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Ubuntuuser – Kauf Mich

September 28th, 2009 von buergermeister

Ãœber das neue Magazin der LinuxNewMedia  den UbuntuUser habe ich ja bereits einmal berichtet. Damals war das noch in den Planungen. Mittlerweile ist nun die zweite Ausgabe dieses neuen Magazines erschienen. Mit einem Exklusivinterview von Mark Shuttleworth und einer DVD mit gleich 6 *buntus. Audioexperte Dave Phillips erklärt, wie man mit freier Software ein Heimstudio einrichten kann. Ausserdem geht es wie der Titel verrät um Cloudcomputing. Man schwebt über den Wolken und fragt warum für man für Cloudservices bezahlen soll, wenn man mit Eucalyptus doch seine eigene Cloud aufsetzen kann. Es gibt ausserdem Anleitungen, wie mn mit Scribus ein eigenes Magazin gestallten kann, Krita&Karbon sind auch im Angebot und eine Menge mehr. Communitymanager Jono Bacon den Ubuntuspirit entdecken. Logisch  dass er da gleich die Werbetrommel rührt. Aber er darf ja eigentlich immer für dieses Magazin schreiben, er hat da ja ein Kolumne über die Ubuntu-Community. Scheinbar hängt der Absatz doch hinter den Erwartungen zurück. Bereits im ersten Artikel schrieb ich ja, dass die LinuxNewMedia plant das Magazin im “Laufe des Jahres” auf den deutschen Mark zu bringen. Das Jahr ist nicht mehr wirklich lang ;) Wir sind gespannt, wenn das auf dem deutschen Markt “released” wird und ob überhaupt.

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Wo landet nun die DebConf 11?

September 28th, 2009 von buergermeister

Das sich ein team gebildet hat, welches die DebConf nach Deutschland holen will, habe ich ja bereits berichtet. Auf dem LinuxTag sollte dazu ein Arbeitstreffen sein, dass aber weder ich noch Mario Behling gefunden hat. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mal wieder vom Internet abgeschnitten war. Zur FrOSCon in Sankt Augustin hat man sich dann doch getroffen, aber da war ich ganz mit anderen Dingen beschäftigt. Pläne die DebConf nach Deutschland zu holen existieren ja bereits seit längerer Zeit. Nun scheint der Austragungsort festzustehen, wenn man dem Dent von Floschie glauben schenken darf. Man wird sich wohl mit München als Austragungsort für die DebConf 11 bewerben. Das ist keine so schlechte Wahl, die Stadt München die ja mit LiMux ihr eigenes Debian-Derivat für ihre Stadtverwaltung entwickelt, wird sich wohl hinter das Projekt stellen. In München ist ausserdem die LinuxNewMedia ansässig, auch mit deren Unterstützung wird man wohl rechnen können.

Ob die DebConf dann wirklich nach München kommt hängt dann allerdings immer noch von der Entscheidung auf der DebConf 10 in New York ab. Allerdings sind die Chancen bisher sehr gut, bisher stehen nur Bosnien, Thailand und eben Deutschland auf den Planungsseiten im Wiki zur Planung der DebConf. Die Chancen für Bosnien sind wahrscheinlich gering, dort gibt es keine derart feststrukturierte Debian_Community, auf den Seiten für die Planungen zu einer eventuellen Durchführung der DebConf in Thailand ist man allerdings bei weitem noch nicht soweit wie in Deutschland. Warten wir aber trotzdem ab, wie es ausgeht.

