TagCloud

Twitter-Adventures

September 2nd, 2009 von buergermeister

Die Suche nach dem passenden Twitterclient bleibt noch ein Abenteuer. Ich habe wie unten in den Kommentaren angekündigt noch das entsprechende Plugin für Pidgin ausprobiert. Es war genau wie ich mir das vorher vorgestellt hatte, in einem Tab des Clientfensters alle Twitterfeeds. Ja man bekommt damit den gewünschten Sound hin aber auch nicht so wirklich, dass was ich will.

Dann hab ich mal, nur weil ich dann so ziemlich alles ausprobiert habe, noch Yasst ausprobiert, das Ding mag aber bitte KDE4 haben kommt mir dann auch nicht auf den Rechner, hätte aber das gewünschte Soundfeature und noch mehr ziemlich nützliche Feature wie Filtering. Von den Features her ist das Dng nicht schlecht, die Funktion die Eingabezeile die schön groß ausfällt aus dem  Fenster zu lösen und getrennt auf dem Desktop zu haben hat etwas. Dennoch finde ich den Client garstig. Das einzige Theme welches mitgeliefert wird ist schwarz – scheinbar ist der Programmierer Anhänger der schwarzen Szene ^^. Mich jedenfalls Å›tört es.

Die großen Icons in der Menüleiste sind zwar schick aber ein herkömmliches Menü darunter wäre trotzdem nicht schlecht. Ich denke der Programmierer muss sich noch ein wenig mit den Guidelines von KDE beschäftigen!

Aber die Entwicklung von dem Ding geht ja ziemlich schnell und vielleicht wenn der Urheber ein wenig Feedback und Hilfe bekommt wird das eine gewinnbringende Applikation.

Derweil bleibe ich bei gwibber, der mir bis auf eben das fehlende Featur relativ gut gefällt. Auch hier hab ich mal das entsprechende Repository gewechselt und nutze nun die Entwicklerversion. Ich habe ein paar gute Neuerungen in den Menüeinträgen entdeckt, aber die Erhöhung der Versionsnummer da bleibe ich bei meiner Meinung it es bisher nicht Wert.

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Einfach mit Inkscape und Gimp zum Comicstrip

September 1st, 2009 von buergermeister

Einfach mit Inkscape und Gimp zum Comicstrip

Nach dem wir nun wissen, wie man Sprechblasen und Lautblasen für ein Comic macht haben wir so zu sagen die Grundlagen für ein Comic. Ein ganz einfacher Weg einen eigenen Comicstrip zu produzieren ist einfach Fotos (Lizenz beachten!) zu benutzen. Das ist wirklich ziemlich einfach und Nicu Buculei hat das in seinem Blog schon vor langer Zeit als Tutorial (englisch) einmal gezeigt.
Wenn ihr genau hinschaut spielt nicubunu da mit der Perspektive und zeimlich typisch gerade für Marvels Comics sind die Perspektiven. Was im Film die Italienische genannt wird, Großaufnahmen von Gesichtern kommt darin relativ häufig vor. Das ist eigentlich relativ einfach selbst von einem Foto zu machen, aber nicht der heutige Inhalt, mal sehen vielleicht schreibe ich da einmal etwas dazu, wenn ich ein passendes Foto und eine dazu passende Comicidee habe. Heute wollen wir etwas anderes machen. Ich zeige euch das am besten zuerst bildlich.

Genau diesen Comicstrip bzw. einen Teil davon wollen wir “zeichnen”. Wenn ihr hinschaut hier habe ich schon mit der Perspektive gespielt nämlich bei der Turmuhr. Und dieser Comicstrip ist ebenfalls ganz einfach aus Fotos entstanden. Und zwar von 4 Stück einem Bild der Bridge und einem mit dem Turm und einer Rißzeichnung einer Dampflokomotive. Das vierte war eine Großaufnahme der Turmuhr, deren vektorisierte Form ich dann natürlich auch bei der kleineren Darstellung im Turm benutzt habe. Durch das Benutzen der gleichen Fareben und Farbverläufe wirkt es dann einheitlich und wie aus einem Guß und das obwohl die einzelnen Bilder zu ganz anderen Tageszeiten und mit unterschiedlichen Stimmungen aufgenommen wurden.
Mit dem Turm und seiner Uhr wollen wir uns näher beschäftigen, ihr findet die Beispiele uner den Bilduploads bei Wikipedia, sucht euch ein passendes Exemplar heraus.
Eigentlich gibt es auch gar nicht soviel zu erklären, man könnte das Bild wenn es sich um eine Schattenaufnahme handelt direkt in Inkscape vektorisieren. Und genau das ist der Schlüssel jedes Bild läßt sich nämlich in so etwas verwandeln. Natürlich mit dem entsprechendem Werkzeug in unserem Falle auf natürlich Gimp.

