-Shift-Alt+d tun, natürlich kann man auch mit Ctrl+Tab auch wie gehabt durch die offenen Tabs blättern. Mehr Keyborad-Shortcuts für diese Ansicht findet man auf einer eigenen Seite.

Ich finde wie schon einmal gesagt, den Ansatz interessant, möchte aber bevor ich damit beginne zu arbeiten wenigstens eine Lösung für das Schließen der Tabs, die Einstellungen von Firefox (irgendwann mag ich ja auch mal den Cache leeren ;) ) und vor allem mißhagt mir die Positionierung des halbtransparenten Icon. Da ich mit einem Preview auf GNOME 3 arbeite und dessen Dashboard ebenfalls über die linke obere Ecke zu errreichen ist und das auch noch mit Gesten, wird das wohl zu einigen Komplikationen führen. Interessant ist es trotzdem, Fazit wieterverfolgen.

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Shirts für feurige Füchse

Januar 12th, 2011 von buergermeister

Der T-Shirt Contest für Gnome 3 ist ja schon fast vorbei und nur noch wenige Tage können Einreichungen gemacht werden, da gibt es wieder einen neuen Shirt Contest. Dieses Mal geht es darum ein Design für Mozilla zu entwerfen und zwar für die kommende Firefox 4 Version. Das Gewinnerdesign wird dann das offizielle Releasshirt, welches an Contributoren auf der ganzen Welt verschickt wird und im Mozillashop erhältlich sein wird. Aus allen Einsendungen wird ein Team die besten 5 auswählen, es zählen dabei die Kreativität des Design und ob das Thema klar zum Ausdruck gebracht wird. Diese 5 Designs werden dann ab den 15. März in ein Finale gehen und sich dem öffentlichen Voting stellen müssen.

Der ideal zu bedruckende Raum auf dem T-Shirt sind 25x25cm, es soll nur ein Design für die Front gemacht werden die Rückseite soll später das Firefox Wordmark aufgedruckt bekommen. Das Desgin soll einen Hintergrund für die Farbe des Shirt enthalten und soll als PNG/JPG in 300dpi Auflösung abgegeben werden und zwar nur das Design. Die Quelldateien mit allen Layern, soll man auf jeden Fall aufbewahren. Einsendungen können bist zum 13. März 2011 gemacht werden.

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Screencast: Zoomeffekte mit JessyInk

Januar 8th, 2011 von buergermeister

Die Inkscapeerweiterung JessyInk, mit der man Präsentationen mit Inkscape erstellen kann habe ich ja bereits in einem Artikel mit einem Screencast bereits einmal vorgestellt. JessyInk kann allerdings mehr als nur simple Präsentationen mit Übergängen erzeugen.Ein Vorteil von Vektorgrafiken und SVG ist ja dere nahezu grenzenlose Skalierbarkeit, welches es hier auch ermöglicht in Folien zu zoomen. Wie das geht versuche ich wieder in einem Screencast zu zeigen.

Mit den Zoomeffekten lassen sich Präsentationen erzeugen, mit einem “Woah-Effekt”, alles kann ich allerdings nicht zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Präsentation, bei der sich die Folien im Uhrzeigersinn bewegen, das wäre mit JessyInk möglich. Grenzen sind einem hier nur relativ wenig gesetzt, man muss nur nachdenken und planen was man erreichen will.

P.S. Ich hab jetzt gesehen, das die Effekte im Video gar nicht so gut zu erkennen sind. Die Beispieldatei gibt es hier also zum Download. Einfach im Browser öffnen.

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  • Sqlite-Commander – Curses Client für SQLite Datenbanken

    Januar 3rd, 2011 von buergermeister

    Clients für SQLite Datenbanken gibt es schon einige, so zum Beispiel eine Firefox Extension SQLite Manager. Wer allerdings auf der Kommandozeile arbeiten will war bisher auf die Kommandos angewiesen, die SQLite selbst mitbringt. Da auch die Suche nach einem passenden Client für Sankar P ergebnislos verlief, hat er sich kurzerhand hingesetzt und Sqlite Commander geschrieben, eine Cursesbasierte Anwendung für Sqlite Datenbanken. Der Name ist inspiriert vom MidnightCommander und ähnlich sieht Sqlite Commander auch aus, bietet aber noch nicht so viele Möglichkeiten, wie sein Vorbild. Ehrlich gesagt fehlen noch jede Menge Funktionen, bisher lassen sich die verschiedenen Tavellen nur darstellen und mit den Cursortasten in ihnen navigieren. Die ToDo-Liste von Sankar weisst aber die nächsten Features bereits auf, die er implementieren will und er will die Software auch weiterhin pflegen, wenn sich genug Nutzer finden, die dieses Tool nützlich finden.