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Zurück von der openSUSE Conference

September 20th, 2009 von buergermeister

Seit gestern bin ich nun zurück von der ersten openSUSE Conference in Nürnberg. Es waren für mich 3 wundervolle Tage. Mitgebracht habe ich für RadioTux insgesamt 12 Interviews, aus denen ich in den nächsten Tagen die Oktobersendung produzieren werde. Da wartet so einiges an Arbeit auf mich. Ich hatte die Gelegenheit mit Andreas Jäger über die openSUSE Version 11.2 zu sprechen, mit Michael Löffler über die Verkürzung der Maintanance-Zeit. Joe Zonker Brockmeier ist mir leider durch die Lappen gegangen, da hat Murphy voll zugeschlagen. Zu dem Zeitpunkt als wir Zeit fanden, waren ausgerechnet die Batterien des Aufnahmegerätes leer und wir haben dann keinen zweiten termin gefunden. Ich habe auch mit Brent McConnell wieder ein interessantes Intervie gemacht und mit weiteren Leuten, wie Federico Mena-Quintero oder Vincent Untz und mit vielen anderen mehr. Ich schneide das wie gesagt in den nächsten Tagen alles zur Oktobersendung von RadioTux zusammen. Ausser den Gesprächen, die ich mit dem Mikrofon in der Hand geführt habe, hatte ich natürlich jede Menge weitere und habe auch so manche Idee mit nach Hause genommen. Auch für mich, wie für alle war es toll einige Leute kennen zu lernen, die ich sonst nur aus dem IRC und unter ihrem Nicknamen kenne. Insgeamt war die openSUSE Conference für alle Teilnehmer ein Erfolg. All zu viel will ich aber nicht verraten, da ich ja noch so einiges in der entsprechenden Sendung sagen darf ;)

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fedorablog give up

September 11th, 2009 von buergermeister

Bereits am Mittwoch, hatte ich den entsprechenden Blogeintrag im fedorablog.de gelesen. Richard “Shred” Körber überlegt den Betrieb des Fedorablog einzustellen. Das fedorablog war für mich schon seit einiger Zeit Quelle für Nachrichten aus dem Fedora-Projekt, es diente mir vor allem zu Orientierung. Und ich fände es schade, wenn das Blog wirklich aufgibt. Inzwischen ist der entsprechende Eintrag ergänzt, und es scheint wahrscheinlic, dass doch nicht gleich Schluß ist. Ich hoffe Shred findet unter den deutschen Fedora Ambassadors einige Helfer um das Blog wieder mit Leben zu füllen. Um die Markenrechtsrichtlinien von Fedora bzw. RedHat würde ich mir die geringsten Sorgen machen, schließlich ist das Blog etwas, was dem Fedora-Projekt dienlich ist.

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LXDE in openSUSE

September 11th, 2009 von buergermeister

Vor einigen Tagen habe ich ja über Lubuntu als neuen Ubuntu-Ableger berichtet. Bereits einen Tag zuvor hat Andrea Floria eine auf openSUSE basierende Live-CD mit der fixen Desktopumgebung vorgestellt. Die schnelle und sexy Desktopumgebung macht sich nun also auf, ihren Weg in die openSUSE Distribution zu finden. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der entsprechende Featurerequest im Featuretracking-System openFATE auftaucht. Ob das für die nächste openSUSE-Version allerdings zu erwarten ist, ist fraglich die Featuresrequests für openSUSE 11.2 wurden vor wenigen Tagen geschlossen. Sollte der Wunsch allerdings ebenfalls einen solchen Anklang, wie die Anforderung nach KDE als default, kann es allerdings noch sein, dass der entsprechende Wunsch integriert wird.  Hier geht es nur darum LXDE als Vorauswahl im Installationsprozeß zu haben. Aus den Repositorys ist LXDE bereits seit einiger Zeit installierbar. Wobei sich der einreichende einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht hat, die Server des openSUSE-Projektes gehen über das Wochenende komplett ausser Betrieb. Der Buildservice wurde gestern bereits heruntergefahren. Grund für diesen umfassenden Shutdown sind Umbauarbeiten im SUSE-Hauptsitz in Nürnberg.