1. öffnet das Bild in Gimp, ich habe folgendes benutzt hier
2. Ab jetzt gibt es immer verschieden Wege um das Ziel zu erreichen. Bie diesem Bild ist der leichteste einfach bestimmte Fabren zu entfernen. Wählt mit der Pipette aus dem Werkzeugfenster den am häufigst vorkommenden Blauton aus dem Himmel, geht dann mit einem Dopplklick auf das Feld mit der Vordergrundfarbe. Der Änderungsdialog für diese öffnet sich. Kopiert aus dem Feld HTML-Notation (markieren und Strg+C) den Wert der Farbe und schließt den Dialog wieder.
3. Nun geht auf Farben > Farbe zu Transparenz, Klickt auf das Feld mit der zu entfernenden Farbe und fügt den Farbwert den ihr noch im Zwischenspeicher habt in das Feld HTML-Notation ein und lasst ihn entfernen. Dabei wird zwar auch unser Turm etwas transparent, aber das ist nicht wild. Der Vorgang muss wahrscheinlich mit weiteren Blautönen wiederholt werden.

4. Jetzt brauchen wir da wo später die Turmuhr sitzen wird ein Loch, also im Bildfenster auf Werkzeuge > Auswahlwerzeuge > Elliptische Auswahl gehen und am Platz der Uhr eine entsprechende Auswahl machen. Im Werkzeugfenster den Radierer wählen und die Uhr einfach ausradieren.
5. Im Ebenendialog (falls dieser nicht geöffnet ist Fenster > Andockbare Dialoge > Ebenen) mit einem Rechtsklick den Ebenendialog öffnen und dort auf Auswahl aus Alphakanal gehen.
6. Im Werkzeugfenster wieder die Vordergrundfarbe Schwarz einstellen und das Werkzeug Füllen (der Farbeimer) einstellen und damit einfach die Auswahl füllen.
7. die wenigen leeren Flecken im Turm nun einfach mit einem schwarzen Pinselstrich übermalen, es ist nicht so wild wenn ihr nicht alle erwischt, macht beim Vektorisieren nur ein paar Knoten die man dann Entfernen kann.

Für dieses Bild war es dann schon einfach als png abspeichern. Widmen wir uns also der Uhr

1. Das Bild der Uhr öffnen, ich habe dieses hier benutzt.
2. Im Ebenendialog mit Rechtklick den Dialog öffnen und einen Alphakanal hinzfügen
3. Im Bildfenster auf Werkzeuge > Auswahlwerzeuge > Elliptische Auswahl gehen und damit die Uhr gesamt wählen (den goldenen Schnickschnakc in den Ecken brauchen wir nicht sieht nachts keiner ;) ), dann im Bildfenster auf Auswahl > Invertieren und über ENTF die Auswahl ausschneiden.
4. Unser größtes Problem ist, dass die Uhrzeit uns einfach nicht in den Kram paßt, also entfernen wir die Uhrzeiger. Mit der Pipette den Farbwert der Glasbausteine wählen und die Zeiger der Uhr einfach übermalen, einen kleinen Pinsel einstellen! Es muss nur grob stimmen, mehr nicht.
5. Wenn wir die Zeiger der Uhr entfernt haben, wieder wie beim Turmbild den Farbwert mit dem wir gerade gemalt haben entfernen lassen.
6. Auch bei desem Bild jetzt im Ebenendialog auf Auswahl aus Alphakanal gehen und die Auswahl komplett mit Schwarz füllen.
7. Das Bild dann einfach als png speichern.

Nun müssen wir zu Inkscape wechseln.

1. Das PNG-Bild mit dem Turm in Inkscape öffnen
2. Das Bild selektieren und auf Pfad > Bitmap vektorisieren gehen. Im sich öffnenden Dialog Entlang eines Helligkeitswertes einstellen, beim Schwellwert müßt ihr ein wenig selbst expermentieren, aber dank unserer Vorarbeit in Gimp müßte das leich der Richtige sein.
3. Jetzt das Bild mit der Turmuhr importieren (Strg+I) und auch dieses vektorisieren.
4. Jetzt das Vektorergebnis der Turmuhr an die entsprechende Position des Turmes setzen, die Größe natürlich anpassen und beide dannach über Pfad > Vereinigung miteinander verbinden. Entsprechnde Leerräume die da sind einfach auffüllen.
5. Jetzt aus einfachen geometrischen Figuren oder Bezierkurven mit dem die Uhrzeiger neumalen kleiner Tip holt euch dazu das Orginal mittels Importieren dazu in Inkscape.
6. Nun die Zeiger ebenfalls auf die Turmuhr setzen in Größe und Position einpassen, dieses Mal aber nicht verbinden, dann könnt ihr nämlich noch die Uhrzeit nachstellen ;)
7. Einen Kreis (F5) in Größe der Turmuhr zeichnen und diesenmit einem Farbverlauf Gelb nach Weiß füllen und dannach auf die entsprechende Position am Turm bringen und mittels der Bild-Abtasten einfach unter die Ebene mit dem Turm bringen.
8. Jetzt noch ein Rechteck so das es für die Größe des Turmes ausreicht zeichnen mit einem Farbverlauf füllen der zur abendlichen oder nächtlichen Stimmung paßt. Mit der Ende-Taste auf die tiefste Position inder Ebne bringen und das war es dann auch schon.

Ob ihr da jetzt noch einen Mond hinzuzeichnet oder Sterne in den Himmel ist vollkommen euch überlassen, nur bedenkt manchmal ist weniger mehr. Tja mit der richtigen Idee kann man so wirklich tolle Comicstrips erzeugen, bin ja gespannt, vielleicht erreichen mich ja einige Werke.

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Mandriva und Community ???

