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Shirts für feurige Füchse

Januar 12th, 2011 von buergermeister

Der T-Shirt Contest für Gnome 3 ist ja schon fast vorbei und nur noch wenige Tage können Einreichungen gemacht werden, da gibt es wieder einen neuen Shirt Contest. Dieses Mal geht es darum ein Design für Mozilla zu entwerfen und zwar für die kommende Firefox 4 Version. Das Gewinnerdesign wird dann das offizielle Releasshirt, welches an Contributoren auf der ganzen Welt verschickt wird und im Mozillashop erhältlich sein wird. Aus allen Einsendungen wird ein Team die besten 5 auswählen, es zählen dabei die Kreativität des Design und ob das Thema klar zum Ausdruck gebracht wird. Diese 5 Designs werden dann ab den 15. März in ein Finale gehen und sich dem öffentlichen Voting stellen müssen.

Der ideal zu bedruckende Raum auf dem T-Shirt sind 25x25cm, es soll nur ein Design für die Front gemacht werden die Rückseite soll später das Firefox Wordmark aufgedruckt bekommen. Das Desgin soll einen Hintergrund für die Farbe des Shirt enthalten und soll als PNG/JPG in 300dpi Auflösung abgegeben werden und zwar nur das Design. Die Quelldateien mit allen Layern, soll man auf jeden Fall aufbewahren. Einsendungen können bist zum 13. März 2011 gemacht werden.

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Screencast: Zoomeffekte mit JessyInk

Januar 8th, 2011 von buergermeister

Die Inkscapeerweiterung JessyInk, mit der man Präsentationen mit Inkscape erstellen kann habe ich ja bereits in einem Artikel mit einem Screencast bereits einmal vorgestellt. JessyInk kann allerdings mehr als nur simple Präsentationen mit Übergängen erzeugen.Ein Vorteil von Vektorgrafiken und SVG ist ja dere nahezu grenzenlose Skalierbarkeit, welches es hier auch ermöglicht in Folien zu zoomen. Wie das geht versuche ich wieder in einem Screencast zu zeigen.

Mit den Zoomeffekten lassen sich Präsentationen erzeugen, mit einem “Woah-Effekt”, alles kann ich allerdings nicht zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Präsentation, bei der sich die Folien im Uhrzeigersinn bewegen, das wäre mit JessyInk möglich. Grenzen sind einem hier nur relativ wenig gesetzt, man muss nur nachdenken und planen was man erreichen will.

P.S. Ich hab jetzt gesehen, das die Effekte im Video gar nicht so gut zu erkennen sind. Die Beispieldatei gibt es hier also zum Download. Einfach im Browser öffnen.

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  • Call for Paper LinuxTag 2011

    Januar 7th, 2011 von buergermeister

    Das der LinuxTag dieses Jahr bereits im Mai stattfindet, ist ja bereits seit dem vergangenen bekannt. Heut wurde dann auch zum Einreichen von Vorträgen aufgerufen. Erstaunlich ist die Deadline 25. Januar, sehr kurz.

    Themen-Schwerpunkte sind E-Publishing, die Mobilplattformen Android und Meego sowie Serverkonsolidierung. Ebenfalls auf der LinuxTag-Agenda stehen klassische Tracks wie Kernelthemen und Netzwerke, die ein besonderes Augenmerk auf die bevorstehende Einführung von IPv6 richten sollen.  Weiter Themen können aber vorgeschlagen werden. Ausserdem soll Android einen starken Anteil annehmen.
    Neu im Programm ist eine Vortragsreihe, bei der sich IT-Experten gezielt Neuerungen in wichtigen Softwarepaketen widmen. So erfahren Administratoren kompakt und direkt von den Chefentwicklern, welche Features neue Major-Releases bieten und wo sich ein Upgrade lohnen könnte.
    Communitys haben ein großes Gewicht auf dem LinuxTag. Im neuen Track “Cross Desktop/Cross Distribution” präsentieren Entwickler Vorschläge, die nicht nur ein einzelnes Desktop Environment oder eine Linuxdistribution betrifft, sondern die die Zusammenarbeit mehrerer Projekte erfordert. Eine vollständige Liste aller vorgeschlagenen Themenschwerpunkte und der Rahmenbedingungen enthält der Call for Papers.

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    Sqlite-Commander – Curses Client für SQLite Datenbanken

    Januar 3rd, 2011 von buergermeister

    Clients für SQLite Datenbanken gibt es schon einige, so zum Beispiel eine Firefox Extension SQLite Manager. Wer allerdings auf der Kommandozeile arbeiten will war bisher auf die Kommandos angewiesen, die SQLite selbst mitbringt. Da auch die Suche nach einem passenden Client für Sankar P ergebnislos verlief, hat er sich kurzerhand hingesetzt und Sqlite Commander geschrieben, eine Cursesbasierte Anwendung für Sqlite Datenbanken. Der Name ist inspiriert vom MidnightCommander und ähnlich sieht Sqlite Commander auch aus, bietet aber noch nicht so viele Möglichkeiten, wie sein Vorbild. Ehrlich gesagt fehlen noch jede Menge Funktionen, bisher lassen sich die verschiedenen Tavellen nur darstellen und mit den Cursortasten in ihnen navigieren. Die ToDo-Liste von Sankar weisst aber die nächsten Features bereits auf, die er implementieren will und er will die Software auch weiterhin pflegen, wenn sich genug Nutzer finden, die dieses Tool nützlich finden.

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    Ayatana in openSUSE

    Januar 2nd, 2011 von buergermeister

    Schon vor einigen Tagen hat Nelson Marques bekannt gegeben, das das von Chanonical für Ubuntu entwickelte Ayatana System auch für openSUSE verfügbar sein wird. Marques hat bereits vorher OSD-Notify auf openSUSE portiert. Die openSUSE Version von Ayatana is im Gegensatz zu der von Ubuntu voll zu Gnome kompatibel, man hofft auch darauf das einige der Entwicklungen zurückfliessen werden in das Projekt von Ubuntu und somit die Kompatibilität aufrecht erhalten wird. Ayatana in openSUSE wird es zunächst für die Gnome Version 2.32 geben, Teile sind aber schon mit GTK3 geschrieben und laufen deshalb unter GNOME 3.

    Nachdem bereits einige Wünsche in openFATE aufgetaucht sind, Ubunutus Unity auch für openSUSE verfügbar zu haben arbeit man nun auch daran.