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  • Lizards come together

    September 10th, 2009 von buergermeister

    Heute in genau einer Woche ist es soweit, die erste openSUSE Contributors Conference startet. Diese Konferenz ist die erste in einem solchem Rahmen, die das openSUSE-Projekt veranstaltet und für den Start hat man sich als Austragungsort den SUSE Hauptsitz in Nürnberg ausgesucht. Ganze vier Tage will man nicht nur daran arbeiten die openSUSE-Distribution zu verbessern, sondern will auch Neuigkeiten austauschen und sich über Entwicklungen informieren.
    Ein vollgepacktes Programm erwartet die Besucher, 2 Tracks mit Vorträgen wie Moblin and openSUSE, ALSA & PulseAudio on openSUSE über Getting involved in Free and Open Source Software bis zur Vorstellung des openSUSE Ambassador Program durch Joe “Zonker” Brockmeier reicht das Vortragsprogramm. Neben den beiden festgelegten Vortragssträngen gibt es aber auch noch zwei Tracks mit Unkonferenz-Beiträgen, bei denen die ersten berets belegt sind, auch dort gibt es interessantes wie zum Beispiel das open-PC von Frank Karlitschek. Ganz nebenbei gibt es auch noch jede Menge Barcamp-Sessions. Am Samstag gibt es dann noch einen Unkonferenz-Track mehr und man hat auch jede Menge für den “normalen” Durchschnitts-User im Angebot, während sich das restliche Programm eher an den fortgeschrittenen User, Entwickler oder eben den openSUSE Contributor widmet. Was allerdings nicht heißt, dassder Nutzer vor der Türe bleiben soll, die Türen des Hauses sind an allen Tagen dem Interessierten offen.
    Die Keynotes halten am Donnerstag Lenz Grimmer vom MySQL Community Relations Team bei Sun Microsystems, Thema “Working in a Virtual Community” und am Sonntag Gianugo Rabellino mit “Open Development in the trenches: a decade at the Apache Software Foundation”.
    Zur openSUSE Contributors Conference werden bereits mehrere hundert Beitragende der openSUSE Community erwartet.
    Natürlich gibt es über die insgesamt vier Tage Möglichkeiten geselliger Art, bei denen man die Mitglieder der openSUSE Community näher kennenlernen kann. Gleich am Donnerstag lädt Joe “Zonker” Brockmeier unter dem Motto “Work Hard, Play Harder!” in “Joes Taverne” ein, die er gedenkt im SUSE Hauptsitz zu errichten. Auf der Karte dieser ” gastronomischen Einrichtung” stehen unter anderem “Flaming Joe’s”. Ich habe verzweifelt versucht herauszufinden, was das sein soll und dabei einige Treffer erhalten. Am nächsten kommt diesem wohl eine karibische Barbecuesoße und da ich weiß, dass Zonker Barbcues mag, liegt die Vermutung nahe das openSUSEs Communitymanager sich hinter den Grill stellen wird. Warten wie es einmal ab.
    Am Freitag und Samstag gibt es etwas, worüber ich mich besonders freue und woran ich auch einen kleinen Anteil habe, die Creative Commons Short Film Nights im Kommkino. Damit kommt auch die freie Kultur auf diesem Event nicht zu kurz. Was ich so mitbekommen habe freuen sich schon einige auf diese Sociial Events filmischer Art und es war wohl keine so schlechte Idee als mich die Jungs vom Kommkino angeschrieben haben und um Hilfe bei einer CC Filmnacht gebeten haben, diesen zu raten es auf den Termin der openSUSE Conference zu legen. Auch ich bin gespannt was Gottfried und die Jungs vom Kommkino da an freien Filmen herausgesucht haben und hoffe es ist nicht allzu viel von ihren Trashfilmen dabei.
    Was mich betrifft, ich bin ab Donnerstag in Nürnberg vor Ort und versuche für RadioTux von dieser Veranstaltung zu berichten.
    Bleibt mir nur noch zu sagen, dass natürlich nicht nur die Türe für den “gemeinen SUSE-Nutzer” offensteht sondern für jedne an freier Software und Linux Interessierten und vielleicht sieht man sich ja in Nürnberg.

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    Distributions-Salat für Netbooks

    September 9th, 2009 von buergermeister

    Die kleinen niedlichen Dinger Netbooks haben ihren Siegeszug ja schon lange angetreten und auch hier waren sie ja bereits des öfteren Thema. Mittlerweile gibt es ja schon eine ganze Menge and speziellen Distributionen für diese niedlichen Teile. Vielleicht mal an der Zeit einen kleinen Kurzüberblick zu schaffen. Sozusagen ein Distributions-Salat für Netbooks.