August 31st, 2009 von buergermeister

Die glauben wohl allenernstens noch daran, das die in Deutschland eine Community haben. Ich hatte ja in St. Augustin zur FrOSCon wieder die Gelegenheit mit WoBo zu sprechen und da war der Zorn immer noch nicht verraucht über die fehlgeschlagene Präsentation vom LinuxTag in Berlin. Beim Rest von mandrivauser.de sah es nicht anders aus. Auf der anderen Seite sind die teilweise bewundernswert, ich meine da gab es schon in Berlin klare Aussagen, dass sie ihre Contributions zu Mandriva sprich die Übersetzungen weiterleisten wollen. Einige sagen auch klipp und klar, das sie dieser Distribution wegen der Firma am liebsten den Rücken kehren würden, wenn sie ihre Distribution nicht so mögen würden.

Irgendwie kommt wohl auch aus Richtung Paris nicht die kleinste Bemühung wieder auf einen gemeinsamen Arbeitsstandpunkt zu kommen. Um so seltsamer liest sich dann der heutige Blogeintrag im offiziellen Mandrivablog “Mandriva Linux Community: more than 10 years but things have to be said” klingt erstmal der Ãœberschrift nach als müßte etwas gesagt werden, was eher keine Hurrameldung ist, aber aus dem was folgt werde ich nicht schlau. Man redet in 3 Sätzen vom Mandriva Assembly, dem Code of Conduct und dem Manifesto was das allerdings werden soll, bleibt ein Rätsel. War es wieder mal soweit, dass ein Blogbeitrag her mußte? Aber ihr hattet doch erst letzte Woche mit der Betaversion von Mandriva 2010 einen, vielleicht kann mich ja mal einer aufklären.

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Man muss ja jeden Scheissdreck mitmachen

August 31st, 2009 von buergermeister

Nun “Microblogge” ich ja doch, naja obwohl der Account (auf Wunsch http://twitter.com/karltuxstadt ) besteht schon fast ein Jahr. Jetzt befülle ich ihn aber auch mal. Bei den Kurzeinträgen hier wird es aber trotzdem bleiben. Das ganze ist aber dennoch ein Abenteuer gewesen, ich glaube ich habe vor 3 Monaten schon einmal versucht mir einen Twitter-Client für den Desktop zuzulegen. Also mit der Situation wie sie derzeit ist bin ich allerdings nicht wirklich zufrieden. Mal ehrlich die existierenden Clients, ich rede hier von den nativen sehen ja alle gleich aus. Was soll man da auch groß anders machen. Im Moment ist das Gwibber und teilweise auch Twhirl auf Adobes Air (und da stehe ich weder leistungsmäßig noch lizenztechnisch drauf) aber das Ding kann piepen. Toll nicht wahr, ein richtiges Totschlagsfeature. Ich mag diese Notify-Bubbles nämlich nicht, ich bin froh das ich die Feedreader und Messenger abgewöhnt hab. Also liebe Gwibberschreiber wenn ihr das in die Version 2.0 das einbauen würdet, wäre sicherlich nicht nur ich glücklich. Es muss ja nicht gleich auf Anhieb noch die Gruppierung von Twitterfeeds und die Zuweisung von unterschiedlichen Tönen sein. Nur Piepen das wäre halt schön. Wer mir jetzt kommt choqok kann das aber, dem wird der Kopf abgerissen! Dafür baue ich mir nämlich nicht noch KDE4 unter meinen flinken Desktop ;) Aber das die angebotenen Clients für Twitter noch nicht der Weisheit letzter Schluss sind, der Meinung sind auch andere.

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    August 30th, 2009 von buergermeister

    Manchmal ist das doch direkt zum ****. Man versucht ewig etwas zu installieren und der Installationsprozess startet einfach nicht. Er bemüht sich aber auch so überhaupt nicht, irgendeine Fehlermeldung zurückzugeben. Wozu auch was kann so ein dummer Nutzer schon mit Fehlermeldungen anfangen? Nachdem man dann schon aufgegeben hat, bekommt man dann von seinem Mailclient mitgeteilt, dass dieser die gerade in der Bearbeitung befindliche Mail nicht nach /tmp speichern kann und man ahnt es. Tatsächlich man bräuchte doch etwas Platz auf diesem Teil der Partition. ^^ Wäre zu schön gewwesen, wenn das Installationsskript doch einem das mitgetielt hätte, dass es nicht schreiben kann oder?

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  • Bunte Bubbles

    August 29th, 2009 von buergermeister

    Ich hab mal ein wenig auf meiner Festplatte herumgestöbert und festgestellt, da liegt doch tatsächlich ein unfertiges Debian-Wallpaper welches in die Thematik der letzten Tage bzw. zu den Comic-Tutorials gepasst hätte. Ich muss das wohl in den nächsten Wochen irgendwann einmal fertig machen. Bis dahin gibt es erst einmla ein fedora Wallpaper. Ich muss sagen, ein wenig ist es von TaticasBubble-Wallpapers” inspiriert. Natürlich liegt das wieder bei KDE-look zum Download bereit und zwar hier.

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    Sinnvolles Feature

    August 28th, 2009 von buergermeister

    Wie ich letztens schon berichtet habe kann der GRUB im Installationsvorgang sprechen. Nur wissen es die Wenigsten, man kommt höchstens darauf, wenn man wild auf den Funktionstasten herumdrückt. Aber die Gefahr das man das ebenfalls eingebaute Easteregg erwischt und vor lauter Schreck den Rechner neu bootet ist eine Große.