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    Blogparade – Exotische Linuxdistributionen 2011

    Dezember 30th, 2010 von buergermeister

    Anfang des Jahres gab es hier eine Blogparade, rund um exotische Linuxdistributionen. Ich glaube, die hat allen Beteiligten eine Menge Spaß gemacht, einfach auch mal etwas anderes ausprobieren und testen. Damals standen 20 nicht so häufig anzutreffende Linuxdistributionen zur Auswahl. So nahm sich Onli-Blogging zum Beispiel Absolute Linux an, Roman vom Ubuntublog.ch hat sich Canaima und BRLinux mal angeschaut, bei der Quintessenz gab es etwas zu Mangaka Linux zu lesen und bei E-IT etwas zu Jolicloud organisiert. Y0koert hat sich des wirklich exotischen thailändischen MoonOS angenommen. Bei total verfriemelt gab es einen Beitrag zu ClearOS zu lesen. Bei PDA&Co gab es einen Beitrag zu ESun. Ausserdem gab es Videos zu ZevenOS und auch noch Beiträge zu Nova Linux den Exoten aus Kuba. Viele Beiträge sind nie eingetroffen, es blieb bei den Willenserklärungen, viele Beiträge sind auch schon nicht mehr erreichbar, schade eigentlich. Es gab auch noch viele Vorschläge welche Distributionen denn man vorstellen kann. Alles in allem, denke ich war die Aktion eine gelungene Aktions. Und mit vielen bin ich mir einig, die Aktion sollte eine Fortsetzung finden. Nun ist seit dem Start ein Jahr vergangen, Zeit also für eine Wiederholung. Zeit für die zweite Ausgabe der Blogparade der exotischen Linuxdistributionen und wieder gibt es 20 Linuxdistributionen zur Auswahl.

    Dieses Mal stehen zur Auswahl: Apodio, Aurora OS, Debris, Dream Linux, Helix, MadBox, MonoMaxos, NetRunner, NetSecL, openmamba, PinguyOS, PLD Linux, puredyne, Rocks Cluster, Salix OS, Symphony, trixbox, tuquito, Ylmf OS und Zorin.

    Aber auch dieses Mal gilt, ihr könnt gerne eine eigene exotische Linuxdistribution finden und beschreiben, wobei ich wieder gern hätte das die obigen 20 zuerst dran kommen, was allerdings wieder kein Muß ist. Ihr könnt machen was ihr wollt, Video, Blogbeitrag, Podcast was immerihr denkt, wer kein eigenes Blog hat kann mir gerne seine Beitrag schicken. So und nun kann es losgehen.

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  • Steppenläufer und Long Time Support

    Dezember 2nd, 2010 von buergermeister

    Seit einigen Tagen herrscht auf der openSUSE-project Mailingliste eine Menge Verkehr. Diesen verursachen zwei Projektvorschläge. Der erste ist nicht neu und wurde bereits so einige Male diskutiert und zwar eine openSUSE Version mit längerem Support. Nach derzeitigem Stand der Diskussion soll es von openSUSE eine Version geben, die für 3 Jahre aktuell gehalten wird. Die Version soll allerdings nur Serverpakete betreffen und wäre damit attraktiv zum Beispiel für Hoster, aber auch für Projekte oder Firmen, die auf Basis von openSUSE eigene Distributionen erstellen. Der Zustand hier ist wirklich desolat, vor wenigen Tagen habe ich mir die “Reinstallationsmöglichkeiten” von 1&1 angeschaut. Die neueste openSUSE, die einem geboten wurde war 11, womit die wohl 11.0 meinen. Eine Version, für die es bereits keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Ähnlicher Zustand herrscht aber auch mit Fedora, wo man eine Version 12 angeboten bekommt. Selbst bei Ubuntu welches eine LTS Version besitzt, wird einem etwas sehr altes angeboten, was man in nicht einmal einem Jahr ersetzen müßte. Von daher kann man diese langzeitunterstützte Serverversion nur begrüßen, wenn es scheitert dann nur daran, dass wieder nur darüber geredet wird.

    Der zweite Vorschlag kommt von Greg Kroah-Hartmann und soll ein Rolling Release für openSUSE werden. openSUSE verfügt zwar mit dem Factory-Zweig über eine laufend aktualisierte Distribution, diese enthält aber auch unstabile Pakete und Entwicklungskernel, ist also für den produktiven Einsatz weniger geeignet. Das soll sich nach GKH mit openSUSE Tumbleweed ändern. Tumbleweed sind die Steppenläufer, die in Western durch die verlassenen Städte rollen. Insofern ein passender Name für das Projekt. Im Grunde genommen, wird es nur die Zusammenfassung einiger Repositories sein, die es ohnehin schon gibt. So gibt es beispielsweise immer eine gepackte Version des neuesten KDE SC Releases. Und darin wird der Vorteil liegen, so kann man mit Tumbleweed die Software erhalten, die auf Grund der unterschiedlichen Releasezyklen aus dem “normalen” Release ausgeklammert ist und das ohne entsprechende neue Repositories hinzuzufügen. Tumbleweed soll nach dem Release von 11.4 (geplant für März) starten und bis dahin will GKH sich dem Schaffen des entsprechendem Workflow widmen.

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  • Screencast-Tutorial Inkscape – It´s Magic

    November 29th, 2010 von buergermeister

    Es ist an der Zeit für ein neues Inkscape-Tutorial. Dieses Mal zeigt Inkscape seine ganze Magie und wir erstellen ein Bild wie dieses hier. Die Arbeitsschritte sind, dieses Mal sehr einfach und das Tutorial ist für Einsteiger geeignet.

    1. Wir zeichnen mit dem Werkzeug Rechtecke und Quadrate erstellen ein langezogenes Rechteck und runden im Anschluss dessen Ecken ab. Das Ergebnis sollte in etwa so ausschauen, wie in Abbildung 1.
    2. Von diesem Rechteck machen wir als erstes ein Duplikat (Strg+D) und legen dieses beiseite. Dann zeichnen wir ein weiteres Rechteck, auf das langezogene Rechteck, so wie auf Abbildung 2 zu sehen.
    3. Wir selektieren beide Rechtecke und duplizieren (Strg+D) diese wieder.
    4. Beim ersten Paar Rechtecke, sleektieren wir beide (Shift-Taste dazu gedrückt halten) und schneiden das zweite Rechteck mit Pfad>Differenz (Strg++) aus und beim zweiten Paar, soll die Überschneidung stehen bleiben, Pfad>Überschneidung (Strg+*) Das Ergebnis sollten dann ausschauen, wie in Abbildung 3 und 4.
    5. Jetzt geben wir den beiden Formen die entsprechende Farbfüllung. Die Enden des Zauberstabes füllen wir mit einem linearem Farbverlauf, dessen beide Endpunkte mittelgrau (808080ff) sind, wir fügen einen weiteren Farbverlaufspunkt hinzu, denn wir auf Weiß setzen.
    Das Mittelstück, des Zauberstabes bekommt ebenfals eine lineare Farbverlaufsfüllung. Dieses Mal allerdings mit fünf Zwischenfarben, die jeweils beiden äußeren bekommen Schwarz als Füllung und der in der Mitte Weiß. Die Zwischenfarben versetzen wir dann einfach mit Hilfe des Werkzeug “Farbverläufe erstellen und bearbeiten, so das dass Ergebnis aussieht, wie auf Abbildung 5 und 6. Jetzt nur noch beide Teilstücke selektieren und mit Hilfe des Werkzeuges “Objekte ausrichten” horizontal und vertikal zentrieren. Das Ergebnis ist unser Zauberstab, der dann auch mit Strg+G gruppiert werden kann.

