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Hat es jetzt der letzte begriffen?

März 11th, 2013 von buergermeister

Auch auf die Gefahr hin, dass im ubuntuusers-Forum wieder Einträge ala “Canonical Bashing auf Karl-Tux-Stadt” und hier die lieben Fanboys in anonymer Art und Weise beleidigende Kommentare schmieren, geb ich dann doch mal meine Meinung zu den neuesten Ereignissen.

Ubuntu started jetzt also seinen eigenen “XServer” namens Mir. Von mir aus, deren Problem, ich jedenfalls gehöre nicht zu denen die darin eine Gefahr sehen. Die Welt von Open Source lebt von ihrer Vielfalt und die vielen Forks sind der Motor, der die Entwicklung voran treibt. Allerdings hat die Sache einen Haken, die Anforderungen sind in den letzten Jahren gestiegen, die Zahl der unterschiedlichen Geräte und Plattformen steigt. Damit steigt auch eines der Bedarf an Entwicklern und diese kosten Geld.

Falls jemand “The Cathedral And The Bazar” gelesen hat, dann weiss man das der Benutzer bei der Entwicklung von FLOSS eine Rolle spielt, die des Beta-Tester. Und mehr noch aus diesen Reihen stammen auch nicht wenige der Entwickler. Will man also ein Open Source “Produkt” entwicklen, so tut man gut daran, seine Community zu pflegen. Das ist ein Tanz auf dem Drahtseil, denn man muss viel Geduld aufbringen, denn diese Entwickler lassen sich nicht zwingen, nach meinem Gusto zu arbeiten und nur das zu tun, was ich für richtig halte.

Weder Mark S. noch Jono B. sind meines Erachtens in der Lage, die für die geplanten Entwicklungen nötige Community aufzubauen. Beide sind eher Marketingspezialisten, die immer schön von sich reden machen. Allerdings beginnt der Fisch viel zeitiger an zu stinken, nämlich schon mit dem Beginn von Ubuntu. Immer wieder hört man, das Ubuntu Linux benutzerfreundlich/einsteigerfreundlich gemacht habe. Das ist Schwachsinn, ein SUSE oder RedHat liess sich zu der Zeit ebenfalls einfach installieren. Was sich geändert hat war die einfache Verfügbarkeit, man hat Ubuntu verteilt wie kostenlose Bonbons. Während andere Distributoren noch versucht haben mit Boxen ein wenig Geld zu verdienen. Und eben da fängt der Fisch an zu stinken, kreiert man eine Atmosphäre von “kostenlos” bekommt man unter Garantie nicht die Community, die zur Entwicklung beiträgt. Das es trotzdem eine halbwegs aktive Ubuntu-Community gibt, die versucht etwas beizutragen, ist nur der schieren Anzahl an Nutzern zu verdanken.

Eines ist fakt Canonical ist eine Firma und das heisst am Ende Profit. Scheinbar war der Plan, durch das verteilen von CDs eine möglichst große Nutzerbasis zu erlangen, wenn nicht gar die größte Nutzerbasis unter den Linuxsystemen und dann damit bestimmen zu wollen. Das das nicht funktioniert hat ist offensichtlich. Schliesslich hat man Unity am Ende der Weigerung der GNOME-Entwickler zu verdanken, den Releasezyklus an Ubuntu zu koppeln. Das man nebenbei nicht von Erpressung von Banshee-Entwicklern oder von Amazon-Werbung im System nicht zurück schreckt, macht ebenfalls nicht nur Freunde. Scheinbar will man auch in der Zukunft auf Masse setzen, Ubuntu auf dem Phone, Ubuntu auf dem Tablet… Ubuntu auf dem Fernseher.

Das kann ja auch durchaus finanziell erfolgreich sein, ein System auf allen Geräten. Tja nur braucht man auch dafür am Ende die Entwicklerressourccen. Und ob man diese aus der Community gewinnen kann, ist nach dem letzten Blogeintrag von Mark S. ist mehr als fraglich. Ob Sparmassnehmen, wie die Durchführung des Developer Summit als Online-Event die richtigen sind, ist auch zweifelhaft. Für mich schaufelt Canonical hier sein eigenes Grab und wisst ihr was, ich weine dem später keine Träne nach. Leid tut es mir nur für die, die beigetragen haben zur Ubuntu-Community, aber die fühlen sich auch bestimmt bei Fedora, Debian oder openSUSE wohl. Willkommen sind sie bestimmt.

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Lenovo Edge e530

September 26th, 2012 von buergermeister

Es gibt ein neues Arbeitsgerät in meinem Hause und an der Stelle muss ich mich bei ganz vielen Freunden bedanken. Da einige bereits gefragt haben, wie mein neuer Begleiter so ist und auch nach Details wie der Tastatur gefragt haben, schreib ich einfach mal ein kleines Review.

Bei den Modellen der Edge-Serie visiert Lenovo den Bereich des Small Business an, Leute die mit dem Gerät arbeiten müssen, mobil sind und Wert auf Design legen. Die Modelle dieser Serie sind seit Anfang letzten Jahres erhältlich. An der Stelle fragt sich ob man ein ThinkPad besser machen kann und das hat man meiner Ansicht nach geschafft. Es ist ein Edge aber immer noch ein Thinkpad.

Nun worin liegen diese Designmerkmale, von außen dürfte ein Edge am leichtesten am umlaufenden Rahmen aus Aluminium zu erkennen sein. Desweiteren kommt hinzu ein farblich abgesetzter Deckel, der auch in anderen Farben als “schwarz” erhältlich ist.

Die Ecken und Kanten sind im Gegensatz zu den anderen Thinkpads leicht abgerundet und wirkt nicht mehr wie eine Tafel Ritter Sport-Schokolade. Quadratisch, Praktisch, Gut. ;) Wenn man das Lenovo aufklappt, merkt man das auch dort ein Re-Design statt gefunden hat. Sämtlich Status-LED wurden entfernt. Auf der oberen Leiste befindet sich nur noch der Ein/Aus-Schalter. Keine schlechte Entscheidung, wie ich finde. Die meisten dieser Informationen werden ohnehin von Software heute besser dargestellt. Am Modell findet man nur noch 4 LED, eine am Netzwerkanschluß, eine am Netzanschluss und als Statusanzeige eine im Deckel und eine in der rechten Ecke jeweils im ThinkPad Logo.

