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Fuck GEMA

Juli 14th, 2011 von buergermeister

Wenn man bei mir im Blog nach “Sita Sings The Blues” sucht, wird man schon den ein oder anderen Artikel finden. Den Film oder Ausschnitte hab ich doch schon des öfteren in Vorträgen erwähnt und gezeigt. Tja, als Deutscher darf man den jetzt bei Youtube nicht mehr sehen. Die GEMA hat etwas dagegen. Hier ein Statement von Nina Paley als Schöpferin des Filmes dazu.

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  • openSUSEs neuer Community-Manager

    Juli 28th, 2010 von buergermeister

    Im Februar hat Joe “Zonker” Brockmeier den Posten als Novells Communitymanager für das openSUSE Projekt aufgegeben. Lange Zeit war dieser Job unter den offenen Stellen bei Novell zu finden. Aber jetzt ist dieser Posten wieder besetzt und zwar mit Jos Poortvliet, der zumindest in der KDE Community kein unbekannter sein dürfte.

    Jos in seinem ersten Statement “The opportunity to become part of the international openSUSE community is very exciting. There are a great number of interesting developments going on in the free software world, and openSUSE plays a major role in many of them. I look forward to working with the community on these, helping it grow, finding new directions and ways of developing, and delivering its innovative technologies to users and developers around the world.�

    Ich finde, Jos ist eine hervoragende Wahl und das nicht nur weil ich ihn kenne und gut mit ihm zurechtkomme, sondern weil er wirklich schon Erfahrungen innerhalb eine FLOSS-Community gesammelt hat und weiß wie man etwas bewegen kann.

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    Mozilla Security Bug Bounty Program

    Juli 16th, 2010 von buergermeister

    Dank Linspire und Mark Shuttleworth gibt es nun statt nur 500$ ganze 3000$ und oben drauf gibt es ein T-Shirt, wenn man eine Schwachstelle in Mozilla entdeckt, die sich über das Internet bzw. das Netzwerk ausnutzen läßt und noch nicht dokumentiert ist, findet. Das “Mozilla Security Bug Bounty Programs” läuft bereits seit 2004. Das Programm erstreckt sich auf alle Software von Mozilla also Firefox, Thunderbird, Firefox Mobile sowie alle Mozilla-Dienste.  Bugs  in Software von Drittanbietern, etwa Browser-Add-ons oder -Plug-ins, zählen hingegen nicht und Mitarbeiter von Mozilla sowie Entwickler, die an der Software mitgearbeitet haben sind von der Gewinnchance ausgeschlossen.

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  • Kleine Pausenbeschäftigung

    Dezember 15th, 2009 von buergermeister

    Flash ist nicht wirklich das Format meiner Wahl, hin und wieder bin ich aber dennoch über die Möglichkeiten erstaunt und amüsiere mich köstlich. Vor allem wenn man dem Ex-Boss von “more evil than satan himself” verprügeln darf. Wer schon immer mal Bill Gates einige Schläge verpassen wollte… Der folge dem Link hinter dem linken Bild.

    Wer meint Bill Gates habe mehr als Streicheleinheiten mit dem Boxhandschuh verdient und ihn richtig schreien lassen will, der sollte dem Link auf der rechten Seite folgen. auf der Seite gibt es übrigens noch mehr interessante, unterhaltsame zum nachdenken anregende Dinge zu finden.

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  • Dear f***ing russian Spammer

    September 15th, 2009 von buergermeister

    ЕÑ?ли у ВаÑ? не заметил. Этот блог не Ñ?влÑ?етÑ?Ñ? ни здеÑ?ÑŒ, ни вашей целевой аудитории здеÑ?ÑŒ Ñ?влÑ?етÑ?Ñ? одной из ваших комментариев по грÑ?зи.

    So und nun könnt ihr hier auf diesen Artikel schön euren Mist abkippen und eure Energie verschwenden.

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  • Sita Sings The Copyright Blues

    Juli 30th, 2009 von buergermeister

    Tim Baumann von valkama hat mir schon vor der Filmnacht in Chemnitz erzählt, dass “Sita Sings The Blues” nun komplett frei verfügbar ist. Vorher waren das nur Teile, welche ich auch in der Filmnacht gezeigt habe. Nun ist er also komplett verfügbar und ich hab ihn mir schon vor einigen Tagen gezogen und bin nun auch endlich einmal dazugekommen, das Werk mir zu Gemüte zu ziehen.

