TagCloud

RadioTux@LinuxTag

Mai 25th, 2010 von buergermeister

So der erste Teil der Arbeit für den LinuxTag ist schon mal getan, der Sendeplan von RadioTux ist veröffentlicht. Wie jedes Jahr kostet das eine Menge Arbeit und vor allem Nerven. Ich denke mal, dass Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen und bietet für jeden Geschmack etwas. Gnome war lange nicht im Sendeprogramm von RadioTux vertreten und dieses Mal gleich mehrfach, mit Vincent Untz, Stormy Peters und Johannes Schmid. Aber auch sonst taucht schon die ein oder andere Persönlichkeit darin auf, wie etwa Debians neuer Project Leader Stefano Zacchiaroli und am Samstag, wenn es klappt auch Mark Shuttleworth (da hab ich echt noch Bammel, dass der sich urplötzlich etwas anderem widmet). Ansonsten ist der Mittwoch bunt oder eher KDElastig, am Donnerstag sind mehrfach Debian-Themen vertreten, am Freitag ist eher openSUSE-Day und am Samstag widmen wir uns verstärkt Themen rund um Ubuntu. Wer mehr über die entsprechenden Programmpunkte im Sendeplan wissen will, der sollte auf den entsprechenden Seiten von RadioTux nachschlagen. Es gilt wie immer, wer Fragen an die Interviewgäste hat, kann diese via Mail (live@radiotux.de) oder im IRC-Channel (freenode.net #radiotux) loswerden.
So dann kann der LinuxTag eigentlich losgehen oder fast. Ein wenig zu tun hab ich allerdings noch.

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel:
  • None
  • Freikarten für den LinuxTag 2010

    Mai 16th, 2010 von buergermeister

    Nicht einmal ganz mehr ein Monat, dann startet der 16. LinuxTag. Vom 09. – 12. Juni versammelt sich wieder die Open Source Community auf dem Messegelände unter dem Funkturm in Berlin. Wie im vergangenen Jahr hab ich auch einmal wieder ein paar Freikarten zu vergeben. Also wer eine möchte, einfach mir eine Mail schicken mit dem Namen und Vornamen. Es gilt wer zuerst kommt, der mahlt zuerst, solange bis sie alle sind.

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 19 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper | FUDCon APAC Phnom Penh 2016 |

    KDE and the Masters of the Universe

    Mai 15th, 2010 von buergermeister

    Ich habe beim Surfen mal wieder einen neuen Podcast gefunden, wie soll es sein relativ jung, die erste Episode ist gerade erst veröffentlicht. Der Podcast von Guillermo Amaral heißt “KDE and the Masters of the Universe” und wird sich ausschliesslich um Themen rund um das KDE Projekt und die KDE Software Compilation drehen. Geplant sind vor allem Interviews mit KDE Entwicklern. Die erste Episode enthält ein Interview mit Aaron Seigo. Ich bin schon gespannt, wie es da weiter geht.

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Linuxwochen – Vienna Calling

    April 30th, 2010 von buergermeister

    Vor einiger Zeit als die entsprechenden Veranstaltungen nach Beiträgen gerufen hatte ich ja schon einmal über die “Linux-Roadshow” in Österreich geschrieben. Nun ist die Tour im vollen Gange, nach dem Halt in Linz vom 15.-17. April, Graz am 24. April und Krems am 27. April folgt nun nächste Woche vom 6. bis zum 8. Mai Wien mit seiner Veranstaltung und der nächste Halt wird dann in Eisenstadt vom 28. – 29. Mai sein. Die Organisatoren der Wiener Veranstaltung haben nun ihr Vortragsprogramm veröffentlicht.  Das Vortragsprogramm umfaßt insgesamt 60 Vorträge in einer durchaus interessanten Mischung. Insgesamt finde ich die Veranstaltungsreihe der Linuxwochen interessant, allein die Idee in einem Zeitraum in möglichst allen großen Städten des Landes Veranstaltungen durchzuführen, hat etwas für sich. Aber auch bei den Veranstaltungsformen weicht man durchaus vom Standard ab. In Linz an der Kunstuniversität zum Beispiel stand das Ganze unter dem Motto “The Art of doing it together” und das Programm bestand ausschließlich aus Workshops. In Wien weicht man nunmehr auch vom sonst üblichen Standard ebenfalls ab, man führt die Veranstaltung nicht an einer Universität oder Fachhochschule durch. Die Veranstaltung wird wieder in einem der vielen Wiener Rathäuser stattfinden. Dort wird im wahrsten Sinne des Wortes der rote Teppich für Linux ausgerollt.

    Ich werde nächste Woche alle drei Tage in Wien sein und bin natürlich auch im Programm vertreten. Bereits im vergangenen Jahr habe ich dort 2 Workshops im Programm gehabt und werde auf diese Art auch dieses Jahr vertreten sein. Ich werde mich mal wieder mit den Interessanten der Workshops kreativ austoben und gemeinsam mit ihnen versuchen Grafiken mit Gimp und Inkscape zu erstellen. Also wer Zeit und Lust hat, einfach nach Wien kommen. Der Eintritt zur Veranstaltung und zu tun Workshops ist kostenfrei.

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 3 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

    Eine Chance für freie Filme

    April 19th, 2010 von buergermeister

    Seit einigen Jahren werden immer mehr kreative Inhalte unter Lizenzen wie den Creative Commons veröffentlicht. Während sich diese Lizenzen bei schriftlichen Inhalten oder Musik mehr und mehr durchsetzen, bleiben filmische Werke unter diesen rar. Inzwischen gab es auch die ein oder andere Veranstaltung, auf der freie Filme bzw. unter Creativ Commons lizensierte Filme gezeigt wurden. Aber die Auswahl zumindest was sogenannte programmfüllende Filme betrifft bleibt rar. Deshalb werden da immer wieder die gleichen Filme gezeigt, sei es nun CH7,  Route66, StarWreck in the Pirkening und neuerdings Valkaama.

    Ist die Schöpfung von filmischen Werken als Open Source überhaupt möglich, was macht einen Film überhaupt zu Open Source und gibt es Möglichkeiten, mit derartigen Werken überhaupt Geld zu verdienen oder ist es chancenlos? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Welt der freien Filme und zeigt Möglichkeiten der Finanzierung derartiger Projekte auf. Welche Arbeitsweisen und -methoden aus der Welt der freien Software sind überhaupt auf die Schaffung von Filmen übertragbar? Das sind eine Menge Fragen, die werde ich aber nicht hier sondern in ich werde versuchen diese in meinem Vortrag auf dem LinuxTag zu klären. Also wen das interessiert, der kann ja am Samstag den 12. Juni 2010 um 10.00 Uhr im Saal Berlin I auf dem LinuxTag vorbeischauen.

    Geschrieben in Family Affairs, License Jungle, ubuntuusers | 3 Kommentare »

    ähnliche Artikel: FUDCon APAC Phnom Penh 2016 |

    Schon wieder sind Exoten gefragt

    April 9th, 2010 von buergermeister

    Die Blogparade rund um die “exotischen Linux-Distributionen“, ist ja gerade erst vorbei, da starten andere eine ähnliche Aktion. Die von der Linux New Media betriebene Plattform linux-community.de ruft unter dem Namen “Mein Linux” zur Einsendung von Beschreibungen von Linux-Distributionen auf. Hier ist derzeit eine Liste mit Linux-Distributionen zu finden, für die man Beschreibungen einsenden kann. Die Beschreibungen sollten zwischen 5.000-10.000 Worte umfassen sowie 8-10 Screenshots. Als Dankeschön gibt es unter allen Einsendern 20 Abos des LinuxUser zu gewinnen und die ersten 10 Einsender erhalten einen Sonderpreis. Na dann fröhliches beschreiben.

    Geschrieben in Distribution Drama, ubuntuusers | 1 Kommentar »

    ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper | FUDCon APAC Phnom Penh 2016 |

    Inkscape-Tutorial: KDE Logo

    April 7th, 2010 von buergermeister

    Wie versprochen gibt es gleich das nächste Inkscape-Tutorial und auch wie im letzten Tutorial angekündigt ein klein wenig schwerer.

    Wir wollen versuchen, ein komplettes KDE Logo im Stil von KDE4/Oxygen mit Inkscape zu erstellen.

    Bevor wir allerdings beginnen, müssen wir etwas Vorarbeit leisten, wir müssen die entsprechende Schriftart des KDE-Logo installieren. Sie heißt Kabel und ist hier zu finden. Nach dem herunterladen, einfach auf dem herkömmlichen Wege installieren.

    So und nun sollte ich erst einmal zeigen, was wir versuchen mit Inkscape zu zeichnen.