Die Edge Serie verfügt auch über die neu überabeitete Tastatur, die auch in Zukunft bei anderen ThinkPad Modellen zum Einsatz kommt. Auf den ersten Blick wirkt diese Tastatur wie ein Designfehler, sie will einfach nicht zum Rest passen. Allerdings ist die Tastatur gut verarbeitet, hat einen guten Druckpunkt und die etwas größeren Tasten machen es einfach mit ihr zu schreiben. Die Anordnung für die Funktionstasten ist jetzt umgekehrt, dass heisst man muss die Fn-Taste drücken um die F-Tasten zu erreichen. Aber das läßt sich über BIOS-Einstellungen auch umkehren. Das einige der Tasten nun eine neue Anordnung erfahren haben, ist eher Gewöhnungssache. Eine Besonderheit der 500er Modella also der 15′ ist, dass die Tastatur auch über einen Nummernblock verfügt. Das dürfte Vielschreiber interessieren, mich interessiert das eher im Zusammenhang mit Blender.

Das neben der Tastatur noch die bei den Thinkpads übliche UltraNav-Einheit mit Trackpoint und drei Maustasten vorhanden ist, dürfte man auf den Bildern erkennen. In irgendeinem Review hab ich gelesen, dass das Touchpad schlecht verarbeitet wäre, es würde ja klackern :D Natürlich am Ende sind noch einmal zwei Maustasten eingearbeitet. Woanders war zu lesen das ein Toucpad mit Noppen ja scheisse sei, da fehlt ja der Kontakt auch das ist Schwachsinn, der Kontakt ist da. Nur wenn man sich mal dieses Touchpad mit einem glatten vergleicht, nach einiger Zeit Benutzung kommt man vielleicht darauf, dass Noppen nicht so ohne sind, denn so glatt wie die anderen werden….

Ausgerüstet ist das E530 auf der linken Seite mit einem Port für ein Kensington Lock, ein VGA-Ausgang, 3x USB 3.0 allerdings, ist wie bei vielen anderen Laptops auch von den vorderen nur einer zu benutzen, wenn man breitere USB-Geräte, Sticks oder ähnliches benutzt und einem HDMI Anschluß. Auf der rechten Siete findet man den Netzt und >Netzwerkanschluss, das optische Laufwerk in meinem Falle ein DVD DL Brenner und ein AlwaysOn Power USB Anschluss, mit dem man schneller sein Handy or whatever laden kann. Ausserdem befindet sich and der rechten Seite noch ein kombinierter Mikrofon-Eingang/Kopfhörer-Ausgang. Was die Suche nach einem passenden Headset allerdings nicht einfach gestaltet.

An der Frontseite befindet sich noch der Lautsprecher und ein Slot für SD-Karten. Ausserdem verfügt das e530 noch über einen Fingerprintreader, eine eingebaute HD-Webcam und natürlich auch ein eingebautes Mikrofon.

Wo ist jetzt der Haken zu den Modellen der T Serie, die denen der Edge Serie doch an Ausstattung ziemlich nahe kommen, da habe ich nur eines gefunden. Es gibt und wird wahrscheinlich auch keine Docking-Station für Modelle der Edge-Serie geben. Also wer seinen Laptop doch als Allroundgerät benutzen will und auf einer Dockingstation besteht muss dann doch zur T-Serie greifen.

Lenovo Geräte sind ja eigentlich dafür bekannt, dass sich auf ihnen problemlos Linux installieren läßt. Das war auch hier der Fall alles bis auf eine Sache läuft problemlos. Dank der Wireless LAN Intel BGN 2×2 hab ich jetzt eben noch kein WLAN, aber ich hoffe dafür finde ich in den nächsten Tagen noch eine Lösung. Ich bin ja nicht der einzige mit dieser Sorge. Jedenfalls läuft jetzt schon mal ein Fedora 17 drauf.

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Her mit den Wallpapern!

August 21st, 2012 von buergermeister

Linux und freie Software lebt ja bekanntlich vom mit machen. Viele Nutzer wissen allerdings nie, wie ihr Beitrag aussehen soll. Eine der wohl einfachsten Möglichkeiten beizutragen, ist mal seine Fotos durch zu sehen, ob da nicht ein toller Schnappschuss der Wallpaper-verdächtig ist, dabei ist. Auf diese Weise kann man, wenn nur einen kleinen Beitrag zu seiner Lieblingsdistribution leisten.

Ubuntu ist derzeitig auf der Suche nach zusätzlichen Wallpapern für Quantal Quetzal und hier hat man noch bis zum 28. August Zeit zur entsprechenden Flickr-Gruppe beizusteuern. Hier ist allerdings die Anzahl auf nur einen Beitrag, der mit CC-BY-SA lizensiert sein muß, begrenzt. Die Auswahl findet später öffentlich im IRC #1210wallpaper statt.

Ebenfalls auf der Suche nach zusätzlichen Hintergründen ist man derzeit bei Fedora, hier hat man allerdings noch bis zum 5. September Zeit seine Beiträge einzureichen. Hier ist die Anzahl allerdings nicht begrenzt, alle Beiträge sollten ebenfalls unter CC-BY-SA oder einer ähnlichen Lizenz stehen. Zusätzlich verlangt Fedora allerdings das man das Contributors License Agreement im Fedora Account System akzeptiert. Die Beiträge werden bei Fedora in deren Wiki gesammelt. Dort findet man auch mehr Hinweise zur Gestaltung der gewünschten Wallpaper und deren Anforderungen.