    6. Jetzt unser Duplikat des Rechteckes vom Beginn hernehmen und über Pfad>Objekt in Pfad umwandeln, in einen Pfad umwandeln. Dann das Werkezug zum Knoten bearbeiten wählen und die oberen Knoten bearbeiten. Erst die beiden Knoten auf der linken Seite beide selektieren und mit Hilfe der Cursortasten nach links verschieben (7-10px) und den gleichen Vorgang dann noch mit den rechten Knoten wiederholen, dieses mal allerdings nach Rechts verschieben. Das Resultat sollte ausschauen wie in Abbildung 7.
    7. Jetzt brauchen wir unseren Hintergrund, dafür zeichnen wir uns ein Rechteck, welches mit einem radialem Farbverlauf gefüllt wird. Die äußeren Endpunkte des Farbverlaufes bekommen Schwarz als Füllung und für das Zentrum ist es ein Lila (990bccff). Wo das Zentrum liegt, kann dann, wenn der Zauberstab auf dem Hintergrund liegt entsprechend angepaßt werden.
    8. Jetzt unseren Zauberstab und das veränderte Rechteck auf unseren Hintergrund verschieben, das veränderte Rechteck mit dem hellem Gelb (e3e45fff) füllen und über die Objektfarbeinstellung diesem eine Unschärfe geben. Der Faktor ist von der Größe abhängig und muss nicht exakt meinen Wert haben, der bei mir 7 ist.
    8. Wir zeichnen einen weiteren Kreis, der eine Füllung mit einem radialem Farbverlauf bekommt, von dem hellem Gelb nach Weiß. Den weißen Mittelpunt versetzen wir dann mit Hilfe des Werkzeuges “Farbverläufe erstellen und Bearbeiten” nach Links oben und setzen den Kreis unter unseren gelben Farbschein des Zauberstabes.
    9. Jetzt zeichnen wir einen weiteren Kreis und füllen diesen mit dem Grün aus der Abbildung, duplizieren (Strg+D) diesen und füllen das Duplikat mit dem Orange aus der Abbildung, im Anschluß diesen wieder duplizieren und versetzen, dann mit dem Rot füllen. Und dann noch einen Kreis für das Blau und das Lila. Allen Farbkreisen geben wir dann über die Objektfarbeinstellungen eine starke Unschärfe, der Faktor hängt vom Geschmack und der Größe des Kreises ab. Das Ergebnis sollte in etwa so ausschauen, wie auf dem Zielbild. Dann setzen wird die bunten Kreise unter unsere gelben Objekte, so das sie seitlich etwas herausschauen. Ruhig ein wenig versetzen und vielleicht in der Größe skalieren, dass gibt dem ganzem mehr Natürlichkeit.
    10. Für die Sterne, die ich auf dem Bild verteilt habe gibt es ein Extra-Tutorial/Screencast. Hier sei nur angemerkt, je kleiner und mehr die Sterne sind umso schöner sieht nachher das Resultat aus.
    11. Für die Schrift habe ich einfach ein Duplikat, der Schrift erstellt. Dieses Objekt in einen Pfad umgewandelt, den Pfad zweimal vergrößert, dem Ganzem einen linearen Farbverlauf mit genau den Farben der bunten Kreise gegeben. Dann noch ein wenig Unschärfe und das Ganze unter die weiße Schrift gesetzt und fertig ist unsere Magie. Das Ganze gibt es jetzt selbstverständlich auch noch als Screencast.

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    GNOME Shirt Contest

    November 24th, 2010 von buergermeister

    Für den kommenden April ist das Release der nächsten Generation der Gnome Desktopumgebung geplant. Für genau dieses Release möchte die GNOME Foundation auch neue Shirts, die den neuen GNOME 3 Desktop repräsentieren, für den Gnome-Store haben. Und genau aus diesem Grund gibt es jetzt einen Gnome Shirt Contest. Der Preis ist abhängig von den Einreichungen. Der Gewinner erhält 100$ und zwei der T-Shirts in einer wählbaren Größe, gibt es mehr als 10 Einreichungen wird es auch einen zweiten Platz geben, der 50$ und ein T-Shirt erhält. Bei mehr als 15 Einreichungen, wird es auch einen Drittplatzierten geben und dieser erhält dann ein T-Shirt. Die Designs müssen als SVG abgegeben werden und der Creative Commons Attribution 3.0 Unported unterliegen. Mehr auf den Seiten des Shirt-Contest

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    openSUSE – What happend

    November 23rd, 2010 von buergermeister

    Seit gestern pfeifen es ja nun die  Spatzen von den Dächern, Novell ist verkauft. An einen 2milliarden-Giganten, den vorher keiner kannte, auf den Patente-Sidedeal will ich ja mal gar nicht eingehen, weil einfach mal keiner weiß, welche kanpp 900 Patente Novell an dieses Konsortium veräußern will. Das einzige, was mich daran interessiert ist, dass openSUSE deshalb wieder von den geistig minderbemittelten als evil dargestellt wird, genauso wie das schon beim Microsoft-Novell Abkommen war.

    Was mit der Linuxsparte von Novell werden wird, konnte man schon in der ersten Veröffentlichung über den Verkauf herauslesen, SUSE Linux wird in Zukunft wieder wirtschaftlich selbständig geführt. Damit war der Bestand des openSUSE Projektes ebenfalls klar. Inzwischen gibt es aber auch aus dem Hause Attachmate eine kurze Stellungnahme zum openSUSE-Projekt:

    “The openSUSE project is an important part of the SUSE business,” commented Jeff Hawn, chairman and CEO of Attachmate Corporation. “As noted in the agreement announced today, Attachmate plans to operate SUSE as a stand-alone business unit after the transaction closes. If this transaction closes, then after closing, Attachmate Corporation anticipates no change to the relationship between the SUSE business and the openSUSE project as a result of this transaction.”

