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Blogparade – Exotische Linuxdistributionen 2011

Dezember 30th, 2010 von buergermeister

Anfang des Jahres gab es hier eine Blogparade, rund um exotische Linuxdistributionen. Ich glaube, die hat allen Beteiligten eine Menge Spaß gemacht, einfach auch mal etwas anderes ausprobieren und testen. Damals standen 20 nicht so häufig anzutreffende Linuxdistributionen zur Auswahl. So nahm sich Onli-Blogging zum Beispiel Absolute Linux an, Roman vom Ubuntublog.ch hat sich Canaima und BRLinux mal angeschaut, bei der Quintessenz gab es etwas zu Mangaka Linux zu lesen und bei E-IT etwas zu Jolicloud organisiert. Y0koert hat sich des wirklich exotischen thailändischen MoonOS angenommen. Bei total verfriemelt gab es einen Beitrag zu ClearOS zu lesen. Bei PDA&Co gab es einen Beitrag zu ESun. Ausserdem gab es Videos zu ZevenOS und auch noch Beiträge zu Nova Linux den Exoten aus Kuba. Viele Beiträge sind nie eingetroffen, es blieb bei den Willenserklärungen, viele Beiträge sind auch schon nicht mehr erreichbar, schade eigentlich. Es gab auch noch viele Vorschläge welche Distributionen denn man vorstellen kann. Alles in allem, denke ich war die Aktion eine gelungene Aktions. Und mit vielen bin ich mir einig, die Aktion sollte eine Fortsetzung finden. Nun ist seit dem Start ein Jahr vergangen, Zeit also für eine Wiederholung. Zeit für die zweite Ausgabe der Blogparade der exotischen Linuxdistributionen und wieder gibt es 20 Linuxdistributionen zur Auswahl.

Dieses Mal stehen zur Auswahl: Apodio, Aurora OS, Debris, Dream Linux, Helix, MadBox, MonoMaxos, NetRunner, NetSecL, openmamba, PinguyOS, PLD Linux, puredyne, Rocks Cluster, Salix OS, Symphony, trixbox, tuquito, Ylmf OS und Zorin.

Aber auch dieses Mal gilt, ihr könnt gerne eine eigene exotische Linuxdistribution finden und beschreiben, wobei ich wieder gern hätte das die obigen 20 zuerst dran kommen, was allerdings wieder kein Muß ist. Ihr könnt machen was ihr wollt, Video, Blogbeitrag, Podcast was immerihr denkt, wer kein eigenes Blog hat kann mir gerne seine Beitrag schicken. So und nun kann es losgehen.

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  • Give openSUSE & projects a face

    Dezember 4th, 2010 von buergermeister

    I working since a few weeks on a series, that can represent openSUSE and they other software from us in the future. They are still not all ready yet only what I have in mind, nearly all need some improvements. So what yout think, I am on the right way with this?
    Dont look at the text on them, thats then really up to the marketing guys.
    What I want to show is, that openSUSE is more as a distribution we have cool tools for creating software and some cool derivates too. I try to show some of cool feature that openSUSE have. So what u think?

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  • Steppenläufer und Long Time Support

    Dezember 2nd, 2010 von buergermeister

    Seit einigen Tagen herrscht auf der openSUSE-project Mailingliste eine Menge Verkehr. Diesen verursachen zwei Projektvorschläge. Der erste ist nicht neu und wurde bereits so einige Male diskutiert und zwar eine openSUSE Version mit längerem Support. Nach derzeitigem Stand der Diskussion soll es von openSUSE eine Version geben, die für 3 Jahre aktuell gehalten wird. Die Version soll allerdings nur Serverpakete betreffen und wäre damit attraktiv zum Beispiel für Hoster, aber auch für Projekte oder Firmen, die auf Basis von openSUSE eigene Distributionen erstellen. Der Zustand hier ist wirklich desolat, vor wenigen Tagen habe ich mir die “Reinstallationsmöglichkeiten” von 1&1 angeschaut. Die neueste openSUSE, die einem geboten wurde war 11, womit die wohl 11.0 meinen. Eine Version, für die es bereits keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Ähnlicher Zustand herrscht aber auch mit Fedora, wo man eine Version 12 angeboten bekommt. Selbst bei Ubuntu welches eine LTS Version besitzt, wird einem etwas sehr altes angeboten, was man in nicht einmal einem Jahr ersetzen müßte. Von daher kann man diese langzeitunterstützte Serverversion nur begrüßen, wenn es scheitert dann nur daran, dass wieder nur darüber geredet wird.

    Der zweite Vorschlag kommt von Greg Kroah-Hartmann und soll ein Rolling Release für openSUSE werden. openSUSE verfügt zwar mit dem Factory-Zweig über eine laufend aktualisierte Distribution, diese enthält aber auch unstabile Pakete und Entwicklungskernel, ist also für den produktiven Einsatz weniger geeignet. Das soll sich nach GKH mit openSUSE Tumbleweed ändern. Tumbleweed sind die Steppenläufer, die in Western durch die verlassenen Städte rollen. Insofern ein passender Name für das Projekt. Im Grunde genommen, wird es nur die Zusammenfassung einiger Repositories sein, die es ohnehin schon gibt. So gibt es beispielsweise immer eine gepackte Version des neuesten KDE SC Releases. Und darin wird der Vorteil liegen, so kann man mit Tumbleweed die Software erhalten, die auf Grund der unterschiedlichen Releasezyklen aus dem “normalen” Release ausgeklammert ist und das ohne entsprechende neue Repositories hinzuzufügen. Tumbleweed soll nach dem Release von 11.4 (geplant für März) starten und bis dahin will GKH sich dem Schaffen des entsprechendem Workflow widmen.

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  • openSUSE – What happend

    November 23rd, 2010 von buergermeister

    Seit gestern pfeifen es ja nun die  Spatzen von den Dächern, Novell ist verkauft. An einen 2milliarden-Giganten, den vorher keiner kannte, auf den Patente-Sidedeal will ich ja mal gar nicht eingehen, weil einfach mal keiner weiß, welche kanpp 900 Patente Novell an dieses Konsortium veräußern will. Das einzige, was mich daran interessiert ist, dass openSUSE deshalb wieder von den geistig minderbemittelten als evil dargestellt wird, genauso wie das schon beim Microsoft-Novell Abkommen war.

    Was mit der Linuxsparte von Novell werden wird, konnte man schon in der ersten Veröffentlichung über den Verkauf herauslesen, SUSE Linux wird in Zukunft wieder wirtschaftlich selbständig geführt. Damit war der Bestand des openSUSE Projektes ebenfalls klar. Inzwischen gibt es aber auch aus dem Hause Attachmate eine kurze Stellungnahme zum openSUSE-Projekt:

    “The openSUSE project is an important part of the SUSE business,” commented Jeff Hawn, chairman and CEO of Attachmate Corporation. “As noted in the agreement announced today, Attachmate plans to operate SUSE as a stand-alone business unit after the transaction closes. If this transaction closes, then after closing, Attachmate Corporation anticipates no change to the relationship between the SUSE business and the openSUSE project as a result of this transaction.”

    Die oraclischen Zustände, die einige da schon wieder angedeutet haben, waren eigentlich mit der ersten Meldung auszuschließen. Ausserdem ist da wohl ein himmelweiter Unterschied ob eine Firma einen allzulästigen Konkurrenten samt seiner anderen Nebenprodukte, wie Java oder Solaris kauft oder ob eine Firma ihr Portfolio erweitert oder sinnvoll aufwertet. Welche Auswirkungen das auf das Projekt haben wird kann derzeit nur spekuliert werden. Der Fortbestand ist allerdings gesichert, da ohnehin die Gründung einer Foundation ins Haus stand. Ausserdem haben auch andere Firmen Interesse am Fortbestand des Projektes, so Nokia für die Nutzung des openSUSE Buildservice für das MeeGo-Projekt. Genau derartige Produkte wie der Buildservice oder SUSE Studio haben das Portfolio von SUSE Linux merklich verbessert und die Zukunft wird zeigen, ob man damit wirtschaftlich selbständig leben kann und nebenbei auch noch ein Projekt unterstützen kann. Aber wie gesagt, darüber kann nur spekuliert werden. Also zurücklehnen und die Show genießen und wenn das Kind einen neuen Namen bekäme (was bedauerlich wäre), so ist das allemal kein Ende.