    Dieses Logo ist wirklich komplett selbstgezeichnet, wer faul ist kann aber auch die Zahnrad-K-Kombination hier herunterladen, dass ist aber nicht das Ziel ;) Ziel ist es wirklich alles selbst zu erstellen und mit der Zahnrad-K-Kombination fangen wir an.
    Dafür zeichnen wir als allererstes mit dem Werkzeug “Kreise und Ellipsen erstellen (F5)” einen Kreis und geben diesem im Anschluss mit den Objekteinstellungen eine Größe von 109×109 Pixel. Im Anschluß zeichnen wir mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” ein Rechteck mit den Ausmaßen von 29×25 Pixel und eines ober- oder unterhalb dieses Rechteckes, welches nur 16 Pixel breit sein muss. Das erste Rechteck werden die Zähne unseres Zahnrades.
    Das kleiner Rechteck ist für uns nur ein Hilfsmittel zum bestimmen der Breite der oberen Kante des Zahnes. Wir zentrieren zuerst beide Rechtecke mit dem Werkzeug “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” horizontal. Wer will kann sich dann Hilfslinien an die äußeren Kanten des kleineren Rechteckes setzen. Jetzt wandeln wir das größere der beiden Rechtecke in einen Pfad um, entweder über Pfad > Objekt in Pfad umwandeln oder Umschalt+Strg+C. Dann wählen wir das Werkzeug “Knoten und Anfasser bearbeiten” und versetzen die oberen beiden Knoten an die Hilfslinien oder die Außenkanten des kleineren Rechteckes. Damit wäre unser Zahnradzahn bereits fertig.
    Diesen setzen wir jetzt an den Kreis heran uns zentrieren ihn horizontal mit diesem. Dann duplizieren wir ihn und kehren ihn vertikal um und versetzen ihn mit Hilfe der Cursortasten an das untere Ende des Kreises. Dann vereinigen wir die beiden Zähne zu einem Pfad, entweder Pfad > Vereinigung oder Strg++ und duplizieren das neuenstandene Objekt. Dann drehen wir das Duplikat einmal 90° nach links oder rechts und zentrieren es horizontal und vertikal auf dem Kreis. Damit müßte es exakt an der benötigten Position sein. Jetzt können wie es mit dem anderen Zahnpäärchen vereinigen und im Anschluss davon ein Duplikat machen. Jetzt drehen wir das Objekt einfach um 45° (Objekt>Transformation (Umschalt+Strg+M) und dort Reiter “Drehen” 45,000 deg eingeben). Damit sind all die für das Zahnrad benötigten Teile gezeichnet und wir können jezt alle Einzelteile mit einander vereinigen. Jetzt müssen wir nur noch das Loch aus unserem Zahnrad “herausfräsen” :D
    Dafür zeichnen wir wieder einen Kreis, dem wir über die Objekteinstellungen eine Größe von 89×89 Pixel geben und zentrieren diesen im Anschluß horizontal und vertikal auf der Form des Zahnrades. Dann können wir den Kreis von der Zahnradform subtrahieren, Pfad > Differenz oder Strg+- und fertig ist unser Zahnrad.

    Jetzt wählen wir das Textwerkzeug und schreiben ein großes K, dem wir dann über die Texteigenschaften in der oberen Werkzeugleiste eine Größe von 138px und die Schriftfamilie “Kabel”, dass ist der Font den wir vor dem BEginn des Tutorials installiert haben. Dann duplizieren wir diesen Buchstaben einfach und wandeln das duplizierte Textobjekt über Pfad > Objekt in Pfad umwandeln (Umschalt+Strg+C) in einen Pfad um. Den Pfad vergrößern wir dann einfach über Pfad > Erweitern (Strg+) ) und zwar zweimal. Dann brauchen wir den etwas vergrößerten Buchstaben nur noch an der richtigen Stelle, wie auf der Abbildung zu sehen auf unserem Zahnrad zu positionieren. Die untere Kante des K muss aus dem linken Zahn des Zahnrades ein kleinwenig mit heraus”fräsen” und der snekrecht stehende Balken des Buchstaben sollte mittig mit der Mitte des Zahnrades sein. Ist der Buchstabe exakt positioniert, dann einfach über Pfad > Differenz (Strg+-) vom Zahnrad subtrahieren. Die überflüssigen Teile entfernen wir einfach entweder in dem wir das Werkzeug “” wählen und die überflüssen Knoten einfach löschen oder wir gehen auf Pfad > Zerlegen (Umschalt+Strg+K) und löschen die beiden überflüssigen Formen. Jetzt brauchen wir nur noch unseren Originalbuchstaben an die richtige Stelle setzen und mit Zahnrad vereinigen. Und fertig ist unser KDE-Logo

    Jetzt geht es allerdings weiter, denn wir wollten ja ein komplettes Logo in der Art von KDE-Oxygen zeichnen. Dafür zeichnen wir als erstes mit dem Werkzeug “” ein Viereck. Die Größe ist eigentlich vorerst egal. Hauptsache das Viereck ist quadratisch. Im Anschluß wählen wir das Werkzeug “”, die Anfasser des Objektes werden sichbar und mit diesen runden wir die Ecken unseres Quadrates ein wenig ab, so das es in etwa so aussieht wie in der Abbildung. Bevor wir weiter arbeiten, machen wir von diesem Auadrat ein Duplikat und legen es beiseite.
    Jetzt bearbeiten wir die Füllung unseres Quadrates, wir wechseln in die Objekteigenschaften und wählen dirt als Füllungseinstellung den “linearen Farbverlauf”. Diesen Bearbeiten wir gleich im Anschluss, die Anfangsfarbe ist 003685 und die Endfarbe003685, dazwischen fügen wir jetzt folgende Farben mit den entsprechenden Versatz ein 6382ff Versatz 0.43, 6382ff Versatz 0.66, 6180fc Versatz 0.80, 597bf3 Versatz 0.85, 3b63cd Versatz 0.90, 2451b1 Versatz 0.95, 083c8f Versatz 0.99. Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in der Abbildung das dritte Quadrat.

    Nun verpassen wir der Grundfläche den entsprechenden Schatten. Bei Inkscape der Version 0.47 geht das ganz easy, mit einem der neuen Filter und zwar dem Filter > Schatten und Lichter > Abgesetzter Schatten.

    Wenn wir diesen Filter gewählt haben, erscheint ein Dialogfenster (siehe Abbildung), in dem wir einfach folgende Werte einstellen, Unscärfen Radius 3.5, Deckkraft 100%, horizontaler Versatz 0 und vertikaler 4.5. Die Verwendung dieses neuen Filters hat den Vorteil, dass eventuelle Veränderungen am Objekt von dessen Schatten mitvollzogen werden und ausserdem ist die Einstellungsmöglichkeit genauer.
    Leute welche Inkscape der Version 0.47 noch nicht verwenden, machen ein Duplikat unseres Quadrates und geben diesem eine schwarze Füllung mit einer Unschärfe des Faktors 2.5 und setzen im Anschlus mit der Endetaste die schwarze Kopie ganz nach unten und versetzen es 2 oder 3 Pixel mit Hilfe der Cursortasten nach unten.
    Jetzt nehmen wir uns das vorher beiseite gelegte Duplikat unseres Quadrates und fertigen bevor wir weiter arbeiten davon wieder ein Duplikat an, welches wir wieder beiseite legen. Jetzt wandeln wir das Quadrat über Pfad > Obejkt in Pfad umwandeln in einen eben solchen um. Jetzt verkleinern wir den Pfad über Pfad > Schrumpfen (Strg+() und zwar dreimal.
    Unser nun verkleinertes Quadrat füllen wir wieder mit einem Farbverlauf, dieses Mal mit einem kreisförmigen Farbverlauf mit den Werten 0068c600, 5c93ffb7 Versatz 0.48, 103685ff Versatz 0.63 und 6c9dffff. Den Farbverlauf bearbeiten wir mit Hilfe des Werzeuges Fabrverlauf und versetzen Mittel und Endpunkte des Verlaufes so wie auf der Abbildung zu sehen. Dann setzen wir das kleine Quadrat auf das Große und zentrieren es mittels des Werkzeuges “Objekte ausrichten und Abstände angleichen”, das Resultat sollte dann aussehen, wie in der Abbildung.

    Wir benutzen wieder das vorher beiseite gelegte Duplikat unseres Quadrates, fertigen wieder davon ein Duplikat, welches wir wieder beiseite legen. Und schrumpfen auch dieses wieder, wie im vorhergehenden Schritt. Auch dieses Mal füllen wir das kleinere Quadrat mit einem kreisförmigen Farbverlauf, dieses Mal mit den Werten Anfangsposition 0068c600, 0068c600 Versatz 0.33, 0068c6ff Versatz 0.51, 0068c629 Versatz 0.68 und die Endposition 0068c600. Den Mittelpunkt und die Endpunkte des Farbverlaufes setzen wir mit Hilfe des Werkzeuges Farbverlauf in etwa wie auf der Abbildung zu sehen und geben dem ganzen in den Objekteinstellungen eine Unschärfe mit dem Faktor 7. Dann setzen wir auch dieses kleien Quadrat auf unsere bisher gezeichneten Quadrate und zentrieren es wieder mit Hilfe der Objekt aurichten Werkzeuge, das Ergebnis sollte in etwa so aussehen, wie auf der Abbildung.

    Jetzt zeichnen wir mit dem Werkzeug “Kreise und Ellipsen zeichnen (F5)” eine langezogenen Ellipse, wie auf der Abbildung zu sehen. Zeichnen auf diese bis zur Mitte in etwa ein Rechteck und subtrahieren dieses im Anschluss von der Ellipse. Der übriggebliebenen Form geben wir einen linearen Farbverlauf als Füllung mit einem Wert 00316eff als Starpunkt nach Transparent. Dem ganzen geben wir dann noch eine Unschärfe mit dem Faktor von 7.5 und eine Objektsichtbarkeit von etwa 80%. Das Ergebnis sollte in etwa so ausssehen, wie auf der Abbildung. Dann fertigen wir von der Form ein Duplikat und setzen beide auf unsere Grundform, jeweils eine diese Halbellipse links und eine rechts, dafür muss dies wahrscheinlich etwas in der Größe angepaßt werden. Jetzt sezten wir unser ganz zu Anfang erstelltes Logo noch auf unsere Grundform, auch diese müssen wir vielleicht etwas in der Größe skalieren und anpassen. Dannach sieht unser KDE-Logo schon fast fertig aus, siehe Abbildung.

    Die letzten Schritte für unser Logo sind jetzt nur noch die Anpassung unseres KDE-Logo, dem geben wir einfach einen kreisförmigen Farbverlauf von weiss im Zentrum nach einem sanften Grauf (efefef) und versetzen den Mittelpunkt des Fabrverlaufes etwas versetzt nach oben.
    Jetzt greifen wir zum letzten mal zu unserem Duplikat des Quadrates, verkleinern dieses wie gehabt und zeichnen im Anschluss eine Ellipse, wie in der Abbildung darauf. Dieses Mal wenden wir auf diese Ellipse und unser kleines Quadrat das Werkzeug, Pfad > Überschneidung an. Es bleibt eine Form wie auf der Abbildung übrig, diese setzen wir auf unsere Grundform und bringen sie mit Hilfe der Bildauftasten ganz nach oben, geben ihr eine Füllung mit einem linearen Farbverlauf von weiß nach weiß/transparent und schon ist unser KDE-Logo vollendet.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 8 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Inkscape-Tutorial: Fedora-Logo

    April 5th, 2010 von buergermeister

    Ãœbung macht bekanntlich den Meister und aus diesem Grund wollen wir mit Inkscape ein weiteres Logo zeichnen, dieses Mal das vom Fedora-Projekt. Das ist am Ende sogar ein klein wenig einfacher als das von Ubuntu, jedenfalls finde ich das so. Aber nun zur Sache.