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Call for Supplemental Wallpapers

August 19th, 2012 von buergermeister

Fedora brings in addition to the great design standard wallpaper always supplementary wallpapers. That wallpapers are collected from the community and the best 15 of them are chosen from the Design Team and packaged. Now its time to collect that supplementary wallpapers for Fedora 18 “Spherical Cow“.

There are some restrictions for what can be submitted some are technical nature:

  • Must use a format that can be read by software available in Fedora Package Collection. Preferred image formats include SVG and PNG. Master files, which may be further edited, should be maintained in non-lossy formats. Preserving vector graphics, raster layers, and channels is important for such materials.
  • Originals for landscape formats must be a minimum of 1600 pixels wide and 1200 pixels high. The larger the better. Photographic submissions should be made at the highest resolution the camera is capable of.
  • Should be provided in a 16 x 9 aspect ratio when possible.
  • No watermarks, signatures, photographer/creator names, or messages may be included in any part of the work. However if the license allows, and the photo is compelling enough, we could remove watermarks.

some are more organizational nature:

  • Must be covered by the Contributor License Agreement. We cannot accept contributions from individuals who have not signed the CLA in the Fedora Account System. The CLA allows us to properly license artwork submissions for distribution with Fedora and other Fedora projects.
  • Must not contain material that violates or infringes another’s rights, including but not limited to privacy, publicity or intellectual property rights, or that constitutes copyright infringement. If your submissions include or derive from artwork created by other people, please make sure the license of the original work you incorporate is compatible with Fedora and that you are not violating any of the provisions of its license. Just because a work is licensed with a Creative Commons license does not mean it is free to use (make sure you provide attribution to artists that license their work with a CC Attribution clause.)
  • Should have the consent and approval of the author or creator
  • Are thereby licensed to the public for reuse under CC-BY-SA unless specifically identified as being licensed by another approved liberal open source license. See a list of approved licenses for Fedora

The deadline until you can submit your artwork is the 5th of September 2012 23:59 UTC. You can submit your material directly to the wiki: https://fedoraproject.org/wiki/F18_Artwork/Submissions/Supplemental_Wallpapers. For further questions, you can send me a mail gnokii@fedoraproject.org. I am looking forward to many great submissions…

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Distributionen bestaunen…

Juli 1st, 2012 von buergermeister

Wer schon immer einen Blick auf andere Distributionen werfen wollte ohne diese erst aus dem Internet herunter zu laden und selbst zu installieren, der hat bisher immer einen Blick zu Distrowatch geworfen und dort den einen oder anderen mehr oder minder aktuellen Screenshot gefunden.  Da gibt es aber eine weitere Möglichkeit, Chris Haney hat eine Datenbank mit Screenshots der Distributionen aufgebaut. Die Datenbank umfasst derzeit rund 400 verschiedene Distributionen, von denen man sich nicht nur die aktuelle sondern auch ältere Releases in Form von Screenshots anschauen kann. Der Mann muss ziemlich viel Zeit mit Installationen verbringen :D

 

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  • Mandriva community driven???

    Mai 18th, 2012 von buergermeister

    Vor fast 2 Jahren kam es bei Mandriva zum Eklat und ein Fork, den wohl die meisten kennen Mageia war die Folge. Während die Mageia Community wächst und Version 2 in den nächsten Tagen erscheinen wird, hat Mandriva immer noch mit Problemen zu kämpfen. Mitte April hat Jean-Manuel Croset im Zuge der Vorbereitungen der Aktionärsversammlung von Mandriva, die Community aufgerufen sich zu Wort zu melden. Unter der Ãœberschrift “Mandriva Linux will return to the community” hat sich Jean-Manuel Croset als CEO von Mandriva nun wieder zu Wort gemeldet und sagt, dass eine Entscheidung getroffen wurde Mandriva Linux an eine von Mandriva unabhängige Einheit zu transferieren. Eine Arbeitsgruppe aus Communityvertretern wäre gebildet worden, der es nun obliegen würde, die Strukturen, Prozesse und Organisation dieser neuen Einheit zu definieren.

    Meiner Meinung nach ist dieser Blogeintrag wieder mal ziemlich schwammig und wird wohl auch nichts weiter bringen, den Zug Mandriva den habt ihr verpasst.  Das Mandriva dann wohl der Upstream für Business-Produkte von Mandriva SA werden soll, da braucht man nicht erst auf den Businessplan warten den Mandriva SA veröffentlichen wird. Warum Mandriva SA nicht Mageia unterstützen will dürfte auf der Hand liegen, auch in der Mandriva Einheit, wie auch immer die aussehen wird, wird es wohl ein Entscheidungsgremium geben in dem Mandriva SA sich wohl ein Veto-Recht sichern zu meinen scheint. Naja schauen wir mal, wie es weiter geht in diesem Zirkus….

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    The crowd funds it, the crowd owns it.

    April 17th, 2012 von buergermeister

    Mit “Tube” wird es einen neuen Open Movie geben allerdings nur, wenn die entsprechend benötigte Summe zusammen kommt. Das sind alles in allem  22.000US$.  Um das benötigte Geld zusammen zu bekommen, gibt es eine Spendenkampagne. Natürlich wie auch bei ähnlichen Projekten, erhält man im Gegenzug etwas zurück, wie den Namen im Abspann und auch hier gehören die Sourcen für den Film als auch dabei entwickelte Skripte später der Allgemeinheit. Der Film wird unter CC BY-SA 3.0 und die Skripte unter GPL. Das bei der Erstellung des Films natürlich freie Software zum Einsatz kommt steht wohl ausserhalb jeder Frage.

    Hinter dem Projekt steckt Bassam Kurdali, der entscheidend am ersten Film der Blender Foundation “Elephants Dream” mitgewirkt hat. Das Projekt trägt den Namen “Tube” und die Geschichte des Films basiert auf den Gilgamesh Epos, welches in die Zukunft versetzt wurde.

