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LinuxTag 2011

Mai 9th, 2011 von buergermeister

Ãœbermorgen ist es soweit, Europas größte Veranstaltung rund um Linux und Open Source startet – der LinuxTag in Berlin. Wie in den vergangenen Jahren auch werde ich vor Ort sein. Schon in den vergangenen Jahren habe ich immer eTickets für diese Veranstaltung hier im Blog vergeben und so soll es auch dieses Jahr sein, ich habe noch einige Tickets übrig. Wer also ein 4Tages eTicket haben möchte, wie gehabt entweder hier in die Kommentare oder per Mail. Die Karten werden nach dem FIFO-Prinzip vergeben. Wenn sie dann alle vergeben sind, werd ich das dann hier verkünden.

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Fazit LinuxWochen Wien 2011

Mai 8th, 2011 von buergermeister

So nun sind die LinuxWochen in Wien gelaufen, es war schon stressig. Über den Andrang der Besucher, kann ich gar nicht mal so viel sagen, das ich ja meist selbst einen Workshop hatte. Gerade der Samstag war schon heftig, da ich von 11-14 Uhr einen Workshop hatte, um 14 Uhr einen Vortrag und um 15 Uhr schon wieder den nächsten Workshop. An Vorträgen selbst habe ich nur den q/talk am Freitag Abend über Open Data besucht. Im Anschluß gab es dann den Social Event mit Livemusik. Der Veranstaltungsort war dieses Jahr das Technikum Wien, welches auf jeden Fall tolle Möglichkeiten bietet. Der Platz für die Stände war besser und natürlich auch die Räumlichkeiten für die Vorträge und Workshops. In meinem Workshopraum gab es auch Rechner mit vorinstalliertem openSUSE und Inkscape/GIMP so das man an diesen Maschinen arbeiten konnte. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird man auch nächstes Jahr am Technikum sein, was man nur hoffen kann.

Meine Workshops waren mit zwischen 20 und 25 Teilnehmern gut besucht. Nur am Samstag die Wiederholung des GIMP-Workshop hatte mit 6 Leuten weniger Teilnehmer, was allerdings zu erwarten war. An der Stelle muss man sagen, ich scheine so etwas wie eine Fangemeinde in Wien zu haben, einige Leute waren nun schon das dritte Jahr in Folge in einem meiner Workshops und viele nehmen dann auch jeden mit, der angeboten wird. Sofern der Inhalt der Workshops wechselt. Erstaunlich an der Stelle ist, das die Inkscape-Workshops scheinbar mehr von Interesse waren als GIMP. Das ist hier in Deutschland sonst anders, da GIMP das kompliziertere Werkzeug ist, sind hier dessen Workshops schneller ausgebucht. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen für die Veranstalter statt den einen GIMP Workshop zu wiederholen lieber einen weiteren Inkscape Workshop von den von mir eingereichten zu nehmen.
Da jetzt die meisten Teilnehmer der Workshops die Inhalte in meinem Blog noch einmal suchen, hier noch mal die Links zu den Inhalten der Workshops:

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Linuxwochen Wien 2011

April 22nd, 2011 von buergermeister

Zur Zeit tourt ja Tux wieder durch Österreich und macht in einigen Städten des Landes mit Veranstaltungen Station. Vom 5.-7. Mai wird die Linux-Roadshow in Wien gastieren. Dieses Jahr mal nicht in einem der vielen Rathäuser in der Innenstadt sondern im Technikum Wien. Am Donnerstag wird sich das Programm hauptsächlich um Linux und Open Source in Wirtschaft und Verwaltung drehen. Wie immer wird es am Ende des Tages eine Diskussionsrunde geben, am Donnerstag “Linux in Unternehmen, Windows am Home PC?” und am Freitag “Offene Standards, offene Daten, transparente Verwaltung?”. Mehr dazu findet man auf den Webseiten der Linuxwochen Wien.

Ich selbst werde in Wien einen Vortrag “Gimp, Incskape & Co – Grafik mit Open Source” haben, der versucht einen Ãœberblick über die Werkzeuge zu geben, mit denen man seine Arbeit mit Grafiken unter Linux erledigen kann. Ausserdem und wie soll es anders sein, kann man dann noch mit mir fleissig Gimpen oder mit Inkscape zeichnen. Am Freitag und Samstag gibt es jeweils 2 Workshops mit mir, jeweils einen zu Gimp und einen zu Inkscape. Also falls jemand Zeit hat und den weiten Weg nach Wien nicht scheut, vorbeischauen auf den Linuxwochen Wien.

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Spenden fürs LGM 2011

April 5th, 2011 von buergermeister

Dieses Mal will ich nur euer Bestes, euer Geld :D Nein jetzt mal im Ernst, seit 2006 gibt es ein jährliches Treffen von Entwicklern und Anwendern freier Grafiksoftware, dass Libre Graphics Meeting. In diesem Jahr wird dieses Treffen wieder in Montreal/Canada stattfinden, dort treffen Entwickler von GIMP, Inkscape, sK1, Blender, Krita, Scribus, Hugin, Open Clipart Library und Open Font Library sowie weiterer freier Grafiksoftware aufeinander. Das Ganze natürlich nicht ohne Erfolg. So wurde dort unter anderem der UniConvertor gestartet, mit dem es heute möglich ist Corels CDR-Dateien zu konvertieren, auch startete man OpenRaster als Austauschformat für Rastergrafikprogramme.
Der Call for Papers ist noch bis zum 20. April offen, bis jetzt sehen aber die Einreichungen, jedenfalls für mich interessant aus. An einem fehlt es allerdings trotzdem, am lieben Geld. Es gibt für das LGM 2011 ein Pledgie und 12.000$ sollen zusammen kommen, bis jetzt sind es aber gerade einmal knapp 900. Also falls ihr zufällig eines der oben genannten Programme benutzt oder vielleicht Cliparts, Fonts aus den freien Bibliotheken, wie wäre es mit einer kleinen Spende?

