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Inkscape-Workshop 2.0

Oktober 8th, 2012 von buergermeister

Der erste Inkscape-Full-Weekend-Workshop ist nun Geschichte und alle Teilnehmer sind wieder zu Hause. Wir haben an diesem Wochenende viel geschafft, ich habe nicht erwartet, dass wir wirklich alle Funktionen von Inkscape ansprechen können. Das gerade Themen wie “Gekachelte Klone” und “Filter” nicht sehr ausgiebig werden, hatte ich von vorn herein gesagt. Denn allein mit diesen Funktionen kann man einige Tage zu bringen um sie alle zu erklären und man muss auch hier einiges ausprobieren um es wirklich zu verstehen. Hier können einfach nur einige Grundlagen gelegt werden, die man später im Selbstudium vertiefen muss. Aber ich denke alle Teilnehmer waren zufrieden. Insgesamt haben wir am Wochenende 22.5 Stunden Workshop abgehalten.

Nicht alle, die wollten konnten teilnehmen, zumeist weil der Zeitpunkt nicht gestimmt hat. Einige haben ja bereits nach einem weiterem Termin gefragt. Für dieses Jahr sieht es dann allerdings bereits knapp mit Terminen aus. Da wäre nur noch als Möglichkeit das Wochenende vom 23.-25. November, im Dezember sehe ich keine Möglichkeit. Im Januar wäre ein Termin vom 11.-13. Januar frei. Vom Prinzip her sind beide Termine möglich, also nicht nur einer. Das macht unter Umständen sogar Sinn, da ja immer nur wenig Plätze sind. Die niedrige Anzahl an Teilnehmern (max. 6-8) macht sogar Sinn, jedenfalls ist dadurch ein intensiveres Lernen möglich.
Ich hab da eine kleine Umfrage aufgesetzt, die man für Terminwunsch und Anmeldung nutzen kann. Allerdings ist auch dieses Mal FIFO-Prinzip. Ich würde nur darum bitten, sich nicht einfach so anzumelden und dann doch nicht zu können, dadruch blockiert man am Ende einen Platz. Man kann mir allerdings auch seinen Teilnahmewunsch per Kommentar oder Mail mitteilen.

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This land is mine

Oktober 1st, 2012 von buergermeister

Nina Paley die Frau hinter “Sita Sings The Blues” hat einen neuen Kurzfilm veröffentlicht und auch der steht wieder unter einer Creative Commons Lizenz.

Das Ganze ist ziemlich “blutig” und wer wissen will, wer da wen gerade tötet, der sollte einmal bei Nina im Blog vorbei schauen. Dort hängen sozusagen Fahndungsphotos der Killer. Jedenfalls wieder sehenswert….

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  • Ein Blick auf GNOME 3.6

    September 29th, 2012 von buergermeister

    Vor einigen Tagen ist die Version GNOME 3.6 veröffentlicht worden, Zeit um einen Blick auf die Änderungen zu werfen. Die neue Version bring einiges an Änderungen mit, einige werden wieder geliebt und gehasst werden. Eine der ersten Änderungen bringt wohl eine wirklich benötigte Funktion zurück, die wohl viele mittels Extension in vorhergehenden Versionen nachgerüstet haben – den “Power Off”-Eintrag im User Menü.


    Neu gestaltet wurde die Bildschirmsperre, ist diese aktiviert wird der Bildschirm von einer Art Vorhang verdeckt, den man erst mit der Maus hochziehen muss um an die Eingabe für das Passwort zu gelangen. Ob diese neue “Feature” allerdings viele Freunde gewinnen wird, ist zu bezweifeln, klar es sieht schick aus aber nur kurz die Maus bewegen ist etwas anderes als eine Ziehbewegung. Zumal man eigentlich auch einfach mit der Eingabe des Passwortes beginnen konnte. Damit auch jeder sieht, dass man diese Bewegung machen muss wird auch mit einer Pfeilbewegung darauf hingewiesen. Allerdings kann man auch mit einer Drehung des Mausrades oder mit Drücken der Esc-Taste an die Eingabe gelangen.

    Fortschritt gibt es auch bei der Internationalisierung, so kann man jetzt mehrere Sprachen verwenden. Die eher nervige Such bei Wikipedia und Google im Overview Mode wurde entfernt. Auch gibt es die “Tabs” zum umschalten zwischen Fenstern und Applikationen im Overview Modus nicht mehr, der Schalter für das Umschalten auf das Fenster zum Anzeigen der Applikationen wurde in das Icon-Dash oder Schnellstarter mit den bevorzugten Anwendungen gepackt.

