openSUSEs neuer Community-ManagerAm Mittwoch, Juli 28, 2010 in Distribution Drama, Enemy at the Gates, Killer Application, ubuntuusers |
Im Februar hat Joe “Zonker” Brockmeier den Posten als Novells Communitymanager für das openSUSE Projekt aufgegeben. Lange Zeit war dieser Job unter den offenen Stellen bei Novell zu finden. Aber jetzt ist dieser Posten wieder besetzt und zwar mit Jos Poortvliet, der zumindest in der KDE Community kein unbekannter sein dürfte.
Jos in seinem ersten Statement “The opportunity to become part of the international openSUSE community is very exciting. There are a great number of interesting developments going on in the free software world, and openSUSE plays a major role in many of them. I look forward to working with the community on these, helping it grow, finding new directions and ways of developing, and delivering its innovative technologies to users and developers around the world.”
Ich finde, Jos ist eine hervoragende Wahl und das nicht nur weil ich ihn kenne und gut mit ihm zurechtkomme, sondern weil er wirklich schon Erfahrungen innerhalb eine FLOSS-Community gesammelt hat und weiß wie man etwas bewegen kann.
Isadoras KDE-Version erschienenAm Mittwoch, Juli 28, 2010 in Distribution Drama, ubuntuusers |
Linux Mint 9 Codename Isadora ist nun 2 Monate nach der Gnome-Version in der KDE-Variante erschienen. Die Variante basiert auf Kubuntu 10.04 Lucid Lynx und bringt Kernel Linux 2.6.32, Xorg 7.5 und KDE SC 4.4.4 mit. Major Features der Version sind der KDE Network Manager und der überarbeitete Software Manager. Der Software Manager ist komplett überarbeitet und soll effizienter, wie sein Vorgänger arbeiten. Ausserdem verfügt er jetzt über 30.000 Pakete im Gegensatz zu seinem Vorgänger, wo nur 300 verfügbar waren. Ausserdem ist es möglich Reviews von anderen Nutzern zu lesen und selbst Reviews zu Software zu schreiben, dafür enthält der Software Manager in Webkit umgesetzte GUI, die von Ubuntus Software Center inspiriert wurde. Ich fand das an der Stelle nicht ganz so toll, die (Über)Schriften im Software Manager haben sich bei meiner kleinen Bildschirmauflösung überschnitten und waren dadurch unleserlich und das obwohl da ja eingentlich CSS schon Möglichkeiten bietet, an Bildschirme mit 800×600px Auflösung denkt wohl heute in der Zeit der Netbooks keiner mehr