    Ich bin nicht enttäuscht worden, gerade die Szenen mit der Musik von Anette Hanshaw sind mehr als liebevoll. Aber auch die Dialogsequenzen der einzelnen Episoden sind liebevoll gezeichnet und animiert. Die Scherenschnittfiguren sind auch wirklich passend und toll.

    Insgesamt sind verschiedene Techniken, des Animationsfilm verarbeitet. Scherenschnitt, Collagen, klassische Animation mit Vektorgrafiken, Rotoskopie und dazu die in Squigglevision gestaltete zeitgenössische Nebengeschichte über Nina selbst. Kein Wunder, dass dieses Werk auf der Berlinale ausgezeichnet wurde.

    Gott sei Dank wurde eine Lösung mit den Rechteinhabern der Musikstücke gefunden, so das dieser Film nun komplett unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht ist. Die verwendeten Musikstücke waren leider doch nicht Public Domain wie ursprünglich gedacht, ausserdem enthalten sie noch Text der ebenfalls getrennt unter Copyright steht. Zwar konnte man die eingangs geforderte Summe von 220.000 US $ auf 50.000 US $ senken, wofür dann Nina einen Kredit aufnehmen musste. Da besteht aber immer noch das Problem, dass die Rechteinhaber immer mitverdienen möchten wenn eine DVD oder was auch immer distributiert wird. Das funktioniert solange man die DVD verkauft, die Rechteinhaber bekommen ihren Anteil. Das Modell funktioniert nicht mehr, sobald man etwas verschenkt oder dem Verbraucher überläßt, was er zahlen möchte. Und auch hier war es lange Zeit das Problem, wie sind die über das Internet als Download angebotenen Filme zu bewerten? Gott sei Dank sie zählen als Promotion und zählen nicht unter die verkauften DVD. Denn für die muß sie aller 5.000 verkauften Stück wieder ihren Obulus an die Rechteinhaber abführen. Trotzdem ist der Film in voller HD-Auflösung im Download zu haben. Entgegen dem Modell nur niedrigere Auflösungen anzubieten und höhere im Verkauf zu haben.

    Wie dem auch sei, das Beispiel zeigt wieder einmal wie krank das Verwertungsrechte-System ist. Neben dem tollen Unterhaltungswert, den Ninas Film besitzt illustriert er eben auch dieses. Aber nun genug des Geschwafel – hier gehts zur Seite des Filmes dort findet ihr alle Download und Streamingangebote. Also Film reinziehen, Spaß haben und dont forget pay Nina ;)

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    linux.com lohnt nicht wirklich

    Juli 23rd, 2009 von buergermeister

    Also die Blogs bei linux.com zu lesen lohnt nicht so wirklich. Viele wie Zonker und ähnliche Persönlichkeiten nutzen die Plattform nur um ein weiteres Mal über Themen, die ihnen wichtig sind zu berichten. Vorher sind ihre eigenen Plattformen dran. Ok das wäre für sich gesehen kein Drama, aber auch der Rest ist nicht gerade prickelnd. Naja und dann haben die ein echtes Spamproblem, nahezu alles was über den Feed eintrudelt ist mehr oder minder Spam unter 300 Beiträgen etwa einer der kein Spam ist – ergo linux.com fliegt nun aus dem Reader.

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    MonoKulturen

    Juli 7th, 2009 von buergermeister

    Mono ist eine Gefahr die nur Dummköpfe nicht verstehen

    Mono ist nicht in Debian, nein halt Mono ist es doch

    Mono ist nicht default in Debian aber installierbar

    Mono ist nun frei implementierbar zumindest wird keiner verklagt werden

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  • Netzzensur der etwas anderen Art

    April 30th, 2009 von buergermeister

    Bei uns zu Lande macht ja jemand anderes sich dafür stark, dass Netz bzw. die Äußerungen darin einzuschränken. In amerikanischen Gefilden funktioniert das leicht anders. Da schickt man scheinbar einer Plattform mit der man eh stetig zu tun hat, “sein” geistiges Eigentum entfernen zu lassen auch mal eine Aufforderung etwas unliebsames zu entfernen. Youtube scheint ein Video von Lawrence Lessig aus dessen Account entfernt zu haben. Das Video enthielt einen Vortrag, natürlich mit Beispielen wie man in der heutigen Zeit kreativ sein kann. Darunter der Israeli Ophir Kutiel der aus verschiedensten YouTube-Videos neue Musikstücke zusammensampelt. Und irgendwoe scheint wohl eine Sekunde Warner Music gehört zu haben. Lessigs Kommentar per Twitter dazu: “Warner Music has issued a takedown of one of my presos on YouTube. Someone send them a copy of §107 (“fair use”).