    Auch der Message Tray wurde umgestaltet. Es kommen größere Icons zum Einsatz und die Verschiebung, die durch das darüberfahren und Anzeigen des Programmnamens entstanden ist unterbleibt. Hinzu kommt ein zentraler Button zum Schliessen der selbigen. Ich für meinen Teil hoffe nur, das der Fehler der die Messages in meinem Tray immer doppelt anzeigt verschwunden ist. Geändert wurde jedenfalls etwas, was mich genervt hat der Aufruf des Message Tray. Bisher brauchte man nur in die rechte untere Ecke fahren und das Tray wurde geöffnet. Da ich aber zum Beispiel in Inkscape dort unten auch Schalter haben, hat das mehr oder minder teilweise unabsichtlich das Tray geöffnet. Jetzt muss man eine Weile mit dem Mauszeiger dort verweilen oder man öffnet das Tray über die Tastenkombination Super+M. Dafür sind die im Tray eingesetzten Icons größer geworden und der restliche Bildschirm wird leicht abgedunkelt, wenn man das Tray aufruft. Dafür wird jetzt der Onlinestatus des Gegenüber direkt angezeigt. Also eine ganze Menge Änderungen am Tray.

    Ein wenig mehr Überarbeitung hat Nautilus erfahren, der nun auch nicht mehr Nautilus heißt sondern Files. Die Änderungen haben ja bereits anderen nicht gepasst und Nautilus als Nemo geforkt. Jedenfalls ist eine ganze Menge alter Funktionen über Bord gegangen um Neuem Platz zu machen. So gibt es keine alternativen Ansichten mehr für die Sidebar und auch die Split View ist verschwunden. Die Menüleiste ist ebenfalls komplett verschwunden, deren Aufgabe wird vom App-Menü, welches sich öffnet wenn man auf das Icon im Panel klickt und weiteren Schaltern in der Files. Aber es hat sich noch mehr getan, im Kontextmenüg gibt es jetzt Move/Copy to und bei Bildern kann man diese direkt im Kontextmenü als Wallpaper setzen.

    Worauf ich mich freue ist Clocks, eine Anwendung um Alarmzeiten zu haben, Zeiten zu stoppen und die Zeit an anderen Orten der Welt anzuzeigen. Mir wäre zwar immer noch eine Zeitanzeige innerhalb des Mini-Kalender im Panel lieber, aber Clocks tut es für mich auch. Das waren allerdings immer noch nicht alle Änderungen auch im Dialog für die Systemeinstellungen hat sich einiges getan. Auch Font Viewer und Baobab wurden überarbeitet. Empathy hat eine vollkommen neu gestaltete Kontaktliste spendiert bekommen und hat ebenfalls keine Menüleiste mehr deren Funktionen sind ebenfalls über das App-Menü aufrufbar. Allein diese Änderungen reichen mir, um mich auf GNOME 3.6 zu freuen, aber da sind noch jede Menge mehr. Fast alle GNOME Anwendungen verwenden jetzt den XDG Standard, was nicht mehr so viele versteckte Dateien bedeutet aber das wird wohl noch seine Zeit brauchen, die alle zu entdecken.

    Wer das alles selbst entdecken möchte GNOME stellt eine LiveCD auf Fedora-Basis dafür bereit.

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  • Lenovo Edge e530

    September 26th, 2012 von buergermeister

    Es gibt ein neues Arbeitsgerät in meinem Hause und an der Stelle muss ich mich bei ganz vielen Freunden bedanken. Da einige bereits gefragt haben, wie mein neuer Begleiter so ist und auch nach Details wie der Tastatur gefragt haben, schreib ich einfach mal ein kleines Review.

    Bei den Modellen der Edge-Serie visiert Lenovo den Bereich des Small Business an, Leute die mit dem Gerät arbeiten müssen, mobil sind und Wert auf Design legen. Die Modelle dieser Serie sind seit Anfang letzten Jahres erhältlich. An der Stelle fragt sich ob man ein ThinkPad besser machen kann und das hat man meiner Ansicht nach geschafft. Es ist ein Edge aber immer noch ein Thinkpad.

    Nun worin liegen diese Designmerkmale, von außen dürfte ein Edge am leichtesten am umlaufenden Rahmen aus Aluminium zu erkennen sein. Desweiteren kommt hinzu ein farblich abgesetzter Deckel, der auch in anderen Farben als “schwarz” erhältlich ist.

    Die Ecken und Kanten sind im Gegensatz zu den anderen Thinkpads leicht abgerundet und wirkt nicht mehr wie eine Tafel Ritter Sport-Schokolade. Quadratisch, Praktisch, Gut. ;) Wenn man das Lenovo aufklappt, merkt man das auch dort ein Re-Design statt gefunden hat. Sämtlich Status-LED wurden entfernt. Auf der oberen Leiste befindet sich nur noch der Ein/Aus-Schalter. Keine schlechte Entscheidung, wie ich finde. Die meisten dieser Informationen werden ohnehin von Software heute besser dargestellt. Am Modell findet man nur noch 4 LED, eine am Netzwerkanschluß, eine am Netzanschluss und als Statusanzeige eine im Deckel und eine in der rechten Ecke jeweils im ThinkPad Logo.