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Chemnitzer Linux-Tage – meine Beiträge

März 21st, 2011 von buergermeister

Ich hatte ja gestern morgen, einen Vortrag auf den Chemnitzer Linux-Tagen, einen Teil des Inhalts habe ich ja bereits in einem Blogpost verraten.

Die entsprechenden Folien zum Vortrag habe ich nun verfügbar gemacht, natürlich auf meine Art, die Slideshow ist wieder mit Inkscape und JessyInk gemacht, ist also SVG und kann im Browser angeschaut werden. Beim herunterladen, habt ihr natürlich die bearbeitbaren “Quellen”. Lizenz ist Creative Commons BY-SA 3.0 und an dieser Stelle muss ich Nuno Pinheiro vom Oxygen-Project nennen, da ich einige Icons von ihm verwendet habe.

Für den Inkscape-Workshop am Nachmittag gibt es natürlich keine Slideshow, das entsprechende Tutorial inklusive eines Screencast kann man aber hier finden. Die Soundqualität des Screencast ist leider nicht zu 100% aber man kann es trotzdem verstehen. Also viel Spaß beim nachmachen.

P.S. Hier hat übrigens, ein Teilnehmer sein Ergebnis des Workshops gepostet.

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  • Testerei, Immergrün und Steppenläufer

    März 17th, 2011 von buergermeister

    Ich hab ja dann am Sonntag morgen einen Vortrag auf den Chemnitzer Linux-Tagen rund um die Neuigkeiten von openSUSE 11.4. Die neue Version von openSUSE bringt an sich schon einige Neuerungen mit sich allein, die Änderung in libzypp von MediaAria auf Multicurl dürfte in Zukunft das installieren und herunterladen von Paketen um einiges beschleunigen. Systemd und auch Unity sind allerdings ihrer Instabilität oder anderen Problemen zum Opfer gefallen.

    Trotzdem kommen noch weitere Neuerungen, von denen einige zwar schon etwas älter sind aber das tut der Sache keinen Abbruch. Im Marketingjargon würde man sagen, die Produktpalette von openSUSE ist breiter geworden. Einen Entwicklungszweig der bei openSUSE Factory heißt, den gibt es ja schon lange. Aber wie das nun ist mit Entwicklungszweigen, ganz schön oft muss man dann Hand anlegen um wieder ein lauffähiges System zu haben. Um dem entgegen zu wirken, hat Bernhard Wiedemann im November den Zweig Factory-tested ins Leben gerufen.

    Factory-Tested ist eine semi-stable openSUSE Version, im Rolling Release. Sie wid automatisch getestet, die Tests kann man auf openQA.opensuse.org finden. Dort findet man auch die entsprechenden Videos, die von jedem Testvorgang aufgezeichnet werden. Allerdings wird nur die fehlerfreie Installierbarkeit, ob zypper Software installieren kann und ob der XServer fehlerfrei startet getestet. Um aus seiner normalen openSUSE Version ein Factory-tested zu machen reicht es das entsprechende Repository hinzu zufügen und danach updaten.

    zypper addrepo –refresh http://download.opensuse.org/factory-tested/repo/oss/ factory-tested

    zypper up

    Wer sein openSUSE Factory in Factory-tested verwandeln möchte, der muss zusätzlich noch die normalen Factory-Repositories deaktivieren, da dies unter Umständen neuere Pakete enthalten und dann aus diesem installiert würden.

    Ein weiterer Zweig ist Evergreen, Evergreen ist der Versuch eine openSUSE VErsion mit Long Time Support zu schaffen. Die derzeitige Version für Evergreen ist die bereits aus dem offiziellen Support herausgenommene Version 11.1, so das diese Version derzeit noch Updates erhält.
    Über Evergreen bzw. eine openSUSE Version mit längerem Zeitraum ist schon lange Zeit geredet worden, schon 2009 auf der openSUSE Conference. Auch im Vorfeld von Evergreen hat es wieder, aus meiner Sicht teilweise unsinnige Diskussionen gegeben. Seltsamerweise, sieht man keinen der Diskussionsteilnehmer an Evergreen nun arbeiten. Die Arbeit hängt derzeit an nur zwei Leuten. Ich für meinen Teil wäre schon froh, eine Version mit 36 Monaten zu haben, was eine Verdoppelung des normalen Supportzeitraumes wäre. Also Hilfe ist hier bestimmt willkommen.
    Wer seine openSUSE 11.1 weiterbetreiben möchte, der muss das entsprechende Repository hinzufügen

    sudo zypper ar –refresh -r http://download.opensuse.org/evergreen/11.1/openSUSE:Evergreen:11.1.repo

    Dann eine Datei in /etc/zypp/vendors.d/ mit dem Namen evergreen mit dem Texteditor der Wahl anlegen und folgenden Inhalt hineinschreiben:

    [main]
    vendors = openSUSE Evergreen,suse,opensuse

    Falls Updates verfügbar sind bekommt man sie mit dem Kommando zypper up. Der YaST Online Updater(YOU) funktioniert dann allerdings nicht, man muss derzeit immer wieder von Hand ein Update abfragen und installieren.