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    Beastie mit Tux on Tour

    April 2nd, 2012 von buergermeister

    In April und Mai tourt ja bekanntlich die Linuxwochen als Roadshow durch verschiedene Städte in Österreich. Am 3.-5. Mai macht diese Tour Station in Wien, der Hauptstadt Österreichs. Wann immer man einen Event rund um Linux und Open Source besucht, sind auch die Vettern aus Berkley präsent. So auch auf den verschiedenen Veranstaltungen der Linuxwochen. In den verschiedenen Vortragsprogrammen findet man BSD-Beiträge hingegen eher selten und wenn dann nur im Vergleich zu Linux oder Entwicklungen aus dem Bereich von BSD, wenn sie für Linux portiert sind. Wenn man sich mehr für die alternativen freien Betriebssysteme aus dem BSD-Lager interessiert, dann muss man eher einen BSD-Event besuchen.
    Dafür gibt es auf den Linuxwochen in Wien nun die Gelegenheit, findet doch gleichzeitig am Samstag den 5. Mai ebenfalls im Technikum Wien der BSDday.eu statt. Eine Veranstaltung der verschiedenen BSD. Damit lohnt es sich noch mehr nach Wien zu fahren und gerade am Samstag, denn damit sind 3 Veranstaltungen unter einem Dach, das LibreGraphicsMeeting welches vom 2.-5. Mai stattfindet, die Linuxwochen vom 3.-5. Mai und nun auch noch der europäische BSDday. Für die beiden ersteren werden in den nächsten Tagen die Programme erwartet, so dass man dann endgültig weiß, ob sich ein Besuch Wiens lohnt.

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    The Winner is …..

    August 3rd, 2011 von buergermeister

    Wie ich letztens geschrieben habe, habe ich am DouDou Linux Logo und Mascot Contest teilgenommen. Und nun hat diese kleine debianbasierende Distribution für Kinder ein neues Logo und ein Maskottchen. Tja, wer hat wohl gewonnen? ;) Allerdings steht da auch gleich wieder, “Join the Art-Team” und jetzt geht die Arbeit erst richtig los, schliesslich muss das Logo auch überall dann verwendet werden und wie ich schon im letzten Artikel geschrieben habe, die Distribution hat definitiv Hilfe im Designbereich bitter nötig. Also wenn sich jemand berufen fühlt.

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  • DouDou Linux

    Juli 11th, 2011 von buergermeister

    Vor schon einiger Zeit habe ich am DouDou Linux Logo und Mascot-Wettbewerb teilgenommen. Jetzt mehr als 2 Monate später bin ich in der Endrunde, dieses Wettbewerbes. Am Wochenende hatte ich nun auch einmal Zeit einen Blick auf diese Distribution zu werfen.
    Das auf Debian basierende DouDou Linux ist eine Linuxdistribution, die sich speziell an Kinder zwischen 2 und 12 Jahren richtet und vor wenigen Tagen erschien die Version 1.0 Codename Gondwana.
    Die mit einer openbox mit wenigen LXDE als Desktop daher kommende Live-Distribution hat nur wenige Applikationen, überwiegend natürlich Spiele und Lernprogramme. Der schlanke Desktop sorgt natürlich für einen geringen Ressourcenverbrauch und dementsprechend flink startet DouDou. Die Entwickler selbst sagen, dass DouDou mit 128MB RAM auskommt, empfehlen aber 256 MB. Für 3D Spiele natürlich dann dem entsprechend mehr.
    Wie bereits erwähnt DouDou kommt mit nur wenigen Applikationen daher, wie GCompris, KLettres, Kanagramm, KGeopgraphie und weiteren Spielen. Ob man sich allerdings mit KHangman Freunde unter den deutschen Eltern machen wird, wage ich zu bezweifeln. Überhaupt läßt die deutsche Übersetzung einiges zu wünschen übrig, hier fehlt eindeutig die Hilfe eines interessierten deutschen Entwicklers. Auf Grund der geringen Anzahl an Applikationen ist diese Aufgabe auch nicht all zu schwer, wer also daran Interesse hat auf der Mailingliste des Projektes melden.
    Neu hinzugekommen in der Version 1.0 ist eine Multimedia-Sektion, mit der man einfach Songs aus einem Musikverzeichnis als Jukebox abspielen kann. Die Sektion enthält aber auch hier “Lernprogramm” wie Songwrite. Auch hinzugekommen, ist die einst von den Skole Linux Entwicklern gestartete Applikation StopMotion, mit der man StopMotion Animationen erstellen kann. Leider wird dieses Programm nicht mehr wirklich entwickelt, was schade ist.

    Grafisch hat mir DouDou Linux teils gefallen, teils aber auch nicht. Der Startsplash ist eigentlich toll und ich frage mich ob wirklich ein Logo-Contest von Nöten war. Wenn da auch kleine Verbeserungen in der Usability zu machen wären, das Kinderpärchen sieht eigentlich toll aus. In der grafischen Umgebung hingegen und bei den Icons und ähnlichen Dingen ist schon ein wenig Arbeit notwendig, um DouDou wirklich zu einer tollen Distribution zu machen. Aber benutzen können es die Kids auch jetzt schon.

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    GPick – continued

    Mai 11th, 2011 von buergermeister

    Vor wenigen Tagen habe ich ja hier das Werkzeug GPick vorgestellt. Für dieses Tool gibt es Binärpakete für Debian und Ubuntu, als auch für eine etwas ältere Versionen für Windows. Wie geschrieben müssen die Nutzer anderer Distributionen die Software selbst übersetzen. Ich hatte auch geschrieben, das das Ganze mit SCons funktioniert. Nelson Marques hat meinen Artikel gelesen und auch Freude an diesem Tool gefunden. Nach der Beseitigung einiger kleinerer Probleme mit dem LEMON Parser Generator, hat Nelson die Software paketiert. Hier der entsprechende Artikel, wo er darüber berichtet. Derzeit nur für openSUSE 11.4, Tumbleweed und Factory als auch für Fedora 14, wo das Paket auch schon Anklang (und der openSUSE Buildservice auch mal für nützlich erklärt wird) gefunden hat.