    Die Edge Serie verfügt auch über die neu überabeitete Tastatur, die auch in Zukunft bei anderen ThinkPad Modellen zum Einsatz kommt. Auf den ersten Blick wirkt diese Tastatur wie ein Designfehler, sie will einfach nicht zum Rest passen. Allerdings ist die Tastatur gut verarbeitet, hat einen guten Druckpunkt und die etwas größeren Tasten machen es einfach mit ihr zu schreiben. Die Anordnung für die Funktionstasten ist jetzt umgekehrt, dass heisst man muss die Fn-Taste drücken um die F-Tasten zu erreichen. Aber das läßt sich über BIOS-Einstellungen auch umkehren. Das einige der Tasten nun eine neue Anordnung erfahren haben, ist eher Gewöhnungssache. Eine Besonderheit der 500er Modella also der 15′ ist, dass die Tastatur auch über einen Nummernblock verfügt. Das dürfte Vielschreiber interessieren, mich interessiert das eher im Zusammenhang mit Blender.

    Das neben der Tastatur noch die bei den Thinkpads übliche UltraNav-Einheit mit Trackpoint und drei Maustasten vorhanden ist, dürfte man auf den Bildern erkennen. In irgendeinem Review hab ich gelesen, dass das Touchpad schlecht verarbeitet wäre, es würde ja klackern :D Natürlich am Ende sind noch einmal zwei Maustasten eingearbeitet. Woanders war zu lesen das ein Toucpad mit Noppen ja scheisse sei, da fehlt ja der Kontakt auch das ist Schwachsinn, der Kontakt ist da. Nur wenn man sich mal dieses Touchpad mit einem glatten vergleicht, nach einiger Zeit Benutzung kommt man vielleicht darauf, dass Noppen nicht so ohne sind, denn so glatt wie die anderen werden….

    Ausgerüstet ist das E530 auf der linken Seite mit einem Port für ein Kensington Lock, ein VGA-Ausgang, 3x USB 3.0 allerdings, ist wie bei vielen anderen Laptops auch von den vorderen nur einer zu benutzen, wenn man breitere USB-Geräte, Sticks oder ähnliches benutzt und einem HDMI Anschluß. Auf der rechten Siete findet man den Netzt und >Netzwerkanschluss, das optische Laufwerk in meinem Falle ein DVD DL Brenner und ein AlwaysOn Power USB Anschluss, mit dem man schneller sein Handy or whatever laden kann. Ausserdem befindet sich and der rechten Seite noch ein kombinierter Mikrofon-Eingang/Kopfhörer-Ausgang. Was die Suche nach einem passenden Headset allerdings nicht einfach gestaltet.

    An der Frontseite befindet sich noch der Lautsprecher und ein Slot für SD-Karten. Ausserdem verfügt das e530 noch über einen Fingerprintreader, eine eingebaute HD-Webcam und natürlich auch ein eingebautes Mikrofon.

    Wo ist jetzt der Haken zu den Modellen der T Serie, die denen der Edge Serie doch an Ausstattung ziemlich nahe kommen, da habe ich nur eines gefunden. Es gibt und wird wahrscheinlich auch keine Docking-Station für Modelle der Edge-Serie geben. Also wer seinen Laptop doch als Allroundgerät benutzen will und auf einer Dockingstation besteht muss dann doch zur T-Serie greifen.

    Lenovo Geräte sind ja eigentlich dafür bekannt, dass sich auf ihnen problemlos Linux installieren läßt. Das war auch hier der Fall alles bis auf eine Sache läuft problemlos. Dank der Wireless LAN Intel BGN 2×2 hab ich jetzt eben noch kein WLAN, aber ich hoffe dafür finde ich in den nächsten Tagen noch eine Lösung. Ich bin ja nicht der einzige mit dieser Sorge. Jedenfalls läuft jetzt schon mal ein Fedora 17 drauf.

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    me @ ubucon.de

    September 17th, 2012 von buergermeister

    Auch dieses Jahr werde ich wieder auf der deutschen Ausgabe der Ubucon sein. Am Samstag werde ich um 13.00 Uhr im Raum Oneiric, einen Vortrag halten, wie man in Zukunft auf OOo oder LibreOffice oder noch schlimmer PDF/Flash & Co. verzichten kann und dennoch sein Vortragsfolien im Browser vorführen kann – Free Your Slides.

    Am gleichem Tag gibt es im gleichen Track um 15.00 Uhr mit mir noch einen Inkscape-Workshop РSexy Jeans. In diesem zeige ich, was mit Filtern und Pfadeffekten alles so m̦glich ist.

    Am Sonntag gibt es dann um 13.00 Uhr noch einen Inkscape-Workshop – Grinsen kann jeder. In diesem geht es darum, wie man einfahc ein eigenes Emoticon-Set erstellen kann und zeigt einige Tricks zum Icondesign  und -export. Mich auf der Ubucon zu finden dürfte überhaupt nicht schwer sein, ich werde wohl in Fedora-Blau wieder aus der Masse herausragen. Man sieht sich also am 19.-21. Oktober in Berlin an der HWTK zur Ubucon.