    DebianEeePC ist an sich keine eigene Distribution sondern ein wie dass im Projekt genannt wir “Debian Pure Blends”, dass heisst diesem Subprojekt geht es nicht darum, eine eigene Distribution zu schaffen sondern ein echtes Debian-System auf dem Eee laufen zu lassen. Das System setzt auf den normalen Standard-Kernel von Debian, in den FAQ des Projektes steht auch warum. Hier kann man auch keine angepaßte Oberfläche oder ähnliches erwarten, eben ein echtes Debian und auf dessen gesamte Repository kann man dann natürlich zurückgreifen. Bei einiger Hardware kann auch sicher ein manuelles konfigurieren erforderlich sein. Zur Installationsanleitung geht es hier.

    Puppeee – Puppy Linux als Basis dieser Distribution war immer eine platzsparende und schnelle Linuxdistribution. Normalerweise wird Puppy aus den Quelltexten kompiliert. Man kann aber Slackware-Pakete konvertieren und installieren. Das ganze scheint aber bisher kein richtiges Projekt zu sein, es gibt keine eigenen Webseiten oder ähnliches, den Hinweis darauf findet man im Puppy-Linux Forum zusammen mit den Links zum Download von Images. Laut Desktoplinux bringt Puppeee neben einem Browser und einem Mailclient, Abiword als Textverarbeitungsprogramm, XMMS als Media player, Xine als Movieplayer, GQView als Bildbetrachter, Audacity zum editieren von Soundfiles, gftp als FTP-Client und Skype mit.

    FluxFlux ist eim Remastering von PCLinuxOS und fluxflux-eee wieder eine Abart dieser eigentlichen Livedistribution. Ziel war es eine Distriubution gerade für ältere hardware zu schaffen und deis ist dann auch wirklcih für Installationen auf den etwas schmalbrüstigeren Netbooks verwendbar. Als Desktop kommt hier Openbox zum Einsatz, mit ROX-Filer damit man einen drag&dropfähigen virtuellen Desktop anbieten kann, auf dem sich dann auch Icons platzieren lassen. Der Thunar Volume Manager (Thunar-volman) aus dem XFCE-Desktopprojekt sorgt mit Hilfe von ivman und HAL dafür, dass man auch auf Plugin-Geräte via automount zugreifen kann. In der Liveversion setzt man hierbereits auf den pcmanfm des LXDE-Projektes. Ich denke zu diesem Desktop wird sich das Projekt in naher Zukunft etwas mehr bewegen. Das durchaus sehr interessante Privatprojekt findet man hier.

    Eeebuntu – Von eeebuntu ist ein Ubuntu-Derivat und gibt es 3 Varianten, Standard, Base und NBR (Netbookremix). Bei ersteren erhält man jede Menge Softwarepakete inklusive dem heute scheinbar unverzichtbaren Eyecandy in Form von Compiz, es ähnelt der normalen Ubuntu Standardinstallation. Base hingegen enthält nur die nötigsten Bestandteile und der NBR verfügt über eine an die Netbooks angepaßte Desktopoberfläche, die dem anfnags mit dem EEE ausgelieferten Xandros ähnelt. Wie der Name bereits zum Ausdruck bringt ist eeebuntu ein an den Asus Eee PC angepasstes Ubuntu-Derivat

    Easypeasy trug vorher den Namen Ubuntu eee, um allerdings rechtliche Probleme mit Canonical auszuschließen wurde die Distribution umbenannt. Das man befürchtete mit Canonical in Rechstreitigkeiten wegen des Markennamen Ubuntu zu kommen mag auch daher rühren, dass man neben freier Software auch proprietäre Softwar wie Skype mitliefert und einige proprietäre Treiber. Vielleicht auch gerade deshalb erfreut sich diese Distribution großer Beliebtheit.