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  • MeeGo vs. Smeegol – Battle of the Brands

    Oktober 18th, 2010 von buergermeister

    Vor knapp zwei Wochen hat das openSUSE MeGo Team Smeegol 1.0 released. Smeegol steht für SUSE powered MeeGo Linux und bietet ein openSUSE Linux mit der Benutzeroberfläche von MeeGo. Vor dem Release hat Andrew Wafaa als Initiator des Projektes versucht sich über eventuelle Namensrechte kundig zu machen. Am 13. Oktober also mehr als eine Woche nach dem Release erhielt er nun Auskunft auf der MeeGo-devel Mailingliste:

    “In order to maintain the MeeGo mark, the Linux Foundation must consistently control the use of any form of the word MeeGo and the related logos and characters to avoid confusion.

    “Unfortunately, from a trademark law perspective, the proposed usage above is absolutely not recommended, as such usage will weaken the MeeGo mark and make it less enforceable.�

    Das hat auf Seite der Smeegol-Entwickler natürlich berechtigten Ärger ausgelöst. Die Linux Foundation als Gastgeber der MeeGo Entwicklung, möchte sich aus dem Streit gern heraushalten. Dazu schreibt Amanda McPherson als Vice President für Marketing und Developer programs:

    “We find this healthy debate taking place in all of our hosted workgroups and defer to these communities to make project decisions.�

    Die beiden Parteien sollen selbst eine Lösung finden, was nach dem Willen von MeeGo, die Umbenennung von Smeegol sein soll.  Sind denn Namen heutzutage alles? Wenn ich das richtig sehe, ist Smeegol derzeit die einzige Lösung MeeGo ohne großartige Basteleien auf einem Netbook zu betreiben.

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  • Sabayon 5.4 – Kurztest

    Oktober 4th, 2010 von buergermeister

    Vergangene Woche wurde wieder eine Version von Sabayon Linux, des italienischen Gentoo-Derivates released. Diese Distribution habe ich ja vor sehr langer Zeit bereits einmal vorgestellt. Auch heute noch erfreut sich diese Distribution steigender Beliebtheit, vielleicht wird mir ja dieses Mal beantwortet warum. Ich habe einen kurzen Blick auf den heutigen Stand von Sabayon geworfen und seit der letzten Vorstellung hat sich gehörig etwas geändert. Früher hatte Sabayon Linux KDE als Default Desktop Enviroment heute ist es ein Gnome, im aktuellen Release Gnome 2.30. Gleichzeitig werden aber XFCE und Fluxbox mitinstalliert. So das auch schlankere Desktopumgebungen zur Verfügung stehen. Sabayon bringt zwar laut Releasenotes eine Voransicht der Gnome-Shell mit, diese hat aber auf Anhieb nicht bei mir funktioniert. Ausserdem finde ich es umständlich, via XTerm die Gnome-Shell zu starten. Das ist nicht gerade nutzerfreundlich.  Als ich mir das letzte Mal Sabayon angesehen habe lieferte man noch jede Menge proprietäre bzw. halbfreie Software mit. Das hat sich geändert, die proprietären Treiber von ATI oder NVidia werden aber immer noch mitgeliefert.
    Der Installer von Sabayon sieht aus wie ein zusammengestrichener Anaconda und scheint es wohl auch zu sein. Sabayon 5.4 soll zwar offiziel btrfs als Dateisystem unterstützen, auswählen konnte ich es aber nicht bei der Installation.

    Bereits früher hatte ich den Eindruck, dass sich Sabyon eher an Freunde von Multimedia richtet, so waren auf jeden Fall die entsprechenden Bibliotheken zur Wiedergabe von MP3 installiert, auch Flash wurde standardmäßig installiert und ebenso LibDVDCSS und das ist auch heute noch so. Warum man dann aber als Standardmusikplayer auf den eher schlanken Audacious setzt ist mir einerseits ein Rätsel könnte aber auf der anderen Seite damit zusammenhängen, dass man gleichzeitig das XBMC-Mediacenter mitinstalliert bekommt. Welches sich entweder aus der laufenden Desktopsession oder aus dem GDM heraus starten läßt.
    Aus meiner Sicht rechtfertigt die alleinige Installation der entsprechenden proprietären Bibliotheken nicht die Beliebtheit der Distribution, dafür gibt es auch noch andere Lösungen. Aber vielleicht beantwortet mir ja nun einmal jemand die Frage, warum diese Distribution sich solcher Beliebtheit erfreut.

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    Chakra – Linux Tantra

    September 27th, 2010 von buergermeister

    Gestern wurde die Version 0.2.2 von Chakra Linux released, eine Linux Distribution die “noch” auf ArchLinux basiert und auf KDE SC als Desktop Enviroment setzt. Chakra Linux wird von den Entwicklern, der für ArchLinux modifizierten KDE-Version KDEmod entwicklelt. Im Mai gaben die KDEmod Entwickler jedoch bekannt, sich in Zukunft von ArchLinux als Plattform zu lösen und Chakra als Plattform für KDEmod weiterzuentwickeln. Chakra bietet eine Live-CD mit graphischem Installer und eine KDE4 Desktopumgebung.
    Ich habe die neueste Version heruntergeladen und ausprobiert. Chakra bietet auch Unterstützung für proprietäre Treiber von NVidia und ATI an, was man aber wenn man das nicht möchte im Bootmenü abwählen kann. Nach dem Booten bekommt man einen etwas angepaßtem KDE-Desktop zu sehen, der unter anderem die Lizenzhinweise und ein Icon zum graphischem Installer feilbietet. Der Installer ist durchaus schick und auch für Einsteiger intuitiv bedienbar. Was allerdings einige schocken könnte, trotz der Einstellung Deutsch, ist er komplett in englisch, inklusive der Slideshow wo man anscheinend Bilder benutzt. Die ganze Installation hat nicht ganze 20 Minuten gedauert und wird vom Tribe genannten Installer erledigt. Allerdings setzt man auch nicht auf alle KDE-Applikationen als Standard, so wird zum Beispiel der beliebte AmaroK nicht mit installiert. Stattdessen kommt Bangarang und JuK als Multimediaplayer zum Einsatz.

    Für die Paketverwaltung hat man ein eigenes, noch recht spartanisch anmutendes Programm namens CInstaller entwickelt. Gimp, Inkscape und Firefox bleiben ebenfalls aussen vor und eine Office-Suite auch nicht KOffice wird ebenfalls nicht standardmäßig installiert. Letzteres kann man nachinstallieren, nach Gimp oder Inkscape sucht man in CInstaller allerdings vergeblich. Man kann sicher dafür auch die entsprechenden ArchLinux-Pakete benutzen, aber daran würden Einsteiger sicher scheitern. Chakra Linux ist wirklich eine GTK-freie Distribution.
    Fazit: Chakra Linux ist derzeit noch zu spartanisch und in einem zu frühen Entwicklungsstadium um wirklich für einen Einsteiger oder normalen Anwender empfohlen werden zu können, dass was man allerdings sieht kann in Zukunft eine schicke Linuxdistribution werden. Chakra wird aber immer etwas für Puristen bleiben, die das KISS-Prinzip mögen.