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    Letzter Aufruf

    September 16th, 2012 von buergermeister

    Noch sind einige Plätze frei für den Inkscape-Workshop über ein ganzes Wochenende. Wer also teilnehmen möchte, der sollte sich schnell entscheiden und mir eine Mail (buergermeister@karl-tux-stadt.de) senden. Ich setze da auch einfach mal eine Deadline, selbst wenn da noch Plätze frei wären, ich hab dann hinterher nur Mehraufwand. Also spätestens bis Freitag sollte man sich entschieden haben. Der Workshop startet am 05. Oktober abends (je nach Ankunft der Teilnehmer), geht am 06. Oktober von 09.00 Uhr bis Open End und am 07. Oktober ebenfalls von 09.00 bis ca. 18.00 Uhr (je nach Abreise der Teilnehmer). Wobei am Sonntag werde ich gegen Mittag Schluß machen, damit die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit haben, ihre spezifischen Probleme vorzubringen und wir gemeinsam daran arbeiten können.

    Der Workshop wird nicht inhaltlich gestaltet sein, wie meine sonstigen Workshops auf diversen FLOSS-Veranstaltungen, wo es eher in kurzer Zeit darum geht, gemeinsam etwas zu schaffen und dem Teilnehmer zu zeigen, dass Inkscape ein tolles Werkzeug ist. Wir werden uns in diesem Werkzeug ernsthaft und so viele “Features” wie nur möglich besprechen, auseinandersetzen. Wobei auch hier Grenzen sind, denn um alles ausreichend zu erklären und auch noch mit Ãœbungen zu festigen, würde man ungefähr 14 Tage Vollzeit benötigen. Beispiel Gekachelte Klone, denn wer weiß schon die 17 Ebenen der archimedischen Parkettierung aus dem Kopf, ebenso das Thema Filter ist ausreichend komplex. Es wird also hier nur ein anreißen des Thema sein. Auf jeden Fall sollte eine gute Grundlage nach dem Workshop vorhanden sein, um im Selbststudium weiter in die Möglichkeiten von Inkscape einzudringen.

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    Inkscape-Workshop

    September 8th, 2012 von buergermeister

    Ich habe vor einer ganzen Weile bereits einmal gefragt, ob noch Interesse an einem “längerem” Inkscape-Workshop besteht. Das hatten einige, vor etwa einem Jahr angeregt, ob das nicht einmal möglich wäre. Scheinbar besteht auch noch Interesse daran, einige haben sich daraufhin bei mir gemeldet.

    Fehlt jetzt nur noch ein Termin und da habe ich jetzt einen und zwar das erste Oktoberwochenende: 05.-07. Oktober 2012 in Chemnitz. Denjenigen, die nach dem letzten Blogpost sich bei mir gemeldet haben, habe ich den Termin schon per E-Mail geschickt und von einigen auch schon Rückantwort erhalten.

    Es sind aber noch “Plätze” frei, ich muss hier einfach eine Obergrenze setzen auf Grund der Raumgröße. Es gilt ganz einfach das FIFO-Prinzip. Fall dann doch mehr Interesse haben, als Plätze möglich sind, ist eine Wiederholung möglich allerdings erst Ende November. Wer jetzt daran teilnehmen will, schreibt mir einfach eine Mail (buergermeister@diesedomain).

    Kosten: An Kosten entstehen nur die Reise- und Unterkunftskosten, übernachten kann man in Chemnitz bekanntlich zu vernünftigen Preisen zB hier. Nur ist die Anreise mit zB der Bahn etwas umständlicher. Für den Workshop selbst nehme ich keine Kosten, da aber einige derer, die sich bereits angemeldet haben gesagt haben, dass sei nicht fair, stelle ich einfach mal den Hut hin ;)

    Zeitrahmen: da einige schon einen weiteren Weg haben und bestimmt auch etwas lernen möchten, nutzen wir die Zeit natürlich so gut wie möglich aus. In Abhängigkeit der Anreise, bereits am Freitag Abend, 1 oder 2h. Am Samstag ca. von 09.00 – bis Open End, wobei ich denke trotzdem spätestens 22.30 sollte Schluß sein. Am Sonntag dann auch 09.00-18.00, wobei das auch hier von den Teilnehmern abhängt.
    Falls es jetzt noch Fragen gibt, bitte auch per Mail oder Kommentar.

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    GIMP Magazine Issue 1

    September 5th, 2012 von buergermeister

    Seit einigen Monaten ist das neue GIMP Magazin ja bereits angekündigt, die Macher waren scheinbar mehr damit beschäftigt Shops anzulegen, als das Magazin zu erschaffen. Ausgabe 1 enthält neben einem Review der Version von 2.8 von GIMP, mehreren Seiten Ressourcen, ein Making-Of zu einem manipuliertem Foto, ein Artikel zur HDR-Fotografie und ein Interview eines Fotografen der nur mit GIMP und UFRaw arbeitet. Das eine User Gallery natürlich nicht fehlen darf ist klar.  Die Macher hinter dem Magazin möchten gern wissen, wie ihr das Magazin findet und haben dazu einen Fragebogen bei surveymonkey angelegt. Das Magazin gibt es zum Online lesen und Download bei Issue.com. Ich packe mal hier den Direktlink zur PDF-Downloadversion hin. Die Macher des Magazin weisen darauf hin, dass die Druckversion dort nicht der Weisheit letzter Schluss ist und sie für Ausgabe 2 eine Druckversion planen. Na dann viel Spaß beim lesen.