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    Screencast-Tutorial Inkscape – It´s Magic

    November 29th, 2010 von buergermeister

    Es ist an der Zeit für ein neues Inkscape-Tutorial. Dieses Mal zeigt Inkscape seine ganze Magie und wir erstellen ein Bild wie dieses hier. Die Arbeitsschritte sind, dieses Mal sehr einfach und das Tutorial ist für Einsteiger geeignet.

    1. Wir zeichnen mit dem Werkzeug Rechtecke und Quadrate erstellen ein langezogenes Rechteck und runden im Anschluss dessen Ecken ab. Das Ergebnis sollte in etwa so ausschauen, wie in Abbildung 1.
    2. Von diesem Rechteck machen wir als erstes ein Duplikat (Strg+D) und legen dieses beiseite. Dann zeichnen wir ein weiteres Rechteck, auf das langezogene Rechteck, so wie auf Abbildung 2 zu sehen.
    3. Wir selektieren beide Rechtecke und duplizieren (Strg+D) diese wieder.
    4. Beim ersten Paar Rechtecke, sleektieren wir beide (Shift-Taste dazu gedrückt halten) und schneiden das zweite Rechteck mit Pfad>Differenz (Strg++) aus und beim zweiten Paar, soll die Überschneidung stehen bleiben, Pfad>Überschneidung (Strg+*) Das Ergebnis sollten dann ausschauen, wie in Abbildung 3 und 4.
    5. Jetzt geben wir den beiden Formen die entsprechende Farbfüllung. Die Enden des Zauberstabes füllen wir mit einem linearem Farbverlauf, dessen beide Endpunkte mittelgrau (808080ff) sind, wir fügen einen weiteren Farbverlaufspunkt hinzu, denn wir auf Weiß setzen.
    Das Mittelstück, des Zauberstabes bekommt ebenfals eine lineare Farbverlaufsfüllung. Dieses Mal allerdings mit fünf Zwischenfarben, die jeweils beiden äußeren bekommen Schwarz als Füllung und der in der Mitte Weiß. Die Zwischenfarben versetzen wir dann einfach mit Hilfe des Werkzeug “Farbverläufe erstellen und bearbeiten, so das dass Ergebnis aussieht, wie auf Abbildung 5 und 6. Jetzt nur noch beide Teilstücke selektieren und mit Hilfe des Werkzeuges “Objekte ausrichten” horizontal und vertikal zentrieren. Das Ergebnis ist unser Zauberstab, der dann auch mit Strg+G gruppiert werden kann.

    6. Jetzt unser Duplikat des Rechteckes vom Beginn hernehmen und über Pfad>Objekt in Pfad umwandeln, in einen Pfad umwandeln. Dann das Werkezug zum Knoten bearbeiten wählen und die oberen Knoten bearbeiten. Erst die beiden Knoten auf der linken Seite beide selektieren und mit Hilfe der Cursortasten nach links verschieben (7-10px) und den gleichen Vorgang dann noch mit den rechten Knoten wiederholen, dieses mal allerdings nach Rechts verschieben. Das Resultat sollte ausschauen wie in Abbildung 7.
    7. Jetzt brauchen wir unseren Hintergrund, dafür zeichnen wir uns ein Rechteck, welches mit einem radialem Farbverlauf gefüllt wird. Die äußeren Endpunkte des Farbverlaufes bekommen Schwarz als Füllung und für das Zentrum ist es ein Lila (990bccff). Wo das Zentrum liegt, kann dann, wenn der Zauberstab auf dem Hintergrund liegt entsprechend angepaßt werden.
    8. Jetzt unseren Zauberstab und das veränderte Rechteck auf unseren Hintergrund verschieben, das veränderte Rechteck mit dem hellem Gelb (e3e45fff) füllen und über die Objektfarbeinstellung diesem eine Unschärfe geben. Der Faktor ist von der Größe abhängig und muss nicht exakt meinen Wert haben, der bei mir 7 ist.
    8. Wir zeichnen einen weiteren Kreis, der eine Füllung mit einem radialem Farbverlauf bekommt, von dem hellem Gelb nach Weiß. Den weißen Mittelpunt versetzen wir dann mit Hilfe des Werkzeuges “Farbverläufe erstellen und Bearbeiten” nach Links oben und setzen den Kreis unter unseren gelben Farbschein des Zauberstabes.
    9. Jetzt zeichnen wir einen weiteren Kreis und füllen diesen mit dem Grün aus der Abbildung, duplizieren (Strg+D) diesen und füllen das Duplikat mit dem Orange aus der Abbildung, im Anschluß diesen wieder duplizieren und versetzen, dann mit dem Rot füllen. Und dann noch einen Kreis für das Blau und das Lila. Allen Farbkreisen geben wir dann über die Objektfarbeinstellungen eine starke Unschärfe, der Faktor hängt vom Geschmack und der Größe des Kreises ab. Das Ergebnis sollte in etwa so ausschauen, wie auf dem Zielbild. Dann setzen wird die bunten Kreise unter unsere gelben Objekte, so das sie seitlich etwas herausschauen. Ruhig ein wenig versetzen und vielleicht in der Größe skalieren, dass gibt dem ganzem mehr Natürlichkeit.
    10. Für die Sterne, die ich auf dem Bild verteilt habe gibt es ein Extra-Tutorial/Screencast. Hier sei nur angemerkt, je kleiner und mehr die Sterne sind umso schöner sieht nachher das Resultat aus.
    11. Für die Schrift habe ich einfach ein Duplikat, der Schrift erstellt. Dieses Objekt in einen Pfad umgewandelt, den Pfad zweimal vergrößert, dem Ganzem einen linearen Farbverlauf mit genau den Farben der bunten Kreise gegeben. Dann noch ein wenig Unschärfe und das Ganze unter die weiße Schrift gesetzt und fertig ist unsere Magie. Das Ganze gibt es jetzt selbstverständlich auch noch als Screencast.