    Sprechene Systeme sind eigentlich Alltag. Speex, text2speech und ähnliche Dinge sind bekannt. Wie allerdings der GRUB persönlich mit einem sprechen kann ist mir zumindest immer noch ein kleines Rätsel. Lange Rede kurzer Sinn, Jan hat gestern einen Featurerequest in openFATE für die Aufnahme des bisher versteckten “Features” F9 in das Menü gemacht. Mal sehen, vielleicht schafft es dieser wirklich kleine Hack noch in openSUSE 11.2 ;)

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    Fedora hat ein neues Logo

    August 27th, 2009 von buergermeister

    …jedenfalls wenn es nach Google geht :D Das Fundstück stammt von hier.

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    Halftone-Effekt mit Inkscape

    August 26th, 2009 von buergermeister

    Wenn wir hier schon zeigen, wie man comicartige Sprechblasen oder die entsprechenden Lautblasen, dann muss man wohl auch noch weiteres zeigen. Typisch für Comics sind wohl die Halbtoneffekte, die auf jeden Fall in Roy Lichtensteins Bildern zu finden sind. Wie mache ich nun so etwas mit Inkscape? Mit Gimp ist das ja ganz einfach, dort gibt es unter Filter > Verzerren > Zeitungsdruck einen Halbtonfilter, denn man allerdings als Beginn betrachten sollte.

    Viel toller geht das am Ende mit Inkscape und es ist einfacher als gedacht. Des Rätsels Lösung sind Klone, Klone deren Eigenschaften von einem Bild beeinflusst werden. Und so sind auch nebenstehende Bilder entstanden. Ich habe das entsprechende Quellbild hier hingelegt, so dass ihr selbst etwas spielen könnt. Falls ihr euch wundert, das die rechte Dame etwas von einem Zombie hat, das war an dieser Stelle gewollt. Das Halbtonraster, welches ohne Bearbeitung des Originalbildes entsteht ist bei den Augen sonst zu dicht und man kann hinterher kaum noch die Augenfarbe erkennen. Also habe ich einfach die Augen mit weiß überdeckt. Aber nun ans Eingemachte. Wie gehts.

    1. Bild in Inkscape öffnen

    2. Ãœber Pfad > Bitmap vektorisieren das Bild einmal vektorisieren, Ich habe hier Entlang des Helligkeitswertes und einen Schwellwert von 300 benutzt.

    3. Das nun obenliegende vektorisierte Bild beiseite schieben, dass wird später gebraucht.

    4. Die Augen mittels weisser gezeichneter Flecken abdecken. Und in die linke obere Ecke einen kleinen schwarzen Kreis von 8x8px zeichnen.

    5. Nun über Bearbeiten > Klonen > Gekachelte Klone erzeugen den entsprechenden Dialog aufrufen. Dort auf den Reiter Bild vektorisieren wechseln. Dort die Einstellungen: Zeichnung unter den Kacheln vektorisieren anschalten, Wert auf die Klone anwenden bei Größe den Haken setzen und noch Breite und Höhe anschalten und angeben (in unserem Falle 1024x768px). Dann einfach die Klone erzeugen lassen. Das kann eine ganze Weile dauern, da sind einige tausend Vektorobjekte zu berechnen und zu zeichnen.

    6. Nun das zu allerst vektorisierte Bild nach ganz oben heben und auf das Bild setzen.

    7. Entweder die Augen nachzeicnen oder die Ãœberdeckung von vorher entfernen. Und das war es dann auch schon.

    Wer jetzt noch wissen will, wie die Dame blau geworden ist, ganz einfach ich habe sie zweifach vektorisiert und dann in einzelne Pfede zerlegt und umgefärbt. Allerdings bevor ich die geklonten Kacheln darauf projezieren habe lassen ;)

    Na dann viel Spaß beim Erzeugen eures eigenen kleinen Roy Lichtensteins

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    Back from FrOSCon

    August 24th, 2009 von buergermeister

    Der Grund, warum es in den letzten Tagen hier etwas ruhiger zuging und ich nicht alle Kommentare sofort beantwortet habe, ich war wieder unterwegs. Ich bin am Freitag Nachmittag zur FrOSCon gefahren. Ich war wieder da für RadioTux und diese Mal auch gleichzeitig für openSUSE. Für RadioTux hieß es dieses mal nicht live senden und das obwohl es geplant war. Der Senderechner ist auf dem Postwege verschwunden, trotzdem haben wir eine Reihe interessanter Interviews geführt. Die Mittschnitte dazu liegen auch schon auf dem FTP-Server von RadioTux und sobald die geschnitten sind werden die auch veröffentlicht, dass wird aber wie gehabt einige Tage dauern. Insgesamt ist es für mich schwerer auf der FrOSCon ausreichend interessante Beiträge zu finden. Aber ich glaube ich hab für nächstes Jahr die richtige Idee um ein interessantes Programm zusammenzustellen. Der Standort für Radio Tux, an der Chilloutzone war wohl der Richtige. Allerdings nützte uns das trotzdem nichts, denn die umliegenden Stände wollten es ruhiger, wofür wir durchaus Verständnis haben, sind die ja da um Gespräche zu führen. Die Verrenkungen die manche in der Chilloutzone gemacht haben um besser zu hören waren allerdings auch aufschlußreich. Na mal sehen, vielleicht wird es nächstes Jahr die optimale Lösung.