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  • Video – Talk Ubucon 2011

    August 30th, 2012 von buergermeister

    Ich habe vor einigen Tagen Post bekommen, in der mich jemand nach meinen Folien zu meinem Talk von der Ubucon.de letztes Jahr gefragt hat. Die sollten in einem Video Verwendung finden, jetzt ist dieses Video erschienen. Das paßt ganz gut, weil es doch einige Fragen in meinem Workshop zur FrOSCon zu JessyInk & Co. gab.

     

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    Her mit den Wallpapern!

    August 21st, 2012 von buergermeister

    Linux und freie Software lebt ja bekanntlich vom mit machen. Viele Nutzer wissen allerdings nie, wie ihr Beitrag aussehen soll. Eine der wohl einfachsten Möglichkeiten beizutragen, ist mal seine Fotos durch zu sehen, ob da nicht ein toller Schnappschuss der Wallpaper-verdächtig ist, dabei ist. Auf diese Weise kann man, wenn nur einen kleinen Beitrag zu seiner Lieblingsdistribution leisten.

    Ubuntu ist derzeitig auf der Suche nach zusätzlichen Wallpapern für Quantal Quetzal und hier hat man noch bis zum 28. August Zeit zur entsprechenden Flickr-Gruppe beizusteuern. Hier ist allerdings die Anzahl auf nur einen Beitrag, der mit CC-BY-SA lizensiert sein muß, begrenzt. Die Auswahl findet später öffentlich im IRC #1210wallpaper statt.

    Ebenfalls auf der Suche nach zusätzlichen Hintergründen ist man derzeit bei Fedora, hier hat man allerdings noch bis zum 5. September Zeit seine Beiträge einzureichen. Hier ist die Anzahl allerdings nicht begrenzt, alle Beiträge sollten ebenfalls unter CC-BY-SA oder einer ähnlichen Lizenz stehen. Zusätzlich verlangt Fedora allerdings das man das Contributors License Agreement im Fedora Account System akzeptiert. Die Beiträge werden bei Fedora in deren Wiki gesammelt. Dort findet man auch mehr Hinweise zur Gestaltung der gewünschten Wallpaper und deren Anforderungen.

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    Fake Tilt Shift mit Inkscape

    August 15th, 2012 von buergermeister

    Es ist wieder einmal Zeit für einen Screencast rund um Inkscape. Dieses Mal zeige ich wie man mit Inkscape eine Tilt Shift Grafik faked. Das Ergebnis dieser Bilder sieht dann aus, als ob man Miniaturen anstatt des Originales geschossen hat. Das Ganze läßt sich auch ohne die entsprechenden Objekte durch digitale Nachbearbeitung erreichen. Da es sich dabei eigentlich um Rastergrafiken handelt, ist man mit einem Werkzeug wie GIMP eigentlich besser beraten. Allerdings verfügt Inkscape auch über Funktionen, mit den man Rastergrafiken bearbeiten kann. Neben diesen Funktionen, wird in diesem Screencast auf Masken und Ausschneidepfade eingegangen.

    Also viel Spaß beim anschauen und nachmachen, Kritiken und Anregungen wie immer in die Kommentare.

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    Inkscape-Workshop

    Juli 16th, 2012 von buergermeister

    Einige haben mich auf der letzten Ubucon angesprochen, ob es nicht möglich sei auch mal einen ausgiebigeren Inkscape-Workshop zu machen. Dieser soll weniger nach der Art, wir machen etwas zusammen, mit Inkscape sein sondern mehr  die Handhabung generell erklären und Tricks und Kniffe bringen. Von meiner Seite stellt das erst einmal grundsätzlich kein Problem dar. Jetzt, da sich bei mir die Planung für den Rest des Jahres abzeichnet, könnte man das in Angriff nehmen. Dazu brauche ich allerdings einige Antworten.

    Besteht daran immer noch Interesse?

    Für den Ort, im Moment denke ich an Chemnitz, da ich hier Zugriff auf einen Schulungsraum für 12 Personen habe, der keine Kosten verursacht. Was allerdings die Teilnehmerzahl begrenzt, ich würde allerdings ohnehin Obergrenzen setzen. Beginn wäre Freitag Abend, mit nur Vorbereitungen und Samstag/Sonntag dann den ganzen Tag. Kosten entstehen nur für die Unterlagen, die Anreise und Unterkunft, man findet aber hier sehr preisgünstige Unterkünfte. Wenn also immer noch Interesse besteht, einfach bei mir melden oder in die Kommentare schreiben.