Überarbeitet wurde auch das Backup-Tool der Distribution. Yakuake, dansguardian, htdig, Miro, Bleachbit und Acetoneiso werden jetzt per default installiert Mint4Win, der Wubi-ähnliche Installer für Windows ist wieder in der Distribution enthalten. Ausserdem wurde der Ubuntu “Startup Disk Creator” an das Linux Min-Design angepasst und wird per default installiert. Mehr natürlich in den Release Notes.
Exotische Distributionen - Peppermint OSAm Donnerstag, Juli 22, 2010 in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers |
Peppermint OS ist eine auf Ubuntu und Linux Mint basierende Distribution, die es sich zum Ziel gesetzt hat besonders leicht und schnell zu sein. Peppermint kommt in zwei Varianten daher Peppermint One und Peppermint Ice. Wobei Ice die leichtere Variante ist und sich auch in einigen Applikationen unterscheidet, so kommt in dem Fall statt Firefox wie bei One, Chromium als Defaultbrowser mit. An Systemvorrausetzungen ist Peppermint auch gar nicht so hungrig, es reichen 192MB RAM und 4GB Plattenkapazität.
Peppermint kommt mit Xorg 1.7.6 und Openbox 3.4.11.2 daher als Desktopenviroment kommten zum größten Teil die Komponenten von LXDE zum Einsatz. Bei größeren Anwendungen wie etwa dem Office setzt Peppermint auf GoogleDocs, ebenso beim Mailclient wo Googlemail der Standard ist als Kalenderapplikation natürlich der Googlekalender. Für den Einsatz dieser Webapplikationen wird Mozillas Prism Technologie benutzt. Für die Grafikbearbeitung setzt man ebenso auf eine Webapplikation Pixlr und ausserdem kommen noch Hulu, Last.fm, Youtube, Pandora und The Cloud Player mit. Für die Datensicherung in der Cloud bringt Peppermint Dropbox mit. Für das Abspielen von Musik ist der schlanke auf GTK basierende Exaile an Bord.
Die wesentliche Änderung bei Peppermint Ice ist Chromium als Standardbrowser, wobei der stark verändert wurde. Die Peppermintentwickler nennen die Änderung SSB - Site Specific Browser, die Menü- und Statusleiste des Browsers wurden entfernt und ausserdem wird jede Seite in einem eigenem Fenster gestartet. Damit SSB endgültig Mozillas Prism ersetzen kann, wurde die Applikation Ice entwickelt, mit der man Webapplikationen ebenso einfach hinzufügen kann wie bei Prism. Eine kleine Abweichung zwischen der One und Ice-Version gibt es dann noch und zwar kommt als Muskplayer bei Ice XNoise statt Exail zum Einsatz.
Beide Versionen kommen als installierbare Livemedien (444MB und 415MB) daher, der Installationsprozeßunterscheidet sich kaum von dem der Ubuntu LXDE-Variante Lubuntu.
Für mich sind derartige Distributionen eher nette Spielereien, hier ist schon interessant Chromium statt eines Mozillaproduktes zu verwenden, da man ja Chromium nachsagt etwas weniger Ressourcen zu verbrauchen und doch schneller zu sein. Eben nett der Ansatz Mozillas Prism quasi nachzubauen. Trotzdem ganz nette Sache.
Boxee, naja nicht so ganz out of the BoxAm Montag, Juli 19, 2010 in Distribution Drama, Killer Application, ubuntuusers |
Noch ein Multimedia-Center, welches im Artikel über die HTPC-Lösungen nicht aufgeführt ist, ist Boxee. Boxee rühmt sich “the first “social” media center, whose free, open source, downloadable software is changing the way consumers experience media” zu sein.
Boxee bietet an Grundfunktionen, alles was die anderen Mediacenter auch bieten, also das Betrachten von Fotosammlungen, das Abspielen von Musik, das Anschauen von Fernsehen und Videos. Hinzu kommt aber eine starke Einbindung von Onlinemediendiensten wie last.fm, youtube und vielen anderen.
Boxee ist an und für sich freie Software, da aber der Schwerpunkt von Boxee darauf liegt ein “Social” Media Center zu sein, dass heißt man kann das was man ansieht mit seinen Freunden teilen, ist ein Login bei Boxee erforderlich.
Boxee ist für Windows, Mac und natürlich für Linux erhältlich. Auf den Seiten von Boxee findet man entsprechende Softwarepakete, allerdings nur für Ubuntu. Die Quellen scheint es jeweils nur für die unstabile Version zu geben und auch das nur gegen Login, nicht so ganz Open Source aus meiner Sicht. Dafür kann man Boxee jetzt auf einer “Box” erwerben. In Zusammenarbeit mit D-Link hat man eine Hardware-Box(ee) vorgestellt, die neben einem extravaganten Design, welches fürs Wohnzimmer durchaus geeignet ist zahlreiche Anschlüsse, wie HDMI ausserdem gibt es aber auch getrennte Audio-Ausgänge (optisch und analog), sowie zwei USB-Ports und einen Slot für SD-Karten. Für die Netzwerkfunktionen integriert man WLAN (802.11n) und einen Ethernetanschluß. Die Fernbedienung besitzt auf der Rückseite eine vollwertige QWERTY-Tastatur. Preislich soll sich das Ganze um die 200$ bewegen. Mehr dazu auf den Seiten von Boxee.
Ich jedenfalls hab Boxee erst einmal kurz ausprobiert und auf einer Ubuntu 10.04 Installation aufgesetzt. Dafür habe ich mir das entsprechende Paket von den Seiten von Boxee heruntergeladen. Da Boxee wie oben bereits erwähnt auch viele Services wie Youtube und ähnliches integriert kommt man um die Installation von Flash nicht herum, wenn man alle Funktionen nutzen möchte. Boxee hat so einige Abhängigkeiten, die zuerst gelöst werden müssen. Das geht am einfachsten folgendermaßen:
sudo apt-get install libglew1.5 liblzo2-2 libsdl-image1.2 libsdl-gfx1.2-4 libmad0 libtre5 xsel libenca0 libmms0 flashplugin-nonfree flashplugin-installer mysql-common libmysqlclient16 libxmlrpc-core-c3 libxmlrpc-c3
danach kann man der heruntergeladene Paket mit:
sudo dpkg -i Pfad_zumPaket/Paketname.deb installieren.
Im Anschluss findet man Boxee im Menüeintrag unter Multimedia und kann es von dort aus starten. Beim ersten Aufruf muss man sich einloggen oder einen Account bei Boxee anlegen, ohne läßt sich Boxee nicht starten. Das ist aus meiner Sicht nervig, hier setzt man auf jeden Fall auf Zwang.
Die Oberfläche sieht wie zu erwarten den anderen Multimedia-Center Lösungen ähnlich, einzig besser ist die vorbereitete Integration der Onlinedienste, die aber ihren Schwerpunkt eindeutig auf amerikanische Medien legt. Allerdings muss ich erwähnen, dass mit 1GB Arbeitspeicher, das ganze sehr ruckelig lief und nicht sehr angenehm zu bedienen war.
Fazit: Für mich kommt Boxee überhaupt nicht in die Tüte, mir kommt das Ganze so vor als reitet man hier auf der Welle von OpenSource und freier Software als die man die Lösung eindeutig in seinem Werbevideo bezeichnet. Der Zwang sich selbst für die Sourcen einloggen zu müssen und diese auch nur für die Entwicklungsversion (tja stellt mal die stabilen bereit, da käme vielleicht einer auf die Idee das für Fedora und openSUSE zu packen) bereit zu halten, hält bei mir den Spaß in Grenzen. Allerdings vom technischen Standpunkt ein gelungenes Multimedia-Center.
Daten in der Cloud - SpiderOakAm Freitag, Juli 16, 2010 in Desktop Revolution, Distribution Drama, Killer Application, ubuntuusers |
Mit der gestern veröffentlichten neuen openSUSE Version 11.3 wird auch ein Backup-Client namens SpiderOak mit ausgeliefert. SpiderOak gibt es für Linux, Windows als auch Mac und ermöglicht es, seine Daten auf einen externen Server zu sichern und synchron zu halten. SpiderOak ermöglicht es dem Nutzer jedes von ihm angegebene Verzeichnis auf seinem Computer zu sichern andere Dienste wie Dropbox ermöglichen ja nur ein Verzeichnis. SpiderOak löscht dabei keine jemals auf den Server gespeicherten Daten oder überschreibt diese, das muss manuell vom Client aus getan werden. Die Daten können jederzeit im Hintergrund übertragen werden. Es ist möglich Verzeichnisse über sogenannte ShareRooms im Web mit anderen zu teilen.
SpiderOak nutzt dabei verschlüsselte Datenträger und clientseitige Keygeneration, so das auch Mitarbeiter von SpiderOak keinen Zugang zu den Daten der Nutzer haben. Das nennt man “zero-knowledge Datenverschlüsselung”. Zur Verschlüsselung wird eine Kombination von 2048 RSA und 256-bit AES benutzt.
Einige Komponenten des SpiderOak Clienten sind OpenSource und der Client soll in Zukunft vollkommen OpenSource werden.
SpiderOak bietet zwei verschiedene Account-Typen an, den kostenlosen mit 2GB Speicherplatz und SpiderOak Plus+ für 10$ bzw 5$ monatlich für Studenten für jede weitere 100GB oder 100$ im Jahr für je 100GB. Nach oben setzt dabei nur der Geldbeutel die Grenze. Zur Zeit offeriert SpiderOak einen 155igen Rabatt für alle die openSUSE benutzen. Einfach openSUSE bei der Anmeldung angeben.
SpiderOak läßt sich bei openSUSE einfach via zypper oder YaST installieren, man findet es in den Non-OSS Repositories, aktuell läßt sich da aber eine Paketabhängigkeit nicht auflösen, die sollte aber mit den nächsten Updates verschwinden. Als Lösung dafür kann man derzeit den Client von SpiderOak installieren, der unterliegt dann aber nicht dem Updatzyklus. Aber auch für andere Linux-Distributionen gibt es entsprechende Pakete. Unter Download auf den Seiten von SpiderOak findet man derzeit Softwarepakete für CentOS/RHEL, Debian Etch, Debian Lenny, Slackware 12.1, Ubuntu Gutsy Gibbon, Ubuntu Hardy Heron, Ubuntu Intrepid Ibex, Ubuntu Jaunty Jackalope, Ubuntu Karmic Koala, Ubuntu Lucid Lynx und für rpm-basierte Distributionen wie openSUSE, Fedora und Mandriva.
Nach der Installation kann man den Client starten und sich entweder ein Konto anlegen oder mit einem bestehenden Konto verbinden. Das Setup des Account ist mit wenigen Schritten getan und an desem Ende werden die Schlüssel generiert, dannach gilt es die entsprechenden Verzeichnisse auszuwählen und schon kann man die Daten überspielen. Irgendwie kinderleicht das Ganze.
Maverick Meerkat mit neuem InstallerAm Montag, Juli 12, 2010 in Distribution Drama, ubuntuusers |
Wie ich im Standard.at gerade gelesen habe, bekommt Maverick Meerkat einen neu gestalteten Installer. Der Artikel basiert auf einem Interview, welches Softpedia mit Evan Dandrea geführt hat. Unklar ist derzeit noch, wann die Änderungen in die Testversionen von “Maverick Meerkat” einfließen sollen, in aktuellen Pre-Releases ist davon bislang ja noch nichts zu sehen. Beide Artikel bieten allerdings Ansichten des neuen Installer. Nicht nur die Optik des Installer soll überarbeitet werden sondern auch die Reihenfolge soll überarbeitet werden, so soll die Partitionierung als erstes erfolgen. Auch die Dialoge werden überarbeitet und bekommen ein neues Design.
Noch mehr Multimedia für zu HauseAm Montag, Juli 12, 2010 in Distribution Drama, Killer Application, ubuntuusers |
Als ich vor einigen Tagen über Element OS, die HTPC-Distribution schrieb habe ich auch geschrieben, es sei möglich so einen Multimedia-Computer selbst zu bauen. Auch habe ich dazu einige Alternativen wie freevo, enna, oxine, MythTV, MTPCenter, My Media System oder XBMC genannt, mit denen man sich derartige Systeme erstellen kann.
Die Frage welches ist nun das Richtige für mich, läßt sich eben so wenig beantworten, wie die nach der passenden Linuxdistribution. Die Frage lautet doch in erster Linie, was erwarte ich von einem derartigen HTPC und welche Hardware habe ich. Die günstigste Variante ist, er soll als DVD-Player und Musikplayer dienen, für die Wiedergabe von TV brauche ich ja bereits weitere Hardware.
Dafür bräuchte man auf jeden Fall ein entsprechendes Backend, welches Musik und Video (über codecs und derartigen Kram reden wir hier mal noch nicht) abspielen kann. Da wären zum Beispiel VLC, mplayer, ogle oder eben xine. Dann bräuchte ich ein entsprechendes Frontend zur Steuerung und hier gibt es bereits verschiedene Lösungen.
Da wäre oxine, das wie der Name bereits verrät mit Xine arbeitet und zu dessen Steuerung ein einfaches OSD (One Screen Display) bietet. Alles was man dafür braucht ist ein funktionierendes Basissystem, ein JeOS zum Beispiel und darauf ein funktionierendes X oder X.org, xine-lib und gettext. Mit steigenden Anforderungen steigt natürlich auch die Anzahl der benötigten Softwarepakete, Unterstützung für eine Infrarotfernbedienung heißt LIRC installieren, zusätzlicher Einsatz als Videorecorder heißt vdr-plugin-xine installieren. Die Paketabhängigkeiten kann man hier finden.
Wie sieht das ganze jetzt aus, um das zu zeigen hab ich ein MinixmalX mit einer openSUSE 11.3RC2 aufgesetzt und via oneClickInstall oxine aus den openSUSE Repositories installiert. Oxine ist in dem Fall mit allen Möglichkeiten kompiliert und zieht deshalb noch einige Pakete mehr.