    Die oraclischen Zustände, die einige da schon wieder angedeutet haben, waren eigentlich mit der ersten Meldung auszuschließen. Ausserdem ist da wohl ein himmelweiter Unterschied ob eine Firma einen allzulästigen Konkurrenten samt seiner anderen Nebenprodukte, wie Java oder Solaris kauft oder ob eine Firma ihr Portfolio erweitert oder sinnvoll aufwertet. Welche Auswirkungen das auf das Projekt haben wird kann derzeit nur spekuliert werden. Der Fortbestand ist allerdings gesichert, da ohnehin die Gründung einer Foundation ins Haus stand. Ausserdem haben auch andere Firmen Interesse am Fortbestand des Projektes, so Nokia für die Nutzung des openSUSE Buildservice für das MeeGo-Projekt. Genau derartige Produkte wie der Buildservice oder SUSE Studio haben das Portfolio von SUSE Linux merklich verbessert und die Zukunft wird zeigen, ob man damit wirtschaftlich selbständig leben kann und nebenbei auch noch ein Projekt unterstützen kann. Aber wie gesagt, darüber kann nur spekuliert werden. Also zurücklehnen und die Show genießen und wenn das Kind einen neuen Namen bekäme (was bedauerlich wäre), so ist das allemal kein Ende.

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  • LibreOffice 3.3 Beta 3

    November 18th, 2010 von buergermeister

    Dreimal drei, heißt es nun schon die Document Foundation hat heute die Beta 3 Version von LibreOffice 3.3 veröffentlicht das die erste stabile Version von LibreOffice werden wird. Neben den üblichen Fehlerkorrekturen enthält diese Version einige Neuerungen, so wurde  die DDE-Implementierung der Office-Suite komplett überarbeitet und soll nun einfacher funktionieren. In der Tabellenkalkulation wurde die Standardtastenbelegung von Delete und Backspace vertauscht und entspricht damit der Belegung von Microsoft Excel. Ausserdem werden beim Umstellen der Sprache auch die Zahlennotation automatisch angepaßt, Punkt statt Komma. Ausserdem soll das versehentliche Drücken der Feststelltaste automatisch detektiert und abgestellt werden, wenn es zu typischen Tippfehlern kommt.

    Die Betaversion eignet sich natürlich nicht für den produktiven Einsatz, wer LibreOffice dennoch testen möchte findet entsprechende Pakete in der Downloadsektion auf den Seiten der Document Foundation.

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  • Ein Pott voller Software

    November 17th, 2010 von buergermeister

    Vergangenes Wochenende hat sie nun stattgefunden, die zweite Ausgabe der OpenRheinRuhr. Rückblickend läßt sich sagen, der Wechsel des Veranstaltungsortes vom Saalbau Bottrop ins Rheinische Industriemuseum nach Oberhausen hat sich vollauf gelohnt. Den Projekten und anderen Austellern stand dort wesentlich mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung und die Aufteilung der Ausstellung ist günstiger als am alten Veranstaltungsort. Die Austellung hat optisch zugenommen und so tummelten sich auf der Fläche 40 Aussteller verschiedener Projekte und Firmen. So waren auch die verschiedenen Distributionen vertreten, von Debian, über Fedora, Ubuntu bis zu openSUSE. Auch Projekte wie LibreOffice waren unter den Ausstellern aber es gab auch einen OpenOffice Stand, ein Zustand an den man sich erst gewöhnen muss.

    Am Samstag fand dann der Social Event, in den Räumen des Industriemuseums statt. Die Zahnräder und großen Maschinen erzeugen durchaus eine geekige Atmossphäre. Ganz nebenbei haben wir eine DoS-Attacke auf sämtliche Pizzerien in Oberhausen gestartet und andere haben dann doch eindeutig zuviel Wiskey getrunken.
    Neben der Ausstellung gab es aber auch noch ein Vortragsprogramm zu dem ich auch beigetragen habe. Am Sonntag Morgen habe ich meine eigentlich als Workshop eingereichte Session zu Inkscape gehalten. Der Vortragsraum, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Geplant hatte ich dafür nur wenig zu Inkscape zu reden und stattdessen eine kleine Demonstration zu machen. So hab ich versucht zu zeigen, wie man mit Inkscape oder besser gesagt mit der Erweiterung JessyInk Slideshows erstellt. Das hat dann doch noch den ein oder anderen Besucher an den Stand von openSUSE gebracht. Ansonsten war der Sonntag wie erwartet mit etwas weniger Besuchern. Am Samstag Nachmittag hab ich dann noch ganz spontan einen Vortrag gehalten, weil einer der Speaker ausgefallen ist. Für den Samstag ist es mir dieses Mal gelungen, wenn auch kurzen Beitrag zu veröffentlichen.
    Auf jeden Fall hat sich der Besuch der OpenRheinRuhr gelohnt und die Anzahl der Besucher zumindest am Samstag kann sich schon sehen lassen. Ich schätze dass es ungefähr1200 Besucher gewesen sein werden, denn die Halle war schon zwischenzeitlich einmal ganz schön voll. Also nächstes Jahr wieder – OpenRheinRuhr.

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    OpenRheinRuhr – Erste Eindrücke

    November 13th, 2010 von buergermeister

    Es ist zwar noch relativ zeitig und man kann noch nicht all zuviel über die OpenRheinRuhr, nur soviel die Übernachtung war schon ein Abenteuer. Ich wußte gar nicht das Oberhausen mitten in Afrika liegt, so jedenfalls ist etwa der Standard des Gasthofes. Ansonsten ist die OpenRheinRuhr bisher schon ganz gut besucht und das trotz der Hochwasserprobleme, die es hier derzeit gibt. Dafür gibts aber hier schon mal ein paar Bilder.

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  • Wochenendtrip – OpenRheinRuhr

    November 10th, 2010 von buergermeister

    Nach dem Brandenburger Linux-Infotag steht dieses Wochenende die nächste Veranstaltung ins Haus – die OpenRheinRuhr. Diese findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt, nach dem sie letztes Jahr in Bottrop gestartet ist zieht sie in diesem Jahr nach Oberhausen ins Rheinische Industriemuseum. Dieses kann man übrigens mit der Eintrittskarte für die OpenRheinruhr auch besuchen. Ansonsten gibt es eine Austellungsfläche mit freien Projekten rund um Linux und Open Source, die sich sehen lassen kann. Im Austellungsbereich findet man auch einen Speakers Corner mit Kurzvorträgen rund um freie Software.