    Der letzte im Bunde und wohl, das Ding überhaupt ist Tumbleweed. Die Idee zu Tumbleweed hatte Greg Kroah-Hartman, wie ich bereits schon mal in der Ideenphase geschrieben habe. Tumbleweed ist im Grunde genommen eine Abzweigung von openSUSE Factory, die nur die stabilen upstream Pakete enthält. Damit wird am Ende openSUSE zu einer Rolling Release Distribution und das ist doch was. Um seien openSUSE in den Steppenläufer zu verwandeln, einfach das entsprechende Repository hinzufügen und Autorefresh abschalten.

    zypper ar –refresh http://download.opensuse.org/repositories/openSUSE:/Tumbleweed/standard/ Tumbleweed

    Und dann einfach ein Distributionsupgrade durchführen.

    zypper dup –from Tumbleweed

    Die zusätzlichen Repositries bei Packman sind im übrigen ebenfalls verfügbar, die Adressen sind hier zu finden.

    Mit diesen drei Zweigen, ist das Angebot von openSUSE ganz schön gewachsen, aber nicht nur das wird Inhalt meines Vortrages sein. Und wer nach diesem immer noch nicht genug von mir hat, der kann sich gern den Rest des Tages noch in meinen Workshop begegeben. Den Rest der Zeit werde ich wohl ab und an am openSUSE Stand zu finden sein, also man sieht sich am Wochenende.

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  • XFCE nun mit eigenem Verein

    Februar 8th, 2011 von buergermeister

    Auf der diesjährigen FOSDEM ist es zur Gründung eines Vereines gekommen, die für den flinken Desktop XFCE als Überbau dienen soll. Die Gründung wurde auf der XFCE-Mailingliste, zusammen mit dem gewählten Vorstand bekannt gegeben. Für die nächsten 2 Jahre fungieren Jannis Pohlmann als Vorsitzender, Nick Schermer als stellvertretender Vorsitzender und Jérôme Guelfucci als Schatzmeister als Vorstand des Vereines. Der Verein soll nun noch ins Vereinsregister eingetragen werden und am 1.März soll eine weitere Mitgliederversammlung statt finden, wo über die Modalitäten eines Beitrittes diskutiert werden soll.
    Geplant ist die Mitgleidschaft beitragsfrei zu gestalten, der Verein soll lediglich von Spenden existieren. So stehen die Beantragung eines Bankkontos und Paypalaccount ganz oben auf der Arbeitsliste. Mehr Informationen, wird man wohl in Zukunft zum Verein unter der Subdomain foundation.xfce.org finden.

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  • Linuxwochen – Vienna Calling

    Februar 1st, 2011 von buergermeister

    Die Linuxtour rollt im April und Mai wie auch in den letzten Jahren durch Österreich und macht Station in verschiedenen Städten des Landes. Unter anderem auch von 5.-7. Mai in Wien und dass wieder mitten in der Innenstadt. Die Linuxwochen Wien sind jetzt auf der Suche nach Beiträgen.Themenschwerpunkte sollen Android, Applikationen und Anwendungen, NoSQL Datenbanken, das Web 3.0 sowie Cybernautik werden. Dabei sind technische Vorträge genauso gefragt wie Erfahrungsberichte oder Vorträge zu juristischen sowie politischen Themen. Akzeptiert werden Beiträge in Deutsch sowie auch in Englisch. Einreichungen können via Mail an programm2011@linuxwochen.at gesendet werden oder auch über die entsprechende Weboberfläche gemacht werden. Deadline für die Einreichungen wird der 1. April 2011 sein. Mehr findet man natürlich im entsprechendem Call for Paper.

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  • Call for Paper LinuxTag 2011

    Januar 7th, 2011 von buergermeister

    Das der LinuxTag dieses Jahr bereits im Mai stattfindet, ist ja bereits seit dem vergangenen bekannt. Heut wurde dann auch zum Einreichen von Vorträgen aufgerufen. Erstaunlich ist die Deadline 25. Januar, sehr kurz.

    Themen-Schwerpunkte sind E-Publishing, die Mobilplattformen Android und Meego sowie Serverkonsolidierung. Ebenfalls auf der LinuxTag-Agenda stehen klassische Tracks wie Kernelthemen und Netzwerke, die ein besonderes Augenmerk auf die bevorstehende Einführung von IPv6 richten sollen.  Weiter Themen können aber vorgeschlagen werden. Ausserdem soll Android einen starken Anteil annehmen.
    Neu im Programm ist eine Vortragsreihe, bei der sich IT-Experten gezielt Neuerungen in wichtigen Softwarepaketen widmen. So erfahren Administratoren kompakt und direkt von den Chefentwicklern, welche Features neue Major-Releases bieten und wo sich ein Upgrade lohnen könnte.
    Communitys haben ein großes Gewicht auf dem LinuxTag. Im neuen Track “Cross Desktop/Cross Distribution” präsentieren Entwickler Vorschläge, die nicht nur ein einzelnes Desktop Environment oder eine Linuxdistribution betrifft, sondern die die Zusammenarbeit mehrerer Projekte erfordert. Eine vollständige Liste aller vorgeschlagenen Themenschwerpunkte und der Rahmenbedingungen enthält der Call for Papers.