Man sieht eine relativ einfache Oberfläche, die man gut über eine Fernbedienung steuern kann. Man sieht auf den Bildern, dass man auch Playlists von Youtube wiedergeben kann oder Shoutcast. Oxine ist skinfähig, dass heißt man kann die Optik durchaus noch seinem Geschmack anpassen.
Die nächste Alternative wäre freevo, freevo kann als Frontend für mplayer oder xine dienen und ist in Python implementiert. Anders als oxine kann es auch mit Hilfe von framebuffer laufen, wer also eher eine Musikbox bauen will, ist hier vielleicht gut aufgehoben. Zusätzlich zu den Features die oxine bietet kann freevo noch das Wetter anzeigen und als Newsreader für RSS-Feeds dienen. Um freevo scheint es allerdings ruhiger zu werden, das letzte Release ist mittlerweile ein Jahr (2.Juni 2009,Version 1.9.0) alt , was bei so einfachen Dingen aber nicht wirklich etwas zu heißen hat. Zum Testen gibt es zwei Livedistributionen Piren welches auf Debian basiert oder FreevoLive welches Mandriva zur Grundlage hat und vom Dutch MandrivaClub mit den mklivecd scripts von MCNLive erstellt wurde.
Beide Distributionen sind aber schon sehr alt, Piren liegt in der Version 8.12 vor und diese ist vom vom 4.Dezember 2008. Der letzte Eintrag bei FreevoLive ist sogar noch älter und stammt vom 31.März 2008.
Ich habe die Livedistribution Piren heruntergeladen und ausprobiert, auf dieser sieht freevo derzeit so aus.

Und dann wären da noch XBMC
Auch bei freevo ist das Aussehen via Themes anpassbar. Das Bearbeiten der OSD Skins wird durch einen OSD Designer erleichtert.
Eine andere Art sich freevo einfach einmal anzuschauen bietet GeeXboX welches in seiner aktuell stabilen Version 1.2.4 ebenfalls auf freevo setzt. Für die Version 2.0 setzt man auf die Eigenentwicklung Enna, die auf die Enlightenment Foundations Libraries (EFL) aufbaut und im Januar sein erstes public stable Release (0.4.0) hatte. Auf den Webseiten des Projektes findet man auch einen Verweis zu Paketen für Karmic Koala in dem entsprechendem Repository finden sich aber auch Pakete für Lucid. Ich habe hier einfach GeeXboX 2.0-alpha2 mal getestet und auf der sieht enna so aus.

Das letzte Release von My Media System (MMS) ist zwar auch schon vom 26.April 2009 und trägt die Versionsnummer 1.1.1. MMS kommt mit verschiedenen Playern zurecht wie zum Beispiel mplayer oder Xine und bietet noch zum Beispiel einen Electronic Program Guide oder ermöglicht das Spielen von Games mit Emulatoren. Auch hier findet man auf der Webseite einen Link wo die Installation für Dapper beschrieben soll, findet dort aber eine ausführliche Dokumentation und auch die entsprechenden Einträge für die sources.list für Lucid. Was mir besonders gut gefällt, ist das man bei der Installation wirklich nur das Grundsystem erhält und dann selbst weiter entscheiden kann welche Plugins man hinzufügt und auch die lassen sich über das Paketsystem installieren. Auch weitere Themes, sofern man sie nicht selbst gestalten möchte können auf diesem Weg installiert werden. Und so sieht MMS in der einfachsten Installation ohne jegliche Plugins aus.

Und dann wären da noch XBMC früher XBox Media Center. Bei XBMC wird wert darauf gelegt auch mit schwacher und älterer Hardware umzugehen, allerdings wird für die Darstellung der Benutzeroberfläche wird allerdings eine 3D-fähige Grafikkarte und OpenGL-Unterstützung benötigt. XBMC wird zwar auch als Live-System angeboten, da aber eben OpenGL-Unterstützung benötigt wird, habe ich es nicht testen können. XBMC ist in C++ und Python implementiert und läßt sich mit Python-Skripten jederzeit erweitern. Eines der Hauptmerkmale ist das dem Nutzer Mehrwert durch das blitzschnelle Abfragen von entsprechenden Inhalten wie Filmposter, Darstellerlisten oder Trailer aus dem Internet geboten wird und das auch für das Kategorisieren der Medien verwendet wird. XBMC ist natürlich skinfähig und eine große Auswahl schicker Designs kann man hier finden.