    Für openSUSE war es der erste Präsentationsstand, welcher nicht von Novell-Mitarbeitern geleistet wurde sondern rein von Freiwilligen aus den Reihen der neuen Ambassadors. Zumindest in Europa, in Süd-/Mittelamerika leisten die Ambassadors schon mehr. Allerdings sind die Dinge da auch noch anders dort locken reine Installparties ja noch Leute an. Insgesamt war der Stand für openSUSE auf jeden Fall ein Gewinn, wir haben nützliches Feedback von Nutzern eingesammelt. Nur ein Beispiel ein sehbehinderter Nutzer tauchte am Stand auf und erklärte das SUSE in diesem Bereich auf jeden Fall die Nase vorn hat und das fängt beim Installationsprozeß an. Man soll allerdings daran weiter arbeiten und nicht nachlassen, wo er derzeit den Eindruck hat. Und das fängt beim Anzeigen der Option im Installationsmenü meiner Meinung nach an, ein entsprechender Featurerequest wird wohl in openFATE landen.

    Insgesamt war die FrOSCon für mich ein Gewinn, jede Menge interessanter Gespräche und neuer Ideen und Kontakte. Die FrOSCon wird wohl auch im nächsten Jahr in meinem Terminkalender stehen und ich hoffe da da auch wieder so tolles sommerliches Wetter sein wird. Wobei ich im nächsten Jahr dann wieder zum kurze Hosen und Badeschlappen-Outfit,in dem man mich eigentlich kennt, zurückkehren werde. Die Mensa in der die meisten Projektstände untergebracht waren war denn doch etwas wärmer. Allerdings war dort ausreichend Platz und am Samstag war auf jeden Fall um die Mittagszeit der Andrang größer. Die FrOSCon war wieder gut besucht, wobei hier Steigerungen eindeutig noch möglich sind.

    Der Social Event als Grillparty ist natürlich einzigartig, hier waren nur störend, das die Musik dann doch ab und an etwas zu laut zum unterhalten herüberschwappte und die überlangen Schlangen an Grill und Bierwagen. Da kann eindeutig noch dran gefeilt werden.

    Na dann im nächsten Jahr in St. Augustin

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  • Irgendwie hab ich das kommen sehen

    August 21st, 2009 von buergermeister

    Als diese Woche die Zahlen zur Entwicklung des Kernels veröffentlicht wurden, hab ich darüber nachgedacht doch gleich einmal hineinzuschaeun und einen Beitrag zu schreiben, wie hoch der Anteil von Canonical zum Linuxkernel ist. Er dürfte wie in den ganzen letzten Jahren auch gering sein, jedenfalls an Größe und BEdeutung deiser Firma gemessen. Ich hab das lieber gelassen in Erinnerung, an den Zoff den man da sofort bekommt, ich hab das mit Ubuntu One noch gut im Gedächtnis. Vor allem die Aussagen Canonical hat viel für Linux getan. Jemand aus dem Fedora-Projekt hat das mal in einem ähnlichen Artikel unter den Kommentaren voll zutreffend auf den Punkt gebracht. Es gibt Firmen die spenden ihr Geld für Marketing und es gibt Firmen die geben Geld für Code aus. So aber nun genug des Bashing hier zum Artikel – Kernel contributions: Canonical, where are you?

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  • Mal sehen wie lange

    August 20th, 2009 von buergermeister

    Nun ist es doch geschehen, openSUSE hat den Radiobutton im Installationsprozess wieder im Default auf KDE gesetzt. Das teilt Michael Löffler auf der Projektmailingliste mit.

    Wie gesagt, dass hatten wir schon einmal und früher wollte es die Community loswerden und nun ist es wieder so. Das kommt am Ende davon, wenn man openFATE für alle öffnet. Wie ich bereits erwähnte, eine Menge von den KDE-Leuten die dafür Stimmung gesorgt haben nutzen openSUSE nicht und ich halte das nach wie vor für keine Superidee.

    Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers | 5 Kommentare »

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    Terminverschiebung

    August 19th, 2009 von buergermeister

    Was sich mit der Verschiebung des Termines für das Alpharelease bereits ankündigte, ist jetzt eingetreten. Die Fedoraversion 12 Codename “Constantine” wird sich verspäten. Wie John Poelstra auf der Entwicklermailingliste mitteilt verschieben sich auch die Termine der Beta- und Final-Release um jeweils eine Woche. Die Fedora 12 Betaversion erscheint mit aller Wahrscheinlichkeit am 13. Oktober. Die finale Version von Fedora 12 “Constantine” ist nun für den 10. November geplant.

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    Speicherfresser

    August 18th, 2009 von buergermeister

    Wenn Dein Browser 75% deines Arbeitsspeichers braucht und die Festplatte massive Schreibgeräusche wegen des Auslagern von sich gibt……

    Dann hast Du mindestens 3 Tabs mit “Designblogs” offen ;)

    Geschrieben in ubuntuusers, Wundersame Webwelt | 13 Kommentare »

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  • Bombige Sache

    August 17th, 2009 von buergermeister

    Wie man ganz schnell mit Inkscape mal eine Sprechblase erzeugt und somit ein normales Foto in einen Cartoon verwandeln kann, dass hab ich ja letztens erst gezeigt. In Comics kommt aber mehr Text als in Sprechblasen unter. Töne werden ebenfalls illustriert Sound FX in neudeutsch oder Onomatpoems, wie das auch genannt wird. Und derartiges ist auch in Windeseile mit Inkscape und Gimp erzeugt.