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  • Debian öffnet sich vielleicht Nicht-Softwareentwicklern.

    September 25th, 2010 von buergermeister

    Um ein ordentliches Mitglied der Debian-Projektes werden zu können, war es bisher nötig technische Fähigkeiten zum Bugfixen, Coden und paketieren zu besitzen und nachzuweisen. Das könnte sich in naher Zukunft ändern. Jedes Projekt benötigt auch eine Menge an Unterstützung ausserhalb dieses Bereiches, sei es die Pflege von Webseiten, Servern, Mailinglisten, die Übersetzung oder jede Menge andere Dienstleistung für das Projekt.
    Bereits in seiner Bewerbung als DPL hat Stefano Zacchiaroli folgendes ausgesagt: “We have a lot of potential valuable contributors out there. They just need better documentation about how to join. They simply demand something in exchange, to be proud of, that acknowledges their efforts. I do not have preconceptions on the different ways of achieving this (e.g. ACLs vs linearly increasing privileges), but we need to go in that direction. In doing so, we should also relax our implicit assumptions that only technical abilities matter in Debian. The “best operating system” is mainly, not only, made of software; it is also made of translations, graphics, musics, etc. I will push for more gradual and rewarding access paths to Debian.
    Nun hat Stefano Zacchiroli in einer Mail die Debian Account Managers Lösungen vorzuschlagen, wie man künftig diese Contributoren zu Proejktmitgliedern machen kann und hat damit die Diskussion eröffnet.

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  • Mandrivas Antwort auf Mageia

    September 20th, 2010 von buergermeister

    Im offiziellen Mandriva-Blog findet man derzeit, die Antwort auf den Fork der Mandriva-Community Mageia. Die Antwort ist die Offenlegung der Strategie die Mandriva für die Zukunft hat. Man will sich auf den europäischen Markt und die BRIC-Staaten konzentrieren und will eine Distribution anbieten, die sowohl für Einsteiger geeignet ist als auch für fortgeschrittene Benutzer. Die Community soll in Zukunft mehr beteiligt werden und man will den Linux-Desktop weiter voranbringen. Ausserdem will man sich verstärkt dem Bildungsektor widmen und eine Distribution dafür entwickeln. Die Mandriva-Community soll in Zukunft unabhängig agieren können und Mandriva will einen Community-Manager dafür einstellen.

    Hat man zuletzt noch Entwickler entlassen, will man in den nächsten Monaten wieder damit beginnen, Entwickler einzustellen und das vor allen in Brasilien und Russland. Ausserdem ist man auf der Suche nach Subunternehmen für die weitere Entwicklung. Vier derartige Firmen arbeiten ja bereits für Mandriva. Die nächste Communityversion soll im Frühjahr 2011 erscheinen. Ausserdem hat man beschlossen, die beste KDE-Distribution der Welt zu werden und will die Weiterentwicklung der anderen Desktop Enviroments der Community überlassen und sie darin bestärken. Ausserdem arbeite man an einer KDE mobile und QT basierten Lösung für mobile Endgeräte. Man arbeitet weiterhin an einer eigenen Cloudlösung. Der OnlineStore soll vereinfacht werden und dazu noch besser in Mandrivas Desktop integriert werden. Neben diesen Geschäftsfeldern wird es auch weiterhin das Powerpack mit 18 Monaten Support und proprietärer Software geben als auch den Coporate Desktop mit 3 Jahren Long Term Support. Auch die Server Produkte will man weiterentwickeln, so soll der Mandriva Directory Server (MDS) besser Integration für Microsofts Active Directory erhalten. Auch hier wird man sehen, wie es in diesem Theater weitergeht.

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    Mageia – Mandriva goes Community

    September 20th, 2010 von buergermeister

    Die Zukunft des französischen Linuxdistributors Mandriva ist mehr als ungewiß und immer wieder gab es in letzter Zeit eher Schlagzeilen, wie es weitergehen wird. Mandriva hat in den letzten Wochen einen Großteil der mit der Entwicklung betrauten Mitarbeiter entlassen. Diese und weitere Beteiligte haben nun Mandriva geforkt um es als community-getriebene Distribution weiter zu entwickeln. Und so wird aus Mandriva sozusagen Mageia, denn meiner Ansicht nach dürften Mandriva am Ende damit auch die Nutzer ausgehen. Als Kern für die Entwicklung soll zunächst eine Organisation gegründet werden, die konkreten Entscheidungen will man einem Board übertragen, dass aus Communitymitgliedern bestehen wird. Derzeit ist man baer erst einmal auf der Suche nach entsprechender Hardware um den Mandriva-Code speichern zu können und entsprechende Buildcenter zu haben. Mal sehen, wie es weitergeht in diesem Theater.

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    Gnome 3 explained – Interview mit Vincent Untz

    September 15th, 2010 von buergermeister

    Diese Interview wurde von Henne Vogelsang mit Vincent Untz geführt um mehr über den “Explaining GNOME 3 Vortrag zu erfahren, den er auf der openSUSE Conference halten wird zu erfahren. Das Original könnt ihr hier finden. Das Portrait von Vicent ist “shameless stolen” aus dem Flickr Account von Frederic Crozat

    henne: Hallo Vicent, schön Dich in dieser Serie zu haben. Lass uns über Deinen Vortrag sprechen aber vorher solltest Du dich vielleicht kurz vorstellen, es kann ja sein das Dich nicht alle hier kennen. Also wer bist Du und was machst Du so?

    vincent:Also für alle die mich nicht kennen, ich schätze da sind einige Millionen da draußen, ich bin Vincent. Die zwei wichtigsten Dinge die man über mich wissen muss sind, dass ich Franzose bin und Eiskrem liebe. Wenn ich gerade keine Eiskrem essen, dann leiste ich einen Beitrag zu freier Software. Ich arbeite für GNOME und openSUSE und das schönste ist, ich kann an beiden zur gleichen Zeit arbeiten, wenn ich an GNOME in openSUSE arbeite. Dank Novell kann ich Vollzeit zu beiden Projekten beitragen, da ich zum openSUSE Boosters Team gehöre.

    henne: tja da sind wir nun und denken, Du ißt eigentlich nur Baguettes

    vincent: Ich weiß nicht ob Dein Kommentar über Baguettes im Interview landen wird, aber wenn es das tut dann muß ich bemerken, dass sich Eiskrem und Baguettes nicht wirklich vertragen.

    henne: Alles was Du sagst wird ins Interview kommen, also benimm Dich besser :D Der Titel deines Vortrages lautet Exlaining GNOME 3, ich denke der Vortrag wird uns GNOME 3 erklären, aber was muß da erklärt werden?

    vincent: Oh, eine Sache die man noch über mich wissen muss ich reiche immer Vorträge mit Titeln ein, wo ich am Ende gar nicht weiß worüber ich reden werde. So am Ende kann es sein, dass “Explaining GNOME 3″ etwas ganz anderes sein wird, als Du erwartest.
    Aber ich werde schon über das eingereichte Thema reden, weil GNOME 3 für das GNOME Prjekt ein ganz großer Schritt ist und was wir versuchen damit zu erreichen nicht immer offensichtlich ist für Leute ausserhalb des Projektes.
    Am Ende sind da zwei Teile, wo ich derzeit denken das könnte das Publikum in meinem Vortrag interessieren:

    1. Warum macht das GNOME Projekt den Schritt zu GNOME 3 anstatt bei GNOME 2.x zu bleiben? Am Ende GNOME 2.x waren immer evolutionäre Schritte und das behalten wir auch bei.

    2. Die Vision, was soll GNOME 3 für uns werden, Menschen, denken nicht oft an größere Endziele eines Projektes und das klar zu stellen, kann uns helfen das man versteht warum wir diese Änderungen in GNOME implementieren.