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    Steppenläufer und Long Time Support

    Dezember 2nd, 2010 von buergermeister

    Seit einigen Tagen herrscht auf der openSUSE-project Mailingliste eine Menge Verkehr. Diesen verursachen zwei Projektvorschläge. Der erste ist nicht neu und wurde bereits so einige Male diskutiert und zwar eine openSUSE Version mit längerem Support. Nach derzeitigem Stand der Diskussion soll es von openSUSE eine Version geben, die für 3 Jahre aktuell gehalten wird. Die Version soll allerdings nur Serverpakete betreffen und wäre damit attraktiv zum Beispiel für Hoster, aber auch für Projekte oder Firmen, die auf Basis von openSUSE eigene Distributionen erstellen. Der Zustand hier ist wirklich desolat, vor wenigen Tagen habe ich mir die “Reinstallationsmöglichkeiten” von 1&1 angeschaut. Die neueste openSUSE, die einem geboten wurde war 11, womit die wohl 11.0 meinen. Eine Version, für die es bereits keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Ähnlicher Zustand herrscht aber auch mit Fedora, wo man eine Version 12 angeboten bekommt. Selbst bei Ubuntu welches eine LTS Version besitzt, wird einem etwas sehr altes angeboten, was man in nicht einmal einem Jahr ersetzen müßte. Von daher kann man diese langzeitunterstützte Serverversion nur begrüßen, wenn es scheitert dann nur daran, dass wieder nur darüber geredet wird.

    Der zweite Vorschlag kommt von Greg Kroah-Hartmann und soll ein Rolling Release für openSUSE werden. openSUSE verfügt zwar mit dem Factory-Zweig über eine laufend aktualisierte Distribution, diese enthält aber auch unstabile Pakete und Entwicklungskernel, ist also für den produktiven Einsatz weniger geeignet. Das soll sich nach GKH mit openSUSE Tumbleweed ändern. Tumbleweed sind die Steppenläufer, die in Western durch die verlassenen Städte rollen. Insofern ein passender Name für das Projekt. Im Grunde genommen, wird es nur die Zusammenfassung einiger Repositories sein, die es ohnehin schon gibt. So gibt es beispielsweise immer eine gepackte Version des neuesten KDE SC Releases. Und darin wird der Vorteil liegen, so kann man mit Tumbleweed die Software erhalten, die auf Grund der unterschiedlichen Releasezyklen aus dem “normalen” Release ausgeklammert ist und das ohne entsprechende neue Repositories hinzuzufügen. Tumbleweed soll nach dem Release von 11.4 (geplant für März) starten und bis dahin will GKH sich dem Schaffen des entsprechendem Workflow widmen.

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  • Ein Pott voller Software

    November 17th, 2010 von buergermeister

    Vergangenes Wochenende hat sie nun stattgefunden, die zweite Ausgabe der OpenRheinRuhr. Rückblickend läßt sich sagen, der Wechsel des Veranstaltungsortes vom Saalbau Bottrop ins Rheinische Industriemuseum nach Oberhausen hat sich vollauf gelohnt. Den Projekten und anderen Austellern stand dort wesentlich mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung und die Aufteilung der Ausstellung ist günstiger als am alten Veranstaltungsort. Die Austellung hat optisch zugenommen und so tummelten sich auf der Fläche 40 Aussteller verschiedener Projekte und Firmen. So waren auch die verschiedenen Distributionen vertreten, von Debian, über Fedora, Ubuntu bis zu openSUSE. Auch Projekte wie LibreOffice waren unter den Ausstellern aber es gab auch einen OpenOffice Stand, ein Zustand an den man sich erst gewöhnen muss.

    Am Samstag fand dann der Social Event, in den Räumen des Industriemuseums statt. Die Zahnräder und großen Maschinen erzeugen durchaus eine geekige Atmossphäre. Ganz nebenbei haben wir eine DoS-Attacke auf sämtliche Pizzerien in Oberhausen gestartet und andere haben dann doch eindeutig zuviel Wiskey getrunken.
    Neben der Ausstellung gab es aber auch noch ein Vortragsprogramm zu dem ich auch beigetragen habe. Am Sonntag Morgen habe ich meine eigentlich als Workshop eingereichte Session zu Inkscape gehalten. Der Vortragsraum, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Geplant hatte ich dafür nur wenig zu Inkscape zu reden und stattdessen eine kleine Demonstration zu machen. So hab ich versucht zu zeigen, wie man mit Inkscape oder besser gesagt mit der Erweiterung JessyInk Slideshows erstellt. Das hat dann doch noch den ein oder anderen Besucher an den Stand von openSUSE gebracht. Ansonsten war der Sonntag wie erwartet mit etwas weniger Besuchern. Am Samstag Nachmittag hab ich dann noch ganz spontan einen Vortrag gehalten, weil einer der Speaker ausgefallen ist. Für den Samstag ist es mir dieses Mal gelungen, wenn auch kurzen Beitrag zu veröffentlichen.
    Auf jeden Fall hat sich der Besuch der OpenRheinRuhr gelohnt und die Anzahl der Besucher zumindest am Samstag kann sich schon sehen lassen. Ich schätze dass es ungefähr1200 Besucher gewesen sein werden, denn die Halle war schon zwischenzeitlich einmal ganz schön voll. Also nächstes Jahr wieder – OpenRheinRuhr.