    Und natürlich ein Vortragsprogramm mit drei paralellen Tracks. Mich findet man auch in diesem ich habe am Sonntag Morgen einen Vortrag zu Inkscape, ja richtig einen Vortrag. Den eingereichten Workshop hat man kurzerhand in einen solchen verwandelt, als Veranstalter hat man es da ja einfach. Ich hingegen mag die Idee eine Software wie Inkscape in einem Vortrag vorzustellen überhaupt nicht. Deshalb werde ich nur wenige Worte über SVG und Inkscape verlieren und den Rest der Zeit lieber zu einer “Leistungsshow” nutzen. Ich werde eine Erweiterung von Inkscape näher vorstellen und ich hoffe man sieht während der Demonstration, wie einfach es ist mit Inkscape zu anspruchsvollen Ergebnissen zu kommen.
    Neben mir gibt es natürlich auch noch andere Dinge im Vortragsprogramm, so hat ebenfalls am Sonntag z.B. Charly Kühnast einen Vortrag “Kryptographie durch die Jahrtausende” – eine Geschichtsstunde. Ausserdem gibt es Vorträge zu Kommandozeilenwerzeuge, zu Verschlüsselung, zu jeder Menge freier Software und viele Vorträge zu Groupware.
    Also wer am Wochenende Zeit hat um ins Ruhrgebiet zu reisen oder vielleicht von da stammt, das RIM liegt direkt gegenüber des Bahnhof in Oberhausen.

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  • Screencast: Inkscape – Weihnachtskerzen-Motiv

    November 9th, 2010 von buergermeister

    Wie ich den Teilnehmern meines Workshop auf dem BLIT versprochen habe gibt es das Ganze noch einmal als Screencast zum Nacharbeiten. Wer das Tutorial noch einmal Nachlesen möchte, findet das Inkscape-Tutorial hier mit den entsprechenden Farbwerten.

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    sK1 der etwas andere SVG Editor

    November 8th, 2010 von buergermeister

    Inkscape ist ja wohl die Killer-Applikation, wenn es um Vektrografiken geht. Daneben gibt es aber noch andere frei Grafikprogramme wie sK1. sK1 ist ein Fork von Skencil bzw. Sketch und wird seit dem Jahr 2003 entwickelt. Skencil setzte damals auf TK für die GUI und als die Version 0.6 gedropt wurde, weil man auf GTK+ umsattelte wurde das sK1-Projekt von Igor Novikov gestartet. Und so basiert auch heute sK1 noch in großen Teilen auf Tcl/Tk, daneben kommt Python und C zum Einsatz. Heute ist es anders herum, das sK1-Team unterstützt stark die Entwickler von Skencil bzw. die sK1-Entwickler bemühen sich um eine Revitalisierung von Skencil.
    Die meisten der sK1-Entwickler kommen aus dem professionellem Printbereich und so ist klar, dass sich sK1 vollkommen auf die Bedürfnisse aus diesem Bereich konzentriert. So beherrscht sK1 zum Beispiel Multipage-Layout via Tabbing. Ausserdem hat natürlich sK1 dann CMYK-Unterstützung und unterstützt natürlich ein Farbmanagment. Der Name des Projektes leitet sich wie folgt daher, dass s stammt von Skencil/Sketch, dass K kommt von KDE weil man sich mit dem Layout der Applikation an das von KDE anlehnt (es bestehen aber keine Abhängikeiten zu KDE Bibliotheken) und die 1 steht für das Ziel, welches sich die Entwickler gesetzt haben, die Nummer 1 der Anwendungen in ihrem Bereich zu werden.
    2006 begann das Team mit dem Reengneering von Corels CDR-Format und konnte 2007 auf dem LibreGraphicsMetting die erste funktionierende Version des CDR-Importer präsentieren, seit dem kann sich das Projekt rühmen die bester Unterstützung für dieses Format zu besitzen. Für das Reengeneering des CDR-Formats haben die Entwickler von sK1 den CDR-Explorer entwickelt, der auch heute noch entickelt wird. Für Importfunktion des WMF-Format wurde pymfvu entwickelt. Entstanden ist auch noch LinCuttor für die Arbeit mit PLT-Dateien, die von Schneidplottern verwendet werden. Ausserdem entwickelte man den Uniconverter ein Kommandozeilentool für die Formatkonvertierung, welches auch von Inkscape und Scribus genutzt wird.

    Die Installation von sK1 ist nicht so trivial, auf der Seite des Projektes, werden nur Binärpakete der Entwicklungsversion 0.9.1 angeboten und zwar für Ubuntu 9.10/9.04 und openSUSE 10.2 (und andere Distributionen), die schon etwas älter sind. Für die eigentlich stabile Version gibt es nur ein Binärpaket für Mandriva 2008 und auch das nur für i586. Die Entwicklerversionen lassen sich aber auf Ubuntu 10.10 und openSUSE 11.3 problemlos installieren. Für openSUSE 11.3 existiert auch ein Paket im openSUSE Buildservice. Will man allerdings die stabile Version verwenden, so wird man um das Kompilieren nicht herumkommen.

    Ich habe zum Testen sK1 installiert. Auf den ersten Blick wirkt sK1 sehr übersichtlich und spartanisch. Das bestimmte Dinge in “Skripte” ausgelagert sind, wie zum Beispiel das Füllen mit einem Verlauf ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Mir ist es auch nicht gelungen ein Objekt mit einem Farbverlauf zu füllen, obwohl stetig die Füllung des Objektes gemeint war hat er mit dem Gradient-Plugin immer den Rand gefärbt. Auch hat es mir beim Import eine SVG mit einer Verlaufsfüllung diese zerschossen. Das kann aber daran gelegen haben, dass ich die Entwicklerversion benutzt habe. Für mich persönlich, finde ich ist sK1 eher gewöhnungsbedürftig, interessiert haben mich vor allem die Möglichkeiten des PDF-Export und das Colormanagment. Die Handhabung ist mir aber zu gewöhnungsbedürftig, so dass ich dann doch bei Inkscape und meinem Worflow für den Printprozeß bleibe. Für Leute die allerdings in diesem Bereich arbeiten und sich eh dann in ein neues Werkzeug einarbeiten müßten, den kann man das Projket empfehlen. Allerdings macht mir der langsame Entwicklungsprozess Sorgen.

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    Inkscape-Tutorial: Bunte Farbpalette

    November 6th, 2010 von buergermeister

    Es ist nun wirklich schon eine ganze Weile her, das ich hier das letzte Inkscape-Tutorial veröffentlicht habe. Auch Screencasts zu diesem Thema hat es schon seit einiger Zeit nicht mehr gegeben. Es ist also an der Zeit mal wieder ein Tutorial hier zu veröffentlichen.
    In den letzten Tagen haben mich immer mehr Leute gefragt, wie ich derartige Grafiken, wie die Palette mit den bunten Inkscape-Logos mache. Das kann man ja mal versuchen, es wird aber ein sehr sehr langes Tutorial ;) Nicht alle Objekte sind selbst gezeichnet, dass würde dann endgültige den Rahmen sprengen, alle benötigten Grafiken gibt es hier zum Download. Sie stammen aus der OpenClipart-Library und von WikimediaCommons.