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    LibreOffice 3.3 Beta 3

    November 18th, 2010 von buergermeister

    Dreimal drei, heißt es nun schon die Document Foundation hat heute die Beta 3 Version von LibreOffice 3.3 veröffentlicht das die erste stabile Version von LibreOffice werden wird. Neben den üblichen Fehlerkorrekturen enthält diese Version einige Neuerungen, so wurde  die DDE-Implementierung der Office-Suite komplett überarbeitet und soll nun einfacher funktionieren. In der Tabellenkalkulation wurde die Standardtastenbelegung von Delete und Backspace vertauscht und entspricht damit der Belegung von Microsoft Excel. Ausserdem werden beim Umstellen der Sprache auch die Zahlennotation automatisch angepaßt, Punkt statt Komma. Ausserdem soll das versehentliche Drücken der Feststelltaste automatisch detektiert und abgestellt werden, wenn es zu typischen Tippfehlern kommt.

    Die Betaversion eignet sich natürlich nicht für den produktiven Einsatz, wer LibreOffice dennoch testen möchte findet entsprechende Pakete in der Downloadsektion auf den Seiten der Document Foundation.

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  • Screencast: Inkscape – Weihnachtskerzen-Motiv

    November 9th, 2010 von buergermeister

    Wie ich den Teilnehmern meines Workshop auf dem BLIT versprochen habe gibt es das Ganze noch einmal als Screencast zum Nacharbeiten. Wer das Tutorial noch einmal Nachlesen möchte, findet das Inkscape-Tutorial hier mit den entsprechenden Farbwerten.

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    sK1 der etwas andere SVG Editor

    November 8th, 2010 von buergermeister

    Inkscape ist ja wohl die Killer-Applikation, wenn es um Vektrografiken geht. Daneben gibt es aber noch andere frei Grafikprogramme wie sK1. sK1 ist ein Fork von Skencil bzw. Sketch und wird seit dem Jahr 2003 entwickelt. Skencil setzte damals auf TK für die GUI und als die Version 0.6 gedropt wurde, weil man auf GTK+ umsattelte wurde das sK1-Projekt von Igor Novikov gestartet. Und so basiert auch heute sK1 noch in großen Teilen auf Tcl/Tk, daneben kommt Python und C zum Einsatz. Heute ist es anders herum, das sK1-Team unterstützt stark die Entwickler von Skencil bzw. die sK1-Entwickler bemühen sich um eine Revitalisierung von Skencil.
    Die meisten der sK1-Entwickler kommen aus dem professionellem Printbereich und so ist klar, dass sich sK1 vollkommen auf die Bedürfnisse aus diesem Bereich konzentriert. So beherrscht sK1 zum Beispiel Multipage-Layout via Tabbing. Ausserdem hat natürlich sK1 dann CMYK-Unterstützung und unterstützt natürlich ein Farbmanagment. Der Name des Projektes leitet sich wie folgt daher, dass s stammt von Skencil/Sketch, dass K kommt von KDE weil man sich mit dem Layout der Applikation an das von KDE anlehnt (es bestehen aber keine Abhängikeiten zu KDE Bibliotheken) und die 1 steht für das Ziel, welches sich die Entwickler gesetzt haben, die Nummer 1 der Anwendungen in ihrem Bereich zu werden.
    2006 begann das Team mit dem Reengneering von Corels CDR-Format und konnte 2007 auf dem LibreGraphicsMetting die erste funktionierende Version des CDR-Importer präsentieren, seit dem kann sich das Projekt rühmen die bester Unterstützung für dieses Format zu besitzen. Für das Reengeneering des CDR-Formats haben die Entwickler von sK1 den CDR-Explorer entwickelt, der auch heute noch entickelt wird. Für Importfunktion des WMF-Format wurde pymfvu entwickelt. Entstanden ist auch noch LinCuttor für die Arbeit mit PLT-Dateien, die von Schneidplottern verwendet werden. Ausserdem entwickelte man den Uniconverter ein Kommandozeilentool für die Formatkonvertierung, welches auch von Inkscape und Scribus genutzt wird.