    Ein dritter Teil, soll die GNOME Shell erklären, wo wir denken das wird ein großer Schritt sein, den die Benutzer spüren werden, weil es die Art wie sie mit ihrem Computer interagieren ändern wird.

    henne: Wenn Du sagst GNOME 3 versucht nicht evolutionär zu sein, meint das GNOME 3 wird nicht auf dem basieren, was GNOME 2.x derzeit ist? Und das nachdem Evolution eigentlich auch Vererbung bedeutet.

    vincent: Ein Teil von GNOME 3 basiert auf GNOME 2. Eine Menge Arbeit für GNOME 2.30 und 2.32 steckt in der Migration unserer Applikationen auf GNOME 3 Technologien und die meisten dieser Technologien sind aktuell kompatibel mit GNOME 2 und wir waren so klug das auf diese Weise zu tun.
    Am Ende aber sind da andere Bestandteile von GNOME 3 und das sichtbarste davon ist die GNOME Shell und dies sind komplett neue Bestandteile. Zusammengefaßt heisst das einige Teile der Veränderungen in GNOME 3 sind evolutionär während andere große Veränderungen mit sich bringen, so das man sie schlecht evolutionär nennen kann. ;)

    henne: Verstehe, aber warum macht ihr dann so große Veränderungen?

    vincent: Das ist ein Teil unserer Vision, in der Vergangenheit haben wird versucht den Desktop anzupassen um ihn benutzbar zu machen. Dieses Mal designen wir den Desktop gleich benutzbar zu sein.

    henne: Heißt also ein Neustart, dass klingt gut. Wenn Du von Visionen sprichst, ist da irgendetwas greifbares? Ein Dokument, sagen wir einmal mit einer Reihe von Regeln was nützlich ist und was nicht?

    vincent:Wir hatten immer derartige Dokumente, wie zum Beispiel die GNOME HIG (Human Interface Guidelines) und wir passen diese natürlich für GNOME 3 an.
    Wir haben aber auch ein Design-Dokument die GNOME Shell, welches die Überlegungen für die Entscheidungen welche wir dafür gemacht haben erklärt.
    Aber wenn wir über einen greifbaren Satz dieser Vision sprechen, dann kann ich nur sagen ich denke, die meisten von uns wissen, was einen Computer für die Masse der Benutzer nutzbar macht.

    henne: Was denkst Du ist der Grund das GNOME 2 hindert, benutzbar für die meisten Leute zu sein?

    vincent: Ich würde sagen GNOME 2 ist für die meisten Leute eigentlich benutzbar. Der Grund GNOME 2 zu nehmen, anstatt einer Alternative ist, bietet diese irgendetwas substantiell besseres?

    henne: So also benutzbar und von den meisten Leuten gwünscht, kann man das so zusammenfassen?

    vincent: Ja aber aktuell es ist mehr als das. GNOME 3 arbeitet auch ein klein wenig anders, man kann es intuitiver bedienen und das wird offenbar eben auch gewünscht :)

    henne: Du sprichst öfter über die GNOME Shell und dass GNOME einiges an Plänen mit ihr hat, wir würden gerne mehr darüber wissen. Was ist die GNOME Shell? Ein weiterer Terminal-Emulator?

    vincent: (Lacht) Die Shell in einem Desktop Enviroment ist der Part des Desktop der die verschiedenen Hauptfunktionen behandelt, das Starten von Programmen, umschalten zwischen den Fenstern, den Computer herunterfahren und ähnliches. Aber das ist eine Bezeichnung, wo sich die Endbenutzer nicht viel Gedanken darüber machen sollten. Wir haben eben diesen Teil von GNOME Desktop für GNOME 3 redesigned und der Name diese Projektes ist eben GNOME Shell. Das ist warum wir so oft darüber sprechen. :)

    henne: also das was Alterfahrene einen Windowmanager und ein Panel nennen würden?

    vicent: so in der Art in etwa, ja

    henne: In diesem Bereich gehen eine Menge Veränderungen vor. Vor allem seit dem die Menge der Anforderungen für die entsprechenden Geräte explodiert. Was ist so spezielles an der GNOME Shell?

    vincent: Zuerst und das ist wichtig, die GNOME Shell ist designed direkt für Computer und nicht für alle Art von Geräte. (aber GNOME selbst ist nicht nur für Computer, die GNOME Plattform kann und wird für die verschiedensten Geräte benutzt, wie Telefone, GPS, medizinische Geräte und viele mehr.) Die Shell hat verschiedene schicke Designfeatures. Sie ist designed um gut auf Netbooks oder größeren Computern zu arbeiten und auch die Nutzung eines Touchscreens als Eingabegerät, war von Beginn an Teil des Designs. Die meisten (wenn nicht alle) der anderen Desktop Shells für Computer haben dieses Feature nicht direkt in ihr Design eingebaut. Ausserdem haben wir festgestellt, dass die Shell für die meisten ein langweiliger Teil des Desktop ist und sich deshalb wenig Gedanken darüber machen. Das meint aber eben nicht, dass dieser Teil häßlich sein muss, im Gegenteil wir versuchen es schön zu designen und das so wenig aufdringlich als möglich, aber wir möchten, das die Shell die Arbeit für die Nutzer erleichtert.

    henne: Kannst Du uns ein Beispiel geben, wie das geht? Wie kann ich mir die Arbeit erleichtern?

    vincent: Klar kann ich dass, besuch doch einfach meinen Vortrag :) Ich kann da ein paar Hinweise geben, wie das umschalten zwischen verschiedenen Activities, Alarmierungen…

    henne:Activities? Das ist etwas, was ich nun sehr spät zum ersten Mal höre…..

    vincent: Tatsächlich :) Was wir Activity in GNOME nennen ist etwas, was der Nutzer tut: im Web surfen, Fotos sortieren, seine Buchführung machen und andere solche Dinge.

    henne: So die Shell wird sich anders verhalten oder aussehen wenn ich im Web surfe als wenn ich meine Fotos sortiere?

    vincent: Nein sie wird sich nicht in Abhängigkeit von der Activity unterschiedlich verhalten, jedenfalls nicht im Moment. Aber eines der Ziele ist es einfacher für die Menschen zu machen neue Activitys zu starten und die laufenden zu organisieren und wie ich sagte zwischen den verschiedenen Aktivitäten umzuschalten.

    henne: Also einen Desktop für meinen Firefox zum Surfen im Web, einen für F-Spot um meine Fotos zu managen und so weiter?

    vincent: Das könnte ein Beispiel sein, ja. Während wir vorher eine statische Konfiguration für Arbeitsbereiche hatten, haben wir nun Arbeitsbereiche, die vom Nutzer dynamisch hinzugefügt und entfernt werden können, um ihm das zu geben was er braucht. Das ist eines der schicken Features der GNOME Shell.

    henne: Das hört sich wie eine nützliche Kombination der verschiedenen Philosophien der Arbeitsbereiche an. Ist das Ergebnis etwas, wozu andere Desktopumgebungen GNOME inspiriert haben? MeeGo (ein weiterer Punkt der openSUSE Conference 2010) hat da ja eine ähnliche Herangehensweise.

    vincent: Da ich nicht derjenige bin, der an diesem Design gearbeitet hat, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen ob das von anderen Desktopumgebungen inspireirt wurde. Aber dieser Teil des Designs war bevor MeeGo (und vor ihm Moblin2) öffentlich waren, also kan man sicher sein, dass MeeGo diesen Teil inspireirt hat. Aber ich weiss das MeeGo und die GNOME Shell (oder GNOME als Ganze) Leute eng zusammenarbeiten, heutzutage teilen wir viele Technologien und Designziele. Zum Beispiel beide die Meego shell und die GNOME Shell nutzen die gleiche Infrastruktur von der technologischen Seite gesehen.