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    96% wen wunderts

    April 15th, 2009 von buergermeister

    “Microsoft has had clear competitors in the past. It’s a good thing we have museums to document that.â€? Ich glaube den Spruch habe ich hier schon irgendwann einmal gebracht, er stammt wie soll es anders sein von Billyboy. Erst hat klein Billy vollkommen verpennt, dass es einen großen Markt für ULCPC gibt und auch noch lauthals herumgetönt.  Dann sein angestaubtes Produkt XP nicht aufs Rententeil geschickt, denn das “lettische Hühnchen” läuft ja auf den Dingern nicht. Sicher Billy Du hast sicher aufgeholt, nachdem Du versprochen hast Dein altes XP noch eine Weile zu supporten, denn vorher hat das ja keiner auf die Dinger drauf haben wollen. Und sicher gibt es auch eine Menge unzufriedener Kunden mit Linux-Netbooks. Einen Grund warum das so sein könnte findet man hier, wer will schon Xandros oder Linpus oder solchen Du mußt mir mal noch was bezahlen Kram. Der Preis wird sicher einige verleiten zum Linux-Netbook zu greifen ohne nachzudenken, bei Windoof wissen sie ja immerhin das es Scheisse ist, sie sind die Scheiße gewohnt. Was der Bauer nicht kennt das frißt er nicht. Also bleiben die Bauern bei Windows

    Was aber darum wieder für ein Gewese allerorten gemacht wird, ich glaube wir sind es doch schon aus Redmond gewöhnt, dass man Statistiken hinbiegt wie man das braucht. War ja mit dem Marktanteil des IIS nicht anders, da überzeugt man einfach ein paar Domainparkingdienste und schenkt ihnen den Schrott und redet von x% der Domains werden auf IIS gehostet. Na klar auf so nem Scheißserver ruhen dann ja auch nur 10.000sende von Domains.  Von Halloween wollen wir schon gar nicht mehr reden, von fliegenden Bürodrehstühlen, Eiern und “Schwänzen”. Ich freu mich immer wieder über die humoristischen Einlagen aus Redmond ;)

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    Aus der Reihe “Schachspielcomputer”

    November 5th, 2008 von buergermeister

    Ja das ist schon ein Graus mit der Sicherheit der Wahlmaschinen, so heißen die ja neuerdings – nicht mehr Wahlcomputer. Gib dem Kind einen neuen Namen ^^. Diebold Hersteller dieser mechanisch-elektronischen “Wahlmanipulationsmittel”, bekannt für die Unsicherheit seiner Produkte hat nun erneut Ärger. Er verletzt scheinbar die GPL

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  • Tränendrüse

    November 4th, 2008 von buergermeister

    Es ist schwer für den Geschäftsführer der Linux Foundation (LF), mit Microsoft Mitleid zu haben, aber diese Firma hat eine schlechte Woche hinter sich…“. Ein journalistischer Wochenrückblick mit Jim Zemlin, was das Werbegedöns mit “Technologieplattform der Zukunft” denn wirklich gebracht hat.

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    Ein Lichtblick

    Oktober 30th, 2008 von buergermeister

    Das mein Heimatbundesland meist nicht gerade der Leuchturm in Sachen Bürgerrechte ist, wenns um “digitale” Themen geht ist ja bekannt. Die Stellungnahme des Sächsischen Städte und Gemeindetages zum Informationsfreiheitsgesetz, ist ja schon mal der Hammer gewesen. Vor kurzem äußerte sich selbiger auch zum gewerbsmäßigem Verkauf von Einwohnermeldedaten. Naja man kann sich ja dagegen aussprechen. Auf den Seiten meiner Heimatstadt findet sich doch tatsächlich ein Dokument zum download, welches ich ausfüllen und dann einsenden kann. Witzig im Kopf des Formulars werden mir ersteinmal noch Daten abgefragt die sie noch nicht haben, Handynummer, EMail usw. *Kopp schüttel*

    Aber jetzt endlich mal ein Lichtblick, man verzichtet auf den Einsatz von Schachcomputern ääh Wahlmaschinen oder wie heißen die jetzt korrekt?