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    OpenRheinRuhr – Erste Eindrücke

    November 13th, 2010 von buergermeister

    Es ist zwar noch relativ zeitig und man kann noch nicht all zuviel über die OpenRheinRuhr, nur soviel die Übernachtung war schon ein Abenteuer. Ich wußte gar nicht das Oberhausen mitten in Afrika liegt, so jedenfalls ist etwa der Standard des Gasthofes. Ansonsten ist die OpenRheinRuhr bisher schon ganz gut besucht und das trotz der Hochwasserprobleme, die es hier derzeit gibt. Dafür gibts aber hier schon mal ein paar Bilder.

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  • Wochenendtrip – OpenRheinRuhr

    November 10th, 2010 von buergermeister

    Nach dem Brandenburger Linux-Infotag steht dieses Wochenende die nächste Veranstaltung ins Haus – die OpenRheinRuhr. Diese findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt, nach dem sie letztes Jahr in Bottrop gestartet ist zieht sie in diesem Jahr nach Oberhausen ins Rheinische Industriemuseum. Dieses kann man übrigens mit der Eintrittskarte für die OpenRheinruhr auch besuchen. Ansonsten gibt es eine Austellungsfläche mit freien Projekten rund um Linux und Open Source, die sich sehen lassen kann. Im Austellungsbereich findet man auch einen Speakers Corner mit Kurzvorträgen rund um freie Software.

    Und natürlich ein Vortragsprogramm mit drei paralellen Tracks. Mich findet man auch in diesem ich habe am Sonntag Morgen einen Vortrag zu Inkscape, ja richtig einen Vortrag. Den eingereichten Workshop hat man kurzerhand in einen solchen verwandelt, als Veranstalter hat man es da ja einfach. Ich hingegen mag die Idee eine Software wie Inkscape in einem Vortrag vorzustellen überhaupt nicht. Deshalb werde ich nur wenige Worte über SVG und Inkscape verlieren und den Rest der Zeit lieber zu einer “Leistungsshow” nutzen. Ich werde eine Erweiterung von Inkscape näher vorstellen und ich hoffe man sieht während der Demonstration, wie einfach es ist mit Inkscape zu anspruchsvollen Ergebnissen zu kommen.
    Neben mir gibt es natürlich auch noch andere Dinge im Vortragsprogramm, so hat ebenfalls am Sonntag z.B. Charly Kühnast einen Vortrag “Kryptographie durch die Jahrtausende” – eine Geschichtsstunde. Ausserdem gibt es Vorträge zu Kommandozeilenwerzeuge, zu Verschlüsselung, zu jeder Menge freier Software und viele Vorträge zu Groupware.
    Also wer am Wochenende Zeit hat um ins Ruhrgebiet zu reisen oder vielleicht von da stammt, das RIM liegt direkt gegenüber des Bahnhof in Oberhausen.

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  • Eintritt frei!

    November 4th, 2010 von buergermeister

    Am Samstag ist es wieder soweit, zum siebenten Mal findet der Brandenburger Linux-Infotag statt. Auch dieses Jahr gastiert er wieder in der Universität Potsdam, an die man vor drei Jahren gezogen ist. Das Motto dieses Jahr ist “Eintritt frei” und das war er bisher auch immer. Wer Zeit und Lust hat kann ja vorbei schauen, das Programm ist überwiegend einsteiger-orientiert.
    Ich selbst habe einen Vortrag, den ultimativen openSUSE A-Z Guide (13.30 HS2) und wie die letzten Jahre auch einen Inkscape-Workshop (15.30 S17). Ich muss mich auch dieses Jahr wieder bei den Administratoren der Uni Potsdam bedanken, die fast eine Woche damit zubringen Inkscape auf Solaris zum Laufen zu bewegen.
    Das Programm dieses Jahr bietet auch verstärkt die Gelegenheit zum Mitmachen, denn es gibt nicht nur drei paralelle Tracks mit Vorträgen sondern auch drei paralelle Tracks mit Workshops. Da gibt es natürlich auch einen Gimp-Workshop, aber auch Workshops zum Einstieg in die Skriptprogrammierung mit awk, Versionsmanagement mit Git, die Serienbrieferstellung mit OpenOffice/LibreOffice und vieles mehr.

    An openSUSE Topics gibt es ausser meinem A-Z Guide noch einen Vortrag zum openSUSE Buildservice und SUSE Studio von Ralf Dannert, ausserdem einen Vortrag zur Installation und die ersten Schritte mit Ubuntu. Sehr viele Vorträge drehen sich dieses Jahr um die Kommandozeile und -tools. Ausserdem gibt es wieder einen Speakers Corner mit Lightning Talks und auch die Gelegenheit LPI-Prüfungen abzulegen. Mehr auf den Seiten der Veranstaltung.
    Also wer Zeit und Lust hat, einfach vorbeischauen “Eintritt frei” und logisch, der eigene Laptop in den Workshops ist auch benutzbar, zumindest in meinem. Nur Inkscape sollte installiert sein ;)

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    Review openSUSE Conference 2010