    Als erstes zeichnen wir wieder mit dem Werkzeug “Kreise und Ellipsen erstellen (F5) einen Kreis und den bringen wir wieder mit Hilfe der bereits im vergangenen Tutorial kennengelernten Objekteinstellungen auf eine Größe von 400×400 Pixel. Jetzt zeichnen wir mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” ein Viereck, die Größe muss nicht exakt sein, es muss nur das unterste Viertel des Kreises abdecken. Dort positionieren wir dann auch unser Viereck und wählen das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades”, die Anfasser werden sichtbar, mit dem verschieben der runden Anfasser runden wir die Ecken des Viereck etwas ab. Das Ergebnis sollte so aussschauen wir auf der nachfolgenden Abbildung. Passt die Abrundung, selektieren wir den Kreis ebenfalls (Shifttaste gedrückt halten) und vereinigen die beiden Objekte zu einem einzigen über Pfad > Vereinigung oder Strg++. Damit sollte die Grundform des Fedora-Logo eigentlich fertig sein.

    Von dieser Grundform machen wir uns jetzt 2 Duplikate, entweder über Bearbeiten > Duplizieren oder in dem wir Strg+D drücken. Ãœber die Objekteinstellungen bringen wir das erste Duplikat auf eine Größe vnn 188×188 Pixel und das zweite auf eine Größe von 100×100 Pixel. Mit Hilfe des Werzeuges “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” geben wir den beiden Objekten einen gemeinsamen Mittelpunkt, in dem wir einmal vertikal und einmal horizontal zentrieren. Das Ergebnis sollte dann so aussehen, wie in der Abbildung. Jetzt subtrahieren wir die kleiner Form von der Größeren, in dem wir beide selektieren und entweder über Pfad > Differenz oder Strg+- drücken. Das Ergebnis sollte so aussehen, wie in der Abbildung und von diesem machen wir jetzt wieder ein Duplikat. Welches wir im Anschluß einmal horizontal und einmal vertikal umkehren. Jetzt brauchen wir nur noch die beiden Einzelteile zum Infinity-Zeichen zusammenfügen. Haben wir beide Objekte an die richtige Stelle positioniert können wir sie über Pfad > Vereinigung oder Strg++ miteinander vereinigen. Fertig ist unser Infinitiy-Zeichen.

    Jetzt zeichnen wir das weiße F im Fedora-Logo, dafür machen wir einfach vom Infinity-Zeichen eine Kopie und zeichnen darüber mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” ein Rechteck. Das Rechteck sollte so groß sein, das es ein wenig über Ober- und Unterkante des Infinity-Zeichen herausragt. Die Breite des Rechteck beträgt 180 Pixel. Das Ganze sollte in etwa so aussehen, wie in der Abbildung. Mit Hilfe des Werkzeuges “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” geben wir jetzt dem Infinity-Zeichen und dem Rechteck einen gemeinsamen Mittelpunkt, in dem wir einmal horizontal und einmal vertikal zentrieren. Dann wenden wir einfach Pfad > Ãœberschneidung oder Strg+* auf beide Objekte an. Das Ergebnis kommt unserem Fedora-F schon sehr nahe und sollte so aussehen, wie in der Abbildung. Der Mittelbalken des F muss an beiden Seiten ein wenig gekürzt werden, dafür zeichenen wir jeweils links und rechts ein Viereck und subtrahieren es von unserem F-Objekt.
    Jetzt müssen wir unserem F nur noch runde Endungen verpassen. Dafür zeichenen wir mit dem Werkezug “Kreise und Ellipsen erstellen (F5)” einen Kreis, den wir mit Hilfe der Objekteinstellungen auf eine Größe von 42×42 Pixel bringen. Davon machen wir dann 3 weitere Duplikate und versetzen diese an die benötigten Stellen. Am Mittelbalken des F passen diese sofort, an den anderen Enden des F müssen wir diese ein kleinwenig in die Höhe skalieren. Keine Angst wenn der Kreis ein wenig überragt. Haben wir an allen Enden einen entsprechenden Kreis positioniert vereinigen wir diese über Pfad > Vereinigung oder Strg++ mit dem F-Objekt. Da an den Enden wahrscheinlich ein wenig an den falschen Stellen überragt, wenden wir jetzt einen Trick an. Wir machen von unserem Infinity-Zeichen eine weitere Kopie und positionieren diese mit Hilfe des Werkzeug “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” exakt über dem F-Objekt, einfach einmal horizontal und einmal vertikal zentrieren. Im Anschluss wenden wir einfach Pfad > Ãœberschneidung (Strg+*) auf beide Objekte an. Damit ist unser F eigentlich fertig und alle Einzelteile des Fedora-Logo eigentlich auch.

    Wir brauchen jetzt nur noch die Einzelteile des Fedora-Logo zusammen zu fügen und entsprechend einzufärben. Der Farbwert für das dunkle Blau der Grundfläche ist #294172, das hellere Blau des Infinty-Zeichens ist #3C6EB4. Wer will kann natürlich noch einen Fedora-Schrifzug hinzufügen. Die Schriftart ist MgOpenModata und kann hier heruntergeladen werden, bei Fedora ist sie natürlich paketiert (yum install mgopen-modata-fonts). Für die exakte Positionierung bitte die Fedora-Guidelines beachtenen ;)

    Das war also wieder ein kleines Inkscape-Tutorial und wie immer freue ich mich über Feedback in den Kommentaren. Das nächste Tutorial, wird jetzt eine Weile brauchen, aber es wird wieder ein Logo sein dieses Mal allerdings etwas Schwereres :D

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 2 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors | The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 3 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 1 |

    Inkscape-Tutorial: Ubuntu-Logo

    April 3rd, 2010 von buergermeister

    Es ist zwar noch nicht so lange her, dass das letzte Inkscape-Tutorial hier veröffentlicht wurde, aber im Moment bin ich ziemlich gut drauf, was das verfassen von Tutorien angeht. Dieses Mal erstellen wir uns ein Logo und zwar das von Ubuntu.

    Bei Logos muss man schon genauer positionieren und dafür bietet Inkscape einige Hilfsmittel. Diese vorzustellen, darum geht es in diesem Tutorial.

    Aber nun soll es losgehen. Zuerst erstellen wir die benötigten Grundformen, dabei wirklich auf die Reihenfolge achten, sonst funktioniert im Anschluss die Subtraktion der Pfade nicht. Als erstes benötigen wir einen Kreis, den erstellen wir einfach mit dem Werkzeug “Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen (F5)”. Einfach einen Kreis erstellen, die Größe ist erst einmal relativ, die verändern wir jetzt in dem wir das Werkzeug “Objekte auswählen und verändern” wählen, in der Leiste mit den Werkzeugeinstellungen sehen wir jetzt die Größe des Objektes (siehe auch Abbildung 1). Sind dort unterschiedliche Größen zu sehen, so ist unser Kreis nicht wirklich rund, aber das macht nichts, wir geben ihm jetzt eine Größe von 400×400 px. Im Anschluß duplizieren wir den Kreis einfach entweder über Bearbeiten > Duplizieren oder in dem wir Strg+D drücken. Dem Duplikat des Kreises, geben wir jetzt die Größe von 233×233 px. Das kleine Schloß zwischen den Größenfeldern bewirkt, das das Objekt gleichmäßig skaliert wird, wir können es jetzt getrost auswählen, das das Größenverhältnis unseres Kreises ja bereits stimmt. Das bewirkt das wir nur eine Größe ändern müssen und die andere bereits mit verändert wird. Wir duplizieren den Kreis wieder und geben diesem eine Größe von 132px und dann brauchen wir noch einen weiteren mit einer Größe von 94 Pixel. Dann brauchen wir noch ein Recjteck, welches wir mit dem Werkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen (F4)” zeichen und dem wir ebenfalls über die Objekteinstellungen die passende Größe von 110 Pixel Breite und 33 Pixel Höhe, geben. Im Anschluß sollten wir ebenso viele Objekte in unserer Zeichnung haben, wie auf der nachfolgenden Abbildung.

    Jetzt wählen wir den großen Kreis mit der 400px Größe und den etwas kleineren mit der Größe von 233 Pixel, zum gelichzeitigen selektieren beider Objekte einfach die Shift-Taste gedrückt halten. Dem kleineren können wir zu besseren Sichtbarkeit eine etwas andere Farbe geben. Jetzt verwenden wir eines der ersten Arbeitsmittel die uns das exakte positionieren von Objekten vereinfachen und zwar “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen”. Das Werkzeug finden wir in der oberen Leiste (siehe Abbildung), wenn wir es gewähl haben öffnet sich ein Dialogfenster mit den weiteren Einstellungen. Dort wählen wir einmal “Vertikal zentrieren” und “Horizontal zentrieren” (siehe Abbildung 2). Das sorgt dafür, das unsere beiden Kreise exakt den gleichen Mittelpunkt haben. Ist das erledigt, können wir die Pfade miteinander subtrahieren, entweder über Pfad > Differenz oder Strg+-, dann dürfte der Ring wie in der nachfolgenden Abbildung zu sehen entstehen.