    henne: Interessant wirklich und Collaboration Across Borders eben auch hier! Wen intressiert es, wo der Ursprung für dieses Design herstammt, richtig? Solange wir uns gegenseitig inspirieren. Wenn wir schon beim Thema Collaboration sind, du selbst hast eine lange Vergangenheit in einem FLOSS Prjekt, welches eben GNOME ist. Wie ist deine Erfahrung in der Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und würdest Du sagen da hat sich das in der letzten Zeit verändert hat?

    vincent:Yep, 8 Jahre, ich kann mich noch an meine ersten Tage erinnern. :-) Ich denke die Zusammenarbeit hat seit dem sehr zugenommen. Während wir vorher in unserer kleinen Ecke (dem Desktop) gearbeitet haben, arbeiten wir nun Leuten vom gesamten Stack bis hinunter zum Kernel. Zum Beispiel um einen wirklich benutzbaren NetworkManager zu schaffen, war eine Menge Arbeit auch in den unteren Bitebenen nötig und altbewährte Nutzer können sich sicher noch erinnern, ein externes Medium zu mounten war nicht immer so einfach. Dafür waren Änderungen und Features fast überall von Nöten. Ein weiteres Beispiel sind die Power Management Features. Heute sind wir in der Lage, dank dieser Zusammenarbeit, einen glänzend gut benutzbaren Desktop anzubieten.

    henne: Stimmt, der ganze Stack ist heutzutage mehr integriert. Ich kann mich noch an die Tage erinnern, wo ich Leuten helfen musste ihre /etc/modules.conf zu editieren umd ihre Soundkarte zum laufen zu bringen und ähnliche Dinge. Wieviel dieser Änderungen glaubst Du sind den Distributionen, wie zum Beispiel openSUSE zu verdanken?

    vincent: Die Idee auf diese Weise beizutragen kann man nicht wirklich den Distributionen zu rechnen. Aber wie auch immer, was einzigartig bei den Distributionen im Gegensatz zu anderen gebräuchlichen Softwareprojekten, dass man und das weißt Du selbst, mit Leuten von verschiedenen Leuten des Stack zusammen arbeitet und das war ein kritischer Punkt um diese Idee der Zusammenarbeit in die Wirklichkeit umzusetzen.

    henne: Was mir aufgefallen ist, die Rolle dessen, der die Gesamtintegration zu leisten hat ist zu den Upstream-Projekten übergegeangen. in den alten Tagen hatten diese Rolle die Distributionen. Neuerdings spielen wir nur noch eine Rollen die verschiedenen Leute zusammen zu bringen und ihnen Spielraum zu geben.

    vincent: Ja und Nein. Die Leute die diese Integration ermöglichen sind immer noch die Leute, die an den Distributionen arbeiten, aber die Leute in den Upstream Projekten wo diese Integration benötigt wird tun das heute selbst. In der Vergangenheit musste das getan werden und dann in den Upstream gebracht werden, von dieser Seite hat es sich verändert.

    henne: Es gibt mehr und mehr freie Software ;) Wieviele Distributionen, denkst Du werden wir 2020 haben? Mehr oder weniger?

    vincent: Wir haben immer verschiedene Distributionen, weil die Leute es mögen ihr ganzes System von Grund auf zu bauen. Aber ich denke, wir werden wohl auch weiterhin 3 “Haupt”-Distributionen haben (oder weniger) ansonsten genauso viele Distributionen wie heutzutage.

    henne:Okay, eine letzte aber wirklich wichtige Frage. Wirst Du Luboš Lunak (KDE) eine Chance für eine Revanche für den Eiskrem-Ess-Wettbewerb geben um seine Niederlage, während des Boosters Kick-Off im vergangenen Jahr wieder wett zu machen. Vielleicht auf der Konferenz-Party? Ich spendiere die Eiskrem!

    vincent: Ja zur Hölle, er bekommt eine Chance es zu versuchen, aber ich befürchte keine Chance zu gewinnen :) Er ist ein guter Herausforder, mit etwas mehr Training…..

    henne: Ok wir werden sehen ob er deine berühmte “Schmelzlöffel”-Technik schlagen kann. So Danke für deine Zeit Vincent und wir alle, warten mit Spannung auf deinen Vortrag auf der Konferenz!

    vincent: Bitteschön, wir sehen uns dann alle in Nürnberg!

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    openSUSEs neuer Community-Manager

    Juli 28th, 2010 von buergermeister

    Im Februar hat Joe “Zonker” Brockmeier den Posten als Novells Communitymanager für das openSUSE Projekt aufgegeben. Lange Zeit war dieser Job unter den offenen Stellen bei Novell zu finden. Aber jetzt ist dieser Posten wieder besetzt und zwar mit Jos Poortvliet, der zumindest in der KDE Community kein unbekannter sein dürfte.

    Jos in seinem ersten Statement “The opportunity to become part of the international openSUSE community is very exciting. There are a great number of interesting developments going on in the free software world, and openSUSE plays a major role in many of them. I look forward to working with the community on these, helping it grow, finding new directions and ways of developing, and delivering its innovative technologies to users and developers around the world.�

    Ich finde, Jos ist eine hervoragende Wahl und das nicht nur weil ich ihn kenne und gut mit ihm zurechtkomme, sondern weil er wirklich schon Erfahrungen innerhalb eine FLOSS-Community gesammelt hat und weiß wie man etwas bewegen kann.

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    Isadoras KDE-Version erschienen

    Juli 28th, 2010 von buergermeister

    Linux Mint 9 Codename Isadora ist nun 2 Monate nach der Gnome-Version in der KDE-Variante erschienen. Die Variante basiert auf Kubuntu 10.04 Lucid Lynx und bringt Kernel Linux 2.6.32, Xorg 7.5 und KDE SC 4.4.4 mit. Major Features der Version sind der KDE Network Manager und der überarbeitete Software Manager. Der Software Manager ist komplett überarbeitet und soll effizienter, wie sein Vorgänger arbeiten. Ausserdem verfügt er jetzt über 30.000 Pakete im Gegensatz zu seinem Vorgänger, wo nur 300 verfügbar waren. Ausserdem ist es möglich Reviews von anderen Nutzern zu lesen und selbst Reviews zu Software zu schreiben, dafür enthält der Software Manager in Webkit umgesetzte GUI, die von Ubuntus Software Center inspiriert wurde. Ich fand das an der Stelle nicht ganz so toll, die (Über)Schriften im Software Manager haben sich bei meiner kleinen Bildschirmauflösung überschnitten und waren dadurch unleserlich und das obwohl da ja eingentlich CSS schon Möglichkeiten bietet, an Bildschirme mit 800x600px Auflösung denkt wohl heute in der Zeit der Netbooks keiner mehr ;)

    Ãœberarbeitet wurde auch das Backup-Tool der Distribution. Yakuake, dansguardian, htdig, Miro, Bleachbit und Acetoneiso werden jetzt per default installiert Mint4Win, der Wubi-ähnliche Installer für Windows ist wieder in der Distribution enthalten. Ausserdem wurde der Ubuntu “Startup Disk Creator” an das Linux Min-Design angepasst und wird per default installiert. Mehr natürlich in den Release Notes.