    Die Installation von sK1 ist nicht so trivial, auf der Seite des Projektes, werden nur Binärpakete der Entwicklungsversion 0.9.1 angeboten und zwar für Ubuntu 9.10/9.04 und openSUSE 10.2 (und andere Distributionen), die schon etwas älter sind. Für die eigentlich stabile Version gibt es nur ein Binärpaket für Mandriva 2008 und auch das nur für i586. Die Entwicklerversionen lassen sich aber auf Ubuntu 10.10 und openSUSE 11.3 problemlos installieren. Für openSUSE 11.3 existiert auch ein Paket im openSUSE Buildservice. Will man allerdings die stabile Version verwenden, so wird man um das Kompilieren nicht herumkommen.

    Ich habe zum Testen sK1 installiert. Auf den ersten Blick wirkt sK1 sehr übersichtlich und spartanisch. Das bestimmte Dinge in “Skripte” ausgelagert sind, wie zum Beispiel das Füllen mit einem Verlauf ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Mir ist es auch nicht gelungen ein Objekt mit einem Farbverlauf zu füllen, obwohl stetig die Füllung des Objektes gemeint war hat er mit dem Gradient-Plugin immer den Rand gefärbt. Auch hat es mir beim Import eine SVG mit einer Verlaufsfüllung diese zerschossen. Das kann aber daran gelegen haben, dass ich die Entwicklerversion benutzt habe. Für mich persönlich, finde ich ist sK1 eher gewöhnungsbedürftig, interessiert haben mich vor allem die Möglichkeiten des PDF-Export und das Colormanagment. Die Handhabung ist mir aber zu gewöhnungsbedürftig, so dass ich dann doch bei Inkscape und meinem Worflow für den Printprozeß bleibe. Für Leute die allerdings in diesem Bereich arbeiten und sich eh dann in ein neues Werkzeug einarbeiten müßten, den kann man das Projket empfehlen. Allerdings macht mir der langsame Entwicklungsprozess Sorgen.

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    Inkscape-Tutorial: Bunte Farbpalette

    November 6th, 2010 von buergermeister

    Es ist nun wirklich schon eine ganze Weile her, das ich hier das letzte Inkscape-Tutorial veröffentlicht habe. Auch Screencasts zu diesem Thema hat es schon seit einiger Zeit nicht mehr gegeben. Es ist also an der Zeit mal wieder ein Tutorial hier zu veröffentlichen.
    In den letzten Tagen haben mich immer mehr Leute gefragt, wie ich derartige Grafiken, wie die Palette mit den bunten Inkscape-Logos mache. Das kann man ja mal versuchen, es wird aber ein sehr sehr langes Tutorial ;) Nicht alle Objekte sind selbst gezeichnet, dass würde dann endgültige den Rahmen sprengen, alle benötigten Grafiken gibt es hier zum Download. Sie stammen aus der OpenClipart-Library und von WikimediaCommons.