    Hier sind die entsprechenden Screencast-Videos zu diesem Tutorial zu finden:

    1. Das Postkartenmotiv mit der Palette und den bunten Klecksen in Inkscape importieren.
    2. Ein Kreisobjekt zeichnen und über die Einstellungen der Objektfarbe, die Sichtbarkeit des Objektes etwas herabsetzen, so das man die darunterliegende Grafik besser erkennen kann.
    Den Kreis auf das Postkartenmotiv setzen und durch ziehen und drücken an den Anfassern soweit in Form bringen, das es mit der darunterliegenden Form der Palette nahezu identisch ist.
    3. Das Kreisobjekt über “Pfad > Objekt in Pfad umwandeln” in einen Pfad umwandeln. Dann das Werkzeug zum Knoten bearbeiten wählen und in etwa der Mitte der Ausbuchtung einen weiteren Knoten, durch Doppelklicken auf den Pfad, setzen. Diesen Knoten dann nach innen Verschiebung so das die Ausbuchtung entsteht. Die Anfasser des untersten und des rechts danebenliegenden Knoten etwas ziehen, so das die Form wieder übereinstimmt.
    4. Einen weiteren Kreis zeichnen und auch diesen wieder auf das Postkarten Motiv setzen und durch ziehen und drücken in die entsprechende Form bringen.
    5. Die gezeichnete Palettenform und den zuletzt gezeichneten Kreis gemeinsam selektieren (Shift-Taste gedrückt halten) und über “Pfad > Differenz” den kleinen Kreis aus der Palettenform ausschneiden.

    1. Die Palettenform beiseite schieben und mit Strg+D ein Duplikat davon anlegen. Das Duplikat der Palette mit einem radialem Farbverlauf füllen und zwar von einem hellem Braun im Zentrum zu einem dunklerem Braun. Tip: Flächen ruhig immer mit Verläufen füllen und zwar mit Farbtönen die sich nicht stark unterscheiden, das gibt der Grafik immer mehr Leben.
    2. Jetzt einen freien Platz auf der Arbeitsfläche suchen und das Werkzeug “kalligrafisch zeichnen” wählen. Mit dem Werzeug ein paar Linien zeichnen und zwar mit hoher Geschwindigkeit. Je höher diese, desto schmaler werden die Linien. Ruhig ein paar zeichnen und die besten davon auswählen, sie dürfen nicht all zu krumm sein und sollten schöne dünne Linien aufweisen. Die verbleibenden Linien nah aneinander setzen und so oft duplizieren und wieder aneinandersetzen, bis genügen beisammen sind um die Palettenfläche zu füllen.

    Dann alle Linien selektieren, in dem man einfach ein Rahmen darum zieht und über “Pfad > Vereinigung” order Strg++ mit einander zu einem Pfad vereinigen. Dann den Linien eine extrem unterschiedliche Farbe zu braun geben. Ein Duplikat von unserer Palettenform anlegen.
    3. Die kalligrafischen Linien auf unser Duplikat der Palettenform legen und dann drehen. Tip: nur vom Menschen geschaffene Dinge sind geometrisch gerade, die Linien sollten also weder im 90° noch im Winkel von 45° zur Palettenform stehen, das gibt dem Ganzen nachher einen natürlicheren Look.
    Dann die kalligrafischen Linien und die Palettenform selektieren und über “Pfad > Ãœberschneidung” oder Strg+* in unsere Holzmaserung verwandeln.

    1. Die Holzmaserung hat derzeit die gleiche braune Farbe, wie unsere Palettenform also geben wir ihr erst einmal eine andere Farbe, bevor wir sie auf die Palettenform legen. Es muss kein Braunton sein, der läßt sich nachher besser bestimmen, wenn die Maserung auf der Palette ist. Dann ein Duplikat unserer Palettenform anlegen, mit der Bildab-Taste eine Schicht nach unten setzen.
    2. Das Duplikat der Palettenform und die Maserung selektieren und über das Werkzeug “Objekte ausrichten” beide auf die Auswahl horizontal und vertikal zentrieren. Jetzt kann die Farbe der Maserung noch angepasst werden, so das sie sichtbar ist und einem gefällt. Im Anschluß beide Formen gruppieren.
    3. Ein weiteres Duplikat unserer Palettenform anlegen und dieses Schwarz färben. Dann im Menü “Objektfarben” auf “Kreisförmigen Farbverlauf” gehen und den Farbverlauf bearbeiten wählen. Als erstes müssen die Werte der Endpunkte gedreht werden. Im Zentrum des Verlaufes soll die Sichtbarkeit Null sein und im Aussenbereich etwas sichtbarer, nicht 100%. Bei mir ist der Wert im Alphakanal 110, aber das kann differenzieren. Dann einen weiteren Farbverlaufspunkt hinzufügen und auch hier die Sichtbarkeit auf Null setzen. Dann das Farbverlaufswerkzeug wählen und den mittleren Verlaufspunkt etwas nach außen setzen. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen, wie auf der Abbildung.
    4. Unsere Palettenform mit dem radialem Farbverlauf und die Palettenform mit der Holzmaserung selektieren und mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” horizontal und vertikal zentrieren. Die Palettenform mit dem radialen Farbverlauf kann jetzt in der Sichtbarkeit noch etwas angepaßt und im Anschluß wieder mit dem darunterliegendem gruppiert werden.
    5. Ein weiteres Duplikat der Palettenform anlegen und auch diesem eine schwarze Füllung geben. Dann wieder ins Objketfarben-Menü gehen und hier linearen Farbverlauf wählen. Dann das Werkzeug “Farbverläufe” wählen und die Endpunkte des Farbverlaufes versetzen. Der Knotenpunkt mit dem Scharz sollte sich links unten schon ausserhalb der Palettenform befinden und der mit dem Alphakanal rechts in etwa in der Mitte der Palette. Also diagonal über die Palette. Dann auch diese Palettenform mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” auf der andern Palettenform zentrieren. Der Verlauf kann jetzt wieder etwas angepaßt werden und im Anschluß wieder gruppieren.
    6. Wieder ein Duplikat unserer Palettenform anlegen und über das Menü “Objektfarben” diesem einen Rand geben, die Stärke der Linie muss angepaßt werden, sie sollte etwas stärker sein, so das sie gut sichtbar ist aber nicht zu stark. Die Füllung kann im Anschluß gelöscht werden. Dann über “Pfad > Kontur in Pfad umwandeln”, die Konturlinie in ein Pfadobjekt umwandeln.
    7. Den Filter “Material>3D Holz” auf diese Konturform anwenden. Achtung: diese Filter werden vom Browser nicht gerendert und auch beim Export in PDF nicht korrekt dargestellt!
    8. Den Holzrand mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten” mit der vorherigen Palettenform zentrieren.
    9. Ein weiteres Duplikat unserer Palettenform anlegen und auf diesen den Filter “Texturen > Flüssigkeit” anwenden. Dem Ganzem eine Füllung mit einem sehr kräftigem Braunton geben.
    10. Die flüssigkeitsgefüllte Palettenform und die andere wieder zentrieren und dann noch die Objektsichtbarkeit der flüssigkeitsgefüllten Form soweit anpassen. Damit ist die Palettenform fertig, das Ganze kann man auch noch einmal im ersten Teil der Screencast-Serie sehen.