    Jetzt geht es weiter, wir selektieren den nächstgrößeren Kreis mit der Größe von 132 Pixel und das Rechteck und unsere gerade eben erstellte Form. Wir wählen wieder das Werkzeug “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen”, dieses Mal zentrieren wir aber nur Horizontal. Die einzelnen Objekte sollten jetzt alle mittig angeordnet sein, wie auf der nachfolgenden Abbbildung zu sehen. Jetzt verschieben wir mit Hilfe der Cursortasten, das Rechteck und den kleineren Kreis, das sollte dann aussehen wir auf der Abbildung. Das benutzen der Cursortasten hilft uns nicht wieder eine Abweichung nach unten oder oben zu bekommen. Wenn der kleine Kreis und das Rechteck exakt positioniert sind gruppieren wir die beiden (Objekt > Gruppieren oder Strg+G) und machen davon ein Duplikat, Strg+D und schieben dieses beiseite. Dann selektieren wir die Gruppe mit dem kleinen Kreis und dem Rechteck und degruppieren dieses wieder (Objekt > Gruppierung aufheben oder Umschalt+Strg+G). Jetzt können wir den kleinen Kreis und das Rechteck von der Ringform subtrahieren, also alle drei Formen sleketieren und entweder über Pfad > Differenz oder Strg+- subtrahieren. Das Ergebnis sollte so aussehen, wie in der nachfolgenden Abbildung. Jetzt wählen wir die Gruppe mit dem Kreis und dem Rechteck und öffnen das Dialogfenster für die Transformationen (Objekt > Transformationen oder Umschalt+Strg+M) und in diesem wählen wir den Reiter “Drehen”, dort geben wir -120 deg ein und bestätigen mit “Anwenden”. Die Gruppe mit dem kleinen Kreis und dem Rechteck sollte jetzt gedreht sein und etwa so aussehen, wie in der Abildung die Grupe mit dem roten Rechteck und Kreis. Jetzt duplizieren wir diese Gruppe und wählen in der oberen Werkzeugleiste “Gewählte Objekte vertikal umdrehen”, danach sollte die Gruppe so aussehen, wie die die Gruppe auf der Abbildung mit dem blauen Rechteck und Kreis. Jetzt können wir die Gruppierung beider Gruppen wieder auflösen und alle einzelnen Objekte von dem ringförmigen Objekt subtrahieren (Pfad > Differenz oder Strg+-). Das Ergebnis sollte dann wso aussehen, wie das zweite Objekt in der zweiten Reihe auf der Abbildung. Jetzt brauchen wir nur noch die kleinen Kreise umd das Logo zu positionieren, dafür duplizieren wir den Kreis mit der Größe von 94 Pixel zweimal und versetzen die Kreise ungefähr an die richtige Stelle. Mit Hilfe des Werzeuges “Objekte ausrichten und ihre Abstände ausgleichen” bekommen wir diese auch exakt postioniert. Dafür einfach den linken Kreis und die Logoform selektieren und “Horizontal zentrieren”, dann die beiden rechten kleine nKreise wählen und “Vertikal zentrieren”. Das ergebnis sollte so ausschauen wie das dritte Objekt von links ind der zweiten Reihe der Abbildung.

    Jetzt müssen wir das Logo nur noch passend einfärben. Dafür müssen wir die Grundform zuerst zerlegen, und zwar über Pfad > Zerlegen (Umschalt+Strg+K), dass bewirkt das wir drei einzelne Objekte bekommen, die wir dann entsprechend färben können. Die Orginalfarbwerte für das Logo von Ubuntu sind #C90016 für das Rot, #FF6309 für Orange und #FFB515 für das Gelb. Hier eine kleine Anmerkung am Rande, es ist möglich mit der Pipette die Farben von einem Logo direkt abzunehmen, das bringt aber immer kleine Abweichungen vom Original mit sich. Wer will, kann das Logo jetzt noch mit dem entsprechendem Schriftzug ergänzen, die Schriftart ist für ubuntu paketiert, Paket ttf-ubuntu-title. Dafür muss aber nachher Inkscape nochmals neugestartet werden. Damit wäre der “circle of friends” oder das Ubuntu-Logo fertig, ich wünsch viel Spaß beim nachmachen und freue mich logischerweise über Feedback.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 8 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    Pardus, die türkische Raubkatze.

    April 2nd, 2010 von buergermeister

    Das ist auch nunmehr der letzte Artikel, der zur Aktion rund um die exotischen Linux-Distributionen erscheinen wird. Er ist noch fristgerecht vor dem Ende der Aktion eingegangen. Allerdings auf ungewöhnliche Weise, nämlich nicht in einem Blog sondern in einem Forum. Insgesamt hat mir und ich glaube nicht nur mir, die Blogparade einen Heidenspaß bereitet. Es war interessant über den Tellerrand hinauszuschauen und zu sehen, was es noch so an interessanten Lösungen unter den Linuxdistributionen gibt. Ich glaube ich werde die Aktion wohl Ende des Jahres wiederholen oder vielleicht selbst in bestimmten Abständen exotische Linux-Distributionen näher vorstellen.

    Aber nun zur Sache, der letzte Artikel in der Reihe der exotischen Linux-Distributionen widmet sich Pardus Gnu/Linux. Pardus Gnu/Linux ist eine Linuxdistribution, welche im September 2003 vom türkischem Staat ins Leben gerufen wurde. Eines der Ziele ist, wie immer wenn sich ein Staat an einer Linuxlösung beteiligt, die Behörden aus der Abhängigkeit von proprietärer Software zu lösen und am Ende Geld ein zu sparen. Pardus Gnu/Linux soll aber auch bei den Heimanwendern Einzug halten, um IT-Wissen in der Türkei zu schaffen und zu verbreiten. Das Projekt soll dem Nutzer ein problemlos und einfach zu bedienendes Betriebssystem in die Hand geben. Damit das System nach der Installation ohne weitere Konfiguration alle gängigen Dateiformate anzeigen und verarbeiten kann, ist es notwendig, dass möglichst viele binäre Komponenten und Codecs schon eingebunden sind. Während Pardus Gnu/Linux in seinen ersten Versionen noch weitgehend auf Gentoo Linux basierte. Wird es seit der ersten als stable gekennzeichneten und freigegebenen Version vollkommen from Scratch aufgebaut, ist also kein Derivat einer anderen Distribution. Die Entwicklung wird weitestgehend vom Wissenschaftlichem und Technischem Forschungsrat der Türkei getragen und derzeit arbeiten rund 15 festangestellte Entwickler an Pardus. Neben den weiteren Freiwilligen haben türkische Studenten die Möglichkeit ein Praktikum im Pardus-Projekt zu absolvieren.

    Pardus Gnu/Linux hat im Gegensatz zu anderen Linuxdistributionen, wie etwa ubuntu, Fedora oder openSUSE keinen festen Releasezyklus. Die Entwickler veröffentlichen erst dann eine Version, wenn sie mit dem Entwicklungsstand und dessen Qualität zufrieden sind. Für jedes Jahr wird eine neue Hauptversion von Pardus Gnu/Linux freigegeben, dessen Versionsnummer mit der Jahreszahl gekennzeichnet ist und die Unterversionen werden mit einem Punkt von der Jahreszahl getrennt. So erschien am 16. Januar 2010 die Version 2009.1

    Pardus Gnu/Linux gibt es in drei Ausführungen. Eine nicht installationsfähige Live-CD. Und eine türkische und eine internationale Installations-CD.Bei der internationalen CD werden mittlerweile elf Sprachen unterstützt. Aktuell wird Pardus Gnu/Linux nur mit einem 32-Bit Kernel angeboten, an einem 64-Bit System wird aber bereits gearbeitet.

    Für die besser Bedienbarkeit des Betriebssystemes wurden von Pardus Gnu/Linux für die Distribution eigene Werkzeuge YALI, Comar, Mudur, Kaptan und PiSi entwickelt. YALI (Yet Another Linux Installer) ist der Installer des Systems. Um die Startzeit des Systemes zu kürzen wurde Mudur ein eigenständiges INIT-System entwickelt.
    Kaptan ist der Einrichtungsassistent, mit dem man nach erfolgter Installation die ersten Konfigurationen vornimmt.
    PiSi (Packages installed Successfully as intended) ist die hauseigene Paketverwaltung die ihre Arbeit gemeinsam mit COMAR (COnfigurations ManageR) erledigt. Die grafische Oberfläche von PiSi bietet wirklich nur die nötigsten Funktionen, um den Anwender nicht zu verwirren. Für spezielle Anwendungsfälle muss PiSi auf der Kommandozeile bedient werden. Seit der 2009er Version von Pardus Gnu/Linux kann PiSi auch mit Deltapaketen umgehen. PiSi verwendet wie Gentoo, Slackware und openSUSE LZMA komprimierte Softwarepakete, das bringt Geschwindigkeitsvorteile bei Download und Installation mit sich.
    In früheren Versionen war Tasma noch der selbstentwickelte Konfigurationsmanager im Einsatz heute werden dessen Konfigurationsmöglichkeiten immer mehr in die Systemeinstellungen von KDE integriert.
    Der Standard-Desktop von Pardus Gnu/Linux ist KDE es wird auch kein weiteres Instalationsmedium mit Gnome oder ähnlichem angeboten, diese Arbeitsumgebungen lassen sich jedoch nachinstallieren. Die Installation gestaltet sich recht einfach und seit der 2009er Version kann man auch ReiserFS, XFS und ext4 als Filesystem einsetzen, vorher war nur ext3 möglich. Allerdings kann man keine verschlüsselten Partitionen oder LVM anlegen. Ähnlich wie bei ubuntu besteht keine Auswahl von Paketen vor der Installation, man bekommt einfach alle für den Entwicklern als nötig angedachten Softwarepakete aufgebügelt.