    Hier sind die entsprechenden Screencast-Videos zu diesem Tutorial zu finden:

    1. Das Postkartenmotiv mit der Palette und den bunten Klecksen in Inkscape importieren.
    2. Ein Kreisobjekt zeichnen und über die Einstellungen der Objektfarbe, die Sichtbarkeit des Objektes etwas herabsetzen, so das man die darunterliegende Grafik besser erkennen kann.
    Den Kreis auf das Postkartenmotiv setzen und durch ziehen und drücken an den Anfassern soweit in Form bringen, das es mit der darunterliegenden Form der Palette nahezu identisch ist.
    3. Das Kreisobjekt über “Pfad > Objekt in Pfad umwandeln” in einen Pfad umwandeln. Dann das Werkzeug zum Knoten bearbeiten wählen und in etwa der Mitte der Ausbuchtung einen weiteren Knoten, durch Doppelklicken auf den Pfad, setzen. Diesen Knoten dann nach innen Verschiebung so das die Ausbuchtung entsteht. Die Anfasser des untersten und des rechts danebenliegenden Knoten etwas ziehen, so das die Form wieder übereinstimmt.
    4. Einen weiteren Kreis zeichnen und auch diesen wieder auf das Postkarten Motiv setzen und durch ziehen und drücken in die entsprechende Form bringen.
    5. Die gezeichnete Palettenform und den zuletzt gezeichneten Kreis gemeinsam selektieren (Shift-Taste gedrückt halten) und über “Pfad > Differenz” den kleinen Kreis aus der Palettenform ausschneiden.

    1. Die Palettenform beiseite schieben und mit Strg+D ein Duplikat davon anlegen. Das Duplikat der Palette mit einem radialem Farbverlauf füllen und zwar von einem hellem Braun im Zentrum zu einem dunklerem Braun. Tip: Flächen ruhig immer mit Verläufen füllen und zwar mit Farbtönen die sich nicht stark unterscheiden, das gibt der Grafik immer mehr Leben.
    2. Jetzt einen freien Platz auf der Arbeitsfläche suchen und das Werkzeug “kalligrafisch zeichnen” wählen. Mit dem Werzeug ein paar Linien zeichnen und zwar mit hoher Geschwindigkeit. Je höher diese, desto schmaler werden die Linien. Ruhig ein paar zeichnen und die besten davon auswählen, sie dürfen nicht all zu krumm sein und sollten schöne dünne Linien aufweisen. Die verbleibenden Linien nah aneinander setzen und so oft duplizieren und wieder aneinandersetzen, bis genügen beisammen sind um die Palettenfläche zu füllen.

    Dann alle Linien selektieren, in dem man einfach ein Rahmen darum zieht und über “Pfad > Vereinigung” order Strg++ mit einander zu einem Pfad vereinigen. Dann den Linien eine extrem unterschiedliche Farbe zu braun geben. Ein Duplikat von unserer Palettenform anlegen.
    3. Die kalligrafischen Linien auf unser Duplikat der Palettenform legen und dann drehen. Tip: nur vom Menschen geschaffene Dinge sind geometrisch gerade, die Linien sollten also weder im 90° noch im Winkel von 45° zur Palettenform stehen, das gibt dem Ganzen nachher einen natürlicheren Look.
    Dann die kalligrafischen Linien und die Palettenform selektieren und über “Pfad > Ãœberschneidung” oder Strg+* in unsere Holzmaserung verwandeln.