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    OpenClipart integriert Flattr

    Juli 12th, 2012 von buergermeister

    Wie sicher alle wissen, mag ich die OpenClipartLibrary und andere eigentlich auch, schliesslich benutzen Sie eine gepackte Version dieser. Die gepackte Version ist allerdings nur ein sehr kleiner Bruchteil dessen, was an Clipart eigentlich vorhanden ist. Es hat schon seit langer Zeit keine gepackte Version mehr gegeben. Dafür gibt es einen ganz simplen Grund, die Datenmenge, die eine solche gepackte Version umfasst.

    Für alle Inkscape-Anwender tut das an der Stelle nichts zur Sache, schliesslich verfügt Inkscape über eine Importfunktion direkt aus der OpenClipartLibrary. Für die Exportfunktion, findet man zwar noch die Einstellungen in den Einstellungen von Inkscape, allerdings ist die Funktion selbst nicht vorhanden, sie wurde aus Stabilitätsgründen eingestellt. Und hier ist der Hund begraben, eigentlich bedürfte die Importfunktion der Verbesserung, OCAL selbst würde gern das packen der selbst erstellten Collections erlauben, all das würde allerdings weiteren Traffic und Last auf den Servern verursachen. Ich selbst würde mir viel mehr Stabilität des Services wünschen. Allerdings muss der Zauber irgendwann von jemand finanziert werden.

    Vor wenigen Tagen gab es deshalb eine kurze Auseinandersetzung über die Einbindung weiterer Werbung in OCAL. Seit geraumer Zeit wird schon auf den einzelnen Seiten der Clipart und auf bestimmten Sucheseiten, Werbung eines kommerziellen Bilderdienstes angezeigt. Den Button für Spenden, den man direkt auf der Frontseite findet, den benutzt so gut wie niemand, eigentlich schade. Weitere Werbung sollte meines Erachten nicht wirklich sein, außerdem würde die Einbindung externer Services den Service den OCAL bieten kann nur weiter verschlechtern, die Ladezeiten sind jetzt schon teilweise jenseits von gut und böse.

    Nicht das sich alles nur verschlechtert hat, es gibt auch gutes. Zum Beispiel kann man, falls man Rastergrafiken wünscht zum Download, deren Größe bestimmen. Auch ist die Qualität der Clipart in letzter Zeit gestiegen, Beitragende wie Visious-Speed, tzunghaor und hatalar205 allein haben schon sehr tolle Clipart veröffentlicht. Auch hier ist eine neue Funktion hinzugekommen, die die Spreu vom Weizen trennen soll, die Likes (auch wenn sie derzeit nur eingeschränkt benutzbar ist)

    Damit die Entwicklung weiter gehen kann, ist aber eines von Nöten Geld und aus diesem Grund findet man auf den einzelnen Clipart-Seiten jetzt einen Flattr-Button. Btw. ich habe da auch gerade eine eigene kleine Aktion am laufen, weil ich ja nun mal ein neues Arbeitswerkzeug brauche. Also Leute, falls ihr Cliparts aus der Library verwendet, seit so nett und Hit The Button!

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    Inkscape – Export Tricks

    Juli 3rd, 2012 von buergermeister

    Ganz oft wird scheinbar nach “DEM” Tutorial für Icon-Design gesucht, ein solches kann es aber gar nicht geben. Es ist eine ganze Reihe an Dingen, die man wissen muss. Die Verwendung nicht nur der gleichen Farbpalette, sondern auch gleicher Farbverläfue sind nur eine Sache. Ganze Icon-Set in nur einer Datei zu bearbeiten hat den Vorteil, einen Farbverlauf auch nur einmal editieren zu müssen. Auch auf dem zu erwartendem Hintergrund zu arbeiten ist ein weitere Trick.  Im heutigen Screencast zeige ich einfach meine Vorgehensweise für Iconsets und wie ich sie auf die verschiedenen benötigten Größen skaliere und exportiere, keine große Sache, wenn man weiß wie.


    Einen kleinen Haken hat die gezeigte Methode allerdings, auf diese Weise des Export kann nur mit 90DPI Auflösung exportiert werden, für andere Auflösungen muss man doch die Kommandozeile bemühen, aber auch hier ist die Umbenennung der Gruppen hilfreich.

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    Distributionen bestaunen…

    Juli 1st, 2012 von buergermeister

    Wer schon immer einen Blick auf andere Distributionen werfen wollte ohne diese erst aus dem Internet herunter zu laden und selbst zu installieren, der hat bisher immer einen Blick zu Distrowatch geworfen und dort den einen oder anderen mehr oder minder aktuellen Screenshot gefunden.  Da gibt es aber eine weitere Möglichkeit, Chris Haney hat eine Datenbank mit Screenshots der Distributionen aufgebaut. Die Datenbank umfasst derzeit rund 400 verschiedene Distributionen, von denen man sich nicht nur die aktuelle sondern auch ältere Releases in Form von Screenshots anschauen kann. Der Mann muss ziemlich viel Zeit mit Installationen verbringen :D

     

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  • Inkscape – Kreideschmierereien

    Juni 26th, 2012 von buergermeister

    Ich habe einmal wieder einen kleinen Inkscape-Screencast produziert. Dieses Mal zeige ich, wie man mit Hilfe von LPE eine Schrift erzeugt, die wie mit Kreide geschrieben ausschaut.