    Firefly basiert auf dem recht relativ jungem ArchLinux, welches ebenfalls nach einem minimalistischen Prizip gebaut wird und nutzt auch dessen Paketmanagment. Firefly setzt als Windowmanager auf den flinken LXDE, die Entwickler schreiben sie bieten keine Netbook orienteirte Arbeitsoberfläche, weil sie den Nutzer nicht beschränken möchten. Die Distrbution bringt die wichtigsten Applikationen mit.

    Kuki Linux ist eigentlich nur für eine Art Netbook gedacht den Acer Aspire One, die portugiesiche Distribution setzt auf XFCE als Desktop und bringt die wichtigesten Programme für den täglichen Gebrauch mit. Kuki Linux ist übrigens ein Ubuntu-Derivat.

    Jolicloud ist ein französisches Ubuntu-Derivat, das wie der Name sagt eher auf das Prinzip “Internet Operating System” setzt. Jolicloud bietet eine eigene Benutzeroberfläche auf der Webdienste wie Twitter, Skype, Facebook, Dropbox, meebo und andere Webanwendungen integriert sind. Jolicloud setzt auf einen zentralisierten Applikation-Katalog, ähnlich dem Applikation Store von Apple. Bis jetzt befindet sich Jolicloud im Alphastatus und man muss sich zum Testen einladen lassen.

    Ein ähnliches Operating System für Netbooks bietet Good OS, die durch den WalMart-PC und dem mit ihm ausgelieferten Ubuntu-Derivat gOS bekannt geworden sind. Das Ganze ist eigentlich nicht viel mehr als ein Embedded Linux mit einem Browser, was Google freuen wird alles bei der Datenkrake machen. Auch bei bei gOS CLoud ist man noch in der Testphase.

    Moblin und Goblin – über Moblin und dessen Hintergründe habe ich ja bereits zum Release der ersten Betaversion geschrieben. Da gibts aber dennoch noch etwas zu berichten. Nur wenige Tage nach dem Erscheinen der Betaversion von Moblin kündigte Andrew Wafaa in seinem Blog ein eigentlich ” streng geheimes” Projekt an Goblin. Das Moblin UI mit einem openSUSE Unterbau, er arbeitet sehr fleissig daran und mittlerweile ist es so etwas wie ein Subprojekt von openSUSE. Jakub Steiner hat jede Menge Icons und verdammt schicke Wallpaper zu diesem Projekt beigetragen. Andrew hat in der letzten Woche einen kleinen User-Guide zur Benutzung von Goblin in seinem Blog veröffentlicht. Insgesamt wird fleissig an Applikationen für Moblin gearbeitet. Da entstehen Programme wie Anjal als PIM für Netbooks, Cubano als Frontend für Banshee ist auch auf Netbooks optimiert  Da ist ein Firefox Abkömmling namens MeerKat entstanden, der auch als Plugin für FF zu haben ist und ein paar klinere Dinge noch mehr. Die Moblin/Goblin Sache ist für mich wohl die derzeit interessanteste Baustelle.

    Xandros oder Linpus Linux bzw. Linpus Linux Lite, die schon standardmäßig auf EEEs ausgeliefert wurden, habe ich hier mal großzügig aussen vor gelassen. Ich weiß gar nicht ob ich alle Netbook-Distributionen erwischt habe, ich glaube zwar schon aber vielleicht kennt ja noch jemand die ein oder andere. Ich habe mal abgesehen, von den beiden “Internet Operating System”-Lösung, wo ich gar nicht weiß ob man das so richtig als Netbook-Distribution zählen kann, mich darauf beschränkt wirklich nur Distributionen auszuwählen, die speziell für Netbooks angeboten werden. Sicher kann man nahezu jedes Linux auf diesen installieren und gerade die kleineren sparsameren Versionen spielen hier ihre Trumpfkarte aus. Aber hier ging es um die die von vornherein dafür gedacht sind.

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    Debian wechselt Init-System

    September 7th, 2009 von buergermeister

    Mit Debian Squeeze ist upstart nicht nur mehr als Option sondern Standard-Initsystem. Dasjedenfalls gab Petter Reinholdtsen auf der Entwicklermailingliste bekannt. Das verwendetete Initsystem würde nicht mehr zum Linuxkernel passen, der immer mehr ereignisorientert arbeitet. Das führt zur Problemen bei der Hardwareerkennung. In Squeeze sollen so bereits die gröbesten Probleme beim Booten behoben sein.