    Natürlich geht das auch ganz als Vektorgrafik allein, aber ich wollte Gimp mal wieder eine Rolle spielen lassen. Ausserdem finde ich das Programm hier einmal komfortabler :D Aber nun wie macht man nebenstehendes?

    1. Inkscape öffnen und mit dem Werkzeug “Sterne und Polygone erstellen“. Ãœber die entsprechenden Werkzeugeinstellungen kann man das Aussehen des Sterns bestimmen. Man kann hier schon Zufall hinein bringen muss man aber nicht, dass geht im Anschluss mit Knoten versetzen eleganter. Empfehlenswert ist hier eine ungerade Anzahl an Zacken und mehr wie 5 sollten es auch sein. Ich habe mich hier für 11 entschieden, ein Hendekagramm also.

    2. Nachdem der Stern gezeichnet ist einfach diesen selektieren und mit den linkem oder rechtem Anfasser etwas in die Breite zerren. Dannach über Pfad > Objekt in Pfad umwandlen (Umschalt+Strg+C) das Sternobjekt in einen Pfad umwandeln. Jetzt in der Werkzeugleiste das Knotenbearbeitungswerzeug (F2) auswählen und die dem Mittelpunkt am nächsten liegenden Knoten (also nicht die Enden der Zacken) mit dem entsprechenden Werkzeugeinstellung symetrisch machen. Dannach kann man noch die Endknoten der Zacken etwas versetzen, bis es einem selbst gefällt. nachher sollte das dann Aussehen wie auf der nebenstehenden Zeichnung.

    3. Jetzt muss unsere kleine Explosion nur noch entsprechend eingefärbt werden. Damit das Ganze etwas lebendiger ist natürlich mit einem Farbverlauf. Wer es extrem mag kann natürlich einen Farbverlauf von Rot/Orange nach Gelb oder ähnliches wählen. Ich habe mich hier für einen kreisförmigen Farbverlauf von einem hellen Gelb (FEF69B) zu einem dunklerem Gelb (FEEE2A) entschieden. Ausserdem habe ich der kleinen Explosion noch einen kleinen schwarzen Rand gegeben, damit das comicartiger wirkt.

    Ausserdem hab ich hier schon die Explosion ein wenig gedreht, dass kann aber auch noch etwas warten, dann kann man es mit der Schrift nachher gemeinsam drehen.

    4. Nun zur Schrift, hier kann man durchaus einmal die Badaboom, die überall als Comicschrift angeboten wird benutzen. Dafür ist sie nämlich gedacht, nicht für den Einsatz im Lettering also als Schriftart in den Sprechblasen. Jedenfalls sind Schriftarten dafür leicht zu finden. Ab und an zeichne ich auch mal für so etwas schnell Buchstaben  selbst gerade beim O ist das ja easy.

    Schreibt also mit dem Font eurer Wahl entsprechend BOOOM, dannach wandeln wir allerdings gleich das Schriftobjekt in einen Pfad (Pfad > Objekt in Pfad umwandlen (Umschalt+Strg+C) ) um. Diesen Pfad zerlegen wir auch gleich über Pfad > Zerlegen (Umschalt+Strg+K). Keine Angst die Leerflächen in den einzelnen Buchstaben sind nicht verschwunden. Die müssen jetzt nur wieder aus den einzelnen Buchstaben ausgeschnitten werden, dass geht ganz einfach beide einzelnen Objekte markieren. Bei den Buchstaben welche nur eine Öffnung haben geht das easy einfach einen Rahmen drum herum ziehen, fertig. Dannach über Pfad > Differenz (Strg+-) einfach ausschneiden. Beim B wird das etwas komplizierter, hier müssen wir einzeln ausschnieden, zur Sleektion einfach die Shifttaste gedrückt halten. Wer etwas clever ist verschiebt die innere Fläche vor dem Auschneiden um ein zwei Pixel oder verdreht sie etwas, so wird die Schrift hinterher etwas individueller. Einfach mal ein wenig spielen, mit der Variante! Dannach haben wir alle Buchstaben einzeln und skalieren dieses nun etwas, dass O in der Mitte sollte das Größte sein (ich hab hier auch zusätzlich den Pfad etwas erweitert Pfad > Erweitern (Strg+)). Ruhig hier ein wenig herumprobieren, euch muss es gefallen. Ist die Schrift passend positioniert, dann alle Buchstabben selektieren und über Pfad > Vereinigung (Strg++) zu einem gesamten Pfad vereinigen. Diesem einen kleinen schwarzen Rand geben, er sollte kleienr als dedr der Explosionswolke sein und ich hab die Buchstaben mit einem linearen Farbverlauf (302D3F > 514E63) gefüllt. Die Buchstabenfolge einmal dupliziert (Strg+D) und Schwarz gefüllt und dann in den Objekteigenschaften etwas unscharf gemacht und auch die Deckkraft herabgesetzt. Dannach einfach unter die  alte Buchstabenfolge setzen (Bildabtaste) und etwas versetzen mit den Cursortasten. Ein paar Speedlines um das mittlere O und ein paar fliegende Brocken komplettieren das Ganze. Jetzt exportiert ihr eure Zeichnung als PNG mit transparenten Hintergrund, denn weiter geht es in Gimp.