    Oktober 31st, 2010 von buergermeister

    Nun ist die zweite Ausgabe der openSUSE Conference schon eine Woche vorrüber,endlich an der Zeit auch einen Blogeintrag dazu zu schreiben. Für mich hat die openSUSE Conference bereits am Dienstag mit der Anreise und dem Social Dinner begonnen. Davon gab es in diesem Jahr gleich zwei Ausgaben. Am Ende sind dann aber doch einige Besucher des KDE-Dinner bei uns aufgeschlagen, leider war an dem reservierten Tisch nur Platz für 16 Personen und anwesend waren dann mehr als doppelt so viele. Das Büffett des chinesischen Restaurant war ausgezeichnet und ehrlich gesagt ich liebe mongolischen Grill sowieso.
    Am Mittwoch Morgen begann dann die Conference, für mich mit einem ausgiebigem Frühstück und Hennes anschließender “Get ur Ass up”-Keynote und endete mit meinem “Vortrag” über freie Filme. Die Folien zum Vortrag und die Links zu den gezeigten Filmen kann man hier finden.
    Am Donnerstag standen dann wieder viele Vorträge und BoF-Session auf dem Programm, ärgerlich war für mich allerdings, dass Strategievorstellung, Vincents Vortrag zu Gnome3 und Kai-Uwes Session zu Farbmanagement gleichzeitig waren. Die letzte Session des Tages war wieder eine eigene,Art-Team Meeting und die hat eigentlich zu lange gedauert, so haben wir den Beginn der Lizard Lounge verpasst und gar nichts vom Büffett abbekommen. Aber da gabs ja noch kleine Appetitfingerfoodhäppchen, davon wird ein Vielfraß wie meinereiner nicht satt. Will war meine Rettung, er hat mir einen Döner besorgt. Trotzdem hat die Lizard Lounge Spaß gemacht, mit “Bleeding Edge” und “Drunken Lizard” Cocktails und der openSUSE eigenen Biermarke “Old Toad” (btw. wer nächste Woche in meinem openSUSE A-Z Vortrag in Potsdam, die erste Frage stellt kann eine Flasche davon gewinnen) und einer Menge guter Gespräche.

    Auch am Freitag gab es dann wieder eine Menge guter Sessions, von denen man allerdings nur wenige besuchen konnte und der Tag endete dann im KommKIno mit der zweiten Filmnacht. Die Filmauswahl, war dieses Jahr ausgezeichnet und die Filme waren durch die Bank auch für Normalpublikum geeignet. Leider sind nicht all zuviele Besucher der openSUSE Conference ins KommKino gefahren, so das dort nur 15 von uns anwesend waren. Auf jeden Fall hat sich der kleine Ausflug in Nürnbergs Stadtzentrum trotzdem gelohnt.
    Am Samstag folgte dann der letzte Tag, der Tag an dem ich wirklich einmal ausgiebig Sessions besucht habe. Der Samstag endete mit einem wirklich genialem Wipe-Out Vortrag – Wine is (not) only an Emulator. Der Vortrag war ein Mix zu wissenwertem rund um Wine den Emulator und Wein als Getränk und dessen Herstellung und es wurde auch welcher dazu gereicht. War eine echt gute Idee.
    Insgesamt war die Woche auf der openSUSE Conference für mich ein voller Erfolg, ich hab viele alte Freunde wieder getroffen, Leute kennengelernt mit denen ich sonst nur im IRC zusammenarbeite, so manche Frage geklärt und neue Erkenntnisse gewonnen. Mit etwas über 300 Besuchern war die Conference auch ein Erfolg, es waren auch Gäste von anderen Distributionen anwesend von Fedora oder Debian, auch Mandriva/Mageia war vertreten. Diese evaluieren gerade die Nutzung des openSUSE Buildservice für die Erstellung ihrer Distribution.

    Nur Ubuntu hat sich nicht blicken lassen. Trotzdem gibt es so einige Punkte, die bei der nächsten Ausgabe der openSUSE Conference besser gemacht werden können und die Planungen für diese haben ja bereits begonnen. Ich glaube, sie wird nicht in Nürnberg stattfinden ;)

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  • Debian öffnet sich vielleicht Nicht-Softwareentwicklern.

    September 25th, 2010 von buergermeister

    Um ein ordentliches Mitglied der Debian-Projektes werden zu können, war es bisher nötig technische Fähigkeiten zum Bugfixen, Coden und paketieren zu besitzen und nachzuweisen. Das könnte sich in naher Zukunft ändern. Jedes Projekt benötigt auch eine Menge an Unterstützung ausserhalb dieses Bereiches, sei es die Pflege von Webseiten, Servern, Mailinglisten, die Übersetzung oder jede Menge andere Dienstleistung für das Projekt.
    Bereits in seiner Bewerbung als DPL hat Stefano Zacchiaroli folgendes ausgesagt: “We have a lot of potential valuable contributors out there. They just need better documentation about how to join. They simply demand something in exchange, to be proud of, that acknowledges their efforts. I do not have preconceptions on the different ways of achieving this (e.g. ACLs vs linearly increasing privileges), but we need to go in that direction. In doing so, we should also relax our implicit assumptions that only technical abilities matter in Debian. The “best operating system” is mainly, not only, made of software; it is also made of translations, graphics, musics, etc. I will push for more gradual and rewarding access paths to Debian.
    Nun hat Stefano Zacchiroli in einer Mail die Debian Account Managers Lösungen vorzuschlagen, wie man künftig diese Contributoren zu Proejktmitgliedern machen kann und hat damit die Diskussion eröffnet.