    Upstart ist ein von Canoncial entwickelter ereignisorientierter initd, der auf  sysvinit, zu dem es auch vollständig abwärtskompatibel ist. Upstart soll die Probleme des System-V-init bezüglich Geschwindigkeit, wechselnder Hardware und dem Neustarten von Prozessen beheben. Zwar macht Upstart den Startvorgang selbst noch nicht schneller, es legt aber die Grundlagen dafür. Upstart erlaubt das gleichzeitige Ausführen von Jobs unabhängiger Ereignisse. Das beschleunigt den Start des Systems und ermöglicht damit auch eine bessere Handhabung von austauschbarer Hardware.

    Upstart konnte bereits seit Ubuntu 6.10 wahlweise installiert werden und auch Fedora setzt seit Version 9 Sulphur auf das System

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    Nun als T-Shirt zu haben

    September 6th, 2009 von buergermeister

    Könnt ihr euch eigentlich noch an die Wallpaper im Graffitistyle (hier und hier) erinnern, die wo immer mehr Leute ankamen und eines für ihre Distribution haben wollten. Von ArchLinux bis zu solchen Exoten wie Pardus und Sabayon reicht da ja nun die Auswahl. Einer ist ja damals sogar auf die Idee gekommen, dass in der realen Welt an eine Wand in Chicago zu sprayen. Aber jetzt gehts weiter, vor einigen Tagen hab ich Post bekommen aus Kanada. Da hat mich jemand höflich um Erlaubnis gebeten, die Motive der Wallpaper für ein Geschäft mit T-Shirts nutzen zu dürfen. Ich hatte wohl nen Spreadshirt-Shop mit den Dingern eröffnen sollen. Na mal sehen, was daraus wird.

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    Mandriva – des Rätsels Lösung

    September 5th, 2009 von buergermeister

    Als ich das hier schrieb, hab ich mich ehrlich gefragt was da denn genau announced wird, aber nicht nur ich, sondern auch andere, wesentlich mehr mit der Mandriva-Community vertrautere Personen (wie man den Kommentaren entnehmen kann) haben sich das gefragt. Nach dem nun heute der nächste Blogpost im offiziellen Mandrivablog erschien scheint sich das Rätsel zu lösen.

    Mandriva scheint eine Reihe von “People behind Mandriva”-Beiträgen veröffentlichen zu wollen. Das Ganze wird Mandriva Linux Community Words genannt ist also nicht unbedingt eine Interviewreihe mit Machern der Distribution sondern auch die Community scheint ihre Meinung zu Mandriva abgeben zu dürfen. Als erstes darf Colin Guthrie aus Schottland seinen Senf abgeben, aber genug der Rede, hier gehts zum Artikel.

    P.S am Style des Mandrivablog sollte wirklich gearbeitet werden, wenn man sich Mandriva sonst anschaut haben die designtechnisch mehr auf dem Kasten.

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    Nur eine Frage der Zeit

    September 3rd, 2009 von buergermeister

    Das war nur eine Frage der Zeit, wann den daserst e Ubuntu-Derrivat mit dem leichtgewichtigen LXDE-Desktop erscheint. Lubuntu heißt dann dasganze und soll eine leichtgewichtige und auf Ressourcen achtende Alternative zu Xubuntu werden. Ich hab den Desktop, nach dem er mein Interesse auf den Chemnitzer Linux-Tagen erregt hat, natürlich schon ausprobiert und auf bonsai läuft er auch schon eine ganze Weile. Ich bin begeistert schlank und fix und trotzdem sexy. Für meinen Geschmack fehlen aber ein paar kleinere Features, auf die ich nicht verzichten möchte.