    Das Paket ist wie Nelson in der Paketbeschreibung erwähnt noch experimentell (es tut zumindest bei mir seinen Dienst) , er freut sich natürlich über Rückmeldungen von Tests. Er möchte das Paket gern in Factory submitten, damit es in der kommenden Version 12.1 von openSUSE enthalten ist. Also fleissig testen!

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    openSUSE der Schein eines Projektes

    April 6th, 2011 von buergermeister

    Die neuerliche Entscheidung über die Nummerierung der Release von openSUSE zeigt es wieder sehr deutlich, openSUSE ist kein wirklich offenes Projekt. Entscheidungen, werden all zu oft in diktatorischer Weise getroffen. Wenn man sich den entsprechenden Thread auf der Project Mailingliste zu diesem Thema anschaut, waren nicht wenige erstaunt das man das jetzt ändern müsse. Genauso sieht jetzt am Ende auch, das Ergebnis des durchgeführten Poll aus, nicht wenige sind der Meinung man müsse hier nicht unbedingt Fedora mit nur vollen Werten oder Ubuntu mit Jahreszahlen nachäffen.
    Wenn man sich den entsprechenden Thread (oder die) auf der Mailingliste anschaut, so war das Poll voreilig veröffentlicht worden ohne wirklich alle geäußerten Möglichkeiten zu bedenken und so darf es auch nicht verwundern, dass im Anschluss dann noch eine Änderung durchgeführt wurde, die Releasenummer Null wird es in Zukunft nicht mehr geben. Ein Vorschlag eines einzelnen, über den dann auch nicht mehr abgestimmt wurde. Naja, wir streichen openSUSE scheindemokratisch an! Und die Community wartet auf die Diskussion um die Codenamen (warum will man auch funktionierendes ändern, anstatt unfunktionelles?), naja wahrscheinlich vergeblich, wie auf die “Strategie”.

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    Testerei, Immergrün und Steppenläufer

    März 17th, 2011 von buergermeister

    Ich hab ja dann am Sonntag morgen einen Vortrag auf den Chemnitzer Linux-Tagen rund um die Neuigkeiten von openSUSE 11.4. Die neue Version von openSUSE bringt an sich schon einige Neuerungen mit sich allein, die Änderung in libzypp von MediaAria auf Multicurl dürfte in Zukunft das installieren und herunterladen von Paketen um einiges beschleunigen. Systemd und auch Unity sind allerdings ihrer Instabilität oder anderen Problemen zum Opfer gefallen.

    Trotzdem kommen noch weitere Neuerungen, von denen einige zwar schon etwas älter sind aber das tut der Sache keinen Abbruch. Im Marketingjargon würde man sagen, die Produktpalette von openSUSE ist breiter geworden. Einen Entwicklungszweig der bei openSUSE Factory heißt, den gibt es ja schon lange. Aber wie das nun ist mit Entwicklungszweigen, ganz schön oft muss man dann Hand anlegen um wieder ein lauffähiges System zu haben. Um dem entgegen zu wirken, hat Bernhard Wiedemann im November den Zweig Factory-tested ins Leben gerufen.

    Factory-Tested ist eine semi-stable openSUSE Version, im Rolling Release. Sie wid automatisch getestet, die Tests kann man auf openQA.opensuse.org finden. Dort findet man auch die entsprechenden Videos, die von jedem Testvorgang aufgezeichnet werden. Allerdings wird nur die fehlerfreie Installierbarkeit, ob zypper Software installieren kann und ob der XServer fehlerfrei startet getestet. Um aus seiner normalen openSUSE Version ein Factory-tested zu machen reicht es das entsprechende Repository hinzu zufügen und danach updaten.

    zypper addrepo –refresh http://download.opensuse.org/factory-tested/repo/oss/ factory-tested

    zypper up

    Wer sein openSUSE Factory in Factory-tested verwandeln möchte, der muss zusätzlich noch die normalen Factory-Repositories deaktivieren, da dies unter Umständen neuere Pakete enthalten und dann aus diesem installiert würden.

    Ein weiterer Zweig ist Evergreen, Evergreen ist der Versuch eine openSUSE VErsion mit Long Time Support zu schaffen. Die derzeitige Version für Evergreen ist die bereits aus dem offiziellen Support herausgenommene Version 11.1, so das diese Version derzeit noch Updates erhält.
    Über Evergreen bzw. eine openSUSE Version mit längerem Zeitraum ist schon lange Zeit geredet worden, schon 2009 auf der openSUSE Conference. Auch im Vorfeld von Evergreen hat es wieder, aus meiner Sicht teilweise unsinnige Diskussionen gegeben. Seltsamerweise, sieht man keinen der Diskussionsteilnehmer an Evergreen nun arbeiten. Die Arbeit hängt derzeit an nur zwei Leuten. Ich für meinen Teil wäre schon froh, eine Version mit 36 Monaten zu haben, was eine Verdoppelung des normalen Supportzeitraumes wäre. Also Hilfe ist hier bestimmt willkommen.
    Wer seine openSUSE 11.1 weiterbetreiben möchte, der muss das entsprechende Repository hinzufügen

    sudo zypper ar –refresh -r http://download.opensuse.org/evergreen/11.1/openSUSE:Evergreen:11.1.repo

    Dann eine Datei in /etc/zypp/vendors.d/ mit dem Namen evergreen mit dem Texteditor der Wahl anlegen und folgenden Inhalt hineinschreiben:

    [main]
    vendors = openSUSE Evergreen,suse,opensuse

    Falls Updates verfügbar sind bekommt man sie mit dem Kommando zypper up. Der YaST Online Updater(YOU) funktioniert dann allerdings nicht, man muss derzeit immer wieder von Hand ein Update abfragen und installieren.