    Viel Spaß beim ansehen und nachmachen, Kritiken und Anregungen, wie immer in die Kommentare.

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    Tickets für LinuxTag

    Mai 11th, 2012 von buergermeister

    Auch dieses Jahr gibt es wieder die Möglichkeit von mir ein Wochenticket für den LinuxTag zu bekommen und wie in den vergangenen Jahren auch, dafür einfach eine Mail schreiben oder hier einen Kommentar hinterlassen. Keine Angst es sind schon ein paar da ;)

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  • LinuxTag 2012

    April 27th, 2012 von buergermeister

    In knapp einem Monat ist es wieder soweit, Europas größter Event rund um Linux und Open Source geht über die Bühne. Das freie Vortragsprogramm ist ja mittlerweile veröffentlicht und die Austeller stehen auch schon eine Weile fest. Ich selbst werde am Samstag um 10.30 Uhr im Saal Berlin I einen Vortrag haben, das Thema ist “Bring Color To The Game“. Den Votrag halte ich zusammen mit kai-Uwe Behrmann vom Oyranos Projekt. Der Vortrag versucht zu erklären was Color Management eigentlich ist, da sieht es bei vielen schon trüb aus und wie der derzeitige Stand innerhalb der Open Source Welt ist. Da gibt es ja so einiges an Software von ArgyllCMS, über LittleCMS, dispcalGUI, colord, Oyranos, KolorManager, Gnome-Color-Manager usw. Allein diese Woche hatte ich 3 Personen, die Gnome-Color-Manager für ein Color Management System hielten, wo es doch nur ein grafisches Frontend zur Konfiguration eines solchen ist. Es sind eine Menge Mythen und Unklarheiten zu diesem Thema unterwegs und wir hoffen, mit unserem Vortrag diese bereinigen zu können und dem Anwender zu zeigen wie er zu einem farbverwalteten Desktop kommt.

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    Die Indios können wieder laufen….

    April 24th, 2012 von buergermeister

    Vor etwa einem Monat habe ich einen kleinen Screencast über ein cooles Werkzeug namens Tupi gemacht und hier in meinem Blog veröffentlicht.  Problematisch war und ist an Tupi funktionierende Pakete für seine Distribution zu finden. Bei Fedora und openSUSE scheiterte das paketieren mit deren Systemen an einem ganz einfachem Grund, Tupi hat ffmpeg als Abhängigkeit. FFmpeg ist aber nun mal mit seinen Codecs eher etwas problematisch mit den Rechten.

    Gustav Gonzalez hat in den letzten Wochen einige Anstrengungen unternommen, hier eine Lösung zu schaffen. Die Lösung ist, dass Tupi nun aus mehreren Teilen besteht, einmal der Software Tupi selbst und als Plugin Tupi-FFmpeg. Ohne das letztere Paket bedeutet das, dass man normal mit Tupi arbeiten kann aber eben keine AVI oder ähnliches erstellen kann. Für diesen “Meilenstein” hab ich für Fedora ja schon einen Packager gefunden und auch bei openSUSE wird das in Zukunft jemand paketieren. Für Ubuntu existiert nun eine Projektseite in Launchpad, so dass die Pakete nicht mehr nur auf Gustavs persönlichem Account zu finden sind. Auch hier wären helfende Hände nicht unwillkommen!

    Aber das ist nicht alles, denn ohne das FFmpeg Plugin kann man ja nur JPG oder PNG exportieren, nicht wirklich eine Animation. Aber auch zu diesem Thema ist bereits Abhilfe geschaffen, in den letzten Wochen hat Gustav ebenso an einem Plugin gearbeitet umd Ogg Video zu exportieren. Auch dieses Plugin ist nun fertig, man wird also in Zukunft auf Videos exportieren können ohne auf proprietäre Formate zurückgreifen zu müssen. Für die Zukunft stehen noch einige Verbesserungen an den Tweenings und auch der Support von Webm als Videoofrmat an, dann wird Tupi seine nächste Version erreichen.