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  • Witz des Tages

    Oktober 29th, 2008 von buergermeister

    Ballmer: Microsoft stellt die “Plattform für die nächste Technologie-Revolution”.

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    Die Abstimmung mit elektronischen Wahlgeräten ist sicher.

    Oktober 27th, 2008 von buergermeister

    Jawohl gaaaaaaaaaaaaaanz sicher und vor allem so nachvollziehbar. Man kann vor allem wunderbar mit ihnen Schach spielen obwohl ein Hersteller solcher Gerätschaften mal behauptete das ginge nicht.

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  • Erfreuliches

    Oktober 21st, 2008 von buergermeister

    aus deutschen Gerichten ist ja nun seltenst zu berichten. Dieses Mal ist es aber doch erfreulich. Der British Telecom ist es nämlich gelungen ein Gericht davon zu überzeugen, dass die Vorratsdatenspeicherung entschädigungslose verfassungswidrig sein könnte und daher gerichtlich ausetzen lassen. mehr

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  • Fast vergessen

    Oktober 11th, 2008 von buergermeister

    Heute ist ja in Berlin so eine vollkommen unbedeutende Demonstration, ich mein wer braucht schon Datenschutz oder ähnliches. Mmh wen das dann doch interessiert, Radiot Tux gehört zur Sendegemeinschaft Radio 1984 und streamt live Berichte aus Berlin. http://stream2.radiotux.de:8080/radio1984.mp3.m3u