    Der letzte im Bunde und wohl, das Ding überhaupt ist Tumbleweed. Die Idee zu Tumbleweed hatte Greg Kroah-Hartman, wie ich bereits schon mal in der Ideenphase geschrieben habe. Tumbleweed ist im Grunde genommen eine Abzweigung von openSUSE Factory, die nur die stabilen upstream Pakete enthält. Damit wird am Ende openSUSE zu einer Rolling Release Distribution und das ist doch was. Um seien openSUSE in den Steppenläufer zu verwandeln, einfach das entsprechende Repository hinzufügen und Autorefresh abschalten.

    zypper ar –refresh http://download.opensuse.org/repositories/openSUSE:/Tumbleweed/standard/ Tumbleweed

    Und dann einfach ein Distributionsupgrade durchführen.

    zypper dup –from Tumbleweed

    Die zusätzlichen Repositries bei Packman sind im übrigen ebenfalls verfügbar, die Adressen sind hier zu finden.

    Mit diesen drei Zweigen, ist das Angebot von openSUSE ganz schön gewachsen, aber nicht nur das wird Inhalt meines Vortrages sein. Und wer nach diesem immer noch nicht genug von mir hat, der kann sich gern den Rest des Tages noch in meinen Workshop begegeben. Den Rest der Zeit werde ich wohl ab und an am openSUSE Stand zu finden sein, also man sieht sich am Wochenende.

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    Kein Unity in openSUSE & Fedora

    Februar 25th, 2011 von buergermeister

    Die Bemühungen der Major-Distributionen openSUSE und Fedora Unity als Desktop-Alternative für ihre Nutzer anzubieten, scheinen vorerst gescheitert.

    Damit bleibt Ubuntu für nahe Zukunft wohl die einzige Distribution, welche diese alternative Benutzeroberfläche anbietet.
    Nelson Marques, der sich seit geraumer Zeit bereits mit Portierungen des Ayatana-Projektes auf openSUSE beschäftigt schreibt dazu in seinem Blog, dass es hauptsächlich an einigen Problemen mit Compiz liegt. Ausserdem hätte er einige Probleme mit den gconf Einstellungen gehabt, die Unity verlangt und es sei zu Problemen mit den Einstellungen von openSUSE gekommen. Da aber openSUSE versucht stabil und zuverlässig zu sein und er das in diesem Branch von Compiz nicht sieht, wird es in openSUSE 11.4 kein Unity geben. Er verspricht aber, zu einem späterem Zeitpunkt die Entwicklung wiederaufzunehmen. Und das er fest entschlossen ist, Unity und Ayatana als Alternative für openSUSE zu integrieren, zeigt er mit einem eigenen Wallpaper für openSUSE Gnome:Ayatana.


    Auch Adam Williamson, sah sich einigen Problemen gegenüber bei der Portierung von Unity für Fedora. Vor allem würde Unity and diesem Bug hier leiden und da er auch andere Dinge zu tun habe, will er die Arbeit an Unity einstellen. Läßt aber ebenfalls eine Fortsetzung offen, falls jemand helfen möchte, kann derjenige sich ruhig melden. Das Gleiche gilt natürlich für die Entwicklung von Nelson Marques. Man wird also gespannt sein, wie es mit Unity für andere Distributionen weitergeht.

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    Pinguy OS – das strotzige Ubuntu

    Februar 25th, 2011 von buergermeister

    Der nächste Teilnehmer in der Blogparade rund um exotische Linuxdistributionen hat seinen Artikel veröffentlicht. Toadie hatte sich den Exoten PinguyOS gepickt, ein Ubuntu Derivat das als installierbare Live-DVD daherkommt.

    Der Standard Desktop von PinguyOS ist GNOME, welches aber ziemlich aufgepeppt wurde, so ist standardmäßig Gnome Do und dessen Docky installiert. Auch im Gnome Panel wurde zum Beispiel standardmäßig der Systemmonitor aktiviert und auch Conky läuft bereits.

    Neben der Optik wurde aber auch die Softwareauswahl erweitert, so kommt PinguyOS zum Beispiel mit installiertem VLC somt Codecs daher, auch Wine und Play on Linux ist an Bord. Auch Flash und Java sind bereits vorinstalliert.

    Ausserdem läuft bereits ein Samba-Server, so das es möglich ist mit einem Mausklick Verzeichnisse im Netzwerk freizugeben und diese dann auch von Windows-Systemen zu erreichen. Ein UPnP/DLNA Server macht Dateien auch für Geräte erreichbar, die mit dieser Variante zurechtkommen, wie XBox und PS3.
    Auch ich hab mir PinguyOS kurz angesehen und meine Begeisterung hält sich ebenfalls in Grenzen, da gibt es gute Dinge, wie zum Beispiel die Integration der Server die “Aufbesserung” der Optik ist aber auch für mich zuviel des Guten.

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    Banshee vs. Canonical – Das wahre Gesicht von Canonical