    Pardus Gnu/Linux verbeitete sich in der Türkei sehr rasch. Zum einem setzt die türkische Armee und der öffentliche Rundfunk diese Linuxdistribution ein. Auch das Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an einer Migration hin zu Pardus Gnu/Linux. Aber auch immer mehr Anwender nutzen Pardus Gnu/Linux, so wurde bereits die zweite Version also 2007.3 „Lynx lynx“ rund 200.000 Mal von den Servern heruntergeladen, hinzu kam eine Verbreitungskampagne über Zeitschriften und technische Einrichtungen.
    Auch in Deutschland und in anderen Ländern Europas verbreitet sich diese Distribution zunehmend, was nicht zuletzt auf die vielen türkischstämmigen Immigranten zurückzuführen ist. So gibt es mittlerweile in Deutschland eine festgefügte Community und mehrere deutschsprachige Foren zu Pardus Gnu/Linux. Und in einem solchem, nämlich PardusUser.de ist der Beitrag zur Blogparade erschienen.

    Fazit, das Linux aus Anatolien ist in der Tat eine Linux-Distribution, die für den Ein/Umsteiger auf Linux geeignet ist. Die Installation gestaltet sich ähnlich easy wie bei Ubuntu. Mir würde allerdings die Möglichkeit des Anlegens verschlüsselter Partitionen fehlen, das würde ich selbst einem Anfänger gönnen für den Gebrauch mit dem Laptop. Die gesamte Distribution macht einen klaren Eindruck. Die Applikationen sind durchdacht und das Design macht einen sehr liebevollen Eindruck. Diese Distribution hat durchaus Beachtung verdient und wird wohl ihren Weg unter die bedeutenden Linuxdistributionen nehmen.

    Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers | 4 Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Jolicloud, ein Betriebssystem in den Wolken

    April 1st, 2010 von buergermeister

    In der Reihe der exotischen Linux-Distributionen befand sich auch Jolicloud, welches sich damals Philipp herausgesucht hatte. Bereits zur Cebit hatte RadioTux auf Grund dessen, die Möglichkeit mit Sascha Pallenberg, ein Interview über Jolicloud zu führen. Nun gibt es aber auch den entsprechenden Bericht auf ubunutxx zu lesen.  Übrigens hatte ich damals die Alphaversion auch kurz im Distributionssalat für Netbooks
    Kurz zu Jolicloud selbst, Jolicloud ist ein “Internet Operating System” welches dafür entwickelt wird in möglichst kurzer Zeit nach dem Start des Netbooks mit bestimmten sozialen Netzwerken im Internet verbunden zu sein, automatischer und möglichst problemloser Inbetriebnahme von Geräten zur drahtlosen Datenübertragung wie Bluetooth, WLAN und UMTS sowie einen niedrigen Strombedarf und somit lange Akkulaufzeiten zu garantieren und niedrige Hardware-Anforderungen zu haben. Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf der zunehmenden sozialen Vernetzung der Benutzer des Betriebssystemes, so das bei einem Login und bestehender Internetverbindung automatisch eine Verbindung mit der Jolicloud Community aufgebaut wird. Diese Verbindung ist allerdings optional und kann nach der Installation auch deaktiviert werden.
    Für Jolicloud wird ein angepaßter Ubuntu-Kernel und für die Integration der Applikationen in eine desktopähnliche Umgebung wird die Mozillaentwicklung Prism (früher WebRunner) benutzt. Ein Wechsel auf Technologien aus dem Hause Google steht aber scheinbar bevor. Jolicloud basiert derzeit auf den Ubuntu Netbook Remix, welcher aktuell die Ubuntu-Version 9.10 „Karmic Koala“ als Basis benutzt. Man kann auch zwischen der “normalen” Jolicloud-Umgebung und einer Umgebung mit nativen Applikationen umschalten, ganz wie beim Netbook Remix auch.

    Jolicloud gibt es auch in einer Express Version, mit der man Jolicloud als Applikation unter Windows laufen lassen kann. Für die Installation  lädt man sich das etwa 600 MB Image herunter und kopiert es mit dem Jolicloud-USB-Creater auf einen USB-Stick der dadurch bootfähig wird. Der Creater wird für Linux als auch für Windows und MacOS angeboten. Vor der Installation hat man nicht die Möglichkeit Jolicloud erst live zu testen.

    Geschrieben in Desktop Revolution, ubuntuusers | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Linux in Lateinamerika

    März 31st, 2010 von buergermeister

    Es ist wieder soweit, ein ganzes Jahr ist um, jedenfalls für RadioTux. RadioTux feiert seinen nunmehr 9ten Geburtstag. Dieses Jahr gibt es aber nicht wie sonst üblich ein reines Geburtstagsspezial, mit Grüßen und Glückwünschen der Hörer und einem Rückblick auf das vergangene Jahr sondern eine themenorientierte Magazinsendung und zwar über das Thema Linux in Lateinamerika und die FLISOL. Dieses Mal habe ich wieder eine Menge Arbeit in die Sendung investiert (ich glaub eigentlich das mache ich immer :D ) und eine Menge Mails geschrieben und Kontakte hergestellt und recherchiert. Ich habe ja auch schon wieder begonnen an der nächsten Sache für RadioTux zu arbeiten, den Livestreams vom LinuxTag. Ich kann schon mal soviel verraten wir haben eine Menge da vor. Derzeit läuft bei RadioTux übrigens eine Aktion zur Unterstützung wir brauchen dringend neue Hardware (der auf dem Postweg verschwundene Senderechner ist immer noch nicht ausgemerzt). Wenn ihr uns unterstützen wollt, da gibt es ein Pledgie dafür. Aber nun zum Sendeinhalt.

    Das Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre ist weltweit größte Veranstaltung rund um Linux und freie Software. Seit 2005 findet dieser Event regelmäßig in nahezu allen Ländern Lateinamerikas gleichzeitig statt. Damals in über hundert Städten gleichzeitig und in der fünften Ausgabe beteiligen sich etwas über 200 Austragungsorte in 20 Ländern. Die Besucherzahl schwankt dabei zwischen knapp hundert und mehreren tausend Besuchern je Event. Durch die Vielzahl der Veranstaltungsorte kommen allerdings einige tausend Besucher zusammen, man geht davon aus das über 40.000 Menschen die Veranstaltungen der FLISOL besuchen.
    Im ersten Jahr beteilgten sich rund 100 Austragungsorte an diesem Festival, damals hatte die größte Veranstaltung etwas über 2.000 gezählte Besucher. Bereits im Jahre 2006 nahm die FLISOL aber einen großen Aufschwung, immer mehr Orte beteiligten sich an der weltweit größten Installationsparty. Die beteiligten Usergroups und Organisatoren werden über die Jahre immer besser und die Veranstaltungen immer größer.
    Die FLISOL hat dabei über all die Jahre ihren ursprünglichen Charakter als Installparty behalten. Eine Veranstaltungsform die hierzulande nahezu ausgestorben ist. Auch heute noch bildet das gemeinsame Installieren von Linux oder anderen freien Betriebssystemen oder Software den Kernpunkt aller Veranstaltungen, bei manchen auch nur den einzigen Programmpunkt. Die größeren Veranstaltungen haben neben der Installationsparty allerdings oft noch ein Vortrags- und Workshopangebot und ebenso kleinere Ausstellungen im Programm. Bei einigen Veranstaltungen gibt es auch Demonstrationen der verschiedenen Linuxdistributionen oder Spielecken, wo die jüngeren Besucher sich austoben können und dabei ganz nebenbei erfahren, dass man auch mit freier Software Spaß haben kann. Das Programm des jeweiligen Event hängt sehr stark vom Austragungsort, den Organisatoren und den örtlichen Gegebenheiten ab.

    Ich habe mit drei Organisatoren von FLISOL Events per Telefon Interviews geführt um mehr über diese Veranstaltung zu erfahren. Ich habe mich über die Planungen für die Events in Caracas in Venezuela, Granada in Nicuragua und Guayaquil in Ecuador informiert.

    In Venezuela werden zum derzeitigen Zeitpunkt an 19 verschiedenen Orten Veranstaltungen im Rahmen des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre durchgeführt. Eine der größten Veranstaltungen mit 1.800 Besuchern im vergangenem Jahr findet in der Hauptstadt Caracas statt. Dieses Jahr wird diese Veranstaltung an der zentralen Universität, des Landes durchgeführt. Geplant ist ein großer Saal mit verschiedenen Installationspunkten für die Distributionen Fedora, Ubuntu, openSUSE, Debian Gnu/Linux, Canaima Gnu/Linux, eyeOS und openSolaris. Es wird aber auch eine große Leinwand für Videoübertragungen geben und eine Bühne für ein kleines Rockkonzert. In einem weiterem großem Saal wird es eine Vortragsreihe zu Themen rund um Linux und OpenSource geben. Die Organisatorin Maria “tatica” Leandro hat sich für dieses Jahr das ehrgeizige Zeil gesetzt, die 3.000 Besucherzahl zu erreichen. Aber nebenbei ist Maria nicht nur für die Veranstaltung in Caracas verantwortlich sondern die zentrale Ansprechperson für alle Veranstaltungen der FLISOL in ganz Venezuela.

    In Nicuragua wird es dieses Jahr wohl 3 Veranstaltungen zur FLISOL geben, in Managua, Granada und Leon. Diese werden von den einzelnen landesweit organisierten Usergroups durchgeführt. Diese Usergroups für openSUSE,  Ubuntu,  Debian und Fedora sind in der Grupos de Usarios Gnu/Linux de Nicuragua zusammengeschlossen und veranstalten nicht nur die FLISOL gemeinsam sondern organisieren auch Events zum Document Freedom Day, dem Software Freedom Day und weitere. Im vergangenem Jahr gab es in Nicuragua nur eine zentrale Veranstaltung während des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre und zwar an der Universidad Nacional de Ingenieria Campus (UNI-IES) gezählt wurden etwas über 300 Besucher, aber hier gilt wie bei allen Veranstaltungen der FLISOL so genau zählt man nicht, man hört irgendwann damit auf zu zählen :D
    Für das Jahr 2010 haben sich die Usergroups geeinigt, dass die verschiedenen Usergroups in den drei größten Städten des Landes einzelne Veranstaltungen durchführen. Die “Garrobos”, dass ist die openSUSE Usergroup wird die Veranstaltung in Granada durchführen. Der Veranstaltungsort wird die Casa de los 3 Mundos ein Kulturzentrum sein. Ich habe mit Julio Vannini einem der Mitglieder der openSUSE Usergroup gesprochen um mehr über die Planungen für den Event zu erfahren. Es wird neben den Installationspunkten, der verschiedenen Distributionen, Demonstrationen freier Software und ein Vortragsprogramm geben.
    Außerdem habe ich erfahren, was die openSUSE Usergroup in Nicuragua sonst so treibt und warum man sie die Garrobos nennt und mehr zu openGarrobito und AstroGarrobo erfahren.