MythTV versteht sich mehr als digitaler Videorecorder, der die Aufzeichnungen im Heimnetzwerk zur Verfügung stellt. MythTV ist durch zahlreiche Plugins erweiterbar, so das es auch als Musikbox dienen kann, ebenfalls das Wetter anzeigt, mit MythGallery können Fotos angeschaut werden, MythNewszeigt die Nachrichten von RSS-Feeds. MythTV unterstützt die Verwendung von mehreren TV-Karten und kann daher mehrere Programme gleichzeitig aufzeichnen, mit DVB ist das ebenfalls möglich, man kann ausserdem ein laufendes TV-Programm pausieren und später weiter sehen. Das Backend von MythTV ist auch nach der Installation von Mythweb überall im Netzwerk via Webbrowser steuerbar.
Allerdings ist MythTV nicht ganz so trivial aufzusetzen. Distributionen, wie Mythbuntu oder Mythdora erleichtern das allerdings ein wenig. MythTV ist die erste Wahl, wenn es vor allem darum geht Fernsehsendungen aufzuzeichnen.
Mandriva 2010.1 releasedAm Freitag, Juli 9, 2010 in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers |
Mit sehr viel Verspätung ist die Spring-Version von Mandriva 2010.1 Codename “Farman” nun erschienen. Zeit mal wieder einen Blick auf diese Distribution zu werfen, mein letzter ist wirklich nun schon ewig her.
An neuen Features bietet die neue Mandriva-Version, das Verschlüsseln von Daten mit nur einem Klick, eine sogenannte Parrental-Control welche Eltern nicht nur erlaubt zu kontrollieren welche Webseiten ihre Kinder besuchen sondern auch welche Applikationen sie benutzen (wow Kioskmode), einfacheres konfigurieren der Netzwerkschnittstellen und deren Profile mit nur einem Klick und eine Applikation namens Ginkgo welche helfen soll seine Daten in einem effizienten Weg zu verwalten. Ausserdem bringt es den sogenannten “Smart Desktop” mit welche den Zugang zu seinen Dateien erleichtern soll, in dem man sie taggt.
Ausserdem ist der Mandriva Directory Server (MDS) enthalten, eine einfach zu benutzende LDAP Directory Management Lösung. Und wie immer wurden die Versionen der enthaltenen Software angehoben so bringt Mandriva 2010.1 KDE 4.4.3, GNOME 2.30.1, Firefox 3.6.6, Xorg Server 1.7.7 . Nach eigenen Angaben “the latest versions of leading Open Source applications”, was man getrost als Marketingübertreibung abtun kann. Die Version 4.4.4 der KDE SC ist Anfang Juni erschienen, wäre also durchaus implementierbar gewesen.
Mandriva kommt wie immer in drei Versionen daher, Powerpack die kommerzielle Version, One eine installierbare Liveversion (KDE oder Gnome) und Free welche nur freie Software enthält. Ich habe die 4,3GB große DVD der Free Version heruntergeladen und installiert. Von der Optik her wirkt Mandriva 2010.1 sehr aufgeräumt und stylisch. Es läßt sich für jeden Anfänger problemlos installieren. Ein wenig hat mich die Ansicht des Partitionierungsassistenten DrakX irritiert, mal ehrlich gesagt weiß ich jetzt nicht, wieviel Swap er da eingeteilt hat und welches Dateisystem verwendet wurde.
Ich muss jetzt ersteinmal ein Zitat aus der Pressemitteilung zum Release von Mandriva 2010.1 bringen: “Mandriva, the leading European publisher of Linux solutions, announces today the launch of the final version of Mandriva Linux 2010 Spring.“ So und nun schauen wir mal auf die Bilder des Installationsprozesses, da zieht sich etwas nicht nur sprichwörtlich als “roter” Faden durch die Installation und ich habe definitiv nicht die Beta2 Version heruntergeladen. Das tut der Sache am Ende allerdings keinen Abbruch.
Installiert habe ich die Gnome-Version, welche optisch leider für mich nicht so an den schicken Installationsprozess anschließen kann. Es wirkt wie ein Gnome-Desktop den man etwas KDE 3.x Look aufgedrückt hat. Aber Mandriva legt ja auch mehr Augenmerk auf KDE. Alles in allem ist Mandriva auch in seiner neuesten Ausgabe eine Linuxdistribution für den Heimanwender, die man durchaus benutzen kann. Für mich persönlich kann ich allerdings weniger damit anfangen.
Nachtrag: Auf Nachfrage hab ich auch noch schnell KDE4 installiert und ein Screenshot hier hinzugefügt. Ich muss aber mal sagen da gibts sich Europas führender Linuxdistributor aber nicht wirklich Mühe, meine müden Augen sehen da tatsächlich einen Iconmix mit KDE 3 Icons auf dem Desktop.
Maverick Meerkat mit neuem SchriftdesignAm Donnerstag, Juli 8, 2010 in Distribution Drama, ubuntuusers |
Nach den farblichen Änderungen in Ubuntu wird sich mit Maverick Meerkat auch das Aussehen der Ubuntuschriftart ändern. Bisher kommt da ja Ubuntu-Title zum Einsatz. Canonical hat allerdings jetzt den Font-Designer Dalton Maag beauftragt eine neue Schriftart für Ubuntu zu entwickeln. Diese heißt zur Zeit UbuntuBeta und ist an einen ausgewählten Personenkreis zum Testen versandt worden. Bisher steht allerdings auch nur der normale Schriftsatz zur Verfügung, ein fetter Schriftsatz soll folgen. Mit Maverick Meerkat soll dann der unicodekompatible OpenTTF-Font ausgeliefert und unter eine freie Lizenz gestellt werden.
Multimedial - Element OSAm Dienstag, Juli 6, 2010 in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers |
Es ist vielleicht einmal wieder an der Zeit eine exotische Linuxdistribution vorzustellen. Dieses Mal habe ich eine Distribution aus dem Bereich der Distributionen herausgesucht mit denen man einen normalen Computer in einen sogenannten Home Theater Personal Computer kurz HTPC verwandeln kann.Neben der Bezeichnung HTPC ist aber auch die Bezeichnung Media Center PC geläufig. So ein HTPC ist ein auf PC-Komponenten basierendes Gerät, das klassische Rundfunkgeräte, wie Fernseher, Videorecorder oder Stereoanlage, ersetzen kann. Distributionen oder auch Software mit denen man sich ein solches Gerät aufsetzen kann gibt es bereits wie Sand am Meer. Da wären einerseits die auf MythTV aufsetzenden Distributionen wie KnoppMyth, Mythbuntu, MythDora, MiniMyth oder Linux Media Center Edition (LinuxMCE). Dann gibt es zum Beispiel GeeXboX welches auf die Benutzeroberfläche von Enna aufbaut und Distributionen mit XBMC früher XBox Media Center. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit sich selbst ein Mediacenter aufzusetzen mit eben XBMC, MythTV, Video Disk Recorder, Morphine.TV, MTPCenter, My Media System, oxine oder Freevo.
Die exotische Linuxdistribution, die ich dieses Mal getestet habe heißt Element OS und ist ein Xubuntu-Derrivat und setzt unter anderem auf XBMC. Erst vor wenigen Tagen wurde die Version 1.3 dieser Distribution released, welche auf Xubuntu 9.10 aufsetzt. Das Desktop Enviroment ist logischerweise ein XFCE, hier in der Version 4.6.1 und wie schon angesprochen ist XBMC in der Version 9.11 an Bord, ausserdem bringt die Distribution als Torrentclient Transmission 1.75, als Instantmessenger Pidgin 2.6.5, bringt als Application Store AllmyApps.com 9.10 mit und dazu noch den eigenentwickelten Element application finder in der Version 1.0.

Bei den Multimediaanwendungen setzt man auf den Decibel Audio Player 1.01, VLC 1.0.2 “Goldeneye”, den DVD-Encoder OGMrip 0.13.3 als Brwoser ist Firefox in der Verion 3.5.9 in der Distribution enthalten mit dem Cooliris Media Browser-Plugin, mit dem man bestimmte Internetdienste wie Youtube, Facebook oder die Google Bildersuche auf eine 3D-Wall betrachten kann. Neckisch allerdings nicht wirklich freie Software.
Ähnlich den Netbookdistributionen sind auch diese Multimediadistributionen in der grafischen Oberfläche entsprechend angepaßt. Hier ist allerdings nicht der geringe Platz auf de mDesktop der Grund sondern die Bedienbarkeit mittels Fernbedienung erzwing solche Umbauten. Element OS ähnelt dennoch eher einer Netbookdistribution. Die Platzierung der Icons in der Mitte und des Closebuttons fix in der rechten oberen Ecke des Desktop erinnert an die Netbook-Ansicht der KDE SC.
Element kommt als Live-CD daher welche allerdings auch installierbar ist, das entsprechende Icon findet man nicht wie sonst üblich auf dem Desktop sondern im Home-Verzeichnis. Nach dem Booten der Live-CD begrüßt einen der GDM und möchte gern Benutzer und Passwort von uns wissen, ersterer ist “element” und das Passwort ist “empty“. Die ganze Distribution ist sehr bunt, was besonders durch das schwarze Theme hervorsticht, allerdings sind manche Farben aus völlig anderen Farbräumen, so sind die Icons in einem anderen Grün als die danebenstehende Scrollbar. Hier scheint nach dem Motto vorgegangen worden zu sein, Hauptsache schrill, aber es ist nicht so, dass man das überhaupt nicht ansehen kann. Das die optischen Anpassungen des Firefox nicht gerade für kleinere Monitore geeignet sind dürfte man auf dem entsprechenden Screenshot erkennen, ich wußte gar nicht wo ich noch eine Adresse eintippen sollte. Ähnlich erging es mir während der Installation der Distribution, die ausser optischen Anpassung vollkommen dem Installationsprozess von Ubuntu entspricht, zu meinem Glück so brauchte ich nur Enter drücken auch wenn ich den entsprechenden Button mit dem “Ok” nie zu Gesicht bekam.