    Februar 17th, 2011 von buergermeister

    Ich habe ja hier schon mehrmals darüber geschrieben, dass ich das “Engagement” von Canonical in der Welt der freien Software eher kritisch sehe. Das hat dann auch immer gleich Schmierereien in den Kommentaren zur Folge, ich kann mich also auch dieses Mal auf derartiges gefaßt machen. Seit einigen Tagen, zeigt Canonical einmal wieder mehr sein Gesicht, um was es ihnen eigentlich geht und zwar ums Geld verdienen. Nun Geld verdienen ist an sich nichts schlechtes und freie Lizenzen lassen auch genau das zu.
    Die nächste Version von Ubuntu Natty Narwhal soll ja mit Banshee anstatt mit Rythmbox als Musikplayer daherkommen. Schon seit geraumer Zeit integriert Ubuntus Rythmbox zur Generierung von Einnahmen den Ubuntu Musicstore. Nun kommt aber Banshee bereits mit einem eigenen Store daher, der MP3 von Amazon anbietet und dessen Einnahmen zu 100% an die GNOME Foundation fliessen. Seit der Integration im Juli 2010 waren das etwas über 3.000 US$ wobei die Einnahmen seit dem kontinuierlich ansteigen und bald die 1.000$ Grenze pro Monat überschreiten. Die Banshee Entwickler publizieren diese Zahlen, wie das so üblich ist vollkommen offen in einem Spreadsheet. Das sind bei den derzeitgem monatlichen Einnahmen in etwa soviel, wie kleinere Firmen der GNOME Foundation im Jahr zukommen lassen.
    Nun wie schon gesagt, in Rythmbox betrieb Canonical einen eigenen Musicstore und dessen Einnahmen wären mit Banshee dann nicht mehr da. Man hätte wie es die Lizenz von Banshee ja zuläßt diesen da natürlich integrieren können (Scheiße man häte wieder Entwicklungsarbeit leisten müssen) oder einfach den AmazonMP3 Store den Banshee integriert hat per default ausschalten können. Kein Hahn hätte dannach gekräht, statt dessen hat man sich an die Banshee Entwickler gewandt und ihnen zwei Vorschläge gemacht.
    Entweder Canonical schaltet den Standard-Musikladen von Banshee aus, was sich mit wenigen Klicks wieder rückgängig machen läßt oder der Store bleibt integriert und Canonical bekommt in Zukunft 75% der Einnahmen.
    Auch wenn andere da mal wieder Canonical zugute halten, dass man ja mit den Entwicklern immerhin kommunizieren würde, für mich ist das keine Kommunikation sondern Erpressung. Kommunkation wäre gewesen, die Summe offen zu lassen oder 75% als Verhandlungsbasis anzubieten. Ich bin mir sicher die Banshee Entwickler wären auf 50% sogar eingegangen, dabei hätten beide Parteien nur gewinnen können. Aber in der Geschäftswelt seihen ja 75% fürs nichtstun üblich, wie Jason Warner, Ubuntus neuer Manager für den Desktop in einem Kommentar bemerkt. Statt dessen haben sich nun die Banshee Entwickler für die Deaktivierungsvariante entschieden.
    Wer genauer hinschaut sieht, hier gibt es ja auch einen dritten Geschädigten, die GNOME Foundation und mit der hat man ja schon seit geraumer Zeit ein Hühnchen zu rupfen und versucht sie auf Canonical Linie zu pressen. Ich sage nur Unity vs. GNOME Shell, Unity2D und QT. Meiner Meinung nach alles eher Versuche Gnome auf die Canonical Linie zu bringen.
    Canonical versucht mehr und mehr seine massive Verbreitung im Bereich des Linuxdesktop zu nutzen um sich ein größeres Stück vom Kuchen zu sichern und an der Stelle muss man sich wirklich fragen, ob 75% hier gerechtfertigt sind.
    Linux ist einst angetreten um ein Monopol im Bereich des Desktop zu brechen und das nur des Wissens willen, das ein Monopol nie für die Allgemeinheit gut ist. Es ist an der Zeit zu fragen, ob wir eine Dominanz von Ubuntu im Bereich des Linuxdesktop weiter akzeptieren können, wenn derartige Dinge die Konsequenz davon sind.

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    Ab in die Cantine – Mageia 1 Alpha1

    Februar 15th, 2011 von buergermeister

    Mich hat vor gar nicht allzulanger Zeit jemand gefragt, was Mageia sei und nach meiner Antwort, das es sich dabei um einen Fork von Mandriva handele kam die Frage ob es da schon ein Release gab. Nach dem Fork im September gab es viele Probleme für Mageia zu lösen, als erstes brauchte man Speicherplatz um den Code, den man hatte auch zu hosten, Buildserver mussten beschafft und eingerichtet werden.
    Jetzt ist es allerdings auch geschafft, Mageia hat sein erstes Release – Mageia 1 Alpha1 Codename “Cantine”. Ein Update von Mandriva 2010.2 soll problemlos möglich sein, auch von Mandriva Cooker sollte man auf Mageia updaten können, soll sich aber auf Probleme mit RPM5 gefasst machen.

    Wenn man diesem Blogeintrag liest, so ist das Design der Distribution noch nicht endgülig, das Design-Team arbeitet noch daran. In der Tat sind einige Grafiken, einfach nur übermalt worden, aus welchem Grund auch immer. Der Bootsplash und das Grubmenü würden aber zeigen, wo die Reise hingeht. Hier muss ich allerdings anmerken, das die Kombination weisse Schrift auf grauen Hintergrund, wie im Grub oder hellblaue Schrift auf grauen Hintergrund im Installer, nicht gerade lesefreundlich ist. Hier muss also wirklich noch gearbeitet werden.
    Beim Rest ähnelt Mageia Cantine immer noch stark dem letzten Mandriva, welches ich getestet habe. Mandriva hat heute übrigens auch die erste Alphaversion seiner 2011 Version released. Scheinbar wollen sich Mageia und Mandriva ein kleines Wettrennen liefern :D

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    Exotische Linuxdistributionen – Saline OS

    Januar 24th, 2011 von buergermeister

    Vor wenigen Tagen ist die erste stabile Version von SalineOS erschienen. Saline OS hat sich zum Ziel gesetzt dem Benutzer einen möglichst “out of the box” funktionierenden und komplett mit Applikationen ausgestatteten XFCE-Desktop zur Verfügung zu stellen.
    Saline OS kommt als Live DVD daher und ist für x86 und 64bit Machinen erhältlich. Vom Livesystem aus läßt sich SalineOS in Ruhe testen und auch mit Hilfe von remastersys auch installieren. Ein entsprechenden Link mit dem entsprechndem Icon von remastersys findet man auf dem Desktop. Ein Klick darauf startet als erstes GParted mit dem man die Festplatte entsprechend partitionieren und formatieren kann, allerdings wird im weiteren Verlauf noch einmal formatiert und in diesem Dialog stehen dann nur noch ext3 und ext4 als Dateisysteme zur Auswahl. Ansonsten verläuft die Installation, wie man das von anderen Systemen her gewöhnt ist, es werden root-Paßwort, Nutzername und Paßwort abgefragt. Die Einstellung zur Lokalisierung übernimmt noch dpkg-reconfigure und dann ist die Installation auch schon abgeschlossen.