    1. Die Holzmaserung hat derzeit die gleiche braune Farbe, wie unsere Palettenform also geben wir ihr erst einmal eine andere Farbe, bevor wir sie auf die Palettenform legen. Es muss kein Braunton sein, der läßt sich nachher besser bestimmen, wenn die Maserung auf der Palette ist. Dann ein Duplikat unserer Palettenform anlegen, mit der Bildab-Taste eine Schicht nach unten setzen.
    2. Das Duplikat der Palettenform und die Maserung selektieren und über das Werkzeug “Objekte ausrichten” beide auf die Auswahl horizontal und vertikal zentrieren. Jetzt kann die Farbe der Maserung noch angepasst werden, so das sie sichtbar ist und einem gefällt. Im Anschluß beide Formen gruppieren.
    3. Ein weiteres Duplikat unserer Palettenform anlegen und dieses Schwarz färben. Dann im Menü “Objektfarben” auf “Kreisförmigen Farbverlauf” gehen und den Farbverlauf bearbeiten wählen. Als erstes müssen die Werte der Endpunkte gedreht werden. Im Zentrum des Verlaufes soll die Sichtbarkeit Null sein und im Aussenbereich etwas sichtbarer, nicht 100%. Bei mir ist der Wert im Alphakanal 110, aber das kann differenzieren. Dann einen weiteren Farbverlaufspunkt hinzufügen und auch hier die Sichtbarkeit auf Null setzen. Dann das Farbverlaufswerkzeug wählen und den mittleren Verlaufspunkt etwas nach außen setzen. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen, wie auf der Abbildung.
    4. Unsere Palettenform mit dem radialem Farbverlauf und die Palettenform mit der Holzmaserung selektieren und mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” horizontal und vertikal zentrieren. Die Palettenform mit dem radialen Farbverlauf kann jetzt in der Sichtbarkeit noch etwas angepaßt und im Anschluß wieder mit dem darunterliegendem gruppiert werden.
    5. Ein weiteres Duplikat der Palettenform anlegen und auch diesem eine schwarze Füllung geben. Dann wieder ins Objketfarben-Menü gehen und hier linearen Farbverlauf wählen. Dann das Werkzeug “Farbverläufe” wählen und die Endpunkte des Farbverlaufes versetzen. Der Knotenpunkt mit dem Scharz sollte sich links unten schon ausserhalb der Palettenform befinden und der mit dem Alphakanal rechts in etwa in der Mitte der Palette. Also diagonal über die Palette. Dann auch diese Palettenform mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” auf der andern Palettenform zentrieren. Der Verlauf kann jetzt wieder etwas angepaßt werden und im Anschluß wieder gruppieren.
    6. Wieder ein Duplikat unserer Palettenform anlegen und über das Menü “Objektfarben” diesem einen Rand geben, die Stärke der Linie muss angepaßt werden, sie sollte etwas stärker sein, so das sie gut sichtbar ist aber nicht zu stark. Die Füllung kann im Anschluß gelöscht werden. Dann über “Pfad > Kontur in Pfad umwandeln”, die Konturlinie in ein Pfadobjekt umwandeln.
    7. Den Filter “Material>3D Holz” auf diese Konturform anwenden. Achtung: diese Filter werden vom Browser nicht gerendert und auch beim Export in PDF nicht korrekt dargestellt!
    8. Den Holzrand mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” mit der vorherigen Palettenform zentrieren.
    9. Ein weiteres Duplikat unserer Palettenform anlegen und auf diesen den Filter “Texturen > Flüssigkeit” anwenden. Dem Ganzem eine Füllung mit einem sehr kräftigem Braunton geben.
    10. Die flüssigkeitsgefüllte Palettenform und die andere wieder zentrieren und dann noch die Objektsichtbarkeit der flüssigkeitsgefüllten Form soweit anpassen. Damit ist die Palettenform fertig, das Ganze kann man auch noch einmal im ersten Teil der Screencast-Serie sehen.

    Jetzt die Datei mit der Holzpalette speichern und schliessen, die Datei mit dem Inkscape-Logo öffnen. Die Gruppe des Log auflösen und die unterste Ebene mit der Farbfüllung selektieren und dann umfärben. Dann alle Formen selektieren, duplzieren sofort gruppieren (das gruppiert das Duplikat) und beiseite schieben. Den Vorgang so oft wiederholen, bis alle Logos in den entsprechenden Farben vorhanden sind.
    Ich habe sehr leuchtende Farben gewählt, die Farben sollten nur zueinander passen und dabei achten, das der Glossy-Effekt auch sichtbar bleibt, deshalb immer auszoomen und nachsehen, wie die Farbe wirkt. Für Schwarz habe ich ein dunkles Grau gewählt und für die Darstellung des weissen Logo ein helles Grau, so das der Schnee an der Spitze des Logo noch sichtbar ist.

    1. Jetzt die Datei mit dem Stift öffnen. Den Schatten löschen und den Stift drehen, so das er wieder waagerecht ist.
    2. Die Gruppe des Stiftes auflösen und das metallische Ende mit dem Radiergummi soweit nach links schieben, wie in etwa in der Abbildung zu sehen.
    3. Dann auch das Mittelstück des Stiftes nachziehen, in dem man es streckt. Dann die Gruppe des Mittelstücks auflösen, die obere grüne Fläche selektieren und das Knotenwerkzeug wählen. Dann den mittleren Knoten des rechten Endes wählen und wieder ein kleines Stück nach links verschieben, so das der Bogen des Endes wieder stimmt.

    Der Stift sollte dann noch umgefärbt werde, ich hab hierfür das gleiche Rot verwendet wie das vom Inkscape-Logo. Nachher wirkt der Stift dadurch wie für diese Grafik gemacht. Dann noch die Grafik mit dem Pinsel öffnen auch hier, die überflüssigen Teile wie den Pinselstrich und Schatten löschen unn auch hier die inselspitze umfärben, in eine der Farben der Logos auf der Palette.
    Dann wieder die Grafik mit der Holzpalette öffnen und die Inkscape-Logos importieren, entsprechend in der Größe anpassen und auf der Palette verteilen. Tip: ungleiche Größen und kleine Drehungen der einzelnen Logos sorgen auch hier wieder für mehr Natürlichkeit. Das Ganze macht man am allerbesten auf einer neuen Ebene, dann läßt sich damit besser arbeiten.