Interessant war für mich das Cooliris Media Browser-Plugin, welches allerdings nicht funktionierender 3D-Unterstützung auf meiner virtuellen Maschine nicht funktionierte. Ich habe es kurzerhand auf einer nativen Maschine installiert, das Plugin ist übrigens nicht nur für den Firefox erhältlich sondern auch für dessen Derivate Chrome, Flock und wie die nicht noch alle heißen und für den IE auch. Am Ende ist es allerdings eine nur neckische Spielerei, was nützt es mir wenn ich mir die Ergbnisse einer Google Image-Suche auf einer Wall anschauen kann, wenn ich nicht mehr in den Ergebnissen weiterblättern kann.
Als Distribution für das eigene Homemediacenter halte ich Element OS durchaus geeignet, schnell aufgesetzt und nicht viel Arbeit. Also eher für diejenigen, die sich nicht so etwas von Hand selbst erstellen wollen. Interessant aber allemal, was andere so treiben.
openSUSE womanAm Montag, Juli 5, 2010 in Distribution Drama, Family Affairs, openSUSE |
Try it - openSUSE online ausprobierenAm Montag, Juli 5, 2010 in Desktop Revolution, Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers |
Unlängst habe ich ja über den RC1 von openSUSE 11.3 berichtet. Vergangene Woche erschien nun auch plangemäß der zweite Release Candidate der nächsten openSUSE Version. Allerdings hat sich nur wenig an der Version geändert, die bekannten Bugs wurden behoben und KDE auf die Version 4.4.4 angehoben. Dem pünktlichen Erscheinen von openSUSE 11.3 in 10 Tagen steht wohl nichts mehr entgegen. Für all diejenigen, die sich nicht die Mühe machen wollen, die DVD herunter zu laden und zu installieren, gibt es die Möglichkeit immer die neueste Version von openSUSE online zu testen.
Was damals als kleine technische Spielerei von Michal und einigen Freunden begann, ist heute ein “offizieller” Dienst des Projektes, welcher auf den Servern des Projektes läuft. Der gleichzeitig gestellte Featurerequest, diesen Service offiziell anzubieten, bekam recht schnell die entsprechenden Stimmen und ist heute unter http://live.opensuse.org/ erreichbar. Die virtuellen Maschinen sind auf 3 Wegen erreichbar, direkt im Browser, über VNC Clients oder via ssh. Man kann fast alle Desktop Enviroments, die openSUSE derzeit bietet ausprobieren, egal ob GNOME, KDE, XFCE oder LXDE. Es ist auch unproblematisch weitere Software zu installieren und auszuprobieren, da man auch Rootzugang bekommen kann. Also ruhig mal ausprobieren.
Prepare for LaunchAm Montag, Juni 28, 2010 in Distribution Drama, Family Affairs, openSUSE |
You can find all Launch Parties for 11.3 on this page

Interview mit ShuttleworthAm Dienstag, Juni 22, 2010 in Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers |
Samstag den 12. Juni war ja bei RadioTux im Livestream vom LinuxTag so zu sagen Ubuntu Day. Wir hatten jede Menge Gäste zu Themen rund um Ubuntu zu Gast, auch einige Leute, die sich bei ubuntuusers.de engagieren oder Ubuntu-Berlin. Die meisten dieser Interviews wurden von Roman vom ubuntublog.ch geführt. Nach seiner Keynote “A whole new level of awesome” war dann auch Mark Shuttleworth bei RadioTux auf unserer kleinen Bühne in der Messehalle zu Gast.

Ingo hat mit ihm über seine Rolle bei Canonical und innerhalb des Product Design für Ubuntu gesprochen, über die Ziele im Bereich mobile computing zum Beispiel der Integration von Touchscreens, über die Beziehung zum Debian-Projekt und seine nächsten Ziele.
Seit dem wir wieder zu Hause sind, kamen immer wieder Anfragen wann denn das Interview veröffentlicht wird. Nun ist es soweit, das Interivew mit Mark Shuttleworth ist veröffentlicht und ihr könnt es hier finden.
openSUSE 11.3 RC1 erschienenAm Montag, Juni 21, 2010 in Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers |
Vor 2 Tagen ist ja der erste Release Candidate von openSUSE 11.3 veröffentlicht worden und gestern war nun Zeit ihn herunterzuladen und zu testen. openSUSE 11.3 setzt nun doch weiterhin auf Sys-V-Init anstatt auf upstart zu wechseln. Grund dafür ist das upstart mehr Hauptspeicher benötigt und mit Systemd demnächst eine Alternative zu erwarten ist, die upstart überflüssig machen könnte. Upstart kann allerdings bei openSUSE 11.3 alternativ verwendet werden. Neu ist das LXDE mit LXDM als Windowmanager daherkommt, der nicht nur schmaler sondern optisch wesentlich besser aussieht, von Features mal ganz zu schweigen. Btrfs kann mit dem YaST-Partionierungswerkzeug bearbeitet und eingesetzt werden. Von einem produktiven Einsatz sollte man aber weiterhin absehen. Ansonsten bietet openSUSE 11.3 hauptsächlich Softwareaktualisierungen. KDE ist in der Version 4.4.3 und bei Gnome in der Version 2.90 dabei. Eine Voransicht von Gnome 3.0 wird ebenfalls geliefert. Was Gnome betrifft ist openSUSE derzeit näher am Upstream als Ubuntu und ob man die derzeitigen Änderungen und Eigenentwicklungen, weiterpflegen wird wird die Zeit zeigen. Jedenfalls ist die Aufnahme einiger Entwicklungen abgelehnt worden.
Ebenfalls enthalten wird OOo mit den hauseigenen Weiterentwicklungen sein, intern tragt OpenOffice die Versionsnummer 3.2.1. Es wurde zum Beispiel Multimedia-Unterstützung in Impress mit dem Gstreamer-Framework implementiert. Auserdem zusätzliche Importfilter für Works-Dokumente und Wordperfect-Grafiken und bessere Unterstützung für VBA. Einen bekannten Fehler gibt es derzeit noch und zwar können LVM-Partitionen nicht eingebunden werden, da Udev-Dienst die entsprechenden Hardwareknoten beim Start löscht. Golem schreibt zwar, das 11.3 1GB RAM verlangt für die Installation, dass ist aber nicht ganz richtig, ich bin auch mit weniger ausgekommen, ich habe aber im Gegensatz nicht die kombinierte Live/Installationsversion benutzt. Insgesamt wird openSUSE 11.3 was die technische Seite betrifft auf jeden Fall eine runde Sache. Der geplante Releasetermin 15. Juli wird wohl eingehalten werden können. Ein Wermutstropfen bleibt für mich allerdings persönlich. 11.3 wirkt grafisch für mich inkonsistent.
Debian Squeeze artwork “contest”Am Dienstag, Juni 15, 2010 in Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers |
Nachdem die Nachrichten die Runde machen, das Debian Squeeze Ende August eingefroren wird, ruft nun der Debian Project Leader Stefano Zacchiaroli in seinem Blog zu einer Art Grafik-Wettbewerb auf. Also wer Skills im Umgang mit Grafiken hat und ein Debian-Enthusiast ist, sollte sich zuerst einmal auf der Artwork requirements-Seite im Debian Wiki umschauen. Und kann nachher schon einmal hier die Vorschläge für Squeeze im “Contest” anschauen und natürlich dort auch eintragen. Also viel Spaß beim mitmachen.
Schon wieder sind Exoten gefragtAm Freitag, April 9, 2010 in Distribution Drama, ubuntuusers |
Die Blogparade rund um die “exotischen Linux-Distributionen“, ist ja gerade erst vorbei, da starten andere eine ähnliche Aktion. Die von der Linux New Media betriebene Plattform linux-community.de ruft unter dem Namen “Mein Linux” zur Einsendung von Beschreibungen von Linux-Distributionen auf. Hier ist derzeit eine Liste mit Linux-Distributionen zu finden, für die man Beschreibungen einsenden kann. Die Beschreibungen sollten zwischen 5.000-10.000 Worte umfassen sowie 8-10 Screenshots. Als Dankeschön gibt es unter allen Einsendern 20 Abos des LinuxUser zu gewinnen und die ersten 10 Einsender erhalten einen Sonderpreis. Na dann fröhliches beschreiben.
Pardus, die türkische Raubkatze.Am Freitag, April 2, 2010 in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers |
Das ist auch nunmehr der letzte Artikel, der zur Aktion rund um die exotischen Linux-Distributionen erscheinen wird. Er ist noch fristgerecht vor dem Ende der Aktion eingegangen. Allerdings auf ungewöhnliche Weise, nämlich nicht in einem Blog sondern in einem Forum. Insgesamt hat mir und ich glaube nicht nur mir, die Blogparade einen Heidenspaß bereitet. Es war interessant über den Tellerrand hinauszuschauen und zu sehen, was es noch so an interessanten Lösungen unter den Linuxdistributionen gibt. Ich glaube ich werde die Aktion wohl Ende des Jahres wiederholen oder vielleicht selbst in bestimmten Abständen exotische Linux-Distributionen näher vorstellen.
Aber nun zur Sache, der letzte Artikel in der Reihe der exotischen Linux-Distributionen widmet sich Pardus Gnu/Linux. Pardus Gnu/Linux ist eine Linuxdistribution, welche im September 2003 vom türkischem Staat ins Leben gerufen wurde. Eines der Ziele ist, wie immer wenn sich ein Staat an einer Linuxlösung beteiligt, die Behörden aus der Abhängigkeit von proprietärer Software zu lösen und am Ende Geld ein zu sparen. Pardus Gnu/Linux soll aber auch bei den Heimanwendern Einzug halten, um IT-Wissen in der Türkei zu schaffen und zu verbreiten. Das Projekt soll dem Nutzer ein problemlos und einfach zu bedienendes Betriebssystem in die Hand geben. Damit das System nach der Installation ohne weitere Konfiguration alle gängigen Dateiformate anzeigen und verarbeiten kann, ist es notwendig, dass möglichst viele binäre Komponenten und Codecs schon eingebunden sind. Während Pardus Gnu/Linux in seinen ersten Versionen noch weitgehend auf Gentoo Linux basierte. Wird es seit der ersten als stable gekennzeichneten und freigegebenen Version vollkommen from Scratch aufgebaut, ist also kein Derivat einer anderen Distribution. Die Entwicklung wird weitestgehend vom Wissenschaftlichem und Technischem Forschungsrat der Türkei getragen und derzeit arbeiten rund 15 festangestellte Entwickler an Pardus. Neben den weiteren Freiwilligen haben türkische Studenten die Möglichkeit ein Praktikum im Pardus-Projekt zu absolvieren.
Pardus Gnu/Linux hat im Gegensatz zu anderen Linuxdistributionen, wie etwa ubuntu, Fedora oder openSUSE keinen festen Releasezyklus. Die Entwickler veröffentlichen erst dann eine Version, wenn sie mit dem Entwicklungsstand und dessen Qualität zufrieden sind. Für jedes Jahr wird eine neue Hauptversion von Pardus Gnu/Linux freigegeben, dessen Versionsnummer mit der Jahreszahl gekennzeichnet ist und die Unterversionen werden mit einem Punkt von der Jahreszahl getrennt. So erschien am 16. Januar 2010 die Version 2009.1
Pardus Gnu/Linux gibt es in drei Ausführungen. Eine nicht installationsfähige Live-CD. Und eine türkische und eine internationale Installations-CD.Bei der internationalen CD werden mittlerweile elf Sprachen unterstützt. Aktuell wird Pardus Gnu/Linux nur mit einem 32-Bit Kernel angeboten, an einem 64-Bit System wird aber bereits gearbeitet.