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    Ars Gratia Artis

    Oktober 9th, 2008 von buergermeister

    Gestern schrieb Bootsektor einen interessanten Artikel über Zahlen. Magische Zahlen die Zahlen, welche die Contentindustrie benutzt um Gesetzesverschärfungen zu ihren Gunsten durchzusetzen. Ars Technica unterstützt von den Kollegen von der Wired, die Zeit fragten sich woher denn die ominösen Zahlen der Umsatzverluste und vor allem der gefährdeten Arbeitsplätze kommen würden und sie fanden, die entsprechende Lösung. Auch ich jongliere heute einmal mit Zahlen im Gegensatz zur Lobby aus Hollywood werde ich aber nachher auch meine Quelle nennen ;) Ãœbrigens hat ja Hollywood nicht nur die bösen Raubkopierer im Auge, die den Gewinn derartig beeinträchtigen, dass man am Hungertuche nagt sondern auch ganz andere behindern oder wie sie es ausdrücken “ruinieren” ihr Geschäft – die europäischen Filmförderanstalten.
    Der europäische Film findet in ganz anderen Maßstäben statt als Produktionen aus Hollywood. Ich war Anfang des Jahres im Vortrag von Stefan Kluge - Chancen für Low Budget Filme. Aber was ist das Low Budget, erstmal nur ein Begriff. In Hollywood ist ein Film mit einem Etat von etwa 30 Millionen Low Budget, in Europa ist das ein gut ausgestattes Projekt. Die Ursache liegt in den Marktchancen. Welche Chance hat ein in deutsch gedrehter Film? Er hat Absatzchancen in Deutschland mit 82 Millionen, in der Schweiz und in Österreich sollen tatsächlich auch noch ein paar Millionen deutschsprachige Menschen leben. Und ein Film aus Hollywood, in englischer Sprache? Neben den “paar” Millionen (ca. 305 Mio) Einwohnern die der Binnenmarkt USA bietet kommen da ja nur noch Kanada, Autralien, Großbritannien und und und hinzu. Der Binnenmarkt allein reicht um Geschäft zu machen! Der europäische bzw. der deutsche Film hat weniger Absatzchancen, wer geht also das Risiko ein viel Geld in einen Film zu stecken? Keiner bzw. keine Summen wie man in Hollywood gewöhnt ist. Ein Leuchtturm diesbezüglich in den letzten Jahren unter den deutschen Produktionen war wohl Das Parfüm. Allein 10 Millionen für die Rechte am Stoff, geplant waren 47 Millionen am Schluss hat er dann doch 60 Millionen gekostet. Der Film landete im Jahr 2007 auf Platz 38 der deutschen Kinocharts mit rund 109.000 Besuchern in 2007, seit seinem Start hatter er allerdings 5.589.217 Besucher nur in Deutschland bei einem durschnittlichen Eintrittspreis von 6,12 € macht das rund 34 Millionen Euro. Milchmädchenrechnung erstens dürfte dieser Film nicht nur mit dem durchschnittlichen Eintrittspreis belegt gewesen sein sondern mit den eher normalen 8 Euro, zweitens bekommen die ja nicht alle Einnahmen sondern nur einen Anteil aber egal. Erstens haben wir nur die deutschen Besucherzahlen die der Schweiz und Österreich müßten wir noch hinzu rechnen. Weil der deutsche Film es schwerer gegenüber Hollywood hat und wir aber doch eine deutsche Filmindustrie haben wollen fördert die öffentliche Hand unter bestimmten Vorraussetzungen Filmprojekte. Die öffentliche Hand nennen wir jetzt FFA und von der stammen dann auch meine Zahlen. Die sind recht interessant, so gab es in den letzten Jahren einen “Kinoboom” zumindest im Jahr 2006 bezeichnete es sogar die FFA so. Seit dem stagnieren die Zahlen. Während Basic ja mal locker formuliert, die Kinobesitzer würden sich wundern warum das Geschäft nimmer dolle läuft, Basic verdammt schau mal in die Statistiken der FFA! Kino war gestern ist ja ein geflügelter Spruch (leider) ja die Masse des Geldes wird heute mit silbernen Scheiben auch DVD genannt gemacht. Und so titelt die FFA in ihrem Jahresinfo 1/2008 “Sieg der Silberscheiben – 103,3 Millionen verkaufte DVDs sorgen für Rekordhoch”. Na seltsam trotz der vielen bösen Raubkopierer? Hier landet unsere parfümierte Mördergeschichte übrigens auf Platz 6 der Verkaufscharts, wieviel das allerdings umgesetzte DVD sind erzählt uns der Infobrief nicht, allerdings das der Durschnittspreis 12,72 € beträgt. Nun da gibt es die Berechnung, dass der Umsatz an DVD etwa das 3-5fache an den Kinobesuchern beträgt. Wären also rund 15 Millionen – schluck macht weitere 180 Millionen allein auf dem heimischem Markt. Ich glaub die deutsche Constantin Film nagt echt am Hungertuche und mir stellt sich die Frage wieviel wohl die Fernsehsender für den begehrten Happen und dessen Austrahlungsrechte ausspucken ;)
    Aber was ist schon das Parfüm mit seinen 60 Millionen Etat gegenüber dem von Titanic (Einspielergebnis weltweit 1.845,0 Mill $) als erfolgreichstem Film aller Zeiten mit 200 Millionen und den 40 Millionen die nur an Werbung für diesen Film ausgegeben wurden. Oder Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Einspielergebnis weltweit 961,0 Mill $) mit nur einem Etat von 300 Millionen Dollar. Merke man also auf, Hollywood minimiert seinen Profit selbst, sie geben immer mehr Geld für die Produktion eines einzelnen Filmes aus. Was allerdings nicht unbedingt nötig ist wie “Low Budget” Produktionen wie Die Passion Christi (Einspielergebnis weltweit 604,9 Mill. $) von Mel Gibson mit 30 Millionen Dollar. Der Film der Mel Gibson berühmt machte kam übrigens nur 400.000 australische Dollar ;)

    Die Masse der Zahlen stammen von der Deutschen Filmförderanstalt, andere von worldwideboxoffice

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    Plopp

    September 17th, 2008 von buergermeister

    das war der Sektkorken. Mensch, innerhalb von Minuten 150 Kommentare zu dem Artikel, der Herr scheint ja beliebt :D

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  • Denkanstoß

    Juli 29th, 2008 von buergermeister

    Wenn sich ehemalige Angestellte des Suchmaschinenbetreibers und Webgiganten Google zusammentun und eine Suchmaschine aufbauen wollen, bei der explizit auf den Schutz der Daten des Suchenden wert gelegt wird, dann k̦nnte da irgend etwas im argen sein Рbei google.

    Ergo Google – Don´t be evil und das neue Dingenskirchen heißt cuil

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