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  • Exotische Distributionen – Peppermint OS

    Juli 22nd, 2010 von buergermeister

    Peppermint OS ist eine auf Ubuntu und Linux Mint basierende Distribution, die es sich zum Ziel gesetzt hat besonders leicht und schnell zu sein. Peppermint kommt in zwei Varianten daher Peppermint One und Peppermint Ice. Wobei Ice die leichtere Variante ist und sich auch in einigen Applikationen unterscheidet, so kommt in dem Fall statt Firefox wie bei One, Chromium als Defaultbrowser mit. An Systemvorrausetzungen ist Peppermint auch gar nicht so hungrig, es reichen 192MB RAM und 4GB Plattenkapazität.
    Peppermint kommt mit Xorg 1.7.6 und Openbox 3.4.11.2 daher als Desktopenviroment kommten zum größten Teil die Komponenten von LXDE zum Einsatz. Bei größeren Anwendungen wie etwa dem Office setzt Peppermint auf GoogleDocs, ebenso beim Mailclient wo Googlemail der Standard ist als Kalenderapplikation natürlich der Googlekalender. Für den Einsatz dieser Webapplikationen wird Mozillas Prism Technologie benutzt. Für die Grafikbearbeitung setzt man ebenso auf eine Webapplikation Pixlr und ausserdem kommen noch Hulu, Last.fm, Youtube, Pandora und The Cloud Player mit. Für die Datensicherung in der Cloud bringt Peppermint Dropbox mit. Für das Abspielen von Musik ist der schlanke auf GTK basierende Exaile an Bord.

    Die wesentliche Änderung bei Peppermint Ice ist Chromium als Standardbrowser, wobei der stark verändert wurde. Die Peppermintentwickler nennen die Änderung SSB – Site Specific Browser, die Menü- und Statusleiste des Browsers wurden entfernt und ausserdem wird jede Seite in einem eigenem Fenster gestartet. Damit SSB endgültig Mozillas Prism ersetzen kann, wurde die Applikation Ice entwickelt, mit der man Webapplikationen ebenso einfach hinzufügen kann wie bei Prism. Eine kleine Abweichung zwischen der One und Ice-Version gibt es dann noch und zwar kommt als Muskplayer bei Ice XNoise statt Exail zum Einsatz.
    Beide Versionen kommen als installierbare Livemedien (444MB und 415MB) daher, der Installationsprozeßunterscheidet sich kaum von dem der Ubuntu LXDE-Variante Lubuntu.
    Für mich sind derartige Distributionen eher nette Spielereien, hier ist schon interessant Chromium statt eines Mozillaproduktes zu verwenden, da man ja Chromium nachsagt etwas weniger Ressourcen zu verbrauchen und doch schneller zu sein. Eben nett der Ansatz Mozillas Prism quasi nachzubauen. Trotzdem ganz nette Sache.

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  • Boxee, naja nicht so ganz out of the Box

    Juli 19th, 2010 von buergermeister

    Noch ein Multimedia-Center, welches im Artikel über die HTPC-Lösungen nicht aufgeführt ist, ist Boxee. Boxee rühmt sich “the first “social” media center, whose free, open source, downloadable software is changing the way consumers experience media” zu sein.
    Boxee bietet an Grundfunktionen, alles was die anderen Mediacenter auch bieten, also das Betrachten von Fotosammlungen, das Abspielen von Musik, das Anschauen von Fernsehen und Videos. Hinzu kommt aber eine starke Einbindung von Onlinemediendiensten wie last.fm, youtube und vielen anderen.
    Boxee ist an und für sich freie Software, da aber der Schwerpunkt von Boxee darauf liegt ein “Social” Media Center zu sein, dass heißt man kann das was man ansieht mit seinen Freunden teilen, ist ein Login bei Boxee erforderlich.
    Boxee ist für Windows, Mac und natürlich für Linux erhältlich. Auf den Seiten von Boxee findet man entsprechende Softwarepakete, allerdings nur für Ubuntu. Die Quellen scheint es jeweils nur für die unstabile Version zu geben und auch das nur gegen Login, nicht so ganz Open Source aus meiner Sicht. Dafür kann man Boxee jetzt auf einer “Box” erwerben. In Zusammenarbeit mit D-Link hat man eine Hardware-Box(ee) vorgestellt, die neben einem extravaganten Design, welches fürs Wohnzimmer durchaus geeignet ist zahlreiche Anschlüsse, wie HDMI ausserdem gibt es aber auch getrennte Audio-Ausgänge (optisch und analog), sowie zwei USB-Ports und einen Slot für SD-Karten. Für die Netzwerkfunktionen integriert man WLAN (802.11n) und einen Ethernetanschluß. Die Fernbedienung besitzt auf der Rückseite eine vollwertige QWERTY-Tastatur. Preislich soll sich das Ganze um die 200$ bewegen. Mehr dazu auf den Seiten von Boxee.

    Ich jedenfalls hab Boxee erst einmal kurz ausprobiert und auf einer Ubuntu 10.04 Installation aufgesetzt. Dafür habe ich mir das entsprechende Paket von den Seiten von Boxee heruntergeladen. Da Boxee wie oben bereits erwähnt auch viele Services wie Youtube und ähnliches integriert kommt man um die Installation von Flash nicht herum, wenn man alle Funktionen nutzen möchte. Boxee hat so einige Abhängigkeiten, die zuerst gelöst werden müssen. Das geht am einfachsten folgendermaßen:

    sudo apt-get install libglew1.5 liblzo2-2 libsdl-image1.2 libsdl-gfx1.2-4 libmad0 libtre5 xsel libenca0 libmms0 flashplugin-nonfree flashplugin-installer mysql-common libmysqlclient16 libxmlrpc-core-c3 libxmlrpc-c3

    danach kann man der heruntergeladene Paket mit:

    sudo dpkg -i Pfad_zumPaket/Paketname.deb installieren.

    Im Anschluss findet man Boxee im Menüeintrag unter Multimedia und kann es von dort aus starten. Beim ersten Aufruf muss man sich einloggen oder einen Account bei Boxee anlegen, ohne läßt sich Boxee nicht starten. Das ist aus meiner Sicht nervig, hier setzt man auf jeden Fall auf Zwang.
    Die Oberfläche sieht wie zu erwarten den anderen Multimedia-Center Lösungen ähnlich, einzig besser ist die vorbereitete Integration der Onlinedienste, die aber ihren Schwerpunkt eindeutig auf amerikanische Medien legt. Allerdings muss ich erwähnen, dass mit 1GB Arbeitspeicher, das ganze sehr ruckelig lief und nicht sehr angenehm zu bedienen war.
    Fazit: Für mich kommt Boxee überhaupt nicht in die Tüte, mir kommt das Ganze so vor als reitet man hier auf der Welle von OpenSource und freier Software als die man die Lösung eindeutig in seinem Werbevideo bezeichnet. Der Zwang sich selbst für die Sourcen einloggen zu müssen und diese auch nur für die Entwicklungsversion (tja stellt mal die stabilen bereit, da käme vielleicht einer auf die Idee das für Fedora und openSUSE zu packen) bereit zu halten, hält bei mir den Spaß in Grenzen. Allerdings vom technischen Standpunkt ein gelungenes Multimedia-Center.

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  • Daten in der Cloud – SpiderOak

    Juli 16th, 2010 von buergermeister

    Mit der gestern veröffentlichten neuen openSUSE Version 11.3 wird auch ein Backup-Client namens SpiderOak mit ausgeliefert. SpiderOak gibt es für Linux, Windows als auch Mac und ermöglicht es, seine Daten auf einen externen Server zu sichern und synchron zu halten. SpiderOak ermöglicht es dem Nutzer jedes von ihm angegebene Verzeichnis auf seinem Computer zu sichern andere Dienste wie Dropbox ermöglichen ja nur ein Verzeichnis. SpiderOak löscht dabei keine jemals auf den Server gespeicherten Daten oder überschreibt diese, das muss manuell vom Client aus getan werden. Die Daten können jederzeit im Hintergrund übertragen werden. Es ist möglich Verzeichnisse über sogenannte ShareRooms im Web mit anderen zu teilen.
    SpiderOak nutzt dabei verschlüsselte Datenträger und clientseitige Keygeneration, so das auch Mitarbeiter von SpiderOak keinen Zugang zu den Daten der Nutzer haben. Das nennt man “zero-knowledge Datenverschlüsselung”. Zur Verschlüsselung wird eine Kombination von 2048 RSA und 256-bit AES benutzt.
    Einige Komponenten des SpiderOak Clienten sind OpenSource und der Client soll in Zukunft vollkommen OpenSource werden.