Für die besser Bedienbarkeit des Betriebssystemes wurden von Pardus Gnu/Linux für die Distribution eigene Werkzeuge YALI, Comar, Mudur, Kaptan und PiSi entwickelt. YALI (Yet Another Linux Installer) ist der Installer des Systems. Um die Startzeit des Systemes zu kürzen wurde Mudur ein eigenständiges INIT-System entwickelt.
Kaptan ist der Einrichtungsassistent, mit dem man nach erfolgter Installation die ersten Konfigurationen vornimmt.
PiSi (Packages installed Successfully as intended) ist die hauseigene Paketverwaltung die ihre Arbeit gemeinsam mit COMAR (COnfigurations ManageR) erledigt. Die grafische Oberfläche von PiSi bietet wirklich nur die nötigsten Funktionen, um den Anwender nicht zu verwirren. Für spezielle Anwendungsfälle muss PiSi auf der Kommandozeile bedient werden. Seit der 2009er Version von Pardus Gnu/Linux kann PiSi auch mit Deltapaketen umgehen. PiSi verwendet wie Gentoo, Slackware und openSUSE LZMA komprimierte Softwarepakete, das bringt Geschwindigkeitsvorteile bei Download und Installation mit sich.
In früheren Versionen war Tasma noch der selbstentwickelte Konfigurationsmanager im Einsatz heute werden dessen Konfigurationsmöglichkeiten immer mehr in die Systemeinstellungen von KDE integriert.
Der Standard-Desktop von Pardus Gnu/Linux ist KDE es wird auch kein weiteres Instalationsmedium mit Gnome oder ähnlichem angeboten, diese Arbeitsumgebungen lassen sich jedoch nachinstallieren. Die Installation gestaltet sich recht einfach und seit der 2009er Version kann man auch ReiserFS, XFS und ext4 als Filesystem einsetzen, vorher war nur ext3 möglich. Allerdings kann man keine verschlüsselten Partitionen oder LVM anlegen. Ähnlich wie bei ubuntu besteht keine Auswahl von Paketen vor der Installation, man bekommt einfach alle für den Entwicklern als nötig angedachten Softwarepakete aufgebügelt.

Pardus Gnu/Linux verbeitete sich in der Türkei sehr rasch. Zum einem setzt die türkische Armee und der öffentliche Rundfunk diese Linuxdistribution ein. Auch das Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an einer Migration hin zu Pardus Gnu/Linux. Aber auch immer mehr Anwender nutzen Pardus Gnu/Linux, so wurde bereits die zweite Version also 2007.3 „Lynx lynx“ rund 200.000 Mal von den Servern heruntergeladen, hinzu kam eine Verbreitungskampagne über Zeitschriften und technische Einrichtungen.
Auch in Deutschland und in anderen Ländern Europas verbreitet sich diese Distribution zunehmend, was nicht zuletzt auf die vielen türkischstämmigen Immigranten zurückzuführen ist. So gibt es mittlerweile in Deutschland eine festgefügte Community und mehrere deutschsprachige Foren zu Pardus Gnu/Linux. Und in einem solchem, nämlich PardusUser.de ist der Beitrag zur Blogparade erschienen.
Fazit, das Linux aus Anatolien ist in der Tat eine Linux-Distribution, die für den Ein/Umsteiger auf Linux geeignet ist. Die Installation gestaltet sich ähnlich easy wie bei Ubuntu. Mir würde allerdings die Möglichkeit des Anlegens verschlüsselter Partitionen fehlen, das würde ich selbst einem Anfänger gönnen für den Gebrauch mit dem Laptop. Die gesamte Distribution macht einen klaren Eindruck. Die Applikationen sind durchdacht und das Design macht einen sehr liebevollen Eindruck. Diese Distribution hat durchaus Beachtung verdient und wird wohl ihren Weg unter die bedeutenden Linuxdistributionen nehmen.
Linux in LateinamerikaAm Mittwoch, März 31, 2010 in Distribution Drama, Family Affairs, License Jungle, ubuntuusers |
Es ist wieder soweit, ein ganzes Jahr ist um, jedenfalls für RadioTux. RadioTux feiert seinen nunmehr 9ten Geburtstag. Dieses Jahr gibt es aber nicht wie sonst üblich ein reines Geburtstagsspezial, mit Grüßen und Glückwünschen der Hörer und einem Rückblick auf das vergangene Jahr sondern eine themenorientierte Magazinsendung und zwar über das Thema Linux in Lateinamerika und die FLISOL. Dieses Mal habe ich wieder eine Menge Arbeit in die Sendung investiert (ich glaub eigentlich das mache ich immer
) und eine Menge Mails geschrieben und Kontakte hergestellt und recherchiert. Ich habe ja auch schon wieder begonnen an der nächsten Sache für RadioTux zu arbeiten, den Livestreams vom LinuxTag. Ich kann schon mal soviel verraten wir haben eine Menge da vor. Derzeit läuft bei RadioTux übrigens eine Aktion zur Unterstützung wir brauchen dringend neue Hardware (der auf dem Postweg verschwundene Senderechner ist immer noch nicht ausgemerzt). Wenn ihr uns unterstützen wollt, da gibt es ein Pledgie dafür. Aber nun zum Sendeinhalt.