    Das letzte Interview habe ich mit Jose Oramas geführt, einem Mitglied der kokoa – Comunidad de Software Libre ESPOL, einer studentischen Vereinigung zur Förderung freier Software an der ESPOL (Esuela Superior Politecnica del Litoral) welche sich an eben dieser für einen der insgesamt 21 Events in Ecuador verantwortlich zeichnet. Diese Vereinigung führt seit 2006 eine Veranstaltung im Rahmen des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre an ihrer Hochschule durch, am Anfang mit Startschwierigketien und dennoch etwas über 100 gezählten Besuchern und heute mit einer gut durchorganisierten Veranstaltung mit über 600 Besuchern. Auf dieser Veranstaltung wird es neben dem zentralem Punkt der Installation diverser Linuxdistributionen, Demonstrationen der verschiedenen Distributionen geben, um dem Besucher die Wahl des richtigen Linux für seinen Einstieg zu erleichtern. Ausserdem wird es einen Vortragstrack der eher endnutzerorientiert sein wird sowie für die fortgeschrittenen Linuxuser ein vielfältiges Workshop-Programm. Eine Spieleecke für die jüngeren Besucher ist ebenfalls geplant.

    Das sind drei unterschiedliche Veranstaltungsorte des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein klein wenig getrübt wurde meine Arbeit an dieser Sendung dennoch und zwar durch das Erdbeben in Chile. Es war ein weiteres Telefoninterview mit Hector in Chile geplant, welches auf Grund dessen leider ausfallen mußte. Die FLISOL wird aus diesem Grund dort auch wahrscheinlich auf den Mai verschoben. Dafür haben wir aber ein kurzes Mailinterview mit einem anderem der Organisatoren dort.

    Q: Hello Ricardo, could you introduce you a little bit? Who you are and what you doing with Free & OpenSource Software?

    Ricardo: I am an engineer who works in the IT field for a living. Most of my professional jobs have been related to Database management, Java, C++, and PHP development, and I have got to say that in about one third of my jobs only I’ve been given the chance to use Linux on my primary desktop, I would say mainly due to big guys not knowing the power of Linux and FLOSS at all.
    Nowaday I am starting up my own company, based on FLOSS tools, and of course using openSUSE as my favorite Linux out there. Tools I use the most include Eclipse, Python, PHP, and lately I’ve been diggin into Qt and Ruby on Rails. For openSUSE translations I do use Lokalize a lot, and for C++ I just go with Qt-Creator.
    First I got to use Red Hat at college, and then I installed Debian and its derivate Ubuntu. I really Liked Debian and its APT system but found out that Gnome while being fast and simple did not have tools I needed or easily KDE apps run better on my machine, so that is how one day I asked a friend to download me a copy of openSUSE with KDE (finest KDE out there, by the way). Since that day I have been in love with the green!.

    I’ve ever lived in northern Chile. I participate in the openSUSE Ambassadors program, also in the Spanish Translation and Marketing Teams. I’ve been mostly involved in translations and secondly, spreading the word at every event I can. One of my goals for this year is contributing with code so Junior Jobs are a great chance for me to enter that area. Although I have gained most of my experience developing software, I am too interested in FLOSS communities at the very same level, so I am puttig effort on both sides that are not always easy to deal with, but fun as heck! ;)
    Lately I have been participating in the new chilean KDE community so we hope to have more friends to join us by FLISOL.

    Q: How is the situation in Chile, are there more users of closed/nonfree software or more with operating systems like Linux or BSD?

    Ricardo: To tell you the truth, most users are on the closed software side, but I’d  are to say it is changing as FLOSS movement becomes more and more popular in the last five years.
    During college time, most of students feel confortable and kind of safe with their Windows machines, in some cases because it does not have the same learning curve that Linux has. and in other cases because it has all the drivers and no need to spend some time looking up the internet to fix hardware related problems, and then, again, you have those who participate in FLOSS communities or just use software libre and for one reason or another do not know how to join in a given community, which by the way, we have plenty! There are Debian Gnu/Linux, Ubuntu, Arch Linux, Fedora, Slackware, among others. That is where I find the marketing program very important for distros, and openSUSE is already on top 5 of most popular distros. so I am very thankful that you have been supporting us with merchandising items all this time.

    Q: Which is the most used distribution in Chile?

    Ricardo: I am going to separate waters to answer this question. As for students and small-medium companies it is Ubuntu. In the enterprise (big business) it would be Fedora (Red Hat) and/or SUSE.

    Q: Ricardo your organize one of the events for FLISOL in your country, is this your first one or how many have you organized before?

    Ricardo: Actually, I mostly participate in FLISOL with the local LUG and do not keep in touch with the national organization staff that much. Due to FLISOL’s nature it is much better if i’s worked as nodes, with the right feedback of course, which is and works fine for us. This is going to be my second year working hard with the La Serena/Coquimbo LUG.

    Q: How many visitors had the event last years? An if you know how many visitors had the other places in Chile?

    Ricardo: Wow…been looking for statistics and can’t seem to find it. So my guess is that we had around 150 visitors last year, and honestly have no idea about other cities. I am sorry.

    Q: What is planned for the event in 2010?

    Ricardo: After the earthquake things slowed down. Ayway, for this year we are planning to reduce the number of talks (unless we can count on a couple more rooms or so) because they are always much fun and we only have one day, so it is positive that talks last longer and it becomes hard to work out our schedule. On the other hand we have the install fest running along with the talks so we need to multipy ourselves :) . This year, though, we would like to show 3-4 distros and their pros and cons so new users can choose right in place which is the flavour they’d like to try.

    This year I am planning to give a talk over the openSUSE Project, which is going to be my first time doig something like that because my past presentations
    happened to be mostly technical.

    Q: Have you a few last word, what you like to say for the readers?

    Ricardo: basically, live and love the green life. I mean, openSUSE is a great distribution in both the technical and the social area and I call you all to participate in its different areas, become an Ambassador, become a Developer, etc, it is nice to give it back!.

    Neben den Interviews mit den Organisatoren der verschiedenen FLISOL Events gibt es noch Beiträge zu Linuxdistributionen aus Südamerika. Beide stammen aus der Reihe der exotischen Linuxdistributionen, hier im Blog. Beide stammen aus der Feder von Roman, er hat sich doch auch tatsächlich die beiden für diese Sendung benötigten unter den zur Auswahl stehenden Distributionen herausgepickt.
    Die erste stammt aus Venezuela und ist ein Debianderivat, welches vom venezolanischem Staat ins Leben gerufen wurde. Hier geht es zu den entsprechdenden Artikeln hier im Blog und der Artikel über Canaima bei Roman im Blog. Die zweite Linuxdistribution stammt aus Brasilien und heißt BrLix entwickelt wurde sie an einer Universität und wird heute von einer Firma weiterentwickelt. Die entsprechenden Artikel über BrLix sind hier im Blog und natürlich auch bei Roman zu finden.
    Außer den Rückblicken auf das vergangene RadioTux Jahr und den verschiedensten Gratulanten gibt es noch ein Interview mit Klaus Knopper zu hören. Dieser beschreibt ganz kurz wie man sich sehr günstig ein elektronisches Whiteboard selbst basteln kann. Eine entsprechenden Blogartikel mit den benötigten Dingen und verschiedenen Videos zu diesem Thema kann man unter anderem hier finden.

    Die ganze Sendung wird natürlich passend zum Thema “Linux in Lateinamerika” mit Musik begleitet, so sind Laury & Cero Decibeles aus Kolumbien, Baroni One Time aus Venezuela, The Dead Rocks und Beto Campos aus Brasilien zu hören. Insgesamt eine bunte Mischung, wie ich denke. Mir hat die Sendung trotz des Stress, diese Interviewflöhe alle auf einen Haufen zu bekommen und dafür Nachts wegen der Zeitverschiebung arbeiten zu müssen, Spaß gemacht. Nach dem die Sendung fertig war haben wir festgestellt, dass es interessant sein kann, wenn man doch mehr über einzelne Länder und die dortige Situation im Bezug auf den Einsatz von OpenSource erfahren könnte. Falls das mehr wünschen, ich denke das ist ab und an schon machbar. Ich jedenfalls freue mich über Feedback zur Sendung. Aber nun genug, hier geht es zur Sendung.

    P.S. übrigens werde ich höchstwahrscheinlich an der FLISOL partizipieren, wie dazu gibt es dann zur entsprechenden Zeit hier im Blog mehr zu erfahren.

    Geschrieben in Distribution Drama, Family Affairs, License Jungle, ubuntuusers | 1 Kommentar »

    ähnliche Artikel: The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 3 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 1 | FUDCon APAC Phnom Penh 2016 |

    Inkscape: unser fetter tuxiger Pinguin

    März 24th, 2010 von buergermeister

    Es an der Zeit wieder ein mal ein kleines Tutorial für Inkscape zu veröffentlichen. Was ein Linuxnutzer immer gebrauchen kann sind wohl Pinguine und die sind eigentlich ganz leicht mit einfachen grafischen Formen erstellbar. Wie in der Abbildung links so soll am Ende unser Pinguin aussehen, er hat wie bei Tux dem Linuxmaskottchen üblich natürlich orange Füße und einen Schnabel in der gleichen Farbe.