    Jetzt die Datei mit der Holzpalette speichern und schliessen, die Datei mit dem Inkscape-Logo öffnen. Die Gruppe des Log auflösen und die unterste Ebene mit der Farbfüllung selektieren und dann umfärben. Dann alle Formen selektieren, duplzieren sofort gruppieren (das gruppiert das Duplikat) und beiseite schieben. Den Vorgang so oft wiederholen, bis alle Logos in den entsprechenden Farben vorhanden sind.
    Ich habe sehr leuchtende Farben gewählt, die Farben sollten nur zueinander passen und dabei achten, das der Glossy-Effekt auch sichtbar bleibt, deshalb immer auszoomen und nachsehen, wie die Farbe wirkt. Für Schwarz habe ich ein dunkles Grau gewählt und für die Darstellung des weissen Logo ein helles Grau, so das der Schnee an der Spitze des Logo noch sichtbar ist.

    1. Jetzt die Datei mit dem Stift öffnen. Den Schatten löschen und den Stift drehen, so das er wieder waagerecht ist.
    2. Die Gruppe des Stiftes auflösen und das metallische Ende mit dem Radiergummi soweit nach links schieben, wie in etwa in der Abbildung zu sehen.
    3. Dann auch das Mittelstück des Stiftes nachziehen, in dem man es streckt. Dann die Gruppe des Mittelstücks auflösen, die obere grüne Fläche selektieren und das Knotenwerkzeug wählen. Dann den mittleren Knoten des rechten Endes wählen und wieder ein kleines Stück nach links verschieben, so das der Bogen des Endes wieder stimmt.

    Der Stift sollte dann noch umgefärbt werde, ich hab hierfür das gleiche Rot verwendet wie das vom Inkscape-Logo. Nachher wirkt der Stift dadurch wie für diese Grafik gemacht. Dann noch die Grafik mit dem Pinsel öffnen auch hier, die überflüssigen Teile wie den Pinselstrich und Schatten löschen unn auch hier die inselspitze umfärben, in eine der Farben der Logos auf der Palette.
    Dann wieder die Grafik mit der Holzpalette öffnen und die Inkscape-Logos importieren, entsprechend in der Größe anpassen und auf der Palette verteilen. Tip: ungleiche Größen und kleine Drehungen der einzelnen Logos sorgen auch hier wieder für mehr Natürlichkeit. Das Ganze macht man am allerbesten auf einer neuen Ebene, dann läßt sich damit besser arbeiten.

    1. Dann auch den Stift und Pinsel in die Grafik mit der Holzpalette importieren und in der Größe und im Winkel so anpassen, das sie gut auf der Palette wirken. Auch hier am besten auf einer eigenen Ebene arbeiten.
    2. Dann Stift und Pinsel beiseite schieben und ein weiteres Duplikat unserer Holzfläche anlegen und diese auf Pinsel und Stift schieben.
    3. Dann mit dem Werkzeug “Bezierkurven und gerade Linien zeichnen” zwei gerade Linien auf die Palette vom Rand zum Loch in der Palette zeichnen, diese über “Pfad > Kontur in Pfad umwandeln” in Pfade umwandeln und über “Pfad > Differenz” diese aus der Palettenform ausschneiden. Dann über “Pfad > Zerlegen” den Pfad auftrennen und das überflüssige Stück einfach löschen. Am Ende sollte ein Stück übrig bleiben, wie in der Abbildung zu sehen.
    4. Dann die Gruppen von Stift und Pinsel auflösen und das Stück der Palette aus den Einzelteilen mit “Pfad > Differenz” immer auschneiden, vorher immer duplizieren, das erfordert 4 Durchgänge und sollte zum Schluß so aussehen, wie auf der Abbildung.

    Dann müssen auch diese Pfade zerlegt werden und dann einfach die oberen Teile und die unteren Teile von Pinsel und Stift getrennt gruppieren. Dann müssen diese Einzelteile nur noch zurück auf die Palette verschoben werden, die unteren Enden mit der Bildab-Taste sowiet im Layer nach unten bringen das sie von der palette verdeckt werden und nur noch die sichtbaren Enden herausschauen.
    Am Schluss kann man das Ganze noch mit Schatten und einem passendem Hintergrund komplettieren. Ich hab für den Hintergrund einen einfach grauen radialen Farbverlauf gewählt, da die Palette einfach schon bunt genug ist und so mehr visuell in den Vordergrund gestellt wird. Ausserdem noch eine etwas schwächer sichtbare Kopie unserer Palettenzeichnung, dafür habe ich einfach ein Kopie dieser angelegt, diese entsprechend größer skaliert und über den Filter “Farbe > Entsättigen” entsättigt und dann einfach die Objektsichtbarkeit herabgesetzt.

    Auf jeden Fall kann man noch jede Menge mehr für noch mehr Realität an der Grafik tun, dass würde hier aber endgültig den Rahmen sprengen. Betrachtet das Ganze einfach als gute Grundlage selbst weiter damit zu experimentieren und zu verbessern. So und nun wünsche ich viel Spaß beim nachmachen, Feedback, villeicht in Form der Resultate und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

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    Eintritt frei!