    5. Das von euch mit Inkscape gezeichnete Bild in Gimp öffnen. Im Ebenendialog eine weitere Ebene hinzufügen und diese unter eure Inkscapezeichnung setzen . Mit dem Auswahlwerkzeug, Rechteckige Auswahl (Werkzeuge > Auswahlwerkzeuge > Rechteckige Auswahl (R) ) Einen Rahmen ziehen, ein paar der Spitzen der Detonationswolke sollten allerdings über die Auswahl hinausragen. Dann die Vordergrundfarbe auf E4EFE9 setzen und den Rahmen damit füllen. Das Ganze sollte dann aussschauen wie in nebenstehender Zeichnung.

    6. Eine weitere Ebene anlegen und die Vordergrundfarbe auf 528797 setzen. Jetzt Filter > Render > Linienexplosion aufrufen. Die Einstellungen im sich öffnenden Dialog sind Geschmackssache hier müßt ihr einfach ein wenig herumprobieren. Sie sind ja auch abhängig von der Größe eures Bildes. Habt ihr diesen Filter angewendet, einfach das überstehende wegschneiden. (Selektion Alphakanal in der Ebene mit der hellblaune Füllung und die Auswahl dann umgekehrt.) Und vola unsere Comichafte Explosion ist fertig. Eine derartige Linienexplosion läßt sich auch mit Inkscape und dem Klonwerzeug erstellen, allerdings etwas aufwändiger. Aber man kann sich ja so etwas auch mit schwarzer Füllung und transparentem Hintergrund in Gimp erzeugen und in Inkscape dann vektorisieren ;) . Ich wünsch euch jetzt viel Spaß beim nachmachen und villeicht bekomm ich ja einige Ergebnisse zu sehen.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 7 Kommentare »

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    Happy Birthday

    August 16th, 2009 von buergermeister

    Happy Birthday – debian

    Geschrieben in Distribution Drama, ubuntuusers | 1 Kommentar »

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  • Polaroidmagie

    August 15th, 2009 von buergermeister

    Ziemlich beliebt, wenn es um die Darstellung von Bildern geht, ist wohl die Darstellung als Polaroidfoto. Nebenstehendes ist einst von Nicu Buculei geschossen worden und nun “creative commons-like” wiederverwendet worden.

    Das sieht man ziemlich häufig auf Webseiten und das ist auch mit Gimp in Windeseile gemacht und nicht schwer. Hier also ein kleines Tutorial, wie man das mit diesem Grafikwerkzeug erledigt. Es gibt soweit ich weiss auch ein Skript, welches zumindest die polaroidtypischen weissen Ränder setzt. Normalerweise ist der unten ja größer, den Platz kann man ja für eine kleine Beschriftung nutzen. Für den Rand gibt es eine schnelle Methode und eine Methode wo man mehr selbst machen kann.

    Die schnelle Methode ist dem Bild einfach über. Filter > Dekoration > Rand hinzufügen einen entsprechenden weißen Rand hinzu zu fügen. Das Bild wird dabei entsprechend vergrößert, heißt der Rand wird hinzu addiert. Der Rand wird auf einem eigenen Layer angelegt, kann also jederzeit noch gut nachbearbeitet werden. Wie breit der Rand sein sollte ist reine Geschmackssache, ich mag es eher schmaler. Die anderen Schritte, Schatten und Verbiegen sind aber die gleichen.

    1. Aber nun zum Do-it yourself. Als erstes das entsprechende Bild in Gimp öffnen und über  Bild > Leinwandgröße diese entsprechend vergrößern, wie groß hängt davon ab, wie breit der weiße Rand werden soll. Bei mir reichen 50px + immer aus. Das Zentrieren dabei nicht vergessen.

    2. Den Ebenendialog öffnen und eine neue Ebene in diesem anlegen, diesen unter die Ebene mit unserem geöffneten Bild bringen. Dann unter Werkzeuge > Auswahlwerzeuge > Rechteckige Auswahl (R) wählen und einen entsprechend große Auswahl anlegen. Wer den entsprechenden großen unteren Rand haben möchte sollte dann die Auswahl nach unten größer machen, derjenige sollte dann aber auch bei der Vergrößerung der Leinwand daran gedacht haben.

    3. Ins Werkzeugfenster wechseln und weiß als Vordergrundfarbe einstellen und die Auswahl mit dem Füllwerkzeug (Umschalt+B) füllen.

    4. Wenn einem der weiße Rand so gefällt in den Ebenendialog wechseln. Das obere Bild aktivieren und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und nun die Ebenen nach unten vereinen.

    5. Jetzt verbiegen wir uns, bzw. das Bild ein wenig. Es gäbe zwar noch die Methode über iWarp, das Gleiche zu erreichen, ich bevorzuge aber verbiegen. Ãœber Filter > Verzerren > Verbiegen den entsprechenden Einstellungsdialog öffnen. Hier eine kleine Besonderheit, Verbiegen kann nur die obere und untere Kante entsprechend bearbeiten, wer also den rechten und linken Rand entsprechend bearbeitet haben möchte, muß das Bild einmal um 90 Grad (Ebene > Transformation > …) drehen. Und im Anschluss nach dem Verbiegen natürlich wieder zurück. Im Verbiegendialog nun die Aussenkurven des Bildes also entsprechend verbiegen. Kleiner Tip, weniger ist hier mehr. Den Schalter mit Kopie arbeiten finde ich arg witzig, das dieser Filter immer eine Kopie anlegt, jedenfalls bei mir aber die kann man hinterher löschen. Haben wir das Bild also etwas verbogen kommen wir zum letzten Schritt.