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  • Ubuntu auf der openSUSE Conference 2010

    September 23rd, 2010 von buergermeister

    Nachdem die Aufforderung sich auch mit Beiträgen an der openSUSE Conference zu beteiligen nahezu verpufft ist, will Mark Shuttleworth trotzdem einen Vertreter des Ubuntu Community Council zur openSUSE Conference entsenden. Shuttleworth reagiert damit auf eine direkte Einladung des openSUSE Board an den Ubuntu Community Council. Er selbst habe zwar keine Zeit, so fern sich aber jemand aus dem Council findet sei dessen Sponsoring des Besuches aber sichergestellt. Des weiteren fordert er auch die Ubuntu-Community auf an der Veranstaltung zu partizipieren. Ubuntu wird allerdings nicht der einzige “Gast” auf der unter dem Motto “Collaboration Across Borders” stattfindenden Veranstaltung sein. Das Debian-Project entsendet ebenfalls einen Vertreter und auch Fedora wird mit Beiträgen zugegen sein, ausserdem auch die Mozilla Foundation und OpenOffice.org. Stormy Peters von GNOME hat ebenfalls die Mitglieder des GNOME-Projektes aufgerufen an der openSUSE Conference zu partizipieren, sie weisst darauf hin, dass es unter Umständen möglich ist auch hier Reisekosten zu zahlen und die EventBox mitzunehmen und eine GNOME-Präsentation auf der Veranstaltung zu machen. Also auf nächsten Monat nach Nürnberg, mehr über die openSUSE Conference kann man auf den Seiten des Projektes erfahren.

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    FrOSCamp Zürich 2010

    September 21st, 2010 von buergermeister

    Am vergangenen Wochenende fand das erste FrOSCamp in Zürich statt und ich war da. Die Veranstaltung begann wie fast jede Veranstaltung mit der Anreise und in diesem Falle war es nur ein kleiner 800km Ritt. Zürich ist definitiv allerdings keine Autofahrer/Touristenfreundliche Stadt, man findet innerhalb dieser Stadt einfach keinen Parkplatz für den man nicht zur Kasse gebeten wird. Das wäre ja alles noch kein Problem, wenn man dann nicht hprrende Summen fürs Parken verlangen würde und so begann nach der Ankunft die vergebliche Suche nach einem Parkplatz, den man nicht bezahlen muß. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, mein Auto ausserhalb Zürichs abzustellen, wenn ich es hätte den alle Tage dort hätte stehen lassen können. Aber nichts dergleichen war einfach zu finden. Am Ende habe ich dann einen Parkplatz benutzt, den ich vorher im Internet herausgesucht hatte, wo ich wußte das er einigermaßen günstig ist. Die Parkautomaten schlucken aber schon mal Euro, in der Weise zu kassieren ist man schon touristenfreundlich.
    Dann sind wir mit der Straßenbahn zur ETH gefahren, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, Bruno hatte schon einen Großteil aufgebaut, da er schon einige Zeit früher angekommen ist. Nach ein paar Minuten kamen dann auch Michal und Pavol und damit war die Mannschaft komplett.

    Das FrOSCamp war an beiden Tagen nicht gerade stark besucht und dennoch hatten wir einige Besucher und Gespräche. Vor allem über GNOME 3, wir hatten ja auch Stormy versprochen in Zürich GNOME zu repräsentieren. Bruno hat dafür ein schickes GNOME Banner drucken lassen. GNOME 3 macht auf dem HP Touchscreen wirklich Spaß, wobei es doch einige kleiner Verbesserungen gäbe. So ist der Button zum hinzufügen und entfernen weiterer Workspaces einfach zu klein. Auch habe ich Caribou auf der Maschine nicht zum Laufen bekommen und so mußte die Tastatur leider liegen bleiben. Neben den Gesprächen am Stand war aber dieses Mal jede Menge Zeit um Freunde zu treffen und mit ihnen Gespräche zu führen. Auch für den Besuch von Vorträgen war dieses Mal Zeit. So habe ich Máirín Duffys “Inkscape vs. GIMP” Talk besucht. Ausserdem hatte man die Gelegenheit “Free Beer” ein Bier unter Creative Commons License zu verköstigen, was soll ich sagen für einen sächsischen Gaumen ist es nicht das Wahre. Am Abend gab es dann die sogenannte Wired Dreams Party, den Social Event mit dieses Mal kostenfreiem Bier und allerdings viel zu lauter Musik. So endeten wir in der Spaghetteria direkt gegenüber und später ist die Masse der Fedora-Leute zu uns gestoßen und wir hatten tolle Gespräche. Die Nacht habe ich dann in der kostenfreien Unterkunft verbracht, die die Veranstalter organisiert hatten, einem Zivilschutzbunker unweit vom Veranstaltungsort.
    Auch am zweiten Veranstaltungstag gab es nicht gerade großen Besucherandrang. Ich hatte mir zwar vorgenommen, am Morgen einen Vortrag über freie Kultur zu besuchen, bin aber dafür zu spät gekommen, da ich morgens erst noch mal zum Auto mußte und der Bunker abgeschlossen war. Ich habe dann aber trotzdem, wie ich es mir vorgenommen hatte, das Meeting des Fedora Design Team besucht. Den Abend habe ich dann im FUDPub ausklingen lassen, dem traditionellen Social Event einer FUDCon, bevor ich mich auf den Ritt nach Hause begeben habe.
    Am Ende war die Veranstaltung lohnenswert, aber nur vor allem wegen der Leute die man sonst nicht so häufig auf Veranstaltungen treffen kann. Es war schön mal wieder Máirín Duffy und Nicubunu zu treffen, Leute mit denen man sonst eher via IRC zusammenarbeitet. Mal sehen, vielleicht bin ich auch nächstes Jahr wieder auf dem FrOSCamp in Zürich.