    Was das Lubuntu-Projekt betrifft, so waren die Iso-Images für die Installation bereits nach kurzer Zeit nicht mehr erreichbar, auf Grund des Bandbreitenlimits. Dabei ist die unter Codenamen b14 veröffentlichte Version nur 342 MB groß.  Das Team arbeitet aber bereits an einem nur 256 MB großen Image.  Die Torrents für Lubuntu stehen aber nach wie vor zur Verfügung. http://download.lxde.org/lubuntu-9.10/ Der Verantwortliche des Projektes Mario Behling, hier gehts zur Veröffentlichung dieser Meldung in seinem Blog, hat übrigens auf der FrOSCon ein Interview für RadioTux geführt und zwar mit Lumiera. Wir arbeiten daran es zu veröffentlichen.

    Nachtrag: Andrea Florio hat gestern ebenfalls eine Live-Cd zum testen des LXDE Desktop veröffentlicht, da aber auf Basis von openSUSE (gebaut natürlich mit SUSE Studdio)

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    Mandriva und Community ???

    August 31st, 2009 von buergermeister

    Die glauben wohl allenernstens noch daran, das die in Deutschland eine Community haben. Ich hatte ja in St. Augustin zur FrOSCon wieder die Gelegenheit mit WoBo zu sprechen und da war der Zorn immer noch nicht verraucht über die fehlgeschlagene Präsentation vom LinuxTag in Berlin. Beim Rest von mandrivauser.de sah es nicht anders aus. Auf der anderen Seite sind die teilweise bewundernswert, ich meine da gab es schon in Berlin klare Aussagen, dass sie ihre Contributions zu Mandriva sprich die Übersetzungen weiterleisten wollen. Einige sagen auch klipp und klar, das sie dieser Distribution wegen der Firma am liebsten den Rücken kehren würden, wenn sie ihre Distribution nicht so mögen würden.

    Irgendwie kommt wohl auch aus Richtung Paris nicht die kleinste Bemühung wieder auf einen gemeinsamen Arbeitsstandpunkt zu kommen. Um so seltsamer liest sich dann der heutige Blogeintrag im offiziellen Mandrivablog “Mandriva Linux Community: more than 10 years but things have to be said” klingt erstmal der Ãœberschrift nach als müßte etwas gesagt werden, was eher keine Hurrameldung ist, aber aus dem was folgt werde ich nicht schlau. Man redet in 3 Sätzen vom Mandriva Assembly, dem Code of Conduct und dem Manifesto was das allerdings werden soll, bleibt ein Rätsel. War es wieder mal soweit, dass ein Blogbeitrag her mußte? Aber ihr hattet doch erst letzte Woche mit der Betaversion von Mandriva 2010 einen, vielleicht kann mich ja mal einer aufklären.

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    aargh, warum sagt das keiner

    August 30th, 2009 von buergermeister

    Manchmal ist das doch direkt zum ****. Man versucht ewig etwas zu installieren und der Installationsprozess startet einfach nicht. Er bemüht sich aber auch so überhaupt nicht, irgendeine Fehlermeldung zurückzugeben. Wozu auch was kann so ein dummer Nutzer schon mit Fehlermeldungen anfangen? Nachdem man dann schon aufgegeben hat, bekommt man dann von seinem Mailclient mitgeteilt, dass dieser die gerade in der Bearbeitung befindliche Mail nicht nach /tmp speichern kann und man ahnt es. Tatsächlich man bräuchte doch etwas Platz auf diesem Teil der Partition. ^^ Wäre zu schön gewwesen, wenn das Installationsskript doch einem das mitgetielt hätte, dass es nicht schreiben kann oder?

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  • Bunte Bubbles

    August 29th, 2009 von buergermeister

    Ich hab mal ein wenig auf meiner Festplatte herumgestöbert und festgestellt, da liegt doch tatsächlich ein unfertiges Debian-Wallpaper welches in die Thematik der letzten Tage bzw. zu den Comic-Tutorials gepasst hätte. Ich muss das wohl in den nächsten Wochen irgendwann einmal fertig machen. Bis dahin gibt es erst einmla ein fedora Wallpaper. Ich muss sagen, ein wenig ist es von TaticasBubble-Wallpapers” inspiriert. Natürlich liegt das wieder bei KDE-look zum Download bereit und zwar hier.