Das Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre ist weltweit größte Veranstaltung rund um Linux und freie Software. Seit 2005 findet dieser Event regelmäßig in nahezu allen Ländern Lateinamerikas gleichzeitig statt. Damals in über hundert Städten gleichzeitig und in der fünften Ausgabe beteiligen sich etwas über 200 Austragungsorte in 20 Ländern. Die Besucherzahl schwankt dabei zwischen knapp hundert und mehreren tausend Besuchern je Event. Durch die Vielzahl der Veranstaltungsorte kommen allerdings einige tausend Besucher zusammen, man geht davon aus das über 40.000 Menschen die Veranstaltungen der FLISOL besuchen.
Im ersten Jahr beteilgten sich rund 100 Austragungsorte an diesem Festival, damals hatte die größte Veranstaltung etwas über 2.000 gezählte Besucher. Bereits im Jahre 2006 nahm die FLISOL aber einen großen Aufschwung, immer mehr Orte beteiligten sich an der weltweit größten Installationsparty. Die beteiligten Usergroups und Organisatoren werden über die Jahre immer besser und die Veranstaltungen immer größer.
Die FLISOL hat dabei über all die Jahre ihren ursprünglichen Charakter als Installparty behalten. Eine Veranstaltungsform die hierzulande nahezu ausgestorben ist. Auch heute noch bildet das gemeinsame Installieren von Linux oder anderen freien Betriebssystemen oder Software den Kernpunkt aller Veranstaltungen, bei manchen auch nur den einzigen Programmpunkt. Die größeren Veranstaltungen haben neben der Installationsparty allerdings oft noch ein Vortrags- und Workshopangebot und ebenso kleinere Ausstellungen im Programm. Bei einigen Veranstaltungen gibt es auch Demonstrationen der verschiedenen Linuxdistributionen oder Spielecken, wo die jüngeren Besucher sich austoben können und dabei ganz nebenbei erfahren, dass man auch mit freier Software Spaß haben kann. Das Programm des jeweiligen Event hängt sehr stark vom Austragungsort, den Organisatoren und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Ich habe mit drei Organisatoren von FLISOL Events per Telefon Interviews geführt um mehr über diese Veranstaltung zu erfahren. Ich habe mich über die Planungen für die Events in Caracas in Venezuela, Granada in Nicuragua und Guayaquil in Ecuador informiert.

In Venezuela werden zum derzeitigen Zeitpunkt an 19 verschiedenen Orten Veranstaltungen im Rahmen des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre durchgeführt. Eine der größten Veranstaltungen mit 1.800 Besuchern im vergangenem Jahr findet in der Hauptstadt Caracas statt. Dieses Jahr wird diese Veranstaltung an der zentralen Universität, des Landes durchgeführt. Geplant ist ein großer Saal mit verschiedenen Installationspunkten für die Distributionen Fedora, Ubuntu, openSUSE, Debian Gnu/Linux, Canaima Gnu/Linux, eyeOS und openSolaris. Es wird aber auch eine große Leinwand für Videoübertragungen geben und eine Bühne für ein kleines Rockkonzert. In einem weiterem großem Saal wird es eine Vortragsreihe zu Themen rund um Linux und OpenSource geben. Die Organisatorin Maria “tatica” Leandro hat sich für dieses Jahr das ehrgeizige Zeil gesetzt, die 3.000 Besucherzahl zu erreichen. Aber nebenbei ist Maria nicht nur für die Veranstaltung in Caracas verantwortlich sondern die zentrale Ansprechperson für alle Veranstaltungen der FLISOL in ganz Venezuela.

In Nicuragua wird es dieses Jahr wohl 3 Veranstaltungen zur FLISOL geben, in Managua, Granada und Leon. Diese werden von den einzelnen landesweit organisierten Usergroups durchgeführt. Diese Usergroups für openSUSE, Ubuntu, Debian und Fedora sind in der Grupos de Usarios Gnu/Linux de Nicuragua zusammengeschlossen und veranstalten nicht nur die FLISOL gemeinsam sondern organisieren auch Events zum Document Freedom Day, dem Software Freedom Day und weitere. Im vergangenem Jahr gab es in Nicuragua nur eine zentrale Veranstaltung während des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre und zwar an der Universidad Nacional de Ingenieria Campus (UNI-IES) gezählt wurden etwas über 300 Besucher, aber hier gilt wie bei allen Veranstaltungen der FLISOL so genau zählt man nicht, man hört irgendwann damit auf zu zählen
Für das Jahr 2010 haben sich die Usergroups geeinigt, dass die verschiedenen Usergroups in den drei größten Städten des Landes einzelne Veranstaltungen durchführen. Die “Garrobos”, dass ist die openSUSE Usergroup wird die Veranstaltung in Granada durchführen. Der Veranstaltungsort wird die Casa de los 3 Mundos ein Kulturzentrum sein. Ich habe mit Julio Vannini einem der Mitglieder der openSUSE Usergroup gesprochen um mehr über die Planungen für den Event zu erfahren. Es wird neben den Installationspunkten, der verschiedenen Distributionen, Demonstrationen freier Software und ein Vortragsprogramm geben.
Außerdem habe ich erfahren, was die openSUSE Usergroup in Nicuragua sonst so treibt und warum man sie die Garrobos nennt und mehr zu openGarrobito und AstroGarrobo erfahren.

Das letzte Interview habe ich mit Jose Oramas geführt, einem Mitglied der kokoa - Comunidad de Software Libre ESPOL, einer studentischen Vereinigung zur Förderung freier Software an der ESPOL (Esuela Superior Politecnica del Litoral) welche sich an eben dieser für einen der insgesamt 21 Events in Ecuador verantwortlich zeichnet. Diese Vereinigung führt seit 2006 eine Veranstaltung im Rahmen des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre an ihrer Hochschule durch, am Anfang mit Startschwierigketien und dennoch etwas über 100 gezählten Besuchern und heute mit einer gut durchorganisierten Veranstaltung mit über 600 Besuchern. Auf dieser Veranstaltung wird es neben dem zentralem Punkt der Installation diverser Linuxdistributionen, Demonstrationen der verschiedenen Distributionen geben, um dem Besucher die Wahl des richtigen Linux für seinen Einstieg zu erleichtern. Ausserdem wird es einen Vortragstrack der eher endnutzerorientiert sein wird sowie für die fortgeschrittenen Linuxuser ein vielfältiges Workshop-Programm. Eine Spieleecke für die jüngeren Besucher ist ebenfalls geplant.