    SpiderOak bietet zwei verschiedene Account-Typen an, den kostenlosen mit 2GB Speicherplatz und SpiderOak Plus+ für 10$ bzw 5$ monatlich für Studenten für jede weitere 100GB oder 100$ im Jahr für je 100GB. Nach oben setzt dabei nur der Geldbeutel die Grenze. Zur Zeit offeriert SpiderOak einen 155igen Rabatt für alle die openSUSE benutzen. Einfach openSUSE bei der Anmeldung angeben.

    SpiderOak läßt sich bei openSUSE einfach via zypper oder YaST installieren, man findet es in den Non-OSS Repositories, aktuell läßt sich da aber eine Paketabhängigkeit nicht auflösen, die sollte aber mit den nächsten Updates verschwinden. Als Lösung dafür kann man derzeit den Client von SpiderOak installieren, der unterliegt dann aber nicht dem Updatzyklus. Aber auch für andere Linux-Distributionen gibt es entsprechende Pakete. Unter Download auf den Seiten von SpiderOak findet man derzeit Softwarepakete für CentOS/RHEL, Debian Etch, Debian Lenny,  Slackware 12.1, Ubuntu Gutsy Gibbon, Ubuntu Hardy Heron, Ubuntu Intrepid Ibex, Ubuntu Jaunty Jackalope, Ubuntu Karmic Koala, Ubuntu Lucid Lynx und für rpm-basierte Distributionen wie openSUSE, Fedora und Mandriva.

    Nach der Installation kann man den Client starten und sich entweder ein Konto anlegen oder mit einem bestehenden Konto verbinden. Das Setup des Account ist mit wenigen Schritten getan und an desem Ende werden die Schlüssel generiert, dannach gilt es die entsprechenden Verzeichnisse auszuwählen und schon kann man die Daten überspielen. Irgendwie kinderleicht das Ganze.

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    Maverick Meerkat mit neuem Installer

    Juli 12th, 2010 von buergermeister

    Wie ich im Standard.at gerade gelesen habe, bekommt Maverick Meerkat einen neu gestalteten Installer. Der Artikel basiert auf einem Interview, welches Softpedia mit Evan Dandrea geführt hat. Unklar ist derzeit noch, wann die Änderungen in die Testversionen von “Maverick Meerkat” einfließen sollen, in aktuellen Pre-Releases ist davon bislang ja noch nichts zu sehen. Beide Artikel bieten allerdings Ansichten des neuen Installer. Nicht nur die Optik des Installer soll überarbeitet werden sondern auch die Reihenfolge soll überarbeitet werden, so soll die Partitionierung als erstes erfolgen. Auch die Dialoge werden überarbeitet und bekommen ein neues Design.

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  • Noch mehr Multimedia für zu Hause

    Juli 12th, 2010 von buergermeister

    Als ich vor einigen Tagen über Element OS, die HTPC-Distribution schrieb habe ich auch geschrieben, es sei möglich so einen Multimedia-Computer selbst zu bauen. Auch habe ich dazu einige Alternativen wie freevo, enna, oxine, MythTV, MTPCenter, My Media System oder XBMC genannt, mit denen man sich derartige  Systeme erstellen kann.
    Die Frage welches ist nun das Richtige für mich, läßt sich eben so wenig beantworten, wie die nach der passenden Linuxdistribution. Die Frage lautet doch in erster Linie, was erwarte ich von einem derartigen HTPC und welche Hardware habe ich. Die günstigste Variante ist, er soll als DVD-Player und Musikplayer dienen, für die Wiedergabe von TV brauche ich ja bereits weitere Hardware.
    Dafür bräuchte man auf jeden Fall ein entsprechendes Backend, welches Musik und Video (über codecs und derartigen Kram reden wir hier mal noch nicht) abspielen kann. Da wären zum Beispiel VLC, mplayer, ogle oder eben xine. Dann bräuchte ich ein entsprechendes Frontend zur Steuerung und hier gibt es bereits verschiedene Lösungen.

    Da wäre oxine, das wie der Name bereits verrät mit Xine arbeitet und zu dessen Steuerung ein einfaches OSD (One Screen Display) bietet. Alles was man dafür braucht ist ein funktionierendes Basissystem, ein JeOS zum Beispiel und darauf ein funktionierendes X oder X.org, xine-lib und gettext. Mit steigenden Anforderungen steigt natürlich auch die Anzahl der benötigten Softwarepakete, Unterstützung für eine Infrarotfernbedienung heißt LIRC installieren, zusätzlicher Einsatz als Videorecorder heißt vdr-plugin-xine installieren. Die Paketabhängigkeiten kann man hier finden.
    Wie sieht das ganze jetzt aus, um das zu zeigen hab ich ein MinixmalX mit einer openSUSE 11.3RC2 aufgesetzt und via oneClickInstall oxine aus den openSUSE Repositories installiert. Oxine ist in dem Fall mit allen Möglichkeiten kompiliert und zieht deshalb noch einige Pakete mehr.

    Man sieht eine relativ einfache Oberfläche, die man gut über eine Fernbedienung steuern kann. Man sieht auf den Bildern, dass man auch Playlists von Youtube wiedergeben kann oder Shoutcast. Oxine ist skinfähig, dass heißt man kann die Optik durchaus noch seinem Geschmack anpassen.

    Die nächste Alternative wäre freevo, freevo kann als Frontend für mplayer oder xine dienen und ist in Python implementiert. Anders als oxine kann es auch mit Hilfe von framebuffer laufen, wer also eher eine Musikbox bauen will, ist hier vielleicht gut aufgehoben. Zusätzlich zu den Features die oxine bietet kann freevo noch das Wetter anzeigen und als Newsreader für RSS-Feeds dienen. Um freevo scheint es allerdings ruhiger zu werden, das letzte Release ist mittlerweile ein Jahr (2.Juni 2009,Version 1.9.0) alt , was bei so einfachen Dingen aber nicht wirklich etwas zu heißen hat. Zum Testen gibt es zwei Livedistributionen Piren welches auf Debian basiert oder FreevoLive welches Mandriva zur Grundlage hat und vom Dutch MandrivaClub mit den mklivecd scripts von MCNLive erstellt wurde.

    Beide Distributionen sind aber schon sehr alt, Piren liegt in der Version 8.12 vor und diese ist vom vom 4.Dezember 2008. Der letzte Eintrag bei FreevoLive ist sogar noch älter und stammt vom 31.März 2008.
    Ich habe die Livedistribution Piren heruntergeladen und ausprobiert, auf dieser sieht freevo derzeit so aus.

    Und dann wären da noch XBMC

    Auch bei freevo ist das Aussehen via Themes anpassbar. Das Bearbeiten der OSD Skins wird durch einen OSD Designer erleichtert.

    Eine andere Art sich freevo einfach einmal anzuschauen bietet GeeXboX welches in seiner aktuell stabilen Version 1.2.4 ebenfalls auf freevo setzt. Für die Version 2.0 setzt man auf die Eigenentwicklung Enna, die auf die Enlightenment Foundations Libraries (EFL) aufbaut und im Januar sein erstes public stable Release (0.4.0) hatte. Auf den Webseiten des Projektes findet man auch einen Verweis zu Paketen für Karmic Koala in dem entsprechendem Repository finden sich aber auch Pakete für Lucid.  Ich habe hier einfach GeeXboX 2.0-alpha2 mal getestet und auf der sieht enna so aus.