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    Sinnvolles Feature

    August 28th, 2009 von buergermeister

    Wie ich letztens schon berichtet habe kann der GRUB im Installationsvorgang sprechen. Nur wissen es die Wenigsten, man kommt höchstens darauf, wenn man wild auf den Funktionstasten herumdrückt. Aber die Gefahr das man das ebenfalls eingebaute Easteregg erwischt und vor lauter Schreck den Rechner neu bootet ist eine Große.

    Sprechene Systeme sind eigentlich Alltag. Speex, text2speech und ähnliche Dinge sind bekannt. Wie allerdings der GRUB persönlich mit einem sprechen kann ist mir zumindest immer noch ein kleines Rätsel. Lange Rede kurzer Sinn, Jan hat gestern einen Featurerequest in openFATE für die Aufnahme des bisher versteckten “Features” F9 in das Menü gemacht. Mal sehen, vielleicht schafft es dieser wirklich kleine Hack noch in openSUSE 11.2 ;)

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    Fedora hat ein neues Logo

    August 27th, 2009 von buergermeister

    …jedenfalls wenn es nach Google geht :D Das Fundstück stammt von hier.

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    Verstecktes Feature

    August 22nd, 2009 von buergermeister

    Das ist richtig interessant nur bekommt es eben keiner mit, da es nicht im Menü angezeigt wird. Jedenfalls kann das Bootmenüg der openSUSE Installation über den Systemlautsprecher sprechen. Einfach mal ausprobieren F9 ist das Geheimnis. So wird auch sehbehinderten Menschen die Installation ihres Linux erleichtert.

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    Irgendwie hab ich das kommen sehen

    August 21st, 2009 von buergermeister

    Als diese Woche die Zahlen zur Entwicklung des Kernels veröffentlicht wurden, hab ich darüber nachgedacht doch gleich einmal hineinzuschaeun und einen Beitrag zu schreiben, wie hoch der Anteil von Canonical zum Linuxkernel ist. Er dürfte wie in den ganzen letzten Jahren auch gering sein, jedenfalls an Größe und BEdeutung deiser Firma gemessen. Ich hab das lieber gelassen in Erinnerung, an den Zoff den man da sofort bekommt, ich hab das mit Ubuntu One noch gut im Gedächtnis. Vor allem die Aussagen Canonical hat viel für Linux getan. Jemand aus dem Fedora-Projekt hat das mal in einem ähnlichen Artikel unter den Kommentaren voll zutreffend auf den Punkt gebracht. Es gibt Firmen die spenden ihr Geld für Marketing und es gibt Firmen die geben Geld für Code aus. So aber nun genug des Bashing hier zum Artikel – Kernel contributions: Canonical, where are you?

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    Mal sehen wie lange

    August 20th, 2009 von buergermeister

    Nun ist es doch geschehen, openSUSE hat den Radiobutton im Installationsprozess wieder im Default auf KDE gesetzt. Das teilt Michael Löffler auf der Projektmailingliste mit.

    Wie gesagt, dass hatten wir schon einmal und früher wollte es die Community loswerden und nun ist es wieder so. Das kommt am Ende davon, wenn man openFATE für alle öffnet. Wie ich bereits erwähnte, eine Menge von den KDE-Leuten die dafür Stimmung gesorgt haben nutzen openSUSE nicht und ich halte das nach wie vor für keine Superidee.

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    Terminverschiebung

    August 19th, 2009 von buergermeister

    Was sich mit der Verschiebung des Termines für das Alpharelease bereits ankündigte, ist jetzt eingetreten. Die Fedoraversion 12 Codename “Constantine” wird sich verspäten. Wie John Poelstra auf der Entwicklermailingliste mitteilt verschieben sich auch die Termine der Beta- und Final-Release um jeweils eine Woche. Die Fedora 12 Betaversion erscheint mit aller Wahrscheinlichkeit am 13. Oktober. Die finale Version von Fedora 12 “Constantine” ist nun für den 10. November geplant.

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