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    FrOSCamp Zurich

    September 19th, 2010 von buergermeister

    Finally I am home from FrOSCamp now, it was a hard weekend and I slept not much. I started thursday in the evening and picked Alex in Nuremberg arround 9pm adn after another 500km ride we arrived in the morning in Zurich. Then begun an hopeless search for an parking ground. Zurich is definitly an tourist/car driver unfriendly city. Its not that you cant find a place for you car its more that you cant find a place without paying. So on the end I used a parking place I search in the net before I started to Zurich, it was the cheapest I can find, only problem you had the right to park there for 15 hours. The funny thing was, you can pay for more there :D The machine took Euro money, but the automat for the tram doesnt take Euro or paper money. So if you plan a trip to Zurich is definitly the better choice to take the train or plane and make sure you have some coins for the tram.

    On the end we arrived at the event place short after 8 in the morning and Bruno had prepared the booth very well. Short after us arrived Michal and Pavol from Czech, they brought an HP touch screen from the Prague office. We showed mostly the GNOME 3 preview on that machine, with the touchscreen its a cool thing. And we promised Stormy that we represent in Zurich the GNOME Project, Bruno printed a nice banner for that. On the end we had a lot of conversations about GNOME Shell more then we had showed the KDE side of openSUSE. But this we did also Bruno prepared a machine with some different virtual machines, that showed factory or KDE or the KDE netbook style. That we had some things to show brought us more visitors then our neighbors had, ubuntu prepared her booth like an selling point. There was CDs, shirts and cups on that table and behind that some guys sitting behind her notebooks.
    At FrOSCamp was also FUDCon EMEA and I visited Máirín Duffys talk about Inkscape and GIMP and visited as an spy the Fedora Design Team Meeting too. The FrOSCamp had not a lot of visitors, so we had enough time for conversations with friends from other projects. On the first evening there was the Wired Dreams party as an kind of social event, I stayed with Bruno not a long time there. We went to a pasta place directly opposit the event place and after a few minutes most of the fedora guys joined us. We had nice conversations there.
    For the next day we hoped ther are more visitors but on the end there wasnt more as the day before. So we had enough time for conversations again. On the evening there was FUDPub, we went there and had some fun with the Fedora people. It was nice, but I had to drive home. So it was a nice weekend in Zurich and we had a lot of fun at this event.

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    Collaboration Across Borders

    September 13th, 2010 von buergermeister

    Unter diesem Motto findet vom 20. – 23. Oktober 2010 die zweiten openSUSE Conference in Nürnberg statt. Das Vortrags- und Workshopprogramm der Conference wurde jetzt veröffentlicht. Getreu dem Motto kommen in Nürnberg nicht nur openSUSE-Entwickler zusammen sondern auch verschiedene andere freie Softwareprojekte.
    So erfährt man unter anderem, wie Mozilla oder Debian organisiert sind oder die Organisation von openSUSE wird mit der von Fedora verglichen. Der Desktop kommt auf der Konferenz auch nicht zu kurz, so erklärt Will Stephenson die Key Features der KDE Software Compilation in der kommenden Version von openSUSE und Gnomes Release Manager Vincent Untz erklärt den zukünftigen Prozess um Gnome 3.0. Scott Reeves gibt ausserdem einen Statusüberblick über PulseAudio. Einen großen Teil des Programmes nehmen verschiedene Vorträge und Workshops rund um Virtualisierung mit XEN und KVM ein, so gibt es einen Vortrag zur Virtualisierungslösung Alice, einen Vortrag über XEN-Cluster mit iSCSI oder einen Workshop zu KVM und libvirt.
    Für Entwickler interessant dürften Vorträge wie über Automatic Testing, die Internationalisierung von Softwareprojekten oder Workshops wie Abandon Subversion oder die Nutzung von NetBeans in Ruby & Raily-Projekten sein. Ausserdem gibt es noch Workshops zur Nutzung des openPC und viele andere mehr.
    Die go-Office Entwickler veranstalten am Freitag einen kompletten Sidetrack über go-Office und OpenOffice.org, in dem zum Beispiel die neuesten Entwicklungen der Teilnehmer des GSoC vorgestellt werden. In einem weiteren Sidetrack rund um Linux for Education treffen sich die verschiedensten Projekte rund um Linux in der Bildung, neben den Vorträgen wollen sie sich austauschen.
    Am Samstag gibt es ausserdem LPI-Prüfungen, einen Workshop zum Erstellen seines eigenen HTPC oder zum Selbstbau eines Android-Systemes für sein Smartphone. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es verschiedene Begleiteranstaltungen, so findet am Donnerstag Abend ein Social Event statt und am Freitag Abend gibt es, wie im vergangenen Jahr auch eine Movie Night, für die man dieses Mal allerdings nicht das Veranstaltungsgelände verlassen muß.
    Der Weg nach Nürnberg ist sofern man Zeit hat also lohnenswert, für die Interessierten gibt es die Möglichkeit direkt am Veranstaltungsort ein Hotelzimmer zu moderaten Konditionen zu buchen, die Plätze sind allerdings begrenzt. Mehr zum Programm gibt es auf den englischsprachigen Seiten der Konferenz.

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