    Das letzte Release von My Media System (MMS) ist zwar auch schon vom 26.April 2009 und trägt die Versionsnummer 1.1.1. MMS kommt mit verschiedenen Playern zurecht wie zum Beispiel mplayer oder Xine und bietet noch zum Beispiel einen Electronic Program Guide oder ermöglicht das Spielen von Games mit Emulatoren. Auch hier findet man auf der Webseite einen Link wo die Installation für Dapper beschrieben soll, findet dort aber eine ausführliche Dokumentation und auch die entsprechenden Einträge für die sources.list für Lucid. Was mir besonders gut gefällt, ist das man bei der Installation wirklich nur das Grundsystem erhält und dann selbst weiter entscheiden kann welche Plugins man hinzufügt und auch die lassen sich über das Paketsystem installieren. Auch weitere Themes, sofern man sie nicht selbst gestalten möchte können auf diesem Weg installiert werden. Und so sieht MMS in der einfachsten Installation ohne jegliche Plugins aus.

    Und dann wären da noch XBMC früher XBox Media Center. Bei XBMC wird wert darauf gelegt auch mit schwacher und älterer Hardware umzugehen, allerdings wird für die Darstellung der Benutzeroberfläche wird allerdings eine 3D-fähige Grafikkarte und OpenGL-Unterstützung benötigt. XBMC wird zwar auch als Live-System angeboten, da aber eben OpenGL-Unterstützung benötigt wird, habe ich es nicht testen können. XBMC ist in C++ und Python implementiert und läßt sich mit Python-Skripten jederzeit erweitern. Eines der Hauptmerkmale ist das dem Nutzer Mehrwert durch das blitzschnelle Abfragen von entsprechenden Inhalten wie Filmposter, Darstellerlisten oder Trailer aus dem Internet geboten wird und das auch für das Kategorisieren der Medien verwendet wird. XBMC ist natürlich skinfähig und eine große Auswahl schicker Designs kann man hier finden.

    MythTV versteht sich mehr als digitaler Videorecorder, der die Aufzeichnungen im Heimnetzwerk zur Verfügung stellt. MythTV ist durch zahlreiche Plugins erweiterbar, so das es auch als Musikbox dienen kann, ebenfalls das Wetter anzeigt, mit MythGallery können Fotos angeschaut werden, MythNewszeigt die Nachrichten von RSS-Feeds. MythTV unterstützt die Verwendung von mehreren TV-Karten und kann daher mehrere Programme gleichzeitig aufzeichnen, mit DVB ist das ebenfalls möglich, man kann ausserdem ein laufendes TV-Programm pausieren und später weiter sehen. Das Backend von MythTV ist auch nach der Installation von Mythweb überall im Netzwerk via Webbrowser steuerbar.

    Allerdings ist MythTV nicht ganz so trivial aufzusetzen.  Distributionen, wie Mythbuntu oder Mythdora erleichtern das allerdings ein wenig. MythTV ist die erste Wahl, wenn es vor allem darum geht Fernsehsendungen aufzuzeichnen.

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    Mandriva 2010.1 released

    Juli 9th, 2010 von buergermeister

    Mit sehr viel Verspätung ist die Spring-Version von Mandriva 2010.1 Codename “Farman” nun erschienen. Zeit mal wieder einen Blick auf diese Distribution zu werfen, mein letzter ist wirklich nun schon ewig her.
    An neuen Features bietet die neue Mandriva-Version, das Verschlüsseln von Daten mit nur einem Klick, eine sogenannte Parrental-Control welche Eltern nicht nur erlaubt zu kontrollieren welche Webseiten ihre Kinder besuchen sondern auch welche Applikationen sie benutzen (wow Kioskmode), einfacheres konfigurieren der Netzwerkschnittstellen und deren Profile mit nur einem Klick und eine Applikation namens Ginkgo welche helfen soll seine Daten in einem effizienten Weg zu verwalten.  Ausserdem bringt es den sogenannten “Smart Desktop” mit welche den Zugang zu seinen Dateien erleichtern soll, in dem man sie taggt.

    Ausserdem ist der Mandriva Directory Server (MDS) enthalten, eine einfach zu benutzende LDAP Directory Management Lösung. Und wie immer wurden die Versionen der enthaltenen Software angehoben so bringt Mandriva 2010.1 KDE 4.4.3, GNOME 2.30.1,  Firefox 3.6.6, Xorg Server 1.7.7 . Nach eigenen Angaben “the latest versions of leading Open Source applications”, was man getrost als Marketingübertreibung abtun kann. Die Version 4.4.4 der KDE SC ist Anfang Juni erschienen, wäre also durchaus implementierbar gewesen.

    Mandriva kommt wie immer in drei Versionen daher, Powerpack die kommerzielle Version, One eine installierbare Liveversion (KDE oder Gnome) und Free welche nur freie Software enthält. Ich habe die 4,3GB große DVD der Free Version heruntergeladen und installiert. Von der Optik her wirkt Mandriva 2010.1 sehr aufgeräumt und stylisch. Es läßt sich für jeden Anfänger problemlos installieren. Ein wenig hat mich die Ansicht des Partitionierungsassistenten DrakX irritiert, mal ehrlich gesagt weiß ich jetzt nicht, wieviel Swap er da eingeteilt hat und welches Dateisystem verwendet wurde.

    Ich muss jetzt ersteinmal ein Zitat aus der Pressemitteilung zum Release von Mandriva 2010.1 bringen: “Mandriva, the leading European publisher of Linux solutions, announces today the launch of the final version of Mandriva Linux 2010 Spring.“  So und nun schauen wir mal auf die Bilder des Installationsprozesses, da zieht sich etwas nicht nur sprichwörtlich als “roter” Faden durch die Installation und ich habe definitiv nicht die Beta2 Version heruntergeladen. Das tut der Sache am Ende allerdings keinen Abbruch.

    Installiert habe ich die Gnome-Version, welche optisch leider für mich nicht so an den schicken Installationsprozess anschließen kann. Es wirkt wie ein Gnome-Desktop den man etwas KDE 3.x Look aufgedrückt hat. Aber Mandriva legt ja auch mehr Augenmerk auf KDE. Alles in allem ist Mandriva auch in seiner neuesten Ausgabe eine Linuxdistribution für den Heimanwender, die man durchaus benutzen kann. Für mich persönlich kann ich allerdings weniger damit anfangen.

    Nachtrag: Auf Nachfrage hab ich auch noch schnell KDE4 installiert und ein Screenshot hier hinzugefügt. Ich muss aber mal sagen da gibts sich Europas führender Linuxdistributor aber nicht wirklich Mühe, meine müden Augen sehen da tatsächlich einen Iconmix mit KDE 3 Icons auf dem Desktop.

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  • Maverick Meerkat mit neuem Schriftdesign

    Juli 8th, 2010 von buergermeister

    Nach den farblichen Änderungen in Ubuntu wird sich mit Maverick Meerkat auch das Aussehen der Ubuntuschriftart ändern. Bisher kommt da ja Ubuntu-Title zum Einsatz. Canonical hat allerdings jetzt den Font-Designer Dalton Maag beauftragt eine neue Schriftart für Ubuntu zu entwickeln. Diese heißt zur Zeit UbuntuBeta und ist an einen ausgewählten Personenkreis zum Testen versandt worden. Bisher steht allerdings auch nur der normale Schriftsatz zur Verfügung, ein fetter Schriftsatz soll folgen. Mit Maverick Meerkat soll dann der unicodekompatible OpenTTF-Font ausgeliefert und unter eine freie Lizenz gestellt werden.

    Geschrieben in Distribution Drama, ubuntuusers | 6 Kommentare »

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