    Das Ganze ist wie gesagt recht einfach und besteht überwiegend aus geometrischen Figuren. Wir werden zuerst alle Einzelteile zeichnen und im Anschluss dann zusammensetzen. Beginnen wir also mit dem Augenpaar. Dafür zeichnen wir mit dem Werkzeug “Kreise, ellipsen und Bögen erstellen (F5)” einfach eine Ellipse. Diese drehen wir dann sanft etwas nach links, danach zeichen wir eine weitere etwas kleinere Elipse und positionieren diese wie in der Abbildung. Anschließend zeichnen wir einen kleinen Kreis und auch diesen positionieren wir wie in der Abbildung. Jetzt gehen wir daran, den gezeichneten Formen die richtigen Farben zu geben. Der untersten Ellipse geben wir eine Füllung mit einem kreisförmigen Farbverlauf von weiß (ffffffff) nach einem sanften hellblau (d9ffffff). Die zweite Ellipse wird schwarz (000000ff) und die letzte weiß (ffffffff) und dieser geben wir eine Unschärfe (bei mir Faktor 30). Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in der Abbildung. Wenn das der Fall ist markieren wir all diese Elemente und gruppieren diese, dazu entweder um alle Elemente mit der Maus einen Markierungsrahmen ziehen oder alle Elemente einzeln selektieren, dabei die Shifttaste gedrückt halten. Und im Anschluß über Objekt > Gruppieren (Strg+G) gruppieren. Nach dem wir die Elemente alle gruppiert haben, legen wir von dem Objekt eine Kopie an, Strg+D und spiegeln diese horizontal (Objekt horizontal umkehren (H) ). Dann verschieben wir das neue Objekt einfach mit den Cursortasten so, dass es wie auf der Abbildung aussieht und fertig ist unser Augenpaar.

    Jetzt widmen wir uns dem Schnabel unseres Pinguin. Dafür zeichnen wir wieder eine Ellipse, dieses Mal etwas breiter aber keine Angst das kann man nachher noch passend skalieren. Dann zeichnen wir mit dem Werkzeug “Bezier-Kurven und gerade Linien zeichnen (Umschal+F6)” eine Bezierkurfe wie in der Abbildung, keine Angst wenn sie nicht gleichmäßig wird, dass erreichen wir später durch das versetzen der Knoten. Die Bezierkurve setzen wir im Anschluss auf unsere Schnabelellipse und wählen das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades (F2)“, dann setzen wir die Endpunkte unserer Bezierkurve auf die gleiche Höhe und an den Umriss der Ellipse. Die Strichstärke läßt sich über die “Muster der Konturlinie” in den Objekteinstellungen beeinflussen. Nachdem wir diese, wie in der Abbildung zu sehen angepßt haben, bei mir (2,8px), wandeln wir über Pfad > Kontur in Pfad umwandeln (Strg+Alt+C) die Bezierkurve in einen Pfad um. Dann wählen wir wieder das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades (F2)” und setzen einfach durch Doppelklick jeweils in der Mitte oben und unten einen Knoten und verschieben diese und/oder die Anfasser der Kurven so, dass es am Ende den Eindruck eines leicht geöffneten Schnabel, so wie in der Abbildung zu sehen hat. Dann können wir den Schnabel noch etwas einfärben, ich hab hier wieder einen kreisförmigen Farbverlauf von einem dunklem Orange (ff6600ff) nach einem hellerem (ff8f00ff) benutzt. Danach ist unser Schnabel eigentlich fertig und muss nur noch zum Augenpaar hinzugefügt werden und eventuell in der Größe etwas angepasst werden.

    Das nächste mit dem wir uns beschäftigen, werden die Füße sein, die sind ganz einfach aus mehreren Ellipsen zusammen gesetzt, wie in der Abbildung zu sehen. Die beiden äußeren Ellipsen sind etwas gedreht und an die passenden Postionen geschoben und im Anschluss alle Ellipsen über Pfad > Vereinigung (Strg++) miteinander vereinigt. Für die Füllung habe ich den gleichen Farbverlauf wie beim Schnabel des Pinguin benutzt.

    Jetzt haben wir alle schwierigen Elemente für unseren Pinguin gezeichnet und können daran gehen ihn zu vollenden. Zeichnen wir als ersten den Grundkörper des Pinguin, das ist wie sollte es anders sein ein große Ellipse. Nach dem zeichnen das vorher gruppierte Augen-Schnabelpaar auf dem  Grundkörper platzieren und entsprechend anpassen. Allerdings sieht die Grundform unseres Pinguins noch etwas seltsam aus aber das lösen wir auf einfache Art und Weise. Die Grundform selektieren und über Objekt > Objekt in Pfad umwandeln (Umschalt+Strg+C) umwandeln. Im Anschluß das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten oder der Anfasser eines Pfades (F2)” auswählen. Die Knoten der Ellipse werden sichtbar. Zuerst den obersten Knoten wählen und die Knotenanfasser etwas zusammenschieben, dadurch wird dieses Ende etwas spitzer. Dann die beiden seitlichen und den unteren Knoten etwas nach innen verschieben. Das Ganze sollte dann etwas eiförmig in etwa wie auf der Abbildung aussehen. Dann zeichnen wir eine weitere Ellipse, den Bauch den habe ich mit dem gleichen Farbverlauf, wie die Augen gefüllt. Ein kleiner Kreis mit einer Füllung von Schwarz nach Transparent dient als Bauchnabel. Die Arme sind dreimal dürft ihr raten, genau einfach langezogene Ellipsen, die etwas gedreht wurden. Dann heisst es nur noch die Füße anpassen und drei Haare (das sind nichts anderes wie Freihandinien (F6) ) und ein Schatten auf den Boden und fertig ist unser tuxiger Pinguin.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 4 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Inkscape Workshop for the Young Eco Ambassadors |

    KDE – Plasma Netbook Reference Platform

    März 23rd, 2010 von buergermeister

    Geredet wurde über eine Edition von KDEs Plasmadesktop für Netbooks ja schon lange und auch schon ich habe einige Zeilen darüber hier verloren. Ehrlich gesagt war es lange Zeit recht ruhig um die ganze Sache.  Fast ein Jahr hat man in der Öffentlichkeit nichts über Plasma für Netbooks gehört. Scheinbar bringt aber die MeeGo Geschichte wieder Wind in die Sache. Jedenfalls gibt es jetzt installationsfähige Abbilder auf den Servern des openSUSE-Projektes. Die KDE-Netbookvariante basiert auf openSUSE 11.2 und wurde im openSUSE Buildservice gebaut.

    Geschrieben in Desktop Revolution, ubuntuusers | 12 Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • openPandora – der offene Spielehandheld

    März 10th, 2010 von buergermeister

    Wie ich im Kurzbericht über die Cebit geschrieben habe, hatten wir am Samstag die Gelegenheit einen Vortrag und ein Interview mit Michael Mrozek aus dem Entwicklerteam der Open Pandora zu machen. Beide Mitschnitte sind nun veröffentlicht. Hier geht es zum Vortragsmitschnitt über “Opensource auf Spielehandhelds” in dem es nicht nur um die Pandora geht, sondern auch um andere Spielehandhelds, die mit offenen Betriebssystemen funktionieren.  Michael war wirklich heiß umkämpft, nicht nur von Spielefans sondern auch von Journalisten. Aber wir hatten das Glück, dass er nach einem Interview im Pressezentrum nochmals zu uns gekommen ist und mit mir ein Ad-Hoc Interview geführt hat. Meine unsympatische Stimme ist also wieder einmal zu hören und zum Interview geht es hier.

    Aber nun auch mal ein paar Dinge hier zur Pandora. Das ist wie bereits erwähnt ein community-driven entwickelter Spielehandheld, der derzeit leistungsstärkste auf dem Markt. Ich habe darauf wirklich jemanden Quake (was weiss ich für eine Version ich bin kein Zocker) flüssig darauf zocken sehen, aber auch ein komplettes Linux mit xfce lief darauf richtig zügig.

    Hier einmal die Leistungsdaten:

    * ARM® Cortex™-A8 600Mhz+ CPU mit Linux
    * 430-MHz TMS320C64x+â„¢ DSP Core
    * PowerVR SGX OpenGL 2.0 ES kompatible 3D hardware
    * 800×480 4.3″ 16.7 Millionen Farben Touchscreen LCD
    * Wifi 802.11b/g & Hochgeschwindigkeits-USB Host
    * Zwei SDHC Kartenslots & SVideo TV Ausgang
    * Zwei analoge Controller und ein digitales DPad für Spiele
    * 43 Tasten QWERTY und numerisches Keypad
    * ca. 10+ Stunden Akkulaufzeit
    * 256MB RAM und 512MB NAND-Speicher

    Die Pandora ist wirklich ein kleiner PC, den Entwicklern ist hier genau das gelungen, was OpenMoko wohl vergeblich versucht hat.  Viele der Entwickler haben mit diesem Projekt Neuland betreten und so hat die Entwicklung zwar nur wenig Zeit in Anspruch genommen, aber die ersten Seriengeräte werden erst in nächster Zeit ausgeliefert. Auf den Seiten der Pandora kann man auch genau sehen, wann das sein wird und bekommt einen kleinen Einblick, welche Schritte doch so alle nötig sind. Alles in allem ein sehr interessantes Projekt und nach der Auslieferung der ersten Seriengeräte, wird es wohl auf jeden Fall eine weitere Bestellrunde geben.

    Geschrieben in Family Affairs, Killer Application, ubuntuusers | 24 Kommentare »

    ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper | FUDCon APAC Phnom Penh 2016 |

    Back from Cebit 2010

    März 7th, 2010 von buergermeister

    Endlich komme ich nun auch einmal zum bloggen, Live berichten von irgendeiner Veranstaltung im Blog scheint nicht zu klappen. Ich habe ja noch nicht einmal getwittert. Da ich am Dienstag zu Hause noch einen Termin hatte, bin ich erst am Mittwoch angereist. Direkt nach meiner Ankunft bin ich dann auch sofort in die Rolle des rasenden Reporters geschlüpft und direkt in die Pressekonferenz des LinuxTag geeilt. RadioTux wird sich auf jeden Fall auch in diesem Jahr am LinuxTag beteiligen und mit hoher Wahrscheinlichkeit von dort Live senden. In welcher Form, dass ist allerdings noch nicht ganz klar. Wir haben derzeit einige Angebote für Kooperationen und feilen deshalb schon teilweise am Programm. Aber da ist noch nicht alles spruchreif und wir überlegen, wie wir die Kooperationsangebote am besten nutzen können.