    Nach dem nächsten Boot erwartet einen der SliM Login Manager. SalineOS kommt wie gesagt mit dem XFCE Desktop daher, installiert wird dabei noch die Version 4.6.2 und nicht die vor wenigen Tagen erschienene Version 4.8. Die Arbeitsoberfläche von SalineOS präsentiert sich klar und aufgeräumt, ein Panel im GNOME Stil oben und ein nur auf Bedarf erscheinendes Panel am unteren Rand mit den wichtigsten Applikationen. Als Applikationen kommen überwiegend schlanke und flinke Programme zum Einsatz, so setzt Saline nicht auf Firefox bzw. das Debian Pendant Iceweasel als Standard-Webbrowser ein sondern Chromium und für diesem findet man auch im oberen Panel ein Icon zum löschen der privaten Daten, ein nützliches Werkzeug, wie ich finde. Als Mailclient hat man sich für Icedove entschieden Debians Thunderbird Version und zum verwalten der persönlichen Termine setzt man auf Osmo. Interessant ist das als Videoplayer Parole zum Einsatz kommt und ausserdem Fotoxx zum verwalten der Bildersammlung, ansonsten umfaßt das Programmrepertoire meist die XFCE-Programme oder altbekannte aus der GNOME-Welt. Interessant und zu erwähnen ist, dass auf dem Desktop ein PDF-Dokument zu finden ist, welches die wichtigesten Programme erklärt und ein paar Worte zu SalineOS verliert, so dass auch ein Einsteiger schnell mit seinem neuen System zurecht kommt.

    Fazit SalineOS macht in seinem ersten Release durchaus Spaß und ist gerade für ältere Systeme geeignet, wenn ich auch einige Verbesserungen im Installationsprozess für wünschenswert halte. Einige Ansätze finde ich sehr interessant zum Beispiel die Integration von remastersys aber auch die Möglichkeit zum einfachen leeren des Browsercache hat etwas. Ich glaube ich schaue mir Saline mal immer wieder an.

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  • Exotische Linux-Distributionen Zorin OS

    Januar 22nd, 2011 von buergermeister

    Der erste Beitrag zur Blogparade rund um die exotischen Linux-Distributionen ist eingetroffen. Der Beitrag stammt von Unixoid, der sich das Ubuntu-Derivat Zorin OS mal näher angeschaut hat. Zorin OS hat sich zum Ziel gesetzt eine Distribution zu schaffen, die es einem Windowsumsteiger möglichst einfach macht und das versucht man duch imitieren einer windowsnahen Desktopumgebung. So verwendet Zorin zwar Gnome als Desktopumgebung setzt aber auf das Icondesign von KDE’s Oxygen,  ausserdem sind sehr viele Compizeffekte per default installiert und aktiviert. Das Aussehen läßt sich über einen sogenannten “Look Changer” anpassen, in dem Windows 7, Windows Vista, Windows XP, Windows 2000, Mac OS X und der standardmäßige GNOME Look selektierbar sind. Eine weitere Sache, die man als Eigenentwicklung anpreise ist “Background Plus” mit dem man zum Beispiel Screensaver oder Videos als Desktophintergrund einsetzen kann. Dazu kommt dann noch “Zorin Splash Screen Manager mit dem man auf einfache Weise die Plymouth basierten Bootsplash tauschen kann. Die meisten der Multimedia Codecs sind bereits vorinstalliert und Flash läuft auch out of the Box. Ansonsten stellt sich Zorin meist als Ubuntu dar. Wer mehr wissen möchte kann ja in den Beitrag von Unixoid schauen.

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    Blogparade – Exotische Linuxdistributionen 2011

    Dezember 30th, 2010 von buergermeister

    Anfang des Jahres gab es hier eine Blogparade, rund um exotische Linuxdistributionen. Ich glaube, die hat allen Beteiligten eine Menge Spaß gemacht, einfach auch mal etwas anderes ausprobieren und testen. Damals standen 20 nicht so häufig anzutreffende Linuxdistributionen zur Auswahl. So nahm sich Onli-Blogging zum Beispiel Absolute Linux an, Roman vom Ubuntublog.ch hat sich Canaima und BRLinux mal angeschaut, bei der Quintessenz gab es etwas zu Mangaka Linux zu lesen und bei E-IT etwas zu Jolicloud organisiert. Y0koert hat sich des wirklich exotischen thailändischen MoonOS angenommen. Bei total verfriemelt gab es einen Beitrag zu ClearOS zu lesen. Bei PDA&Co gab es einen Beitrag zu ESun. Ausserdem gab es Videos zu ZevenOS und auch noch Beiträge zu Nova Linux den Exoten aus Kuba. Viele Beiträge sind nie eingetroffen, es blieb bei den Willenserklärungen, viele Beiträge sind auch schon nicht mehr erreichbar, schade eigentlich. Es gab auch noch viele Vorschläge welche Distributionen denn man vorstellen kann. Alles in allem, denke ich war die Aktion eine gelungene Aktions. Und mit vielen bin ich mir einig, die Aktion sollte eine Fortsetzung finden. Nun ist seit dem Start ein Jahr vergangen, Zeit also für eine Wiederholung. Zeit für die zweite Ausgabe der Blogparade der exotischen Linuxdistributionen und wieder gibt es 20 Linuxdistributionen zur Auswahl.

    Dieses Mal stehen zur Auswahl: Apodio, Aurora OS, Debris, Dream Linux, Helix, MadBox, MonoMaxos, NetRunner, NetSecL, openmamba, PinguyOS, PLD Linux, puredyne, Rocks Cluster, Salix OS, Symphony, trixbox, tuquito, Ylmf OS und Zorin.

    Aber auch dieses Mal gilt, ihr könnt gerne eine eigene exotische Linuxdistribution finden und beschreiben, wobei ich wieder gern hätte das die obigen 20 zuerst dran kommen, was allerdings wieder kein Muß ist. Ihr könnt machen was ihr wollt, Video, Blogbeitrag, Podcast was immerihr denkt, wer kein eigenes Blog hat kann mir gerne seine Beitrag schicken. So und nun kann es losgehen.

    Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers | 26 Kommentare »

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