Das sind drei unterschiedliche Veranstaltungsorte des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein klein wenig getrübt wurde meine Arbeit an dieser Sendung dennoch und zwar durch das Erdbeben in Chile. Es war ein weiteres Telefoninterview mit Hector in Chile geplant, welches auf Grund dessen leider ausfallen mußte. Die FLISOL wird aus diesem Grund dort auch wahrscheinlich auf den Mai verschoben. Dafür haben wir aber ein kurzes Mailinterview mit einem anderem der Organisatoren dort.
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Q: Hello Ricardo, could you introduce you a little bit? Who you are and what you doing with Free & OpenSource Software?
Ricardo: I am an engineer who works in the IT field for a living. Most of my professional jobs have been related to Database management, Java, C++, and PHP development, and I have got to say that in about one third of my jobs only I’ve been given the chance to use Linux on my primary desktop, I would say mainly due to big guys not knowing the power of Linux and FLOSS at all.
Nowaday I am starting up my own company, based on FLOSS tools, and of course using openSUSE as my favorite Linux out there. Tools I use the most include Eclipse, Python, PHP, and lately I’ve been diggin into Qt and Ruby on Rails. For openSUSE translations I do use Lokalize a lot, and for C++ I just go with Qt-Creator.
First I got to use Red Hat at college, and then I installed Debian and its derivate Ubuntu. I really Liked Debian and its APT system but found out that Gnome while being fast and simple did not have tools I needed or easily KDE apps run better on my machine, so that is how one day I asked a friend to download me a copy of openSUSE with KDE (finest KDE out there, by the way). Since that day I have been in love with the green!.I’ve ever lived in northern Chile. I participate in the openSUSE Ambassadors program, also in the Spanish Translation and Marketing Teams. I’ve been mostly involved in translations and secondly, spreading the word at every event I can. One of my goals for this year is contributing with code so Junior Jobs are a great chance for me to enter that area. Although I have gained most of my experience developing software, I am too interested in FLOSS communities at the very same level, so I am puttig effort on both sides that are not always easy to deal with, but fun as heck!
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Lately I have been participating in the new chilean KDE community so we hope to have more friends to join us by FLISOL.Q: How is the situation in Chile, are there more users of closed/nonfree software or more with operating systems like Linux or BSD?
Ricardo: To tell you the truth, most users are on the closed software side, but I’d are to say it is changing as FLOSS movement becomes more and more popular in the last five years.
During college time, most of students feel confortable and kind of safe with their Windows machines, in some cases because it does not have the same learning curve that Linux has. and in other cases because it has all the drivers and no need to spend some time looking up the internet to fix hardware related problems, and then, again, you have those who participate in FLOSS communities or just use software libre and for one reason or another do not know how to join in a given community, which by the way, we have plenty! There are Debian Gnu/Linux, Ubuntu, Arch Linux, Fedora, Slackware, among others. That is where I find the marketing program very important for distros, and openSUSE is already on top 5 of most popular distros. so I am very thankful that you have been supporting us with merchandising items all this time.Q: Which is the most used distribution in Chile?
Ricardo: I am going to separate waters to answer this question. As for students and small-medium companies it is Ubuntu. In the enterprise (big business) it would be Fedora (Red Hat) and/or SUSE.
Q: Ricardo your organize one of the events for FLISOL in your country, is this your first one or how many have you organized before?
Ricardo: Actually, I mostly participate in FLISOL with the local LUG and do not keep in touch with the national organization staff that much. Due to FLISOL’s nature it is much better if i’s worked as nodes, with the right feedback of course, which is and works fine for us. This is going to be my second year working hard with the La Serena/Coquimbo LUG.
Q: How many visitors had the event last years? An if you know how many visitors had the other places in Chile?
Ricardo: Wow…been looking for statistics and can’t seem to find it. So my guess is that we had around 150 visitors last year, and honestly have no idea about other cities. I am sorry.
Q: What is planned for the event in 2010?
Ricardo: After the earthquake things slowed down. Ayway, for this year we are planning to reduce the number of talks (unless we can count on a couple more rooms or so) because they are always much fun and we only have one day, so it is positive that talks last longer and it becomes hard to work out our schedule. On the other hand we have the install fest running along with the talks so we need to multipy ourselves :). This year, though, we would like to show 3-4 distros and their pros and cons so new users can choose right in place which is the flavour they’d like to try.
This year I am planning to give a talk over the openSUSE Project, which is going to be my first time doig something like that because my past presentations
happened to be mostly technical.Q: Have you a few last word, what you like to say for the readers?
Ricardo: basically, live and love the green life. I mean, openSUSE is a great distribution in both the technical and the social area and I call you all to participate in its different areas, become an Ambassador, become a Developer, etc, it is nice to give it back!.
Neben den Interviews mit den Organisatoren der verschiedenen FLISOL Events gibt es noch Beiträge zu Linuxdistributionen aus Südamerika. Beide stammen aus der Reihe der exotischen Linuxdistributionen, hier im Blog. Beide stammen aus der Feder von Roman, er hat sich doch auch tatsächlich die beiden für diese Sendung benötigten unter den zur Auswahl stehenden Distributionen herausgepickt.
Die erste stammt aus Venezuela und ist ein Debianderivat, welches vom venezolanischem Staat ins Leben gerufen wurde. Hier geht es zu den entsprechdenden Artikeln hier im Blog und der Artikel über Canaima bei Roman im Blog. Die zweite Linuxdistribution stammt aus Brasilien und heißt BrLix entwickelt wurde sie an einer Universität und wird heute von einer Firma weiterentwickelt. Die entsprechenden Artikel über BrLix sind hier im Blog und natürlich auch bei Roman zu finden.
Außer den Rückblicken auf das vergangene RadioTux Jahr und den verschiedensten Gratulanten gibt es noch ein Interview mit Klaus Knopper zu hören. Dieser beschreibt ganz kurz wie man sich sehr günstig ein elektronisches Whiteboard selbst basteln kann. Eine entsprechenden Blogartikel mit den benötigten Dingen und verschiedenen Videos zu diesem Thema kann man unter anderem hier finden.
Die ganze Sendung wird natürlich passend zum Thema “Linux in Lateinamerika” mit Musik begleitet, so sind Laury & Cero Decibeles aus Kolumbien, Baroni One Time aus Venezuela, The Dead Rocks und Beto Campos aus Brasilien zu hören. Insgesamt eine bunte Mischung, wie ich denke. Mir hat die Sendung trotz des Stress, diese Interviewflöhe alle auf einen Haufen zu bekommen und dafür Nachts wegen der Zeitverschiebung arbeiten zu müssen, Spaß gemacht. Nach dem die Sendung fertig war haben wir festgestellt, dass es interessant sein kann, wenn man doch mehr über einzelne Länder und die dortige Situation im Bezug auf den Einsatz von OpenSource erfahren könnte. Falls das mehr wünschen, ich denke das ist ab und an schon machbar. Ich jedenfalls freue mich über Feedback zur Sendung. Aber nun genug, hier geht es zur Sendung.
P.S. übrigens werde ich höchstwahrscheinlich an der FLISOL partizipieren, wie dazu gibt es dann zur entsprechenden Zeit hier im Blog mehr zu erfahren.
Die neueste openSUSE Entwicklungsversion testenAm Donnerstag, Februar 25, 2010 in Desktop Revolution, Distribution Drama, Wundersame Webwelt |
Bei Michal Hrušecký im Blog habe ich gerade gelesen, dass es möglich ist die neueste Version von openSUSE in einer virtuellen Maschine ohne Installation und Download zu teten. Das ist wirklich eine coole Idee.
Die virtuelle Maschine ist hier erreichbar http://virtual.i-tux.cz/ und zwar via VNC vncviewer leon.i-tux.cz:5901 und SSH ssh -l virtual leon.i-tux.cz -p2222. Das Login und die Passwörter sind virtual.
Für diese Idee gibt es übrigens einen Featurerequest und wenn ich den letzten Kommentar lese, kann das wohl in nächster Zeit Wirklichkeit werden.