    November 4th, 2010 von buergermeister

    Am Samstag ist es wieder soweit, zum siebenten Mal findet der Brandenburger Linux-Infotag statt. Auch dieses Jahr gastiert er wieder in der Universität Potsdam, an die man vor drei Jahren gezogen ist. Das Motto dieses Jahr ist “Eintritt frei” und das war er bisher auch immer. Wer Zeit und Lust hat kann ja vorbei schauen, das Programm ist überwiegend einsteiger-orientiert.
    Ich selbst habe einen Vortrag, den ultimativen openSUSE A-Z Guide (13.30 HS2) und wie die letzten Jahre auch einen Inkscape-Workshop (15.30 S17). Ich muss mich auch dieses Jahr wieder bei den Administratoren der Uni Potsdam bedanken, die fast eine Woche damit zubringen Inkscape auf Solaris zum Laufen zu bewegen.
    Das Programm dieses Jahr bietet auch verstärkt die Gelegenheit zum Mitmachen, denn es gibt nicht nur drei paralelle Tracks mit Vorträgen sondern auch drei paralelle Tracks mit Workshops. Da gibt es natürlich auch einen Gimp-Workshop, aber auch Workshops zum Einstieg in die Skriptprogrammierung mit awk, Versionsmanagement mit Git, die Serienbrieferstellung mit OpenOffice/LibreOffice und vieles mehr.

    An openSUSE Topics gibt es ausser meinem A-Z Guide noch einen Vortrag zum openSUSE Buildservice und SUSE Studio von Ralf Dannert, ausserdem einen Vortrag zur Installation und die ersten Schritte mit Ubuntu. Sehr viele Vorträge drehen sich dieses Jahr um die Kommandozeile und -tools. Ausserdem gibt es wieder einen Speakers Corner mit Lightning Talks und auch die Gelegenheit LPI-Prüfungen abzulegen. Mehr auf den Seiten der Veranstaltung.
    Also wer Zeit und Lust hat, einfach vorbeischauen “Eintritt frei” und logisch, der eigene Laptop in den Workshops ist auch benutzbar, zumindest in meinem. Nur Inkscape sollte installiert sein ;)

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    Review openSUSE Conference 2010

    Oktober 31st, 2010 von buergermeister

    Nun ist die zweite Ausgabe der openSUSE Conference schon eine Woche vorrüber,endlich an der Zeit auch einen Blogeintrag dazu zu schreiben. Für mich hat die openSUSE Conference bereits am Dienstag mit der Anreise und dem Social Dinner begonnen. Davon gab es in diesem Jahr gleich zwei Ausgaben. Am Ende sind dann aber doch einige Besucher des KDE-Dinner bei uns aufgeschlagen, leider war an dem reservierten Tisch nur Platz für 16 Personen und anwesend waren dann mehr als doppelt so viele. Das Büffett des chinesischen Restaurant war ausgezeichnet und ehrlich gesagt ich liebe mongolischen Grill sowieso.
    Am Mittwoch Morgen begann dann die Conference, für mich mit einem ausgiebigem Frühstück und Hennes anschließender “Get ur Ass up”-Keynote und endete mit meinem “Vortrag” über freie Filme. Die Folien zum Vortrag und die Links zu den gezeigten Filmen kann man hier finden.
    Am Donnerstag standen dann wieder viele Vorträge und BoF-Session auf dem Programm, ärgerlich war für mich allerdings, dass Strategievorstellung, Vincents Vortrag zu Gnome3 und Kai-Uwes Session zu Farbmanagement gleichzeitig waren. Die letzte Session des Tages war wieder eine eigene,Art-Team Meeting und die hat eigentlich zu lange gedauert, so haben wir den Beginn der Lizard Lounge verpasst und gar nichts vom Büffett abbekommen. Aber da gabs ja noch kleine Appetitfingerfoodhäppchen, davon wird ein Vielfraß wie meinereiner nicht satt. Will war meine Rettung, er hat mir einen Döner besorgt. Trotzdem hat die Lizard Lounge Spaß gemacht, mit “Bleeding Edge” und “Drunken Lizard” Cocktails und der openSUSE eigenen Biermarke “Old Toad” (btw. wer nächste Woche in meinem openSUSE A-Z Vortrag in Potsdam, die erste Frage stellt kann eine Flasche davon gewinnen) und einer Menge guter Gespräche.

    Auch am Freitag gab es dann wieder eine Menge guter Sessions, von denen man allerdings nur wenige besuchen konnte und der Tag endete dann im KommKIno mit der zweiten Filmnacht. Die Filmauswahl, war dieses Jahr ausgezeichnet und die Filme waren durch die Bank auch für Normalpublikum geeignet. Leider sind nicht all zuviele Besucher der openSUSE Conference ins KommKino gefahren, so das dort nur 15 von uns anwesend waren. Auf jeden Fall hat sich der kleine Ausflug in Nürnbergs Stadtzentrum trotzdem gelohnt.
    Am Samstag folgte dann der letzte Tag, der Tag an dem ich wirklich einmal ausgiebig Sessions besucht habe. Der Samstag endete mit einem wirklich genialem Wipe-Out Vortrag – Wine is (not) only an Emulator. Der Vortrag war ein Mix zu wissenwertem rund um Wine den Emulator und Wein als Getränk und dessen Herstellung und es wurde auch welcher dazu gereicht. War eine echt gute Idee.
    Insgesamt war die Woche auf der openSUSE Conference für mich ein voller Erfolg, ich hab viele alte Freunde wieder getroffen, Leute kennengelernt mit denen ich sonst nur im IRC zusammenarbeite, so manche Frage geklärt und neue Erkenntnisse gewonnen. Mit etwas über 300 Besuchern war die Conference auch ein Erfolg, es waren auch Gäste von anderen Distributionen anwesend von Fedora oder Debian, auch Mandriva/Mageia war vertreten. Diese evaluieren gerade die Nutzung des openSUSE Buildservice für die Erstellung ihrer Distribution.

    Nur Ubuntu hat sich nicht blicken lassen. Trotzdem gibt es so einige Punkte, die bei der nächsten Ausgabe der openSUSE Conference besser gemacht werden können und die Planungen für diese haben ja bereits begonnen. Ich glaube, sie wird nicht in Nürnberg stattfinden ;)

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 2 Kommentare »

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  • Unity vs. Gnome-Shell

    Oktober 26th, 2010 von buergermeister

    Spätestens seit heute spricht nun wirklich jeder über die Entscheidung ab der nächsten Version von Ubuntu auf Unity als Standard.  Meine Meinung dazu ist absolut simpel, lasst Canonical das tun. Die absolut Unzufriedenen mit dieser Entscheidung, werden ihre Distribution wechseln. Am Ende wird man endlich auch einen Beitrag zur Entwicklung leisten müssen. Egal ob man dann später einmal bei Unity bleiben wird oder doch zu Gnome-Shell zurückkehrt, diese Erfahrung wird man machen.

    Geschrieben in Desktop Revolution, ubuntuusers | 5 Kommentare »

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