    Ansonsten war es eine harte Woche für alle RadioTux Mitstreiter. Wir haben 2 Bühnen mit Programm betreut und auch das erste Mal Erfahrung gesammelt, wie wir zwischen verschiedenen gleichzeitigen Übertragungsorten wechseln können. Wir haben jetzt jede Menge Material, welches geschnitten und veröffentlicht werden muss. Damit ist bereits begonnen und wer den Stream verpasst hat, kann bei RadioTux die Podcasts herunterladen. Einige Highlights waren durchaus im Programm.

    Mir zum Beispiel hat der Vortrag über “OpenSource auf Spielehandhelds” sehr gut gefallen. Das Thema fand allerdings nicht nur ich interessant sondern auch viele Besucher der Cebit. Bereits vor dem Vortrag bildete sich neben der Bühne eine kleine Menschenansammlung, die alle die Pandora bewundern wollten. Die Pandora ist ein vollkommen durch eine Community entwickelter Spielehandheld auf dem auch eine komplette Linuxumgebung läuft. Aus der kleinen Menschenansammlung wurde während des Vortrages dann ein regelrechter Verkehrsstau vor und neben unserer vollbesetzten Bühne. Weil Vorträge ohne die Folien zu sehen teilweise schwer verständlich sind, haben wir den Vortrag 2 Stunden später auch noch einmal auf der anderen Bühne in Interviewform wiederholt, so das er später als Podcast erscheint. Das war teilweise etwas Störendes, dass einige Vorträge reine Vorführungen waren, die die Streamhörer natürlich schwer nachvollziehen können.

    Insgesamt, war die Cebit für RadioTux ein voller Erfolg, die Besucherzahlen in Halle 2 waren doch nicht so wenig wie angenommen. Allerdings haben wir uns teilweise gefragt, was einige Stände mit OpenSource zu tun haben. Für den normalen Besucher von Linuxveranstaltungen waren zu wenige Projekte vor Ort. Das auf einer Cebit natürlich stärker Firmen aus dem OpenSource-Bereich vertreten sind war zu erwarten. Aber einige Firmen im OpenSourcepark haben sehr seltsame Dinge ausgestellt, die nichts mit OpenSource zu tun hatten. Das Konzept OpenSource-Park muss die Messe Hannover wohl doch einmal überdenken. Am Ende kann sich die Messe wohl glücklich schätzen, das die Linux New Media es einigen Projekten ermöglicht hat auszustellen. Bei Univention, einem unsrer Kooperationspartner hat ebenfalls ein Projekt “Unterschlupf” gefunden. Auf der Standfläche von Univention konnte das Debian-Projekt ausstellen.  Ich habe die Zeit natürlich genutzt und versucht mit Alexander Reichle-Schmehl herauszufinden, wie wir in Zukunft auch Debian verstärkt in unser Programm aufnehmen können. Das ist bei Debian ja immer schon ein Highlight sie im Programm zu haben.

    Insgesamt war die Cebit für RadioTux zwar sehr harte Arbeit aber ein voller Erfolg, wir haben neue Hörer gewinnen können, uns bisher unbekannte Hörer getroffen und bereits Absprachen für die kommenden Livestreams machen können.  Und mit den Planungen für diesen beginne ich ja bereits noch diesen Monat. Aber bis dahin gibt es auf jeden Fall noch eine Menge von RaioTux zu hören, da alle Sendemitschnitte ja als Podcast veröffentlicht werden und das ist eine Menge.

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Rumgezwitscher auf Spanisch

    März 2nd, 2010 von buergermeister

    Sicher erinnert ihr euch noch an den Twitterclient, dessen Name vom venezolanischen Nationalvogel abgeleitet ist. Den hab ich ja letztens hier vorgestellt. Damals hab ich noch die Version 0.8 getestet. Nun sind die Jungs schon bei der Betaversion für 1.0 und auch hier habe ich einen schnellen Blick drauf geworfen. Das Fedora-RPM liess sich nicht so reibungslos dieses Mal auf openSUSE installieren. Das Problem lies sich aber trotzdem schnell lösen, man muss eben nur wissen wie das entsprechende Paket bei openSUSE heißt, in dem Falle python-pygame. Für die Ubuntu und Debian-Anwender gibt es auch ein entsprechendes Debian-Paket der Betaversion. Die Softarepakete sind alle hier zu finden. Am Ende des letzten Artikels schrieb ich ja Entwicklung verfolgen und auf Übersetzung hoffen. Meine Hoffnung wurde bisher nicht erfüllt. aber mal sehen vielleicht kann man da ja etwas in Gang setzen. Um diesen Client zu benutzen braucht es dass aber am Ende nicht einmal.

    Die hauptsächlichen Änderungen zur Vorgängerversion sind zum einen, das man direkt aus dem Clienten Fotos zwitschern kann. Das geht derzeit mit TweetPhoto und Twitpic.

    Und einen Service, den ich ja vollends genial finde ist, man kann auch Nachrichtenfeeds ausblenden. Das hat mich anfänglich ein wenig verwirrt, ich wußte um das Feature aber der entsprechende Reiter in den Einstellungen zeigte eine rote Meldung in Spanisch mit der ich weniger anfangen konnte. Im Fenster mit den Twitterfeeds mit dem rechten Mausklick das Kontextmenü geöffnet, findet man aber den spanischen Eintrag “Silenciar” und nachdem man auch den ersten der abonnierten Feeds auf stumm gesetzt hat, findet man auch Inhalt im entsprechendem Reiter.

    Ein manches Mal nützliches Feature. Leider sind immer noch nicht mehr als das “Twitterprotokoll” implementiert, so das der Client für mich immer noch nicht in Frage kommt. Auch yourls welches nun mittlerweile in Choqok verfügbar ist, ist ebenfalls nicht implementiert. Aber ich bin mir sicher,dass findet noch seinen Weg in diesen Client.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel: The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 3 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 2 | The little bit different Fedora 26 Release Party - Part 1 | FUDCon APAC Phnom Penh 2016 |

    RadioTux on Cebit

    Februar 25th, 2010 von buergermeister

    Ich glaube ich habe das schon einmal hier geschrieben, RadioTux wird dieses Jahr auch von der Cebit in Hannover senden. Wir betreuen dort in Zusammenarbeit mit Univention, dem Linux Professional Institute und dem LinuxHotel deren Vortragsprogramme. Univention und das LPI haben innerhalb der Halle 2 jeweils eine Bühne, Univention ein große und das LPI eine etwas kleinere und beide bieten während der laufenden Messe dort Vorträge und Gesprächsrunden an. Auf der Bühne von Univention wird es fast ausschliesslich Vorträge geben, die von RadioTux anmoderiert werden. Während es beim LPI auch Gesprächsrunden geben wird, wie die Stammhörer von RadioTux es von uns gewöhnt sind. Frühmorgens gibt es auch auf der Bühne von Univention ein derart gestaltetes Programm. Dort ist unter anderem Sascha Pallenberg mit Jolicloud vertreten, ein Beitrag der sich aus der Reihe der exotischen Linux-Distributionen hier im Blog ergab.

    Aus beiden Übertragungsort mischen wir ein Programm zusammen, da wir nicht gleichzeitig 2 Streams übertragen können, dazu fehlt uns die Technik. Wir haben also aus beiden Programmen eine Auswahl getroffen, die unseren Hörern hoffentlich gefällt. Und mischen die Aufzeichnungen  von der LPI-Bühne an entsprechenden Stellen ins Programm ein. Wegen teilweiser Überschneidung gibt es auch stellenweise ein Musikprogramm und natürlich sind auch die WeeklyNews der verschiedenen Distributionen wieder mit im Programm. Das komplette Programm findet ihr unter Sendeplan bei RadioTux auf den Webseiten und wir hoffen ein buntes und interessantes Programm rund um Linux und OpenSource zusammengestellt haben und wir viele Hörer auf den Streams haben. Natürlich sind wir im IRC wie immer ansprechbar und können Fragen an die Gäste bei denen wir Gesprächsrunden haben entgegen nehmen.

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | Keine Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Linux-Roadshow 2010

    Februar 22nd, 2010 von buergermeister

    Im April und Mai ist es wieder soweit, die Veranstaltungen der Linuxwochen touren durch ganz Österreich und gastieren in verschiedenen Städten des Landes. Nach dem unlängst die Veranstaltung in Graz, die Grazer Linux-Tage nach Beiträgen und Projektausstellern gerufen hat, ist heute Wien an der Reihe. Ich hatte letztes Jahr auf dieser Veranstaltung 2 Workshops und werde wohl auch für dieses Jahr wieder Vorträge oder Workshops einreichen. Also Vienna Calling

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 1 Kommentar »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Wanted a new Amarok-Splash

    Februar 19th, 2010 von buergermeister

    Beim rockigem Team rund um den allseits beliebten Musikplayer hat man klarere Vorstellungen, was man von den grafisch begabten Fans erwartet. Für die in knapp 3 Wochen erscheinende Version 2.3 von Amarok sucht man einen neuen Splashscreen. Die beste Einreichung wird vom Amarok-Team ausgesucht und als Dank erhält derjenige ein Amarok-Shirt, die Nennung im  ”Thanks To” Dialog und hmm falls man sichmal trifft ein Bier. Eingereichte Grafiken sollten der Creative commons Share Alike-Lizenz unterliegen. Mehr Informationen dazu

    Geschrieben in Family Affairs, Killer Application, ubuntuusers | 2 Kommentare »

    ähnliche Artikel:
  • None
  • Pages: Prev 1 2 3 ...11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 Next

    « Frühere Einträge Nächste Einträge »