    1. Dann auch den Stift und Pinsel in die Grafik mit der Holzpalette importieren und in der Größe und im Winkel so anpassen, das sie gut auf der Palette wirken. Auch hier am besten auf einer eigenen Ebene arbeiten.
    2. Dann Stift und Pinsel beiseite schieben und ein weiteres Duplikat unserer Holzfläche anlegen und diese auf Pinsel und Stift schieben.
    3. Dann mit dem Werkzeug “Bezierkurven und gerade Linien zeichnen” zwei gerade Linien auf die Palette vom Rand zum Loch in der Palette zeichnen, diese über “Pfad > Kontur in Pfad umwandeln” in Pfade umwandeln und über “Pfad > Differenz” diese aus der Palettenform ausschneiden. Dann über “Pfad > Zerlegen” den Pfad auftrennen und das überflüssige Stück einfach löschen. Am Ende sollte ein Stück übrig bleiben, wie in der Abbildung zu sehen.
    4. Dann die Gruppen von Stift und Pinsel auflösen und das Stück der Palette aus den Einzelteilen mit “Pfad > Differenz” immer auschneiden, vorher immer duplizieren, das erfordert 4 Durchgänge und sollte zum Schluß so aussehen, wie auf der Abbildung.

    Dann müssen auch diese Pfade zerlegt werden und dann einfach die oberen Teile und die unteren Teile von Pinsel und Stift getrennt gruppieren. Dann müssen diese Einzelteile nur noch zurück auf die Palette verschoben werden, die unteren Enden mit der Bildab-Taste sowiet im Layer nach unten bringen das sie von der palette verdeckt werden und nur noch die sichtbaren Enden herausschauen.
    Am Schluss kann man das Ganze noch mit Schatten und einem passendem Hintergrund komplettieren. Ich hab für den Hintergrund einen einfach grauen radialen Farbverlauf gewählt, da die Palette einfach schon bunt genug ist und so mehr visuell in den Vordergrund gestellt wird. Ausserdem noch eine etwas schwächer sichtbare Kopie unserer Palettenzeichnung, dafür habe ich einfach ein Kopie dieser angelegt, diese entsprechend größer skaliert und über den Filter “Farbe > Entsättigen” entsättigt und dann einfach die Objektsichtbarkeit herabgesetzt.

    Auf jeden Fall kann man noch jede Menge mehr für noch mehr Realität an der Grafik tun, dass würde hier aber endgültig den Rahmen sprengen. Betrachtet das Ganze einfach als gute Grundlage selbst weiter damit zu experimentieren und zu verbessern. So und nun wünsche ich viel Spaß beim nachmachen, Feedback, villeicht in Form der Resultate und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

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    Wie aus Bildern Videos werden

    Oktober 6th, 2010 von buergermeister

    Die Sommer- und Ferienzeit ist nun definitiv vorüber, fast alle bringen aus dem Urlaub jede Menge Fotos mit. Und während es draußen permanent regnet hat man durchaus Zeit, die heute meist eher in digitaler Form vorliegenden Bilder zu bearbeiten. Wie wäre es mit einer netten Slideshow als Video? Werkzeuge unter Linux für diesen Job gibt es in ausreichender Zahl, beginnend bei der Bilder-Allzweckwaffe Imagemagick. Am Ende ist es jedoch nicht das Wahre für diesen Job, da es sich nur bedingt eignet. Dann wären da noch tools wie mencoder, ffmpeg oder mjepgtools aber mal ehrlich bei den Optionen, die man alle setzen muss werden die Kommandos in der Shell endlos lang und vor allem man muss ewig in der Dokumentation nach den richtigen suchen, denn jeden Tag macht man ja keine Slideshow aus seinen Urlaubsbildern. Kdenlive kann zwar aus Bildern eine Slideshow generieren, ist aber für mich in dem Punkt einfach der Overhead und ehrlich gesagt an der Stelle ist es umständlicher als andere Alternativen. Ok zu Anfang wäre da mal wieder ein Kommandozeilenwerkzeug dvd-slideshow, aber hier kann man mit Konfigurationsdateien arbeiten und muss dann nur noch, Quelle und Ziel übergeben.
    dvd-slideshow ist für openSUSE als auch ubuntu paketiert und in den Repositories zu finden. Zur installation einfach:

    # zypper install dvd-slideshow

    oder

    sudo apt-get install dvd-slideshow

    Auf den Seiten von dvd-slideshow kann man auch ausreichend Beispiele finden. Am Ende kann dvd-slideshow auch mehr, wie der Name schon sagt. Solche genialen Tools wie dieses lassen sich auch leicht mit entsprechenden GUI versehen und davon gibt es schon wieder reichlich.
    Da wäre zum einen jDVDSlideshow, ein Java-Programm, wie das j im Namen schon andeutet. Unter openSUSE ist das Ganze paketiert und inde den Standardrepositories zu finden. Zum installieren einfach

    # zypper install jDVDSlideshow

    Ich hab das Programm ausprobiert und mich auch ziemlich schnell davon verabschiedet. Es hat sich auffällig merkwürdig benommen und am Ende konnte ich keine Dias hinzufügen.

    Als nächstes Programm wäre dann dvd-slideshow-editor, ein einfaches Pythonskript welches mit den wxwidget funktioniert. Diese muss man auch dafür installieren

    sudo apt-get install python-wxgtk2.8 python-wxversion

    Die Bilder auf den Webseiten sahen vielversprechend aus, versprach dvd-slideshwo-editor doch Slideshows mit Ken Burns Effekt und verschiedenen Übergängen. Keider habe ich es dennoch nicht zum Laufen bekommen. Zuerst habe ich es auf openSUSE ausprobiert und es startete mit der Ausgabe von jeder Menge Fehlerlines. Nach einer Weile bin ich dann drauf gekommen, die python-wxGTK und python-wxGTK-wxtools fehlten. Allerdings kam ich dann auch nicht weiter als bei Ubuntu. Unter Ubuntu konnte ich zwar das Programm fehlerfrei starten aber hier tauchten dann die Fehler beim Versuch Bilder zur Slideshow hinzuzufügen auf. Schade eigentlich.
    Der nächste Kandidat war dann Imagination und so oder so ähnlich hab ich mir das vorgestellt. Imagination ist für Ubuntu paketiert also:

    sudo apt-get install imagination

    Dann heißt es nur noch die entsprechenden Bilder auszuwählen, die Ãœbergänge festlegen und ein Audiofile hinzufügen und rendern lassen – Aus die Maus. Imagination beherrscht aber leider nur ich sage dazu mal Office-Ãœbergänge und die wirken schon etwas altbacken. Ken Burn Effekt nutzen können, dass wäre schon was.

    Aus der Feder des gleichen Author, der schon für das auf QT3 basierende Slideshowprogramm ManDVD verantwortlich war stammt SMILE, dass steht für Slideshow Maker in Linux Enviroment und basiert auf QT4, hier gibt es im openSUSE Buildservice ein entsprechendes Binärfile mit OneClickInstaller oder man findet es auchbei Packman. Die Bedienung erschloss sich nach wenigen Augenblicken nur beim Import, der Bilder muss man erst darauf kommen das Kontextmenü nach dem Rechtsklick mit der Maus zu benutzen. Ansonsten bietet dann SMILE schon einige Features mehr als Imagination, zum Beispiel das Hinzufügen von Cliparts ins Bild und ähnliches. Aber wieder nur die altbackenen “Officeübergänge”.

    Ähnlich wie dvd-slideshow-editor basiert der nächste Kandidat auf wxwidget. Photofilmstrip läßt sich einfach installieren, Ubuntu-Nutzer finden auf den Seiten ein Debian-Paket, für openSUSE-Nutzer heißt es die benötigten Pakete installieren also wxPython2.8 und mencoder. Danach kann man den Sourcetarball von den Projektseiten herunterladen, auspacken einfach ins Verzeichnis src wechseln und dort

    $ python photofilmstrip-gui.py

    aufrufen. Die Oberfläche läßt sich auch hier relativ schnell intuitiv bedienen, einfach die Bilder hinzufügen. Photofilmstrip bietet in der derzeitig stabilen Version nur das sanfte überblenden, was nach meiner Auffassung eh der schönste Übergang ist. Und es bietet den Ken Burns Effekt. Man kann ein Musikstück hinzufügen, welches dann automatisch die Länge des Video bestimmt. Und das schönste, man kann ein Batchjob erzeugen lassen und das Video dann über Nacht auf dem Rechner rendern lassen.

    Ich habe jedenfalls mein Programm gefunden aber da gibt es noch mehr, wie zum bei slcreator und bestimmt auch noch welche, die ich nicht gefunden habe. Bei Gelegenheit werde ich mich aber dann noch mal am dvd-slideshow-editor versuchen.

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