    6. Schlagschatten und Drehen, für den Schatten einfach Filter > Licht und Schatten > Schlagschatten wählen auch hier die Einstellungen wieder al Gusto. Zu guter Letzt kann das Bild noch über Ebene > Transformation > Beliebig drehen,etwas gedreht werden. Notfalls muss hier hinterher oder vorher die Leinwandgröße nochmals angepaßt werden. Und das war auch dan schon die ganze Gimpmagie. Einfach und schnell oder?

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 10 Kommentare »

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  • Lauter Änderungen

    August 14th, 2009 von buergermeister

    Eigentlich wurde der Releasezyklus von openSUSE, soweit ich das verstanden hatte, nur einmalig angepaßt. Die Verlängerung des Releasezyklus von 6 auf 8 Monate hatte mit dem Erscheinungstermin der größeren Open-Source Produkte KDE und OpenOffice.org zu tun. Die beim normalen Erscheinen von openSUSE in einem Monat etwa später neue Versionen hätten released. Das ist natürlich ungünstig für so eine Linuxdistribution wie openSUSE. Deshalb hat Michael Löffler damals vorgeschlagen den Releasezeitpunkt zu verlegen.

    Scheinbar richtet man sich aber endgültig auf keine halbjährlichen Releases ein. Denn die Supportzeiten von openSUSE wurden nun ebenfalls angepaßt. Früher hatte man insesamt 24 Monate lang auf jeden Fall Updates zu erwarten, das heißt nach dem 4 Release war man gezwungen auf die neuere Distribution umzusteigen. Mit einem unregelmäßigeren Zyklus, wie die 8 Monate aber darstellen ist das natürlich nicht mehr haltbar, deshalb wurden nun auch die Supportzeiten für die alten Distributionen angepaßt. Diese betragen nun 18 Monate. Es scheint als richtet man sich darauf ein in Zukunft aller 9 Monate zu releasen, denn dann würden die 18 Monate aufgehen. Jedenfalls wurde diese Zyklenänderung nun auf der Mailingliste von Michael Löffler bekanntgegeben. Für die Version 11.1 von openSUSE gilt allerdings der alte Supportzeitraum noch. Warten wir einmal was die Zeit bringt. Jedenfalls macht man derzeit  ganz schön bei openSUSE von sich reden, hatte Novell doch diese Woche bereits bekannt gegeben, dass es ab jetzt ein festangestelltes Team von 10 Entwicklern geben wird und diese beschäftigen sich ausschließlich mit der Entwicklung von openSUSE. Alles in allem auch das ein Fortschritt.

    Geschrieben in Distribution Drama, ubuntuusers | 3 Kommentare »

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  • Endless-Manpage-nicht-mehr-lesen-Vorsorge

    August 14th, 2009 von buergermeister

    Was ich an meinem Betriebssystem so mag, es kann einfach mächtig viel, zumindest die Werkzeuge die es mitbringt und die es dafür gibt. Und das Beste daran ist einfach es bringt nahezu für alles auch noch die Erklärung in Form von Manpages mit. Bei manchen Werkzeugen sind das aber soviel Schalter und Möglichkeiten, das das in ein “mehrjähriges Studium” ausartet. Mplayer zum Beispiel ist so ein Werkzeug, das kann so etwas von viel. Aber wenn dann schon wieder die einzelnen Schalter wieder eigene Manpages haben bzw. Hilfe mitbringen, ist der Ofen aus. Das kann man sich beim besten Willen maximal im täglichen Umgang merken. Oder man schreibt sich das irgendwo in Kurzform auf. Zum Beispiel in seinem Blog :D

    Was ich will ist ein Video in seine Einzelbilder (das werden eine Menge) zerlegen.  Die Bilder werden in dem Verzeichnis abgelegt, in dem man steht.

    mplayer -vf format=bgr24 -vo tga inputvideo

    mplayer -vo png:z=6 inputvideo

    mplayer -vo jpeg:quality=95 inputvideo

    Das sind die Aufrufe für die “Video output drivers” und da sind für Bilder die Formate. Je nach Rechenpower macht sich das ein oder andere gut. Ich arbeite mit tga und formatiere mir hinterher die Einzelbilder um. Und kann mir dank diesem Blogeintrag endlich diesen Aufruf merken. :D

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 4 Kommentare »

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  • Linux-Graffiti

    August 13th, 2009 von buergermeister

    Ich weiss ja nicht ob mein Piece nun in Chicago an die Wand gesprayt wurde, ayo73 kann jedenfalls für sich verbuchen, dass eines seiner Wallpaper an eine Mauer gesprayt wurde. Da hat sich einer die Mühe gemacht und Linux-Graffitis rund um die Welt zusammen zutragen. Da sind ganz lustige dabei. mehr hier

    Geschrieben in Krimskrams, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | Keine Kommentare »

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