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  • Eine ganze Woche rund um Linux und freie Software

    April 23rd, 2012 von buergermeister

    Dieses Jahr tragen die Linuxwochen Wien ihren Namen wohl zurecht, denn fast eine ganze Woche gibt es Programm, welches jetzt veröffentlicht ist.
    Besucher der Linuxwochen in Wien, werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Nicht nur das auch ausreichend für die Fans der Vettern aus Berkley am Samstag mit dem europäischem BSDday ein ausreichendes Programm geboten wird und das LibreGraphicsMeeting ja ebenfalls zur gleichen Zeit stattfindet, sondern auch die lokale Drupal Community nutzt die Linuxwochen mit einem ganzem Track um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Traditionell sind die Linuxwochen am ersten Tag eher business-orientiert, was nicht heißt der Besucher findet nichts interessantes. So geht es am ersten Tag um “Migration“, “Cloud Computing” und “Open Source Professionals” aber es gibt auch einen Track rund um “Open Source for Students” oder den bereits erwähnten Drupal-Track.
    Eröffnet werden die Linuxwochen, mit einem in Wien eher heiklem Thema, der Migration der öffentlichen Verwaltung zu freier Software. Der eröffnende Vortrag wird “Venezuela – An Entire Country Migrates To Linux” von Maria Gracia Leandro Lombardo sein und dem folgen Vorträge wie “Betrieb einer Cloud mit OpenStack Essex im Praxistest” oder “cloud4education, einer freien Cloud-Lösung für Schulen“. Die OpenSource Professionals zeigen wie Asterisk und Group-E integriert werden können und welche Möglichkeiten das eröffnet oder wie man PostgreSQL-Datenbanken repliziert und hochverfügbar macht. Der Tag endet mit dem tradionellen QTalk, einer Podiumsdiskussion zu einem OpenSource Thema.

    Am zweiten Tag der Linuxwochen, dem Freitag gibt es einen langen Tag für die Fans offener Hardware: Nanonote, Milkymist, Rasberry Pi, OpenMoko – OpenPhoenux und Arduino sind die Themen der Vorträge. Natürlich gibt es auch neues rund um ARM und es wird in einem Vortrag gezeigt, wie man sein Haus mit Linux intelligent machen kann.

    Am Samstag geht es in einem Track rund um Open Source für Anwender, in dem unter anderem gezeigt wird, wie man seinen Laptop ohne ein Betriebssystem zum Laufen bekommt oder das es Open Source für alle erdenklichen Plattformen gibt. Aber es gibt auch Vorträge wie Ext4, BTRFS, XFS oder doch lieber WTF oder was BtrFs und die Integration mit Snapper bringt.
    Neben dem Vortragsprogramm gibt es noch parallel Tracks mit Workshops rund um LaTeX, Inkscape, Scribus, Elektra, Pair Programming und vielem mehr. Dazu gibt es aber auch kleinere Runden mit Themen wie Digital Audio Workstation oder wie man mit Super Collider Musik mit Open Source macht oder neuen Funktionen des QT5 frameworks.
    Wem das alles noch nicht ausreicht, parallel findet gleichzeitig das LibreGraphics Meeting in den Räumlichkeiten des Technikum Wien statt.

    Auf diesem geht es am ersten Tag Mittwoch den 2. Mai mit Themen rund um Color Managment los. Der Tag startet nach der Eröffnung mit “ColorHug – The Open Hardware Colorimeter” und bringt weiterhin Vorträge von Chris Lilley vom W3C und dem Status von “Color Management in SVG2“. Aber auch andere Themen kommen zur Sprache, wie “Import filters for vector graphic formats in LibreOffice: the reverse- and straight engineering fun” in dem Fridrich Strba von den Erlebnissen bei der Implemtierung verschiedener Formate in LibreOffice erzählt. Und so gibt es auch in den folgenden Tagen Vorträge zu Grafikthemen, wie “Digital Painting with open source” von Ramon Miranda dem Autor des DigitalPainting Plugin von GIMP oder Gustav Gonzalez Giron der mit “Tupi: Living 2D art together” diese Applikation näher vorstellt. Auch Krita taucht im Programm auf und SynfigStudio wird mit “Introducing Synfig Studio” von Timothée Giet näher vorgestellt.

    Aber auch zu dieser Veranstaltung gibt es nach dem Mittag paralell ein Programm für all diejenigen, die es eher praktisch mögen wie zum Beispiel: “Hugin’s Eye / Panorama” Workshop oder “Colorfont workshop” von Ana Isabel Carvalho und Ricardo Lafuente. Also auch auf diesem Event wird einem so einiges geboten.
    Nebenbei veranstalten die Linuxwochen auch ein Gewinnspiel, wie immer mit sehr schönen Preisen und auch ein Keysigning und Social Event werden nicht fehlen.

    Auf Grund der Internationalität von LibreGraphicsMeeting sind alle Talks und Workshops von diesem in englisch und auch auf den Linuxwochen gibt es eine Anzahl von Vorträgen die in dieser Sprache gehalten werden, aber es gibt auch ausreichend Vorträge/Workshops in deutscher Sprache. Wer mehr zum Programm erfahren will, das Programm der Linuxwochen für den ersten Tag, den zweiten Tag und den dritten Tag und das Programm für das LibreGraphicsMeeting sind hier zu finden. Der Weg nach Wien wird auf jeden Fall ein lohnenswerter.

    Das LibreGraphicsMeeting benötigt aber immer noch die Hilfe der Community, um die Reisekosten der Teilnehmer zusammen zu tragen, dafür gibt es ein Pledgie.

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